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Kundenrezensionen

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am 10. Mai 2007
Endlich mal eine UE Auflage von einem James Bond Klassiker bei dem wirklich alles passt. Mittlerweile bekommt man, gerade die alten Bondfilme, sogar teilweise neu, für knapp 7-10 € nachgeschmissen.

Aber, diesmal (ähnlich wie bei Feuerball) haben sich die Macher wirklich ins Zeug gelegt. Die Extras der Extras (also der Zusatz der auf der SE nicht zu sehen ist) ist wirklich ok. Ein Einblick (ca. 10 Minuten) in die Vorarbeiten zu YOLT Ken Adamas Produktionsfilme, sowie Welcome to Japan Mr Bond in denen Lois Maxwell gemeinsam mit Q Darsteller eine Art Bond Reunion auf die ersten 5 Bondfilme gibt. Witzigeweise geht es um Bonds Scheinhochzeit und dabei werden natürlich seine früheren Affären genauer unter die Lupe genommen.

Auch anmerken möchte man, dass die Originalfassung hier und da ein bisschen nachsynchroniert hat. Sean Connery hatte bei diesem 5. Einsatz wirklich keine Lust mehr auf den Agenten ihrer Majestät und das zeigt er deutlich in den Szenen in der er M Bericht erstatten soll gepflegte Langeweile. Nur beinharte Bondfreaks erkennen aber, das man bei einigen Szenen Bond's "Yes, Sir!" zu M geändert hat. Naja, Pendanten werden sagen, wen störts? Aber man hat hier einfach Bond's energisches Yes Sir aus dem Anfangsgespräch mit M übernommen und schlicht und einfach kurz zusammengestückelt wiederverwendet. Im englischen Original sagt Bond zwar auch Yes Sir, aber doch wirklich sehr gelangweilt, fast genervt.
Connery hat hier bei seinem vorletzten Bondfilm echt keine Böcke mehr, aber kann man es ihm verübeln??

Super Transfer, Super Sound, Super Picture, sehr gute Extras. Ausserdem, der Pistolenlauf klang im originalen Monosound immer sehr flach; jetzt in 5.1. werden einem Bondfreak die Ohren übergehen, vorrausgesetzt eine gute Surroundanlage hängt am DVD-Player...

Alles Tip Top!

jw
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Dezember 2006
ES GEHT DOCH!: Alte deutsche Synchro + alle Vorzüge der Tonüberarbeitung! (Man muss eben nicht immer alles neu synchronisieren wie bei "Der weiße Hai" z.B.!). Kaum zu glauben: Das Bild ist noch klarer als bei den eigentlich schon sehr guten Ausstrahlungen im Fernsehen und der Ton auch in der deutschen Fassung im klaren Stereo - Klang und nicht mehr Mono! Eine beachtliche Verjüngungskur für einen der allerbesten Bondfilme! Hut ab!

Auch die Extras sind der Wahnsinn!: Vom Kinotrailer bis zum Radiotrailer (kein Scherz!), vom umfangreichen Audiokommentar bis hin zu 2 - 3 sehr detaillierten längeren Dokus über die Entstehung dieses Filmes, eine umfassende Doko über den Mann der fast alle Titelvorspänne (bis auf 2-3) bis 1989 optisch gestaltet hat und als Gag einzeln anwählbare Szenen zu einzelnen Figuren, sowie ein Beitrag über die Drehorte. Der fantastische Inhalt wird obendrein noch von aufwendigen Menus umrahmt, dessen Menu - Betitelungen origineller Weise dem Agentenmilieu angepasst sind.

Das ist auf dem Markt endlich wirklich mal eine überzeugende 100% perfekte ultimative Veröffentlichung. Da kann z.B. Paramount mit Star Trek und die Fox mit George Lucas und seinem Star Wars eine Menge lernen!

