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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verkannt. Warum?
Das zweite Bond Abenteuer mit Timothy Dalton musste zum Zeitpunkt des Kintostart, im August 1989, viel Kritik einstecken.
Besonders die härtere Gangart, die von den Produzenten eingeschlagen wurde, war vielen ein Dorn im Auge.
Durch die FSK 16 - Freigabe hatte der Film natürlich auch einen enormen Zuschauerrückgang gegenüber den vorherigen...
Veröffentlicht am 24. November 2012 von L.Ehrenf.

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas hölzern
Insgesamt wirkt dieser Bond etwas spießig, nicht zuletzt wegen des hölzern oberschülerhaften, humorlosen Timothy Dalton in der Hauptrolle und weil dieser zusammen mit Q und Pam Bouvier so eine traute Kleinfamilie abgibt; Carey Lowell spielt die Bouvier zudem zeitweise zu naiv-trotzig.

Sadistische Morde, die ich nur mit geschlossenen Augen...
Vor 8 Monaten von HansBlog.de veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verkannt. Warum?, 24. November 2012
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Lizenz zum Töten (DVD)
Das zweite Bond Abenteuer mit Timothy Dalton musste zum Zeitpunkt des Kintostart, im August 1989, viel Kritik einstecken.
Besonders die härtere Gangart, die von den Produzenten eingeschlagen wurde, war vielen ein Dorn im Auge.
Durch die FSK 16 - Freigabe hatte der Film natürlich auch einen enormen Zuschauerrückgang gegenüber den vorherigen Bond-Filmen, die man alle ab 12 Jahren schon sehen konnte, zur Folge.
Ebenfalls sorgte die sehr kurze Filmpräsenz der Figuren "M" und "Miss Moneypenny" für Unverständnis bei den Kritikern.
Dabei hat "Licence to kill" nun wirklich viel zu bieten:
Eine typische "End 80er-Story" die bis zum Ende sehr spannend ist, interessante Drehorte und einen Bond-Darsteller, der seinen Part mehr als hervorragend meistert.
Hinzu kommt noch das die Figur "Q" (Desmond Llewelyn)den mit Abstand größten Auftritt in der gesamten Bond-Filmreihe hat.
Und die Bond-Girls..... sie waren zum Zeitpunkt des Filmstart die Besten seit einer halben Ewigkeit!!
Selbst die Bond-Schurken spielen ihre Rolle mit ganz viel Hingabe.
Fazit: Dieser Bond-Film mit Timothy Dalton ist ein ganz großer, der natürlich auch mit jedem Atemzug die Luft der 80er Jahre einatmet.
Absolute Kaufempfehlung!!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste James Bond-Film, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Lizenz zum Töten (DVD)
Lizenz zum Töten ist für mich der beste James Bond-Film,was zum einen an Timothy Dalton liegt,den ich für den besten Bonddarsteller
halte,der hier zur persönlichen Höchstform aufläuft und zum anderen an der tollen Umsetzung einer innovativen Geschichte.
James Bond auf einen brutalen Rachefeldzug zu schicken war ein riskantes Unterfangen für die Bondmacher,was damals vom Publikum
zu Unrecht nicht gewürdigt wurde.
In diesem Bondfilm ist deutlich mehr Action vorhanden als in irgendeinem vorherigen und diese ist absolut spitze und innovativ.
Die Highlights sind die tolle Pretitlesequenz,die Unterwasseraction und die anschließende Szene,in der Bond per Wasserski ein
Wasserflugzeug verfolgt und es schließlich kapern kann und natürlich der Endkampf,in dem Bond Sanchez' Tanklaster in
gigantischen Explosionen zerstört,welcher der beste Showdown der gesamten Bondreihe ist.
Die Geschichte bietet ein paar Wendungen,in denen Bond auch mal Probleme mit einem chinesischen Rauschgiftdezernat bekommt.
Carey Lowell als toughe CIA-Pilotin Pam Bouvier ist für mich das beste Bondgirl der gesamten Reihe und Talisa Soto als Bondgirl Nr.2
bringt die gestörte Hass-Liebe zu Männern von Lupe Lamore gut zum Ausdruck.
Robert Davi verkörpert den Bösewicht Sanchez schön fies,brutal und glaubhaft und auch sonst tritt Bond sehr vielen von Sanchez'
Helfern gegenüber,die von ihm brutaler als sonst ausgeschaltet werden.
Toll für Bondfans ist außerdem auch der längere Auftritt von Desmond Llewelyn als Q,ab dessen Auftritt Bond auch ein paar tolle
Gadgets(Signaturwaffe,Zahnpastatube mit Sprengstoff,Zigarettenpackung als Zünder) bekommt.
Michael Kamen(Lethal Weapon,Stirb langsam) komponierte zu diesem Film den besten Soundtrack der Bondreihe.
Fazit:Mein persönlicher Lieblingsbond.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach langen Überlegungen kam ich doch zu dem Schluss: Es ist der beste Bondfilm!, 28. Februar 2014
Von 
Wie war es doch damals Anno 89? Lizenz zum Töten verzichtete auf ein übermäßig hohes Filmbudget, sowie auf spektakuläre Schneelandschaften und warmherziges Miteinander. Ein eiskalter, gar harter Beitrag zur 007-Reihe, welcher im Übrigen auch endlich ungeschnitten vorliegt, was ihn in schärfster Bildqualität noch realistischer und brutaler erscheinen lässt (Blu-Ray).

