Kundenrezensionen

38
3,8 von 5 Sternen
Existenz: Roman
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:11,99 €
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2013
Mit knapp 900 Seiten in relativ kleiner Schrift ist "Existenz" von David Brin ein echter Ziegelstein. Und entsprechend sperrig präsentiert er sich dem Leser. Viele Handlungsstränge werden parallel geknüpft, und über viele hundert Seiten gibt es kaum einen erkennbaren Zusammenhang zwischen ihnen. Zudem hat man das Gefühl, dass der Übersetzer erst einmal warm werden musste: anfangs holpert die Sprache böse vor sich hin. Ein Beispiel ist der Begriff "Furchtbartag". Leider liegt mir das Original nicht vor - daher weiß ich nicht, ob ich dem Übersetzer Unrecht tue. Ich hätte den Furchtbartag wohl lieber unübersetzt gelassen, als so ein Wortmonstrum zu schaffen. Aber das gibt sich im Laufe des Buchs; vielleicht gewöhnt man sich auch einfach an den Stil.

Was wie eine postapokalyptische Gesellschaftsstudie beginnt, wird nach längerer Anlaufphase zu einer atemberaubenden Space Opera. Bemerkenswert dabei ist, dass der Autor hierfür nicht die Grundlagen der heutigen Physik - insbesondere der speziellen Relativitätstheorie - verlassen muss. Die meisten der Handlungsstränge werden zu einem Finale verflochten, das zwar befriedigend ist, aber auch etwas Raum für eine eventuelle Fortsetzung lässt. Dabei bleibt auch manches unerledigt liegen; möglicherweise hat der Autor einfach die Übersicht über alle losen Enden verloren. Oder ein Lektor hat etwas zu viel weggekürzt.

