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4.0 von 5 Sternen Undankbares Erbe souverän gemeistert! Oder: "Willkommen in Österreich, 007!"
Wir schreiben das Jahr 1987: Roger Moore hat nach 7 erfolgreichen Bond-Abenteuern seine "Lizenz zum Töten" an den Nagel gehängt und gleichzeitig - während seiner 13jährigen Ära (!) - aus Bond eine Figur gemacht, die wohl ihm selbst näher kam als Ian Flemings Roman-Original.
Nicht selten bewegte sich Mr. Moore auf dünnem Eis, kratzte...
Veröffentlicht am 22. November 2012 von Michael Krautschneider

versus
2.0 von 5 Sternen Der Hauch des Todes
Die Qualität des Films, der Lieferservice von Medimops waren wie immer hervorragend. Das mir der Film nicht gefällt ist eine andere Sache und liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. mfg
Vor 1 Monat von Carola Klünder veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Undankbares Erbe souverän gemeistert! Oder: "Willkommen in Österreich, 007!", 22. November 2012
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Wir schreiben das Jahr 1987: Roger Moore hat nach 7 erfolgreichen Bond-Abenteuern seine "Lizenz zum Töten" an den Nagel gehängt und gleichzeitig - während seiner 13jährigen Ära (!) - aus Bond eine Figur gemacht, die wohl ihm selbst näher kam als Ian Flemings Roman-Original.
Nicht selten bewegte sich Mr. Moore auf dünnem Eis, kratzte er an der Grenze des Erträglichen was seine ironische, oftmals (über)witzige Verkörperung Bonds anbelangt.
Nichtsdestotrotz hat er ein Vakuum hinterlassen als er - bereits 60jährig - in den 007-Ruhestand trat. Im Grunde genommen konnte - wer auch immer es sein mochte - Moores Nachfolger nichts anderes als enttäuschen...
An dieser Stelle muss man sagen, dass Timothy Dalton - obwohl er neben George Lazenby der umstrittenste Bond-Darsteller bis dahin war - ein überraschend gefälliges Debüt geglückt ist.
Härte war angesagt! Vielleicht kann man hier durchaus Parallelen zu Daniel Craig ziehen, der heutzutage ebenfalls (wieder) einen härteren und kälteren Bond auf der Leinwand repräsentiert. Vermutlich war der Bruch Moore-Dalton aber verhältnismäßig sanft, im Gegensatz zum radikalen Ärawechsel Brosnan-Craig. (Anm.: Zwischen Dalton und Pierce Brosnan sehe ich persönlich gar keine Bruchstelle. Trotz 6jähriger Unterbrechung hat Brosnan meiner Meinung nach ziemlich genau dort weitergemacht, wo Dalton aufgehört hat...) Denn obwohl Dalton oftmals etwas unterkühlt wirkt und imagemäßig eher einem durchschnittlichen Actionhelden nahekommt als einem Bond-Sir mit allen Facetten, hat er es auf erstaunliche Weise irgendwie geschafft, Bond ein neues Gesicht zu verleihen ohne die (auch damals bereits vorhandene) Tradition der 007-Reihe völlig zu missachten.
Zugute kam Herrn Dalton bestimmt die gute Story von "Der Hauch des Todes": Zunächst soll Bond einen Überläufer vom KGB schützen, ehe sich herausstellt, dass dieser nur ein Spiel spielt, um Ost und West gegeneinander auszuspielen und Verwirrung zu stiften, damit er ungestört mit einem Waffenschmuggler seinen höchstprofitablen Geschäften nachgehen kann. Natürlich wäre alles halb so interessant, gäbe es da nicht eine KGB-Agentin, die 007 gleich zu Beginn des Streifens absichtlich mit seinem Scharfschützengewehr verfehlt und - so wie zunächst auch Bond - nicht ahnt, welches intrigenhafte Spiel hier vonstatten geht... (Sie ist überdies die Geliebte des vermeintlichen Überläufers.)
Was diesen Bond meiner Meinung nach allerdings tatsächlich zu einem der besten seiner Sorte macht, sind die hervorragend gewählten Drehschauplätze! Mal ist man hinter dem Eisernen Vorhang (CSSR), mal in London, mal im verträumten Wien, dann plötzlich im Mittleren Osten und zwischendurch auch in Afrika. Die Mischung ist schlichtweg perfekt!
Und während sich Bond in der (ehemaligen) CSSR durch und über Schnee und Eis schlägt, so kämpft er sich in Asien durch brennend heißen Wüstensand.
Auch die Bösewichte können allesamt überzeugen. Das Bond-Girl ist eher nur mittelmaß, aber - so finde ich - keineswegs so schlecht, wie sie oft gemacht wird! Sie spielt für Bond-Girl-Verhältnisse eine recht ausgedehnte Rolle und meistert diese sehr passabel.

