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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung mit einigen Änderungen
Für Kenner der GoW Trilogie ist es aus meiner Sicht eine gelungene Fortsetzung. Es gibt einiges Neues und leider wurde auch die Steuerung etwas angepasst. Das größte Manko sind aber die anderen Wirkungsgrade der alten Waffen wie Gnasher, Lupara und Hammerburst. Lancers sind in etwa wie gehabt. Pistolen gehen leider voll unter, da man nur noch 2 Waffenslots...
Vor 24 Monaten von Lubomirski, Michael veröffentlicht

versus
86 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mutige Entwicklung und doch alles beim Alten...
Als leidenschaftlicher Gears Spieler und Sammler und Riesenfan des Franchises habe ich mir natürlich direkt die volle Packung gepreorderd mit T-Shirt, Steelbook etc. und habe den Release sehnsüchtigst erwartet.

Als das Spiel ankam bin ich direkt in den Multiplayer eingestiegen und habe Abends die Kampagne gespielt und was soll ich sagen...es ist...
Veröffentlicht am 23. März 2013 von F. Schöppl


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86 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mutige Entwicklung und doch alles beim Alten..., 23. März 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Als leidenschaftlicher Gears Spieler und Sammler und Riesenfan des Franchises habe ich mir natürlich direkt die volle Packung gepreorderd mit T-Shirt, Steelbook etc. und habe den Release sehnsüchtigst erwartet.

Als das Spiel ankam bin ich direkt in den Multiplayer eingestiegen und habe Abends die Kampagne gespielt und was soll ich sagen...es ist definitiv anders..nur leider nicht besser. Fangen wir zunächst mit der Kampagne an:

Nachdem ich von den fragwürdigen Entscheidungen gehört habe, die den Multiplayer betreffen, dachte ich noch: Naja zumindest wird es wieder eine Hammerkampagne geben mit denkwürdigen Momenten, coolen Sprüchen und vllt den ein oder anderen interessanten Hintergrundinformationen bezüglich der Charaktere. Komplette Fehlanzeige! Die Kampagne ist dermaßen enttäuschend und das Storytelling unterirdisch! Es kommt während der gesamten Hauptkampagne kein Gears feeling auf, obwohl doch gerade der E-Day soviel Potential hat Emotionen zu transportieren und Fronten zu klären, das Feindbild in seiner Grausamkeit darzustellen und dem Spieler Antrieb zu geben ihm den Gar aus zu machen. Nichts.

Wer es noch nicht wissen sollte, die Kampagne wird in Rückblenden erzählt, bzw. man spielt die Aussagen der angeklagten Kilo Squad Member (Baird,Cole,Sofia und Paduk) nach. An für sich ja mal eine gute Idee...aber nur leider erschreckend schlecht umgesetzt. Hier hätten man doch die Chance gehabt soviel Abwechslung ins Spiel zu bringen, dadurch das die Handlung nur sehr lose miteinander verknüpft ist und man Handlungssprünge zu interessanteren Gegebenheiten hätte machen können! Nein es kommt gar nichts! Dazu werden die Charaktere nichtmal richtig eingeführt und Charakterentwicklung ist ebenfalls nicht vorhanden! Ich bin wirklich niemand der bei Videospielen und insbesondere bei Gears storytechnische Meisterwerke erwartet, mir hat Gears 1 schon völlig ausgereicht, 2 war Klasse und 3 ebenso! Aber Judgment wirkt einfach sehr sehr zusammengeschustert und abgehackt. Dies wird noch verstärkt durch diese Sternbewertung die man sich alle 5 Minuten ansehen muss und einen komplett aus der "Story" werfen. Das ist ein Arcade Gears und versuchst es nichtmal zu verbergen. Zwischensequenzen beschränken sich zu 95% auf: "Wir öffnen zusammen eine Tür" und sprechen einen -selbst für GoW- Verhältnisse dummen Satz. der Antagonist des Spiels, der den Namen Karn trägt ist ein absoluter Witz und hält einem Vergleich gegen General Raam, Skorge oder Myrrah nichtmal im Ansatz stand. Außer der aus den Trailern bekannten Sequenz sieht man nämlich nichts von Ihm. Alles im Spiel ist so vorhersehbar und läuft nach dem gleichen Muster ab:

-Wir betreten ein Areal
-"Maaaaaden!!!"
-Wir schiessen alles nieder
-Sterneinblendung
-Türsequenz
-Wir betreten ein Areal
-"Maaaaaden!!!"
...

Viel mehr gibts in der Hauptkampagne nicht zu sehen. Gewohnte Kost, gewohnte Gegner, gewohnte Umgebung. Keine Miniaufgaben, keine Fahr oder Flugsequenzen, gar nichts. Nur rumlaufen und ballern. Abgerundet mit dem schlechtesten und uninspirierensten Bossfight der Gears Reihe. Absolut lahmes Ende. Positiv anzumerken ist die Gegner KI die nun tatsächlich des öfteren stark pushed, flankiert und einen wirklich aus der Deckung heraus zwingt. Dadurch sind die zahllosen Kämpfe tatsächlich intensiver geworden, wie es EPIC und PCF angekündigt haben.

Was mich wundert, ist dass es die kleine mitgelieferte 1 1/2 h Kampagne "Aftermath" tatsächlich schafft wieder Gears Feeling aufkommen zu lassen und die für mich das Spiel Kampagnetechnisch noch vor dem Totalausfall rettet. Böse Zungen behaupten ja, es hätte sich hier um eine zurückgehaltene GoW3 DLC Kampagne gehandelt, und wenn ich ehrlich bin, bin ich derselben Ansicht.
Während dieser 1 1/2 ist mehr Storytelling und vorallem Abwechslung geboten als während den kompletten 6-7h Hauptkampagne! Diese kleine Gears Nebengeschichte wird auch nicht andauernd durch dieses Sternesystem unterbrochen und bietet 2-3 abwechslungsreiche Momente, sowie mehr und bessere Dialoge. Es hat einfach Spass gemacht zu spielen und fügt sich nahtlos in die GoW3 Kampagne ein und beantwortet tatsächlich auch mal die ein oder andere Frage!