Trotz der erwähnten kleinen Mängel ist dies ein Muss für Freunde gut ausgedachter, tiefgründiger recherchierter und moderner Science Fiction. Wer es schafft, sich durch die ersten 300 Seiten zu kämpfen, wird reich belohnt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Februar 2014
Ich empfehle das Buch jedem SF-Leser, der mal neue Ansätze und Ideen zum Thema "verbreitet sich intelligentes Leben im Universum und wenn ja, wie eigentlich?" lesen will.
Sehr schöne, neue Gedanken zu diesem uralten Problem. Habe mich amüsiert und gefreut. Auch über die kleinen Nebenbei-Geschichten aus der Zukunft der Erde. Wunderbar auch die Versuche der Menschen, mit den vermuteten, stillen Beobachtern in Kontakt zu treten.
Einen Punkt Abzug gibt es von mir, weil das Buch sich wiederholt und gut ein Drittel kürzer sein könnte, ohne Inhalt zu verlieren.
Trotzdem: lesen!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2013
Diese 888 Seiten sind eher eine philosophisch - existenzielle Abhandlung als ein Roman. Natürlich wird hier auch eine Geschichte erzählt, die aber durch die vielen Aufsätze in den Hintergrund tritt. Das Buch wird teilweise sogar spannend und obwohl ich eigentlich keine Abhandlungen mag, konnte ich es nicht weglegen. Es sind ein paar höchst interessante Gedankengänge dabei, für die allein sich dieses Buch schon lohnt. Anderes hingegen scheint recht abstrus und schwer nachvollziehbar.
Ich hab dem Buch nur 3 Sterne gegeben, weil ich eigentlich einen ROMAN erwartet hatte...der aber ziemlich zerrissen wird durch die Essays von David Brin. Bei einigen Ideen von ihm habe ich mich manchmal gefragt, warum wir da nicht eigentlich schon früher drauf gekommen sind.
Es ist für Sci-Fi-Fans durchaus lesenswert, nur sollte man vorher wissen, worauf man sich einlässt. Es wird manchmal recht langatmig.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was für ein Blendwerk. Wurde der Autor nach Worten bezahlt?
Auf 700 Seiten werden Handlungsstränge erarbeitet, Personen eingeführt, die mehr oder weniger miteinander zu tun haben. Man wartet darauf, dass dieses Geflecht, das schon bei einem guten Abschluss schwer zu ertragen wäre, irgendeinem Handlungshöhepunkt entgegen strebt.
Dann, etwa Seite 700, wird alles abgebrochen, auf einer einzigen Seite wird im Telgraphenstil erzählt, was so die nächsten 50 Jahre passiert und das war es erst mal.
Ende ist dann noch nicht, jetzt wird es richtig krude. Einige Personen spielen nun immer noch mit, andere, deren Geschichten man über 150 Seiten verfolgt hat (Delfinnummer), verschwinden gänzlich in der Versenkung, manche Personen haben sich komplett gewandelt, alles ist anders.
Es wird eine außerirdischer Beobachter eingeführt, der sich den Menschen aber nicht zu erkennen gibt und der dann im Schlussteil wiederum keine Rolle spielt. Ein heilloses Durcheinander.
Dann wird auch noch die Physik gänzlich über Bord geworfen. Einer der Ausserirdischen möchte wissen, ob es noch Leben auf seinem Heimatplaneten gibt und man baut ein Teleskop, um den Planeten zu beobachten. Lichtgeschwindigkeit spielt da offensichtlich keine Rolle mehr. Schließlich kann dieses Teleskop nur die Vergangenheit und nicht die Gegenwart einfangen. Übrigens: Zähneknirschen wird in dem Buch häufiger erwähnt, mir hat es das ganz sicher bereitet.
Mein Fazit: Lebenszeit der eigenen Existenz nicht mit diesem Autor verschwenden. Ein Ärgernis.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2014
Tja, was wäre wenn. Auf der Erde stellt sich eine durchaus normale Reaktion (Neid, Missgunst, Versuch der Vorteilnahme) aufgrund der Funde ein. Toll aufgebaut. Leider ein etwas schwaches Ende. Was aber normal ist, denn über das unvorstellbare schreiben bedeutet es vorstellbar zu machen. Dann ist aber auch die Überraschung weg.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Dezember 2012
Der Author hat ein interessantes Thema aufgegriffen, und eine im wesentlichen "runde" Geschichte draus gemacht ... soweit so gut. Zu einem "klasse Buch" fehlt aber ein wenig. Die einzelnen Handlungsstränge sind, gerade zu Beginn des Buchs, wenig oder gar nicht erkennbar miteinander verwoben. Das macht das erste Drittel etwas zäh. Der Mittelteil läuft flüssig und spannend dahin. Das Ende wirkt etwas aufgesetzt und gekünstelt. Um 150-200 Seiten gestrafft, und um zumindest einen der parallelen Handlungsstränge erleichtert, wäre es ein "klasse Buch".
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2012
gestern, heute, übermorgen, ...
Ein teilweise realitätsnaher Trip in die Gesellschaft der "nahen?" Zukunft.
Transhumanismus ist ein primäres Thema, sowie die gesellschaftlichen Entwicklungen die sich aus rasantem technischen Fortschritt und pyramidenartiger Verteilung ergeben. In diesem Umfeld erhalten wir Einsichten aus verschiedenen Perspektiven auf die Geschehnisse rund um den Kontakt zu Außerirdischen und den daraus resultierenden Beeinflussungen der Gesellschaft und des einzelnen. Erwähnenswert ist ebenfalls die positivistische Betrachtung einer möglichen Entwicklung der Menschheit.
Insgesamt ein vielschichtiges Buch, zwischen Wissenschaft und Philosophie.
m.E. sehr lesenswert
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2013
David Brin lebt also doch noch, ein paar Jahre mussten wir auf sein neuestes Werk warten. Neugierig hatte ich immer mal wieder im Netz nach aktuellen Büchern von ihm recherchiert. Die SF Szene ist ja ziemlich ausgebrannt, gute Bücher daher schwer zu finden, und Brin hat bisher viel Geniales produziert.

