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4,3 von 5 Sternen
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am 29. August 2011
Um es gleich vorwegzunehmen, "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski hat mir extrem gut gefallen, mein Thriller-Highlight des Sommers! Doch worum geht es?
Eine große, internationale Bank mit Sitz in Frankfurt/M. wird erpresst. Aber die Bank will nicht zahlen, schaltet stattdessen die Politik ein und diese wiederum die ECSB, eine Eliteeinheit der Polizei. Um ihre Forderung zu unterstreichen, ermorden die Erpresser zunächst eine Mitarbeiterin in Paris, danach Führungskräfte in Bologna und Athen. Eine Hetzjagd quer durch Europa beginnt. Schnell ist klar, dass es auch einen Maulwurf innerhalb der Euro-Bank geben muss. Doch das Motiv bleibt bis zum Schluss im Dunkeln...
Jenk Saborowski hat mit seiner Heldin Agentin Solveigh Lang, genannt Slang, eine Figur geschaffen, die an Superwoman erinnert, zudem einen äußerst empfindlichen Geruchssinn hat (originelle Idee!), aber auch ein Handicap. Sie leidet an Cluster-Kopfschmerz, was einen ihrer Kollegen fast das Leben kostet. Aber auch andere Protagonisten, wie ihr Chef Will Thater, die Kollegen Eddy und Dominique sowie Marcel sind gut gezeichnet.
Neue Technologien, Internetkriminalität, viele Szenen-/Ortswechsel, jede Menge Action und ein überraschendes Ende... alles drin, alles dran, was heute aktuell ist. Man mag es kaum glauben, dass "Operation Blackmail" ein Debütroman ist, noch dazu von einem deutschen Autor! Positiv finde ich auch, dass die Geschichte nicht, wie in amerikanischen Thrillern üblich, vor Patriotismus und Testosteron trieft.
Da künstlerische Freiheit und Fantasie fast grenzenlos sind, verzeiht man ihm gerne die eine oder andere Ungereimtheit. Schließlich ist doch alles nur Fiktion oder? Herr Saborowski schreibt wie auf Speed! Ich mag es ja, wenn einer sich kurz fassen kann. Auf knapp 400 Seiten kein Wort zu viel, keins zu wenig. Und definitiv ist er jemand, der den Genitiv beherrscht;-)
Mich hat "Operation Blackmail" jedenfalls sofort gefesselt und mir einfach Spaß gemacht. Deshalb bin ich schon sehr gespannt auf Slangs 2. Fall, auch wenn ich mich dafür noch ein Jahr gedulden muss...

