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5.0 von 5 Sternen Super
V i e l e n d a n k ,echt ein tolles poster,dass von seiner quaellitaet nichts zu wuenschen uebriglaesst.
Vor 10 Monaten von Gerhard Jaeger veröffentlicht

versus
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen (Noch?) kein gutes Spiel.
Realms of ancient War (im folgenden R.A.W. genannt) versucht im Windschatten von Diablo 3 und Torchlight 2 Kunden abzufangen und im Grunde stehen die Zeichen dafür nicht schlecht.
Im Gegenzug zu den bunten Comicgrafiken der großen Konkurrenten gibt es in R.A.W. einen düsteren Look in einer Dark Fantasy Welt , dazu die drei bekannten Klassen aus dem...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2012 von Hellbound


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen (Noch?) kein gutes Spiel., 17. Oktober 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Realms of Ancient War: R.A.W. (Computerspiel)
Realms of ancient War (im folgenden R.A.W. genannt) versucht im Windschatten von Diablo 3 und Torchlight 2 Kunden abzufangen und im Grunde stehen die Zeichen dafür nicht schlecht.
Im Gegenzug zu den bunten Comicgrafiken der großen Konkurrenten gibt es in R.A.W. einen düsteren Look in einer Dark Fantasy Welt , dazu die drei bekannten Klassen aus dem ersten DIABLO, also Krieger, Magier und Jägerin. Wie im ersten Diablo kann man Geschlecht und aussehen dabei nicht bestimmen was schon fast einen Nostalgiebonus bringt.

Leider erinnert aber nicht nur die Klassenwahl und das Gameplay an das erste DIABLO sondern auch die Optik!
R.A.W. sah in den Videos die vorab präsentiert wurden seh schick aus, dabei dürften diese Videos nachbearbeitet worden sein denn abgesehen von ein paar netten Lichteffekten sieht R.A.W. einfach nur altbacken aus, die Animationen wirken hölzern, die NPCs und Monster sind sehr Detailarm und nur wenige Umgebungen können optisch überzeugen.

Da ist es unverständlich dass die Hardwareanforderungen deutlich über Torchlight 2 und Diablo 3 liegen. Wer nicht mind. eine Grafikkarte mit 512 MB VRam und Shader Model 4.0 Unterstützung hat kann R.A.W. nicht oder nur stark ruckelnd spielen. Diablo 3 ist da genügsamer und sieht besser aus und TORCHLIGHT 2 läuft sogar auf älteren Systemen flüssig und ist eine ganz andere Grafikliga.

Hier könnte ein Patch die Performance noch verbessern.

Ein Patch wäre auch nötig um die gelegentlichen Abstürze zu beenden und vielleicht auch mal eine Automap zu ermöglichen denn es gibt keine Karte in R.A.W., lediglich einen Kompass der einem die grobe Richtung weist.

Wobei, verlaufen kann man sich nicht in dem Spiel denn es ist geradliniger als das erste Diablo.

Unterm Strich bleibt ein nettes aber sehr gewöhnliches Hack and Slay das keine ernsthafte Konkurrenz TORCHLIGHT 2 oder DIABLO 3 darstellt und unter technischen Problemem leidet.

Möglicherweise bessert der Entwickler noch nach, dank Steam (ja man benötigt einen Steamaccount für R.A.W. aber den dürfte seit Half Life 2 jeder PC Zocker haben...) bekommt man updates ja automatisch.

Zusammenfassung:

Positiv:

Drei spielbare Klassen die an das erste DIABLO erinnern
oldschooliges Gameplay für Nostalgiker die sowohl Gauntlet als auch Diablo mochten.
Düsteres Fantasy Szenario
Sehr günstiger Preis

Negativ:

Veraltetet Optik trotz hoher Hardwareanfordrungen.
Abstürze (ärgerlich in Verbindung mit dem Speichersystem)
Gespeichert wird automatisch nach beenden eines Levels, Rücksetzpunkte gibt es nur für den Fall dass man stirbt, beendet man das Spiel aber ohne den Level abzuschließen fängt man von vorne an!
Steuerung nicht frei konfigurierbar
Items unterscheiden sich nur in den Werten , nicht aber großartig von der Optik
Unverständliches Efahrungssystem: Mal bekommt man die ganze XP Leiste sofort voll , mal gar keinen Punkt trotz erlegten Bossgegner!

