summersale2015 Hier klicken mrp_family studentsignup Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Fire HD 6 Shop Kindle SummerSale

Kundenrezensionen

52
4,8 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. Juli 2013
Wer wie ich schon lange auf ein Spiel, das an die Qualität früherer Final Fantasy-teile anknüpfen kann, sollte in Betracht ziehen sich Ni No Kuni zu kaufen.
Eines jedoch trotzdem vorweg: Ni No Kuni ist [b]nicht[/b] unbedingt ein Final Fantasy-Klon. Viel mehr greift es sehr viele Elemente der beliebten Rollenspielserie auf und erweitert diese mit einigen eigenen Ideen und Elementen weiterer Games wie Pokémon und bemüht sich einen ganz eigenen Charme zu entwickeln.

Gameplay:

Man findet sich doch sehr schnell zurecht, da man vieles von anderen RPGs gewohnt ist. Auch positiv anzurechnen ist der Umstand, dass die menschlichen Hauptfiguren im Kampf sehr individuelle Fähigkeiten besitzen und damit sehr viel weniger austauschbar sind als die Charaktere aktuellerer Final Fantasy-Games, wo jeder fast alles kann. In der Hinsicht ist Ni No Kuni demnach überlegen.
Je weiter man im Spielgeschehen vorankommt lernt man immer wieder neue Techniken und somit mehr strategische Möglichkeiten. Me gusta.

Graphik/Visuelles im Allgemeinen:

Da gibt’s an sich nix zu beanstanden. Alles ist sehr niedlich, die Welt ist sehr fantasievoll und mit viel Liebe zum Detail pittoresk in Szene gesetzt. Mir gefällt die Spielwelt wirklich bemerkenswert gut. Viel grün (für mich ja ein Pluspunkt!), meist sehr rustikal, sehr märchenhaft. SciFi gibt’s net wirklich, was mir persönlich auch sehr gut gefällt. Manchmal sind die Gegner für meinen Geschmack ein bisschen zu niedlich, bzw fehlen die wirklichen „Badass-Monster“ gänzlich. Aber das ist natürlich genau wie die niedliche Zeichentrickgrafik Geschmackssache. Wer's gerne ultrakawaiiiii mag wird es lieben.
Schade ist allerdings, dass die tollen Filmsequenzen sich primär nur beim Beginn des Spieles zutragen. Beispielsweise gibt’s keinen wirklichen Endfilm, was mich doch sehr enttäuscht hat.

Sound & Musik:

Orchestrale Musik, die sich ganz gut einfügt. Also Klassikfans werden sich wohl dran laben. Manche Songs sind wirklich catchy, allerdings wiederholen sich die Stücke für meinen Geschmack einen Deut zu häufig. Aber musikalisch an sich ist der Soundtrack schon gut.

Story/Charaktere + Entwicklung:

Hmnmnmnm, voraussehbar und linear. Es hat leider nicht sehr viel Tiefgang und wird von mir deswegen in die Rubrik „Leichte Kost“ eingeordnet. Viele Dinge werden sehr schnell sehr offensichtlich und so werden diese eigentlichen „Aha!“-Momente bei mir eher zu „Sach bloß~.“-Momenten.
Die spielbaren Charaktere sind auch eher charakterschwach und bis auf Oliver selbst ist da keine Entwicklung zu erkennen. Auch hier fehlt's leider, leider an Tiefgang. Sowas darf gerade in einem RPG nicht passieren.

Wiederspielbarkeit:

Durch die vielen Möglichkeiten, die einem durch die Vielzahl an Monstern geboten bekommt, macht es schon Sinn, das Spiel immer mal wieder durch zu spielen.

Sonstiges:

Das Spiel hat wirklich extrem viel Wortwitz! Man merkt förmlich wie viele Freiheiten man den Übersetzern gelassen hat und, dass sie wirklich mit viel Spaß dabei waren. DA taucht der Tiefgang dann doch wieder auf. Ja, man mag's kaum glauben, auch in der deutschen Übersetzung. Große klasse!
Da ist sogar so viel Wortwitz drin, dass man's auch ruhig hätte zügeln können. Beispielsweise bei den Ortsnamen. An manchen Stellen läuft man wirklich Gefahr, die Authentizität zu gefährden.

Die Wizardversion braucht man net zwingend. Das beiliegende Buch und das Plüschie sind zwar sehr schön anzusehen aber im Nachhinein hätt ich mir nicht in den Arsch beißen müssen, hätte ich mich für die Standardversion entschieden.

Fazit:

Es ist nen wirklich gutes Spiel, das durchaus in der Lage ist seine paar Ungereimtheiten wett zu machen. Me gusta.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 5. Dezember 2013
Erst mal zum Spiel. Das Spiel selbst ist wirklich wunderschön. Endlich mal wieder was schönes Märchenhaftes in einer wunderschönen Welt, ohne Kehle durchschneiden, übermässiger Gewalt usw. Und nein, ich bin keine Heulsuse, aber auf die Dauer wird es echt fad und nervig wenn es nur noch ums abmurksen geht alla Skyrim und Co. Da wünscht man sich einfach mal wieder mehr Spiele mit schöner Story und evtl. auch Happy Ending. Und das wird bei Ni No Kuni definitiv geboten.
Meiner Sammelleidenschaft konnte ich mit dem Kreaturen sammeln (die einen dann im Kampf unterstützen) auch zur Genüge fröhnen.

Schon lange hat mich kein Spiel mehr nachts aufbleiben lassen, mit brennenden Augen vor Müdigkeit. Ni No Kuni hat es geschafft.

Die Grafik liebe ich einfach nur! Alleine schon deswegen, da ich seit meiner Kindheit schon, absoluter Studio Ghibli Fan bin. Die Musik finde ich auch mehr als gelungen.

Nun aber zur Wizards Edition.Für diese Version würde ich am liebsten zwei Sterne abziehen, aber für das Buch kann das Spiel selbst ja nichts dafür. Diese Version finde ich sehr enttäuschend. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht das Buch auf Deutsch zu übersetzen, was mehr als störend ist, zumal die Bezeichnungen und Namen von Spiel und Buch nicht übereinstimmen. Für mich auf jeden Fall ein Nein zum Kauf der Wizard Edition, denn dafür ist mir dann das Paket zu überteuert.

