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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mangelhaftes Bonus-Programm!
Über den Film kann man mit Sicherheit trefflich streiten, aber im Nachhinein kann man sagen, Pierce Brosnan ist zumindest mit einem Knall abgetreten, der sich gewaschen hat!
Über lächerliche Gadgets wie den unsichtbaren Aston-Martin sollte man einfach hinwegsehen können, schließlich ist es Mr. Bond und kein Tatort-Krimi!
Zur DVD...
Veröffentlicht am 18. November 2008 von T. Cuber

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unrealistische Actionszenen, schlechte Handlung und wenig Humor!
Im Voraus möchte ich sagen, dass ich Pierce Brosnan neben Timothy Dalton für den besten Bonddarsteller halte, doch leider kann dieser Film bei weitem nicht mit den anderen der Brosnan-Ära mithalten.

Anfangs wie gewohnt ein actionreicher Beginn. Anschließend ein abtrüniger James Bond-erinnert etwas an "Lizenz zum Töten".
Doch...
Veröffentlicht am 15. August 2008 von Alexander S


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mangelhaftes Bonus-Programm!, 18. November 2008
Von 
Über den Film kann man mit Sicherheit trefflich streiten, aber im Nachhinein kann man sagen, Pierce Brosnan ist zumindest mit einem Knall abgetreten, der sich gewaschen hat!
Über lächerliche Gadgets wie den unsichtbaren Aston-Martin sollte man einfach hinwegsehen können, schließlich ist es Mr. Bond und kein Tatort-Krimi!
Zur DVD muß aber gesagt werden, daß die so großartig angekündigten "besten Extras aller Zeiten" schlicht armselig sind!
Vor allem fehlt das 75 Minuten lange Making-of der Erstausgabe!!
Diese hatte darüber hinaus das wesentlich stilvollere Hauptmenü (mit riesigen Eiskristallen vor blauem Hintergrund!)
Zusätlich fehlt eine sehr beachtliche Dokumentation über die Entstehung der spektakulären Titel-Sequenz,die wiederum von Daniel Kleinman stammte.
Hier wird sehr gut erläutert, mit welchem technischen Aufwand alleine diese paar Minuten Filmvorspann gestaltet wurden.
Allein die Tatsache, daß diese Dokumentationen fehlen, macht deutlich, daß man die "alte" Doppel-DVD unbedingt behalten sollte!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jetzt muss ich aber mal für "Stirb an einem anderen Tag" eine Lanze brechen......., 17. November 2012
.....und das trotz und auch wegen der - zugegeben - übertrieben futuristischen Gadgets (unsichtbares Auto, Strahlenwaffe aus dem Weltall) und Action ( Tsunamisurfen ;-) die oft kritisiert werden - und trotz des von vielen geschmähten Pierce Brosnan ( der meiner Meinung nach die Rolle des coolen, eleganten, gutaussehenden und jeder Situation gewachsenen Agenten - und das waren wahrscheinlich auch die Regievorgaben - gut meistert ).