Doch auf was der Film nicht verzichtet, sollte man auch achten, nämlich auf den grandiosen Hauptdarsteller, welcher am ehesten der Romanvorlage entspricht. Schier unmöglich zu glauben, dass dieser seiner Zeit womöglich voraus gewesene Action-Thriller seinen bombastischen Vorgänger übertrifft. Die Story bezüglich schwieriger Drogenpolitik war damals brandaktuell - Bonds Gegenspieler ist ein von Robert Davi meisterhaft verkörperter Drogenbaron, an welchem unser allseits bekannter Agent Blutrache zu nehmen vermag. Und nicht nur hier stimmt wieder die Besetzung, sondern auch bei des Killers boshaftem Handlanger und vor allen Dingen bei den beiden Bond-Girls. Ich persönlich halte Talisa Soto sogar für die schönste Frau der Filme, doch darüber lässt sich streiten ;-)
Doch damit nicht genug, hat doch der allseits beliebte "Q" erstmals einen längeren und intensiveren Auftritt.
License to Kill wirkt auch nach 25 Jahren weder angestaubt noch überholt und die dargestellte Entschlossenheit Dalton's ist sogar fast mit der eines Al Pacino in "Scarface" vergleichbar. Des Weiteren steckt dieses Werk voller nachhaltig im Gedächtnis bleibenden Zitaten und verfügt über eine bemerkenswerte Titelmusik, die den Zeitgeist der 80er sehr gut trifft.
Als noch faszinierender empfinde ich es, dass ich mit meinen 17 Jahren so begeistert von der Gesamtinszenierung des Films bin, was wohl damit zu begründen ist, dass der Film gewissermaßen zeitlos ist.

Als die Cineasten ihn damals beurteilen sollten, gingen die Ansichten sicher stark auseinander und rein kommerziell ist dieser Part der Bond-Reihe schon fast als ein regelrechter Misserfolg anzubetrachten. Dennoch hat der Film die Bond-Franchise zu prägen verstanden. Er schloss die Dalton-Ära ab und trug dafür Sorge, dass vor einer langen Pause nochmal viel geschah...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Timothy Daltons letzter Einsatz, 31. März 2013
Nach dem sehr guten Der Hauch des Todes kam zwei Jahre später der zweite und gleichzeitig letzte Einsatz für Timothy Dalton als 007.
Lizenz zum töten weicht ein wenig von den anderen Bondfilmen ab. Dieser ist sehr kompromiss und schonungslos. Bond will Rache nehmen für seinen Freund Leiter und muss dafür sogar seinen Dienst beim britischen Secret Service quittieren.

