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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung mit einigen Änderungen
Für Kenner der GoW Trilogie ist es aus meiner Sicht eine gelungene Fortsetzung. Es gibt einiges Neues und leider wurde auch die Steuerung etwas angepasst. Das größte Manko sind aber die anderen Wirkungsgrade der alten Waffen wie Gnasher, Lupara und Hammerburst. Lancers sind in etwa wie gehabt. Pistolen gehen leider voll unter, da man nur noch 2 Waffenslots...
Vor 14 Monaten von Lubomirski, Michael veröffentlicht

versus
83 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mutige Entwicklung und doch alles beim Alten...
Als leidenschaftlicher Gears Spieler und Sammler und Riesenfan des Franchises habe ich mir natürlich direkt die volle Packung gepreorderd mit T-Shirt, Steelbook etc. und habe den Release sehnsüchtigst erwartet.

Als das Spiel ankam bin ich direkt in den Multiplayer eingestiegen und habe Abends die Kampagne gespielt und was soll ich sagen...es ist...
Vor 18 Monaten von F. Schöppl veröffentlicht


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83 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mutige Entwicklung und doch alles beim Alten..., 23. März 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Als leidenschaftlicher Gears Spieler und Sammler und Riesenfan des Franchises habe ich mir natürlich direkt die volle Packung gepreorderd mit T-Shirt, Steelbook etc. und habe den Release sehnsüchtigst erwartet.

Als das Spiel ankam bin ich direkt in den Multiplayer eingestiegen und habe Abends die Kampagne gespielt und was soll ich sagen...es ist definitiv anders..nur leider nicht besser. Fangen wir zunächst mit der Kampagne an:

Nachdem ich von den fragwürdigen Entscheidungen gehört habe, die den Multiplayer betreffen, dachte ich noch: Naja zumindest wird es wieder eine Hammerkampagne geben mit denkwürdigen Momenten, coolen Sprüchen und vllt den ein oder anderen interessanten Hintergrundinformationen bezüglich der Charaktere. Komplette Fehlanzeige! Die Kampagne ist dermaßen enttäuschend und das Storytelling unterirdisch! Es kommt während der gesamten Hauptkampagne kein Gears feeling auf, obwohl doch gerade der E-Day soviel Potential hat Emotionen zu transportieren und Fronten zu klären, das Feindbild in seiner Grausamkeit darzustellen und dem Spieler Antrieb zu geben ihm den Gar aus zu machen. Nichts.

Wer es noch nicht wissen sollte, die Kampagne wird in Rückblenden erzählt, bzw. man spielt die Aussagen der angeklagten Kilo Squad Member (Baird,Cole,Sofia und Paduk) nach. An für sich ja mal eine gute Idee...aber nur leider erschreckend schlecht umgesetzt. Hier hätten man doch die Chance gehabt soviel Abwechslung ins Spiel zu bringen, dadurch das die Handlung nur sehr lose miteinander verknüpft ist und man Handlungssprünge zu interessanteren Gegebenheiten hätte machen können! Nein es kommt gar nichts! Dazu werden die Charaktere nichtmal richtig eingeführt und Charakterentwicklung ist ebenfalls nicht vorhanden! Ich bin wirklich niemand der bei Videospielen und insbesondere bei Gears storytechnische Meisterwerke erwartet, mir hat Gears 1 schon völlig ausgereicht, 2 war Klasse und 3 ebenso! Aber Judgment wirkt einfach sehr sehr zusammengeschustert und abgehackt. Dies wird noch verstärkt durch diese Sternbewertung die man sich alle 5 Minuten ansehen muss und einen komplett aus der "Story" werfen. Das ist ein Arcade Gears und versuchst es nichtmal zu verbergen. Zwischensequenzen beschränken sich zu 95% auf: "Wir öffnen zusammen eine Tür" und sprechen einen -selbst für GoW- Verhältnisse dummen Satz. der Antagonist des Spiels, der den Namen Karn trägt ist ein absoluter Witz und hält einem Vergleich gegen General Raam, Skorge oder Myrrah nichtmal im Ansatz stand. Außer der aus den Trailern bekannten Sequenz sieht man nämlich nichts von Ihm. Alles im Spiel ist so vorhersehbar und läuft nach dem gleichen Muster ab:

-Wir betreten ein Areal
-"Maaaaaden!!!"
-Wir schiessen alles nieder
-Sterneinblendung
-Türsequenz
-Wir betreten ein Areal
-"Maaaaaden!!!"
...

Viel mehr gibts in der Hauptkampagne nicht zu sehen. Gewohnte Kost, gewohnte Gegner, gewohnte Umgebung. Keine Miniaufgaben, keine Fahr oder Flugsequenzen, gar nichts. Nur rumlaufen und ballern. Abgerundet mit dem schlechtesten und uninspirierensten Bossfight der Gears Reihe. Absolut lahmes Ende. Positiv anzumerken ist die Gegner KI die nun tatsächlich des öfteren stark pushed, flankiert und einen wirklich aus der Deckung heraus zwingt. Dadurch sind die zahllosen Kämpfe tatsächlich intensiver geworden, wie es EPIC und PCF angekündigt haben.

Was mich wundert, ist dass es die kleine mitgelieferte 1 1/2 h Kampagne "Aftermath" tatsächlich schafft wieder Gears Feeling aufkommen zu lassen und die für mich das Spiel Kampagnetechnisch noch vor dem Totalausfall rettet. Böse Zungen behaupten ja, es hätte sich hier um eine zurückgehaltene GoW3 DLC Kampagne gehandelt, und wenn ich ehrlich bin, bin ich derselben Ansicht.
Während dieser 1 1/2 ist mehr Storytelling und vorallem Abwechslung geboten als während den kompletten 6-7h Hauptkampagne! Diese kleine Gears Nebengeschichte wird auch nicht andauernd durch dieses Sternesystem unterbrochen und bietet 2-3 abwechslungsreiche Momente, sowie mehr und bessere Dialoge. Es hat einfach Spass gemacht zu spielen und fügt sich nahtlos in die GoW3 Kampagne ein und beantwortet tatsächlich auch mal die ein oder andere Frage!

Die Grafik ist zugegebenermaßen wieder eine Pracht, sieht für mein Empfinden tatsächlich noch einen Ticken besser aus als Gears of War 3 und die Lichteffekte sind einsame Spitze. das veränderte Tastenlayout funktioniert meiner Meinung nach sehr gut und passt perfekt zum gesteigerten Spieltempo. Gameplay auch gewohnt makellos und man fragt sich wie man die Sache eigentlich in den Sand setzen konnte.

Kommen wir nun zum Multiplayer:

Zunächst frage ich mich wer bei diesen Entwicklerstudios eigentlich in der Chefetage sitzt und die Entscheidungen trifft!?
die Rausnahme der Locust aus den Versus Multiplayer Modi ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Fans. Die Rausnahme des Horde-Modus ist zudem ein ebenso nicht nachvollziehbarer Schritt, handelte es sich doch dabei um den Lieblingsmodus vieler Spieler!? Wie oft habe ich in Foren gelesen dass sich die Leute das Game nur wegen "Horde" zulegen wollten und Epic diese Kundenschicht durch die Verstümmelung dieses Spielmodi verlorengegangen ist. Applaus!