Es geht in diesem Bond um Waffenhandel im großen Stil und um Erpressung in großem Stil – also ganz auf der Linie der älteren Bond-Filme (Feuerball, Goldeneye, Dr.No)
Es wird das klassische Bondthema bedient!
Sicherlich kommt in diesem Film das alte Bondflair des weltmännischen, wortgewandten und trotz aller Härte charmanten Agenten nicht so rüber wie früher, dafür trumpft der Film mit anderen Vorzügen auf und es ist halt ein sehr techniklastiger Bond - aber warum sich mal nicht auch abseits der ausgetretenen Pfade bewegen?
Zum Thema Realismus (-freaks) und authentische Actionszenen: waren die früheren Bonds denn mit solchem Abstand realistischer? ( tauchende Autos, Unterwasserstadt, Weltraumstation, See mit Satelitenschüssel, Wurfhüte, explodierende Stifte, fliegende Autos, Geigenkasten-Rodeln usw.) Eigentlich nicht – in jedem Bond gab es eine oder gar mehrere „unrealistische bisweilen gewollt oder ungewollt lächerliche oder ironische Szenen“ die im wahren Leben und auch in der Zeit in der die Filme spielen, nie funktioniert hätten! Will man ein hohes Realismuslevel muss man eigentlich zu den Daniel Craig-Bonds oder ganz weit zurück zu den Connery-Bonds greifen.
Überhaupt das Thema: Hauptdarsteller – Jeder Bonddarsteller, auch Brosnan hat die Figur in einem anderen Licht gezeigt und eine eigene Note aufgedrückt.
Das man Bond – Filme aufgrund einer Antipathie gegenüber dem Hauptdarsteller oder dessen Aussehen stark abwertet ist lächerlich und auch Brosnan hat seine Sache als leicht arroganter, weltmännischer, sarkastisch-selbstbewußter Agent gut gemacht – mit hohem Sympathiefaktor, nein ich bin nicht schw….
Des Weiteren gab es für mich eigentlich erst seit Goldeneye ( mit einigen Aussnahmen früherer Filme) fulminante Actionszenen, die ich in einem Bond-Film sehen will und die aus der „Masse der Actionfilme“ herausstechen (eine normale Schießerei findet man in jedem Fernsehkrimi), auch in diesem Film; – wobei ich auch zu einem sparsamen Technikeinsatz (siehe Craig) tendiere – im nachhinein übertrieben und gleichzeitig störend ist eigentlich nur das unsichtbare Auto !? über das Tsunami-Surfen kann man geteilter Meinung sein., Dem Einsatz der "Weltallkanone" sei aufgrund des hohen Spannungsfaktors zum Schluss verziehen und genauso dem grenzwertigen, aber nicht weniger spannenden Flugzeugfinale.

Was macht nun Stirb an einem anderen Tag aus – ganz einfach der hohe, durchgehende Unterhaltungswert und Kurzweiligkeit oder anders, es kommt keine Minute Langeweile auf – genau wie in fast allen anderen Bondfilmen und außerdem es ist immer noch ein Film der Bond-Serie und paßt auch dazu.
So bietet SaeaT eine akzeptable Story, skrupellose Gegenspieler, exotische-stylische Schauplätze, den fast besten Filmbegin der gesamten Bondreihe (sehr interessante Note war hier auch das der steht’s perfekt gestylte Bond mal sein Fett abkriegt), "Spitzen" in den Dialogen, tolle Darsteller, viele Anspielungen auf frühere Bonds,sehr viele und für Bond-Filme sehr hohe Spannungsmomente (die allerdings mit sehr futuristischer Technik erkauft werden) und klasse Zweikämpfe mit für mich einer der bei weitem besten Fechtszenen (in London) der Filmgeschichte, also jede Menge Pluspunkte, die über die übertriebenen Gadgets und Waffen sowie manche Ungereimtheit bei weitem hinwegtrösten.
Für mich wirklich störend, sprich abwertend war nur das unsichtbare Auto und das zerschossene Bedienungshandbuch – man sollte für den Humor nicht die komplette Glaubwürdigkeit einer Szene opfern – trotzdem hangelt sich Brosnan gerade noch auf 5 Sterne.

Das Bluray-Bild ist sehr gut und scharf, der Ton klar und gut abgemischt.
Der Film enthält Audiokommentare, Making of s, Szenen-Direktanwahl, Bilder-Datenbank.

Daumen hoch für die another day
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unrealistische Actionszenen, schlechte Handlung und wenig Humor!, 15. August 2008
Im Voraus möchte ich sagen, dass ich Pierce Brosnan neben Timothy Dalton für den besten Bonddarsteller halte, doch leider kann dieser Film bei weitem nicht mit den anderen der Brosnan-Ära mithalten.

