Kundenrezensionen

39
4,5 von 5 Sternen
Concerto for Group and Orchestra
Format: Audio CDÄndern
Preis:9,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2012
Als hätte ich es geahnt, hatte ich vor einiger Zeit bereits den Plan gefasst, neben meiner umfangreichen Deep Purple Sammlung das Lebenswerk Jon Lords zusammenzustellen, auch und gerade mit seinen vielen Abwegen" jenseits der Rock Machine" Deep Purple. Dann kam die Meldung von seinem Tod und ich musste geradezu den bereits begonnenen Reigen beenden, mit zwei unterschiedlichen Werken, dem Blues Project Live (aufgenommen in Rottweil) und dem Concerto, erstmals im Studio aufgenommen, sein letztes Werk und sozusagen Vermächtnis. Die Schwierigkeit einer Rezension im vorliegenden Fall liegt darin, die Balance zu halten in der absolut notwendigen Hochachtung gegenüber einem großen Künstler der Gegenwart und der eigentlichen, technisch-sachlichen Beurteilung des Werkes. Ich will versuchen, beidem gerecht zu werden.
Werk und Wirken von Jon Lord gehen weit über Deep Purple hinaus. Unter anderem hat er seine Spuren auch bei PAL und Whitesnake hinterlassen. Aber seine große Liebe galt immer der sog. klassischen Musik, also orchestral oder zumindest mit klassischen Instrumenten gespielt. Sein Einstieg in dieses Genre 1969 mit dem Concerto for Group and Orchestra war einer mit Pauken und Trompeten" im wahrsten Sinn des Wortes. Andere Werke kamen da irgendwie nicht mehr heran, weder die Gemini Suite", noch das wohl kommerziell erfolgreichste Sarabande", schon gar nicht das schwer verdauliche Windows. Aber selbstverständlich hatten alle ihre Berechtigung und Qualität und zeugten vom großen Können des Meisters der Hammond. Letzterer hatte sich zuletzt (seit 2002) von der Business Maschine Deep Purple zurückgezogen und seine eigenen Projekte verfolgt, u.a. mit dem Blues Project und eben dem Concerto, dessen Partitur bis 1999 verschollen war.
Schon beim Blues Project, obwohl in sich stimmig, hatte ich meine Probleme mit Titeln, die man eigentlich anders kennt, wie z.B. Lazy und I'm a Man. Und genauso geht es mir auch mit dem Concerto, welches ich in seiner Ursprungversion von 1969 mit Malcolm Arnold als Dirigent und Deep Purple schon seit langer Zeit besitze. Ähnlich einem Vor-Rezensenten empfinde ich die Abmischung als nicht gelungen, das Orchester ist zu leise, die Band kommt zu dominant; vielleicht werde ich es nachbearbeiten, ich habe die Möglichkeit dazu (war selbst Gitarrist und habe ein Studioprogramm). Auch die Idee mit den 3 Gitarristen - sorry Jon, so sehr ich Dich verehre - aber das war nicht gut, insbesondere Darin Vasiliev gefällt mir überhaupt nicht (2. Solo!), hier vermisst man schon Ritchie Blackmore. Der spielt zwar nach heutigen Begriffen bei weitem nicht so gut, ist aber an dieser Stelle einfach authentischer. Guy Pratt am Bass bedarf keiner Diskussion und natürlich der Meister selbst an der Hammond. Auch am Schlagzeug würde ich mir eher Ian Paice wünschen, zur Not noch Pete York, der meiner Meinung nach beim Blues Project nicht so daneben liegt, wie teilweise behauptet wird. Aber bei Musik ist eben vieles Geschmackssache. Auch die 3 Sänger(innen) hätte es meiner Ansicht nach nicht gebraucht, Bruce Dickinson hätte genügt. Wie man sieht, rufe ich nicht nach Deep Purple, hätte mir aber schon eine durchgehende und konstante Besetzung der Band gewünscht und vor allem eben Blackmore an der Gitarre. Wie bereits anderenorts geschrieben, hätte der Jon Lord diesen (letzten) Wunsch sicher erfüllt.