Das Spiel kommt standardmäßig mit 4 Multiplayer Maps, welche allesamt gut aussehen, sich gut spielen lassen und auch recht abwechslungsreich daherkommen. Dass es nur 4 Maps gibt, ist für mich persönlich kein Kritikpunkt, da die Maps dermaßen gigantisch sind, dass pro Map durchaus mindestens 2 Maps der alten Gears Teile reinpassen. Die unterschiedlichen Ebene bringen zudem viel Abwechslung ins Game und man hat erstmals das Gefühl sich wirklich 100 % frei auf der Map bewegen zu können. Gute Maps wie ich finde. Die neuen Waffen machen auf mich auch allesamt einen vernünftigen Eindruck, für mich wirkt keine Waffe zu stark oder deplatziert (vorallendingen die Breechshot ist ein absoluter Kracher und macht unheimlich Spass zu spielen). Die Leute die durch die Herausnahme von DBNO (Down but not Out) Angst hatten, der Multiplayer entwickelt sich zu einem reinen Rifle game, die kann ich beruigen, alle Modi in denen ich gespielt habe, sind weiterhin ein absolutes Gnasherfest! das Bulletspongig ist weiterhin ein großes Problem und wird denke ich auch noch einen patch spendiert bekommen.
(Hoffe ich zumindest). Das sog. Two piecing (also der Nahkampfangriff) ist lächerlich stark geworden und die einzige Waffe die ich als übermächtig erachten würde ist tatsächlich der Scorcher geworden, der den Gegner wirklich in einem Augenblinzeln erledigt!(Bin auf die kommenden Patches gespannt).Der neue Free-for-All Modus macht durchaus spass und spielt sich sehr flott, actionreich und angenehm. Taktik geht in diesem Gears Teil leider komplett flöten durch das sehr hohe Spieltempo. Einzige Ausnahme bildet hier der neue Overrun Modus, der durchaus Suchtpotential mit sich bringt (vorrausgesetzt man spielt mit mehreren Leuten). Der Overrun Modus ist quasi ein Hybrid aus Bestie und Horde und zwingt einen schon zu gutem Teamplay und Kommunikation um sein Ziel zu erreichen. Wie lange die Motivation aber bei den 4 Maps bleibt sei mal dahingestellt, da man nach 2-3 Durchgängen auf jeder Map eine ideale Strategie entwickelt hat und wenig unvorhersehbares passiert. Aber im April kommt ja schon ein kostenloses DLC und wir werden weiter gefüttert!

Fazit: Auch bei den vielen Kritikpunkten ist Gears of War Judgment weit davon weg, schlecht zu sein und hat durchaus auch seine positiven Seiten! Gampelay, Grafik und die neuen Modi können durchaus überzeugen, leider mangelt es stark an Atmossphäre sowohl on als auch offline (Locust Forever!) Hätte ich niemals gedacht sagen zu müssen, als jemand der alles was mit Gears zu tun hat verschlingt, aber unbedingt haben muss man diesen Teil nicht!

UPDATE 05/04: Ich habe nochmals die Gesamtbewertung dieses Spiels gesenkt aus folgendem Grund:

Hier ging es nie darum Gears zu revolutionieren, sondern einzig und allein ums schnelle Geldscheffeln und das Öffnen des Spiels für den Casualmarkt. Es ist wirklich widerlich mit anzusehen wie weit es gekommen ist. Gears war im MP immer ein Spiel für Core Gamer, bei dem man lernen musste zu spielen, besser wurde und NUR der Skill entscheidend war. Mit Judgment ist nun jeder Anfänger in der Lage den erfahrensten Gears Spieler über den Haufen zu schiessen. Warum gibt es kein DBNO mehr? Warum nur eine Startwaffe? Warum gibt es keine Locust im MP? Warum kein Horde Modus? Warum wurde der Active D-Boost entfernt? Warum ist die Kampagne so katastrophal? Warum ist das Two-Piecing wieder zurückgekehrt? Warum dieses lächerlich kleine Char-rooster? Warum hat Epic nicht von vorneherein auf die Altgedienten Gears Fans gehört? Diejenigen die das Spiel tatsächlich spielen, seit Jahren, die wahren Fans, die die all ihr Geld in Waffentarnungen, Hintergründe, Spielerbilder oder DLC gesteckt haben, einfach weil es ihnen das Spiel wert war? Die Foren sind übergekocht mit Petitionen um das Spiel vor Release noch zu retten, aber Epic wollte das schnelle Geld und hat sich nicht darum gekümmert was die echten Fans wollen, die Gears dahin gebracht haben, wo es heute ist. Die Quittung hat Epic jetzt bekommen mit katastrophalen User Score Bewertungen (Metacritic) und Patch um Patch der veröffentlicht wird. Im offiziellen Epic Games Forum sind die Entwickler jetzt neuerdings wieder auf Kuschelkurs gegangen und haben schon durch die Blume gesagt, dass sie einige Fehler gemacht hätten. Dies rührt jedoch nicht aus Einsicht, sondern vielmehr daher, dass die Judgment Verkaufs und Online Spieler Zahlen rapide fallen und Epic/PCF ihre Fälle wegschimmen sehen. Dieser heuchlerische "Fanservice" hat mich dazu veranlasst die Bewertung weiter zu senken!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung mit einigen Änderungen, 15. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Für Kenner der GoW Trilogie ist es aus meiner Sicht eine gelungene Fortsetzung. Es gibt einiges Neues und leider wurde auch die Steuerung etwas angepasst. Das größte Manko sind aber die anderen Wirkungsgrade der alten Waffen wie Gnasher, Lupara und Hammerburst. Lancers sind in etwa wie gehabt. Pistolen gehen leider voll unter, da man nur noch 2 Waffenslots + Granatenslot hat und keinen dedizierten Pistolenslot.

Die Missionen sind ok und die Story passt. Nur wenige zeitlich begrenzte Missionen, die einen alten Mann wie mich nur unnötig stressen. Leider wurde an den anderen Spielmodus rumgebastelt und man kann es spielen und es macht auch Spass. Leider ist das Feeling von "Horde" und "Kriegsgebiet" (was meine Favoriten in Teil 3 waren) mit den neuen Spielchen "Overrun" und "Hinrichtung" nicht wirklich vergleichbar....

Mein Fazit: GoW 3 war besser - keine Frage. Aber auch das Judgement hat seine Sonnenseiten und geile Sprüche!
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29 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heißer Coop-Shooter - Lauwarmes Gears of War!, 22. März 2013
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Die Gears of War-Trilogie ist eine der wenigen Shooter-Serien, die neben einem bombastischen Multiplayer auch immer eine ebenso unterhaltsame Kampagne bot. Nicht zuletzt aus diesem Grund gehört die Kettensägen-Party rund um Marcus Fenix und Co. für mich persönlich zum absolut besten, was man in diesem Bereich bekommen kann. Mit Judgment führen die Macher die Story rund um das Delta Squad allerdings nicht fort, sondern springen auf den momentan sehr beliebten Prequel-Zug auf. Es geht also um die Schlachten, die vor der Trilogie geschlagen wurden. Und ob der Trip zu den Anfängen gelungen ist bzw. mir gefällt, erfahrt ihr wie immer in den folgenden Pro/Contra-Zeilen.

--- PRO ---

+ Wie immer zunächst einmal ein Wort zur Grafik, denn die fällt ja bekanntlich zu erst ins Auge. Judgment holt wie schon Gears 3, alles aus der mittlerweile recht betagten 360 heraus. Somit ist der optische Unterschied zum großen Trilogie-Finale, verschwindend gering. Stört mich persönlich allerdings nicht die Bohne, denn Teil 3 bot bereits eine tolle Optik. Judgment tut es seinem Vorgänger....oder ähhh jetzt Nachfolger...also gleich und bietet erstklassige Charakter-Animationen, steile Texturen und tolle Effekte wie etwa Feuer etc.

+ Das Gameplay ist bis auf wenige Änderungen gleich geblieben, was großartig ist. Das heißt, auch in Judgment bekommt man die für meinen Geschmack besten blutigen Deckungsgefechte serviert, die die 3rd-Person-Sparte zu bieten hat. In Deckung hechten, blind heraus feuern, Stellungen schnell wechseln, mit Zoom herum ballern, Kettensägen-Action mit der B-Taste - alles der Serie üblich unkompliziert belegt und schnell verinnerlicht. Neu ist allerdings zum Beispiel, das die Waffe nun via Y-Taste und nicht mehr mit dem Digi-Pad gewechselt wird. Das ist besonders für Serien-Veteranen zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, geht aber nach kurzer Zeit erstaunlich schnell in Fleisch und Blut über, auch wenn mir die alte Variante ein wenig besser gefiel. Granaten muss man nun übrigens auch nicht mehr erst mit LT schwingen und dann mit RT Werfen – das wurde alles auf LB gelegt. Sprich halten und zielen, dann los lassen und PENG.

