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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bond zwischen zwei Frauen
Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein...
Veröffentlicht am 25. Januar 2007 von Niclas Grabowski

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen War OK
DVD hatte gute Qualität und war sehr zeitnah angekommen.
Bin zufrieden. Werde bei passender Gelegenheit wieder dort bestellen.

Bis dann
Veröffentlicht am 29. September 2011 von Oliver Dietze


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bond zwischen zwei Frauen, 25. Januar 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein Tiefpunkt, in dem Brosnan etwas hilflos durch ein schlechtes Drehbuch irrt. Mit "Die Welt ist nicht genug" folgt aber dann einer der stärksten Bondfilme.

Diesmal macht Brosnan wieder eine gute Figur. Schon in der Eröffnungssequenz, die mit einer furiosen Jagd zweier Boote auf der Themse in London endet, sehen wir wieder den Geheimagenten, den wir alle lieben: Physisch stark, dynamisch, nie um eine schnelle, kreative Lösung verlegen und mit mehr als einer Spur von Selbstironie ausgestattet (die Krawatte wird auch unter Wasser gerichtet). Und nicht viel später wird das eigentliche Thema eingeführt. Bond darf sich verlieben. Nein, nicht nur eine Bettgeschichte. Er ist richtig verknallt, und seine rationale Seite weis auch noch, dass diese Liebe schlecht für ihn sein wird. Und natürlich hilft ihm dieses Wissen nicht weiter. Gezwungenermaßen handelt er dann auch gegen den Befehl vom M. Und natürlich macht Liebe blind und Bond durchschaut daher nicht die Spiele der Bösen in diesem Drama.

Die Böse, soviel sei hier verraten, wird von Sophie Marceau ebenfalls überzeugend gespielt. Kaum etwas erinnert hier noch an "La Boom", in dem Sie als 14-jährige ihre erste Liebe erleben durfte. Nein, als Electra King ist sie ganz Frau, extrem erotisch, wundervoll angezogen, selbstbewusst und unberechenbar. Kein Wunder, dass Bond sich verliebt. Ich hätte es auch getan. Und wie sie sich nackt unter der Bettdecke räkelt, ohne dass man auch nur eine kritische Stelle Haut sehen kann, ist auch eine Kunst. Als es schließlich am Schluss zu einer Art Folterszene kommt, weis man nicht, was Bond mehr weh tut, der komische Stuhl oder die Tatsache, dass Sie vor dem Stuhl steht. Aber selbst das ist alles nicht ohne eine gewisse Erotik dargestellt.

Der Witz des Films besteht nun darin, dass mit dem All-American-Girl Denise Richards das maximale Kontrastprogramm zu Sophie Marceau gefahren wird. Statt der geheimnisvollen, unberechenbaren Europäerin spielt die Richards den Sexy-Kumpeltyp, statt hautengen, eleganten Abendkleidern sehen wir Hot Pants und Wet T-Shirt. Sie ist nett, sie ist ein Partner, sie ist einfach die Gute. Aber wir wissen, dass Bond zwar am Ende des Films eine Nacht mit ihr verbringen wird, vielleicht auch mehrere, aber sie sein Leben nicht wirklich beeinflussen wird. Eine Ablenkung auf Zeit, so schön sie auch sein mag.

Neben diesem Dreiergespann sehen wir noch einen für Bondverhältnisse eher durchschnittlichen Bösen. Leider liegen die Zeiten eines Curt Jürgens oder eines Gert Fröbes als Goldfinger ja schon lange hinter uns. Dafür gibt es einige herausragende Tricks, so darf hier eine Kaviarfabrik durch einen Hubschrauber überzeugend zerlegt werden. Ein BMW Z8, wirklich ein wunderschönes Auto, darf auch eine Rolle spielen. Ein Glück, dass man hier auf die Computertricks des nachfolgenden Films weitgehend verzichtet hat.