Meine Empfehlung: Unbedingt Lesen!
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am 17. August 2015
Dieses Buch ist mir in per Zufall in die Hände gekommen und ich glaube ich habe selten größeren Unfug gelesen.
Als Hörbuch sollte es den dringenden Hinweis tragen:
Nicht am Steuer eine Fahrzeuges hören, Lachanfälle könnten Ihre Fahrtüchtigkeit beeinflussen.
Der Plott ist schon platt: Der Superbösewicht namens Mastermind (natürlich Halbchinese) erpresst eine große europäische Bank um 500 Millionen Euro. Jetzt könnte man eigentlich aufhören zu Lesen, welche Bank könnte nach 2008 noch mal eben 500 Mio erübrigen. Damit die Jungs in der Bank auch spuren, muss der 2. nicht ganz so böse Bösewicht, ein eigentlich warmherziger Berufskiller aus der Ex-UDSSR, natürlich Ex-Geheimdienstler ein paar Leute aus dem mittleren Managment umlegen. Das wäre ja fast schon Segen für die Bank, überbezahltes Personal dank externem Dienstleister abbauen, den auch noch eine Anderer zahlt :-)
Die Guten sind die Mädels und Jungs von der supergeheimen europäischen Polizei, die mal eben ohne echte Ermächtigung das Mandat zur Eliminierung der Bösen übernehmen. Ausgestattet mit einem sagenumwobenen Budget stürmt die Superagentin los und bleibt glatt beim ersten wichtigen Einsatz mit Migräne am Boden liegen. Ihr in einem 5 Minuten Auswahlverfahren frisch eingestellter Kollege, Gott sei Dank Franzose, fällt daraufhin dem an der Erpressung nicht beteiligten aber ebenso bösen Killer Tinitus oder Tantalos in die Hände, der ihn in einem Anfall von Nächstenliebe nach dem Zufügen einer zweistelligen Anzahl offener und multipler Beinbrüche auch noch antispetisches Pulver auf die offenen Brüche seiner Oberschenkel streut.
Spätenstens jezt wissen Sie, das Edgar Wallace ein Genie und Jenk Saborowski keines ist.
So geht es dann lustig weiter, der böse Mastermind kann nicht nur per Wlan Honeypot den Rechner der weiblichen Superagentin finden, nein er kann auch noch die verschlüsselte VPN Kommunikation knacken, den Admin- oder Rootaccount an sich reißen und Gigabyteweise Daten von deren Notebook zu sich uploaden.
Spätestens jetzt fragt man sich, ob man als Autor eines Schriftstückes, dass sich in wesentlichen Teilen der Handlung auf IT Wissen stützt nicht mehr davon haben sollte als Gretchen Müller.
Da war der Lektor wohl gerade auf dem Klo...
Leider war er auch nicht rechtzeitig zurück, als der fesche Franzose sich nach wenigen Tagen von seinen 13 Knochbrüchen geheilt selbst aus dem Krankenhaus entlassen hat und flugs mit dem Rollstuhl ins Headquarter der geheimen und illegalen Polizei rollt.
Als breit aufgestelllter Leser ahnt man jetzt, das der Untergang der nachvollziehbaren Handlung auch Rollstuhlfahr sein kann.
Und so geht es in einem fort..., trotz aller Logikffehler obsiegt am Ende natürlich die gut aussehende zur Migräne neigende Superagentin.
Als kleiner Tipp am Ende: Ein nette kleine Wette auf den Absturz der Bankaktie häte fast legal mehr Geld gebracht als die lausige Erpressung.
Kein Genie eben, der halbchinesiche Mastermind Mao.
PS: Die Bank bekommt am Ende fast alle Kohle zurück, die Riesterrente von Lieschen Müller ist also doch sicher
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am 27. Oktober 2011
Operation Blackmail war das erste Buch seit langem, bei dem ich es kaum abwarten konnte, heim zu kommen und weiter zu lesen. Es hat einen schönen Spannungsbogen von Anfang bis Ende und liest sich auch aufgrund der kurzen Kapitel sehr gut.

Man muss die Geschichte nehmen wie sie ist. Reine Fiktion, Internetfiktion. Ich musste ständig an Mission Impossible denken. Dennoch ist es nicht zu unrealistisch geworden. Das ist ja immer die Gefahr, wenn sich ein Autor des Themas Internet annimmt und nicht viel Ahnung davon hat. Saborowski hat definitiv Ahnung. Dennoch (Achtung, Kritik ;-)): Ich bin mir nicht sicher, ob man es heute tatsächlich schafft, innerhalb von Minuten oder Sekunden den Bauplan einer abgewrackten Halle am Hafen von Piräus auf den PC in Amsterdam zu zaubern. Naja...

Solveigh Lang als Charakter kommt gut rüber, sie hat manchmal ein bißchen was von Liz Salander von Stig Larsson. Es sind die meiner Ansicht manchmal etwas zu übertriebenem dargestellten Fähigkeiten, die mir nicht so gut gefallen. Der Autor baut zwar glaubhaft die Sache mit dem Kopfschmerz ein, um ihr wenigstens eine Schwäche zu geben, aber dennoch ist es teilweise unheimlich, was sie alles in ihren jungen Jahren schon mitbringt. Und wie super souverän sie agiert beim ersten und zweiten Aufeinandertreffen mit Marcel, gegenüber dem Vorstand der Deutschen Bank etc. Sie ist einfach allen Situationen gewachsen... Ach, und dass sie graue Wolfsaugen hat, weiß man auch recht früh. Das muss man nicht so häufig wiederholen.
Noch zwei kleine Kritikpunkte zum Schluss der Geschichte. Ich will nicht zu viel verraten, aber wenn man an einem Hotel, das vom Secret Service und was weiß ich wem rund um die Uhr bewacht wird, über die Fassade klettert, fällt das doch auf. Auch wenn es Nacht ist, oder? Außerdem hat mir die Methode nicht zugesagt, mit der schließlich das Geständnis erpresst wird. Das passte irgendwie nicht zu den sonst so subtilen und intelligenten Methoden der ECSB. Klar, ist es der Situation geschuldet. Ich weiß jetzt auch nicht was, aber man hätte sich hier etwas anderes einfallen lassen können.
Am Ende hatte ich außerdem kurz die Befürchtung, dass Saborowski jetzt in Richtung Matarese-Bund von Ludlum abdriftet. Wegen der geheimen Versammlung der Mächtigen, die über das Schicksal der Welt befinden. Um das klar zu stellen: Der Matarese-Bund ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Aber man sollte das nicht kopieren. Und das tut der Autor glücklicherweise auch nicht. Er kriegt ganz gut die Kurve, indem er nicht großartig auf die Versammlung an sich und die Inhalte eingeht. Dennoch hatte es zunächst den Anschein ;-)