Fazit:

R.A.W. ist kein schlechtes Spiel aber eben auch kein besonders gutes. Im Grunde hat man das gefühl hier ein etwas aufpoliertes aber im Grunde schon 10 Jahre altes Spiel vor sich zu haben. Eine Automap gibt es nicht, Erfahrungspunkte gibt es scheinbar nach einem Zufallsprinzip und die Optik spottet den Systemanforderungen.

Brauchen tut R.A.W. niemand, aber wer gerne Action RPGs spielt und sowohl D3 als auch TL2 schon durch hat der kann ja bei dem günstigen Preis zugreifen, sofern der Hersteller nochmal per Patch nachbessert.

Ansonstrn gilt: Greift lieber zu Torchlight 2, das kostet nur wenig mehr bietet aber erheblich mehr und sieht um Welten besser aus und bietet im Grunde all das was ich von Diablo 3 erwartet hatte.

R.A.W. kann man kaufen, muss man aber nicht.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unter dem Strich 2 Sterne, 12. Oktober 2012
Von 
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Realms of Ancient War: R.A.W. (Computerspiel)
Also zunächst einmal sollte man sich den Preis vor Augen halten. Das Spiel ist recht günstig (15 Euro) und man darf sicherlich kein Spiel für 45 Euro erwarten.
Zunächst muss das Spiel bei Steam aktiviert werden und wem das nicht so zusagt, der sollte hier dann wohl beim Lesen aussteigen. ^^ Ich wollte es nur gleich am Anfang erwähnen.

Zum Spiel:
Man kann aus den typischen 3 Klassen (Zauberer, Krieger, Bogenschütze) den für sich passenden Charakter auswählen. Jeder von ihnen startet auf einem anderen Kartengebiet. Hat man das getan und eine Schwierigkeitsstufe ausgewählt, erscheint eine eher recht billige Introsequenz, die englisch vertont und deutsche Untertitel hat. Das ganze Spiel besteht übrigens bei Gesprächen nur aus Textfeldern (deutsch), die aber nie wirklich lang sind.
Ich habe z.B. als Krieger angefangen und finde mich zu Anfang in meinem Dorf wieder, wo ich gleich etwas Equipment aus einer Truhe bekomme. Dann erfahre ich meinen ersten Auftrag, den ich jederzeit nachlesen kann und mit den Einwohnern, die um mich herum stehen, kann ich über belangloses Zeugs reden. Das ist für die Atmosphäre erstmal ok, aber eine wirklich Auswahl im Gesprächsverlauf ist nicht vorhanden. Ein tolles Rollenspielflair sollte man nicht erwarten.(Ich konnte auch einige Aufträge erledigen, ohne sie vorher bewusst angenommen zu haben. Personen und Truhen werden durch ein Zeichen über dem Kopf gekennzeichnet.)
Nun wollte ich eine Automap öffnen. Die Betonung liegt hier auf WOLLTE, was jedoch nicht ging, da es keine gibt. Stattdessen kann man C drücken und eine Art Kompasspfeil erscheint an meinen Füßen, der mir die ungefähre Richtung zu meinem Auftrag weist.
Sieht Man sich mit I an dieser Stelle sein Inventar an, dann ist das abgespeckter Durchschnitt und der dargestellte Fähigkeitenbaum geht bis Level 20. Komischerweise unterteilen sich die Fähigkeiten auch nur in 3 Stufen.
1 Stufe: Level 1 Fähigkeiten
2 Stufe: Level 10 Fähigkeiten
3 Stufe: Level 20 Fähigkeiten
(Das lässt den Spieler doch schon stutzen.)