Kurz: Ich habe mich großartig unterhalten.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch bei Brosnan ist der DRITTE Bond der Klassiker!, 12. Februar 2007
Es geht also doch: Als einziger der vier Pierce-Brosnan-Bonds ist "Die Welt ist nicht genug" ein wenig mehr als nur eine gigantische Materialschlacht. Zwar ist die Action nahezu atemberaubend - etwa die Zerstörung der Kaviarfabrik -, doch bestimmen eindeutig die Charaktere den Plot: Bond verliebt sich unglücklich in die reiche Erbin eines Ölmagnaten, kommt dabei zunehmend dahinter, daß selbige Tochter nicht nur schuld ist am Tod ihres Vaters, sondern obendrein im Bunde steht mit einem Top-Terroristen, der ein Bündel Plutonium mit sich herumträgt...
Zwar finde ich Sophie Marceaus Darstellung ein wenig übertrieben, doch kann das abgründige Spiel Robert Carlyles (als Renard) dieses Manko ausgleichen. Pierce Brosnan selbst holt nie erwartete Qualitäten aus sich heraus, zeigt Momente absoluter Gequältheit, hin- und hergerissen zwischen Mitleid, Mißtrauen und Pflichtgefühl. Nach Connerys "Goldfinger (1964) und Moores "Der Spion, der mich liebte" (1977) ist "Die Welt ist nicht genug" also das neueste Beispiel dafür, daß es der dritte Film ist, mit dem ein Bond-Darsteller sein Optimum erreicht - der Film ist übrigens ausgestattet mit der bisher längsten Eingangssequenz der Bond-Geschichte (13 Minuten!).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wohl komplexeste Handlung, 9. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
aller Bondfilme wurde mit TWINE geschaffen. Das Actiondrama in fast shakespearesker Manier fesselt, nicht zuletzt aufgrund des tollen Ensembles, von der ersten bis zur letzten Minute. Allein Sophie Marceau ist eine Klasse für sich. Ihre Wandlung von der verletzbaren Kindfrau hin zur skrupellosen Femme Fatale ist grandios, im wahrsten Sinne des Wortes ganz großes Kino. Für mich ist dieser Bond der beste mit Brosnan, noch vor Goldeneye. Es ist mMn auch der echte letzte Bond. Mit Die Another Day wurde das Ende der Bondära eingeleitet. Skyfall führt dieses unsägliche Erbe leider weiter.
An der Blu-ray-Umsetzung gibt es bei The World Is Not Enough ebenfalls nichts zu kritisieren. Eine perfekte Blu-ray für einen perfekten Bond.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt durchdachter und gemachter Bond-Thriller, 13. Oktober 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Brosnans dritter Bond hat eine der längsten Vortitelsequenzen der Serie. Wenn Bond Geld wiederbeschaffen soll und ihm in dieser Situation auch jemand das Leben rettet, den man nicht sieht, wird schon hier ein gelunges Spannungspolster geschaffen.
Doch actionmäßig gehts direkt rund, wenn Bond sich eine Bootsjagd über die Themse liefert. Was hier abgeht, stellt die Bootsjagden in "Liebesgrüße aus Moskau", "Der Mann mit dem goldenen Colt", "Moonraker" und sogar die bis dahin Serienbeste in "Leben und sterben lassen" in den Schatten.
Titeldesign und Titelsong sind superb. Garbage ist es gelungen, einen Song zu kreiern, ganz in der Bond-Tradition.
Auch wartet der Film mit einigen gelungenen Ideen auf, wenn Bond mit einem Arm in der Schlinge mal eben bei der Missionsverteilung übergangen wird. Umso cleverer und typisch Bonds Art sich attestieren zu lassen, dass er eben doch 'in Form' ist. Gefolgt von einem genialen Kommentar von Moneypenny.
Fast erschreckend weitblickend, wenn man weiß, dass Desmond Llewelyn kurz nach den Dreharbeiten starb, mutet die Sequenz an, in der Q einen Assistenten vorstellt und wie Q hier von der Bühne abtritt.