+ Mit roter Farbe geizten die Macher natürlich auch in Judgment wieder nicht und der Lancer geht aufs neue durch die Gegnerhorden durch wie durch Butter. Hinzu gesellen sich knackige Headshots, Hinrichtungen und jede menge Granatenexplosionen, die den Extremitäten eurer Gegner zu Leibe rücken. Das all das natürlich nicht unbedingt harmlos ausschaut und vielleicht auch nichts für schwache Mägen ist, muss wohl nicht betont werden. Aber das ist eben Gears Baby!

+ Die KI macht einen guten Eindruck und ist bereits auf Normal relativ fordernd. Geht es in Richtung Wahnsinnig, ist Teamgeist für den Erfolg wie immer unabdingbar, denn die Gegner schenken euch nichts. Klar, hier und da gibts wie immer einige virtuelle Hirnaussetzer wie etwa Locust, die hinter einer Deckung hocken und denen es vollkommen egal ist, das man einen halben Meter von ihnen entfernt, mit ratterndem Motor steht und sie gleich mit dem Sägeblatt kitzeln wird. Solche Momente hielten sich bei meiner Spiel-Session allerdings absolut in Grenzen, von daher ist das Ganze ehr witzig als ein Grund zum Kopfschütteln. Und auch die Mitstreiter KI macht nen sauberen Job. Sie rennen zwar in bester Gears-Manier gern mitten in die Action und setzen dabei alles auf eine Karte. Für mich relevant ist bei der KI der Kumpanen allerdings nur, ob sie mir zügig aufhelfen wenn ich mal am Boden bin, und das taten sie nonstop, von daher Top!

+ Eine große Neuerung ist, das man nun Sterne in einem Level erspielen kann, mit welchen sich Sachen respektive Erfolge freischalten lassen. Pro Abschnitt hat man immer die Möglichkeit, drei Sternchen zu ergattern. Und falls ihr jetzt denkt, "Hä, Abschnitte?", habt ihr richtig gelesen. Die Level sind nun in kleinere Abschnitte unterteilt, welche beim beenden immer mit einer Wertung eurer Leistung aufwarten und ihr stets die Möglichkeit habt, diese zu Wiederholen bzw. zu verbessern. Macht ihr beispielsweise viele Headshots oder Hinrichtungen, steigt die Wertung. Geht ihr häufig zu Boden, sinkt sie. Das wirkt frisch und bringt zusätzlich Kampfgeist in die Runde, auch wenn der Kampagnen-Effekt ein wenig darunter leidet. Wobei das auch nicht weiter wild ist, denn die Story ist in Judgment so flach wie ein Turnschuh, aber dazu später mehr. Ach und nur zur Info: Für den Spielfortschritt als solchen ist das ganze absolut irrelevant.

+ Eine weitere positive Neuerung in meinen Augen: Bei fast jedem Abschnitts-Start leuchtet ein dickes rotes Crimson Omen irgendwo an der Wand, welches so genannte deklassifizierte Missionen beinhaltet. Diese Missionen bieten leichte Veränderungen für den jeweiligen, vor euch liegenden Abschnitt, wodurch der Schwierigkeitsgrad angehoben wird. Aktiviert man diese Mission also, trifft man beispielsweise auf mehr Gegner, erhält durch starken Nebel eine eingeschränkte Sicht, bekommt ein Zeitlimit vorgesetzt oder darf nur die und die Waffen benutzen. Das ist immer unterschiedlich und vor Gebrauch genau beschrieben, damit man weiß worauf man sich einlässt. In jedem Fall erhöht es den Schwierigkeitsgrad. Hier waren die Macher auch recht kreativ, denn die Aufgaben sind häufig für eine Überraschung gut, abwechslungsreich und haben natürlich auch den Zweck, die drei Sterne schneller zu erreichen.

+ Somit auch positiv erwähnenswert: Der Wiederspielwert der Kampagne. Bestand dieser in der Trilogie lediglich darin, die Story auf einem höheren Schwierigkeitsgrad zu bewältigen, so lohnt es in Judgment in jedem Fall, den ganzen Spaß zweimal durch zu zocken und sich an den Herausforderungen zu probieren.

+ Eine weitere, in meinen Augen positive Änderung sind die Hordewellen, welche nun in die Kampagne integriert wurden. Hin und wieder erreicht man im Spiel einige Abschnitte, in welchen es gilt, Gegnerwellen abzuwehren. Zwar ist der ganze Spaß etwas abgespeckt - man darf beispielsweise keine Stellungen reparieren oder ähnliches. Aber dennoch bieten die Wellen spannende Gefechte neben den Standart-Schießereien.

+ Die Gegner lassen nun beim Ableben nicht mehr nur der Reihe nach ihre Waffen fallen, sondern auch Munition, welche man auch noch automatisch aufhebt, sobald man rüber läuft. Das ist des wegen toll, da man nun nicht mehr nur immer und immer wieder die X-Taste drücken muss, sondern auch die Wahl hat, das Spiel zum Beispiel komplett mit dem Lancer durch zu zocken und nicht mehr gezwungen ist - auf Grund von Munitionsmangel - auf andere, evtl. unbeliebte Schießprügel auszuweichen.

+ Splitscreen: Der darf in einem Gears-Game natürlich nicht fehlen und ist auch in Judgment wieder mit von der Partie. Der geteilte Bildschirm steht sowohl im Multiplayer, als auch in der Kampagne im Vollbild zur Verfügung. Also keine Kästchen oder ähnliche Spielereien.

+ Neu dabei sind auch die so genannten Preiskisten, welche man immer wieder freischaltet und dann mit Skins oder Erfahrungspunkten belohnt wird. Eine nette und zugleich motivierende Idee wie ich finde.

+ Neben der "Judgment"-Hauptkampagne packten die Macher auch noch die so genannte "Nachspiel"-Story mit ins Spiel. Diese erzählt die Ereignisse eines Abschnitts aus Gears 3, aus der Sicht von Baird und Cole. Diese trennten sich ja vor dem großen Finale von Marcus und Co. und hier erfährt man nun, was die Jungens erlebt haben.

+ Tolle und teils witzige Charakter-und Waffenskins: Mit diesen lassen sich sowohl Charaktere als auch Waffen individuell gestalten. Hier gibt`s echt verrückte Sachen, mit denen man auf dem Schlachtfeld ganz sicher auffällt.

+ Der Sound knallt wieder aus allen Ecken und unterlegt die Szenerie super.

--- NEUTRAL ---

: Bei der Story bin ich gespaltener Meinung, weshalb ich sie auch in die neutrale Sparte einordnete. Positiv muss man der ganzen Erzählweise definitiv zugute halten, das die Art wie man es präsentiert (also das ganze in Rückblicken zu erzählen) eine gute Idee war. Jedoch fehlt es der Story schlicht und ergreifend stets an prächtigem Inhalt und ordentlich Spannung, um eben spannend und unterhaltsam zu sein. Man spielt halt nur so vor sich hin und lauscht immer mal wieder dem Gelaber, könnte aber ebenso gut darauf verzichten. Definitiv die mit Abstand schwächste Storyline dieser Reihe, welche sich sicher auch prima als zweiteiliger DLC geeignet hätte.

: Ebenfalls durchschnittlich sehe ich das Gegner-Design an. Die Locust sind zwar wieder cool und vor allem richtig schön böse designt. Jedoch hat man als Serienkenner alle Gegner schon - bis auf eine Ausnahme – gesehen, und das ist doch ein wenig schnarch...

: Die Haupt-Kampagne ist - vor allem für die Serie - deutlich kürzer. Auf Normal habe ich gerade einmal rund 6 Stunden gebraucht, mit einigen KOR-Marken sammeln nebenbei. Das ist, trotz der tollen Neuerungen, recht bescheiden, denn die Vorgänger boten deutlich mehr Spielzeit. Hinzu kommt dann aber noch die Bonus-Mission "Nachspiel", welche ebenfalls nochmal mit rund zwei Stündchen zu buche schlägt - was dann über den Daumen gepeilt knappe 8 Stunden Spielvergnügen bedeutet. Und das ist für einen Shooter mit Multiplayer schon okay.

: Neben der ganzen Action darf auch wieder ein wenig gesammelt werden, allerdings nur die üblichen KOR-Marken. Sonst nix.