Das Spiel selbst wie gesagt Spitze. Und klare Kaufempfehlung an alle die Märchen lieben.
Von der Wizard's Edition lasse ich selbst die Finger. Die ist nur was für Sammler.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 24. März 2013
Schade das die Deutsche Version mit dem FSK Siegel direkt auf dem Hard-Cover bedruckt wurde. Das stört den optischen Eindruck ein wenig. Die PEGI Version dagegen hat eine freie Verpackungs-Front. Trotzdem ist die Wiazrd'S Edition insgesamt gelungen. Auch preislich ging diese in Ordnung. Kosten viele Collector's Edition oft weit über 120€ begnügte man sich hiermit bei 80-90€ (Originalpreis) begnügt. Der Inhalt zur JP/US Version ist leider ebenfalls inhaltlich nicht gleich. Die EU Version wurde leicht abgespeckt. Ein paar Artworks, sowie eine Münze fehlen hier.

Zum Spiel selbst möchte ich nicht allzu viel verraten. Es ist eher ein Rollenspiel alter Schule. Auch mit ein paar Anleihen bei Pokemon und anderen Titeln. Der Grafikstil kommt zwar nicht an die Filme von Studio Ghibli heran, ist aber bei weiterm das schönste, was auf der PS3 zu sehen war. Der Anfang zieht sich ein wenig aber nach einer Weile taucht einfach klasse in das Spiel ein.

Die Wizard's Edition war ja bereits vor seinem Release ausverkauft und teilweise zu horrenden Preisen verhökert worden. Schade das hier der Hersteller nicht reagiert hat und nicht nachproduziert. Hier muss wohl der Neukäufer in den sauren Apfel beißen unde ungefähr den doppelten Preis bezahlen. Bin gespannt wie lange es dauert mit das Lösungsbuch im Hard-Cover vergriffen ist :-)

Wer die Wizard's Version noch zum Normalpreis irgendwo findet, zuschlagen!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
33 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2013
..denn wir haben es zurück.
Ich rede von dem Gefühl welches ich hatte als noch Klassiker wie Breath of Fire, Lufia, Grandia,Final Fantasy, oder die ersten Pokemon Editionen über meinem Bildschirm liefen.
Ich werde in dieser Rezession nicht auf die Geschichte eingehen, da man sie einfach selber erleben muss!
Also ich versuch mein Eindruck mal zu beschreiben und zu unterteilen:

Atmosphäre/Spielprinzip..

Ni No Kuni bietet eine offene Spielwelt, freibegehbare Areale und facettenreiche Umgebungen.
Besonders auffällig wieviel Details und Liebe ins Design gesteckt wurden.
Hierbei möchte ganz besonders die Atmosphäre hervorheben welche äusserst gelungen ist. In den Stätden hört man das Getummel der Leute. In Wäldern beispielsweise das Rauschen der Bäume etc. . Ganz grosse Stärke des Designs sind besonders die Figuren in Ni No Kuni.
Egal ob Monster, Dorfbewohner, oder all die anderen teilweise verrückten Charaktere sind einfach nur einzigartig und wunderschön.
Ich kenne keine Werke von Studio Gibli, aber hier sieht man was Die auf dem Kasten haben. Beeindruckend. Die ganze Umwelt wirkt dazu so lebendig. Es wirkt eigentlich nichts steril oder starr.
Wir spazieren wie in alter Rollenspiel Manier quer durch eine sehr grosse welt. Eine Menge Städte, Wälder und Höhlen beispielsweise laden ein erkundet zu werden.
Monstern begenen wir auf unserem Weg und bei Berührung wechselt das Geschen auf einem Kampffeld. Dort können wir uns frei bewegen und per Knopfdruck entweder mit unserem Helden oder unserem Verbündetem Monster eine Attacke ausführen lassen.
Man hat hier also ein zum teil freies rundenbasiertes Kampfsystem.
Unsere Verbündeten Monster erhalten wir Anfangs im Spielverlauf, doch später hat man auch die Möglichkeit fremde Monster zu zähmen.
Es gibt natürlich abseits der Story einiges zu tun. So muss man beispielsweise einigen Leuten helfen in Form von Hol,-Bring Aufträgen oder man bekommt Aufträge dieses oder jenes Monster zu jagen und zu töten.
Hört sich sehr simpel an, wirkt aber absolut nicht aufgesetzt sondern ist sogar sehr unterhaltend und spassig.
Abseits der Wege findet man natürlich ein Haufen an Schatztruhen und auch Geheimnissen die teilweise auch erst später machbar sind. An des Helden Seite befindet sich immer sein Begleiter Tröpfchen, der einem mit Rat und Tat beiseite steht und immer für nen guten Spruch sorgt. Ganz besonders Erwähnen möchte ich noch das Buch welches unser Held bei sich trägt. Denn dieses kann man sich im Spielmenü komplett anschauen und durchlesen. Es beinhaltet eine Menge an Informationen bezüglich der Spielwelt(z.b.: Monster, Waffen-Objekte,Landkarten)und es gibt sogar ein paar Kurzgeschichten zum lesen.
Alles in allem bekommt man soviel zu sehen und geboten/erforschen das man garnicht mehr merkt wie schnell eigentlich die zeit vergeht.

Sound/Grafik..

Wir bekommen hier ein fantastisches 5.1 Sourround Erlebnis.
Das bringt einem wirklich dazu in die wundervolle Welt von Ni No Kuni einzutauchen.
Die Synchronisation an sich ist auf Englisch oder japanisch.
Und die Sprecher machen eine hervorragenden Job. Gerade Tröpfchen hat einen fantastischen englischen Sprecher.
Die Grafik sieht aus wie einem Trickfilm.
Keinesfalls billig sondern detailiert, farbenprächtig und nicht verpixelt.
Dazu sind die Zwischensequenzen wie in einem Anime Film abgedreht. Das sieht wirklich hervorragend aus und ich könnte es mir stundenlang angucken.
Der Soundtrack setzt dem ganzen dann noch die Krone auf.
Wie lang ist es her das man das Verlangen hat Melodien mitzusummen.
Teilweise gibt es Stücke die einem Gänsehaut liefern.
Selten hört man zu einem Spiel so grossartige musikalische Stücke wie in Ni No Kuni.