Für jeden, der keine VHS oder DVD-Ausgabe zu diesem Bond hat, kann ich guten Gewissens eine klare Kaufempfehlung aussprechen, es sei denn, dass einem neu hinzugemixte Soundeffekte bei Explosionen (Vulkan am Schluss) stören, welche die originalen Soundeffekte überlagern. Ansonsten spricht nichts gegen diese super Veröffentlichung!
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am 17. März 2008
FILM
"Man lebt nur zweimal" war 1967 der fünfte und (vorerst) letze Bond mit Sean Connery. Die Handlung spielt grossteils in Japan, was dem ganzen einen speziellen Touch verleiht, vergleichbar am ehesten mit "Der Mann mit dem goldenen Colt". Gleich zu Beginn wird Bond (vermeintlich) erschossen, bezeichnenderweise im Bett...um kurze Zeit später aufzuerstehen und verdeckt weiter arbeiten zu können. Gegner ist mal wieder
die Organisation SPECTRE, u.a. vertreten durch deren Katzenliebhaber und Boss Ernst Stavro Bloefeld. Dazu gibt es gleich mehrere Bond-Girls, grossteils attraktive Japanerinnen, von denen eine Bond schein-ehelicht, dazu als Gegenspielerin und Bettgespielin die deutsche Karin Dor. Handlungstechnisch geht es darum, dass SPECTRE vom unterirdischen Hauptquartier im ausgebauten Vulkankrater aus versucht, einen Krieg zwischen den Supermächten anzuzetteln, indem es Raumschiffe der USA und UdSSR entführt. Highlights des Films sind u.a. der minutenlange
Luftkampf von Bond im Mini-Hubschrauber gegen mehrere ausgewachsene Hubschrauber sowie der Endkampf im Vulkankrater, dem Versteck von SPECTRE.

DVD
Die DVD (Ultimate Edition Doppel-DVD) ist meines Erachtens sehr gut gelungen. Bild und Ton sind hübsch aufpoliert. Vergleicht mal den Hauptfilm mit der Qualität der Trailer. Herrlich, wie farbenfroh und frei von altersbedingten Verschmutzungen etc. das Material rüberkommt.
Retro-Charme und Zeitgeist flackern dadurch so richtig auf und verleihen dem ganzen erst den richtigen Touch.
Vorausgesetzt, man ist so richtig angefressen von Bond, dann ist das Bonusmaterial ebenfalls sehr sehenswert, was man ja bei weitem nicht über jede DVD sagen kann. Auch hier kann man den Zeitgeist so richtig tief einatmen. Es ist einfach herrlich zu sehen, wie damals ein solcher Film entstand, was da so alles an Technik rumstand, wer am Set rumsass, wie die Leute gekleidet und frisiert waren. Besonders die Entstehung des SPECTRE-Headquarters, des Vulkans, ist extrem imposant. Auch die Doku zur Entstehung des einzigartigen Bond-Vorspanns in seinen vielen Varianten, ist ebenfalls unterhaltsam, genauso wie die Klatsch-und-Tratsch-Doku mit Miss Moneypenny rund um die Spekulation, wer Bonds Ehefrau wird.
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am 20. Mai 2007
Die Ultimate Edition wird ihrem Namen wirklich gerecht: Eine sehr sorgfältige Restauration von Bild und Ton lassen die Herzen jedes Bond-Fans höher schlagen.

Auf Disc 1 gibt's den Hauptfilm, natürlich in deutscher Synchro und englischem Original, aber zusätzlich auch noch mit einer Kommentarspur, die einzelne Aussagen verschiedener Personen aus Crew und Cast zu einer interessanten Erzählung verwebt. Mit dabei unter anderem Nancy Sinatra (Sängerin des Titelsongs) und Karin Dor ("die Böse").

Auf der zweiten Disc findet man nicht nur klassisches "Behind The Scenes"-Material, Trailer etc. sondern auch einen speziell gedrehten, kurzen Film zum Thema "Wen heiratet James Bond?"