Timothy Dalton spielt James Bond mit einer härte, wie sie ähnlich Daniel Craig heute spielt.
Leider hat er nur zweimal Bond spielen dürfen, obwohl er noch einen Vertrag für mindestens einen weiteren Film hatte, nur kam dieser wegen Rechtsstreitigkeiten nie zu Stande.
Um einen noch besseren Eindruck zu bekommen wäre es schön gewesen, wenn er noch 2 oder 3 gedreht hätte. Trotz alledem sind die beiden Bonds sehr unterhaltsam.
Lizenz zum Töten hatte damals einen schweren Stand und war an den Kinokassen nicht so erfolgreich ( schwächster Bond aller zeiten).
Heutzutage denken viele über den Film anders und ist auch anerkannt in der Bondreihe.

Der Film hat nämlich trotz der angesprochenen härte dennoch viele Bondmomente:
Tolles Opening, klassischer Titelsong, tolle Truckverfolgung,Gadgets und den längsten Auftritt von Q in der Bondserie.

Einen Stern abzug, da ich gerne die Sterne anhand der Bondfilme und ihrer Qualität bewerte und da gibt es nunmal bessere( Goldfinger,Der Spion der mich liebte, Skyfall)
Muss aber dazusagen, dass es auch noch wesentlich schlechtere Filme gibt( Stirb a. e. a. Tag)

Die Blu ray ist ûbrigens klasse!
Satte Farben, keinerlei Körnung und der Ton ist wie immer gut abgestimmt.
Wie so oft auf Blu ray: sehr viel Bonusmaterial.

