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5.0 von 5 Sternen Unterschätzt
"Lizenz zum Töten" zählt zu den wenigen Filmen um den Agenten mit der Doppel-Null, der an der Kinokasse hinter den Erwartungen zurück blieb. Im Gegensatz zu "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (dem einzigen Auftritt George Lazenbys) hat der Film von John Glen zwar einiges an Reputation gut gemacht, er ist aber nach wie vor umstritten. Die Kritik beginnt...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2006 von bobby peru

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas hölzern
Insgesamt wirkt dieser Bond etwas spießig, nicht zuletzt wegen des hölzern oberschülerhaften, humorlosen Timothy Dalton in der Hauptrolle und weil dieser zusammen mit Q und Pam Bouvier so eine traute Kleinfamilie abgibt; Carey Lowell spielt die Bouvier zudem zeitweise zu naiv-trotzig.

Sadistische Morde, die ich nur mit geschlossenen Augen...
Vor 1 Monat von h.n. veröffentlicht


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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterschätzt, 29. Dezember 2006
"Lizenz zum Töten" zählt zu den wenigen Filmen um den Agenten mit der Doppel-Null, der an der Kinokasse hinter den Erwartungen zurück blieb. Im Gegensatz zu "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (dem einzigen Auftritt George Lazenbys) hat der Film von John Glen zwar einiges an Reputation gut gemacht, er ist aber nach wie vor umstritten. Die Kritik beginnt zum einen mit Timothy Dalton, dem man Unscheinbarkeit und Blässe vorgeworfen hat. Kein Wunder, da zuvor jahrelang Roger Moore das Zepter in der Hand hielt, der bekanntermaßen ein Aushängeschild für die eher komödienhafteren Bond-Filme war. Dalton legt seinen Agenten mit der Lizenz zum Töten (die ihm in diesem Film entzogen wird) wesentlich ernster und grimmiger an. Damit kommt er jedoch dem Roman-Vorbild von Fleming am nächsten- und Daniel Craig scheint genau diesen Weg wieder einzuschlagen. Im Übrigen ist es sowieso sehr schwer, die Bond-Darsteller miteinander zu messen, denn sie legen die Rollen alle sehr unterschiedlich an. Connery gilt nach wie vor (nicht zu unrecht)als der Maßstab, der charmant-ernsthafte Lazenby hat mittlerweile sehr viele Sympathien, Moore betont das comichafte an der Figur, Brosnan war sehr nonchalant (die Bond-Filme mit ihm halte ich jedoch für die Schwächsten der gesamten Serie) und Craig ist äußerst physisch, sehr tough aber auch verletzlich. Vielleicht fehlte vielen Fans bei Dalton die Physis, die Craig besitzt. Jedenfalls hat Dalton's Bond die größte 'Tiefe', sein Spiel ist sehr subtil.

Zum anderen wurde "Lizenz zum Töten" von vielen Fans auf Grund seiner Humorlosigkeit nicht gemocht. Möglicherweise wird er deswegen immer noch als brutalster Film der Serie eingstuft. Dieses Argument trifft aber auch nur innerhalb des Bond-Kosmos zu und ist keinesfalls vergleichbar mit Härten à la "Last Boy Scout" oder ähnlichen Actionern. Und auch im Vergleich zu anderen Bonds ist es durchaus streitbar. Ist der zynische Humor, den Moore beispielsweise seinen Opfern als letzte Ölung mit auf den Weg gab nicht eigentlich perfider als die humorlose Gewalt von "Lizenz zum Töten", könnte man sich fragen. Und es war auch nicht jeder Tod eines Gegenspielers von Bond immer comichaft (Robert Shaw in "Liebesgrüße aus Moskau").

Mein Rat: Dem Film eine zweite Chance geben, denn er ist sehr gut fotografiert (Glen bezeichnet ihn im Audiokommentar als seinen besten Film) und insbesondere die Gegenspieler machen in diesem Film sehr viel Spaß: Robert Davi als aalglatter Drogenbaron, ein sehr junger Benicio del Toro als sein eiskalter Handlanger und Anthony Zerbe als schmierig-schrulliger Milton Krest geben ein hochkarätig besetztes Team ab. Ihr jeweiliges Ableben im Film ist tatsächlich ziemlich knackig: Davi verbrennt als lebendige Fackel, del Toro wird zerschreddert und Zerbe zerplatzt in einer Druckkammer (aber, wie gesagt, es wird alles deutlich weniger gezeigt als beispielsweise in "Total Recall", schließlich ist der Film ab 16). Carey Lowell (Ehefrau von Richard Gere) darf auch etwas spielen und nicht nur 'schön sein'.