Die Grafik ist zugegebenermaßen wieder eine Pracht, sieht für mein Empfinden tatsächlich noch einen Ticken besser aus als Gears of War 3 und die Lichteffekte sind einsame Spitze. das veränderte Tastenlayout funktioniert meiner Meinung nach sehr gut und passt perfekt zum gesteigerten Spieltempo. Gameplay auch gewohnt makellos und man fragt sich wie man die Sache eigentlich in den Sand setzen konnte.

Kommen wir nun zum Multiplayer:

Zunächst frage ich mich wer bei diesen Entwicklerstudios eigentlich in der Chefetage sitzt und die Entscheidungen trifft!?
die Rausnahme der Locust aus den Versus Multiplayer Modi ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Fans. Die Rausnahme des Horde-Modus ist zudem ein ebenso nicht nachvollziehbarer Schritt, handelte es sich doch dabei um den Lieblingsmodus vieler Spieler!? Wie oft habe ich in Foren gelesen dass sich die Leute das Game nur wegen "Horde" zulegen wollten und Epic diese Kundenschicht durch die Verstümmelung dieses Spielmodi verlorengegangen ist. Applaus!

Das Spiel kommt standardmäßig mit 4 Multiplayer Maps, welche allesamt gut aussehen, sich gut spielen lassen und auch recht abwechslungsreich daherkommen. Dass es nur 4 Maps gibt, ist für mich persönlich kein Kritikpunkt, da die Maps dermaßen gigantisch sind, dass pro Map durchaus mindestens 2 Maps der alten Gears Teile reinpassen. Die unterschiedlichen Ebene bringen zudem viel Abwechslung ins Game und man hat erstmals das Gefühl sich wirklich 100 % frei auf der Map bewegen zu können. Gute Maps wie ich finde. Die neuen Waffen machen auf mich auch allesamt einen vernünftigen Eindruck, für mich wirkt keine Waffe zu stark oder deplatziert (vorallendingen die Breechshot ist ein absoluter Kracher und macht unheimlich Spass zu spielen). Die Leute die durch die Herausnahme von DBNO (Down but not Out) Angst hatten, der Multiplayer entwickelt sich zu einem reinen Rifle game, die kann ich beruigen, alle Modi in denen ich gespielt habe, sind weiterhin ein absolutes Gnasherfest! das Bulletspongig ist weiterhin ein großes Problem und wird denke ich auch noch einen patch spendiert bekommen.
(Hoffe ich zumindest). Das sog. Two piecing (also der Nahkampfangriff) ist lächerlich stark geworden und die einzige Waffe die ich als übermächtig erachten würde ist tatsächlich der Scorcher geworden, der den Gegner wirklich in einem Augenblinzeln erledigt!(Bin auf die kommenden Patches gespannt).Der neue Free-for-All Modus macht durchaus spass und spielt sich sehr flott, actionreich und angenehm. Taktik geht in diesem Gears Teil leider komplett flöten durch das sehr hohe Spieltempo. Einzige Ausnahme bildet hier der neue Overrun Modus, der durchaus Suchtpotential mit sich bringt (vorrausgesetzt man spielt mit mehreren Leuten). Der Overrun Modus ist quasi ein Hybrid aus Bestie und Horde und zwingt einen schon zu gutem Teamplay und Kommunikation um sein Ziel zu erreichen. Wie lange die Motivation aber bei den 4 Maps bleibt sei mal dahingestellt, da man nach 2-3 Durchgängen auf jeder Map eine ideale Strategie entwickelt hat und wenig unvorhersehbares passiert. Aber im April kommt ja schon ein kostenloses DLC und wir werden weiter gefüttert!

Fazit: Auch bei den vielen Kritikpunkten ist Gears of War Judgment weit davon weg, schlecht zu sein und hat durchaus auch seine positiven Seiten! Gampelay, Grafik und die neuen Modi können durchaus überzeugen, leider mangelt es stark an Atmossphäre sowohl on als auch offline (Locust Forever!) Hätte ich niemals gedacht sagen zu müssen, als jemand der alles was mit Gears zu tun hat verschlingt, aber unbedingt haben muss man diesen Teil nicht!

UPDATE 05/04: Ich habe nochmals die Gesamtbewertung dieses Spiels gesenkt aus folgendem Grund:

Hier ging es nie darum Gears zu revolutionieren, sondern einzig und allein ums schnelle Geldscheffeln und das Öffnen des Spiels für den Casualmarkt. Es ist wirklich widerlich mit anzusehen wie weit es gekommen ist. Gears war im MP immer ein Spiel für Core Gamer, bei dem man lernen musste zu spielen, besser wurde und NUR der Skill entscheidend war. Mit Judgment ist nun jeder Anfänger in der Lage den erfahrensten Gears Spieler über den Haufen zu schiessen. Warum gibt es kein DBNO mehr? Warum nur eine Startwaffe? Warum gibt es keine Locust im MP? Warum kein Horde Modus? Warum wurde der Active D-Boost entfernt? Warum ist die Kampagne so katastrophal? Warum ist das Two-Piecing wieder zurückgekehrt? Warum dieses lächerlich kleine Char-rooster? Warum hat Epic nicht von vorneherein auf die Altgedienten Gears Fans gehört? Diejenigen die das Spiel tatsächlich spielen, seit Jahren, die wahren Fans, die die all ihr Geld in Waffentarnungen, Hintergründe, Spielerbilder oder DLC gesteckt haben, einfach weil es ihnen das Spiel wert war? Die Foren sind übergekocht mit Petitionen um das Spiel vor Release noch zu retten, aber Epic wollte das schnelle Geld und hat sich nicht darum gekümmert was die echten Fans wollen, die Gears dahin gebracht haben, wo es heute ist. Die Quittung hat Epic jetzt bekommen mit katastrophalen User Score Bewertungen (Metacritic) und Patch um Patch der veröffentlicht wird. Im offiziellen Epic Games Forum sind die Entwickler jetzt neuerdings wieder auf Kuschelkurs gegangen und haben schon durch die Blume gesagt, dass sie einige Fehler gemacht hätten. Dies rührt jedoch nicht aus Einsicht, sondern vielmehr daher, dass die Judgment Verkaufs und Online Spieler Zahlen rapide fallen und Epic/PCF ihre Fälle wegschimmen sehen. Dieser heuchlerische "Fanservice" hat mich dazu veranlasst die Bewertung weiter zu senken!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung mit einigen Änderungen, 15. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Für Kenner der GoW Trilogie ist es aus meiner Sicht eine gelungene Fortsetzung. Es gibt einiges Neues und leider wurde auch die Steuerung etwas angepasst. Das größte Manko sind aber die anderen Wirkungsgrade der alten Waffen wie Gnasher, Lupara und Hammerburst. Lancers sind in etwa wie gehabt. Pistolen gehen leider voll unter, da man nur noch 2 Waffenslots + Granatenslot hat und keinen dedizierten Pistolenslot.