: Die Atmosphäre ist gut geworden und erinnert stellenweise sogar etwas an die grandiose Stimmung aus Teil 1. Zerstörte Kulissen, große Gebäude, Straßenzüge die an vergangene Tage erinnern, lodernde Feuer. Was mir allerdings fehlte, war ein wenig Leben in den Straßen. Da Judgment ja den Beginn der Schlachten erzählen will, wäre es schön gewesen hin und wieder mal einige Zivilisten oder andere Trupps zu Gesicht zu bekommen, die während der Invasion in der Stadt waren, fliehen, kämpfen oder was auch immer. Doch die Straßen sind leider so tot wie ein in Scheiben geschnittener Locust.

: Die deutschen Sprecher sind solide. Nicht schlecht, hier und da auch recht überzeugend, alles in allem aber eben doch nur Mittelmaß.

--- CONTRA ---

- Was mir unheimlich sauer aufstößt ist auf jeden Fall die Bezahl-Politik die man hier anwendet. Eigentlich juckt mich so etwas ja nicht die Bohne, allerdings ist das hier mal anders. Denn ich dachte fast mich trifft der Schlag, als ich das erste Mal bei den Waffen-und Rüstungsskins vorbei schaute und mich neben den wenigen Schlösserzeichen (welche wie üblich simbolisieren, das man diese freischalten kann) vor allem die ganzen "Geld-Zeichen" angrinsten. Erschreckend, wie wenig man freischalten und wie viel man kaufen kann.

- Der Coletrain hat nen neuen deutschen Sprecher bekommen. Davon halte ich bei einer so großen Spielserie (wo der Charakter drei Teile lang den gleichen Sprecher hatte) wie immer prinzipiell nichts.

- Man kann keine Munition mehr unter ein anderer teilen.

- Die neuen Waffen die der Serie spendiert wurden, find ich persönlich durchweg blöd und ich habe die komplette Spielzeit darauf verzichtet, diese zu verwenden. Denn die Wummen bieten in meinen Augen weder einen Kampfmehrwert noch eine Spaßsteigerung gegenüber den Serien-üblichen-Knarren.

- Der Oberbösewicht, von dem im Spiel ständig gesprochen wird (ich weiß nicht mal mehr seinen Namen) is ein Witz. Man sieht ihn glaube ganze zweimal im kompletten Spiel und der finale Kampf mit ihm, ist auch sehr bescheiden um es mal mild auszudrücken. Man erinnere sich nur an RAAM aus Teil 1. Das war noch ein Locust-Bösewichte aber der hier...Fallobst ohne Gesicht.

- Und auch der Hauptcast bleibt weites gehend sehr blass. Wer Baird und Cole nicht schon aus den Vorgängern kennt, dem dürften die beiden Muskelprotze genau so egal sein wie der Rest des Kilo Squad`s. Austauschbars Statisten-Niveau, mehr is das hier nich.

- Keine Fahrzeugmissionen, fetten Bossfights oder sonstigen Highlights die das Ganze ein wenig aufpeppen.

- Der in meinen Augen größte Minuspunkt ist allerdings der fehlende klassische Horde-Modus. Für mich persönlich war dieser vor allem Online mit dem Teamgedanken, dem Bauen von Barrikaden, den großen Boss-Gegnern, dem Geld verdienen, dem Silverback und so weiter und fort, immer aufs neue eine tolle Spiel-Erfahrung und einfach der mit Abstand spielenswerteste Modus im ganzen Gears-Universum. Doch der wurde leider über Bord geworfen. Da ist der für meinen Geschmack recht poplige Überlebens-Modus ein geringer Trost mit seinen mageren 10 Wellen, ohne Barrikaden-bau und dem monotonen Spielablauf etc. Somit ist der MP von Judgment für mich komplett uninteressant und weitere Details fallen dies bezüglich weg.

--- SONSTIGES ---

- Die Leistung in der Kampagne zählt für den MP-Rang
- Im Splitscreen kann wieder jeder Spieler seinen Schwierigkeitsgrad wählen
- Kapitel sind frei anwählbar
- Gleiches Statistik-Menü wie in Teil 3

FAZIT:
Gears of War: Judgment macht großen Spaß und vor allem im Coop entfaltet der Kettensägen-Ausflug wieder sein volles Potenzial. Ballern, in Deckung gehen, heftige Kettensägenduelle, sich ein wenig mit dem Couchpartner absprechen, dicke Gegner platt machen, sich gegenseitig aufhelfen - alles dabei und unterhaltsam respektive motiverend bis zum Schluss. Als "Kampagnen-Gears of War" ist Judgment also, bis auf die flache Story und die wenigen Highlights, aber vor allem dank der vielen Neuerungen - also Spielerisch - wirklich richtig gut geworden. Als Prequel funktioniert der ganze Spaß, wie zuletzt auch God of War: Ascension, allerdings nicht wirklich, denn die Story ist wie bereits erwähnt, total banal und Inhaltlich sehr flach für eine Spielzeit von rund 6 Stunden, weshalb auch der Abschnitts-Aufbau nicht sonderlich stört. Aber hier und da kommt dann doch wenigstens auf Grund der knackigen Sprüche ein wenig Unterhaltung auf. In punkto Multiplayer ist Judgment auf Grund des fehlenden Horde-Modus dagegen - für mich jedenfalls - sehr enttäuschend, denn dieser war das Herz des Coop`s. Was letztlich also bleibt ist ein prächtiger Coop-Shooter, aber nur ein mittelprächtiges Gears of War, welches zu keinem Zeitpunkt die Klasse der Trilogie erreicht, weder Charakterlich noch Inszenatorisch, noch Hordetechnisch. Ich persönlich bleibe also jedenfalls weiterhin ein Fan des Delta Squad`s, von daher 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Judgment kann meiner Meinung nach nicht mit Gears of War 3 mithalten...., 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Um es mal vorweg zu nehmen:
Alle denen der "Horde"-Modus in Gears of War 3 gefallen hat und die diesen ausgiebig gespielt haben, werden mit GoW: Judgment nicht wirklich glücklich. Der gute alte Hordemodus fehlt komplett. Jedenfalls in dieser Form.

Neu ist der "Overrun" oder "Überleben" Modus in dem ein Stellungskampf gegen NPCs oder andere Spieler gewonnen werden muss. Dabei tickt die Uhr gnadenlos. Schafft man es als angreifendes Team nicht rechtzeitig den Kontrollpunkt einzunehmen ist das Spiel gelaufen. Schaffen es beide Teams jeweils den letzten Kontrollpunkt (immer ein Generator) einzunehmen entscheidet die benötigte Zeit über Sieg oder Niederlage.

An sich eine sehr schöne Idee. Allerdings ist wird der "Überleben"-Modus in dem man gegen NPCs kämpft und insgesamt 10 Angriffswellen überstehen muss wenig frequentiert, was für Gelegenheitsspieler nicht von Vorteil ist. Denn sich in Overrun gegen Progamer zu behaupten die ein gut eingespieltes Team bilden ist fast ein Ding der Unmöglichkeit und endet oft in Verzweiflung. Nun ist ja gerade die Taktik und Teambildung wichtig für den Sieg, keine Frage. Wäre da nicht wie schon in GoW 3 die ungleiche Teamaufteilung beim Kartenwechsel durch die oft Neulinge in das eine und Spieler mit deutlich mehr Erfahrung zusammen in das andere Team geworfen werden... Viel spaß beim verlieren...
Anfangs waren auch nur 4 Karten für diese Modi verfügbar, was etwas eintönig war. Nun gibt es kostenfreie und kostenpflichtige DLCs die dieses Manko etwas ausbügeln.

Die restlichen Multiplayer-Modi sind Genreüblich und gut gemacht.

Wofür man GoW 4 allerdings sehr loben muss ist die aufgepeppte Storyline in der man sich diversen Zusatzherausforderungen stellen und zusätzliche Charaktere für die MP-Modi freischalten kann. Die Inszenierung der Kämpfe und die Zwischensequenzen sind GoW-typisch genial.

