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4.0 von 5 Sternen Undankbares Erbe souverän gemeistert! Oder: "Willkommen in Österreich, 007!"
Wir schreiben das Jahr 1987: Roger Moore hat nach 7 erfolgreichen Bond-Abenteuern seine "Lizenz zum Töten" an den Nagel gehängt und gleichzeitig - während seiner 13jährigen Ära (!) - aus Bond eine Figur gemacht, die wohl ihm selbst näher kam als Ian Flemings Roman-Original.
Nicht selten bewegte sich Mr. Moore auf dünnem Eis, kratzte...
Vor 22 Monaten von Michael Krautschneider veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen schöner Film
schöner Film und vorallem schönes Bondgilr, eines der besten. Ein Schurke der gerade so geht ein tolles Auto und Timothy Dalton als Bond naja.
Vor 13 Monaten von IJ veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Undankbares Erbe souverän gemeistert! Oder: "Willkommen in Österreich, 007!", 22. November 2012
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Wir schreiben das Jahr 1987: Roger Moore hat nach 7 erfolgreichen Bond-Abenteuern seine "Lizenz zum Töten" an den Nagel gehängt und gleichzeitig - während seiner 13jährigen Ära (!) - aus Bond eine Figur gemacht, die wohl ihm selbst näher kam als Ian Flemings Roman-Original.
Nicht selten bewegte sich Mr. Moore auf dünnem Eis, kratzte er an der Grenze des Erträglichen was seine ironische, oftmals (über)witzige Verkörperung Bonds anbelangt.
Nichtsdestotrotz hat er ein Vakuum hinterlassen als er - bereits 60jährig - in den 007-Ruhestand trat. Im Grunde genommen konnte - wer auch immer es sein mochte - Moores Nachfolger nichts anderes als enttäuschen...
An dieser Stelle muss man sagen, dass Timothy Dalton - obwohl er neben George Lazenby der umstrittenste Bond-Darsteller bis dahin war - ein überraschend gefälliges Debüt geglückt ist.
Härte war angesagt! Vielleicht kann man hier durchaus Parallelen zu Daniel Craig ziehen, der heutzutage ebenfalls (wieder) einen härteren und kälteren Bond auf der Leinwand repräsentiert. Vermutlich war der Bruch Moore-Dalton aber verhältnismäßig sanft, im Gegensatz zum radikalen Ärawechsel Brosnan-Craig. (Anm.: Zwischen Dalton und Pierce Brosnan sehe ich persönlich gar keine Bruchstelle. Trotz 6jähriger Unterbrechung hat Brosnan meiner Meinung nach ziemlich genau dort weitergemacht, wo Dalton aufgehört hat...) Denn obwohl Dalton oftmals etwas unterkühlt wirkt und imagemäßig eher einem durchschnittlichen Actionhelden nahekommt als einem Bond-Sir mit allen Facetten, hat er es auf erstaunliche Weise irgendwie geschafft, Bond ein neues Gesicht zu verleihen ohne die (auch damals bereits vorhandene) Tradition der 007-Reihe völlig zu missachten.
Zugute kam Herrn Dalton bestimmt die gute Story von "Der Hauch des Todes": Zunächst soll Bond einen Überläufer vom KGB schützen, ehe sich herausstellt, dass dieser nur ein Spiel spielt, um Ost und West gegeneinander auszuspielen und Verwirrung zu stiften, damit er ungestört mit einem Waffenschmuggler seinen höchstprofitablen Geschäften nachgehen kann. Natürlich wäre alles halb so interessant, gäbe es da nicht eine KGB-Agentin, die 007 gleich zu Beginn des Streifens absichtlich mit seinem Scharfschützengewehr verfehlt und - so wie zunächst auch Bond - nicht ahnt, welches intrigenhafte Spiel hier vonstatten geht... (Sie ist überdies die Geliebte des vermeintlichen Überläufers.)
Was diesen Bond meiner Meinung nach allerdings tatsächlich zu einem der besten seiner Sorte macht, sind die hervorragend gewählten Drehschauplätze! Mal ist man hinter dem Eisernen Vorhang (CSSR), mal in London, mal im verträumten Wien, dann plötzlich im Mittleren Osten und zwischendurch auch in Afrika. Die Mischung ist schlichtweg perfekt!
Und während sich Bond in der (ehemaligen) CSSR durch und über Schnee und Eis schlägt, so kämpft er sich in Asien durch brennend heißen Wüstensand.
Auch die Bösewichte können allesamt überzeugen. Das Bond-Girl ist eher nur mittelmaß, aber - so finde ich - keineswegs so schlecht, wie sie oft gemacht wird! Sie spielt für Bond-Girl-Verhältnisse eine recht ausgedehnte Rolle und meistert diese sehr passabel.