Die Action-Szenen, insbesondere die Verfolgungsjagd mit den Trucks am Ende, ist immer noch state-of-the-art.

Die DVD ist von den Extras her identisch mit der älteren Veröffentlichung. Das Bild ist aber nochmal überarbeitet worden- und sieht wirklich fantastisch aus.

Empfehlung!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verkannt. Warum?, 24. November 2012
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Lizenz zum Töten (DVD)
Das zweite Bond Abenteuer mit Timothy Dalton musste zum Zeitpunkt des Kintostart, im August 1989, viel Kritik einstecken.
Besonders die härtere Gangart, die von den Produzenten eingeschlagen wurde, war vielen ein Dorn im Auge.
Durch die FSK 16 - Freigabe hatte der Film natürlich auch einen enormen Zuschauerrückgang gegenüber den vorherigen Bond-Filmen, die man alle ab 12 Jahren schon sehen konnte, zur Folge.
Ebenfalls sorgte die sehr kurze Filmpräsenz der Figuren "M" und "Miss Moneypenny" für Unverständnis bei den Kritikern.
Dabei hat "Licence to kill" nun wirklich viel zu bieten:
Eine typische "End 80er-Story" die bis zum Ende sehr spannend ist, interessante Drehorte und einen Bond-Darsteller, der seinen Part mehr als hervorragend meistert.
Hinzu kommt noch das die Figur "Q" (Desmond Llewelyn)den mit Abstand größten Auftritt in der gesamten Bond-Filmreihe hat.
Und die Bond-Girls..... sie waren zum Zeitpunkt des Filmstart die Besten seit einer halben Ewigkeit!!
Selbst die Bond-Schurken spielen ihre Rolle mit ganz viel Hingabe.
Fazit: Dieser Bond-Film mit Timothy Dalton ist ein ganz großer, der natürlich auch mit jedem Atemzug die Luft der 80er Jahre einatmet.
Absolute Kaufempfehlung!!!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdammt guter Bond, 19. August 2007
LICENCE TO KILL war der zweite und leider letzte Bond-Film mit Timothy Dalton. Der Waliser Schauspieler fand beim Publikum nicht den Zuspruch, der ihm eine längere Karriere als Leinwandagent im Dienst Ihrer Majestät ermöglicht hätte. Dabei waren THE LIVING DAYLIGHTS (dt. Der Hauch des Todes) und insbesondere LICENCE TO KILL (dt. Lizenz zum Töten) ausgezeichnete Bond-Filme. Trotzdem musste Dalton danach das Feld für Pierce Brosnan räumen. Wie konnte es dazu kommen? Werfen wir einen Blick zurück auf die Geschichte der Bond-Filme...
Am Anfang steht natürlich Sean Connery, für viele bis heute der beste Bond-Darsteller, ungeachtet der Patina, die seine 007-Abenteuer mittlerweile angesetzt haben. Connery wurde als James Bond in DR. NO (dt. James Bond 007 jagt Dr. No) zum Star und verhalf der Serie zu ungeahntem Erfolg. Nach fünf Filmen wollte er aber nicht für ewig auf die Rolle des frauenvernaschenden Topagenten festgelegt werden und nahm (vorerst) seinen Hut.
Ihm folgte in ON HER MAJESTY'S SECRET SERVICE (dt. Im Geheimdienst Ihrer Majestät) der relativ unbekannte und unerfahrene George Lazenby, der sich bis dahin seine Brötchen als Model und mit Werbespots verdient hatte. Zwar meisterte er seine Aufgabe mit Bravour, fiel jedoch bei den Kritikern und Zuschauern gnadenlos durch. Obwohl die Produzenten unabhängig von den Einspielergebnissen mit dem Film und dem Hauptdarsteller zu Recht sehr zufrieden waren, lehnte Lazenby es ab, den Agenten ein zweites Mal zu verkörpern... eine Entscheidung, die er heute zutiefst bedauert, da seine Karriere damit praktisch beendet war.
Sean Connery kehrte für DIAMONDS ARE FOREVER (dt. Diamantenfieber) noch einmal zurück und rettete die Serie. Viele Jahre später trat er in NEVER SAY NEVER AGAIN (dt. Sag niemals nie) noch einmal als 007 auf. Da dieser Film jedoch nicht vom Broccoli-Clan produziert wurde, gehört er offiziell nicht zu den Bond-Filmen, ebenso wenig wie die quirlige Bond-Persiflage CASINO ROYALE mit David Niven und Woody Allen (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen "echten" Bond-Film aus 2006).
Auf der Suche nach einem neuen Bond-Darsteller entschieden sich die Produzenten für Roger Moore, der durch TV-Serien wie THE PERSUADERS (dt. Die 2) und THE SAINT (dt. Simon Templar) bereits bekannt und erfolgreich war. Man wollte den Lazenby-Fehler diesmal unbedingt vermeiden. Die Bond-Filme mit Moore waren humorvoller als ihre Vorgänger und technisch verspielter, wurden aber auch zunehmend comichafter, nicht zuletzt durch die immer bizarrer anmutenden Bösewichter und ihre Helfershelfer. In MOONRAKER (dt. Moonraker - Streng geheim) musste Bond sogar eine Weltraumbasis entern, um die Menschheit (wieder mal) vor der totalen Vernichtung zu bewahren. Bevor die 007-Abenteuer zu selbstironisch und unglaubwürdig wurden, besann man sich mit FOR YOUR EYES ONLY (dt. In tödlicher Mission) wieder ihrer ursprünglichen Qualitäten.