Neu für Bond-Filme war hier der Einsatz einer Holoprojektion, aber optisch toll gemacht.
Bond-typisch toll sind mal wieder die Actionszenen im Schnee.
Auch vermag der Film mit dem Zuschauer zu spielen, wenn Elektra im Casino mal eben einen horrenden Betrag verzockt. Man sieht Bonds Misstrauen, tappt jedoch als Zuschauer hier noch genauso im dunklen wie er, was es damit auf sich hat.
Doch ist Elektra generell ein sehr vielschichtiger Charakter. Die toughe Geschäftsfrau, dann die panisch Geängstigte und im Casino die leicht Überhebliche. Aber auch Brosnan gibt Bond wieder facettenreich vom smarten Spion, bis zum Killer, wenn er Elektras Sicherheitschef ohne Vorwarnung eliminieren muss. Zudem hat man Bond selten zuvor so wütend gesehen wie hier, wenn er von Terrorist Renard ob seiner Unwissenheit verhöhnt wird. Die Folge ist das nächste Actionhighlight.
So sehr ich als Bond-Fan Diana Rigg in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" liebe, aber mit dem, was sich hier ca. zur 75. Filmminute in der Handlung tut, erweißt sich Elektra endgültig als die bis dahin am perfektest konzipierte Frauenfigur der Bond-Serie. Was der Film hier an Storytwist abliefert, wenn Elektras unschuldige Art in Eiseskälte umschlägt, übertrumpft der Film "In tödlicher Mission" in dem auch erst spät enthüllt wurde, wer der eigentliche Böse ist. Sophie Marceau gibt hier definitv eine grandiose Vorstellung.
Daraus resultiert etwas nie gesehenes, wenn M erstmals die Fassung verliert und Teil von Bonds Mission wird, von der man auch hier noch nicht weiß, was Bond eigentlich verhindern soll.
Doch das er recht nah dran ist, merkt man, wenn wenig später Zukovskys Kaviarfabrik im wahrsten Sinne des Wortes 'zersägt' wird. Einfach eine perfekte, innovative Actionsequenz.
Das Bond durch den ganzen Film den Ereignissen eigentlich immer hinterher rennt, führt zu einer der besten Szenen aller Bond-Filme. Wenn Elektra Bond verhöhnt in einem Mix aus Arroganz und Überheblichkeit ist Bonds prompte eiskalte Reaktion grandios und unvergesslich. Wieder ein toller Beweis, dass Bond eben bei aller Höflichkeit ein skrupelloser Killer sein kann,wenn es die Mission erfordert.
Auch das Finale ist absolut perfekt, spannend und actionreich geraten.
Man sagt, für jeden Bond-Darsteller ist sein dritter Film der Beste. Bei Sean Connery war das "Goldfinger", bei Roger Moore "Der Spion, der mich liebte". Und auch wenn ich zugeben muss, dass meine persönlichen Favoriten der besten Bond-Filme "Im Geheimdienst Ihrer Majestät", "In tödlicher Mission", "Der Hauch des Todes" und "Lizenz zum Töten" waren bis zu diesem Film, trifft es bei Brosnan absolut zu, dass sein dritter Bond sein bester ist. "Die Welt ist nicht genug" ist dramaturgisch und psychologisch perfekt durchdacht, Brosnan als Bond noch perfekter, Elektra die faszinierendste Frau aller Filme, Action, Schauplätze und Musik sind vom Feinsten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Beste Bondfilm von Brosnan, 11. November 2008
Es gibt nicht viele Filme in die ich öfters ins Kino gegangen bin, doch James Bond - Die Welt ist nicht genug, ist so einer von diesen Filmen die es einfach Wert sind. Hierbei handelt es sich um den besten Bondfilm von Pierce Brosnan, der hier wohl in der Rolle seines Lebens zu sehen ist. Die vielen Stars die im Film mitspielen sind eine wahre Augenweide vorallem die wunderschöne Sophie Marcuea aus den La Boum Filmen.