Irgendwie ist es verwunderlich, dass der große Ära-Wechsel nach "Gott" Moore so unspektakulär und reibungslos vonstatten gegangen ist - zumindest aus heutiger Sicht (und das spricht eindeutig für Timothy Dalton!). Da ich 1987 noch zu klein war, habe ich etwaige Diskussionen o. Ä. rund um die Moore-Nachfolge nicht mitbekommen.
Für mich jedenfalls steht fest, dass Dalton hier gezeigt und bewiesen hat, wie man 007 härter machen kann, ohne den Ruf bzw. die Tradition der Bond-Reihe hammerschlagartig zu zertrümmern.

Ja, "Der Hauch des Todes" ist explosiver, schneller und auch etwas spritziger als seine Vorgänger, aber durch M, Q, Moneypenny, Felix sowie ein gutes Drehbuch und letztlich einen überzeugenden Mr. Dalton, bleibt sich die Bond-Reihe hier selbst treu.
Für mich persönlich war "Der Hauch des Todes" lange Zeit einer meiner Favoriten in der Bond-Serie. Zwar hat er mittlerweile (mit ansteigendem Alter meinserseits) etwas gegen Sir Connery und teilweise auch Moore (und Lazenby und sogar Brosnan) eingebüßt, unter die Top-10-Bonds würde ich ihn jedoch auch heute noch reihen.

Kurzum: Ein sehr zufriedenstellendes Gesamtergebnis, das unbestreitbar mit dem "Bond-Siegel" gekennzeichnet ist!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bond-Serie hat ihren absoluten Zenit erreicht..., 10. November 2012
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
...mit diesem Film, der später nur noch von seinem direkten Nachfolger übertroffen werden konnte.

Der große Sir Roger Moore hat abgedankt. Wie kann man ihn ersetzen? Überhaupt nicht!
Und zum Glück hat man das auch gar nicht erst versucht. Man hat Bond modernisiert, die Reihe der neuen Zeit angepasst. Ohne jedoch - wie in den neuesten Filmen mit Daniel Craig - die alten Tugenden über Bord zu werfen. Erneuerung, aber nicht Negierung der Figur des smarten Geheimagenten, den wir über Jahrzehnte so sehr lieben gelernt haben.
Erweiterung, statt völliges Zeitgeist gemäßes Umkrempeln.
Und das Konzept ging auf!
Heraus kam der beste Bondfilm bis dato.
Ein Bond aus eben jener Zeit, als Bondfilme noch Maßstäbe setzten, die von anderen Produktionen - mal gut, mal weniger gut - adaptiert wurden. Im Gegensatz zu den jüngsten Machwerken dieser Reihe. Diese sind zwar ebenfalls darum bemüht, 007 in die Gegenwart zu holen. Doch versucht man es heute lieber damit panisch andere erfolgreiche Reihen zu kopieren und Bond aufzupfropfen, anstatt sich der alten Tugenden zu erinnern, und selbst nach neuen Wegen zu suchen.
Dieser Bond jedoch war noch ein TrendSETTER - kein Trend-Hinterherhechler!

DER HAUCH DES TODES hat alles was einen echten Bond ausmacht: Charm, Action, eine Agentenstory, die mit so mancher Überraschung und Wendung aufwartet, mit Maryam d’Abo ein Bondgirl vom Feinsten, deren Persönlichkeit sich neben der von James Bond nicht zu verstecken braucht (ein Konzept, dass sich durch beide Dalton-Filme zieht), einen Hauch von klassischem Abenteuerfilm, und natürlich großartige Schauplätze,
Atmosphärische Dichte trägt den Film, ebenso wie packende Spannung, und einer deutlich härteren Gangart, gegenüber seinen Vorgängern.
Bei alldem kommt aber auch der Humor nicht zu kurz - ohne jedoch ins Alberne abzugleiten. Das Gleichgewicht zwischen Spannung und Witz wird stets gewahrt. Stichwort: Abfahrt mit Chello.