Anfangs wie gewohnt ein actionreicher Beginn. Anschließend ein abtrüniger James Bond-erinnert etwas an "Lizenz zum Töten".
Doch dann werden die Actionszenen immer unrealistischer:
Zuerst die Schwertkampfszene die schon sehr übertrieben ist;
anschließend ist die Szene als Bond mit dem Auto die Klippe hinunter hängt und dann beim Abstürzen mit einem Paragleiter über dass Eis surft;
danach eine Verfolgungsjagd mit einem Auto, das sich unsichtbar machen kann-das Auto wird beschädigt, das Unsichtbarmachen funktioniert nicht mehr und da kann sich das Auto einfach selbst reparieren;
und letztendlich der Helicopter-Start aus einem brennenden Flugzeug, dass schon längst explodiert oder abgesturzt sein hätte müssen.

Einzig positiv sind gute schauspielerische Leistungen-die Handlung ist durchschnittlich, es fehlt der Humor und die Actionszenen sind unrealistisch-der schlechteste Pierce Brosnan Bondfilm.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen was surprised how enjoyable, 31. Juli 2004
I have watched this several times before I wrote anything. The movie takes repeat viewing well. Frankly, Bond was, and always will be Sean Connery. But, time marches on. We have been through Lazenby, Moore, Dalton and now Brosnan. Each bring their
own touch to the role.
Pierce is losing his pretty boy look as he ages, a plus in my opinion. He is finally growing into the new age Bond. Halle Berry is great as Jinx, naturally gorgeous to look at, but she also brings a much need touch of humour. Toby Stephans is a strong Bond foe, and his fight scene in the fencing school with Brosnan is one of the highlights of the movie. Very impressively staged scene that has great tension. A bit more believability than a lot of the typical Bond action sequences.
Sadly, with Q's Desmond Llewelyn passing, you have dry humour in the form of John Cleese assuming the role of the gadget master, who outfits Bond for his cases. There is a cute homage to the original Connery films with Brosnan tinkering with old props from Thunderball and From Russia With Love.
Face it, Bond, like Star Wars is showing it's age. Neither seem to impress audiences as they once did. With that in mind, I did not expect this to be a grade A Bond classic. Brosnan, while doing justice to the role, fails to make it his own, and each film he has done, just fades in my mind, even after watching several times.
This Bond film is fresh, it will stay with me, so basically, I think it's the strongest of Brosnan's efforts. He really seems to hit his stride in the film.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schlechter Jubiläumsfilm, schöne Edition, 25. September 2007
Anlässlich des 40. Bondjubiläums und des 20. Bondabenteuers wollten es die Macher so richtig krachen lassen. Dieser Versuch kann als gescheitert betrachtet werden. Bond in Nordkorea spionieren zu lassen, klingt ja erst einmal interessant. Was aber an Action und "Handlung" geboten wird, muss einen kalt lassen. Allzu deutlich sind die Actionszenen vom Computer realisiert worden (Surfszene auf einer Riesenwelle) und schlicht unglaubwürdig (Schießerei mit zwei Maschinenpistolen auf einem Panzer).
Dass Bond sich nach 14 Monaten Folter nur ein bisschen mehr als rasieren muss, um wieder ganz der alte zu sein, verhöhnt andere Folteropfer.
Der Titelsong von Madonna bildet den absoluten Tiefpunkt in der Serie der Bondsongs, die doch bisher immer ein Ohrwurmpotential hatten. Die eitle Diva hat sich sogar eine kleine Rolle in den Film schreiben lassen. Brrrr.
Die Dialoge sind teilweise pubertär bis vulgär (eine sichtbar unterforderte Oscarpreisträgerin Halle Berry muss bspw. über Bonds "Stoßkraft" sinnieren). Die Bösewichter scheinen eher einer Batmanverfilmung entsprungen zu sein, so eindimensional und seltsam geschminkt. Miss Moneypenny wird durch die Cybersexszene endgültig lächerlich gemacht. Dass hier auch noch ein unsichtbares Auto(!) auftaucht, fällt bei diesem Nonsens schon nicht mehr ins Gewicht.
Weniger ist manchmal mehr. Statt Actionoverkill, hätte der Film ein besseres Drehbuch und glaubwürdigere Charaktere gebraucht. Nach Sophie Marceau ist die von Halle Berry verkörperte Rolle ein deutlicher Rückschritt.
Wenn ich doch noch einen dritten Stern vergebe, dann aufgrund der liebevollen Edition, der Sieg der Form über den Inhalt sozusagen. Wie auch die anderen 19 Bondabenteuer ist der Film mit einem informativen 8-seitigen Booklet versehen und bietet Zusatzmaterial wie nicht verwendete Szenen, interaktive Führung, Storyboard-Präsentation, Material aus dem Archiv etc. Wer seine Bondsammlung vollständig haben will, wird bei dieser Edition zugreifen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Do Another Bond, 3. Oktober 2006
"Die Another Day",der zwanzigste Bond,wurde mit großer Spannung erwartet, enttäuschte aber viele Bond - Fans: miserabel getrickst sei er, langatmig,an den Haaren herbeigezogen, voller Unwahrscheinlichkeiten und peinlicher Albernkeiten,die Dialoge seien platt und vulgär, seelenlose Action habe das alte Bond - Feeling verschüttet -ja, "Die Another Day" sei überhaupt kein "richtiger" Bond, sondern ein zweitklassiger Actionfilm von der Stange, Dutzendware.