Gut finde ich auch die entschärften Medaillenherausforderungen und Erfolge. Wenn ich an GoW 3 zurückdenke und die Bedingungen für die Onyxmedaille "Verschwendete Jugend".... Die hat ihren Namen mehr als verdient.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Fortsetzung!, 11. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Habe die Gears of War Reihe jetzt komplett durchgezockt und dieses ist mit Abstand das Beste. Zusammen mit meinem Heimkinosystem ein einfaches Erlebnis.
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34 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Spiel welches unwürdig ist den Namen GoW zu tragen!, 27. März 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich schreibe diese Rezension aus Sicht eines wirklichen Gears of War Spieler/Fans (Mich)! Ich spiele Gears of War seit Release des ersten Teils erstrangig im MP Modus. Die Story war in allen 3 vorigen Teilen wirklich toll, dennoch ist der MP das Herz von Gears of War womit ich 90% meiner gesamten Spielzeit auf der Xbox 360 verbracht habe.

Ich habe online wirklich alle 3 Spiele verschlungen und über Jahre gespielt bis ein neuer Teil erschienen ist. Gears of War 1 sogar noch weit bis in der Erscheinung von Gears 2 weil es für mich bis heute den Besten MP überhaupt bietet.

So, ich möchte sagen, auch wenn GoWJ nur 1 Stern von mir erhält, das es kein richtig schlechtes Spiel ist wenn man es Objekitv betrachtet. Ich als Fan der Serie verteufele die Änderungen im MP aufŽs Schärfste!! Denn nahezu alle positiven Eigenschaften welches die Gears Serie von anderen Spieleserien wie Call of Duty, Halo, Battlefield, Killzone etc etc unterschieden hat wurden entfernt!! Unter dem Strich wurde aus der genialen Serie nur noch ein Mix aus Halo und CoD. Nur was will ich damit?? Wenn ich eins dieser Spiele spielen möchte dann mache ich es, aber doch nicht sowas!! Völlig unnötig. Die Serie lief bombig und ist einer der erfolgreichsten Serien überhaupt... Warum macht man das kaputt und springt auf den Mainstream Zug der Casual Shooter auf? Das schöne an Gears das es sich anders gespielt hat wie die restlichen Shooter auf den Konsolen. Genau das hat sicher auch viele zu Fans der Serie gemacht.

Was mich alles stört zähle ich mal kurz auf wobei dies sicher nicht alle Punkte sind.... Ich möchte somit interessierte Gears Spieler nur vor diesem Spiel "warnen"... Ich habe auf Grund der zahlreichen Videos die vor dem Release erschienen sind schon meine Bedenken gehabt was dort gemacht wurde... Die Hoffnung war da das es dennoch ein guter Gears Titel wird, aber die Hoffnung ist nun begraben. Somit haben wir einen weiteren 08/15 Titel in der Flut von "Casual Shooter" die das schnelle Geld in die Kassen der Publisher spülen sollen. Was mich stört das bereits im Vorfeld die Fans auf Grund der Barrikaden gegangen sind als die massiven Änderungen bekannt wurden aber man sich Seitens der Entwickler überhaupt nicht daran gestört haben was die Fans von ihrem neuen Produkt halten.

Desweiteren ist der Umfang vom MP einfach nur ein schlechter Witz!! 4(!) Karten für den normalen MP plus 4 weitere für den neuen, todlangweiligen Overrun Modus. Nochmal, 4 Maps für den normalen MP!! Dazu nur noch Respawn Modis!! Kein Kriegsgebiet, kein Hinrichtung. Dann nur noch 1 Standardwaffe!!! Das Waffenbalancing ist ebenfalls in die Hose gegangen. Waffen für die Ferne sind einfach auch im Nahkampf viel zu stark. Daher sehr schwierig mit der Gnasher zu spielen.

Die Kampagne war ebenfalls sehr ernüchternd!! So toll die Präsentation in Form von Grafik und Sound sind, desto dümmer ist die KI in diesem Spiel. Desweiteren ist die Story wirklich lieblos hingeklatscht ohne Höhepunkte. Durch nahezu jedes Level kommen Hordeartige Passagen wo man diverse Minuten etwas beschützen muss. Das nervt und zieht die Kampagne künstlich in die Länge.... Es läuft wirklich stets gleich ab ohne das wirklich eine Story erzählt wird. Fast eine Beleidigung das sich dieses Spiel Gears of War nennen darf! Denn qualitativ als auch vom Umfang her kein Vergleich zu den Vorgängern.

Zum anderen stört mich die Strategie mit den Microtransaktionen und das man doppelte XP erhält wenn man sich den VIP Pass kauft. Was soll sowas bitte? Dazu die Möglichkeit sich doppelte XP für echtes Geld kaufen zu können? Epic/PcF: Was soll so ein Blödsinn?? Für 1.600 Points erhält man dann die nächste Zeit 2 Packs mit jeweils 3 MP Karten. Insgesamt kommen wir also auf 10 Maps für den MP wenn diese denn nicht auch noch für den Overrun Modus sein werden. Dazu kein "Down" mehr sondern man ist sofort tot was dem Spiel jeglichen Anspruch auf Teamplay nimmt....

Ich will die Rezension auch nicht weiter in die Länge ziehen.... Ich bin nur masslos enttäuscht wie viele andere Fans der Serie ebenfalls.
Unter dem Strich ist GoWJ sicher kein absolut schlechtes Spiel, für Fans der Serie aber definitiv eine herbe Enttäuschung auf ganzer Linie.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für aktuellen Preis ein Muss! Update: Standart Multiplayer nach 1 Jahr öde - Overrun immer besser!, 24. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich hatte bei Amazon.uk vorbestellt und spiele es bereits seit der 1. Stunde.
Ja ok für den damaligen Preis und den mageren Multiplayerumpfang würde ich 3,5 Sterne geben...
Eig. müsste ich differenzieren: Kampange 4 Sterne(Story Flop, Gameplay Top) Standart Multiplayer 3 Sterne, Overrun Modus 5 Sterne.
Aber für den aktuellen Preis hier ist es ein Muss, auch für Leute die bis jetzt noch unsicher oder abgeschreckt waren. Für Gears-Neulinge sowieso. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, für ein noch relativ neues Spiel (dank schlechter Fankritik und Verkaufszahlen) gibts es nicht. Punkt!

Zum Spielverlauf selbst will ich nicht viel sagen, das dürfte allen bekannt sein..nur mal auf ein paar Streitpunkte eingehen, die immer wieder in Rezensionen genannt werden.

Ich spiele Gears auch seit Teil 1. Multiplayer aber erst seit Teil 3.(Exzessiv gezockt, höchstes Lvl) Ja auch ich war maßlos enttäuscht, als ich mitbekommen hab, dass es keine Horde mehr gibt, dass man nicht mehr down geht sondern gleich stirbt u. somit die Hinrichtungen wegfallen..vor allem aber dass es keine Locust gibt und nur noch Menschen sich im MP abschlachten( was keinen Sinn ergibt und auch ein Teil des schwarzen Humors fehlt ohne Locust) Ich war angepisst und hab überlegt, ob ich die Vorbestellung canceln soll.

Der Punkt ist aber, dass ich das alles im Vorfeld durchs Internet und Youtube bereits wusste und somit ganz anders an das Spiel selbst herangegangen bin. Ich kann die Enttäuschung vieler Gears Fans verstehen, die mit den Neuerungen bzw Änderungen nicht einverstanden sind(aber das ist Geschmackssache), was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, wie man dem Spiel hier 1 oder 2 Sterne gibt, weil es keinen Horde modus hat!!!??? Nochmal, das war 1-2 Monate vor Erscheinen des Spiels schon lange klar, genau wie alle anderen Änderungen. Da hätte man vor dem Kauf mal eine Review im Internet lesen können oder eine Rezi hier und man hätte sich Geld und Ärger erspart. Es ist nur ein Modus, zugegeben ein guter aber wer nur Gears wegen Horde spielt, der soll halt bei Gears 3 bleiben und aufhören rumzuheulen. Ich kann echt nur empfehlen, gebt Overrun eine Chance. Nach Einarbeitungszeit lernt man die taktische Tiefe und das echte Teamwork zu schätzen und zu lieben. Und ja, es macht mir sogor mehr Spass als Horde, viel mehr...Und ich hab Horde quasi 1 Jahr am Stück gezockt, bis ich es leid war. Es bleiben eben immer nur dumme Bots, die mehr u. stärker werden. Eine Runde ist wie die andere. Und(beim öffentl.Spiel) wenn es gerade anfängt fordernd und interessant zu werden, ab Welle 30, steigen plötzlich die Spieler aus. Man sitzt zu zweit da und kann aufgeben. Die Zeit verschwendet. Da hatte ich irgendwann kein Bock mehr drauf.
Bei Overrun bleibt es spannend und kein Spiel ist wie das andere, da der Skill der Mit-u. Gegenspieler entscheidet. Allein dafür, wäre das Spiel die 20 Euro wert!