Will man das Dorf verlassen kommt man zu einem der sogenannten Speicherpunkte, zu denen man sich im Falle seines Ablebens zurückporten kann. Dies geschieht mit Hilfe von Seelensteinen, deren Anzahl aber auf 9 begrenzt ist. Sind die verbraucht, endet das Spiel.
Beim Kampf hat man auf jeder Maustaste (rechts/links) eine Fähigkeit und zwei weitere auf den Tasten 1 und 2. Die Tasten 3 und 4 sind mit Mana- bzw. mit Lebenstränken belegt. Man kann zwischen zwei abgespeicherten Tastenbelegungen umschalten. Das war es dann auch schon.
Jedoch muss noch gesagt werden, dass jede Fähigkeit bis zur Stufe 3 gesteigert werden kann. Alles ist eben irgendwie eine LIGHT Version.
Pro Levelaufstieg gibt es einen Punkt, um ihn zu verteilen.

Kommt man dann recht schnell zum ersten Händler außerhalb des Ortes, dann stellt man fest, dass es Tränke nur in 9er Paketen zu kaufen gibt und für kaufbare items eine eher versteckte und doofe Vergleichsfunktion mit den gerade getragenen items besteht, die ich anfänglich erst gar nicht bemerkte. Das ist nicht so toll gelöst. Items aus dem Inventar, die ich anziehen will, werden übrigens mit einem schnellen Doppelklick angelegt.

Zu erwähnen:
Bei den Kämpfen wird Gold immerhin automatisch eingesammelt und die gedropten Items, sind mit großer Schrift zu sehen und nicht zu übersehen ^^. Die Kampfanimationen sind passabel, aber kein Vergleich zu den ganzen sogenannten Referenztiteln. Stärkere Gegner werden rot umrandet und hält man bei den Kämpfen die z.B. linke Maustaste gedrückt, so wird die zugewiesene Fähigkeit immer wiederholt ausgeführt. Ein Dauerklicken fällt also weg. Das ist ganz gut so. Flächenattacken haben aber doch dankenswerterweise einen Timer. Was mir noch auffiel, war, dass Gegner, die ich schon besiegt hatte, nach kurzer Zeit wieder da waren, nur weil ich den recht linearen Weg nochmal zurückgelaufen bin. Das wirkt völlig unglaubwürdig. Jedoch vermisst man nicht wirklich die Automap.

Die Musikuntermalung bei den Kämpfen und beim Erkunden der Gegend ist auf Dauer natürlich etwas arg eintönig, schon allein deswegen, weil das Spiel eben durch keinerlei vertonte Gespräche im Spielverlauf das Dauergedudel, welches in einer Schleife abläuft, unterbricht. Nur die Kampfgeräusche bieten mal etwas Abwechselung. Umgebungsgeräusche z.B. das Rauschen von Wasser oder zwitschernde Vögel drangen nicht an mein Ohr. Dafür wiegen sich die Bäume ein wenig im Wind.
Der Grafikstil erscheint mir ein wenig comichaft und man kann in das Bild weder hinein- noch herauszoomen. An allen Ecken spürt man also die Abstriche, die im technischen Bereich gemacht wurden.
Die Items sind genretypisch verschiedenfarbig gekennzeichnet, jedoch fallen hier nicht bunte Items wie Regentropfen vom Himmel, was grundsätzlich schon mal gut ist, wenn man sich nicht dauernd nur um die Items kümmern mag. Was mir jedoch aufgefallen ist, ist, dass ich ein lila Level 5 Item kaufen konnte und dies wesentlich besser war, als ein späteres Lila 9 Item der gleichen Sorte. Das ist natürlich richtig schlecht und fördert nicht die Motivation Items zu suchen. Zumal Zwischen- oder Endgegner nicht unbedingt die besten Gegenstände hinterlassen. Das ist alles sehr merkwürdig.