Fazit: Ein Bondfilm der damals einen anderen Weg eingeschlagen hat und heute( für mich) einen absolut guten Eindruck hinterlässt und gut unterhält.007 will return!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Film, eine tolle Blu Ray!, 24. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie sieht die Bildqualität der Blu Ray aus? Mit einem Wort: PHANTASTISCH!!! Ob für die BR das gleiche Master verwendet wurde, wie für die Ultimate Edition, weiß ich nicht. Aber: Das Bildqualität ist jederzeit gestochen scharf. Die Farben werden durchgehend sehr natürlich wieder gegeben. Die Gesichter der Schauspieler werden bildausschnittsbedingt manchmal etwas weicher und dann in den Großaufnahmen sehr detailreich und scharf gezeigt. Das ist WAHRES HD!! Der Film ist schon 20 Jahre alt, sieht aber aus, als wäre er gerade erst gedreht worden. Filmrauschen und Filmkörnung sind fast nicht vorhanden und wenn, dann nur minimal (Nachtszenen) und stören überhaupt nicht. Eine klare Kaufempfehlung!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Bond - Nimmt bereits die Daniel Craig Ära vorweg, 13. Oktober 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Lizenz zum Töten [2 DVDs] (DVD)
Dieser Film bildete den ersten Versuch, die damals fast 30 Jahre alte Bond-Formel mal etwas aufzubrechen, wie es 2006 mit "Casino Royale" erneut konsequent gemacht wurde. Nur konnten sich 1989 viele noch nicht dafür erwärmen. An den Kinokassen in den USA stürzte der Film ziemlich so tief, wie 1974 "Der Mann mit dem goldenen Colt" und in Deutschland war es der erste seit den ersten beiden Bond-Filmen "Dr. No" und "Liebesgrüße aus Moskau", der unter der 3 Mio. Zuschauermarke im Kino blieb - zu unrecht.
In Punkto Action und Spannung geht der Film direkt in die vollen, wenn Bond und Kumpel Felix Leiter den Drogenbaron Sanchez in einem kühnen Manover zur Strecke bringen. Der Abschleppservice ala Bond und der Kommentar dazu: "Ich gehe ein bischen angeln" sind einfach genial.
Was folgt sind tolle Titeldesigns und einer der besten Bonds-Songs überhaupt.
Eine gelungene Idee ist, wie Leiter hier eine größere Rolle spielt, was der Glaubwürdigkeit nutzt, wenn er und seine frisch angetraute Frau Della ungebeteten Hochzeitsbesuch bekommen. Auch gekonnt eingeworfen ist hier eine für Bond-Kenner eindeutige Szene, wenn Della Bond ihr Strumpfband zuwirft, nach dem Motto, er werde auch als nächster heiraten. Die Reaktion Bonds erinnert gekonnt an das Ende von "Im Geheimdienst Ihrer Majestät". Und das ist auch der emotionale Anker des Films, bei dem was Sanchez Leiter und Della antut. Bond-Fans werden sich auch hier wieder direkt denken können, dass Bond an Tracys Tod denkt, wenn er Della findet.
Robert Davi erweißt sich als Idealbesetzung als eiskalter Drogenbaron und gekonnte Fortführung, dass man die Bond-Gegner seit "Im Angesicht des Todes" deutlich verjüngte, als Lektion aus Connerys Renegaten-Bond "Sag niemals nie".
Dalton setzt seinen harten Kurs, den er mit "Der Hauch des Todes" etabliert hatte fort. Wenn er z.B. zynisch und ohne jegliche Mimik einen Verräter eliminiert, sah man Bond zuvor selten so kalt. Das Bond wie hier direkte Befehle missachtet, gab es vor "Der Hauch des Todes" nur in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät". Doch was Moneypenny bei letztgenanntem noch verhindern konnte, passiert hier ohne wenn und aber. Bond kündigt!! Bei Roger Moore wäre das undenkbar gewesen, beim Arbeitsverhältnis von M und Bond zu Connery-Zeiten nur in Ansätzen. Doch Dalton setzt einen gelungenen Kontrast und zieht die harte Linie voll durch. Kompromisslos eliminiert Bond seine Gegner, zerstört eine Drogenlieferung und klaut das Geld, das für deren Bezahlung gedacht war im Rahmen einer tollen Actionsequenz.
Ab diesem Zeitpunkt hebt sich "Lizenz zum Töten" auch ganz weit über die Masse typischer Rachthriller heraus. Bond handelt nicht blindwütig, sonden mit Köpfchen. Setzt er doch das von Sanchez geklaute Geld gegen diesen ein und findet in der Pilotin Pam eine Waffengefährtin. Und noch jemand eilt zu Hilfe - Q. Wie schon bei "Octopussy" war es hier eine tolle Idee, Q mehr in Bonds Abenteuer zu involvieren. Und Q ist auch der einzigste, der Bond hier wirklich in seine Schranken weisen kann, wenn er auf eine Bemerkung von Bond hin sagt: "Gäbe es keinen Q-Branch wären sie schon lange tot." Denn darauf weiß selbst Bond keine Antwort.
Die Filmhandlung ist einfach clever aufgebaut, wie Bond wie bei einem Schachspiel seine Züge macht und Sanchez Leute nach und nach gegen ihren Boss ausspielt und das Vertrauen des Drogenbarons gewinnt, um ins allerheiligste vorzudringen.
Und das Finale von "Lizenz zum Töten" gehörte mit zu den besten von Bond. Gelang es doch Schlachten gegen überlebensgroßer Gangster wie Blofeld z.B. in "Man lebt nur zweimal" mit einem recht real anmutenden Gangster wie Sanchez zu kombinieren, wenn Bond Zerstörung über dessen Drogenfabrik bringt, bevor es mit einem halben Dutzend Tanktrucks richtig rund geht. Wie die Trucks sich Rennen liefern oder irrsinnige Stunts vollführen, Autos platt machen, Feuerwände durchbrechen und Pam mit ihrem Flugzeug da noch mitten drin rum wuselt ist grandios, was durch einen der perfektesten Einsätze des Bond Themes in der ganzen Serie noch unterstützt wird.
Und Sanchez ist hier auch erst der erste Bond Gegner, der recht spät erkennt, wer ihm wirklich ans Leder will.
"Lizenz zum Töten" ist ein harter Bond-Film, der für sich einmalig ist und bedenkt man, wie "Casino Royale" 17 Jahre später eben für diesen harten Stil gefeiert wurde, ist es unverständlich, dass "Lizenz zum Töten" im Kino damals so abgestraft wurde, denn es gibt sehr sehr viele Parallelen. Vielleicht waren die Zuschauer damals einfach noch nicht reif für diese Art Bond.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bond als Racheengel! Kann das überhaupt funktionieren? JA!, 31. Oktober 2012
Lange habe ich damals bei seinem Erscheinen gezögert. "Death Wish" auf Bond - braucht's das !?!
Die Roger Moore Ära war gerade zu Ende und Dalton hatte mit DER HAUCH DES TODES einen grandiosen Einstieg gefeiert. Eine Story die an Tiefe und Komplexität für einen Bond schon mehr als ungewöhnlich war - und gerade mit Dalton exzellent funktioniert hat. Schauspieler, Locations, Musik - alles vom Feinsten.
Und nun - eine dämliche Rachestory. Na, darauf hat die Welt gewartet!
Selten habe ich mich so getäuscht!