Die Schauspielerriege wurde sorgsam zusammengestellt und erfüllt alle Erwartungen. So unterschiedlich die jeweiligen Rollen angelegt waren, so bravurös wurden jene von den entsprechenden Akteuren ausgefüllt. Jeroen Krabbe als angeblich übergelaufener General, der jedoch ganz andere Pläne im Sinn hat, ebenso, wie Joe Don Baker als größenwahnsinniger, millitärverliebter Waffenhändler.
Über John Rhys-Davies als General Pushkin braucht wohl kein Wort geschrieben zu werden, spielte er doch mit exakt der Überzeugungskraft, die man von einem Schauspieler seines Kalibers zu recht erwarten darf.

Die üblichen notwendigen Bondzutaten, Miss Moneypenny, geschüttelte Martinis,sowie die geliebten Gedgets von Q (Desmond Llewelyn) wurden gekonnt in die Handlung eingeflochten, und sorgen stets für das entsprechende Bond-Feeling.

Am überzeugensten aber ist der Hauptdarsteller Timothy Dalton. Der bislang Einzige, der bei Übernahme der Rolle bereits ein ausgereifter Schauspieler von Weltklasseformat war, was diesem in jeder Szene - selbst in kleinsten Nuancen - anzumerken ist, und deutlich aus der Riege der Bonds hervorhebt.
Aber, ich möchte nicht missverstanden werden: Bond himself - das war, ist, und wird für immer Sir Sean Connery bleiben.
Doch musste dieser sich erst im Laufe der Jahre zu einem Schauspieler von eben jenem Weltklasseformat entwickeln. Hat er doch seine mit Abstand beste Bonddarstellung erst als gereifter Bond in SAG NIEMALS NIE abgeliefert.
Dalton aber war bereits bei Amtsantritt ein fertiger Charakterdarsteller von großartigem Format.
Ein Glück für diesen Film, dass der ursprünglich - damals bereits - vorgesehene Brosnan absagen musste. Doch das ist natürlich rein subjektiv. Andere mögen da eine andere Ansicht haben - und diese sei ihnen auch gegönnt.

Zwar war ich persönlich nie ein A-ha Fan, sie haben jedoch einen ganz passablen Titelsong abgeliefert. Zwar keiner, der auch nur annähernd das Zeug hätte, zu den Klassikern der Reihe Tuchfühlung aufzunehmen, jedoch passt er ganz gut.

Fazit:
Ein Bond, den man sich unbedingt zulegen sollte. Spannende Fernsehabende mit großartigem Flair garantiert.

Meine persönliche Nummer 2 unter den Bondfilmen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monogamer, aber keineswegs monotoner Bond, 27. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Na endlich, 007 kann auch monogam sein - wenn's auch nur für diesen Film war. James Bond (Timothy Dalton) verliebt sich in "Der Hauch des Todes" in die tschechische Cellistin Kara Milovy (Maryam d'Abo), was deren Stradivari-Cello ein Einschussloch einbringt.

Bösewichter russischer Provenienz gibt's in "The Living Daylights" (Originaltitel) zuhauf, und Bond bläst den meisten von ihnen besagte Lebenslichter aus. Selbst als Schurke noch witzig: Jeroen Krabbè (ein Holländer, der einen Russen spielt, ist an und für sich schon heiter). John Rhys-Davies (Zwerg Gimli aus "Der Herr der Ringe") hat als General Pushkin seinen Auftritt.

Die Drehorte bieten einen wahren Warm-Kalt-Warm-Wechsel. Von Gibraltars Klippen geht's in die verschneite ehemalige Tschechoslowakei und schließlich in die Wüstenei Afghanistans. Dass die afghanischen Szenen in Marokko und die tschechischen in Wien gedreht wurden, tut der Sache keinen Abbruch. Tarnen und täuschen gehört schließlich die Agentenleben ;-)

Was mir an "Der Hauch des Todes" besonders gefällt: Dalton versucht seine Vorgänger in der Bond-Rolle nicht zu kopieren. Machosprüche und Snobismus halten sich in Grenzen. Bond wirkt realitätsnäher und beziehungstauglicher. Maryam d'Abo passt da gut dazu. Kein aufgedonnertes Model, sondern quasi die hübsche junge Frau von nebenan, der man das Cellospiel tatsächlich abnimmt. Man stelle sich etwa Ursula Andress mit einem Cello vor - undenkbar!