Die Missionen sind ok und die Story passt. Nur wenige zeitlich begrenzte Missionen, die einen alten Mann wie mich nur unnötig stressen. Leider wurde an den anderen Spielmodus rumgebastelt und man kann es spielen und es macht auch Spass. Leider ist das Feeling von "Horde" und "Kriegsgebiet" (was meine Favoriten in Teil 3 waren) mit den neuen Spielchen "Overrun" und "Hinrichtung" nicht wirklich vergleichbar....

Mein Fazit: GoW 3 war besser - keine Frage. Aber auch das Judgement hat seine Sonnenseiten und geile Sprüche!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Judgment kann meiner Meinung nach nicht mit Gears of War 3 mithalten...., 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Um es mal vorweg zu nehmen:
Alle denen der "Horde"-Modus in Gears of War 3 gefallen hat und die diesen ausgiebig gespielt haben, werden mit GoW: Judgment nicht wirklich glücklich. Der gute alte Hordemodus fehlt komplett. Jedenfalls in dieser Form.

Neu ist der "Overrun" oder "Überleben" Modus in dem ein Stellungskampf gegen NPCs oder andere Spieler gewonnen werden muss. Dabei tickt die Uhr gnadenlos. Schafft man es als angreifendes Team nicht rechtzeitig den Kontrollpunkt einzunehmen ist das Spiel gelaufen. Schaffen es beide Teams jeweils den letzten Kontrollpunkt (immer ein Generator) einzunehmen entscheidet die benötigte Zeit über Sieg oder Niederlage.

An sich eine sehr schöne Idee. Allerdings ist wird der "Überleben"-Modus in dem man gegen NPCs kämpft und insgesamt 10 Angriffswellen überstehen muss wenig frequentiert, was für Gelegenheitsspieler nicht von Vorteil ist. Denn sich in Overrun gegen Progamer zu behaupten die ein gut eingespieltes Team bilden ist fast ein Ding der Unmöglichkeit und endet oft in Verzweiflung. Nun ist ja gerade die Taktik und Teambildung wichtig für den Sieg, keine Frage. Wäre da nicht wie schon in GoW 3 die ungleiche Teamaufteilung beim Kartenwechsel durch die oft Neulinge in das eine und Spieler mit deutlich mehr Erfahrung zusammen in das andere Team geworfen werden... Viel spaß beim verlieren...
Anfangs waren auch nur 4 Karten für diese Modi verfügbar, was etwas eintönig war. Nun gibt es kostenfreie und kostenpflichtige DLCs die dieses Manko etwas ausbügeln.

Die restlichen Multiplayer-Modi sind Genreüblich und gut gemacht.

Wofür man GoW 4 allerdings sehr loben muss ist die aufgepeppte Storyline in der man sich diversen Zusatzherausforderungen stellen und zusätzliche Charaktere für die MP-Modi freischalten kann. Die Inszenierung der Kämpfe und die Zwischensequenzen sind GoW-typisch genial.

Gut finde ich auch die entschärften Medaillenherausforderungen und Erfolge. Wenn ich an GoW 3 zurückdenke und die Bedingungen für die Onyxmedaille "Verschwendete Jugend".... Die hat ihren Namen mehr als verdient.
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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heißer Coop-Shooter - Lauwarmes Gears of War!, 22. März 2013
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Die Gears of War-Trilogie ist eine der wenigen Shooter-Serien, die neben einem bombastischen Multiplayer auch immer eine ebenso unterhaltsame Kampagne bot. Nicht zuletzt aus diesem Grund gehört die Kettensägen-Party rund um Marcus Fenix und Co. für mich persönlich zum absolut besten, was man in diesem Bereich bekommen kann. Mit Judgment führen die Macher die Story rund um das Delta Squad allerdings nicht fort, sondern springen auf den momentan sehr beliebten Prequel-Zug auf. Es geht also um die Schlachten, die vor der Trilogie geschlagen wurden. Und ob der Trip zu den Anfängen gelungen ist bzw. mir gefällt, erfahrt ihr wie immer in den folgenden Pro/Contra-Zeilen.

--- PRO ---

+ Wie immer zunächst einmal ein Wort zur Grafik, denn die fällt ja bekanntlich zu erst ins Auge. Judgment holt wie schon Gears 3, alles aus der mittlerweile recht betagten 360 heraus. Somit ist der optische Unterschied zum großen Trilogie-Finale, verschwindend gering. Stört mich persönlich allerdings nicht die Bohne, denn Teil 3 bot bereits eine tolle Optik. Judgment tut es seinem Vorgänger....oder ähhh jetzt Nachfolger...also gleich und bietet erstklassige Charakter-Animationen, steile Texturen und tolle Effekte wie etwa Feuer etc.