Roger Moore spielte den Agenten sieben Mal und wurde damit zu einer Art Markenzeichen. Dass auch Markenzeichen vom Zahn der Zeit nicht verschont bleiben, zeigte sich in bereits OCTOPUSSY, und in A VIEW TO A KILL (dt. Im Angesicht des Todes) hatte Moore das Verfallsdatum beinahe überschritten. An der Seite von Tanya Roberts sah er nicht mehr aus wie ein heldenhafter Superspion, sondern eher wie ein Großvater, der mit seiner Enkelin spazieren geht. Moore hatte den Erfolg der Bond-Filme nachhaltig zementiert, jetzt galt es für ihn, würdevoll in den Ruhestand zu treten.
So begann wieder die Suche nach einem neuen, zeitgemäßen Hauptdarsteller. Timothy Dalton betrat die Bühne und gab einen anderen, erfrischenden Bond, härter und zugleich emotionaler denn je und damit - betrachtet man den Erfolg des jüngsten 007-Thrillers CASINO ROYALE mit dem großartigen Daniel Craig - seiner Zeit voraus. Dalton hatte dieses gefährliche Glitzern in den Augen, das man noch von Connery kannte und das man bei Lazenby und Moore manchmal vermisste. Sein Bond war wild und konnte ohne mit der Wimper zu zucken auf Crashkurs gehen, und wenn er sich prügelte, sah man es ihm anschließend auch an.
Aufgrund seines schauspielerischen Talents und seiner Erfahrung am Theater gelang es Dalton, Bond eine bemerkenswerte Tiefe zu verleihen. Dadurch kam er zwar der Figur, wie sie Ian Fleming einst erdacht hatte, so nahe wie zuvor nur Connery in den ersten Bond-Filmen, konnte die Zuschauer aber nicht für sich begeistern. Filme wie DIE HARD (dt. Stirb langsam) hatten mittlerweile für frischen Wind im Action-Genre gesorgt, und Bruce Willis im blutigen Unterhemd war okay, aber in Sachen Bond wollte das Publikum lieber den eleganten und makellosen Dressman, den es schließlich mit Pierce Brosnan auch wieder bekam.
A VIEW TO A KILL war der letzte Bond mit Roger Moore, und danach hätte es, mit Ausnahme vielleicht von "Remington Steele" Pierce Brosnan, jeder neue Bond-Akteur schwer gehabt. Timothy Dalton hatte zwar schon in einer Reihe von Filmen mitgespielt und galt als hevorragender Shakespeare-Darsteller, trotzdem war er nicht so populär wie Moore zu Beginn seiner Bond-Karriere. Der große Erfolg, den Brosnan später einheimsen konnte, als er die Rolle übernahm, hatte auch damit zu tun, dass es nach LICENCE TO KILL sechs Jahre dauerte, bis ein neuer Bond in die Lichtspielhäuser kam. Die Fans waren regelrecht ausgehungert nach ihrem Helden, und allein dadurch wurde GOLDEN EYE (dt. Golden Eye) an der Kinokasse zum erfolgreichsten Bond aller Zeiten. Dalton hatte all diese Vorteile nicht.
LICENCE TO KILL ist dennoch einer der besten Bond-Filme: spannend und rasant inszeniert und mit Timothy Dalton und Robert Davi als Bonds ebenbürtigem Gegenspieler glänzend besetzt. Dass es dabei bisweilen brutaler zugeht als in früheren 007-Abenteuern, ist sicher nicht jedermanns Geschmack, gehört jedoch zu den unbestreitbaren Qualitäten des Films und zeigt deutlich, dass die Bond-Macher alles dransetzen, ihren Helden wieder zu seinen Ursprüngen zurückzuführen - ein Prozess, der sich wie ein roter Faden durch die Bond-Reihe zieht: Wann immer die Gags und der technische Firlefanz zu sehr in den Vordergrund traten, wurde der Kurs korrigiert. Nach dem effektlastigen, aber bisweilen eher unfreiwillig komischen YOU ONLY LIVE TWICE (dt. Man lebt nur zweimal) folgte mit ON HER MAJESTY'S SECRET SERVICE wieder ein ernstzunehmender Bond. Nach dem enttäuschenden MOONRAKER holte man Bond in FOR YOUR EYES ONLY wieder auf die Erde zurück. Und spätestens seit Bond in DIE ANOTHER DAY (dt. Stirb an einem anderen Tag) ein unsichtbares (!) Auto fahren durfte, war klar, dass CASINO ROYALE völlig anders aussehen mußte.
Dalton wurde oft vorgeworfen, er spiele Bond zu ernst. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Bond-Abenteuer keine Komödien sind und ein guter Schauspieler sich auf das Drehbuch und die Handlung des Films einstellen muss, und genau das hat Dalton getan. Der Humor war in seinen Filmen durchaus vorhanden, jedoch schwärzer und hintergründiger als zu Zeiten von Roger Moore. Außerdem war die Story speziell in LICENCE TO KILL alles andere als geeignet für nette kleine Witzchen, denn diesmal begibt sich Bond auf einen privaten Rachefeldzug und setzt dafür sogar seinen Job beim MI6 aufs Spiel.