Motorfans kommen auf ihre Rechnung: Aston Martin feiert in Form eines Vantage Volante seine Wiederkehr. Auch wenn 007 das noble Gefährt zu Schrott bolzt.

In Summe eine gelungene Leistung von Regiesseur John Glen und ein ebenso gelungenes Debut für Timothy Dalton als Doppelnullagent Ihrer Majestät.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Undankbares Erbe souverän gemeistert! oder "Willkommen in Österreich, 007...", 8. Dezember 2008
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Wir schreiben das Jahr 1987: Roger Moore hat nach 7 erfolgreichen Bond-Abenteuern seine "Lizenz zum Töten" an den Nagel gehängt und gleichzeitig - während seiner 13jährigen Ära (!) - aus Bond eine Figur gemacht, die wohl ihm selbst näher kam als Ian Flemings Roman-Original.
Nicht selten bewegte sich Mr. Moore auf dünnem Eis, kratzte er an der Grenze des Erträglichen was seine ironische, oftmals (über)witzige Verkörperung Bonds anbelangt.
Nichtsdestotrotz hat er ein Vakuum hinterlassen als er - bereits 60jährig - in den 007-Ruhestand trat. Im Grunde genommen konnte - wer auch immer es sein mochte - Moores Nachfolger nichts anderes als enttäuschen...
An dieser Stelle muss man sagen, dass Timothy Dalton - obwohl er neben George Lazenby der umstrittenste Bond-Darsteller bis dahin war - ein überraschend gefälliges Debüt geglückt ist.
Härte war angesagt! Vielleicht kann man hier durchaus Parallelen zu Daniel Craig ziehen, der heutzutage ebenfalls (wieder) einen härteren und kälteren Bond auf der Leinwand repräsentiert. Vermutlich war der Bruch Moore-Dalton aber verhältnismäßig sanft, im Gegensatz zum radikalen Ärawechsel Brosnan-Craig. (Anm.: Zwischen Dalton und Pierce Brosnan sehe ich persönlich gar keine Bruchstelle. Trotz 6jähriger Unterbrechung hat Brosnan meiner Meinung nach ziemlich genau dort weitergemacht, wo Dalton aufgehört hat...) Denn obwohl Dalton oftmals etwas unterkühlt wirkt und imagemäßig eher einem durchschnittlichen Actionhelden nahekommt als einem Bond-Sir mit allen Facetten, hat er es auf erstaunliche Weise irgendwie geschafft, Bond ein neues Gesicht zu verleihen ohne die (auch damals bereits vorhandene) Tradition der 007-Reihe völlig zu missachten.
Zugute kam Herrn Dalton bestimmt die gute Story von "Der Hauch des Todes": Zunächst soll Bond einen Überläufer vom KGB schützen, ehe sich herausstellt, dass dieser nur ein Spiel spielt, um Ost und West gegeneinander auszuspielen und Verwirrung zu stiften, damit er ungestört mit einem Waffenschmuggler seinen höchstprofitablen Geschäften nachgehen kann. Natürlich wäre alles halb so interessant, gäbe es da nicht eine KGB-Agentin, die 007 gleich zu Beginn des Streifens absichtlich mit seinem Scharfschützengewehr verfehlt und - so wie zunächst auch Bond - nicht ahnt, welches intrigenhafte Spiel hier vonstatten geht... (Sie ist überdies die Geliebte des vermeintlichen Überläufers.)
Was diesen Bond meiner Meinung nach allerdings tatsächlich zu einem der besten seiner Sorte macht, sind die hervorragend gewählten Drehschauplätze! Mal ist man hinter dem Eisernen Vorhang (CSSR), mal in London, mal im verträumten Wien, dann plötzlich im Mittleren Osten und zwischendurch auch in Afrika. Die Mischung ist schlichtweg perfekt!
Und während sich Bond in der (ehemaligen) CSSR durch und über Schnee und Eis schlägt, so kämpft er sich in Asien durch brennend heißen Wüstensand.
Auch die Bösewichte können allesamt überzeugen. Das Bond-Girl ist eher nur mittelmaß, aber - so finde ich - keineswegs so schlecht, wie sie oft gemacht wird! Sie spielt für Bond-Girl-Verhältnisse eine recht ausgedehnte Rolle und meistert diese sehr passabel.