Genug der Kritik. Es überwiegt eindeutig der positive Eindruck. Ich werde auf jeden Fall auch das nächste Buch von Saborowski lesen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Oktober 2011
Zum Inhalt:

Als vor der französischen Bank eine Mitarbeiterin aus heiterem Himmel mit einem Kopfschuss getötet wird, kommt zeitgleich eine E-Mail in der Euro-Bank an, in der angekündigt wird, wenn nicht 500 000 000 € bezahlt werden, sterben weitere Unschuldige der 60.000 beschäftigten Mitarbeiter. Die Erpresser sind nicht zimperlich; denn tatsächlich folgt ein weiterer Mord. Wieder wird ein Angestellter der Bank erschossen. Aber dies ist nicht das letzte Opfer.

Die Bank alarmiert Alles, was Rang und Namen hat. Auch eine völlig geheime Organisation, die grenzüberschreitende ECSB, wird zur Mithilfe eingeschaltet. Agentin Solveigh Lang und ihr Team machen sich sofort an die Arbeit. Sie sind hochqualifizierte und bestens ausgebildete Ermittler und erscheinen nur im Hintergrund. Niemand kennt ihre Existenz. Wenn ein Fall abgeschlossen wird, ernten immer die anderen die Lorbeeren, nie der ECSB. Aber Solveigh und ihren Kollegen macht das nichts aus. Sie gehen voll und ganz in ihrem schwierigen und gefährlichen Job auf. Nun beginnt die Hetzjagd und die Erpresser scheinen immer einen Schritt voraus zu sein. Kann die ECSB das ändern? Wer steckt dahinter und wie viele Beteiligte stecken hinter dem Ganzen; denn die Erpresser arbeiten schnell und effizient.

Lest selbst diesen überaus guten und spannenden Thriller; denn mehr werde ich nicht verraten.

Fazit:

Mit diesem Thriller ist Jenk Saborowski ein toller Einstieg gelungen. Das Buch lässt sich super flüssig lesen und man ist von Anfang an im Geschehen dabei. Nicht allein die gut ausgearbeiteten und beschriebenen Charaktere, sondern auch die wechselnden Erzählperspektiven haben mich überzeugt und an das Buch gefesselt. Solveigh Lang, die Superpolizisten, die aber doch menschlich rüberkommt, weil sie eben ein kleines Geheimnis mit sich rumträgt, das ihrem Kollegen Dominique fast das Leben kostet. Auch Dominique ist ein ausgesprochen gut beschriebener und durchweg sympathischer Charakter. Jenk Saborowski jagt den Leser durch die Seiten und das Geschehen, dass man kaum Zeit zum Luftholen hat. Spannung von Anfang bis Ende in kurzen, prägnanten Kapiteln. Das hat mir gut gefallen. Sicher gibt es kleine Fehler hier und da, aber nicht so groß, dass es mir das Lesevergnügen genommen hat. Ich bin voll auf meine Kosten gekommen. Kritikpunkte gibt es immer und beim nächsten Fall von Solveigh Lang und ihren sympathischen Kollegen, werden diese sicher aus der Welt geschafft sein; denn es wird Fortsetzungen geben. Ich freue mich schon darauf und werde weiter gespannt darauf warten, wie es weiter geht.

Hier vergebe ich volle 5 Punkte und ein fette Leseempfehlung.