Der skrupellose und grausame Drogenbaron Franz Sanchez rächt sich bitter für seine Festnahme, indem er Bonds besten Freund, den CIA-Agenten Felix Leiter, in dessen Hochzeitsnacht zum Witwer macht und den Haien zum Fraß vorwirft. Daraufhin kennt Bond nur noch ein Ziel: Sanchez muss sterben! Tatkräftig unterstützt durch Leiters Mitarbeiterin Pam Bouvier und den genialen Waffentechniker Q dringt Bond mit der Präzision einer lasergesteuerten Bombe bis ins Herz von Sanchez' Organisation vor, während er gleichzeitig von seinen eigenen Leuten gejagt wird, die verhindern wollen, dass er eine weitaus größere Operation durch sein eigenmächtiges Handeln gefährdet. Als seine Tarnung auffliegt und Sanchez erkennt, mit wem er es zu tun hat, beginnt für Bond ein gnadenloser Kampf ums Überleben...
Es gibt für jeden den richtigen 007, und wer einen toughen Bond in einem perfekt gedrehten Actionthriller sehen möchte, ist mit LICENCE TO KILL bestens beraten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste James Bond-Film, 3. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Lizenz zum Töten (DVD)
Lizenz zum Töten ist für mich der beste James Bond-Film,was zum einen an Timothy Dalton liegt,den ich für den besten Bonddarsteller
halte,der hier zur persönlichen Höchstform aufläuft und zum anderen an der tollen Umsetzung einer innovativen Geschichte.
James Bond auf einen brutalen Rachefeldzug zu schicken war ein riskantes Unterfangen für die Bondmacher,was damals vom Publikum
zu Unrecht nicht gewürdigt wurde.
In diesem Bondfilm ist deutlich mehr Action vorhanden als in irgendeinem vorherigen und diese ist absolut spitze und innovativ.
Die Highlights sind die tolle Pretitlesequenz,die Unterwasseraction und die anschließende Szene,in der Bond per Wasserski ein
Wasserflugzeug verfolgt und es schließlich kapern kann und natürlich der Endkampf,in dem Bond Sanchez' Tanklaster in
gigantischen Explosionen zerstört,welcher der beste Showdown der gesamten Bondreihe ist.
Die Geschichte bietet ein paar Wendungen,in denen Bond auch mal Probleme mit einem chinesischen Rauschgiftdezernat bekommt.
Carey Lowell als toughe CIA-Pilotin Pam Bouvier ist für mich das beste Bondgirl der gesamten Reihe und Talisa Soto als Bondgirl Nr.2
bringt die gestörte Hass-Liebe zu Männern von Lupe Lamore gut zum Ausdruck.
Robert Davi verkörpert den Bösewicht Sanchez schön fies,brutal und glaubhaft und auch sonst tritt Bond sehr vielen von Sanchez'
Helfern gegenüber,die von ihm brutaler als sonst ausgeschaltet werden.
Toll für Bondfans ist außerdem auch der längere Auftritt von Desmond Llewelyn als Q,ab dessen Auftritt Bond auch ein paar tolle
Gadgets(Signaturwaffe,Zahnpastatube mit Sprengstoff,Zigarettenpackung als Zünder) bekommt.
Michael Kamen(Lethal Weapon,Stirb langsam) komponierte zu diesem Film den besten Soundtrack der Bondreihe.
Fazit:Mein persönlicher Lieblingsbond.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterschätzt, 22. April 2007
Auch der zweite und letzte Auftritt von Timothy Dalton als 007 spielte mit einer Neuausrichtung der Bondreihe, die vom Publikum erneut nicht gut aufgenommen wurde. Dabei hebt sich die Story wohltuend vom üblichen Schema ab, Dalton gibt den bis dahin härtesten Bond ab und zeigt den Charakter von einer anderen Seite. Auch wurde mit Pam Bouvier (Carey Lowell) ein Bondgirl eingebaut, die über die Rolle der kurzen Affäre und des optischen Blickfangs hinauskommt und in der Bond eine äußerst toughe Verbündete findet. Zudem hat Q (Desmond Llewelyn) in "Lizenz zum Töten" nicht nur seinen längsten, sondern auch seinen besten Auftritt, der ihn nicht auf die gewohnte Vorstellung der neuesten Technik reduzierte. Gegenspieler Sanchez (Robert Davi) erinnert ein wenig an einen Drogenbaron aus "Miami Vice", macht seine Sache aber ordentlich und wirkt entsprechend fies.
Der Film ist oft vergleichsweise ruhig und stellenweise vielleicht ein wenig lang geraten, endet aber in einem furiosen und gut inszenierten Finale in dem es ordentlich zur Sache geht, aber nicht ganz so übertrieben ist. Ein wenig seltsam wirkt nur das Ende, wenn Felix Leiter bestens gelaunt mit Bond telefoniert, obwohl er knapp einen Mordanschlag überlebt hat und seine Frau am Tag der Hochzeit ermordet wurde....