Inhalt der Wizards Edition..

Die Verpackung sieht schlicht weg hochwertig aus. Dabei ist das Plüschtier in Gestalt von Tröpfchen(eingeschweisst) und das wohl beste an der Edition"den magischen Begleiter".
Grossartiges Buch mit viel Informationen zu der Spielwelt mit über 300 Seiten(nur in englisch)
Dann haben wir das Spiel selber mit Spielanleitung die komplett in Farbe ist und wirklich gelungen ist.
Dann haben wir noch einen gutschein code für 2 zusätzliche Monster.

Fazit..

Wir sollten den Entwickler Level 5 wirklich dankbar sein in solch einer Zeit der Shooter Mainstream Spiele, solch ein grossartiges Rollenpiel spielen zu können.
Man bekommt ein Rollenspiel was sich komplett neu anfühlt aber gleichzeitig viele klassische Elemente mit einbindet.
Es gibt nicht mehr zu sagen ausser das ich glücklich bin dieses Spiel spielen zu können.
Ich spreche Ihnen hiermit liebe Leser meine absolute Kaufempfehlung aus.
1010 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 50 REZENSENTam 13. November 2014
- Wer nicht die Geduld aufbringen möchte, diese doch recht ausführliche Rezension komplett zu lesen, empfehle ich gleich nach unten zu scrollen, um unter dem Punkt "Fazit" die Zusammenfassung zu lesen.

Nach der, zumindest für mich, maßlosen Enttäuschung über die Final Fantasy Teile 13 und 13-2 auf der PS3, hatte ich lange Zeit keine Lust mehr ein Nippon-RPG in die PS3 Konsole zu schmeissen, zumal ich die für mich inoffiziellen Nachfolger von Final Fantasy 12 auf der XBOX360 mit Blue Dragon und Lost Odyssey wiederfand. Diese wurden vom ehemaligem Chefentwickler Hironobu Sakaguchi und dem Sounddesigner Nobou Uematsu, die sich ursprünglich bis Teil 12 für die Final Fantasy Reihe verantwortlich zeigten, exclusiv für die XBOX360 entwickelt, nachdem aus Squaresoft, Square Enix wurde, und man dann nach Teil 12 getrennter Wege ging.

Was hier allerdings von dem Studio Level-5 mit dem Zeichenstudio Ghibli auf die Beine gestellt wurde, erinnerte mich sehr stark an Dark Chronicle auf der PS2. Was auch kein Wunder ist, zeichnete sich Level-5 auch schon für dieses Game verantwortlich. Alles was man bei Ni No Kuni storytechnisch, kämpferisch erlebt, und die vielen Aufgaben die man bestreiten darf, sind zwar nicht sonderlich innovativ, geben zusammen aber ein sehr stimmiges Bild ab, da man alles irgendwie, in der ein oder anderen Form, schon bei anderen Games gehabt hat, und das meine ich nicht negativ. Ganz im Gegenteil. Jeder der Dark Chronicle und Dragon Quest, oder sogar Pokemon gespielt hat wird sich hier in "der anderen Welt", welches im japanischen soviel wie Ni No Kuni heißt, sofort heimisch fühlen.

Selbst, wenn man nur die Zeichentrickserie Heidi gesehen hat, wird man sofort eine Verbindung erkennen, da Drehbuchautor und Regisseur der Serie, später das Studio Ghibli gründeten, welches sich hier für die wundervoll handgezeichneten Szenarien verantwortlich zeigt.

Man kann Ni No Kuni mit englischer oder japanischer Sprachausgabe spielen. Nippon-Fans werden wohl das japanische Original vorziehen. Bei allen anderen die sich unschlüssig sind, beide Versionen einmal ausprobieren und dann entscheiden. Ich für mich, habe die englische Sprachausgabe gewählt, weil sie mir nicht so überdreht vorkam und ich trotz deutschen Untertitels, aber wenigstens über ein englisches Basiswissen verfügend, mich bei Zwischensequenzen mehr auf das Bild, als auf die Untertitel konzentrieren mußte. Muß jeder aber für sich selbst entscheiden. Sprachauswahl läßt sich auch jederzeit über den Titelbildschirm ändern.

Zur Story nur soviel: Es handelt sich um einen Jungen mit dem Namen Oliver, der seine Mutter verliert. Durch das weinen um den schmerzlichen Verlust, tropft eine Träne auf sein Kuscheltier, welches dann zum Leben erweckt wird. Es führt ihn in eine "Andere Welt" der Phantasie, in der es von jedem Menschen in seiner realen Welt, einen Seelenverwandten gibt. Kein Doppelgänger im eigentlichen Sinne, sondern ein geistig, mentaler Zwilling, im esoterischen oder auch religiösem Sinne "Seelenverwandter". In dieser irrealen Welt hofft er seine Mutter wiederzufinden um sie vor dem entgültigem Verlust zu retten, und muß auf dem Wege dahin viele Abenteuer durchstehen, die darin gipfeln, einzelne Königreiche aus dem Besitz des "Bösen" zu befreien. Nichts ist so wie es scheint, und der Schein trügt manchmal. Gut und böse werden hier nicht nur schwarz/weiß dargestellt, sondern auch durch die vielen Graunuancen dazwischen.

Die Cell Shading Graphik ist phantastisch und läßt die Handzeichnung des Studios Ghibli erkennen. Jede Menge verschiedene Locations, Orte und Dungeons bieten eine Menge Abwechslung und eine unendliche Liebe zum Detail, die ich für ein Spiel welches im Cell Shading Grafikstil gehalten ist, nicht für möglich gehalten hätte. Jeden Schritt den man auf der Weltkarte macht, läßt diese größer werden und neue Geheimnisse und Orte entdecken, von denen aber nicht alle gleich zu Anfang zugänglich sind.

Oliver muß seiner Reise auch nicht alleine unternehmen. Am Anfang begleitet ihn noch sein Kuscheltier, welches sich durch die verflossene Träne, in eine Elfe verwandelt hat, deren markanteste Zeichen wohl die männliche Figurengebung, eine große Klappe, wie auch eine augenfällig große Nase, die mit einer Laterne gepierct wurde, ist. Er gibt Tips (ob man will oder nicht) und hilft gelegentlich bei Kämpfen, wenn die Lage einmal gerade wieder aussichtlos erscheint. Er wird nicht die einzige Begleitung bleiben. Im Laufe der Geschichte gesellen sich immer mehr Mitstreiter hinzu, die alle ihre Fähigkeiten, wie auch besondere Macken haben.