Überkomplette Ausstattung und einen der besten 007-Filme zum unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis - wer sich "Man lebt nur zweimal" auf DVD anschaffen will, sollte bei dieser Fassung zuschlagen, nirgends sonst.
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am 24. April 2016
...habe ich mir nun einige der Blu Rays mit Bond-Abenteuern gekauft. In meiner Jugend in den 60ern habe ich nur ein oder zwei der Filme mit Connery gesehen ("Goldfinger" und ich glaub' auch noch die "Liebesgrüsse") und dann erst wieder Anfang der 90er eine TV-Ausstrahlung von "Sag niemals nie", welche mich enttäuschte.
Also wollte ich den alten Schinken eine Chance geben. Zunächst das Positive: Bild und Ton der Blu Ray sind wirklich ausgezeichnet und die landschaftlichen Aufnahmen Japans sehr schön. Leider ist die Handlung des Films und die Darstellung der Charaktere nicht mehr zeitgemäß. Alles wirkt sehr naiv, die Kampfszenen ungemein hölzern und tollpatschig und unfreiwillig komisch (z.B. eine Szene, in welcher Bond mit einem Mini-Helikopter vier Hubschrauber abschießt, die aus allen Rohren ständig danebenschießen, bzw. Bond durch lässiges Schwenken des Oberkörpers den Kugeln ausweicht). Einzig die drei oder vier sarkastischen Sätze, welche das Drehbuch Connery in den Mund legt sind ganz nett, aber das ist natürlich zu wenig. Um mir den Film in einem Stück anzusehen, war er einfach zu langweilig und so habe ich ihn in kleineren Portionen konsumiert.
Leider musste ich feststellen, dass die Produktionen jüngeren Datums wie "Stirb an einem anderen Tag" oder "Skyfall" noch schlimmer sind. Am Besten hat mir noch "Im Geheimdienst ihrer Majestät" aus dem Jahr 1969 gefallen. George Lazenby wirkte relativ natürlich und Diana Rigg war als Bond-Girl bezaubernd.
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am 26. März 2016
"Gestatten Sie, dass ich mich Ihnen vorstelle. Ernst Stavro Blofeld. Sie sehen, ich bin gerade dabei einen kleinen Weltkrieg zu inszenieren. In wenigen Stunden werden Amerika und Russland sich gegenseitig ausradiert haben. Dann wird eine andere Macht die Welt beherrschen!"

"Ein schöner Tod. So mitten im Dienst. Ich beneide ihn." - sagt der Polizist nachdem Bond in Hongkong im Bett erschossen wurde. Nach der Seebestattung wird er von zwei Tauchern in ein U-Boot gebracht, in dem schon Moneypenny ("Du verspätest dich sogar, wenn du von deiner eigenen Beerdigung kommst.") und M auf ihn warten: "Nehmen Sie Platz, 007." - "Danke, Sir." - "Hatten Sie einen schweren Tod?" - "Nein, sehr angenehm." - "Bond, jetzt wo Sie tot sind, werden sich Ihre lieben Freunde kaum noch für Sie interessieren. Tote vergisst man schnell und damit haben Sie Bewegungsfreiheit. Die brauchen Sie jetzt auch."

Kann 007 das Schicksal der Erde am Rande des 3. Weltkrieges noch abwenden? Russische und amerikanische Raumkapseln verschwinden auf geheimnisvolle Weise und schon bedrohen sich die beiden Supermächte gegenseitig. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn es gilt die Raketenbasis der radikalen Verbrecherorganisation S.P.E.C.T.R.E. unschädlich zu machen bevor ein weitere Kapsel startet. Mit seinem Hightech-Helikopter Little Nellie muss sich der Top-Agent durch die Reihen der fanatischen Syndikat-Krieger kämpfen, um den Wahnsinn zu stoppen...

"Erst machen wir einen Japaner aus Ihnen. Dann kommen Sie in das Trainingslager und werden ein Ninja. Außerdem verpassen wir Ihnen eine ganz besondere Tarnung: Sie werden verheiratet." - "Ist sie wenigstens hübsch?" - "Sie hat ein hübsches Pfannkuchengesicht." - "Ein Scheißplan."

Man lebt nur zweimal (Originaltitel: You only live twice) ist der FÜNFTE Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand (hier ist es der 12. Teil). Fleming (1908-1964) war im 2. Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst. Er zitierte in seiner Einleitung den japanischen Poeten Basho: "Man lebt nur zweimal - Einmal wenn man geboren wird - und einmal, wenn man dem Tod ins Auge blickt." Kurz darauf starb er.