Insgesamt aber ein unterschätzter Film und beweiten nicht so schlecht, wie sein Ruf. Und das gilt nicht nur für den Film, sondern vor allem für Timothy Dalton als James Bond, der leider keine Lust mehr hatte, die Rolle noch einmal zu spielen. Zwar ist "Lizenz zum Töten" schwächer als sein Vorgänger, aber dennoch ein guter Beitrag aus der Bondreihe. Ein Bondfilm der etwas anderen Sorte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Timothy Daltons letzter Einsatz, 31. März 2013
Nach dem sehr guten Der Hauch des Todes kam zwei Jahre später der zweite und gleichzeitig letzte Einsatz für Timothy Dalton als 007.
Lizenz zum töten weicht ein wenig von den anderen Bondfilmen ab. Dieser ist sehr kompromiss und schonungslos. Bond will Rache nehmen für seinen Freund Leiter und muss dafür sogar seinen Dienst beim britischen Secret Service quittieren.

Timothy Dalton spielt James Bond mit einer härte, wie sie ähnlich Daniel Craig heute spielt.
Leider hat er nur zweimal Bond spielen dürfen, obwohl er noch einen Vertrag für mindestens einen weiteren Film hatte, nur kam dieser wegen Rechtsstreitigkeiten nie zu Stande.
Um einen noch besseren Eindruck zu bekommen wäre es schön gewesen, wenn er noch 2 oder 3 gedreht hätte. Trotz alledem sind die beiden Bonds sehr unterhaltsam.
Lizenz zum Töten hatte damals einen schweren Stand und war an den Kinokassen nicht so erfolgreich ( schwächster Bond aller zeiten).
Heutzutage denken viele über den Film anders und ist auch anerkannt in der Bondreihe.

Der Film hat nämlich trotz der angesprochenen härte dennoch viele Bondmomente:
Tolles Opening, klassischer Titelsong, tolle Truckverfolgung,Gadgets und den längsten Auftritt von Q in der Bondserie.