Trotz all dieser Kritik habe ich mir die DVD gekauft, in erster Linie, zugegeben, weil ich den vielgerühmten Eispalast sehen wollte - ansonsten erwartete ich nach den langweiligen und drögen Vorgängern nicht mehr viel:

Besuch im Eispalast, dann verschenken. Case closed, Akte Bond geschlossen.

Nun habe ich den Film gesehen und muß gestehen, daß ich aufs angenehmste überrascht wurde! Ich möchte im folgenden für den Vielgeschmähten eine altmodische Lanze brechen.

Dieser Bond ist nicht schlechter - allerdings auch nicht besser - als viele seiner Vorgänger, gehäkelt nach dem gleichen Muster, oder um ein anderes vielstrapaziertes Bild zu bemühen, nach dem gleichen Rezept zubereitet.

Wer von einem Bond einen realistischen Agentenfilm erwartet, dem ist nicht mehr zu helfen, der ist nicht zu retten, nicht einmal von 007.

Commander Bond ist so etwas wie ein "Ken" für Erwachsene, die Stories sind völlig hirnrissig, haben die emotionale Tiefe einer Popcorntüte, sind so komplex und vielschichtig wie ein Memory und beanspruchen den Intellekt nicht mehr als eine Partie "Uno".

Spektakelkino mit hohem Schauwert, schön anzusehende, aber auf Dauer etwas ermüdende Postkartenkulissen, zum Teil wirklich sensationelle Stunts, ein paar lockere Sprüche.... eine Zirkusvorstellung in Technicolor mit einer mehr oder weniger unterhaltsamen Rahmenhandlung.

Dazu eine betörende Titelsequenz und ein eingängiger Song - fertig ist die Geige...äh, der Bond.

All das ist "Die Another Day". Okay, über Halle Berry als Lena Odenthal als Bikinischönheit (die grauenhafte Frisur stellt schon fast eine grobe Verletzung der Menschenrechte da) kann man durchaus geteilter Meinung sein.Der Titelsong ist wirklich miserabel, und ich habe auch schon wesentlich bessere Titelsequenzen gesehen (man denke nur an so wunderschöne Songs wie "For Your Eyes Only" oder "Diamonds Are Forever" und atemberaubend schöne Titelsequenzen wie "Thunderball" oder "Diamonds Are Forever" Manche Sequenzen sind miserabel getrickst - aber man denke mal an die Lachnummern in "Moonraker" oder "Thunderball" - wobei letzterer ja durchaus kein schlechter Bond ist! Daß James Bond sich von Verletzungen aller Art überdurchschnittlich schnell erholt, ist auch nichts wirlich Neues. Und für die Gattung der Löchersucher waren die Drehbücher der Bond - Filme schon immer äußerst ergiebige und beliebte Expeditionsgebiete. Was nun die Plattheit und Vulgarität der Dialoge angeht, so hat "DAD" auch dies mit seinen Vorgängern gemein, daß viele Doppeldeutigkeiten und kleine Anzüglichkeiten in der deutschen Synchro plattgewalzt werden und nur noch ordinär klingen. Mein Tip: Schauen sich immer die OV an, eventuell mit englischen Untertiteln - selbst wenn Ihnen einiges entgeht, alles ist besser als die zotige und piefige Synchro der Bond - Filme. Das fängt ja schon bei den Titeln an: das wundervolle, mehrdeutige, leicht bedrohliche "The Living Daylights" wird zu "Hauch des Todes", der Titel eines viertklassigen Romans, ohne jeden Bezug zum Originaltitel, vor allem, wenn man den Titelsong mal genau anhört.