Hier wird oft People Can Fly die Schuld für den "verkorksten Multiplayer" sowie das fehlen von Horde gegeben. Nochmal für Alle: Die Entwickler haben nur den Auftrag gehabt, die Kampangne zu machen. Und die ist mit dem Wellenartigen Design genau auf Hordespieler zugeschnitten. Die Story und der Spielfluss leidet darunter..aber im Coop motiviert das Punktesytem doch und man will wissen, wie gut man in dem Level war. Hat alles Vor- u- Nachteile. Aber mit dem MP haben die Polen nichts zu tun. Das ist allein Epics Werk. Auch die Abzocke mit den Microtransaktionen, dem Zurückhalten der Karten für DLCs geschieht auf Anweisungen des Publishers. Und das ist Microsoft. Der Enwickler P.C.F. hat damit Nichts zu tun. Diese haben, meiner Meinung nach, einen guten Job beim Gameplay gemacht. Aber ein bissl mehr Tiefgang bei den Charakteren und der Geschichte hätte schon sein können. Da gebe ich allen "Hatern" recht. Vor allem Cole ist sowas von "blass" und überflüssig. Da hätte auch ein Baum neben den anderen stehen können. Der bei allen anderen Teilen sonst so grosse Sprüche reisst und sich mit Baird spassig in die Haare kriegt, hat hier soviel Charakter wie ein Baum. Da hätte man lieber ein neuen Charakter einführen sollen oder gleich eine gesichtslose Onywache mit Helm oder den jungen Clayton Carmine..der hätte 1000 mal mehr Charme und Charakter versprüht als der Cole Train in diesem Gears. Die anderen bleiben zwar auch sehr oberflächlich aber wenigstens sind sie einem symphatisch durch ihre Gespräche, Sprüche und einem Funken von eigenem Charakter.

Noch kurz zu den MP-Änderungen: was soll ich sagen..es ist anders als z. B. Grears 3..aber nicht unbedingt schlechter. Anders.
Es ist alles etwas schneller, Granatenlastiger und vor allem durch die vertikalen Maps chaotischer..wenn ein Gegner auf einmal von oben hinter einem landet und dir in den Rücken schiesst.
Aber ist auch lustig. Der Taktische Aspekt mit dem Retten und Hinrichten geht etwas verloren und das Spiel ist Action lastiger.(Wem das wichtig ist, kann ja Hinrichtung spielen) Auch das Teamwork ist nicht mehr so gefordert. Selbst wenn man allein spielt, hat man gute Karten denn die Gegner und man selbst sterben einfach schneller, ohne das down gehen. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass mich das sofortige sterben nicht stört. Wie oft war es bei gears 3 so, da hat man den gegner down und muss genau dann nachladen..jetzt kam entweder ein Typ zur Rettung, jemand anders hat dir plötzlich den Kill geklaut oder man wurde von hinten erschossen. Das gibts hier nicht mehr. Kann man gut finden oder nicht. Aber die Belohnung für den gewonnenen Zweikampf hat man gleich in der Tasche. Das Gameplay ist aber weit entfernt von einem Gears of Duty!! Das wird hier oft behauptet, ist aber totaler Quatsch. Nach wie vor muss man Skill haben, das Movement beherrschen bzw. erlernen und mit der Gnasher beim "Hip fire" gut zielen können, (viel mehr als in Gears 3, wegen schmalerer Streuung) um hier auch gegen bessere Spieler was zu reissen. Es sind leider relativ wenige Spieler online, da wohl viele zu Gears 3 gewechselt haben. Schade aber man findet immer ein fast volles (schnelles)Onlinespiel, so ist es nicht. Viele Leute trifft man so immer wieder..hat auch seine Vorteile. Überhaupt spielen da fast keine Noobs sondern alles Leute, die wissen was sie tun.(Vor allem in der VIP Spielliste)

Der Kritkpunkt mit nur 1 Startwaffe ist auch Schnee von gestern. Das ist gepatcht worden. So wählt man ein Gewehr u. hat automatisch immer die Gnasher Shotgun. Wählt man diese hat man auch die Lancer. Also alles wie gehabt. Das sorgt für bessere Zweikämpfe, wenn beide im Nahkampf zur Gnasher wechseln können..keine Frage. Wählt man die Lupara (Sawed-off Shotgun), hat man auch die Gnasher als Zweitwaffe. Die Sawed-off ist total entschärft worden. Hier hat Epic auf die Fans reagiert. Da diese Waffe total verhasst war bei den meisten Spielern. Jetzt hat man zwar 2 Schuss und die Ladezeit ist halbiert..aber die brauch man auch. Nicht selten hatte ich den Fall, ich schiesse auf den Gegner aus fast nächster Nähe..2 mal..und der Typ stand immer noch. Keine Ahnung aber es gibt wirklich keinen Grund die Knarre der Gnasher vorzuziehen..man hat nur Nachteile. Die Wumme wurde so runtergeschraubt, dass sie im Spiel praktisch nutzlos ist. Tja aber das wollten die meisten Spieler so. Auch die Heilgranate (Stim gas grenade) wurde inzwischen vom Multiplayer verbannt. Epic reagiert auf die Spieler, das muss man ihnen lassen. Taktisch brachte sie interessante Aspekte aber war mit der Gnasher zu stark. Allerdings hatte man auch keine Granaten dafür. Aber fürs Balancing ist es wohl besser so ohne die Stim gas..Jetzt rennen halt alle mit normalen Granaten rum, dadurch kracht und rummst es immer und viel Fleisch fliegt durch die Luft:-)

Das neue Waffenwechseln empfinde ich (u alle die ich kenne) für sehr gut. Eine super Änderung. Von dem extrem schnellen Wechsel profitiert man enorm, jetzt wo alle wieder 2 Waffen am Start haben. Auch das schnelle Granatenwerfen ist super, bringt mehr Action und kann einem in vielen Situationen mit mehrern Gegnern schonmal das Leben retten. Der Explosionsradius ist enorm verkleinert worden, sodass man gut ausweichen kann. Dass die Granaten direkt am Körper anheften können, bringt mehr Spielspass..die Schadenfreude ist enorm:-) man muss sich nur selber noch vor der Explosion in Sicherheit bringen. Nichts ist peinlicher, wenn man von dem Opfer noch mit in den Granatentod gerissen wird! Dass man Granaten nicht mehr an Wände heften kann, wird hier von einigen bemängelt...jedoch wurde es auf Wunsch der Community extra abgeschafft. Das vermeidet oder verringert campen. Bei gears 3 hatte man praktisch keine Überlebenschance, sobald man es mal piepen gehört hat. Finde ich sehr gut so.

Auch die neuen Waffen Breechshot, Booshka und Markza (Classic Hammerburst nur im MP, ist Schrott)fügen sich perfekt balanciert in das Spiel ein und machen Spass.
Wenn man mit der Breechshot (Übung nötig) mal einen Headshot nach ganz kurzem Zielen landet und es krach und plopp macht..einfach herrlich.

Was bleiben also noch für essentielle MP-Unterschiede zu gears 3?