Einen Stern abzug, da ich gerne die Sterne anhand der Bondfilme und ihrer Qualität bewerte und da gibt es nunmal bessere( Goldfinger,Der Spion der mich liebte, Skyfall)
Muss aber dazusagen, dass es auch noch wesentlich schlechtere Filme gibt( Stirb a. e. a. Tag)

Die Blu ray ist ûbrigens klasse!
Satte Farben, keinerlei Körnung und der Ton ist wie immer gut abgestimmt.
Wie so oft auf Blu ray: sehr viel Bonusmaterial.

Fazit: Ein Bondfilm der damals einen anderen Weg eingeschlagen hat und heute( für mich) einen absolut guten Eindruck hinterlässt und gut unterhält.007 will return!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Beitrag zur Bondserie!, 30. Mai 2007
Schade das Bond's 16. Einsatz vom Publikum damals so verpönt wurde. Naja, Tim Dalton ist halt kein Sean Connery, aber trotzdem ein verdammt guter Schauspieler, aber bei diesem 2. Einsatz mangelte es ihm doch hier und da an Überzeugungskraft.

Wie auch immer, Licence to kill (Originaltitel) ist bis dato einer der actionreichsten und besten James Bond Filme überhaupt. Zugegeben die Gewalt in diesem Film wollte zweifellos mit den Action-Krachern der damaligen Zeit a la Stirb langsam, Lethal Weapon oder anderen Stallone/Schwarzenegger Krawallfilmen mithalten.

Doch Bond überzogen darzustellen wirkt sich auf sein Stammpublikum eher negativ als positiv aus. Blöder (aber passender) Vergleich, die meisten Leuten gehen zu McDonalds und essen eigentlich immer das Gleiche und wenn sie etwas Neues probieren stehen sie dem immer erstmal skeptisch gegenüber. Bei Licence ist das ähnlich.

Wir bekommen einen sehr rauhen, zu allem entschlossenen James Bond geliefert, mit untypischen Elementen; sogar der berühmte Satz (fällt zwar im Film) wird hier zu einer Nebensächlichkeit abgestempelt. Schade eigentlich.

Aber nun zur Begründung der besten Bewertung. Dies ist die wirklich, längste, mögliche, ungeschnittene Fassung. Der Film wurde von der FSK ab 16 Jahren im Kino 1989 in einer leicht gestutzten Version gezeigt, dies beinhaltet Szenen in denen Bond's CIA Freund Felix Leiter durch eine Hai-Attacke ein Bein verliert, die Schnitte sind wirklich minimal, aber treffen dennoch gezielt ihre Wirkung. Man sieht recht viel Blut für einen Bondfilm, sowie eine minimal kurze Einstellung in der der Hai mit Felix abgebissenem Bein davonschwimmt; weiter, die Sequenz in der Druckkammer zeigt die Kopfzerplatzung wirklich (Blut spritzt an die Glasscheibe); in

der Szene in der Dario in den Kokain-Schredder fällt, sieht man mehr wie er von dem Schredder in die Tiefe gezogen wird, sowie einige kurze Einstellungen in denen Fleischbrocken gegen die Kamera fallen. Zugegeben diese "erweiterten" Szenen sind selbst für heutige Verhältnisse (also für einen 007 Thriller) recht hart, aber dennoch so kurz, dass sie nicht so schwerwiegend rüberkommen wie manche Kritiker behaupten.

Okay, Licence to kill ist bis dato der brutalste Bondfilm aller Zeiten, aber er hat einen sehr guten Bond-Darsteller, zwei ultra geile Bondgirls (Carey Lowell ist einfach nur megageil), eine annehmbare Alibi-Story: Bond rächt den Tod von Felix Leiter's Frau Della, sowie dessen Verstümmelung durch einen Haifisch (warum sich Kritiker darüber aufgeregt haben bleibt mir bis heute ein Rätsel, da angeblich Bond nie viel mit Leiter zutun gehabt haben soll). Ok in den Filmen taucht der Charakter nicht sooft auf, aber das spielt doch keine Rolle; Fleming hat Bond den CIA-Agenten Felix Leiter zum Freund gemacht und mit ein bisschen Fantasie kapiert man auch das beide eine tiefe Freundschaft verbindet die in den Jahrzehnten gewachsen ist, also sind Bonds Rachegefühle durchaus nachvollziehbar, weiter, die Actionszenen sind einfach nur grandios, auch mit vielen Pannen und unheimlichen Ereignissen während der Dreharbeiten in Mexico: Exposionen en masse mit Überlandtrucks, sowie Bond zu Luft und zu Land immer oben auf!