Irgendwie ist es verwunderlich, dass der große Ära-Wechsel nach "Gott" Moore so unspektakulär und reibungslos vonstatten gegangen ist - zumindest aus heutiger Sicht (und das spricht eindeutig für Timothy Dalton!). Da ich 1987 noch zu klein war, habe ich etwaige Diskussionen o. Ä. rund um die Moore-Nachfolge nicht mitbekommen.
Für mich jedenfalls steht fest, dass Dalton hier gezeigt und bewiesen hat, wie man 007 härter machen kann, ohne den Ruf bzw. die Tradition der Bond-Reihe hammerschlagartig zu zertrümmern.

Ja, "Der Hauch des Todes" ist explosiver, schneller und auch etwas spritziger als seine Vorgänger, aber durch M, Q, Moneypenny, Felix sowie ein gutes Drehbuch und letztlich einen überzeugenden Mr. Dalton, bleibt sich die Bond-Reihe hier selbst treu.
Für mich persönlich war "Der Hauch des Todes" lange Zeit einer meiner Favoriten in der Bond-Serie. Zwar hat er mittlerweile (mit ansteigendem Alter meinserseits) etwas gegen Sir Connery und teilweise auch Moore (und Lazenby und sogar Brosnan) eingebüßt, unter die Top-10-Bonds würde ich ihn jedoch auch heute noch reihen.

Kurzum: Ein sehr zufriedenstellendes Gesamtergebnis, das unbestreitbar mit dem "Bond-Siegel" gekennzeichnet ist!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bond-Serie hat ihren absoluten Zenit erreicht..., 10. November 2012
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
...mit diesem Film, der später nur noch von seinem direkten Nachfolger übertroffen werden konnte.

Der große Sir Roger Moore hat abgedankt. Wie kann man ihn ersetzen? Überhaupt nicht!
Und zum Glück hat man das auch gar nicht erst versucht. Man hat Bond modernisiert, die Reihe der neuen Zeit angepasst. Ohne jedoch - wie in den neuesten Filmen mit Daniel Craig - die alten Tugenden über Bord zu werfen. Erneuerung, aber nicht Negierung der Figur des smarten Geheimagenten, den wir über Jahrzehnte so sehr lieben gelernt haben.
Erweiterung, statt völliges Zeitgeist gemäßes Umkrempeln.
Und das Konzept ging auf!
Heraus kam der beste Bondfilm bis dato.
Ein Bond aus eben jener Zeit, als Bondfilme noch Maßstäbe setzten, die von anderen Produktionen - mal gut, mal weniger gut - adaptiert wurden. Im Gegensatz zu den jüngsten Machwerken dieser Reihe. Diese sind zwar ebenfalls darum bemüht, 007 in die Gegenwart zu holen. Doch versucht man es heute lieber damit panisch andere erfolgreiche Reihen zu kopieren und Bond aufzupfropfen, anstatt sich der alten Tugenden zu erinnern, und selbst nach neuen Wegen zu suchen.
Dieser Bond jedoch war noch ein TrendSETTER - kein Trend-Hinterherhechler!