Bedanken möchte ich mich bei Jenk Saborowski, dass er die Leserunde so toll begleitet hat und natürlich auch bei meiner Glücksfee und Lovelybooks.
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am 7. Oktober 2011
Mit Operation Blackmail hat Jenk Saborowski einen rasanten, spannenden Thriller vorgelegt, der an sehr unterschiedlichen Schauplätzen in Europa spielt. Dabei verknüpft der Autor auf geschickte Weise Elemente eines klassischen Spionagethrillers, indem er einen Ex-KGB-Agenten auftreten lässt mit hochmodernen technischen Möglichkeiten einer postulierten gemeinen europäischen Eliteeinheit (ECSB) und greift sogar neue Medien in Form eines Multiplayer-Onlinerollenspiels auf.

Die ECSB wird auf Veranlassung der Bundeskanzlerin tätig in einem gravierenden Erpressungsfall. Eine international agierende deutsche Großbank wird zur Zahlung von 500 Millionen Euro erpresst. Die Dringlichkeit ist sehr hoch, weil die Erpresser bereits Mitarbeiter der Bank umgebracht haben und damit drohen, dass die gesamte Belegschaft von 60000 Personen bedroht ist.

Die junge attraktive Solveigh Lang ist Agentin der ECSB und wird auf den Fall angesetzt. Sie arbeitet eng zusammen mit Eddy, einem Ermittler, der an den Rollstuhl gefesselt ist, in der Zentrale arbeitet und Solveigh ständig übers Internet und Mobiltelefon mit entsprechenden Informationen versorgt, Reisen plant und die Versorgung mit Spezialausrüstung veranlasst.
Diese Konstellation an Ermittlern ist für mich neu und sehr interessant. Da Solveigh viele Züge einer Superheldin aufweist, leidet die Glaubwürdigkeit für mich etwas darunter. Dieser Eindruck wird durch eine gesundheitliche Schwäche - sie leidet an Clusterkopfschmerzen - für mich noch verschärft. Ebenso schwer nachvollziehbar war für mich die Tatsache, dass ein Polizist, dessen Beine zertrümmert worden sind, sich nur kurze Zeit nach einer stundenlangen Operation mit Rollstuhl selbst aus dem Krankenhaus entlässt und gleich weiter ermittelt. Vermutlich hätte er sich noch nicht mal eine Hose anziehen können. Es hätte dem Tempo und der Spannung keinen Abbruch getan, wenn man ihn noch ein wenig hätte auskurieren lassen.

Der Autor macht in dem Buch aufmerksam auf die Probleme der Verfolgung von Straftaten zwischen einzelnen EU-Staaten. Obwohl innerhalb des Schengenraumes die Grenzen offen sind, gibt es keine unkomplizierte Zusammenarbeit der Polizeiorgane der verschiedenen Staaten. Jenk Saborowski ruft deshalb in diesem Thriller die ECSB ins Leben, eine geheime Polizeieinheit, die über die Grenzen hinweg ermitteln kann und die auf Veranlassung von 7 Staats- und Regierungsschefs der Europäischen Union tätig wird.
Abgesehen davon, dass man aufgrund des Textes annehmen müsste, dass die Europäische Kommission aus den Regierungsschefs der Mitgliedstaaten besteht, was nicht der Fall ist, wirkt es doch etwas befremdlich, wenn die Bundeskanzlerin telefonisch ein sich in der Luft befindendes Flugzeug umkehren lässt. Das hätte vielleicht noch etwas mehr Recherchearbeit benötigt, damit dieser abrupte Schluss es etwas runder hätte ausgearbeitet werden können.

Ich habe mich bei der Lektüre dieses rasanten und modernen Thrillers sehr gut unterhalten, aber mir fehlt noch etwas der Feinschliff. Mit der Ermittlerkonstellation um die Agentin Solveigh Land hat der Autor auf jeden Fall eine interessante Ausgangslage geschaffen für die Verfolgung weiterer innereuropäischer Straftaten, auf die man gespannt sein kann.
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am 17. September 2011
Ich habe diesen Thriller für den MexxBooks BuchClub gelesen und rezensiert. Ein relativ kurzer, kompakter und fesselnd erzählter Thriller, der in ein relativ aktuelles wirtschaftspolitisches Umfeld eingebettet wurde.