Noch ein Negativpunkt ist das System der Erfahrung. manchmal bekommt man für richtig viel erledigte Gegner oder Aufgaben irgendwie gar nichts. Und ich meine hier wirklich NICHTS. Dann jedoch füllt sich der Erfahrungsbalken plötzlich um ein Viertel des Levels und man weiß nicht einmal wieso.

Ich könnte hier jetzt noch ewig schreiben, aber das ist nicht der Sinn der Sache. Ich hoffe, dass jeder einen kleinen Eindruck bekommen konnte und ich vergebe für das Spiel 2 Sterne.
Warum ich trotz meiner vielleicht eher negativ klingenden Ausführungen 2 Sterne vergebe, hat folgende Gründe.

1. Man kann flott eine Runde zwischendurch spielen, weil die Wiederbelebungspunkte nicht weit auseinander liegen.
2. Das Spiel sich meiner Meinung nach auch für jüngere Spieler eignet (FSK 12 ist angegeben). Die Bedienung ist leicht zu handhaben.
3. Das Spiel in sich schnell ist und recht flott zum Punkt kommt.
4. Man will doch irgendwie durch die maue Story kommen.

Über jeglichen Kommentar freue ich mich natürlich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Realms of Stocking war, 13. April 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Realms of Ancient War: R.A.W. (Computerspiel)
Das Spiel stockt ab dem 2 Level so extrem, dass es nicht mehr spielbar ist(Im ersten Level stockte es nie). Habe das Spiel auf 3 verschiedenen Pcs installiert und überall der gleiche stockende Dreck. Würde das Spiel funktionieren wäre es für den niedrigen Preis sicherlich ganz nett aber so!!! Bei mir laufen alle neuen Spiele wie zb. Diablo3 problemlos aber das hier ist die reinste Stock Party. Wer auf stockendes Spielvergnügen steht sollte sich diese Krankheit unbedingt zulegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen R.A.W. - Realms of Ancient War (mit STEAM)., 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Realms of Ancient War: R.A.W. (Computerspiel)
Ein großer Gewinn ist der Lokale KOOP-Modus !! Wer es Single-Player oder oder via Internet spielen will: Finger weg, da gibt es bessere Alternativen.

RAW hat eine superintuitive Gamepadsteuerung und bietet den KOOP Modus an, während man nur einen PC verwendet (Am besten mit zwei Xbox Gamepads). Selbst absolute Neuanfänger im Genre können die Steuerung innerhalb weniger Minuten erlernen.
Die Animationen sind flüssig, das Skillsystem ist wie bei Diablo 2 und auch ansonsten ist es ein Diablo-Klon. Nur sind die Gegnerhorden bei RAW sehr viel größer. Man kommt sich zuweilen eher vor wie bei Serious Sam, was aber kein Negativpunkt ist, sondern Laune macht.
Die Level sind sehr abwechslungsreich gestaltet und nie zu lang. Gute Musik, schöne Grafik.
Negativ ist die schwache Story und einige kleine Spielmechanismen.
Andere Spiele bieten vielleicht mehr, aber es ist gerade der KOOP Modus, der hier so Laune macht und das Zocken am selben PC so problemlos ermöglicht.
Der Nachteil ist, dass es teilweise recht unbalanciert wirkt zwischen den Charakterklassen. Da man im KOOP aber zusammen spielt, ist das weniger problematisch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 12. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Realms of Ancient War: R.A.W. (Computerspiel)
V i e l e n d a n k ,echt ein tolles poster,dass von seiner quaellitaet nichts zu wuenschen uebriglaesst.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Diablo light?, 14. Oktober 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Realms of Ancient War: R.A.W. (Computerspiel)
Das erste Torchlight hatte einen sehr guten Kopierschutz: der unschlagbar niedrige Preis. Der hätte bei R.A.W. - Realms of Ancient War wohl ausgereicht, aber stattdessen bietet die Steam-Bindung gleich das erste Ärgernis. Bei einem Kauf über die Steam-Plattform mag das nachvollziehbar sein; bei der Boxed-Version hätte eine einmalige Aktivierung über den Key völlig ausgereicht. Da geht der erste halbe Stern schon flöten, bevor das Spiel beginnt.