Story:
Sir Robert King, britischer Industrieller und alter Freund von M, wird direkt im Gebäude des MI6 mittels einer Bombe ermordet. Bond verfolgt die vermeintliche Attentäterin mit Qs neuester Entwicklung, einem bewaffneten Rennboot, quer durch London, jedoch ohne Erfolg: über dem Millennium Dome sprengt sie sich in einem Fesselballon in die Luft. Bond wird zum Schutz von Kings Tochter Elektra abgestellt, die jedoch nicht bereit ist, dem MI6 noch einmal zu vertrauen. Dafür gibt es zwei Gründe: zum einen hat der MI6 beim Schutz ihres Vaters versagt, zum anderen konnte ihr der MI6 auch nicht helfen, als sie selbst einige Wochen vor dem Tode ihres Vaters durch den russischen Terroristen Viktor Zokas, genannt Renard (frz: der Fuchs), entführt wurde.

In Aserbaidschan, wo Elektra die Arbeit ihres Vaters fortführt, eine Öl-Pipeline zu bauen, gibt es bald die ersten Probleme in Form von Angriffen auf Elektra und Bond. Der Agent verfolgt die Spur bis zu einer Gruppe von Forschern, die sich in Kasachstan mit Atomwaffen beschäftigen. Dort trifft er unter anderem auf die Spezialistin Dr. Christmas Jones - und auf Renard. Im Gespräch mit ihm erfährt er einige Dinge, die ihn zu der Einsicht bringen, dass Elektra unter dem Stockholm-Syndrom leidet und mit Renard gemeinsame Sache macht. Unterdessen macht sich M, die von all dem keine Ahnung hat, auf den Weg zu Elektra, um ihr beizustehen.

Als Bond mit Dr. Jones zu Elektra zurückkehrt, steht die Pipeline vor einer neuen Bedrohung: eine Atombombe rast durch die Pipeline auf ein Öl-Terminal zu. Während Bond und Dr. Jones die Bombe entschärfen, stellen sie fest, dass die Hälfte des waffenfähigen Plutoniums fehlt. Nach Entfernung der anderen Hälfte lassen sie die Bombe detonieren, um Elektra in Sicherheit zu wiegen. Elektra nimmt währenddessen M als Geisel und flieht nach Istanbul. Als M von Elektra den Grund für die Ermordung von Elektras Vater in Erfahrung bringen will, gibt diese zu, wie sehr sie ihren Vater gehasst hatte. Ihrer Meinung nach hatte ihr Großvater das Ölimperium aufgebaut und ihr Vater stahl es ihrer Mutter. Bond findet über Zukowskijs Verbindungen Elektra, wird aber von ihr gefangengenommen. Elektra will ihn zu Tode foltern, während Renard im Bosporus eine in ein U-Boot eingebaute Atombombe detonieren lassen soll, die Istanbul zerstören und den Bosporus auf Jahrzehnte radioaktiv verseuchen würde. Damit wäre ihre Pipeline die einzig funktionierende in der Region. Bond kann sich bei einem Angriff Zukowskijs befreien, Elektra töten und M retten.Doch ob er auch Viktor aufhalten kann wird sich zeigen!!

Die Welt ist nicht genug ist der 1999 gedrehte 19. Film der James-Bond-Reihe und der dritte Film mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle. Und ist für mich persönlich einer der besten James Bond Filme überhaupt, der in jede Sammlung einen Actionfans gehört.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Welt ist nicht genug, 16. November 2003
Dieser Satz stimmt allerdings. Anscheinend will man immer mehr, und mehr, und mehr. Ähnlich wie Elektra, die wundervolle Schönheit und bösartige Teuflin, die es dem Agenten mit der Lizenz zum Töten in seinem 19. Abenteuer nicht leicht macht. Dabei wird sie unterstützt von einem wahnsinnigen Terroristen, Rénard, der dank Bonds Kollegen 009 mit einer Kugel im Kopf rumläuft. Fest steht, dass die Kugel Rénard eines Tages töten wird, doch bis dahin nimmt seine Kraft von Tag zu Tag zu, wodurch er zu seinem der gefährlichsten Bondschurken aller Zeiten wird.
Der Film befasst sich mit seiner weitläufig actiongeladenen Handlung um eine Weltkrise, die heute noch aktuell ist. Der Kampf um Öl veranlasst die Tochter von King, dem Leiter des größten Ölimperiums der Welt, eine ganze Stadt in Schutt und Asche zu legen, um sich so den Transport der eigenen Pipelines zu sichern. Bond erkennt auf seiner gefährlichen Mission diese Gefahr erst sehr spät. Beinahe schon zu spät...
"Die Welt ist nicht genug" ist der Film, der den Auftakt der Herrschaft der gnadenlosen Action darstellt. Mehr und mehr drängt sich dieses nicht unbedingt unwichtiges Element in den Vordergrund und raubt dem Sinn des Bond-Phänomens die anderen, wichtigen Elemente. Dafür, dass die Action langsam die Oberhand gewinnt, ist dieser Film dennoch spektakulär und durch die fetzige Musik von David Arnold schießt der Adrenalienpegel bei den spannendsten Szenen in die Höhe. Und auch die Bond-Schönheiten kommen dabei nicht zu knapp.
Ein starker Film, der leider etwas vom Stil und dem Gedankengang seiner beiden Vorgänger abweicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einer der besten Bonds seit langem, 23. Juni 2000
Von Ein Kunde
Obwohl viele Szenen aus den eigenen Bonfilmen kopiert wurden und das erste drittel des films mit zuviel actionszenen gespickt ist,bietet er größtmögliche Unterhaltung auf Bond-Niveu.Außerdem ist die Story intressanter als die von Goldeneye und der MORGEN stirbt nie,aber vor allem an Pierce Brosnan,der das erste mal in dieser Rolle aufzugehen zu scheint,liegt es,dass in diesem Bond der Flair nicht verlorengeht.Wie schon gesagt,liegt auch daran dass man viele Szenen wiedererkennt,aber genau das machen diesem Film zu einem der besten seiner Reihe.Hätte man die Actionszenen ein bisschen besser verteilt,wäre er nahezu perfekt.deshalb "nur" 4 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Bond seit Goldfinger 1963 !, 26. Mai 2000
Von Ein Kunde
Die Welt ist nicht genug ist der bislang beste Bond mit Pierce Brosnan ! Nach einer unglaubwürdigen Story in Goldeneye und zuviel Action in Der MORGEN stirbt nie bietet TWINE eine hervorragende Mischung aus Action, Story und Charakteren. Michael Apted schafft es nach langer Zeit, wieder einen Bond zu drehen, der einen wirklich vom Hocker reißt. Klasse !
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bond zwischen zwei Frauen, 30. Januar 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein Tiefpunkt, in dem Brosnan etwas hilflos durch ein schlechtes Drehbuch irrt. Mit "Die Welt ist nicht genug" folgt aber dann einer der stärksten Bondfilme.