In der laufenden Geschichte erlernt Oliver jede Menge nützlicher Zauber, wie zum Beispiel den Portalzauber, wodurch er zwischen der Phantasiewelt und der realen Welt wechseln kann. Dieses ist auch erforderlich da einige Aufgaben nur in einer, oder andere wiederum, in beiden Welten erfüllt werden müssen.

Mit einer der interessantesten Aspekte des Spiels, wie auch der Kämpfe ist, das man die meisten Auseinandersetzungen nicht selber bestreiten, sondern diese auch von bekehrten Gegnern ausführen lassen kann. Es gibt hunderte Arten vom Gegnern, die man besiegen und auch für sich (mit einem speziellen Zauber) einnehmen kann. Diese sogenannten Vertrauten können (und hier sind wir jetzt bei den Pokemon`s) gefarmt werden.

Je nachdem, was man ihnen zu essen gibt, oder wie oft sie an Kämpfen beteiligt sind, können diese Vertrauten 2 Entwicklungsstufen durchlaufen, wovon die Stufe 3 die höchste ist. Bei der ersten Entwicklungsstufe kann man in 2 Richtungen entscheiden, wohin sich der Vertraute entwickeln soll. Jeder dieser kleinen Gesellen hat eine Grundfähigkeit, wie z.B heilen oder einen Elementarzauber wie Feuer, wie auch das herbeiführen von Status-/Zustands-Veränderungen. Man kann je Partymitglied, drei Vertraute in sein Kampfteam aufnehmen, und sollte schon, von Anfang an, auf eine ausgewogene Mischung dieser Gesellen setzen. Wenn z.B. 3 Partymitglieder, also insgesamt 9 Vertraute haben, macht es natürlich keinen Sinn wenn diese alle das Element Eis beherrschen, und einem auf einmal z.B. ein Eisbär gegenübersteht, der gegen Eis immun ist.

Es will also gut überlegt sein, welchen Feind man zu seinem Vertrauten machen, und dementsprechend entwickeln möchte. Dieses allerdings liest sich alles schwerer als es ist, da man überzählige, oder "unbrauchbar" gewordene Vertraute in einer Art Zuhause unter einem "Kanaldeckel", der sich Schlupflochdeckel-Service nennt, deponieren kann (insgesamt 400). Es müßte demnach an die 200 verschiedenen Monstertypen geben, die man einmal (1-te Transformierung) in zwei verschiedene Arten transformieren kann (wenn man die Anzahl von 400 zu deponierenden Monstern, als Komplettierungsgrundlage nimmt). Allein mit dem farmen der 200 verschiedenen Monster-/Gegner-Typen, könnten hunderte Stunden verbracht werden. Ausgenommen sind natürlich die Bossgegner, die sich aber nach dem ersten durchspielen des Games, alle wieder bekämpfen lassen, diesmal jedoch in stärkerer Form. Womit ich mich schon über den Wieder- und Weiterspiel-Wert des Games geäußert habe.

Die Kämpfe die Oliver im Laufe seines Abenteuers bestreiten muß, laufen in Echtzeit ab, wonach sich allerdings nach jeder Aktion, sei sie physischer (Kampfhieb), als auch geistiger Art(Zauber) wieder ein Ladebalken auffüllen muß, um die nächste Aktion auszuführen zu können. Dieses Spielprinzip, welches man schon in anderen Rollenspielen (z.B Final Fantasy 8) mit dem ATB : Active Time Battle System beschrieb, welches im Gegensatz zum CTB: Combat Time Battle, einem keine Zeit zum verschnaufen zwischen den einzelnen Aktionen läßt, wie auch das alle Gegner frei sichtbar sind und es somit keine Zufallskämpfe geben kann, lassen ein gewisses Maß an Strategie zu. Rote, wie blaue Leuchtkügelchen die der Feind im Kampf verliert können eingesammelt, und dadurch den Lebens- und Mana-Vorrat auffüllen. Selten läßt der Feind ein goldenes Kügelchen fallen, wobei man beim einsammeln desselbigen, einen Spezialangriff starten kann. Auch der Kampfbeginn, wenn man zum Beispiel einen Gegner von hinten angreift, bietet den Vorteil eines Erstschlages. Es kann natürlich auch genau andersherum laufen, denn blind sind die Gegner nicht und laufen einem gerne mal hinterher, wobei man gelegentlich den kürzeren zieht. Die Zauber erlernt Oliver meistens indem er besondere Aufgaben erfüllt, oder besondere End- bzw. Zwischengegener besiegt und deren Zauber übernimmt. Hier ist das Konzept eines action-, aber doch runden-basierenden Rollenspiels voll aufgegangen. Die Möglichkeit im späteren Verlauf des Games Zauber kaufen zu können, lasse ich mal außen vor.

Mankos:

- Eine manchmal suboptimal eingestellte Kameraperspektive und das man das handeln seiner Mitstreiter kaum beeinflussen kann. So kann es sein, das ein Mitstreiter seinen Manavorrat schon am Anfang des Kampfes, wo es noch nicht nötig ist, durch sinnlose Kampf- bzw. Heilattacken vergeudet, der dann zum Ende des Kampfes hin, zum heilen der Gefährten, oder bekämpfen der Gegner fehlt. Hier helfen nur zwei Sachen: Eine gute Einstellung der Gefährten, mit der Zuweisung der richtigen 3 Vertrauten und die Mitnahme jeder Menge Heil-und Mana-Items. Man kann zwar im Kampf zwischen den Mitstreitern wechseln, und damit bestimmen, wen man selbst führen will, trotzdem hat man dann immer noch seine KI-Partner die alleine agieren, und dass nicht gerade intelligent, sondern meistens eher kontraproduktiv. Kämpfer die zu Boden gehen, sind nach dem Kampf wieder am Leben, jedoch mit der Lebensleiste auf 1. Zumindest braucht man so nur Heiltränke und nicht die kostbaren Lebenswiedererweckungs-Items verbrauchen.