Irgendwie ist es verwunderlich, dass der große Ära-Wechsel nach "Gott" Moore so unspektakulär und reibungslos vonstatten gegangen ist - zumindest aus heutiger Sicht (und das spricht eindeutig für Timothy Dalton!). Da ich 1987 noch zu klein war, habe ich etwaige Diskussionen o. Ä. rund um die Moore-Nachfolge nicht mitbekommen.
Für mich jedenfalls steht fest, dass Dalton hier gezeigt und bewiesen hat, wie man 007 härter machen kann, ohne den Ruf bzw. die Tradition der Bond-Reihe hammerschlagartig zu zertrümmern.

Ja, "Der Hauch des Todes" ist explosiver, schneller und auch etwas spritziger als seine Vorgänger, aber durch M, Q, Moneypenny, Felix sowie ein gutes Drehbuch und letztlich einen überzeugenden Mr. Dalton, bleibt sich die Bond-Reihe hier selbst treu.
Für mich persönlich war "Der Hauch des Todes" lange Zeit einer meiner Favoriten in der Bond-Serie. Zwar hat er mittlerweile (mit ansteigendem Alter meinserseits) etwas gegen Sir Connery und teilweise auch Moore (und Lazenby und sogar Brosnan) eingebüßt, unter die Top-10-Bonds würde ich ihn jedoch auch heute noch reihen.

Kurzum: Ein sehr zufriedenstellendes Gesamtergebnis, das unbestreitbar mit dem "Bond-Siegel" gekennzeichnet ist!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der 3.beste James Bond-Film, 3. April 2013
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Timothy Dalton ist für mich der beste James Bond-Darsteller überhaupt,da er Bond als absoluten Profi darstellt,
der im richtigen Moment auf seinen Instinkt vertraut als stur Anweisungen zu befolgen.
Der Hauch des Todes bietet eine schöne Agentengeschichte und tolle Action(Pretitle),bei der mir die Autoverfolgungsjagd mit Bond's
Aston Martin V8,eines der praktischsten Bondautos,am erwähnenswertesten erscheint,da diese vor tollen Einfällen nur so strotzt und
eine der besten Actionsequenzen der gesamten Bondreihe ist.Allgemein ist die Action,wie schon öfters geschrieben wurde,
explosiver und recht innovativ.
Es gibt mehrere Bösewichter,die aber alle gut besetzt sind.Das Bondgirl ist mir ein wenig zu naiv angelegt,wofür aber die gute
und hübsche Darstellerin nichts kann.
Der Grundton ist ein wenig ernster als bei den Moore-Bonds,was mir im Zusammenhang mit Dalton's Darstellung als James Bond sehr gut
gefallen hat.Was heute vielleicht manche kritisieren,dass Bond mit afghanischen Freiheitskämpfern reitet.Ich akzeptiere den Film
so wie er ist,denn er ist in Würde gealtert und man kann nichts daran ändern,dass der Zahn der Zeit an den alten Bondfilmen nagt.
John Barry komponiert hier seinen letzten James Bond-Soundtrack,welcher einer der besten der gesamten Reihe ist und die richtige
Agentenatmosphäre aufkommen lässt.
Fazit:Toller Bond und meine persönliche Nr.3 unter den Bondfilmen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seiner Zeit voraus, 22. April 2007
Mit "Der Hauch des Todes" starteten die Produzenten bereits 1987 einen Versuch, der erst im Jahr 2006 mit "Casino Royale" funktionieren würde: Einen härteren Bond mit mehr Realismus zu etablieren. Zwar hat Bond auch hier noch ein paar Gadgets und ein gut ausgerüstetes Auto zu Verfügung, aber Timothy Dalton verkörperte bereits einen härteren Bond, als der ironische Roger Moore. Zudem verzichtete man schon in "Der Hauch des Todes" auf den typischen Bond-Gegenspieler mit hauseigener Privatarmee. Zwar wurde der Film durchaus erfolgreich, aber das Publikum akzeptierte (anscheinend noch geprägt von der Ära Roger Moore) weder den neuen Stil noch Timothy Dalton. Zu Unrecht, denn "Der Hauch das Todes" zählt zu den besten Bondfilmen. Sicher, der Film könnte 10 Minuten kürzer sein und Maryam DŽAbo wirkt in manchen Szenen etwas farblos, aber die Story ist abwechslungsreich und hat wieder mehr von einem Agententhriller, die Action stimmt und Timothy Dalton kann als James Bond wirlich überzeugen. Exzellent ist auch die Filmmusik von John Barry und "The Living Daylights" von A-Ha gehört meiner Meinung nach sogar zu den besten Titelsongs, die je in einem Bondfilm zu hören waren.