Eine deutsche Bank die mittels Technologie erpresst wird und sich unschwer als die Deutsche Bank als Vorbild genommen hat, eine deutsche Bundeskanzlerin, welche die Ermittlungen, die sich über das gesamte EU-Umfeld erstrecken, praktisch geheim unterstützt wobei der Thriller nicht müde wird, darauf zu verweisen, dass eine fehlende EU-Polizei bzw. ein fehlender EU-Geheimdienst nach dem Vorbild der USA ein Problem ist. Eine Erpressung, welche die Bank vor allem image- und börsenmäßig unter Druck setzt, all das ist sehr aktuell und insofern gut eingebettet. Sowohl Merkel, wie auch Ackermann sind klar zu erkennen und auch der Vorstand indischer Abstammung in der Bank passt gut zu den Realitäten - bekanntlich wir ein Inder der nächste Chef der Deutschen Bank.

Soweit zum Hintergrund und zum Plot, der in einem zügigen und einnehmenden Stil geschrieben ist. Beste Unterhaltung für eine Wochenende, nicht mehr aber auch nicht weniger!
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am 19. Dezember 2013
Operation Blackmail von Jenk Saborowski ist ein absolut rasanter Thriller, der mich von vorne bis hinten total gefesselt hat. Ein absolutes Highlight! Ein bisschen schade, dass ich zuerst Biest, den Nachfolger, gelesen habe, bevor ich Operation Blackmail in die Finger bekommen hab, dadurch wusste ich bei den privaten Angelegenheiten zum Teil schon, wie es enden wird - das lässt sich aber der Spannung dieses Buches nicht anrechnen.

Solveigh (genannt Slang) Lang ist die Superfrau einer paneuropäischen Polizeibehörde, die ein wenig im Dunkeln operieren muss, weil die rechtliche Grundlage für eine solche Behörde fehlt. Ausgestattet mit allem, was man sich vorstellen kann (ein bisschen wie James Bond, finde ich), vor allem in Bezug auf neue Technologien, bei denen herkömmliche Behörden ja häufig ein paar Schritte hinterherhängen und nur mit den besten Mitarbeitern, die es geben kann, macht sich diese Polizei auf die Suche nach einem Erpresser, der die euroBank um 500 Millionen Euro erleichtern möchte und auf einem recht guten Weg dahin ist.

Rasante Wechsel zwischen den Orten, tolle Technologien, charmante und vor allem besondere Charaktere, deren Eigenheiten von Saborowski toll dargestellt werden, wobei er nicht vergisst, dass auch Superwoman Schwächen haben muss, machen diesen Thriller zu etwas ganz besonderem. Ich freue mich schon auf den dritten Teil um Slang und ihre Polizeibehörde!
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am 31. Oktober 2011
Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist spannend bis zum Schluss, aber die Personen sind teilweise recht flach und einseitig und es gibt einige logische Schnitzer - So haben z.B. zwei der Ermittler einen gefährlichen Profikiller bis zu einem alten Stadion verfolgt und entscheiden sich dafür diesen alleine zu stellen, obwohl sie die Möglichkeit haben die örtlichen Polizeikräfte (und das ohne irgendwelche Bürokratischen Hürden!!) zur Unterstützung anzufordern.
Und das geht natürlich schief - und alles nur um etwas mehr Dramatik und Zwischenmenschliches einzubauen.

Der Hauptkritikpunkt sind meiner Meinung aber die aufgesetzt wikenden und teilweise technisch unmöglichen Hacks.
Ich sage nur: MAC Adressen über das Internet auflösen!!! DAS will ich mal sehen - Wenn man keine Ahnung hat sollte man so etwas lieber nicht zu detailliert ausschmücken!

Falls man also nicht zuviel Wert auf Realismus legt und man nicht zuviel Ahnung von IT Security hat kann man bedenkenlos zugreifen.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Februar 2012
In Paris wird eine junge Bankangestellte mitten auf der Straße erschossen - von einem Scharfschützen, der unerkannt entkommt. Dann geht bei der betroffenen Bank eine E-Mail ein: es werden 500.000.000 Millionen Euro gefordert, ansonsten werden weitere Angestellte überall in Europa sterben.
Die im Geheimen agierende, grenzüberschreitende und paneuropäische Eliteeinheit ECSB wird auf den Fall angesetzt; mit allen Rechten und Mitteln ausgestattet. Deren Agentin Solveigh Lang übernimmt die Ermittlungen, die sie quer über den Kontinent führen.