Man sieht also, dass viele ihre ganz eigene Vorstellung vom Concerto haben, welches aber wohl genau deswegen in die (Musik-)Geschichte eingehen wird. Als erstes derartiges Werk, und weil es Raum bietet für (zukünftige) Interpretationen. Genau das hat eben die großen Meister der Vergangenheit ausgezeichnet und Jon Lord reiht sich hier würdig ein. Dafür und für sein Lebenswerk gibt es eigentlich 5 Sterne, aber 1 Stern Abzug für die Gitarren und die nervige Abmischung (Lautstärkeregler).
Farewell und "Rest In Peace" Jon Lord, Du warst ein Großer Deines Faches.
66 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Oktober 2012
meine vorrezensenten schrieben hier schon genügend (absolut berechtigte) lobpreisungen über dieses phantastische werk.
nur kurz etwas zur bonus dvd: man bekommt das werk hier in 5.1 klang zu hören- und finde die klangaufteilung besser abgemischt als auf der cd. der klang ist vielleicht minimal frontlastig,aber das ist eher geschmacksache.
einziger minuspunkt: die dvd ist nur im ganzen abspielbar ohne einzeltrackanwahl. aber die meisten werden sich das werk eh im gesamten anhören wollen. deshalb auch kein punktabzug.
ebenfalls zu bemängeln der etwas lieblose pappschuber- aber auch der schmälert den hörgenuß nicht
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 9. Oktober 2014
und unsere Jugend , bin kein Ideen zu geben zu unserer Jugend,aber wir waren damals eine Familie , die Musik, Beatclub im Fernsehen, da verstand man auch das Englische - egal, es war ein Lied zum Mitsingen und Tanzen, Ohne Probleme , der Text ging nur Freude, und ZUm Herz....
Umnd Heute im Fernsehen diese Konzerte , oh Gott - Schreien - mit Sonnenbrille , Mütze, - ist heute nur noch ein gejammere vom Text her, , qalso, das kannich mitt 66 jahre nicht mehr so ausdrücken von HEUTE.
darum weiter so, aber nicht zum Streben , von in habe ich fast alle, damals LB mit Gruppe, und einmal mit von der ABBA Sängerin DVD , super,es war halt....
macht weider so Danke
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 19. Dezember 2014
Ein Meisterwerk des Altmeisters. Eine Interpetation des von Jon Lord komponierten und schon merhfach interpretierten Klassikers "Concerto For Group and Orchestra, das in dieser Perfektion allen anderen, auch als sehr gut zu bewertenden Interpetationen, überlegen ist. Das dieses Werk als so überragend eingestuft werden kann, ist u.a. auch der Motivation von Jon Lord aber auch Spitzenmusikern wie Joe Bonamassa und dem Klangkörper des Royal Liverpool Phlilharmonic Orchestra zu verdanken.
Superschnelle Lieferung der Disk, Autorip- Funktion für die Datensammlung via I-Pod.
Fazit: Ein "Muss" für Liebhaber der U- und E-Musik, klare Kaufempgehlung
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 23. Juli 2014
Wirklich interessant, dass Jon Lord sein Werk nochmal - ein Jahr vor seinem Tod - in Liverpool aufgenommen hat. Gerade diese Studiofassung ist sehr interessant und wird mit hervorragenden Solisten veredelt.Schade, dass dieser geniale Musiker nicht mehr da ist, wir hätten sicherlich noch so einiges erwarten können. Das Concerto for Group and Orchestra in all seinen Fassungen, ob mit Richie Blackmore in der Ur-Fassung oder mit Steve Morse in der zweiten Aufführung - alle Aufnahmen sind ausnahmslos Klassiker.