Mit Sean Connery (Oscar 1987 für The Untouchables und 1999 Sexiest Man of the Century) als 007,
Tetsuro Tamba (Der Untergang Japans) als Tiger Tanaka (zu Bond: "Eins hat mir meine liebe Mutter schon vor langer Zeit beigebracht: Niemals in den Wagen eines fremden Mädchens einzusteigen. Aber Sie, fürchte ich, steigen in alles ein - mit allen Mädchen."),
Akiko Wakabayashi (Frankensteins Monster im Kampf gegen Ghidorah, What's up Tiger Lily?) als Aki,
Mie Hama (King Kong - Frankensteins Sohn, What's up Tiger Lily?) als Bonds "Frau" Kissy Suzuki,
Karin Dor (Edgar Wallace: Der grüne Bogenschütze, Der Fälscher von London, Der Schatz im Silbersee, Winnetou 2) als Helga Brandt (Nr. 11)
und Donald Pleasence (Dr. Loomis in den Halloween-Filmen) als Ernst Stavro Blofeld (allerdings erst nach 98 Minuten!), dem Katzenkrauler Nr.1 ("Erpressen ist mein Geschäft.").
Außerdem wie "immer" mit Bernard Lee (spielte in elf Bond-Filmen mit) als M, Lois Maxwell (vierzehnmal dabei) als Miss Moneypenny und Desmond Llewelyn (siebzehn Auftritte) als Q. [Kurios: Obwohl Charles Gray (The Rocky Horror Picture Show) hier einen Kurzauftritt als Henderson hat, spielte er nur vier Jahre später Blofeld in Diamantenfieber.]
Regie führte im Jahr 1967 (mit einem Budget von 9,5 Mio. $) Lewis Gilbert (Alfie 1966 - für fünf Oscars nominiert, drehte später noch Der Spion, der mich liebte und Moonraker).

117 Minuten Schlacht um den Vulkan (mit über 100 Stuntmen), mit Raumkapseln verschluckenden Raumkapseln, Ninjas, Sumo-Ringern und 'nem Piranha-Becken. Zwar (für mich) der schwächste Bond mit Connery, aber immer noch gut und Note 2-

Der Titelsong "You only live twice" wird von Nancy Sinatra (der Tochter von Frank Sinatra) gesungen (These Boots are made for walkin', Bang Bang (My Baby shot me down), Summer Wine mit Lee Hazlewood, Somethin' stupid mit Vater Frank, spielte in Speedway mit Elvis Presley zusammen).

Q über Little Nellie: "Also nun passen Sie mal auf. Wir haben zwei Maschinengewehre eingebaut." - Bond: "Für welche Entfernung?" - "Bis zu 100 Yards. Sie können Brand- und Sprenggeschosse verwenden. Abschussvorrichtungen für Raketen auf beiden Seiten." - "Hm, sehr ordentlich." - "Das hier sind Luft-Luft-Raketen mit Wärmeleitsteuerung." - "Sehr gut." - "Flammenwerfer. Auf jeder Seite zwei, die nach hinten feuern." - "Reichweite?" - "80 Yards. Außerdem haben wir noch zwei Nebelwerfer eingebaut. - Der Knopf für die Luftminen. Aber passen Sie auf! Lösen Sie die Minen nur direkt über dem Ziel aus. Ich glaub das wäre alles. Den Rest kennen Sie ja schon."

Kurze Zeit später. Bond: "Hallo, ich bin wieder da. Nellie wurde von vier ausgewachsenen Luftlümmeln belästigt, aber wir haben uns wacker gehalten. Sie hat ihre Ehre mit großem Erfolg verteidigt. - Ich komm jetzt zum Tee."

EXTRAS:
Audiokommentar von Regisseur Lewis Gilbert und Mitgliedern der Besetzung und der Crew,
Aus dem Geheimarchiv des MI6 (Willkommen in Japan, Mr. Bond 52:23 (grandios mit Moneypenny bei Q), Ausschnitte aus der BBC-Dokumentation Whickers Welt 5:22, Ken Adam über die Drehortsuche 13:59)
Missions-Dossier (Die Entstehung von Man lebt nur zweimal 30:24, Silhouetten: Die Titelsequenzen der Bond-Reihe 23:24, Animierte Storyboard-Sequenz: Der Flugzeugabsturz 1:35, Exotische Drehorte 4:06),
Propagandaministerium (Kinoarchiv 9:04, Bond im Fernsehen 0:59, Bond im Radio 5:55),
Bilder-Datenbank (Fotogalerie)

"Regel Nr. 1: Tue niemals etwas selber, wenn jemand anderes es für dich tun kann." - "Na dann mal los." - "Nr. 2: In Japan kommen die Männer immer zuerst. Die Frauen als Zweite." - "Na hier werde ich mich später mal zur Ruhe setzen." - Tanaka und Bond

James Bond will return in Im Geheimdienst Ihrer Majestät!