Dieser Film übertrifft seinen herausragenden Vorgänger sogar noch. So alt und platt die zugrunde liegende Idee auch sein mag, so liebevoll inszeniert und wendungsreich ist dagegen ihre Umsetzung.
Dalton wirkt in der Rolle, des nach außen hin harten und unbarmherzigen - im Inneren jedoch aufs Empfindlichste getroffenen - nach Vergeltung sinnenden MENSCHEN Bond, zu jedem Zeitpunkt glaubhaft. Man leidet mit ihm und fiebert mit ihm.
Im Gegensatz zu Filmen wie Death Wish - oder gar dem unsäglichen, vom Grundplot her verwandt angelegtem, EIN QUANTUM TROST - wütet er sich dabei jedoch nicht wie ein geistloser Berserker durch die Landschaft. Ganz im Gegenteil. Bond geht hier mit einer kalten Sachlichkeit zu Werke, die einem Geheimagenten Ihrer Majestät geziemt. Raffinesse, eiskalte Planung und sogar Intriegen innerhalb der Organisation des Gegners sind seine Waffen.

Natürlich hätte diese Vorgehensweise bei einem Bond-Film ebensogut ein grandioser Reinfall werden können. Um so einen Plot wirklich glaubhaft umsetzen zu können, braucht es schon einen Gegner vom Format eines Fröbe oder Brandauer. Und diese sind bekanntlich dünn gesät.
Hier haben die Produzenten mit Robert Davi einen wahren Glücksgriff getan. In der Rolle des Drogenbarons Franz Sanchez, steht er an Dominanz den eben Genannten kaum nach. An glaubhaft gespielter Härte übertrifft er diese sogar noch, so dass er mit diesen beiden Giganten durchaus in einem Atemzug genannt werden darf.

Trotz des, für einen Bond seinerzeit ungewöhnlichen Grundthemas, ist es den Produzenten gelungen alle üblichen (und geliebten) Bond-Elemente gekonnt einzuflechten. Action vom Feinsten ist reichlichst vorhanden. Die Henchmen sind überzeugend furchteinflößend, die Location vom Feinsten, die beiden (ja, es sind wirklich nur zwei! ;-) Bondgirls mit die glaubhaftesten und atraktivsten der gesamten Reihe. Vor allem Carey Lowell gelingt es deutlich Präsenz zu zeigen, und sich neben einem hervorragenden Dalton durchaus zu behaupten.

Im Gegensatz zu den neuen Bonds mit Daniel Craig, waren die Produzenten seinerzeit jedoch noch der Meinung, dass gerade ein solcher 007 Film ohne eine gewisse Prise Humor nicht funktionieren kann.
Zwar kommt durchaus die eine oder andere zynische Bemerkung über Bonds Lippen, doch musste man, der Glaubhaftigkeit zu Liebe diesmal darauf verzichten, ihn das Bond-übliche Augenzwinkern zuzugstehen, mit dem gerade sein Vorgänger Roger Moore doch so reichhaltig ausgestattet war.
Man behalf sich eines Kunstkniffes. Nahezu sämtliche Gags ergeben sich entweder aus der Situation, oder sie werden anderen Personen, in der jeweiligen für sie typischen Weise, in den Mund gelegt. Hier ist wohl auch der Grund zu suchen, warum Q in diesem Film eine weitaus größere Rolle zugestanden wurde, als in allen übrigen Bonds. Dieser beliefert Bond nicht nur mit den üblichen Gadgets, sondern ist zum ersten Mal tatsächlich am Geschehen beteiligt.
Auch andere Nebenfiguren, wie der aufs herrlichste gespielte Vorprediger des Meditations-Zentrums, sorgen immer wieder für den einen oder anderen Lacher, so dass der Film niemals umkippt, und zu dem zuvor befürchteten düsteren Rachestreifen wird - sondern ein Bond bleibt.