+ Das Gameplay ist bis auf wenige Änderungen gleich geblieben, was großartig ist. Das heißt, auch in Judgment bekommt man die für meinen Geschmack besten blutigen Deckungsgefechte serviert, die die 3rd-Person-Sparte zu bieten hat. In Deckung hechten, blind heraus feuern, Stellungen schnell wechseln, mit Zoom herum ballern, Kettensägen-Action mit der B-Taste - alles der Serie üblich unkompliziert belegt und schnell verinnerlicht. Neu ist allerdings zum Beispiel, das die Waffe nun via Y-Taste und nicht mehr mit dem Digi-Pad gewechselt wird. Das ist besonders für Serien-Veteranen zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, geht aber nach kurzer Zeit erstaunlich schnell in Fleisch und Blut über, auch wenn mir die alte Variante ein wenig besser gefiel. Granaten muss man nun übrigens auch nicht mehr erst mit LT schwingen und dann mit RT Werfen – das wurde alles auf LB gelegt. Sprich halten und zielen, dann los lassen und PENG.

+ Mit roter Farbe geizten die Macher natürlich auch in Judgment wieder nicht und der Lancer geht aufs neue durch die Gegnerhorden durch wie durch Butter. Hinzu gesellen sich knackige Headshots, Hinrichtungen und jede menge Granatenexplosionen, die den Extremitäten eurer Gegner zu Leibe rücken. Das all das natürlich nicht unbedingt harmlos ausschaut und vielleicht auch nichts für schwache Mägen ist, muss wohl nicht betont werden. Aber das ist eben Gears Baby!

+ Die KI macht einen guten Eindruck und ist bereits auf Normal relativ fordernd. Geht es in Richtung Wahnsinnig, ist Teamgeist für den Erfolg wie immer unabdingbar, denn die Gegner schenken euch nichts. Klar, hier und da gibts wie immer einige virtuelle Hirnaussetzer wie etwa Locust, die hinter einer Deckung hocken und denen es vollkommen egal ist, das man einen halben Meter von ihnen entfernt, mit ratterndem Motor steht und sie gleich mit dem Sägeblatt kitzeln wird. Solche Momente hielten sich bei meiner Spiel-Session allerdings absolut in Grenzen, von daher ist das Ganze ehr witzig als ein Grund zum Kopfschütteln. Und auch die Mitstreiter KI macht nen sauberen Job. Sie rennen zwar in bester Gears-Manier gern mitten in die Action und setzen dabei alles auf eine Karte. Für mich relevant ist bei der KI der Kumpanen allerdings nur, ob sie mir zügig aufhelfen wenn ich mal am Boden bin, und das taten sie nonstop, von daher Top!

+ Eine große Neuerung ist, das man nun Sterne in einem Level erspielen kann, mit welchen sich Sachen respektive Erfolge freischalten lassen. Pro Abschnitt hat man immer die Möglichkeit, drei Sternchen zu ergattern. Und falls ihr jetzt denkt, "Hä, Abschnitte?", habt ihr richtig gelesen. Die Level sind nun in kleinere Abschnitte unterteilt, welche beim beenden immer mit einer Wertung eurer Leistung aufwarten und ihr stets die Möglichkeit habt, diese zu Wiederholen bzw. zu verbessern. Macht ihr beispielsweise viele Headshots oder Hinrichtungen, steigt die Wertung. Geht ihr häufig zu Boden, sinkt sie. Das wirkt frisch und bringt zusätzlich Kampfgeist in die Runde, auch wenn der Kampagnen-Effekt ein wenig darunter leidet. Wobei das auch nicht weiter wild ist, denn die Story ist in Judgment so flach wie ein Turnschuh, aber dazu später mehr. Ach und nur zur Info: Für den Spielfortschritt als solchen ist das ganze absolut irrelevant.

+ Eine weitere positive Neuerung in meinen Augen: Bei fast jedem Abschnitts-Start leuchtet ein dickes rotes Crimson Omen irgendwo an der Wand, welches so genannte deklassifizierte Missionen beinhaltet. Diese Missionen bieten leichte Veränderungen für den jeweiligen, vor euch liegenden Abschnitt, wodurch der Schwierigkeitsgrad angehoben wird. Aktiviert man diese Mission also, trifft man beispielsweise auf mehr Gegner, erhält durch starken Nebel eine eingeschränkte Sicht, bekommt ein Zeitlimit vorgesetzt oder darf nur die und die Waffen benutzen. Das ist immer unterschiedlich und vor Gebrauch genau beschrieben, damit man weiß worauf man sich einlässt. In jedem Fall erhöht es den Schwierigkeitsgrad. Hier waren die Macher auch recht kreativ, denn die Aufgaben sind häufig für eine Überraschung gut, abwechslungsreich und haben natürlich auch den Zweck, die drei Sterne schneller zu erreichen.

+ Somit auch positiv erwähnenswert: Der Wiederspielwert der Kampagne. Bestand dieser in der Trilogie lediglich darin, die Story auf einem höheren Schwierigkeitsgrad zu bewältigen, so lohnt es in Judgment in jedem Fall, den ganzen Spaß zweimal durch zu zocken und sich an den Herausforderungen zu probieren.

+ Eine weitere, in meinen Augen positive Änderung sind die Hordewellen, welche nun in die Kampagne integriert wurden. Hin und wieder erreicht man im Spiel einige Abschnitte, in welchen es gilt, Gegnerwellen abzuwehren. Zwar ist der ganze Spaß etwas abgespeckt - man darf beispielsweise keine Stellungen reparieren oder ähnliches. Aber dennoch bieten die Wellen spannende Gefechte neben den Standart-Schießereien.

+ Die Gegner lassen nun beim Ableben nicht mehr nur der Reihe nach ihre Waffen fallen, sondern auch Munition, welche man auch noch automatisch aufhebt, sobald man rüber läuft. Das ist des wegen toll, da man nun nicht mehr nur immer und immer wieder die X-Taste drücken muss, sondern auch die Wahl hat, das Spiel zum Beispiel komplett mit dem Lancer durch zu zocken und nicht mehr gezwungen ist - auf Grund von Munitionsmangel - auf andere, evtl. unbeliebte Schießprügel auszuweichen.