Diesmal macht Brosnan wieder eine gute Figur. Schon in der Eröffnungssequenz, die mit einer furiosen Jagd zweier Boote auf der Themse in London endet, sehen wir wieder den Geheimagenten, den wir alle lieben: Physisch stark, dynamisch, nie um eine schnelle, kreative Lösung verlegen und mit mehr als einer Spur von Selbstironie ausgestattet (die Krawatte wird auch unter Wasser gerichtet). Und nicht viel später wird das eigentliche Thema eingeführt. Bond darf sich verlieben. Nein, nicht nur eine Bettgeschichte. Er ist richtig verknallt, und seine rationale Seite weis auch noch, dass diese Liebe schlecht für ihn sein wird. Und natürlich hilft ihm dieses Wissen nicht weiter. Gezwungenermaßen handelt er dann auch gegen den Befehl vom M. Und natürlich macht Liebe blind und Bond durchschaut daher nicht die Spiele der Bösen in diesem Drama.

Die Böse, soviel sei hier verraten, wird von Sophie Marceau ebenfalls überzeugend gespielt. Kaum etwas erinnert hier noch an "La Boom", in dem Sie als 14-jährige ihre erste Liebe erleben durfte. Nein, als Electra King ist sie ganz Frau, extrem erotisch, wundervoll angezogen, selbstbewusst und unberechenbar. Kein Wunder, dass Bond sich verliebt. Ich hätte es auch getan. Und wie sie sich nackt unter der Bettdecke räkelt, ohne dass man auch nur eine kritische Stelle Haut sehen kann, ist auch eine Kunst. Als es schließlich am Schluss zu einer Art Folterszene kommt, weis man nicht, was Bond mehr weh tut, der komische Stuhl oder die Tatsache, dass Sie vor dem Stuhl steht. Aber selbst das ist alles nicht ohne eine gewisse Erotik dargestellt.

Der Witz des Films besteht nun darin, dass mit dem All-American-Girl Denise Richards das maximale Kontrastprogramm zu Sophie Marceau gefahren wird. Statt der geheimnisvollen, unberechenbaren Europäerin spielt die Richards den Sexy-Kumpeltyp, statt hautengen, eleganten Abendkleidern sehen wir Hot Pants und Wet T-Shirt. Sie ist nett, sie ist ein Partner, sie ist einfach die Gute. Aber wir wissen, dass Bond zwar am Ende des Films eine Nacht mit ihr verbringen wird, vielleicht auch mehrere, aber sie sein Leben nicht wirklich beeinflussen wird. Eine Ablenkung auf Zeit, so schön sie auch sein mag.