[Anmerkung: Auf den Bildern unten sehen Sie die Blu-ray, die Dvd und den Roman.]
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am 4. August 2003
Nach den enthusiastischen Reaktionen und die Rekordeinahmen von "Goldfinger" und "Feuerball" wäre die Erwartung, dass Bond Nr. 5 "Man lebt nur zweimal" das Ganze nochmal übertreffen könnte, wohl unrealistisch. Die Tatsache, dass die Bond Persiflage "Casino Royale" kurz zuvor in den Kinos lief, sowie Sean Connerys zunehmende Belastung durch den Medienrummel um seine Person, schafften nicht gerade gute Voraussetzungen für den Filmstart.
Doch letztendlich haben sich die Mühen doch gelohnt. Regisseur Lewis Gilbert schuf mit seinem ersten Bond ein sehr spektakuläres Abenteuer, dass nicht nur von Action und Tempo geprägt ist sondern das beste aus den Schauplätzen in Japan herausholt. Kameramann Freddy Young sorgt für beeindruckend schöne Aufnahmen, welche in Kombination mit John Barrys orientalisch beeinflussten Klängen viel Atmosphäre schaffen. Dem Komponisten gelingt außerdem ein sehr schöner, philosophisch angehauchter Titelsong. Kultautor Roald Dahl liefert eine amüsante bis irrwitzige Story.
Für die technischen Highlights war auch hier Produktionsdesinger Ken Adam verantwortlich. Der Gyrocopter Little Nellie erlangte große Berühmtheit, ebenso wie Blofelds Hauptquartier: der Vulkankrater, dessen gigantischen Ausmaße noch heute tiefen Eindruck hinterlassen. Die Gewissheit, dass ein solches Set eigens für den Film konstruiert wurde, verleiht der Produktion eine weitere Dimension, welche die computergenerierten Sets und Kulissen heutiger Filme, seien sie noch so realistisch, naturgemäß nie erreichen können.
Eine interessante Schauspielerauswahl rundet die Sache ab: Obwohl Sean Connery in der überdimensionalen Ausstattung nicht seine übliche Leinwand- bzw. Bildschirmpräsenz erlangt und wohl innerlich bereits Abdstand von seiner Rolle genommen hat, ist er überzeugend genug. Die Behörden in Japan wollten die Erlaubnis für die Dreharbeiten nur dann genehmigen, wenn die weiblichen Hauptrollen von japanischen Schauspielerinnen besetzt werden. Somit spielt Akiko Wakabayashi die Rolle der Aki, einer cleveren, einfallsreichen und charmanten Agentin. Mie Hama spielt Agentin Nr. 2, Kissy Suzuki, nicht weniger charmant, jedoch ein wenig eindimesional. Donald Pleasence gibt eine gruselige Vorstellung als vom Wahnsinn gezeichneter Blofeld. Karin Dor als böse Deutsche Helga Brandt ist ebenfalls sehenswert; ihre Todesszene ist legendär.
Die DVD ist, wie bei 007 üblich, großzügig ausgestattet: Interessantes Hintergrund-Feature über die teilweise riskanten Dreharbeiten. Audio-Kommentar des Regisseurs u.a., Trailer sowie eine schöne Doku über Maurice Binders berühmte Titelsequenzen.
Absolut sehenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. März 2012
Produkt: DVD-s (2 Stück). Herausgeber: Twentieth Century Fox. ASIN: B001F97B7A.
Disk 1: Film + Audiokommentar von Lewis Gilbert und anderen Produktionsteilnehmern mit deutschen UT
Disk 2: Specials
Deutscher Titel: James Bond 007 - Man lebt nur zweimal. Originaltitel: You Only Live Twice
Produktionsland: GB. Premiere: 1967
Mit: Sean Connery, Karin Dor, Donald Pleasence, Akiko Wakabayashi, Tetsuro Tamba, Mie Hama, Teru Shimada, Bernard Lee, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn, Charles Gray u. A.
Regie: Lewis Gilbert. Literarische Vorlage: nach dem gleichnamigen Roman von Ian Fleming. Musik: John Barry (Titelsong gesungen von Nancy Sinatra). Szenenbild: Ken Adam
Bild: gut / Farbe / Technicolor / Breitbildformat / Panavision. Sprache: englisch, japanisch, russisch. Synchronisation: deutsch. Untertitel: deutsch, englisch und türkisch
Filmlänge: 112 Minuten
Genre: Actionfilm > Spionagefilm > Literaturverfilmung