Also, ein Bond wie jeder andere: klasse Action, atemberaubende Sets, Menschen, Tiere, Sensationen! Die vielen liebevollen Anspielungen auf alle neunzehn Vorgänger machen das Ansehen noch kurzweiliger. Und das leicht getrübte Verhältnis zwischen Bond und M (die Szene in der stillgelegten U-Bahn Station ist eine der abgründigsten - no pun intended! - aller zwanzig Bonds) verleihen dem Film etwas leicht Düsteres und Bedrückendes - zum wohl erstenmal klingt wenigsten ansatzweise etwas von der Kälte, der Schäbigkeit und der Einsamkeit eines Agentenlebens an (wenn Sie einen richtigen Agentenfilm sehen wollen, seien Ihnen "The Spy Who Came In From The Cold" oder "Three Days Of The Condor" empfohlen, auch "The Ipcress File" bietet sich an).

Die vielen schlechten Kritiken kamen wohl vor allem von echten Fans der Reihe - zu denen ich, daß ich es nur gestehe, nicht gehöre. Und ich muß zugeben, daß auch ich das Flair der Sechziger, Siebziger und frühen Achtziger vermisse. Aber das ist nicht dem Film anzulasten. Bonds sind - wie alle Mainstreamproduktionen - immer auch und vor allem Spiegelbilder der Zeit, in der sie entstanden sind - sie spiegeln, wenngleich sehr oberflächlich, den Zeitgeist wider. Daß mir die Bonds mit Sean und Roger besser gefallen, liegt einfach daran, daß ich den Neunzigern und dem neuen Jahrtausend nicht so viel abgewinnen kann, zumindest was die Populärkultur betrifft. Und ich denke, hier liegt der Hauptgrund für die schlechten Kritiken, die der Film einstecken mußte: es ist eher der Zeitgeist, den der Film widerspiegelt, als der Film selbst. Don't blame it on Bond.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Letzter echter Bond Film!, 27. November 2008
Verglichen mit den beiden neuen James Bond Filmen mit Daniel Craig ist dies der letzte echte James Bond Film. Er ist besser als viele meinen. Klar, er beinhaltet zuviele Technische Spielereien und Action (vor allem das unsichtbare Auto). Die Handlung: eine James Bond Film hatte noch nie eine anspruchsvolle Handlung. Jedenfalls beinhaltet der Film aber auch all das, was die Bond Filme so erfolgreich und beliebt gemacht haben: Schöne Frauen, Moneypenny, Q, M und vor allem: ein Bond Darsteller der Charme, Witz, Ausstrahlung und Charisma hat. (Nur Stärke, wie bei Daniel Craig vorhanden, reicht nicht aus)Auch Halle Berry und die Anspielungen auf die alten Filme erweisen sich als sehr positiv. Halle Berry ist eine tolle Schauspielerin, die manchmal James Bond überlegen ist und nicht nur ein Bond Girl, dass sich James Bond in die Arme wirft und "Oh James!" ruft. Die Aussatttung der Ultimate Edition ist nicht so gut. Da ist die Special Edition besser.
Insgesamt ein toller Film, der der bis dato erfolgreichste James Bond Film aller Zeiten war. Warum nur musste man danach so gut wie alles so radikal ändern? Never change a winning team!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin schon etwas enttäuscht, 11. Mai 2003
Der Bond versucht in Teilen der Handlung (Opening) den Büchern etwas näher zu kommen als das bei fast allen anderen Filmen der Fall war. Dieses ist auch sicherlich der interessanteste Abschnitt des neuen Bond Movies. An die Härte der Romane kommt er aber nicht heran.