DER HAUCH DES TODES hat alles was einen echten Bond ausmacht: Charm, Action, eine Agentenstory, die mit so mancher Überraschung und Wendung aufwartet, mit Maryam d’Abo ein Bondgirl vom Feinsten, deren Persönlichkeit sich neben der von James Bond nicht zu verstecken braucht (ein Konzept, dass sich durch beide Dalton-Filme zieht), einen Hauch von klassischem Abenteuerfilm, und natürlich großartige Schauplätze,
Atmosphärische Dichte trägt den Film, ebenso wie packende Spannung, und einer deutlich härteren Gangart, gegenüber seinen Vorgängern.
Bei alldem kommt aber auch der Humor nicht zu kurz - ohne jedoch ins Alberne abzugleiten. Das Gleichgewicht zwischen Spannung und Witz wird stets gewahrt. Stichwort: Abfahrt mit Chello.

Die Schauspielerriege wurde sorgsam zusammengestellt und erfüllt alle Erwartungen. So unterschiedlich die jeweiligen Rollen angelegt waren, so bravurös wurden jene von den entsprechenden Akteuren ausgefüllt. Jeroen Krabbe als angeblich übergelaufener General, der jedoch ganz andere Pläne im Sinn hat, ebenso, wie Joe Don Baker als größenwahnsinniger, millitärverliebter Waffenhändler.
Über John Rhys-Davies als General Pushkin braucht wohl kein Wort geschrieben zu werden, spielte er doch mit exakt der Überzeugungskraft, die man von einem Schauspieler seines Kalibers zu recht erwarten darf.

Die üblichen notwendigen Bondzutaten, Miss Moneypenny, geschüttelte Martinis,sowie die geliebten Gedgets von Q (Desmond Llewelyn) wurden gekonnt in die Handlung eingeflochten, und sorgen stets für das entsprechende Bond-Feeling.

Am überzeugensten aber ist der Hauptdarsteller Timothy Dalton. Der bislang Einzige, der bei Übernahme der Rolle bereits ein ausgereifter Schauspieler von Weltklasseformat war, was diesem in jeder Szene - selbst in kleinsten Nuancen - anzumerken ist, und deutlich aus der Riege der Bonds hervorhebt.
Aber, ich möchte nicht missverstanden werden: Bond himself - das war, ist, und wird für immer Sir Sean Connery bleiben.
Doch musste dieser sich erst im Laufe der Jahre zu einem Schauspieler von eben jenem Weltklasseformat entwickeln. Hat er doch seine mit Abstand beste Bonddarstellung erst als gereifter Bond in SAG NIEMALS NIE abgeliefert.
Dalton aber war bereits bei Amtsantritt ein fertiger Charakterdarsteller von großartigem Format.
Ein Glück für diesen Film, dass der ursprünglich - damals bereits - vorgesehene Brosnan absagen musste. Doch das ist natürlich rein subjektiv. Andere mögen da eine andere Ansicht haben - und diese sei ihnen auch gegönnt.

Zwar war ich persönlich nie ein A-ha Fan, sie haben jedoch einen ganz passablen Titelsong abgeliefert. Zwar keiner, der auch nur annähernd das Zeug hätte, zu den Klassikern der Reihe Tuchfühlung aufzunehmen, jedoch passt er ganz gut.

Fazit:
Ein Bond, den man sich unbedingt zulegen sollte. Spannende Fernsehabende mit großartigem Flair garantiert.

Meine persönliche Nummer 2 unter den Bondfilmen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monogamer, aber keineswegs monotoner Bond, 27. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Na endlich, 007 kann auch monogam sein - wenn's auch nur für diesen Film war. James Bond (Timothy Dalton) verliebt sich in "Der Hauch des Todes" in die tschechische Cellistin Kara Milovy (Maryam d'Abo), was deren Stradivari-Cello ein Einschussloch einbringt.

Bösewichter russischer Provenienz gibt's in "The Living Daylights" (Originaltitel) zuhauf, und Bond bläst den meisten von ihnen besagte Lebenslichter aus. Selbst als Schurke noch witzig: Jeroen Krabbè (ein Holländer, der einen Russen spielt, ist an und für sich schon heiter). John Rhys-Davies (Zwerg Gimli aus "Der Herr der Ringe") hat als General Pushkin seinen Auftritt.