Vor allem das Fehlen der Locust wirkt sich doch spürbar aus. Am Anfang dachte ich noch, es ist nur ein Skin und ist eigentlich egal..aber das stimmt leider nicht.
Zum einen sehen die Figuren sich, trotz roter u. blauer Grundfarbe, einfach zu ähnlich. Die, auf jeden Fall klasse aussehenden, Armor Skins(die geilen muss man kaufen = Abzocke, sehen aber wirklich cool aus u. bringen def. mehr Spass als nur rot oder blau)tragen Ihren Teil dazu bei, dass man die Gegner noch schlechter unterscheiden kann. Es ist zwar Übungssache aber es passiert einem doch öfters, dass man auf seine Kollegen schiesst oder einfach in Gegner reinläuft, weil man denkt es sind die eigenen Leute.

Der 2. und fast wichtigere Punkt ist der Sound bzw. die Sprüche, die die Figuren machen. Es klingt alles gleich weil alles Menschen sind. Hörst du hinter dir was, weisst du erst wenn du dich umdrehst, obs Freund oder feind war. Auch die Fuss-Schritte sind viel leiser und klingen logischerweise alle gleich. Die Locust waren nunmal schon hinter der nächsten Ecke zu hören..durch Ihre Stimmen, Sprüche und sogar die Schritte klangen anders. Ein Riesen Vorteil und Grund also Locust gegen COG beizubehalten.
Ich glaube die haben die Locust weggelassen wegen den Armorskins. Warscheinlich wären diese nicht anwendbar gewesen. Weiss ich nicht, auf jeden Fall ist es schon ein fetter Minuspunkt im MP-Gameplay.

Die wenigen Modi sind auch nicht doll und die Tatsache, dass die Kills nur raufgezählt, nicht Leben runtergezählt werden(und somit keine "Klatsche" möglich ist, ausser bei "Hinrichtung") macht für mich Team Death Match relativ uninteressant. Wenn es schon 40 zu 20 steht, ist die Spannung weg und mann kann auch aufhören. Ich spiele so fast nur noch Domination(Herrschaft). Hier ist der Verlauf meistens knapp und bis zum Schluss spannend. Auch kann ein Spieler(mein Kumpel z.B.) der im blossen Kampf nicht so viel reissen kann, einfach ungesehen an den Gegnern vorbei wuseln und sich nur auf das einnehmen der Ringe konzentrieren. Somit fürs Team von hohem Nutzen sein, auch wenn er die wenigsten Kills hat. Der Modus bringt mehr Taktik und Spass als nur alle Gegner abknallen. Leider spielen diesen Modus die wenigsten.

Die Karten finde ich schön und gut designt. Es gibt sehr grosse sowie kleinere. Durch die DLCs kamen ja nun noch ein paar z.T. sehr coole Karten dazu. Über die Menge der Karten beim Start brauch ich ja nichts mehr sagen. Zu wenige. Die Auswahl der Spielerfiguren ist natürlich auch zu klein. Zum Glück haben sie mit der Idee der Armorskins der Eintönigkeit Abhilfe geschaffen. Allerdings kostenpflicht(zum Teil).

Über die Kampangne will hier nicht viel sagen, darüber ist genug geschrieben worden. Grafik, Sound und Steuerung ist nochmal besser als bei Gears 3. Deklassifizierte Missionen sind super Idee und machen Spass. Die abgehackten Levels und die maue Story sind nicht jedermanns Sache. Verständlich. Aber mit 2 oder mehr Spielern auf hardcore schön fordernd, spassig und Action ohne Ende. Das Gunplay ist über jeden Zweifel erhaben. Gegner abwechslungsreich und gut ausballanciert. Gibt nur 1 oder 2 Stellen, die extrem fordernd sind (auf hardcore, auf insane ist ALLES sauschwer!)
Da meine ich die Stelle auf dem Dach(Horde feeling pur) und die Stelle, wo gefühlte 100 Rager auf einen losstürmen und sich benehmen, wie der Kilotrupp wenns kein Buffet mehr gibt;-) (Zitat von GameTube) Ich spiele Gears auch nicht wegen der spanndenden, packenden Story. Es ist ein Ballerspiel, verdammt nochmal! Die war schon immer aufgesetzt und Mittel zum Zweck. Im Grunde gehts nur um den ewigen Kampf Menschen gegen Locust. Was in den Zwischensequenzen passiert bzw. gesagt wird, war auch in allen anderen Teilen relativ belanglos und austauschbar(bis auf Doms Tod). Nur war es bei weitem besser und bombastischer inszeniert als hier bei Judgment, ganz klar. Abwechslung und Fahrabschnitte fehlen leider auch. Schade.
Aber beim Coop drücken die Spieler sowieso immer die Zwischensequenzen weg..weils nach 1. Durchspielen keinen mehr interessiert. Es geht dann sowieso nur noch ums Gameplay..also ums taktische Ballern..und das ist bei Judgment allererste Sahne! Wer hier was anderes behauptet lügt oder hat das Spiel gar nicht durchgespielt.

Zum Schluss bleibt mir zu sagen, dass es zwar anders ist als Gears 3, aber trotzdem einen Haufen Spass macht. Man muss halt wissen, was man kauft und nicht das Spiel mit der Brille der vorher geprägten "Miesmacherlaune" betrachten. Ausserdem sind die Unterschiede durch die vielen Patches inzwischen nicht mehr so extrem groß.
Wer nur auf Horde steht und einem der "Rest" von Gears egal ist, Finger Weg! Alle anderen sollten zugreifen..vor allem bei dem Preis macht man nichts mehr falsch!
Es lohnt sich auch für Multiplayerfans, den Overrun modus anschauen. Den muss man einfach lieben. Teamwork-technisch, taktisch und Unterhaltungsmäßig warscheinlich der beste Modus von allen.(Geschmackssache)

Klare Kaufemfpehlung! Viel besser als hier von vielen enttäuschten (Horde)Spielern dargestellt.

Locker 5 Sterne für nen 20er!

Update nach ca. 1 Jahr: Focus auf den Overrun Mode
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die normalen Multiplayermodi interessieren mich schon lange nicht mehr.
Ich muss zugeben, dass durch das CoD-ähnliche Balancing der Anspruch und der taktische Tiefgang
fast komplett wegfällt. Kills sind einfach zu schnell und zu leicht. Total langweilig nicht spannend. Kaum noch Spieler online sind die Folge.

GANZ im Gegenteil der OVERRUN Modus:

nach einem Jahr wird klarer denn je, wie genial und perfekt ausballanciert Overrun ist. Es ist im Prinzip nichts anderes als der Rush-Modus bei Battlefield, der hier leicht abgewandelt ist. Zeitlimit statt Tickets. Und die Zeit ist einfach perfekt abgestimmt. Nur ein wirklich gutes Team schafft es, das Objekt bis die Uhr abläuft zu halten und damit vielleicht das Match vorzeitig zu entscheiden..aber es kann sein, dass das Gegnerteam in der Rückrunde das auch schafft. Es ist schwer aber möglich. Daher bleibt die Spannung bei ausgegl. Teams stets erhalten und man weiss oft bis zum Finale nicht, wer nun schneller war und gewonnnen hat. Es sei denn ein Team kann die Locust wirklich aufhalten, bis die Uhr abläuft..und der Hammer of Dawn zuschlägt.
Nicht selten habe ichs erlebt, dass man sich schon wie der sichere Sieger fühlte aber der Gegner es doch noch in der LETZTEN Sekunde schafft, das E-hole einzunehmen..und den Ausgang des Matches doch noch drehen konnte. Jedes Match ist daher erneut hochspannend. Ich zocke es heute noch regelmäßig und werde auch jetzt noch immer besser..spürbar. Der Spassfaktor durch extrem fordernde matches(da das fast nur noch Pros zocken, man kennt die Spieler..sind immer wieder die selben..aber das ist cool)ist einfach Langzeitmotivation pur. Und ich habe den höchsten Level Rang noch lange nicht erreicht. Viele Spieler haben bei Overrun schon das LevelCap erreicht und haben zum Teil uber 2000 Spiele..ich habe 500 Overrun matches. Trotzdem bin ich bei den Punkten immer an 1. oder 2. Stelle mit dabei. Das macht schon Spass. Es kommt hier nicht auf Kills an..nicht nur.Es geht um Effektivität. Man muss sich auch mal absichtlich opfern und ne Kamikaze-Aktion hinlegen, wenn man dadurch dem Objekt Schaden zugügt. Es geht hier nicht um K/D..aber man kann mit einigen Einheiten und Klassen die K/D extrem pushen. Z.B: mit Cole und der Booshka. schön hinten bleiben und die Zugänge mit der Booshka zuspammen. Da die Gegner einfach durchmüssen, kann man gut was wegarbeiten.