Zweifellos hat diese Verfilmung ihre mit sich selbst identische Form gefunden. Nun geht es ganz zur Sache. Alles stimmt mit sich überein, es ist die visuelle Perfektion im Rahmen der Figur um James Bond, nein um Sean Connery. Wichtig dabei ist der exotische, in diesem Fall, japanische Schauplatz und die offene, jedoch gleichzeitig zurückhaltende Erotik der Japanerinnen. Die Symbolik offenbart sich im Vorspann in einer künstlerisch sehenswürdigen Vollendung mit den anmutigen Silhouetten japanischer Frauen. Dazu ein vorzügliches Titellied mit mehreren Wesenszügen, gesungen von Nancy Sinatra in einer sonoren, starken und gleichzeitig einfühlsamen Stimme. Das Lied komponiert von John Barry vermittelt einerseits Power, andererseits bedingungslose Zärtlichkeit und Anschmiegsamkeit. Es ist außerordentlich schwer, einem einzigen, relativ kurzen Musikstück, die beiden gegensätzlichen Eigenschaften einzuhauchen. Aber das musikalische Genie John Barry hat das mit einer Leichtigkeit geschafft und hingeflattert, wie wahre Meister es nur können. Im Lied wird bereits das Wesen von Sean Connery, dem einsamen Wolf unter den Top-Agenten angedeutet. Diese ambivalente Ausnahme-Erscheinung im Zwielicht der Mächte und deren Spiele, ist ein Held und ein Mensch. Wenn er sein Leben aufs Spiel setzt, so hat er auch ein Recht auf Ausgleich - in Form weiblicher Formen. Lassen wir diesem Mann von einem Mann dieses Recht, damit er für uns Sterbliche unsterblich bleibt. Es sei ihm gegönnt - denn dafür bekommen wir Zuschauer ein schönes Stück Freude des visuellen Schauerlebnisses, das uns in seiner Originalität und Faszinanz bis ans Lebensende begleitet. Nun, der schöne Sean hat etwas später eine Glatze gekriegt und daraufhin einen Knacks. Was soll's!? Haben wir alle Männlein (irgendwo). Sean hat sich wieder aufgerafft und besonnen auf das Wesentliche...und (hoffentlich) unsereiner auch mit der Zeit. Jedenfalls handelt es sich bei diesem Bond-Film um einen der besten. Genial ist die Idee gewesen, einen erloschenen Vulkan in die Hochburg des Weltbösewichtes zu verwandeln, von wo aus Raketen ins All abgefeuert werden können. Der finale Endkampf im Inneren des Vulkans gehört von seiner Ausstattung und Choreographie her ganz großem Actionkino an. Neben Goldfinger ist Man lebt nur zweimal sicherlich einer der besten James Bond-Filme, wo nicht mal Daniel Craig-Verfilmungen mithalten können. Da ist originelles James Bond-Flair, das unvergleichbar ist und in späteren Zeiten nie mehr wird überboten werden können, von keinem der Schauspieler, von keinem der Ideen. Zu verdanken ist viel dem innovativen Szenenbild des großartigen Visionärs Ken Adam, ohne welchem die Abläufe der James Bond Filme zu stereotyp geraten wären. Die Ausstattung der James Bond Filme ist wichtig wie die Musik. Nur so kann Sean Connery überhaupt zu seiner Höchstform auflaufen.

Specials auf Disk 2: alle mit deutschen UT
a.) 14 Minuten Doku über Ken Adams Wirken
b.) 50 Minuten sinnlose Aneinanderreihung der J. Bond Filme mit S. Connery
c.) 30 Minuten interessante Produktionsdoku aus dem Jahre 2000
d.) Bilder, Trailer und unbedeutende Kurzdokus über einzelne Elemente

Fazit der Special-Disk: insgesamt betrachtet für den optisch effekthascherischen Aufwand der Sonder-DVD ein nerviges und enttäuschendes Ergebnis. Das Menü ist umständlich, langsam und letztlich langweilig.