Rolf-M. Nicklaus
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. September 2012
...dass Jon Lord sich auf diese Weise verabschiedet! Meine erste Begegnung mit dem "Concerto For Group And Orchestra" fand irgendwann 1983 statt. Damals gab es noch Cassetten! Bevor ich wusste, dass es das "Concerto" gab oder überhaupt Versuche Rock und Classic zu verbinden, hatte ich gerade erst begonnen meinen Musikgeschmack zu entwickeln. Diese Art von Musik hatte ich vorher noch nie gehört und war fasziniert!

Mit den Jahren entdeckte ich immer noch neue Details! Was Jon Lord der Welt als Vermächtnis hinterlassen hat, ist die devinitive Version seines ersten Versuches zwei Welten miteinander zu verbinden. Sorry, besser kann ich es als jemand der selbst kein Instrumment spielt nicht ausdrücken! Endlich gibt es eine Studioversion von Jon Lord's Baby!

Wie immer hat er seine Kraft und Perfektion in das Projekt gesteckt!

Etwas anderes hätte ich von Jon Lord auch nicht erwartet! Schließlich hat er Musik studiert. Möge er in Frieden ruhen! Zum letzten Mal konnte Jon Lord seine außerordentlichen Fähigkeiten zeigen. In seiner Musik wird er weiterleben!

Fazit: Das ist keine Totenverehrung, sondern Respekt vor einem Mann, der musikalisch in zwei Welten daheim war! Wer sich darauf einlässt, wird begeistert sein!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. November 2012
Der große Jon Lord hat das CONCERTO FOR GROUP AND ORCHESTRA 1969 mit Deep Purple und dem Royal Philharmonic Orchestra unter Sir Malcolm Arnold in der Londoner Royal Albert Hall uraufgeführt. Das Album (zusätzlich mit damals ebenfalls erstmals gespielten Titeln Wring That Neck und Child In Time) gehört zu meinen absoluten Lieblingen im Plattenschrank.
Das Werk hat eine verrückte Geschichte. Die Partitur ging kurz nach einer weiteren Aufführung in 1970 verloren und wurde 1998/99 von Marco de Goeij, einem niederländischen Komponisten, auf Grundlage der alten Aufnahme rekonstruiert. In den Jahren 2000 und 2001 ging Deep Purple zusammen mit mehreren Sinfonieorchestern auf Welttournee und in den Folgejahren gab es immer wieder Aufführungen mit wechselnden Besetzungen, aber immer mit Jon Lord an der Orgel.

Erst 2011 nahm er das Concerto im Studio auf – mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und mehreren sensationell guten Solisten. Den Part von Ritchie Blackmore teilte Lord auf drei Gitarristen auf, jenen von Ian Gillan auf drei Gesangssolisten. Das ist eine Musik, die Gänsehaut macht - allerspätestens im zweiten Satz, wenn der Gesang einsetzt.

Die finale Mischung entstand übrigens noch unter der Mitwirkung von Jon Lord im Mai an der Abbey Road. Kurz darauf, am 16. Juli 2012, ist er gestorben. Das Booklet zum Album lässt uns wissen: „He heard the final master of this recording only a few days before he left us.“
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 8. Dezember 2014
Im Vergleich zur Originalaufnahme interesante Variationen. Mir persönlich gefallen die Soli von Ritchie Blackmore besser aber das ist sicher Geschmackssache. Für Fans von Jon Lord und Deep Pruple unverzichtbar.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2012
ich glaube das niemand dieses Werk anzweifeln wird. Jeder der es seid 1969 kennt wird sehr angenehm überrascht sein das die Studioversion sooo gut gelungen ist. Ich hatte Zweifel die absolut unberechtigt waren. es perfekt. schade das es nie wieder etwas vom Meister der Hammond Orgel zu hören geben wird. mehr als 5 Sterne sind ja leider nicht möglich
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2012
Ein Meisterwerk von Jon Lord.
Klassik und Rock zu verbinden ist eine Meisterleistung. Die leisen Töne der Klassik und Rockparts voller Kraft.
Jon Lord hat mit Deep Purple Geschichte geschrieben. Das ist zum Ende seiner Schaffenskraft ein Meisterwerk.
Ritchie Blackmore verneige dich vor Jon Lord.
Habe wieder das Bedürfnis, Jon Lord und Ritchie Blackmore in Purple Klassikern zu hören.
Schade, dass es keine neuen Werke von Jon Lord geben wird, aber vielleicht ist deshalb dieses letzte Werk so kraftvoll und voller Energie. Danke Jon, für dieses wunderbare Werk.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen

Live in Anaheim (CD+Dvd)
Live in Anaheim (CD+Dvd) von Ian Gillan (Audio CD - 2009)

Durham Concerto
Durham Concerto von Mischa Damev (Audio CD - 2008)