Ach ja, am Rande bemerkt: Noch ein Novum hat dieser Film zu bieten.
Sind wir es doch gewohnt, dass Bond vom MI6 oftmals, mit großem Aufwand, mit einer neuen Identität versehen wird - nur um dann gleich beim ersten Zusammentreffen mit seinem Gegenspieler sofort enttarnt zu werden, so gelingt es ihm hier zum ersten (und bislang auch einigen) Mal, diese Tarnung bis fast gegen Ende des Filmes aufrecht zu erhalten. Und das einfach nur dadurch, dass er sich, als sich selbst ausgibt ;-)

Es gäbe sicher noch viel zu sagen, doch mochte ich nicht spoilern. Für alle, die diesen Film noch nicht gesehen haben - unbedingt kaufen! Es lohnt sich!

Definitiv mein persönlicher Lieblings-Bond.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 007 at his best, 12. November 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einer der härtesten und unterschätzten Bond-Filme überhaupt.
Schon bevor man mit Daniel Craig eine härtere Gangart fuhr,
versuchte man 1989 mit diesem Film weg von dem schießenden
Kleiderständer mit Laserpistolen zu kommen. Lizenz zum Töten
ist ein rachegetriebener Actionfilm mit einem menschlichen
James Bond und einigen grandiosen Stuntszenen.
Wer einen etwas dunkleren 007 sehen möchte, greift hier zu!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Lizenz zum Töten" - neue James Bond-Ära, 19. Februar 2013
Von 
Christoph Kleine (Olpe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Lizenz zum Töten (DVD)
Mit seinem zweiten Bond-Werk "Lizenz zum Töten" hat sich Timothy Dalton für mich endgültig als überzeugender Übergangsbond in der Liste der mittlerweile sechs Bonddarsteller etabliert. Bereits im ersten Dalton-Film "Der Hauch des Todes" erkannte man, dass die Produzenten ein härteren Bond präsentieren wollen, der sich bis hin zur Daniel Craig-Ära halten sollte. In diesem Bond-Film, der übrigens an den Kinokassen neben "Der Mann mit dem goldenen Colt" mit das schlechteste Einspielergebnis hatte, begibt sich Bond auf einen persönlichen Rachefeldzug gegen den Drogenbaron Sanchez. Robert Davi spielt die Rolle von Sanchez wirklich überzeugend (Der Schauspieler war unter anderem noch in der Serie: "Der Profiler" zu sehen). In diesem erneuten Action geladenen Bond Film bekommt man kaum Luft zum Durchatmen. Der Film wirkt auf mich zu keinem Zeitpunkt langweilig, denn es passiert immer was Neues. Das Katz- und Mausspiel, das Bond mit seinem Widersacher spielt, wird erst zum Ende von Sanchez aufgedeckt. Die Szene mit der Über/Unterdruckkammer, dann der Zweikampf mit Sanchez' Handlanger, der in der Drogenfabrik von der Maschine zerquetscht wird und auch das Finale mit den Tankern, wo Sanchez am Ende durch Bonds Feuerzeug verbrennt - unterstreicht eindrucksvoll die etwas brutale Machart dieses Bondfilms. Da wundert man sich nicht, dass der Film erst ab 16 Jahren freigegeben war. Die Bondgirls spielen solide, ohne groß zu brillieren. Der Titelsong "Licence to Kill" von Gladys Knight gehört neben einigen anderen ("For your eyes only", "Moonraker", "The spy who loved me" und v.a.) zu den stärkeren Bondsongs. Fazit: Fünf Sterne für einen Bondfilm, der mit Timothy Dalton einen würdigen Nachfolger präsentierte und eine neue Bond-Arä einleitete. Ob man ihn schließlich als würdigen Bonddarsteller annimmt, ist im Endeffekt jedem selbst überlassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Bonds, 1. April 2014
Von 
Thomas Lawall (Sinsheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Kritik an Timothy Dalton konnte ich nie verstehen. Er hat seine Sache gut und absolut überzeugend abgeliefert. Schade, dass es nicht Bonds solchen Kalibers gibt. Super Scheibe - tolle Blu-ray!
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James Bond 007 - Lizenz zum Töten
James Bond 007 - Lizenz zum Töten von John Glen (DVD - 2012)
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