Was folgt, ist der Versuch Bond ins neue Jahrtausend zu transportieren. Dieses gelang aus meiner Sicht nur zum Teil. Die Reminiszenzen an alte Bondfilme sind sehr nett, vor allem wenn James das Buch "Vögel der westindischen Inseln" des Ornithologen James Bond, dessen Namen sich Ian Fleming für seine Figur aneignete, in der Hand hält. Leider hat die Handlung nicht allzuviel neues zu bieten, es gibt kaum etwas, was der Zuschauer nicht in der ein oder anderen Form in einem anderen Bond Film schon gesehen hat. Beim Schnitt hat man versucht sich an neueren Filmen zu orientieren, dieses halte ich für gelungen. Die Qualität der per CGI erstellten Szenen ist unterschiedlich von gut bis grauselig, hier könnten sich die Macher eine Scheibe beim "Herrn der Ringe" abschneiden.
Die DVD ist überaus gelungen und enthält jede Menge (!) Informationen. Bild und Sound sind gut, auf dem neusten Standard.
Vor allem zu loben ist die Möglichkeit sich den Film mit eingeblendeten Infos und kleinen Interviews anzusehen.
Die DVD erhält 5 Sterne, alleine der Film nur 3. Für Bond Fans ist es eh keine Frage......kaufen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 20 Jahre geschüttelt, nicht gerührt, 25. Juni 2003
Der vierte James-Bond-Film mit Pierce Brosnan in der Rolle des niemals alternden Geheimagenten ist gleichzeitig auch der zwanzigste offizielle Film der Serie(Film- und Fernsehfassung von "Casino Royale" und das Feuerball-Remake "Never say never again" sowie nicht mitgerechnet). Q (nach Desmond Llelwyns Tod nun vollständig von John Cleese verkörpert) überreicht dem Agenten dann auch seine neue Armbanduhr mit der Bemerkung: "Die zwanzigste!" Mit diesem Film wird die Leinwandfigur auch vierzig Jahre alt.
Aufgrund dieses doppeltem Jubiläums haben die Macher viele liebevollen Anspielungen und Zitate aus den vorhergehenden Filmen eingebaut. Ein Weltraumlaser, der durch Diamanten hergestellt wird ("Diamonds are forever"), Bond blättert in einem Buch über Vogelkunde und gibt sich auf Kuba als Ornithologe aus (!), ein Laser droht Halle Berry in zwei Hälften zu zerlegen, Schurken werden durch ein Leck aus einem abstürzenden Flugzeug gerissen ("Goldfinger") und Qs Labor ist angefüllt mit altbekannten Gadgets (Raketenrucksack, Pappkrokodil, Miniflieger, Koffer mit Messern).
Der Film beginnt mit der üblichen Vortitelsequenz, die recht spannend geschrieben ist und auch zentrale Charaktere des Films einführt. Sie spielt in der demilitarisierten Zone in Nordkorea und schien mir damit, im Gegensatz zu den Roger-Moore-Filmen, auf eine Neigung zum Realismus in diesem Bondfilm hinzuweisen
Die übliche Vortitelaction besteht aus einer Verfolgungsjagd mit Hovercrafts durch ein Minenfeld, die ein unerwartetes Ende nimmt: Bond wird gefangengenommen. Die Titelmontage ist unterlegt mit Folter- und Verhörszenen. Madonnas Titellied passt dazu überraschend gut, obwohl ich mich immer noch nach John Barrys melodischerer Musik zurücksehne.
14 Monate später sitzt Bond immer noch gefangen in Nordkorea und sieht aus wie Tom Hanks in "Castaway". Dies wäre in einem Roger-Moore-Bond unvorstellbar. Das erste Drittel des Films verläuft dann auch wie ein ernsthafter Spionagefilm. Bond wird nach einem Austausch sein Doppelnullstatus aberkannt, da man annimmt, dass er unter der Folter geredet hat. Der Agent versucht nun, auf eigene Faust seinen Namen wieder reinzuwaschen. In Kuba begegnet er der geheimnisvollen Jinx (Halle Berry, die ihre Sache recht gut macht).