- Fehlende grundlegende Innovationen. Alles was man hier an Haupt- und Neben-Aufgaben, wie auch in den verschiedenen Minispielen absolvieren muß, hat man so, oder in ähnlicher Form schon in anderen Games erlebt. Es scheint manchmal so, das man sich bei anderen Games, einige inhaltlich passende Konzepte rausgepickt hat, um sie dann in diesem Spiel, wieder zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. Dieses ist fast ausnahmslos gut gelungen, läßt aber eine eigene Linie und auch fehlenden Mut zu Kreativität vermissen.

Dieses ist jedoch klagen auf sehr hohem Niveau, bleibt aber dem aufmerksamen Beobachter nicht verborgen.

Desweiteren können der Hauptprotagonist, wie auch seine Mitstreiter mit Waffen, wie auch Schilden, Ketten, Ringen und Talismanen ausgerüstet werden, die die Statuswerte vebessern, immun gegen Statusveränderungen machen, sowie Elementarschäden zu reduzieren, oder diese dem Gegner zuzufügen. Diese kann man entweder finden, im Kampf erbeuten, und wenn man z.B. eine sehr hochwertige Waffe oder Rüstungsgegenstand haben möchte, durch Alchemie verbessert werden. Zutaten für alchemistische Verfahren, werden gefunden, gekauft, oder von Feinden erobert bzw. geklaut. Formeln zur Umsetzung (Rezepte) kann man nach dem Zufallsprinzip versuchen selber zusammenzustellen, welches aber selten von Erfolg gekrönt ist. Besser man findet, oder bekommt sie als Belohnung zur Erfüllung bestimmter Aufträge. Um gewisse Formeln nutzen zu können, ist meistens ein bestimmtes Level notwendig. Genauso verhält es sich mit den Zaubern. Man kann einen Zauber besitzen, das heißt aber noch lange nicht, das man ihn auch benutzen kann.

Die Städte und Dörfer sind vom Setting her alle grundverschieden, wie es auch die unterschiedlichen Gebiete bzw. Königreiche auf der Welt sind. Mit den Einwohnern kann kommuniziert werden, was einem des öfteren einen Nebenauftrag einbringt. Läden für Waffen, Zauber, Items und Aufträge, wie auch die Herberge, die zur Erfrischung der Lebens-und Mana-Leiste durch Übernachtung und zur Speicherung einlädt, lassen einen des öfteren diese Lebensmittelpunkte der Weltkarte aufsuchen. Waffen und Rüstungsteile braucht man selten einkaufen, im Gegensatz zu lebenserhaltenden Items für sich selbst, und den Leckereien die man zu farmen seiner Vertrauten braucht, damit sie eine höhere Entwicklungsstufe erreichen.

Es gibt Auftragsläden, wo neben den Hauptmissionen, jede Menge Nebenaufgaben auf der Anschlagstafel auf einen warten. Insbesondere seien hier die Monsterjagden erwähnt. Man nimmt einen oder mehrere Aufträge an, erhält die nötigen Informationen darüber, um sich dann auf die Jagd zu begeben. Je nach Fortschritt, werden Aufträge und Jagden ergänzt und nehmen natürlich an Schwierigkeit zu. Einfach macht es einem die Weltkarte, die einem auch eine Gebietsabschnittskarte anzeigen läßt, wo man dann z.B. ein zu jagendes Monster rot aufleuchtend finden kann, und Wege und Hindernisse angezeigt werden. Die Gebietsabschnittskarte läßt einem auch im späteren Verlauf des Games Schätze finden, wenn man den richtigen Zauber besitzt. Diese lassen sich gelegentlich auch nach dem Zufallsprinzip entdecken.

Ein besondere Nebenaufgabe, welches auch die einzig wirklich neue Innovation, oder sagen wir lieber neue Idee (da es am grundlegenden Spiel bzw. auch Kampfprinzip nichts ändert) in diesem Game ist, zeigt insbesondere die emotionale Tiefe die das Game entwickeln möchte, und dieses auch in einiger Hinsicht erreicht. Das einsammeln von Emotionen bei Bewohnern, die derer zuviel haben z.B. Enthusiasmus, Freude, Liebe usw. (insgesamt 6), um diese dann an Personen zu verteilen, denen eines dieser Gefühle abhanden gekommen ist, bietet Abwechslung. Diese Nebenaufgabe wirkt allerdings ein wenig aufgesetzt, integriert sich aber in das Gesamtgeschehen mit ein, und bringt so manche nette Belohnung mit sich.

Die Menüführung ist einfach und übersichtlich gehalten. Man hat Einsicht in den Magischen Begleiter, einen Kessel für die Alchemie, ein Tagebuch, welches einen vergangene Erlebnisse und wichtige Konversationen nochmal nachschauen läßt, wie auch die über Auftragslage informiert. Desweiteren gibt es noch den sprechenden Stein, der über gefährliche Orte, sowie einen Fortschrittsbericht und noch einige andere Sachen bereit hält, wie das einsehbare Tutorial, falls man doch einmal Schwierigkeiten mit der Bedienung und Spielmechanik bekommt. Der nimmervolle Beutel der Items, Waffen und Ausrüstungsgegenstände verwahrt, wie natürlich auch das Farming- und Einstellungsmenü findet man hier auch. Hier lassen sich zudem die Partymitglieder zusammenstellen, mit ihren dazugehörigen drei Vertrauten. All das mag einem jetzt viel vorkommen, ist aber relativ intuitiv gehalten, so das man nur eine recht kurze Eingewöhnungszeit braucht, um dann damit wie selbstverständlich klarzukommen.

Auch die Steuerung des Hauptprotagonisten geht leichtgängig von der Hand. Die zur Party gehörenden Gruppenmitglieder erscheinen jedoch erst im Kampfmodus auf dem Bildschirm. Waffen, wie auch spezielle Ausrüstungsgegenstände werden visuell dargestellt.

Hier, wie auch in anderen Rollenspielen, gibt es Zauber, die dauersam wirksam sind (z.B. körperliche Erholung beim wandern), oder die im Kampf eingsetzt werden können (z.B. Wind), und sich hauptsächlich in Offensiv-und Defensiv-Zaubern unterscheiden lassen. Hier gibt es kaum Unterschiede zu den ähnlich gelagerten Games, außer das man einige Zauber hat, die in anderen Games bei mir noch nicht vorkamen, wie z.B. der Brückenzauber, der einen auch unüberwindlich scheinende Schluchten überqueren läßt.