Das Produkt hat aber im Gesamten aufgrund der hohen Güteklasse des Filmes seine vollen fünf Sterne verdient.
Mladen Kosar
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am 18. April 2007
Man lebt nur zweimal ist definitiv einer der besten Bond-Filme der älteren Generation und insgesamt. Bereits als Kind gesehen blieben doch von diesem Agenten Abenteuer die meisten Details der Ausstattung und Handlung im Gedächtnis. Nach längerer Zeit nun als Ultimate Edition betrachtet, mit auffallend brilliant reataurierter Bildqualität, welche durchaus mit aktuellen Produktionen mithalten kann, springen die Details ins Auge. Das wundervolle Vulkan/Rakenten-Stations-Set, das noch heute beeindruckt, die wunderbare Musik, welche z.B. Robby Williams in seinem Song Millenníum recycelte und die wie ich finde beste Dastellung von Blofeld durch Donald Pleasance.. Auch witzig zu erkennen wie viele der Einfälle aus diesem Film für Austin Powers übernommen bzw parodiert wurden.

Der Ton in DD5.1 und dts überrascht auch angenehm mit klar verständlichen Dialogen (in Original Syncho) und immer wieder nett platzierten Surround-Effekten. Der Sound wirkt nie überfrachtet oder wie ein Einheits-Brei und das ganze Ambiente klingt trotz Überarbeitung nach einem alten Klassiker, was auch den Charme ausmacht.

Die DVD Verpackung ist hübsch anzusehen mit dem Prägedruck und den Silber-Folien-Bild. Nur wurde für die Papphülle die das Digipack umgibt zu dünn gehalten dass Sie sich nach aussen bauchig aufbläht.. Es sei denn man hat die DVDs wie ich nebeneinander im Regal stehen. Wundernd vermisse ich auch auf dem Cover wichtige Angaben wie Lauflänge, Bildformat und Herstellungsjahr des Films. Sehr angenehm fällt hingegen das wunderschöne Booklet auf, welches sehr informativ ist und für jeden Bondfilm eine nette Einleitung bzw. Lektüre danach darstellt. Die Bonus-DVD glänzt mit vielen alten und neuen Doku-Beiträgen. Ein ausführliches Making-Of fehlt genausowenig wie Audiokommentare, Trailer und Bildergalerien. Es bleiben wohl keine Fragen unbeantwortet. Klare Kaufempfehlung.
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am 18. November 2013
Obwohl Sean Connery (James Bond) hier nicht wirklich gut ist, ja mnchmal in seiner Verkleidung als Japaner lächerlich wirkt, sehe ich diesen Film immer
wieder gern, das liegt besonders an den von Ken Adam entworfenen Schauplätzen. Die künstliche Welt im Vulkan ist noch heute sehr originell. Aber auch die
Drehorte in Japan an sich haben einen besonderen Reiz. Nancy Sinatras Filmsong 'You Only Live Twice' gab es übrigens in zwei Versionen - die Filmversion
und die, die als Single in den Charts auftauchte, ein wirklich guter Song. Der Dreh an so exotischen Orten erforderte natürlich einheimische Schauspieler,
die beiden Damen Akiko Wakabayashi (Aki) und Mie Hama (Kissy) sind nett anzusehen und haben witzige Dialogzeilen, richtig gut sind aber Tetsuro Tamba
(Tiger Tanaka) und Teru Shimada (Mr. Osato). Diese beiden stellen zwei ser unterschiedliche Charaktere dar, sind aber auch beide jeder auf seine Art ge-
fährlich. Sehr attraktiv, aber auch äußerst bösartig ist Mr. Osatos Assisstentin Helga Brand (Karin Dor). Schade, dass Karin Dor sich die Haare rot fär-
ben musste, um sich besser von den japanischen Kolleginnen abzusetzen. Donald Pleasance als Blofeld enttäuscht.
Der Film bietet eine Menge an technischen Überraschungen, der Höhepunkt ist aber wirklich der spannend choreographierte Kampf im Vulkan.
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