Die Drehorte bieten einen wahren Warm-Kalt-Warm-Wechsel. Von Gibraltars Klippen geht's in die verschneite ehemalige Tschechoslowakei und schließlich in die Wüstenei Afghanistans. Dass die afghanischen Szenen in Marokko und die tschechischen in Wien gedreht wurden, tut der Sache keinen Abbruch. Tarnen und täuschen gehört schließlich die Agentenleben ;-)

Was mir an "Der Hauch des Todes" besonders gefällt: Dalton versucht seine Vorgänger in der Bond-Rolle nicht zu kopieren. Machosprüche und Snobismus halten sich in Grenzen. Bond wirkt realitätsnäher und beziehungstauglicher. Maryam d'Abo passt da gut dazu. Kein aufgedonnertes Model, sondern quasi die hübsche junge Frau von nebenan, der man das Cellospiel tatsächlich abnimmt. Man stelle sich etwa Ursula Andress mit einem Cello vor - undenkbar!

Motorfans kommen auf ihre Rechnung: Aston Martin feiert in Form eines Vantage Volante seine Wiederkehr. Auch wenn 007 das noble Gefährt zu Schrott bolzt.

In Summe eine gelungene Leistung von Regiesseur John Glen und ein ebenso gelungenes Debut für Timothy Dalton als Doppelnullagent Ihrer Majestät.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Undankbares Erbe souverän gemeistert! oder "Willkommen in Österreich, 007...", 8. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Wir schreiben das Jahr 1987: Roger Moore hat nach 7 erfolgreichen Bond-Abenteuern seine "Lizenz zum Töten" an den Nagel gehängt und gleichzeitig - während seiner 13jährigen Ära (!) - aus Bond eine Figur gemacht, die wohl ihm selbst näher kam als Ian Flemings Roman-Original.
Nicht selten bewegte sich Mr. Moore auf dünnem Eis, kratzte er an der Grenze des Erträglichen was seine ironische, oftmals (über)witzige Verkörperung Bonds anbelangt.
Nichtsdestotrotz hat er ein Vakuum hinterlassen als er - bereits 60jährig - in den 007-Ruhestand trat. Im Grunde genommen konnte - wer auch immer es sein mochte - Moores Nachfolger nichts anderes als enttäuschen...
An dieser Stelle muss man sagen, dass Timothy Dalton - obwohl er neben George Lazenby der umstrittenste Bond-Darsteller bis dahin war - ein überraschend gefälliges Debüt geglückt ist.
Härte war angesagt! Vielleicht kann man hier durchaus Parallelen zu Daniel Craig ziehen, der heutzutage ebenfalls (wieder) einen härteren und kälteren Bond auf der Leinwand repräsentiert. Vermutlich war der Bruch Moore-Dalton aber verhältnismäßig sanft, im Gegensatz zum radikalen Ärawechsel Brosnan-Craig. (Anm.: Zwischen Dalton und Pierce Brosnan sehe ich persönlich gar keine Bruchstelle. Trotz 6jähriger Unterbrechung hat Brosnan meiner Meinung nach ziemlich genau dort weitergemacht, wo Dalton aufgehört hat...) Denn obwohl Dalton oftmals etwas unterkühlt wirkt und imagemäßig eher einem durchschnittlichen Actionhelden nahekommt als einem Bond-Sir mit allen Facetten, hat er es auf erstaunliche Weise irgendwie geschafft, Bond ein neues Gesicht zu verleihen ohne die (auch damals bereits vorhandene) Tradition der 007-Reihe völlig zu missachten.
Zugute kam Herrn Dalton bestimmt die gute Story von "Der Hauch des Todes": Zunächst soll Bond einen Überläufer vom KGB schützen, ehe sich herausstellt, dass dieser nur ein Spiel spielt, um Ost und West gegeneinander auszuspielen und Verwirrung zu stiften, damit er ungestört mit einem Waffenschmuggler seinen höchstprofitablen Geschäften nachgehen kann. Natürlich wäre alles halb so interessant, gäbe es da nicht eine KGB-Agentin, die 007 gleich zu Beginn des Streifens absichtlich mit seinem Scharfschützengewehr verfehlt und - so wie zunächst auch Bond - nicht ahnt, welches intrigenhafte Spiel hier vonstatten geht... (Sie ist überdies die Geliebte des vermeintlichen Überläufers.)
Was diesen Bond meiner Meinung nach allerdings tatsächlich zu einem der besten seiner Sorte macht, sind die hervorragend gewählten Drehschauplätze! Mal ist man hinter dem Eisernen Vorhang (CSSR), mal in London, mal im verträumten Wien, dann plötzlich im Mittleren Osten und zwischendurch auch in Afrika. Die Mischung ist schlichtweg perfekt!
Und während sich Bond in der (ehemaligen) CSSR durch und über Schnee und Eis schlägt, so kämpft er sich in Asien durch brennend heißen Wüstensand.
Auch die Bösewichte können allesamt überzeugen. Das Bond-Girl ist eher nur mittelmaß, aber - so finde ich - keineswegs so schlecht, wie sie oft gemacht wird! Sie spielt für Bond-Girl-Verhältnisse eine recht ausgedehnte Rolle und meistert diese sehr passabel.