Speichern ist nicht nur in den Herbergen der Stadt möglich, sondern auch auf der Weltkarte jederzeit, und in den Dungeons an bestimmten Steinen. Dabei sind diese Steine nie unfair gesetzt. Immer wenn es gilt einen Bossgegner zu besiegen, steht vorher auch meist ein Speicherstein, welcher einem viele unnötige Wege nicht wiederholt laufen läßt im der Nähe.

Das sich mit der Alchemie Waffen und Rüstungsgegenstände verbessern lassen erwähnte ich schon. Man kann allerdings noch viel mehr herstellen wie z.B. besondere Leckereien für unsere Vertrauten, die sie schneller Erfahrung sammeln lassen. Da das Ganze sehr umfangreich ist, gehe ich hierauf allerdings nicht weiter ein, da wir jetzt zu einem elementaren Teil des Games kommen.

Das wichtigste und hilfreichste Mittel im ganzen Spiel ist „Der Magische Begleiter“. Es ist ein umfangreiches Buch, wo alle Monster gelistet, die Gebiete mit ihren Gefahren, Alchemieformeln, alles übers Monsterfarmen und vieles mehr an Informationen. Falls man in diesem Game wirklich einmal nicht weiterkommt, ist dieses Buch sehr hilfreich, und wird euch des öfteren gute Dienste leisten. Es enthält zudem Karten, Beschreibungen aller Städte, Gefahren, Items, Aufträge, Nebenmissionen, Infos über Monster usw. Imgrunde genommen ist es das Lösungsbuch von Ni No Kuni, welches keine Fragen offen läßt, nur als virtuelle Ausgabe. Häufiger Gebrauch macht den Umgang damit einfacher, wie auch das ganze Spiel.

Kurz eingehen möchte ich auch auf die vielfältigen Nebenspiele, die jetzt nicht direkt zu den Haupt- oder Nebenaufgaben gehören. Man kann ein Spielcasino besuchen wo einarmige Banditen, sowie Blackjack zu einem kurzweiligem Spiel einladen, und mit einem bischen Glück auch seltene Items erstehen lassen. Es gibt auch ein gamespezifisches Kartenspiel, welches man bestreiten kann. Die Regeln sind jedoch komplex, so das man hier, um gewinnen zu können, doch ein wenig Übungs bzw. Einarbeitungszeit braucht. Auch gibt es eine Kampfarena, in der man sich mit Gegnern messen kann, um einige seltene Preise zu gewinnen. Hier steigern sich natürlich auch die Gegnertypen oder es werden einem gewisse Handycap's auferlegt. Dementsprechend werden die Belohnungen auch wertvoller. Ein Kino, wo man sich im späteren Verlauf des Spieles, die schon erfolgten Zwischensequenzen ansehen kann, darf natürlich auch nicht fehlen. Dieses kommt mir auch, aus einem der Final Fantasy Teile, bekannt vor?

Wie bei den meisten japanischen Rollenspielen, stehen einem nach einiger Zeit verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten (Schiff, Flugdrachen usw.) zur Verfügung.

a.) die Wege erheblich kürzer und schneller machen

b.) einen Orte erreichen lassen, die man vorher nicht betreten konnte

Auch die Möglichkeit sich an bestimmten Orten, zu einem anderen Standort beamen zu lassen, wurde nicht verschenkt.

Der Wiederspielwert bzw. Weiterspielwert dieses Games nachdem man den Abspann gesehen hat ist enorm hoch da manche Orte, wie auch Geheimnisse, erst nach dem ersten durchspielen zur Verfügung stehen. Auch für Trophyjäger, die ein wenig Geduld mitbringen, ist die Platintrophäe kein Ding der Unmöglichkeit, und kann auch von "Normalgamern" erreicht werden.

Fazit:

Alles in allem, ein tolles japanisches Rollenspiel, welches mit einer gut durchdachten Story, die einige Wendungen und Überraschungen parat hält, zu überzeugen vermag. Eine tiefe emotionale Vielfalt, wie auch die einzigartig vielschichtigen Charakterzeichnungen, lassen einen das Herz berühren. Die Cell Shading Grafik ist für den Umfang des Spiels mehr als angemessen und die Soundkulisse, wie auch die malerische Orchestrale Symphony-Musikuntermalung wissen die ganze Spieleinszenierung zu unterstreichen so das, zumindest für mich, dieses Game zu einem einmaligem, aber auch zwiespältigem Erlebnis wurde.

Ich kann es eigentlich nur mit DARK CHRONICLE vergleichen, zu welchem ich unten bei den Kommentaren einen LINK ZUR REZENSION dieses Games eingestellt habe, welches im Gegensatz zu Dragonquest, auch diese spielerische und emotionale Vielfalt vorweisen konnte. Die alten PS1 Final-Fantasy Teile beziehe ich in den Vergleich nicht mit ein, da spielerisch, grafisch, wie auch erzähltechnisch z.T. erhebliche Unterschiede bestehen. In anderen Momenten fällt einem so manche Paralelle, zu Final Fantasy, sofort ins Gedächtnis. Natürlich nur, sofern man diese auch gespielt haben sollte.

Trotzdem, wer Dragon Quest, Dark Chronicle (Dark Cloud 2), die Tales of-Reihe, aber auch die alten Final Fantasy Teile zu seinen Lieblingen zählt, liegt hier absolut richtig. Man bekommt ein action-/runden-basiertes Nippon-Rollenspiel, welches zumindest auf der PS3 einzigartig ist, was den Umfang und auch die Abwechslung angeht. Auch wenn man sich nur auf die Hauptquests konzentriert, sind 70 Stunden Spielzeit mindestens erforderlich. Ich gehöre allerdings auch der Gamergruppe an, die sich beim gamen Zeit lassen und auch mal zwischendurch, während die Spieluhr weiter tickt, was essen oder eine andere Tätigkeit, die in dem Moment von höherer Priorität ist, nachgehen. Deshalb sind diese 70 Stunden kein von mir ermittelter Nettowert.