+ Splitscreen: Der darf in einem Gears-Game natürlich nicht fehlen und ist auch in Judgment wieder mit von der Partie. Der geteilte Bildschirm steht sowohl im Multiplayer, als auch in der Kampagne im Vollbild zur Verfügung. Also keine Kästchen oder ähnliche Spielereien.

+ Neu dabei sind auch die so genannten Preiskisten, welche man immer wieder freischaltet und dann mit Skins oder Erfahrungspunkten belohnt wird. Eine nette und zugleich motivierende Idee wie ich finde.

+ Neben der "Judgment"-Hauptkampagne packten die Macher auch noch die so genannte "Nachspiel"-Story mit ins Spiel. Diese erzählt die Ereignisse eines Abschnitts aus Gears 3, aus der Sicht von Baird und Cole. Diese trennten sich ja vor dem großen Finale von Marcus und Co. und hier erfährt man nun, was die Jungens erlebt haben.

+ Tolle und teils witzige Charakter-und Waffenskins: Mit diesen lassen sich sowohl Charaktere als auch Waffen individuell gestalten. Hier gibt`s echt verrückte Sachen, mit denen man auf dem Schlachtfeld ganz sicher auffällt.

+ Der Sound knallt wieder aus allen Ecken und unterlegt die Szenerie super.

--- NEUTRAL ---

: Bei der Story bin ich gespaltener Meinung, weshalb ich sie auch in die neutrale Sparte einordnete. Positiv muss man der ganzen Erzählweise definitiv zugute halten, das die Art wie man es präsentiert (also das ganze in Rückblicken zu erzählen) eine gute Idee war. Jedoch fehlt es der Story schlicht und ergreifend stets an prächtigem Inhalt und ordentlich Spannung, um eben spannend und unterhaltsam zu sein. Man spielt halt nur so vor sich hin und lauscht immer mal wieder dem Gelaber, könnte aber ebenso gut darauf verzichten. Definitiv die mit Abstand schwächste Storyline dieser Reihe, welche sich sicher auch prima als zweiteiliger DLC geeignet hätte.

: Ebenfalls durchschnittlich sehe ich das Gegner-Design an. Die Locust sind zwar wieder cool und vor allem richtig schön böse designt. Jedoch hat man als Serienkenner alle Gegner schon - bis auf eine Ausnahme – gesehen, und das ist doch ein wenig schnarch...

: Die Haupt-Kampagne ist - vor allem für die Serie - deutlich kürzer. Auf Normal habe ich gerade einmal rund 6 Stunden gebraucht, mit einigen KOR-Marken sammeln nebenbei. Das ist, trotz der tollen Neuerungen, recht bescheiden, denn die Vorgänger boten deutlich mehr Spielzeit. Hinzu kommt dann aber noch die Bonus-Mission "Nachspiel", welche ebenfalls nochmal mit rund zwei Stündchen zu buche schlägt - was dann über den Daumen gepeilt knappe 8 Stunden Spielvergnügen bedeutet. Und das ist für einen Shooter mit Multiplayer schon okay.

: Neben der ganzen Action darf auch wieder ein wenig gesammelt werden, allerdings nur die üblichen KOR-Marken. Sonst nix.

: Die Atmosphäre ist gut geworden und erinnert stellenweise sogar etwas an die grandiose Stimmung aus Teil 1. Zerstörte Kulissen, große Gebäude, Straßenzüge die an vergangene Tage erinnern, lodernde Feuer. Was mir allerdings fehlte, war ein wenig Leben in den Straßen. Da Judgment ja den Beginn der Schlachten erzählen will, wäre es schön gewesen hin und wieder mal einige Zivilisten oder andere Trupps zu Gesicht zu bekommen, die während der Invasion in der Stadt waren, fliehen, kämpfen oder was auch immer. Doch die Straßen sind leider so tot wie ein in Scheiben geschnittener Locust.

: Die deutschen Sprecher sind solide. Nicht schlecht, hier und da auch recht überzeugend, alles in allem aber eben doch nur Mittelmaß.

--- CONTRA ---

- Was mir unheimlich sauer aufstößt ist auf jeden Fall die Bezahl-Politik die man hier anwendet. Eigentlich juckt mich so etwas ja nicht die Bohne, allerdings ist das hier mal anders. Denn ich dachte fast mich trifft der Schlag, als ich das erste Mal bei den Waffen-und Rüstungsskins vorbei schaute und mich neben den wenigen Schlösserzeichen (welche wie üblich simbolisieren, das man diese freischalten kann) vor allem die ganzen "Geld-Zeichen" angrinsten. Erschreckend, wie wenig man freischalten und wie viel man kaufen kann.

- Der Coletrain hat nen neuen deutschen Sprecher bekommen. Davon halte ich bei einer so großen Spielserie (wo der Charakter drei Teile lang den gleichen Sprecher hatte) wie immer prinzipiell nichts.

- Man kann keine Munition mehr unter ein anderer teilen.

- Die neuen Waffen die der Serie spendiert wurden, find ich persönlich durchweg blöd und ich habe die komplette Spielzeit darauf verzichtet, diese zu verwenden. Denn die Wummen bieten in meinen Augen weder einen Kampfmehrwert noch eine Spaßsteigerung gegenüber den Serien-üblichen-Knarren.

- Der Oberbösewicht, von dem im Spiel ständig gesprochen wird (ich weiß nicht mal mehr seinen Namen) is ein Witz. Man sieht ihn glaube ganze zweimal im kompletten Spiel und der finale Kampf mit ihm, ist auch sehr bescheiden um es mal mild auszudrücken. Man erinnere sich nur an RAAM aus Teil 1. Das war noch ein Locust-Bösewichte aber der hier...Fallobst ohne Gesicht.

- Und auch der Hauptcast bleibt weites gehend sehr blass. Wer Baird und Cole nicht schon aus den Vorgängern kennt, dem dürften die beiden Muskelprotze genau so egal sein wie der Rest des Kilo Squad`s. Austauschbars Statisten-Niveau, mehr is das hier nich.

- Keine Fahrzeugmissionen, fetten Bossfights oder sonstigen Highlights die das Ganze ein wenig aufpeppen.