R.A.W. bietet drei altbekannte Charakterklassen: den Barbaren, die Schurkin und den Zauberer. Jede dieser Klassen startet in einem eigenen Kartengebiet, was genügend Anreiz bietet, jede Klasse auch einmal auszuprobieren und hat zudem spezielle Items und Fähigkeiten. Seltsamerweise decken sich die skillbaren Fähigkeiten jedoch bei jeder Klasse zu schätzungsweise 60%, das hätte man interessanter gestalten können. Nach einem kurzen Prolog, der weniger Video als Einblendung von Grafiken ist, beginnt das eigentliche Spiel. Der Barbar beginnt in einem Dorf, welches von Räubern heimgesucht wird. Kaum hat er sich weit genug hinausgewagt, tauchen hunderte von Kreaturen aus dem Nichts auf - den Kampf mit ihnen aufzunehmen, gleicht einem Suizid. Plötzlich ertönt eine geheimnisvolle Stimme, die ein Portal in eine andere Welt eröffnet, durch das der Barbar fliehen muss. Bis hierhin denkt man sich: Gameplay, Grafik - alles erinnert an ein hübscheres Diablo II. Ohne nun viel von der Story vorwegnehmen zu wollen: man klappert drei Reiche ab, geht durch Wüsten, Minen, Wälder, Dschungel, Eishöhlen und klettert dabei nach einem völlig unlogischen Erfahrungssystem von Level zu Level hoch, verbessert den ein oder anderen mehr oder weniger brauchbaren Skill und kleidet sich mit Rüstungsgegenständen, Waffen, Ohrringen und Halsketten ein. All dies ist nicht neu und wurde von anderen Spielen teilweise besser gelöst. Womöglich rührt daher der Titelname: Reiche des altertümlichen Krieges. Altertümlich dürfte einem dazu stellenweise einfallen. Nun dürfte der erste Stern auch vollends verloren sein.

Was neu ist: man kann zeitweise die Kontrolle über einige Gegner übernehmen, um so deren Kraft gegen die eigene Armee zu richten. Das ist zunächst sehr interessant, verliert zum Ende des Spiels jedoch seinen Reiz, da der eigene Charakter dies weitaus schneller erledigt. Wo man auch schon beim nächsten Kritikpunkt wäre: Die letzten ~20% des Spiels ist der Charakter dermaßen overpowered, dass selbst der höchste Schwierigkeitsgrad kaum eine Herausforderung darstellt. Sollte man annehmen, der Schwierigkeitsgrad zieht bei einem ARPG allmählich an, ist hier so ziemlich das Gegenteil der Fall: er nimmt nach ca. der Hälfte des Spiels allmählich - und im letzen Fünftel rapide - ab. Schade, das mächtige Equipment würde man gern auf ebenbürtige Gegener anwenden. Was außerdem neu ist: die eingangs erwähnten Kreaturen, die aus dem Nichts kommen. Betritt man ein bestimmtes Gebiet, öffnet man eine Truhe o.ä. (was die genauen Trigger sind, ist schwer zu sagen) kommen sie in Scharen aus dem Nichts. Das ist eine nette Abwechslung, vor allem wenn man sich in dem Moment gerade mit dem Rücken zur Wand befindet, wird es spannend. Ihr spontanes Auftreten nimmt im Verlauf des Spiels zu - bis zu dem Punkt, wo es einfach nervig wird. Dennoch eine nette Neuerung, die die Spielatmosphäre ein wenig spannender macht. Hinzu kommt, dass es sog. Seelensteine gibt, mit deren Hilfe man im Falle des Todes am letzten Wegpunkt wiederbelebt wird. Jedes mal wird dabei einer verbraucht, und sind alle futsch, muss man das Level von vorn beginnen - es gibt schlimmeres. Wäre der Charakter nach Aufbrauchen der Steine hinüber gewesen, wäre dies weitaus reizvoller.