In meinen Augen ist "Der Hauch des Todes" stark unterschätzt, zählt sogar zu den besten Bondfilmen und ist besser als alles, was in der Brosnan-Ära und der damit verbundenen Rückkehr zum Stil ähnlich der Filme mit Roger Moore gedreht wurde. Übrigens sollte man sich den Film unbedingt im Original ansehen, da die deutsche Synchronstimme von Timothy Dalton nicht besonders gut gewählt wurde und sich einfach unpassend anhört.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grandioser Bond, 10. Dezember 2006
Für mich ist "Der Hauch des Todes" (The Living Daylights) einer der besten Bond-Filme. So verfügt er über die richtige Mischung aus Action und feiner Ironie, die ja auch immer ein Markenzeichen der guten Bond-Filme war. Auch finde ich, dass Timothy Dalton die Rolle des James Bond durchaus gut ausfüllt. Insgesmat sehe ich diesen Bond-Film jedenfalls immer wieder sehr gerne, und er wird meines Erachtens höchstens noch von "Goldfinger" mit Sean Connery und "Der Spion, der mich liebte" (mit Roger Moore) übertroffen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Erste Einsatz, 4. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Der Hauch des Todes (DVD)
Jeder James Bond Fan muss sich eingestehen, das die Bondfilme unter der Rehie von John Glen am besten waren und den Hauptdarsteller immer von ihren besten Seite zeigten. Und genau das ist bei dem ersten Einsatz vom Timothy Dalton als James Bond der Fall, er verkörpert für mich den besten und ernsten Darsteller des Charakters James Bond. Er ist hart, aber weiß auch mit Gags zu überzeugen. Die Action ist spitze und Timothy Dalton der Hit!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Film gut, bis auf die Bösewichte!, 10. Februar 2007
Man muß dem Regisseur John Glen wirklich Respekt aussprechen: Er realisierte sämtliche Bond-Filme der 80er im Alleingang (bis auf das Konkurrenzprojekt "Sag niemals nie"), setzte zunächst einen altersschwachen Roger Moore noch halbwegs würdevoll in Szene, um ab 1986 mit Timothy Dalton einen harten, realitätsnäheren Helden an den Start zu bringen. Hierbei nahm er den Realismus von "For Your Eyes Only" (1981) wieder auf, was leider auch zu einer Verflachung der Bösewichte führte: Das Triumvirat aus dem charmant-hinterhältigen Koskov (Krabbé), dem Waffennarr Withaker (Baker) und dem kühl mordenden Walkman-Hörer Necros (Wisniewski) funktioniert nicht ganz: Zu deutlich merkt man die Abhängigkeitsverhältnisse untereinander, was dazu führt, daß sie nur gemeinsam gegen Bond agieren können - in "Leben und sterben lassen" z.B. gab es mit Kananga, Tee Hee und Baron Samedi jeweils einen tödlichen Charakter für sich, was die Bedrohung für Bond größer machte.
Nun aber Schluß der Kritik: "Der Hauch des Todes" enthält grandiose Actionsequenzen, u.a. die Fahrt auf dem zugefrorenen See, welche absolut ohne die wahnwitzige Reizüberflutung der Brosnan-Filme auskommen. Die Beziehung zwischen Bond und Kara ist herzlich und glaubhaft, auch da bis fast zum Schluß eine kleine Vertrauensfrage zwischen ihnen offen bleibt: Erst sobald alle Zweifel um Koskovs Charakter beseitigt sind, können sie als wirksames Team auftreten.

Fazit: Vielleicht nicht ganz vergleichbar mit früheren Filmen, aber durchaus unterhaltsam und auch anspruchsvoll. Gut gemacht!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 007 - hart, humorvoll - Klasse, 31. Dezember 2006
Der Hauch des Todes zählt für mich zu den besseren Filmen in der Reihe.

Persönlich finde ich Dalton nicht so schlecht, wie sein Ruf.

Er hätte mehrere Filme machen sollen, nach nur zwei kann man nicht viel sagen.

Dieser Film zeichnet sich aus durch tolle Drehorte, fantastische Schauspieler und einen Bond in Hochform.

Wer also Bond mag, der muss diesen auch mögen.
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James Bond 007 - Der Hauch des Todes
James Bond 007 - Der Hauch des Todes von John Glen (DVD - 2012)
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