- Der in meinen Augen größte Minuspunkt ist allerdings der fehlende klassische Horde-Modus. Für mich persönlich war dieser vor allem Online mit dem Teamgedanken, dem Bauen von Barrikaden, den großen Boss-Gegnern, dem Geld verdienen, dem Silverback und so weiter und fort, immer aufs neue eine tolle Spiel-Erfahrung und einfach der mit Abstand spielenswerteste Modus im ganzen Gears-Universum. Doch der wurde leider über Bord geworfen. Da ist der für meinen Geschmack recht poplige Überlebens-Modus ein geringer Trost mit seinen mageren 10 Wellen, ohne Barrikaden-bau und dem monotonen Spielablauf etc. Somit ist der MP von Judgment für mich komplett uninteressant und weitere Details fallen dies bezüglich weg.

--- SONSTIGES ---

- Die Leistung in der Kampagne zählt für den MP-Rang
- Im Splitscreen kann wieder jeder Spieler seinen Schwierigkeitsgrad wählen
- Kapitel sind frei anwählbar
- Gleiches Statistik-Menü wie in Teil 3

FAZIT:
Gears of War: Judgment macht großen Spaß und vor allem im Coop entfaltet der Kettensägen-Ausflug wieder sein volles Potenzial. Ballern, in Deckung gehen, heftige Kettensägenduelle, sich ein wenig mit dem Couchpartner absprechen, dicke Gegner platt machen, sich gegenseitig aufhelfen - alles dabei und unterhaltsam respektive motiverend bis zum Schluss. Als "Kampagnen-Gears of War" ist Judgment also, bis auf die flache Story und die wenigen Highlights, aber vor allem dank der vielen Neuerungen - also Spielerisch - wirklich richtig gut geworden. Als Prequel funktioniert der ganze Spaß, wie zuletzt auch God of War: Ascension, allerdings nicht wirklich, denn die Story ist wie bereits erwähnt, total banal und Inhaltlich sehr flach für eine Spielzeit von rund 6 Stunden, weshalb auch der Abschnitts-Aufbau nicht sonderlich stört. Aber hier und da kommt dann doch wenigstens auf Grund der knackigen Sprüche ein wenig Unterhaltung auf. In punkto Multiplayer ist Judgment auf Grund des fehlenden Horde-Modus dagegen - für mich jedenfalls - sehr enttäuschend, denn dieser war das Herz des Coop`s. Was letztlich also bleibt ist ein prächtiger Coop-Shooter, aber nur ein mittelprächtiges Gears of War, welches zu keinem Zeitpunkt die Klasse der Trilogie erreicht, weder Charakterlich noch Inszenatorisch, noch Hordetechnisch. Ich persönlich bleibe also jedenfalls weiterhin ein Fan des Delta Squad`s, von daher 4 Sterne.
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3.0 von 5 Sternen Für Fans ein Muss und Gleichzeitig ein Graul...., 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Eingefleischte Fans der Reihe kommen einfach nicht drumherum. ABER (!) es ist mit Vorsicht zu genießen...
Das Spiel ist keine Fortsetzung der Gears of War Reihe, sondern erzählt in der Zeit vor den 3 Vorgängern.
Quasi in der Zeit als Locus angefangen haben alles in Schutt und Asche zu legen.
Bevor ich jetzt hier groß über die Story erzähle komme ich gleich auf den Punkt.
Optisch mal wieder ein Meisterstreich, obwohl es ein großes Farbspiel hat, kommt die Atmosphäre Düster rüber.
Was neues war der Spielmodus, wo man im Story Modus Herausforderungen annehmen konnte um Sterne zu verdienen. Mit diesen Sternen wiederum konnte man Sachen frei schalten.
Die Herausforderungen brachten Abwechslung in das Spielgeschehen (da man Quasi das Spielt was der Hauptcharackter erzählt) welche die Mission teilweise schwieriger gestalten, aber auch manchmal ziemlich vereinfacht.
Was mich bei Nachfolgenden Spielen einer Reihe stört die die Vorgeschichte erzählen, sind neue Monster oder Waffen die dann in den Teilen davor (obwohl sie Zeitlich in der Zukunft spielen) nicht da sind. Aber ich bin da jetz mal nicht so ;)
An sich ist der Story Modus nicht schlecht, aber man ist meiner Meinung nach, nicht so in das Geschehen gefesselt und baut eine Bindung zu den Charakteren auf, wie in den anderen Teilen,
Ich finde, da macht das Spiel noch einiges mehr her, aber das fehlt hier einfach.
Ich habe es auch relativ schnell durchgespielt und bin am Ende dagesessen und habe gedacht, "Ok... Was läuft im Fernsehen?"
Es ist eine nette Ergänzung zu der Geschichte, aber definitiv kein Highlight
Der Story Modus hat mir überhaupt nicht gefallen.
Der Einzigste Online Modus wo mal 30 min Spaß brachte war der, wo man als Mensch im Team einen Punkt beschützen muss, und das gegnerische Locus Team versucht diesen zu zerstören.
Das wars aber auch schon.
Die anderen Modi sind mir auch überhaupt nicht im Gedächtnis geblieben.

Fazit: Eine nette Ergänzung, aber definitiv nicht der beste Teil und Höhepunkt der Reihe. Story Modus ist schnell durch und Online ziemlich langweilig
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4.0 von 5 Sternen Actionkracher in Neuauflage, 18. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Bevor ich mir GOW:Judgment gekauft habe, hatte ich GOW3 gespielt und war schon da beeindruckt von der guten Mischung aus Story, Schießereien und grafischer Finesse. Keine schwere Kost mit vielen storytechnischen Wendungen, kompliziertem Gameplay oder tiefen Einblicken in die Persönlichkeiten der Charaktere, sondern leichte Kost die man immer mal wieder mit Begeisterung spielen kann. Ein Actionhit! Einer, der in der Sammlung von Action und Shooterfans auf keinen Fall fehlen darf.