Irgendwie ist es verwunderlich, dass der große Ära-Wechsel nach "Gott" Moore so unspektakulär und reibungslos vonstatten gegangen ist - zumindest aus heutiger Sicht (und das spricht eindeutig für Timothy Dalton!). Da ich 1987 noch zu klein war, habe ich etwaige Diskussionen o. Ä. rund um die Moore-Nachfolge nicht mitbekommen.
Für mich jedenfalls steht fest, dass Dalton hier gezeigt und bewiesen hat, wie man 007 härter machen kann, ohne den Ruf bzw. die Tradition der Bond-Reihe hammerschlagartig zu zertrümmern.

Ja, "Der Hauch des Todes" ist explosiver, schneller und auch etwas spritziger als seine Vorgänger, aber durch M, Q, Moneypenny, Felix sowie ein gutes Drehbuch und letztlich einen überzeugenden Mr. Dalton, bleibt sich die Bond-Reihe hier selbst treu.
Für mich persönlich war "Der Hauch des Todes" lange Zeit einer meiner Favoriten in der Bond-Serie. Zwar hat er mittlerweile (mit ansteigendem Alter meinserseits) etwas gegen Sir Connery und teilweise auch Moore (und Lazenby und sogar Brosnan) eingebüßt, unter die Top-10-Bonds würde ich ihn jedoch auch heute noch reihen.