Nachdem Bond seiner Chefin bewiesen hat, dass er kein Verräter ist, schlägt der Film eine vollkommen andere Tonart an. Bisher versuchten die Brosnan-Bonds immer, einen neuen Dreh für die alte Formel zu finden. In "Goldeneye" war Bonds Gegner ein ehemaliger totgeglaubter Kollege, in "Tomorrow never dies" strebt der Bösewicht nach Einschaltquoten und Auflagenrekorden und in "The World is not enough" versuchte man es mit Melodramatik. Alle diese Versuche ehrten die Macher, aber um wirklich zu funktionieren, waren sie zu halbherzig ausgeführt.
In "Die another Day" haben wir nach dem "realistischen" ersten Drittel nun einen typischen Bondfilm mit dem megalomanischem Bösewicht Gustav Graves und seinem bizarrem Unterschlupf auf Island (ein Eispalast). Wahrscheinlich als Antwort auf Vin Diesels "XXX" nimmt die Action kein Ende und ist irgendwann zuviel des Guten. Dennoch macht der Film viel mehr Spaß als seine Vorgänger. Dies liegt an einigen überraschenden Wendungen, interessanten Figuren und guten Dialogen. Auch eine gut choreographierte Fechtszene zwischen Bond und Graves ist gegenüber den sich überstürzenden Actionsequenzen eine positive Überraschung. Stellenweise geht es hart zur Sache (ein Handlanger Graves mit dem Namen "Mr. Kill" wird mit einem goldfingerähnlichem Laser außer Gefecht gesetzt. Kurzerhand schneidet Halle Berry der Leiche mit dem Laser einen Arm ab und benutzt den Handabdruck des Toten, um eine Tür im Eispalast zu öffnen.)
Sehr negativ fallen stellenweise die Spezialeffekte aus: oftmals erkennt man Modelle.Ganz furchtbar wird es, als Bond einen einstürzenden Gletscher hinabsurft. Die mit CGI erstellte Szene sieht aus wie ein altes Videospiel. So etwas dürfte in einem Film dieser Größenordnung nicht passieren.
Auch strapazieren Bonds unsichtbarer Aston Martin (!) und ein überzogenes Virtual-Reality-System die Glaubwürdigkeit etwas zu weit. Aber möglicherweise waren die Produzenten der Meinung, im 21. Jahrhundert müsse man hier etwas weitergehen. Der Film hätte allerdings auch ohne diese Mätzchen funktioniert.
Brosnan hat seine Darstellung des Bond nun endgültig von seinen Vorgängern Connery, Moore und Dalton abgegrenzt und sich die Rolle zueigen gemacht.
Ich könnte mir vorstellen, dass "DaD" die Fangemeinde in zwei Lager spalten wird. Man kann diesen Beitrag der Serie nur lieben oder hassen, aber darin ist er seinem recht durchschnittlichem Solala-Vorgänger "TwinE" überlegen. Ich habe mich auf jeden Fall besser unterhalten als bei den letzten drei Bonds.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider sehr enttäuschend trotz Superpotenzial, 13. Mai 2003
Also zuerst möchte ich sagen, daß ich ein absoluter Bond Fan bin und vieleicht bin ich gerade deswegen so enttäuscht von diesem Film, denn der Film ist in der ersten halben Stunde absolut Top und bietet eine sehr innovative Story, die die diesen Bond zum besten Bond hätte machen können. Leider verflacht nach dieser halben Stunde der Film und man meint, das dieser Film einfach nur aus anderen Bonds zusammengebastelt wurde ( siehe Goldeneye )!! Zudem hatte Halle Berry in diesem Film wohl nur schlechte Tage ( Leider echt enttäuschend ) Fazit: Dieser Bond hätte der beste sein können; leider ist er nach meiner Meinung der schlechteste geworden!!
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