GOW:Judgment bleibt GOW3 hierbei treu. Die Story ist gut für einen Shooter, auch wenn mir die Story von GOW3 einen Tick besser gefallen hat. Die Schießereien sind hingegen heftiger und besser geworden. Und bei der grafischen Umsetzung hält man weiterhin eine Spitzenplatzierung unter den XBOX360-Konsoletiteln. Sound und Grafik möchte ich nochmal hervorheben. Wirklich top! GOW wird immer schnell als sinnfreies Ballerspiel abgestempelt und mit GOW:Judgment nähert man sich zumindest im Multiplayer etwas diesem Vorurteil an, allerdings empfinde ich die taktische Finesse mit Ausnutzung von Deckungen, Nutzung von Granaten, Deckungsfeuer, Teamwork, Wiederbelebungen und Nahkampfalternativen als taktisch weitaus besser umgesetzt als das sinnlose "run & shoot" von Call of Duty oder Battlefield.

Das Spielen von GOW1-3 ist nicht notwendig, da die Story von GOW:Judgment an einem völlig anderen Punkt ansetzt. (Beim Spielen von GOW3 hingegen, hätte ich mir schon gewünscht vorher die ersten beiden Teile gespielt zu haben.)

Der Mehrspielermodus überzeugt mit frischen Ideen, die vorallem Newcomer zur GOW-Reihe begeistern werden. Alte Hasen werden hingegen früheren Modi nachtrauern, dass sollte aber nicht von einem Kauf abschrecken.

GOW:Judgment kann offline mit zwei Spielern an einer Konsole gespielt werden. Sowohl die Kampagne als auch die Multiplayeralternativen. Im Multiplayer kann man sich bei einigen Spielmodi durch KI's unterstützen lassen. Durchaus gelungen.

Für mehr Spieler benötigt man allerdings einen Systemlink (zwei Konsolen -> Kampagne und Multiplayer zu viert! (unbedingt einmal ausprobieren) oder geht Online.
Ich persönlich finde es außerdem schade, wenn die Charaktere der Story etwas blass bleiben und kaum Gefühle im Spieler wecken können. Das ist bei so einem Titel allerdings eine rein subjektive Sache.

- 1 STERN
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4.0 von 5 Sternen Der schwächeste Teil dieser großartigen Serie., 17. Dezember 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Gears of War Judgment ist ein gutes Game trotz kleinerer Schwächen.

Kampagne: Gears of War Judgment ist ein Prequel der Gears-Triologie und spielt ca. 15 Jahre vor den Geschehnissen aus Gears 1. Im Mittelpunkt der Handlung geht es um Damon Baird, Augustus Cole ( Cole Train) und dem restlichen Kilo-Squad das die Stadt Halvo-Bay vor den Locust-Angriff schützen muss. Wie schon aus Gears 3 bekannt kann man die Story alleine,komplett im Splitsscreen-Koop oder auch über Xbox Live mit bis zu 3 Mitstreitern spielen. Neu hinzugekommen ist das man in den einzelnen Kampagnen-abschnitten jetzt auch die Missionen "DEKLASSIFIZIEREN" kann und somit ändern sich auch die gespawnten Locust Gegener immer wieder.

Multiplayer: Im gegenteil zu dem Gears 3 multiplayer fehlen mir die Spielmodi Horde&Beast total und meiner Meinung nach ist der neue Overrun-Modus kein Ersatz für diese!
Zudem gibt es nicht annähernd so viele Charaktere wie in Gears 3 und auch bei den Mehrspieler-maps wurde bei der Anzahl gespart und die ganzen kitschig bunten Waffentarnungen sind einfach nur schlimm und passen nicht zum Spiel!
Ansonsten ist der Multiplayer Gears-typisch gut gelungen und unterhält dich wochenlang.

Grafik: In grafischer Hinsicht ist GoW Judgment wohl das HIGHLIGHT der in die Jahre gekommenen Xbox 360 und holt alles aus Ihr heraus, sieht aber zu jeder Zeit einfach brilliant aus und ist atmosphärisch einfach zum eintauchen!!

Sound: Die Soundkulisse ist irre gut egal ob jetzt Waffengeräusche,Explosionen oder die Hintergrundmusik alles ist zu jeder Zeit total klasse. Die deutsche Synchro ist gut gelungen aber wer mag kann sie wieder auf englisch umstellen wo sieh noch etwas gelungener ist.

Fazit:
Abschließend kann ich nur sagen das Gears Judgment ein gutes Spiel ist aber nicht ganz das gewohnt hohe Niveau der Vorgänger hält. (deswegen gibt es hier einen Stern abzug!)
Aber dennoch macht es einen riesenspaß und für den Super-Spar Preis von ca. 16 Euro gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung an alle Shooter-und Gears Fans.
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3.0 von 5 Sternen Guter Shooter, mäßiges GOW, 22. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Hab das Spiel vorbestellt und zum Glück einen Controller dazu bekommen, sonst hätte ich mir das nicht zum Vollpreis gekauft.

Die Kampagne ist viel zu kurz, nur die deklassifizierten Missionen bringen etwas Würze hinzu. Kämpft man im dichtesten Nebel macht das Spiel sogar extrem viel Spaß. Die restlichen Missionen sind eher lauwarm und vermitteln kaum Gears of War- Feeling.

Zum Multyplayer, dem Herzstück des Spiels. Zunächst einmal eine bodenlose Frechheit der Entwickler den Horde-Modus, in dem ich hunderte von Stunden mit Freunden verbrachte, zu entfernen. Der Überlebensmodus schafft da auch keine Abhilfe und ist viel zu einfach. Overrun macht zwar eine Menge Laune, mir jedoch nur auf Seiten der Locust.
Der Free for All, bzw. Jeder gegen Jeden Modus ist zwar recht gut gemacht, macht auf Dauer aber auch kaum Spaß. Team Deathmatch ist zwar gut gelungen, doch vermisse ich die Lernkurve des Vorgängers. Je länger man spielte, desto steiler war die Lernkurve bei GoW 3 und man wurde richtig gut. Die ist in Judgement quasi garnicht mehr da. Es ist egal, wie lange man spielt. Alle Spieler sind ungefähr auf dem gleichem Niveau. Lediglich im VIP-Modus zu spielen bietet noch Reiz. Zwar genau die Gleichen Spielmodi wie für alle Anderen auch, nur tummeln sich hier bessere und herausfordene Gegner, jedoch muss man auch 1600 MS-Points investieren, eine Schande und nur als Dauerzocker lohnenswert.