Kurzum: Ein sehr zufriedenstellendes Gesamtergebnis, das unbestreitbar mit dem "Bond-Siegel" gekennzeichnet ist!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der 3.beste James Bond-Film, 3. April 2013
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Timothy Dalton ist für mich der beste James Bond-Darsteller überhaupt,da er Bond als absoluten Profi darstellt,
der im richtigen Moment auf seinen Instinkt vertraut als stur Anweisungen zu befolgen.
Der Hauch des Todes bietet eine schöne Agentengeschichte und tolle Action(Pretitle),bei der mir die Autoverfolgungsjagd mit Bond's
Aston Martin V8,eines der praktischsten Bondautos,am erwähnenswertesten erscheint,da diese vor tollen Einfällen nur so strotzt und
eine der besten Actionsequenzen der gesamten Bondreihe ist.Allgemein ist die Action,wie schon öfters geschrieben wurde,
explosiver und recht innovativ.
Es gibt mehrere Bösewichter,die aber alle gut besetzt sind.Das Bondgirl ist mir ein wenig zu naiv angelegt,wofür aber die gute
und hübsche Darstellerin nichts kann.
Der Grundton ist ein wenig ernster als bei den Moore-Bonds,was mir im Zusammenhang mit Dalton's Darstellung als James Bond sehr gut
gefallen hat.Was heute vielleicht manche kritisieren,dass Bond mit afghanischen Freiheitskämpfern reitet.Ich akzeptiere den Film
so wie er ist,denn er ist in Würde gealtert und man kann nichts daran ändern,dass der Zahn der Zeit an den alten Bondfilmen nagt.
John Barry komponiert hier seinen letzten James Bond-Soundtrack,welcher einer der besten der gesamten Reihe ist und die richtige
Agentenatmosphäre aufkommen lässt.
Fazit:Toller Bond und meine persönliche Nr.3 unter den Bondfilmen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Timothy Dalton, 13. November 2013
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Dies ist einer meiner Lieblingsbondfilme, und Timothy Dalton ist neben Pierce Brosnan mein Lieblingsbond, daher kann ich bei diesem Film auch viel leich-
ter über Unstimmigkeiten hinwegsehen.
Die Schauplätze sind bunt und aufregend, sei es Afghanistan, sei es Wien. Ein Bild (fliegender Teppich), das in den Medien grassiert, belegt wunderbar,
dass man die Endfassung des Films gut durchdacht hat und Albernheiten wie diesen Teppich weggelassen hat. James Bond zeigt hier auch mehr Gefühle als in
anderen Filmen. Man versteht seine Gefühlsregungen und nimmt sie ihm ab, was daran liegt, dass Timothy Dalton wohl der beste Schauspieler ist, der je den
Agenten ihrer Majestät dargestellt hat. Natürlich werden andere sagen, dieser Ruf gehört Sean Connery, aber das ist ja wohl Geschmackssache.
Faszinierend finde ich die Verfolgungsjagd, bei der Bond und Kara Karas Cellokasten als Schlitten benutzen, und ungeheuer spannend ist der Kampf zwischen
Bond und dem Killer Necros (sehr böse: Andreas Wisniewski). Als Schauspieler müssen unbedingt noch erwähnt werden: Jeroen Krabbe (General Koskow) und Joe
Don Baker (Brad Mitchell).
Bei 'Der Hauch des Todes' handelt es sich um einen sehr spannenden Agentenfilm mit einem 'Hauch von Romanze'. Sehenswert. Auch der Titelsong 'The Living
Daylights' von A-ha ist absolut hörenswert und war zu Recht ein großer Hit.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum 25jährigen Jubiläum einer der besten Thriller, 13. Oktober 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Schon die Eröffnungssequenz ist bei diesem Film super, wenn drei 00-Agenten zu einer Übung über Gibraltar abspringen. Besieht man sich mit etwas Fantasie die Gesichter von zweien, fällt eine gewisse Ähnlichkeit mit einem jungen Roger Moore und einem jungen George Lazenby auf. Doch werden die beiden direkt getötet und wer bleibt übrig? Timothy Dalton, der neue Bond. Der bewährt sich bei einer anschließenden Killerjagd auch gleich darauf grandios. So fit wie hier wirkte Bond seit "In tödlicher Mission" nicht mehr.
Perfekt sind hier wieder Titeldesign und Titelsong, der genau das Flair hat, dass ein Bond-Song haben muss.
Dalton ist ein wohltuend anderer Bond. Ein Spion, der top konzentriert ist, zwar ein Auge auf die Frauen hat, aber das prompt seiner Arbeit unterordnet. Zudem scheut er sich auch nicht, auf eine Frau zu schießen.
Auch der Bond-Humor nimmt hier weniger Raum ein, ist aber dafür präziser und ironischer eingesetzt.
Von Beginn an super ist John Barrys Filmmusik.
Überzeugend wirkt Dalton auch, als ein Bond, der gegen Anweisungen von M verstößt und dem Konsequenzen egal sind. Das gab es seit "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" nicht mehr, als Bond eigenmächtig loszog, den Piz Gloria anzugreifen.
Ebenfalls zum ersten Mal seit diesem Film fährt Bond hier auch wieder Aston Martin. Dieser wird in Punkto Action denn auch wieder beeindruckend in Szene gesetzt mit diversen Extras.
Doch vermag der neue Bond auch zu improvisieren, wie man sieht, wenn ein Reifen zerschossen ist oder gerade kein Schlitten zur ist für eine Flucht.
Bemerkenswert ist auch die Beziehung, die sich zwischen Bond und Kara entwickelt. Ähnlich natürliche Beziehungen hatte Bond zuvor nur in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" zu Tracy und "In tödlicher Mission" zu Melina. Die Chemie zwischen Timothy Dalton und Maryam d'Abo stimmt einfach.
Doch auf einen Touch Romantik folgt hier stets Thrill und gibt Dalton die Chance, seinen Bond weiter zu profilieren. Einen Bond, der gefasst wirkt, aber eine Eiseskälte ausstrahlt, wie nach einem Mord auf dem Prater oder wenn er General Pushkin auflauert, gab es lange nicht.
Einige tolle Szenen einfach mal zum genießen durch die tolle Kameraführung und Barrys Musik erlebt man in Afghanistan, etwa wenn Bond und Kara mit den Mudjahedin unterwegs sind oder eine Szene bei Sonnenaufgang wenn sich die Reiter vor der Sonne auf einer Düne befinden und dazu Barrys Musik - einfach grandios.
In der Folge entwickelt sich Kara noch mehr zu einer der facettenreichsten Frauenfiguren der Serie. Überzeugt sie anfangs als normale, gefühlvolle, romantische Frau, beweißt sie auch Einsatzbereitschaft, wenn Bond in Schwierigkeiten gerät. Das ist dann direkt mal der Auslöser für die finale Action, wenn die Mudjahedin einen Luftwaffenstützpunkt angreifen. Einfach eine toll gefilmte Szene.
Doch toppt der Film dann auch noch mühelos das Luftfinale aus "Octopussy", wenn sich Bond mit dem Killer Necros am Heck eines Transportflugzeuges prügelt in der Luft hängend.
Doch im Vergleich zu früheren Materialschlachten ist die Action ebenso spannend, wenn auch nicht so ausufernd, wie auch Bonds letzte Konfrontation mit Waffenhändler Whittaker.
Interessant für Filmmusik- und Bond-Fans ist, dass man in der abschließenden Filmszene Komponist John Barry als Dirigenten sieht. Ein toller Schlusssong krönt einen perfekten Bond-Film, mit dem damals das 25jährige Bestehen der Serie gefeiert wurde. Timothy Dalton ist hier ein grandioser Bond, die Story hat 0 Leerlauf, 0 Makel und ist eine der bodenständigsten der Serie, abgerundet durch den besten Soundtrack, den Barry mit seiner letzten Arbeit für Bond schrieb.
Für mich gehörte dieser Film zusammen mit "Goldfinger", "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" und "In tödlicher Mission" zum besten, was bis dahin an Bond-Filmen entstanden war.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seiner Zeit voraus, 22. April 2007
Mit "Der Hauch des Todes" starteten die Produzenten bereits 1987 einen Versuch, der erst im Jahr 2006 mit "Casino Royale" funktionieren würde: Einen härteren Bond mit mehr Realismus zu etablieren. Zwar hat Bond auch hier noch ein paar Gadgets und ein gut ausgerüstetes Auto zu Verfügung, aber Timothy Dalton verkörperte bereits einen härteren Bond, als der ironische Roger Moore. Zudem verzichtete man schon in "Der Hauch des Todes" auf den typischen Bond-Gegenspieler mit hauseigener Privatarmee. Zwar wurde der Film durchaus erfolgreich, aber das Publikum akzeptierte (anscheinend noch geprägt von der Ära Roger Moore) weder den neuen Stil noch Timothy Dalton. Zu Unrecht, denn "Der Hauch das Todes" zählt zu den besten Bondfilmen. Sicher, der Film könnte 10 Minuten kürzer sein und Maryam DŽAbo wirkt in manchen Szenen etwas farblos, aber die Story ist abwechslungsreich und hat wieder mehr von einem Agententhriller, die Action stimmt und Timothy Dalton kann als James Bond wirlich überzeugen. Exzellent ist auch die Filmmusik von John Barry und "The Living Daylights" von A-Ha gehört meiner Meinung nach sogar zu den besten Titelsongs, die je in einem Bondfilm zu hören waren.