Bösewicht Franz Sanchez kann es mühelos mit seinen Vorgängern wie Max Zorin, Kamal Khan, Hugo Drax usw. aufnehmen, ausserdem ist Robert Davi ein Typ dem man locker einen Drogenbaron abnehmen würde.

Also, es geht noch mehr, aber ich denke es reicht. Extras mal wieder, nicht schlecht, aber hier geht es mir allein um den Film und nicht um das Drumherum...

Super!

jw
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Film, eine tolle Blu Ray!, 24. Juli 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wie sieht die Bildqualität der Blu Ray aus? Mit einem Wort: PHANTASTISCH!!! Ob für die BR das gleiche Master verwendet wurde, wie für die Ultimate Edition, weiß ich nicht. Aber: Das Bildqualität ist jederzeit gestochen scharf. Die Farben werden durchgehend sehr natürlich wieder gegeben. Die Gesichter der Schauspieler werden bildausschnittsbedingt manchmal etwas weicher und dann in den Großaufnahmen sehr detailreich und scharf gezeigt. Das ist WAHRES HD!! Der Film ist schon 20 Jahre alt, sieht aber aus, als wäre er gerade erst gedreht worden. Filmrauschen und Filmkörnung sind fast nicht vorhanden und wenn, dann nur minimal (Nachtszenen) und stören überhaupt nicht. Eine klare Kaufempfehlung!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Bond - Nimmt bereits die Daniel Craig Ära vorweg, 13. Oktober 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Lizenz zum Töten [2 DVDs] (DVD)
Dieser Film bildete den ersten Versuch, die damals fast 30 Jahre alte Bond-Formel mal etwas aufzubrechen, wie es 2006 mit "Casino Royale" erneut konsequent gemacht wurde. Nur konnten sich 1989 viele noch nicht dafür erwärmen. An den Kinokassen in den USA stürzte der Film ziemlich so tief, wie 1974 "Der Mann mit dem goldenen Colt" und in Deutschland war es der erste seit den ersten beiden Bond-Filmen "Dr. No" und "Liebesgrüße aus Moskau", der unter der 3 Mio. Zuschauermarke im Kino blieb - zu unrecht.
In Punkto Action und Spannung geht der Film direkt in die vollen, wenn Bond und Kumpel Felix Leiter den Drogenbaron Sanchez in einem kühnen Manover zur Strecke bringen. Der Abschleppservice ala Bond und der Kommentar dazu: "Ich gehe ein bischen angeln" sind einfach genial.
Was folgt sind tolle Titeldesigns und einer der besten Bonds-Songs überhaupt.
Eine gelungene Idee ist, wie Leiter hier eine größere Rolle spielt, was der Glaubwürdigkeit nutzt, wenn er und seine frisch angetraute Frau Della ungebeteten Hochzeitsbesuch bekommen. Auch gekonnt eingeworfen ist hier eine für Bond-Kenner eindeutige Szene, wenn Della Bond ihr Strumpfband zuwirft, nach dem Motto, er werde auch als nächster heiraten. Die Reaktion Bonds erinnert gekonnt an das Ende von "Im Geheimdienst Ihrer Majestät". Und das ist auch der emotionale Anker des Films, bei dem was Sanchez Leiter und Della antut. Bond-Fans werden sich auch hier wieder direkt denken können, dass Bond an Tracys Tod denkt, wenn er Della findet.
Robert Davi erweißt sich als Idealbesetzung als eiskalter Drogenbaron und gekonnte Fortführung, dass man die Bond-Gegner seit "Im Angesicht des Todes" deutlich verjüngte, als Lektion aus Connerys Renegaten-Bond "Sag niemals nie".
Dalton setzt seinen harten Kurs, den er mit "Der Hauch des Todes" etabliert hatte fort. Wenn er z.B. zynisch und ohne jegliche Mimik einen Verräter eliminiert, sah man Bond zuvor selten so kalt. Das Bond wie hier direkte Befehle missachtet, gab es vor "Der Hauch des Todes" nur in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät". Doch was Moneypenny bei letztgenanntem noch verhindern konnte, passiert hier ohne wenn und aber. Bond kündigt!! Bei Roger Moore wäre das undenkbar gewesen, beim Arbeitsverhältnis von M und Bond zu Connery-Zeiten nur in Ansätzen. Doch Dalton setzt einen gelungenen Kontrast und zieht die harte Linie voll durch. Kompromisslos eliminiert Bond seine Gegner, zerstört eine Drogenlieferung und klaut das Geld, das für deren Bezahlung gedacht war im Rahmen einer tollen Actionsequenz.