Negativ finde ich auch, dass es kaum noch spielbare Charaktere im MP gibt. Lediglich 12 verschiedene Charaktere, wo es im Vorgänger noch gefühlt über 30 waren. Die neuen Waffen bringen auch kaum neues Leben in das Spiel. Trotzdem für Fans der Reihe oder Leute die statt der üblichen Games mal was nettes für Zwischendurch suchen empfehlenswert.
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3.0 von 5 Sternen Gow Light, und dennoch gut?, 10. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Um es kurz und schmerzlos zu machen:

Ich habe sämtliche GoW Teile wahrscheinlich über tausende Stunden hindurch gespielt, man kann mich also getrost als "Fan der ersten Stunde" bezeichnen.

Ich habe Judgment zum Vollpreis um 60€ gekauft, und mich anfangs sehr geärgert über das Spiel, aber nachdem ich nun fast 1 Monat damit verbracht habe will ich hier meine Meinung kundtun, um den doch sehr schlechten Ruf des Spiels etwas aufzubessern.

Ja es stimmt, Judgment ist ein "Gow-light", die Story ist eine vergebene Chance, Baird und Cole haben kaum Chemie (ich glaube sie wechseln im gesamten Spiel gerade einmal 3 Sätze miteinander), der Endgegner ist uninteressant, es gibt (bis jetzt) nur 5 Mappen im MP, der geliebte Horde-Modus ist weg, "Überleben" nur schlechter Ersatz, der Scorcher overpowered und und und,

ABER:

im Multiplayer rockt das Ding!! Egal ob TDM oder OverRun, ich meine es Ernst wenn ich sage:

Ich hatte noch in keinem Gears of War-Multiplayer so einen Spass!!

Die neue Steuerung zusammen mit dem schnellen Waffenwechsel geht sofort ins Blut über, die Karten sind riesig und wirklich schön designt (mehr könnten es ruhig sein, aber ich hoffe dass noch 2 oder 3 kommen werden), die Balance zwischen den Waffen stimmt (außer dem besagten Problem mit dem Scorcher), die Achievments sind angenehm leicht zu bekommen, und mir kommt vor dass am Netzcode etwas gearbeitet wurde, ich habe bis jetzt noch nicht viele Fälle von Bulletsponging etc. bemerkt.
Und wunderschön ist das Spiel auch, nochmal ein Spur schöner als GoW 3.

Dennoch: 60€ war zuviel für eine Kampagne die man max. 2 Mal spielt, und 5 Mappen im MP, deshalb hätte ich noch warten sollen bis der Preis sinkt. 30 bis max. 35€ finde ich angemessener, und ich kann jedem ehemaligem GoW Fan nur raten sich das Spiel trotz aller Kritik dennoch zu besorgen, denn wenn man weiß dass man eben KEINEN Vollpreistitel erwarten kann, geht das Spiel (v.a. im Multiplayer) sehr in Ordnung.

Es ist was es ist, ein GoW-light bzw. ein GoW-Casual. Ich sehe Judgment als Übergangstitel an, so ähnlich wie zB bei der Assassin's Creed-Serie die Teile "Brotherhood" und "Revelations", die ja auch weder AC2 noch AC3 waren, auch abgespeckt im Umfang, eben Übergangstitel.

Wenn man sich dessen bewusst ist kann man mit Judgment viel Spass haben!
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3.0 von 5 Sternen Nettes Spiel mit deutlichen Schwächen!, 4. April 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Zunächst mal, möchte ich eines loswerden, ich verstehe beide Meinungen zum Spiel. Diejenigen, denen es nicht gefällt und diejenigen, denen es gefällt. Daher gibts von mir auch drei Sterne, weil ich mir nicht sicher bin, was ich von dem Spiel halten soll.
Ich bin GoW-Fan der ersten Stunde, daher bin ich (wie offenbar viele andere auch) mit gewissen Vorstellungen an das Spiel herangegangen. Und wenn man diesen Fehler macht, wird man schnell enttäuscht.
Das Spiel an sich ist wirklich nett gemacht, ABER ich kann den Kritikpunkten zahlreicher Spieler nur zustimmen: Die einzelnen Abschnitte in der Solo-Kampagne sind viel, viel, viel zu kurz. Das gleiche gilt für die ganze Kampgagne an sich. Ich hab sie innerhalb weniger Stunden durchgespielt. Wäre dieses Spiel ein PC-Spiel würde man es allenfalls als Addon bezeichnen. Und dafür den vollen Preis zu verlangen ist schon ein starkes Stück. Auch fehlen viele Dinge, die GoW ausmachen. Die Flug-und Fahrmissionen zum Beispiel, die witzigen Sprüche zwischendurch, es mangelt den Figuren einfach an Leben. Nur um ein paar Mängel zu nennen.
Es gibt allerdings noch eine andere Seite. Denn einige Dinge sind wirklich gut. Die Atmosphäre ist wirklich der Hammer. Man hat wirklich das Gefühl, sich in einer Welt zu bewegen, die gerade von den Locust zerlegt wird. Auch die Graphik kann sich meines erachtens sehen lassen. Außerdem gibt es einige Missionen, die wirklich richtig Spaß machen, z. B. wenn man einen Strand gegen Locust-Landungsboote verteidigt. Auch die Idee, die Story als Rückblenden während einer Gerichtsverhandlung zu erzählen, gefällt mir gut. Aber die einzelnen Abschnitte sind viel zu schnell vorbei, sodass aufkommender Spielspaß viel zu schnell abgewürgt wird. Alles in allem hätte man aus dem Spiel VIEL mehr machen können, daher drei Sterne.
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Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360]
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