In meinen Augen ist "Der Hauch des Todes" stark unterschätzt, zählt sogar zu den besten Bondfilmen und ist besser als alles, was in der Brosnan-Ära und der damit verbundenen Rückkehr zum Stil ähnlich der Filme mit Roger Moore gedreht wurde. Übrigens sollte man sich den Film unbedingt im Original ansehen, da die deutsche Synchronstimme von Timothy Dalton nicht besonders gut gewählt wurde und sich einfach unpassend anhört.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Film gut, bis auf die Bösewichte!, 10. Februar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man muß dem Regisseur John Glen wirklich Respekt aussprechen: Er realisierte sämtliche Bond-Filme der 80er im Alleingang (bis auf das Konkurrenzprojekt "Sag niemals nie"), setzte zunächst einen altersschwachen Roger Moore noch halbwegs würdevoll in Szene, um ab 1986 mit Timothy Dalton einen harten, realitätsnäheren Helden an den Start zu bringen. Hierbei nahm er den Realismus von "For Your Eyes Only" (1981) wieder auf, was leider auch zu einer Verflachung der Bösewichte führte: Das Triumvirat aus dem charmant-hinterhältigen Koskov (Krabbé), dem Waffennarr Withaker (Baker) und dem kühl mordenden Walkman-Hörer Necros (Wisniewski) funktioniert nicht ganz: Zu deutlich merkt man die Abhängigkeitsverhältnisse untereinander, was dazu führt, daß sie nur gemeinsam gegen Bond agieren können - in "Leben und sterben lassen" z.B. gab es mit Kananga, Tee Hee und Baron Samedi jeweils einen tödlichen Charakter für sich, was die Bedrohung für Bond größer machte.
Nun aber Schluß der Kritik: "Der Hauch des Todes" enthält grandiose Actionsequenzen, u.a. die Fahrt auf dem zugefrorenen See, welche absolut ohne die wahnwitzige Reizüberflutung der Brosnan-Filme auskommen. Die Beziehung zwischen Bond und Kara ist herzlich und glaubhaft, auch da bis fast zum Schluß eine kleine Vertrauensfrage zwischen ihnen offen bleibt: Erst sobald alle Zweifel um Koskovs Charakter beseitigt sind, können sie als wirksames Team auftreten.