Der Schwierigkeitsgrade gibt es drei, wobei ich nach etwa 60% des Spiels in den höchsten wechseln musste, um überhaupt noch gefordert zu werden. Das Skillsystem unterteilt sich in drei Teile, Lvl 1, Lvl 10 und Lvl 20 Skills, von denen die meisten jeweils drei Stufen haben. Richtig geraten, viel höher als Char-Level 30 kommt man in einem Durchlauf gar nicht! Dazu gibt es knapp 30 Stationen, die recht abwechslungsreich sind. Speichern kann man nach jedem Level. Diese hat man in je etwa 10-15 Minuten durch und kann bei Bedarf in jedes bereits absolvierte Level zurückreisen. Innerhalb jeder Station gibt es Neben-Quests, deren Sinn sich leider oft kaum erschließt - selten hat man etwas davon, dass man sie überhaupt angegangen ist. Nunja, sie verlängern immerhin die recht kurze Dauer des Spiels etwas. Die subjektiv kurze Spieldauer könnte aber auch auf das Interesse am Fortgang der anfangs recht platten Story zurückzuführen sein, die sich - wie das gesamte Spiel - nach dem ersten Drittel sehr bessert. Insgesamt sollte man das Spiel mal die erste halbe Stunde durchspielen, auch wenn es mäßig Spaß macht, denn ab da wird es - auch grafisch - merklich besser!

Im Prinzip ist R.A.W. in etwa das, was man von einem Action RPG ertwartet - nicht mehr und nicht weniger. Ein paar Neuerungen hier, ein paar altbackene Mechanismen dort, gepaart mit teils unnachvollziehbaren Elementen (Nebenquests, Erfahrungspunkte) und einem sich allmählich einstellenden, unleugbaren Suchtfaktor. Ja, im Prinzip fast alles, was man sich bei einem (zugegebenermaßen kurzen) ARPG wünscht - ein grafisch etwas aufpoliertes, kurzes Diablo II halt, atmosphärisch nicht ganz so dicht, mit derselben recht schlechten Gegner-KI, an einigen Stellen unlogisch, an anderen innovativ. Also alles, was man für den Preis - ein VIERTEL von dem, was Diablo 3 kostet! - erwarten kann. FAST!

Warum fast?
Angepriesen wird ein Koop-Modus, der auch wirklich dies ist: KEIN Multiplayer im herkömmlichen Sinn über Internet oder LAN, sondern - und da merkt man die primäre Auslegung des Spiels für die XBox 360 - mit zwei Spielern an einem Bildschirm. Hmm.
Zum Schluss der Rezension noch ein ganz dicker Brocken: die scheinbar unendlich spawnenden Kreaturen aus dem Nichts sorgen in einem Dungeon, der an sich schon dicht bevölkert ist, stellenweise (und zum Glück relativ selten) für unerträgliche Lags. Kein Scherz. Und das bei einem System, das die angegebenen Mindestanforderungen um etwa ein 4-faches übersteigt. Das ist kein Einzelfall: auf dem Zweit-PC genau dasselbe, an den teilweise gleichen Stellen. So etwas ist unakzeptabel und rührt meiner Vermutung nach daher, dass zuviele Sounddateien gleichzeitig abgerufen werden - es endet alles in einer Kakophonie und einem Stop-Motion-Kampf. Sehr, sehr schade! Wo doch gerade solch zahlenmäßig unausgeglichenen Kämpfe die schönsten sind...