Das Balancing ist hier NICHT wie im standart Multiplayer..es ist eher wie in Gears 1-3. Die Standart-Waffen sind viel schwächer bzw. Kills schwerer. Nur die Spezialwaffen der einzelnen Klassen machen richtig Schaden und müssen gezielt eingesetzt werden. Die Gnasher ist nicht zum Angriff sondern nur zur Not-Verteidigung gedacht. In einem Nahkampf-Duell stehen die Chancen 50/50. Leider ist hier das Two-Piecing nicht entschärft worden, wie beim standart-MP. Das heisst, dass die meissten Spieler erst zuschlagen dann schiessen. Der Stun ist zwar nur kurz aber es ist nervig. Hier hilft nur entweder zuerst zuzuschlagen oder gerade ausser Melee-Reichweite zu bleiben und versuchen den Gegener mit 2 Schüssen zu killen. Die mächtigen Mauler können von guten Spielern in einer Minute praktisch das gesamte Match drehen und alles niedermähen, während andere Einheiten das E-hole zerstören. Die Mauler erfordern aber viel Übung und Können. Ein Anfänger wird im Handumdrehen umlaufen und ausgeschaltet. Ich könnte jetzt ein langen Taktik Guide schreiben aber das führt zu weit.

Für die schlappen 10 Euro, die das Game jetzt kostet, kann ich jedem Fan und Neuling nur empfehlen..Overrun ist es wert. Taktik und nur wahrer Skill sind alles, wenn man gewinnen will. Man lernt langsam aber stetig. Nur mit echtem Teamwork und Abstimmung der Klassen hat man Erfolg.
Das ganze kann man als Anfänger super üben in dem Horde-Modus, der kein HordeModus ist sondern im Prinzip ein Tutorial für Overrun..eben mit Locust Bots. Aber auch das macht durchaus Spass und man kann nur Gewinnen und die 10 Wellen auf Hardcore durchhalten, wenn alle Spieler ihre Klassen korrekt wählen und auch zu nutzen wissen. Ohne Teamwork wirds nichts. Perfekter Trainings mode für Overrun..speziell in VIP Liste gehts ab wie sau. Nur gute Spieler anzutreffen und bei entsprechender fairer Verteilung hat man immer wieder wahnsinng spannende, schweisstreibende und unglaublich befriedigende Partien. Auch nach 1 Jahr noch. Das ist die Stärke von Jugdment!

Holt euch das Teil für n 10er...wir sehen uns bei Overrun..mit richtiger Gears Atmosphäre Locust gegen Menschen, so wies sein soll:)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Spiel!!, 24. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich habe bereits GOW 3 gespielt und war begeistert.
Klar, die Story ist sehr einfach gestrickt, da muss ich den Vorrednern hier schon recht geben.

Aber für Balleraction non-stop ist es ideal!
Und man weiß ja auch vorher worauf man sich einlässt... Macht einfach Spaß das Spiel und zu zweit sowieso!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer, 26. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Das Spiel ist einfach nur geil!kann ich nur weiter empfehlen....neue skins und Waffen macht einfach nur spaß mit Freunden zu spielen
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gears Judgment - Der 4 Teil stagniert ein wenig, für Fans dennoch empfehlenswert., 30. März 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich keine Rezension schreiben, allerdings muss gesagt werden das der S***storm gegen diesen Teil der Reihe überzogen ist. Dem Spiel einen Punkt zu geben ist derart subjektiv das man nicht mehr von einer neutralen Wertung sprechen kann.

Richtig ist : Dieser Teil ist anders. Das wird sofort nach der ersten halben Stunde klar. In den anderen drei Teilen absolviert der Spieler einen Abschnitt eines Levels, ist meist 30 bis 45 Minuten unterwegs je nach Schwierigkeitsgrad und ein Video oder eine Kamerafahrt über den Anfang des neuen Abschnitts leiten das nächste Kapitel ein. Teils Cineastische Ingamevideos trieben die Story an, wenngleich der Weg auch vorgegeben war bis auf einige wenige Möglichkeiten in denen man wählen konnte ob man den linken oder rechten Weg gehen möchte.

In Judgment ist das eben anders. Man könnte sagen die Story ist rundenbasiert. Man kommt in den Abschnitt, zwar gibt es teilweise noch die Videos jedoch sind die Abschnitte deutlich kürzer. Zum Teil reden wir nun von 10 - 20 Minuten. Danach wird ein Resümee der Runde eingeblendet, Stats etc. Dies gibt Punkte, das Prinzip ist simpel. Ein bis 3 Sterne sind zu ergattern, sofern man down geht gibt dies Punktabzug. Darüber hinaus ist zu erwähnen das nach jeder Runde angeboten wird diese erneut zu spielen, was motivierend ist wenn man im ersten Anlauf nicht alle Sterne geholt hat. Mit diesen im übrigen lassen sich diverse Dinge freischalten, Erfolge fallen auch darunter.

Deklassifizieren : Hier kaum erwähnt, aber zu Beginn einer jeden Runde kann man wählen ob man die Runde mit einem Handicap starten möchte wodurch sich eher die besagten Sterne holen lassen. Gute Idee, gefällt.

Online Multiplayer : Nunja.. Es stimmt, Locust nur noch in Overrun spielbar, zumindest bislang. Ich persönlich denke das da noch was kommt mittels des Season Pass. Mit diesem werden im übrigen schon jetzt 2 neue Spielmodi freigeschaltet. Unter anderem auch Hinrichtung.

Bei den anderen Spielmodi werden am häufigsten Deathmatches gespielt, der Flammenwerfer ist aktuell overpowered, das war der Gnasher in den anderen Teilen aber auch.

Bei den anderen Standard Modi wenn es darum geht die Löcher zu beschützen oder als Locust zu zerstören, ist neu das man sich für verschiedene Klassen entscheiden muss. Man kann als heiler spielen der eine Gasgranate werfen kann die verbündete heilt und wiederbelebt, man kann für Munitionsnachschub sorgen, Festungen reparieren etc. Eigentlich nicht schlecht die Idee wenn auch Gewöhnungsbedürftig.

Fazit ; Der Online Multiplayer als auch die Kampagne sind unterm Strich okay. Die Grafik noch einen kleinen Tick besser und schärfer, der Sound gewohnt gut.

Schade ist bei der Kampagne trotz einiger guter Ideen das man alle 15 Minuten aus dem Spielfluss geholt wird. Klar geht es danach weiter...es ist nur ungewohnt. Ich hätte mir dies Prinzip evtl.als Spielmodi gewünscht.

Online Features sind okay..Fans von Gears werden die nie aufhörenden Wellen an Gegnern vermissen, das ist in der Tat ein Einschnitt der dringend nachgepatcht werden sollte.

Zudem sollte es einige neue Gegner geben das ist und wird Zeit.

Unterm Strich schon ein würdiger Gears Nachfolger, Gears 3 behält dennoch die Krone, gerade im Mutiplayer, aber auch die Kampagnen sind in den anderen Teilen besser umgesetzt. Ich persönlich denke das man den Teil noch rausgehauen hat..aber eben auch mit dem Hintergrundwissen das in absehbarer Zeit eine neue Konsole kommt.

Für mich persönlich als Fan der Reihe und Besitzer der Gears Konsole und der anderen 3 Teile ein Pflichtkauf, allen anderen würde ich raten erst Probe zu spielen bei einem Freund z.B. oder es sich erst einmal zu leihen. Gears Fans sollten zugreifen. Ich würde gute 3,5 Sterne geben, mit einem zugedrücktem Auge runde ich auf 4 auf, auch in der Hoffnung das sich mit dem Seasonpass noch einiges tun wird und die Online Modi aus Teil 3 Einzug halten.
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Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360]
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