Fazit: Vielleicht nicht ganz vergleichbar mit früheren Filmen, aber durchaus unterhaltsam und auch anspruchsvoll. Gut gemacht!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wendepunkt: Neuer Bond-Darsteller bringt wieder Niveau in die Ost-West-Spionage, 9. Januar 2010
Von 
N. Figula "M. Figula" (Timmendorfer Strand Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Ich schaue zur Zeit nacheinander die 22 Bond-Filme in der aktuellen Ultimate-Box: Für mich ging das Niveau einer spannungsgeladenen Spionage-Handlung seit Goldfinger zugunsten der Action unaufhaltsam bergab. Der geneigte Zuschauer zähle mal die vom Drehbuch her unendlich einfallslosen, weil sich in zig Bond-Filmen wiederholenden Verfolgungsjagden auf Skiern. Drehbuchautoren sollte sich mal mehr einfallen lassen als ständig neue Bösewichter auf hermetisch abgeriegelten Inseln, Schlössern, Felsen und als "Tiefpunkt" im Weltraum (Moonraker), die ihre Widersacher in Pools den "Haustieren" wie Haien, Krokodilen, Piranhas oder anderen Menschenfressern zum Fraß vorwerfen. Und da erscheint ein neuer Bond-Darsteller (Timothy Dalton) , und plötzlich klappt`s auch wieder mit etwas mehr Niveau: realistische Spionage-Story ohne Mätzchen und mit ausgewogener Action. Habe nun noch die letzten 7 Bond-Filme vor mir. Weiß aber schon jetzt: Geheimagent James Bond 007 mit der Lizenz zum Töten steht leider nicht immer für geistreiche Action!
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James Bond 007 - Der Hauch des Todes von John Glen (DVD - 2012)
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