Der Roman "Existenz" besteht zu großen Teilen aus der endlosen Beschreibung hypermoderner Kommunikationstechnik und Informationstechnologie. Für mich wirkt es so, als ob Brin William Gibson's Stil aus "Neuromancer" nachahmen wollte, was er nicht kann und auch nicht nötig hat. Er hätte besser seine eigenen Stärken verfolgen sollen. Gesellschaftliche Veränderungen sind ebenfalls ein Thema in dem Buch, bleiben aber seltsam unscharf. Es werden viele verschiedene Aspekte angesprochen, aber niemals tiefer beleuchtet, wodurch das Buch natürlich oberflächlich bleibt.

Insgesamt ist die Handlung ziemlich wirr und leblos. Es gibt ein paar Anklänge an alte Handlungsstränge, die aber nicht weiter verfolgt oder ausgebaut werden. Ein recht belangloses, ziemlich langweiliges Buch.

Ich musste mich zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Schade, leider keine Empfehlung.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2013
...und sehr gut geschrieben. Verschiedene Handlungsstränge werden geschickt verflochten. Wie geht die Menschheit mit der Nachricht aus dem Universum um? Ein dickes Buch mit gutem Inhalt - mehr davon!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2014
Eine nicht ganz neue Idee, gut und doch noch nicht ausgeschlachtet, zum Teil geistreich erzählt. Doch der Autor würfelt sein schwer erschöpfliches Repertoir an Ideen zusammen, um am Ende ein doch eher mittelmäßiges Buch, mit einer Tendez zu eher schlecht, zu verfassen.

Dürftig ist sowohl wie er bei den Personen in die Tiefe geht um anscheind möglichst viele Protagonisten zur Hand zu haben, als auch das Bombardement des Lesers mit Gesellschaftssystemen und wirren Gedankengängen einzelner Personen,was dem Buch ein soziologischen Charakter gibt, über diese.

Um seine Ideen technisch erklären zu können, lässt er entweder eine Diskussion entbrennen, welche sich der lokalen Problematik befasst, oder aus dem Hinterzimmer wird der Wissenschaftler geholt, der in seinem Monolog für jedem dummen Fragensteller die passende Erläuterung hat.
Mir entnimmt es sich, warum der Autor anstelle die Person zu vertiefen, welche Finder des asiatischen Weltensteins ist z.B. ob dieser populationsfremde, wenig Bildung bekamende Küstenbewohner nun Spaß an der Aufböühung seines Geistes bekommt, als einen weiteren Spieler, seine Frau, die Gefahren der Welt oberflächlich erleben zu lassen. Auch erachtet er es als wichtiger die Geschichte eines Zillionärsohnes zu verfolgen, der sich aus Jux mit Raketen kurzweilig in die Schwerelosigkeit der oberen Himmelssphären schießt, um dann nach einer Notwasserung die Hilfe von pseudointelligenten Delphinen in Anspruch nehmen zu müssen. Diese Story endet danach abrupt!! Sein Handlungsstrang tangiert EINZIG den einer alten Frau, seiner Mutter, als Mutter, die selbst nur fast nur als Beobachtering in dem Buch fungiert.

Teilweise bekam ich es mit der Wut als ich die Erkenntnis gelang, wie unsinnig diese Geschichten für den Verlauf des Buches oder auch seiner Atmosphäre sind.
Zum Teil ist man paralysiert von den unendlichen Erklärversuchen des Autors mit seinem endlosen Wortschatz für Begriffe der Soziologie so, dass am Ende des Absatzes nicht viel hängen blieb.
Weiter vermittelt der Autor den Eindruck, dem Leser suggerieren zu wollen, was für ein vielbelesener, schlauer Typ er sei, um dann sein Buch im Anspruchsvollen Stil zu schreiben und hiermit den Leser zu ermutigen sich durch diese hochwertige Lektüre zu kämpfen, welche schwach endet, als auch beginnt.

Die vermeintliche Hauptstory der Weltensteine und des Kontaktes gelten einzig als Konstrukt für die Spinnerein von Gesellschaftsformen, Geld, Technik und deren Auswirkungen auf die Zukunft.
Dass sich die Physik der Raumfahrt an heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert, nehme ich durchaus positiv zur kenntnis.

Im nachhinein hätte ich mir dann lieber einen geklonten Jurassic Park gewünscht, leider wurden es Neanderthaler!! Kein Scherz!!
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