Man wird es dann allerdings bei einigen Bossgegnern schwer haben, sollte man wirklich nur der Hauptgeschichte folgen, so das auch hier ein gewisses Maß an aufleveln der einzelnen Mitstreiter erforderlich ist. Zumindest, wenn man nicht zu oft ins Gras beißen will.

Mit dieser Rezension erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da dieses Game so umfangreich ist, und die Story sehr komplex, müßte und könnte ich ansonsten noch viele, viele Seiten schreiben. Auch zum Storyinhalt wollte ich nicht zuviel verraten, da man ihn ja unter der Produktbeschreibung findet, wie auch in vereinzelten Rezensionen. Wollte allerdings auch nicht Gefahr laufen, zuviel zu spoilern.

Zu dem jetzigen Neupreis, für jeden Japano-Rollenspieler und für Gamer die über 100 Stunden Spielspaß haben möchten, Pflichtkauf. Aber auch die, die diesem Genre bisher skeptisch gegenüberstanden, können zugreifen, da das Game zwar sehr japanisch ist, aber nicht den Anime-/Manga-Style a'la Dragon Ball Z (Akira Toryama) usw. imitiert bzw. ähnelt. Desweiteren ist es auch nicht zu kindlich, wie Blue Dragon (XBOX360), oder zu pathetisch wie Eternal Sonata ausgefallen. Auf seine Art ist es einzigartig, obwohl man spielerisch, als auch von der Inszenierung her, zu vielen Rollenspielen aus Japan Paralellen ziehen kann.

Leider erreicht es nicht die technische und geschichtliche Reife eines Rollenspieles von der Qualität eines Lost Odyssey (XBOX360), welches sich wesentlich mehr an den erwachsenen Gamer richtet. Da die Altersfreigabe jedoch kein Kriterium für die Bewertung ist, gebe ich dem Game die volle Punktezahl, zumindest in dem Bereich Spielspaß.

Da es im gesamten Gameplay z.B. Mängel im Kamfsystem gibt, und gundlegende Innovationen fehlen, bleibt es in der Gesamtwertung bei 4 Punkten mit einem dicken Plus. 5 Punkte hätten einen gewissen Grad an Perfektion und Innovation vorausgesetzt. Jeder der jetzt gerne einen Einwand erheben möchte, bitte ich doch nochmal sehr objektiv zu überlegen, ob es in einigen Bereichen des Gameplays, nicht doch noch, ein wenig Luft nach oben gab! Als Vergleich zog ich Dark Chronicle heran, welches durch einige Innovationen, wie dem Aufbau von Städten bzw. Dörfern, was neu war im Rollenspielgenre, und auch dort schon die Idee mit mehreren Welten, in Form von Zeitsprüngen zum tragen kam. Desweiteren wurde das Erfinderthema von Dark Chronicle nur leicht abgewandelt, in dem man es in den alchemistischen Sektor verlegte. Und dieses Game erschien auf der PS2, und das mit einer auch heute noch, sehr ansehnlichen Grafik.

Beim Spielspaß bleibt es definitiv bei 5 Punkten Auch weil die PS3 mit guten rundenbasierten (wenn auch mit Actionanteil) Rollenspielen, nicht gerade reich gesegnet ist, bleibt es bei dieser Wertung.

Am ehesten kommt noch die Tales of-Reihe in Frage, und danach wird es auch schon dünn. Die Atelier, Hyperdimension und Final Fantasy Reihe (zumindest auf der PS3), spielen leider ein bis zwei Ligen unter diesem Spiel. Besonders bei Final Fantasy tut mir das richtig weh, wie im Endeffekt nur noch der gute Name verwurstet wird, und man den Spieler durch eine Supergrafik zu blenden versucht.

Die in dieser Wizard`s Edition enthaltenen Goodies, wie die Plüschfigur von Tröpfchen, dem ständigem Begleiter Olivers, oder die virtuellen Goodies in Form von 2 exclusiven Vertrauten, machen vielleicht Kinder oder sehr jung geblieben Erwachsene glücklich, mich sprachen diese Zusatzinhalte jedoch nicht an, und rechtfertigen auch nicht im geringstem den doch zum Teil sehr hohen Neupreis. Ganz anders sieht es mit dem beiliegendem Magischen Begleiter in physischer Buchform aus, der zwar komplett auf englisch geschrieben ist, jedoch einen sehr wertigen Eindruck macht. Er hilft auch sehr beim spielen, da man nicht immer in das Menü wechseln muß, und somit das Game unterbricht.

Ob die Wizard Edition den hohen Neupreis rechtfertigt, muß jeder für sich selbst entscheiden. Für Sammler, wie auch Fans des Studios Ghibli und Level-5 jedoch ein "Musthave". Wer pfleglich mit dem Ganzen umgeht, kann in Zukunft auch mit einer Wertsteigerung rechnen.

Hoffen wir das es weiterhin Spieleschmieden wie Level-5 gibt, die eigenständig arbeiten können, und uns weiterhin mit solchen Spieleperlen wie Ni No Kuni versorgen werden. Das der Bedarf da ist, wird ja dadurch bestätigt, das es mittlerweile eine Essentialedition gibt.

Allein der Wieder bzw. Weiterspielwert dieses Games, macht alle kleinen Mängel, die man auf extrem hohem Niveau beklagen könnte, mit einem Wisch wieder wet.

Deshalb von mir also eine ganz klare Kaufempfehlung!!!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 4. September 2013
Ich habe Ni no Kuni nur kurz ausprobiert und war mir sicher, dass es in meinem Regal Platz finden muss. Ich bin begeistert von der Kombination Studio Ghibli für das Artwork und Joe Hisaishi als Komponisten für die Musik und sowieso erkennt man als Fan unverkennbar den Ghibli-Stempel. Es ist ein klassiches J-RPG, was bedeutet, dass man zwar schon eine relativ offene Welt hat, aber auch stark an der Hand genommen wird, was weitere Spielverläufe betrifft. Vieles kann man also erst frei erkunden, wenn man zunächst den Handlungsstrang weiter gespielt hat.