Ab diesem Zeitpunkt hebt sich "Lizenz zum Töten" auch ganz weit über die Masse typischer Rachthriller heraus. Bond handelt nicht blindwütig, sonden mit Köpfchen. Setzt er doch das von Sanchez geklaute Geld gegen diesen ein und findet in der Pilotin Pam eine Waffengefährtin. Und noch jemand eilt zu Hilfe - Q. Wie schon bei "Octopussy" war es hier eine tolle Idee, Q mehr in Bonds Abenteuer zu involvieren. Und Q ist auch der einzigste, der Bond hier wirklich in seine Schranken weisen kann, wenn er auf eine Bemerkung von Bond hin sagt: "Gäbe es keinen Q-Branch wären sie schon lange tot." Denn darauf weiß selbst Bond keine Antwort.
Die Filmhandlung ist einfach clever aufgebaut, wie Bond wie bei einem Schachspiel seine Züge macht und Sanchez Leute nach und nach gegen ihren Boss ausspielt und das Vertrauen des Drogenbarons gewinnt, um ins allerheiligste vorzudringen.
Und das Finale von "Lizenz zum Töten" gehörte mit zu den besten von Bond. Gelang es doch Schlachten gegen überlebensgroßer Gangster wie Blofeld z.B. in "Man lebt nur zweimal" mit einem recht real anmutenden Gangster wie Sanchez zu kombinieren, wenn Bond Zerstörung über dessen Drogenfabrik bringt, bevor es mit einem halben Dutzend Tanktrucks richtig rund geht. Wie die Trucks sich Rennen liefern oder irrsinnige Stunts vollführen, Autos platt machen, Feuerwände durchbrechen und Pam mit ihrem Flugzeug da noch mitten drin rum wuselt ist grandios, was durch einen der perfektesten Einsätze des Bond Themes in der ganzen Serie noch unterstützt wird.
Und Sanchez ist hier auch erst der erste Bond Gegner, der recht spät erkennt, wer ihm wirklich ans Leder will.
"Lizenz zum Töten" ist ein harter Bond-Film, der für sich einmalig ist und bedenkt man, wie "Casino Royale" 17 Jahre später eben für diesen harten Stil gefeiert wurde, ist es unverständlich, dass "Lizenz zum Töten" im Kino damals so abgestraft wurde, denn es gibt sehr sehr viele Parallelen. Vielleicht waren die Zuschauer damals einfach noch nicht reif für diese Art Bond.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Versuch, die Bandbreite zu erweitern, 11. Februar 2007
Der zweite und letzte Bond-Auftritt Timothy Daltons wirkt auf etliche Bond-Fans bis heute eher abstoßend, was ihn zu einem mittleren Erfolg in Europa und einem Flop in Amerika machte - mehrere Darstellerwechsel sowie eine sechsjährige Pause waren die Folge. Die Gründe dafür sind vielfältig, liegen vor allem darin, daß die typische Gewalt der 007-Filme in "Lizenz zum Töten" nicht durch den sonst üblichen Ironie-Schalldämpfer rübergebracht wurde, statt dessen wurden die Schmerzen der Figuren spürbar, die Tode bitterer, und ein fast zum Explodieren angespannter Bond war mittendrin.
Tatsächlich ist "Lizenz zum Töten" einer der wenigen Filme der Reihe, die es geschafft haben, eine völlig eigene Stimmung aufzubauen. Der persönliche Anspruch des Films wird diesmal vor die üblichen Bond-Ingredenzien gestellt, bei anderen Filmen war es umgekehrt. Rückblickend kann man sagen, daß der Film dem Bond-Phänomen sogar genützt hat: Jede Filmreihe braucht alle paar Jahre einen 'Querschläger', den speziellen Film, an dem sich die Geister scheiden. Somit ist "Lizenz zum Töten" vergleichbar mit "Im Geheimdienst ihrer Majestät" (1969), der seinerzeit auch weniger erfolgreich war - und nun zu den Klassikern gehört.
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James Bond 007 - Lizenz zum Töten von John Glen (DVD - 2012)
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