Ein europäischer Wirtschaftsthriller - nicht ganz mein übliches Interessengebiet; bekam das Buch als Geschenk, konnte mich aber recht schnell einfinden in die Geschichte, die letztendlich gelungen ist, aber doch noch die eine oder andere Schwäche aufweist.

Wirklich gut gelungen ist das Tempo des Romans. »Operation Blackmail« steht in überaus knappen, meistens um die vierseitigen Kapiteln. Zwischen den einzelnen Kapiteln wechseln nicht nur die Figuren und Erzählperspektiven (geschrieben ist alles im Präteritum aus der dritten Person), sondern auch die Handlungsorte, sodass man sich mal in Paris, dann in Russland und nur eine Seite später in Italien oder Deutschland befindet. So kommt die Spannungskurve recht rasant daher und nimmt einen doch ausreichend mit.
Der Schreibstil unterstützt den rasanten Plot. Schnörkel- und kunstlose Sätze, die sich flüssig lesen lassen, aber an keiner Stelle literarische Überraschungen oder Schätze in Form genialer Beschreibungen mit sich bringen. Eine funktionale Sprache also, die dem Buch sehr gut steht.

Hin und wieder wirkte das Beschriebene aber doch ein wenig unfreiwillig komisch, was auch mein größter Kritikpunkt ist. Wenn spezielles Werkzeug oder verschiedene Geräte vorgestellt werden oder wenn erklärt wird, warum und überhaupt derjenige das nun macht - dann wirkte es zumindest auf mich häufig aufgesetzt und nicht besonders professionell. Schriftsteller sind keine Agenten, müssen sie auch nicht sein. Aber hier merkt man das dem Werk ganz ordentlich an. Nicht, weil das Beschriebene unlogisch wäre, sondern einfach an der Art, wie es in den Textfluss eingearbeitet wird (zwischendurch las es sich ein wenig, als seien die Infos aus Wikipedia abgeschrieben - zufällig wird Wikipedia dann auch in der Danksagung erwähnt).
Wie gesagt, der Plot mit seinem Tempo gehört ganz eindeutig zu den Stärken des Buches. Aber vereinzelt bin ich doch über kleine Logiklöcher gestolpert. Nicht wirklich störend, nur eben auffallend.
Ein weiteres kleines Manko sind die Handelnden. Solange sie ihrer Tätigkeit als Agent nachgehen, können sie - mit Ausnahme der bereits genannten Punkte - auch überzeugen. Wenn es aber zwischenmenschlich wird, sich bspw. eine kleine Romanze anbahnt, dann wird nicht nur eine ordentliche Portion Klischee eingebaut, sondern die Figuren kommen hierbei auch recht hölzern, teils unbeholfen (nicht im Sinne gewollter Charakteristika) daher.

Somit bleibt ein rasanter, spannender Thriller, dessen Plot fesselt und überzeugt. Die Sprache ist funktional, die Figuren überzeugen innerhalb der Ermittlung, im Zwischenmenschlichen gleichen sie aber unbeholfenen Schablonen. Für alle, die sich rasant unterhalten lassen wollen, gibt es jedoch eine klare Leseempfehlung.

Dreieinhalb Sternchen.
0Kommentar4 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. September 2011
... ist alles, was mir zu Jenk Saborowskis "Operation blackmail" einfällt.
Für einen von Stieg Larsson und sonstigen Autoren verwöhnten Thriller-Leser braucht es schon einiges an Spannung, Plot, Charakteren ... um einem mehr als ein müdes "Na ja, ganz gut" abzuringen.
Das ist J.S. hier auf wohltuend kompakte und inhaltlich hervorragende Art gelungen.
Ein moderner, keine IT-Neuigkeit auslassender, brandaktueller Thriller, dem es neben der stringenten Handlung gelingt, klare, eigenwillige Charaktere zu zeichen, die sich hoffentlich bald wieder aufmachen dürfen, mögliche oder unmögliche Widrigkeiten der OK in den Griff zu bekommen. Hier ist nichts überzeichnet und man muss mit leichter Gänsehaut feststellen : Es könnte sich echt so zutragen....
PS : unbedingt die LP von slang anfordern!!!!!
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