Die Special Edition ist klein aber fein, besonders begeistert bin ich von dem Magischen Begleiter in Buchformat. Ein wirklich schönes, hardcover gebundenes Buch mit vielen Illustrationen und Informationen. Für alle, die keine Lust haben, das ganze digital mit Zoomfunktion abzusuchen ;)

Die Shizuku (Tröpfchen) Plüschfigur ist okay, aber nicht besonders hochwertig. Mir ging es eher um das Buch als um den Rest.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2013
Ni no Kuni : Der Fluch der weißen Königin
Seit Jahren warte ich auf den Release, und jetzt ist es soweit.
Die Wizard Edition ist recht schlicht gehalten und es ist meiner Meinung auch nichts besonderes darin enthalten ausser dem Magischen Begleiter der echt Schön ist.
Aber kommen wir zum Spiel, man steuert Oliver einen kleinen Jungen der seine Mutter verliert und die Chance bekommt in eine andere Welt zu gehen und seine Mutter wieder zurückzuholen!
Das Kampfsystem ist eine Mischung aus Final Fantasy und Pokemon und ich muss sagen es macht echt spaß.
Die Nebenaufgaben sind ziemlich Zeitfressend und Spaßig spiele seit 10 Stunden und bin in der Story kaum voran geschritten.
Die Grafik ist bezaubernd, nicht anders zu erwarten von dem Team Ghibli..
Ich Kann euch dieses Spiel nur ans Herz legen es macht echt einen Heiden Spaß.

Grafik: 5/5
Gameplay 5/5
Story 5/5
Wizard Edition verpackung 4/5
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2013
Ich spiele nun mehr als 14 jahre RPG's und dieses Spiel ist einfach ein muss für alle Fans dieses Genres. Die hingabe und liebe die in dieses spiel gesteckt wurden haben zurecht dieses Meisterwerk weltweit die charts der spielekonsole erreichen lassen. Wer mal wieder lust hat sich die nächsten um die ohren zu zocken und wert auf ein wirklich fesselndes game haben die sollen auf jedenfall zuschlagen. Und für die zocker die dieses Genre erst noch erkunden wollen bietet Ni No Kuni die perfekte Einleitung in eine tolle welt.
Lasst euch verzaubern und werdet teil dieses Epos der von meiner seite aus geschichte schreiben sollte. Controller hoch und losgezockt
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2013
Ni no Kuni ist genial. Ich spiele es auf japanisch mit deutschen Untertiteln und die Übersetzung ist zwar relativ frei aber dennoch gut gelungen. Der Verlauf des Spiels ist echt nett gemacht und ich möchte darauf hinweisen, dass kein reines Kiddy-Game ist sondern auch den älteren Spaß macht.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2013
So ich habe bis jetzt 6 Stunden gespielt,und ziehe mein erstes Fazit.

Für mich die Beste Cel-Shading umsetzung die je in einem Spiel eingefügt wurde.
Die Umsetzung vom Anime zum Spiel ist genial.

Der Soundtrack passt perfekt,sind immer passende Kompositionen zur Situation.
Besonders lustig finde ich den Ton beim Text-scrollen.Das ist der selbe wie bei "Harvest Moon(SNES)" :D.
Zum Klang kann ich nicht viel sagen was 5.1 angeht.Da ich nur über Fernsehboxen normal höre.
Aber da ist der Ton echt gut.

Die Openworld ist auch sehr schön und groß.
Eigentlich so wie man es aus z.B."Final Fantasy" oder "Breath of Fire" kennt.
Viele kleine Details und die Gegner sind zu sehen,also keine Random fights.

In den Städten und Orten gibt es zusätzlich viele Nebenquest wo man Belohnungen bekommen kann.
Es gibt auch "Auftragsjagten" wo man ein bestimmtes Monster besiegen muss was auf der offenen Welt rumläuft.

Zum Lootsystem kann ich noch nicht viel sagen,ob es Randomloot ist oder vorprogrammiert.
Bei den Monstern denke ich schon das es Rndloot ist,habe da aber noch keine Rüstungen oder Waffen bekommen.
Und in den Truhen denke ich ist es vorprogrammiert.
Werde ich aber erst genauer wissen beim 2. durchspielen.

Die kleinen Begleiter und Genger sind lustig animiert.
Besonders lustig sind teilweise die Namen der Monster,die meistens eine zweideutige oder Rassenspezifische Namen haben.
Da habe ich sofort an "Breath of Fire III" denken müssen :D.
Begleiter die man bekommt oder fängt kann man selber benennen.
Das Aussehen der Monster und das Auftreten würde ich in richtung "Jade Cocoon" vergleichen.
Was man wohl mit Pokemon vergleichen könnte ist der Kreaturenkompendium,den könnte man mit dem Pokedex vergleichen.

RPG-Profis werden bestimmt auch merken das sie zu schnell und zu weit denken ^^.Zumindest war es bei mir jetzt schon öfter der Fall.
Jeder vernünftige RPGler erkundet jede ecke und jeden Raum bevor er weiter geht richtung Zielpunkt auf der Karte.
Dadurch entdeckt man Situationen wo man sich denken kann was man machen muss.Und wenn es nicht funktioniert geht man halt seinen weg.Was dann blöd ist
wenn man aber direkt wieder hingeschickt wird um das zu machen was man schon probiert hatte...
Das heißt das man meistens erst drauf warten muss,irgendwas zu machen wenn es als Ziel vorgegeben ist.

Negatives ist mir bis jetzt nur aufgefallen,das die Anime-Cutszenen etwas ruckelig laufen.Also nicht die in der Ingame Grafik
sondern die gezeichneten.
Weiß aber nicht ob es nur bei mir so ist oder bei anderen auch.
Würde mich mal interessieren.

Das war mein erster Eindruck,werde die Rezension weiterführen wenn ich druch bin mit der Hauptquestreihe.
Sollte jetzt nur ein kleiner überblick sein.

MfG Thunderfury
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.

     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen

Ni No Kuni: Wrath of the White Witch: Prima Official Game Guide
Ni No Kuni: Wrath of the White Witch: Prima Official Game Guide von Howard Grossman (Gebundene Ausgabe - 22. Januar 2013)
EUR 39,90

Ni no Kuni: Der Fluch der weissen Königin (Relaunch)
Ni no Kuni: Der Fluch der weissen Königin (Relaunch) von Bandai Namco Entertainment Germany (PlayStation 3)