FAZIT:
------
Eigentlich hätte ich gern 2 1/2 Sterne vergeben. Die aufgeführten Kritikpunkte lassen vermutlich auf noch weniger Sterne schließen, aber ehrlich gesagt ist der Spielspaß nach den anfänglichen 30 Minuten schon groß. Das Entwicklerteam stammt zudem aus Frankreich, was vielleicht auch etwas positives hat, europäische Spieleschmieden zu unterstützen. Man darf nicht vergessen, dass das Spiel "nur" 15€ kostet. Es bietet vielleicht weniger Spielzeit als Diablo 3, aber dafür hat es keinen Onlinezwang (außer für die Aktivierung und Updates) und kostet ein Viertel des Preises für besagtes Spiel. Eigentlich eine tolle Alternative für das mittelmäßig angekommene Diablo 3, wäre da nicht Torchlight 2. Dieses bietet einen deutlich längeren Spielspaß und ist viel besser ausgetüftelt als R.A.W. - für nur 5€ mehr. Hier merkt man, wie R.A.W. sich preislich positioniert - aber auch atmosphärisch: grafisch nicht ganz so Comic-haft wie TL2, atmosphärisch eher an Diablo 2 orientiert, bietet es einen ganz guten Durchschnitt zu einem ganz netten Preis. Fairerweise muss gesagt sein: Dieses Spiel an sich ist jedoch besser, als es in vielen Foren bewertet wird, wenn es auch schade ist, dass so viele Sachen die Bewertung nach unten drücken. Besonders ärgerlich ist hier mal wieder die Steam-Bindung - langsam, nervig, und nicht ganz Crash-frei. Von wegen Kopierschutz: Das Spiel auf anderen Rechnern installiert, Steam.exe von der Firewall abgeblockt, können sogar mehrere Spieler parallel spielen, was sonst nicht geht, da nicht beide gleichzeitig online sein können - was bei einem fehlenden Onlinemodus ja nun auch nicht unbedingt erforderlich ist.

Guter Ansatz, ein recht viel Spaß machendes Spiel, leider nicht ganz zu Ende gedacht, für einen risikoarmen Preis. Ungeachtet der Kritikpunkte bereue ich den Kauf daher auch nicht.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht gutes Game aber naja!, 3. Juni 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
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Rezension bezieht sich auf: Realms of Ancient War: R.A.W. (Computerspiel)
Ich hatte mich darauf gefreut mit nem Kollegen das Spiel aktiv zu spielen, dennoch bin ich sehr Enttäuscht über dieses Spiel.

Man erwirbt es auf Steam, eine perm. Onlineverbindung ist vorrausgesetzt um NUR! das Game im Lokal CooP spielen zu können.

Leider würde ich das wieder zurückschicken, doch geht das nicht weil es weiterhin an meinem Account gebunden ist

Vielen Dank für den versauten Spielgenuss!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen :-), 30. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Realms of Ancient War: R.A.W. (Computerspiel)
Kommen Sie zu dem Spiel und der Schlüssel ist bereits auf einem anderen Konto aktiviert. So Verschwendung von Geld :-)
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung Top!, 4. März 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Realms of Ancient War: R.A.W. (Computerspiel)
Ich habe es für insgesamt acht Euro bestellt. Für den Preis hätte ich einfach einen billigen Diablo-Klon erwartet, doch R.A.W. ist meiner Meinung nach (bisher) ein recht gutes Spiel. Es ist schon fast witzig, wie man riesige Horden von Gegnern plättet.
Ich empfehle es jedem, der ein Diablo ähnliches aber gutes Hack'n'Slay, welches ab 12 ist, sucht.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter kurzfristiger Spielspaß, 22. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Realms of Ancient War: R.A.W. (Computerspiel)
Hack`n Slay für einige Tage oder Woche. Nett gemacht und für mindestens einmal durch spielen geeignet. Für diesen Preis empfehlenswert.
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Realms of Ancient War: R.A.W.
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