Neben diesem Dreiergespann sehen wir noch einen für Bondverhältnisse eher durchschnittlichen Bösen. Leider liegen die Zeiten eines Curt Jürgens oder eines Gert Fröbes als Goldfinger ja schon lange hinter uns. Dafür gibt es einige herausragende Tricks, so darf hier eine Kaviarfabrik durch einen Hubschrauber überzeugend zerlegt werden. Ein BMW Z8, wirklich ein wunderschönes Auto, darf auch eine Rolle spielen. Ein Glück, dass man hier auf die Computertricks des nachfolgenden Films weitgehend verzichtet hat.

Kurz: Ich habe mich großartig unterhalten.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Bond zwischen zwei Frauen, 3. November 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein Tiefpunkt, in dem Brosnan etwas hilflos durch ein schlechtes Drehbuch irrt. Mit "Die Welt ist nicht genug" folgt aber dann einer der stärksten Bondfilme.

Diesmal macht Brosnan wieder eine gute Figur. Schon in der Eröffnungssequenz, die mit einer furiosen Jagd zweier Boote auf der Themse in London endet, sehen wir wieder den Geheimagenten, den wir alle lieben: Physisch stark, dynamisch, nie um eine schnelle, kreative Lösung verlegen und mit mehr als einer Spur von Selbstironie ausgestattet (die Krawatte wird auch unter Wasser gerichtet). Und nicht viel später wird das eigentliche Thema eingeführt. Bond darf sich verlieben. Nein, nicht nur eine Bettgeschichte. Er ist richtig verknallt, und seine rationale Seite weis auch noch, dass diese Liebe schlecht für ihn sein wird. Und natürlich hilft ihm dieses Wissen nicht weiter. Gezwungenermaßen handelt er dann auch gegen den Befehl vom M. Und natürlich macht Liebe blind und Bond durchschaut daher nicht die Spiele der Bösen in diesem Drama.

Die Böse, soviel sei hier verraten, wird von Sophie Marceau ebenfalls überzeugend gespielt. Kaum etwas erinnert hier noch an "La Boom", in dem Sie als 14-jährige ihre erste Liebe erleben durfte. Nein, als Electra King ist sie ganz Frau, extrem erotisch, wundervoll angezogen, selbstbewusst und unberechenbar. Kein Wunder, dass Bond sich verliebt. Ich hätte es auch getan. Und wie sie sich nackt unter der Bettdecke räkelt, ohne dass man auch nur eine kritische Stelle Haut sehen kann, ist auch eine Kunst. Als es schließlich am Schluss zu einer Art Folterszene kommt, weis man nicht, was Bond mehr weh tut, der komische Stuhl oder die Tatsache, dass Sie vor dem Stuhl steht. Aber selbst das ist alles nicht ohne eine gewisse Erotik dargestellt.

Der Witz des Films besteht nun darin, dass mit dem All-American-Girl Denise Richards das maximale Kontrastprogramm zu Sophie Marceau gefahren wird. Statt der geheimnisvollen, unberechenbaren Europäerin spielt die Richards den Sexy-Kumpeltyp, statt hautengen, eleganten Abendkleidern sehen wir Hot Pants und Wet T-Shirt. Sie ist nett, sie ist ein Partner, sie ist einfach die Gute. Aber wir wissen, dass Bond zwar am Ende des Films eine Nacht mit ihr verbringen wird, vielleicht auch mehrere, aber sie sein Leben nicht wirklich beeinflussen wird. Eine Ablenkung auf Zeit, so schön sie auch sein mag.

Neben diesem Dreiergespann sehen wir noch einen für Bondverhältnisse eher durchschnittlichen Bösen. Leider liegen die Zeiten eines Curt Jürgens oder eines Gert Fröbes als Goldfinger ja schon lange hinter uns. Dafür gibt es einige herausragende Tricks, so darf hier eine Kaviarfabrik durch einen Hubschrauber überzeugend zerlegt werden. Ein BMW Z8, wirklich ein wunderschönes Auto, darf auch eine Rolle spielen. Ein Glück, dass man hier auf die Computertricks des nachfolgenden Films weitgehend verzichtet hat.

Kurz: Ich habe mich großartig unterhalten.
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James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug
James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug von Michael Apted (DVD - 2012)
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