Kundenrezensionen


26 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Jugendbuch mit geheimnisvoll-düsterer Atmosphäre
Sallies Zuhause ist verzaubert, aber voll von Gefahren. Hinter jeder Ecke lauern bedrohlich düstere Schatten. Das alte, verwinkelte Herrenhaus in dem sie lebt und als Küchenmädchen arbeitet, ist so groß, dass man sich darin verlaufen könnte. Die Besitzer des Anwesens, die das Mädchen dem Himmel sei Dank nur sehr selten zu Gesicht bekommt,...
Veröffentlicht am 15. August 2010 von Christian Handel

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Idee, verliert aber zum Ende hin zuviel
Mit "Der Nebelkönig" entführt Autorin Susanne Gerdom den jugendlichen Leser in eine Geschichte in einer Geschichte. Doch für die Hauptfigur Sallie ist dies lange noch nicht klar. Anfangs wird der Leser erst in eine etwas märchenhafte anmutende Welt eingeführt, in der die einzige Abwechslung des Alltags für Sallie die Flucht zu ihren geliebten...
Veröffentlicht am 15. September 2010 von Sandra Seckler (Media-Mania)


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Jugendbuch mit geheimnisvoll-düsterer Atmosphäre, 15. August 2010
Von 
Christian Handel "Darkstar" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Nebelkönig (Gebundene Ausgabe)
Sallies Zuhause ist verzaubert, aber voll von Gefahren. Hinter jeder Ecke lauern bedrohlich düstere Schatten. Das alte, verwinkelte Herrenhaus in dem sie lebt und als Küchenmädchen arbeitet, ist so groß, dass man sich darin verlaufen könnte. Die Besitzer des Anwesens, die das Mädchen dem Himmel sei Dank nur sehr selten zu Gesicht bekommt, bekämpfen mit perfiden Spielchen die Langeweile. Die Welt außerhalb des Herrenhauses scheint in Nebel getaucht, die Zeit scheint still zu stehen.

Von all dem bekommt Sallie aber recht wenig mit. Tagsüber schuftet sie in der Küche, nach getaner Arbeit fällt sie meist sofort ins Bett. Manchmal stiehlt sich heimlich in die dunklen Kellergewölbe hinunter, um diese zu erforschen, oder unterhält sich mit den sprechenden Katzen im Garten. Und ab und an findet sie sogar die Zeit, in die Bibliothek zu gehen und zu lesen.

Eines Tages jedoch überlässt der Bibliothekar ihr ein Buch, das alles verändern soll. Als sie es aufschlägt, scheint es zu ihr zu sprechen. Es erzählt vom uralten Kampf des Nebelkönigs gegen die Katzenkönigin und schnell verdichten sich die Anzeichen, dass es sich dabei um mehr als bloß um eine Geschichte handelt. Zur gleichen Zeit werden einige Herrschaften des Hauses auf sie aufmerksam. Sie verwickeln sie in ihre gefährlichen Ränkespielchen. Will Sallie mit heiler Haut davon kommen, muss sie das Mysterium, das ihr Zuhause umgibt, lüften - und dafür bleibt ihr nicht mehr viel Zeit ...

MEINE MEINUNG

Susanne Gerdoms Debüt im Jugendbuch besticht durch die Aura des Geheimnisvollen und der nur schwer greifbaren Gefahr, die es durchzieht. Es gelingt ihr, den morbiden Flair des Herrenhauses spürbar zu machen. Das bedrückende Gefühl allgegenwärtiger Bedrohung wird dadurch verstärkt, dass der komplette Roman praktisch ausschließlich in diesem geheimnisvollen Anwesen spielt.

"Der Nebelkönig" ist eine in sich abgeschlossene Geschichte, angesiedelt in einer Welt, die an ein phantastisch verfremdetes 19. Jahrhundert erinnert. Wie die Hauptfigur Sallie selbst irrt der Leser zunächst durch die langen, oft nur spärlich beleuchteten Gänge des Hauses und versucht zu ergründen, was hier eigentlich gespielt wird: Sprechende Katzen; Männer, die sich in Tiere verwandeln, brutale Gemetzel des Nachts, die Tags darauf nicht stattgefunden zu haben scheinen: Es ist diese Atmosphäre, die "Der Nebelkönig" zu einem Leseerlebnis macht und dafür sorgt, dass man das Buch - etwas über 300 Seiten - in praktisch einem Rutsch verschlingt. Da ist es auch nicht schlimm, dass man nach etwa der Hälfte des Romans Sallie ein paar Schritte voraus ist und ahnt, was im Herrenhaus vor sich geht und welche Rolle dem Küchenmädchen dabei zugedacht ist. Susanne Gerdom achtet allerdings darauf, bis zum Schluss noch einige Wendungen und Überraschungen parat zu haben. Das ist wichtig für alle, die es wie ich zu schätzen wissen, wenn sich ein großes Geheimnis nur nach und nach entblättert.

Wer Jugendbücher, geheimnisvolle Geschichten und dunkle Settings mag (und damit leben kann, dass es manchmal für ein Jugendbuch recht heftig zur Sache geht), dem kann ich den "Nebelkönig" wirklich ans Herz legen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Nebelkönig, 3. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Nebelkönig (Gebundene Ausgabe)
Meine Rezension:
Das Buch 'Der Nebelkönig' von der Autorin Susanne Gerdom ist ein sehr geheimnisvolles, magisches und spannendes Buch. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt als Leser sehr gut in die Geschichte rein. Das Cover des Buches hat mich gleich von Anfang an angesprochen. Es ist sehr gelungen und passt super zur Geschichte.

Zum Inhalt der Geschichte, werde ich hier nichts schreiben, da es sich aus der kurzen Inhaltsangabe schon ableiten lässt worum es im Roman geht.

Die Protagonistin Sallie wird sehr gut beschrieben und man fühlt gleich mit ihr, wie es ihr so ergeht als Küchenmädchen in einem großen ihr teilweise noch sehr unbekannten Herrenhaus. Aber auch die anderen Charaktere sind super beschrieben und man kann sich diese sehr gut bildlich vorstellen.

Der Leser bekommt einen sehr guten Eindruck von den Geschehnissen und mysteriösen Erlebnissen und Gestallten die mit Sallie zusammen in diesem Haus leben. Nach und nach erfährt der Leser dann auch, was es mit den sprechenden Katzen; den Männern die sich in Tiere verwandeln können und auch mit den vielen andere magischen Ereignissen auf sich hat.

Die Autorin versteht es, den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen, da es immer wieder neue magische Sachen zu entdecken gab. Durch die Beschreibungen des Herrenhauses und deren bedrückende Atmosphäre kann man sich sehr gut in Sallies Lage versetzen, wenn sie zum Beispiel ganz alleine in die dunklen Gänge des Kellers herumirrt.

Die Spannung wird von Anfang an langsam aufgebaut und bleibt auch bis zum Ende erhalten. Sogar zum Schluss hin, kommen dann noch einige Geheimnisse ans Tageslicht, die man vorher nicht vermutet hätte. Mir hat das Ende der Geschichte sehr gut gefallen und die Geschichte rund um Sallie hat damit auch einen gelungen Abschluss gefunden. Ob es nun ein gutes oder schlechtes Ende ist, werde ich natürlich nicht verraten, sonst wäre ja die ganze Spannung schon weg. Ich kann nur soviel sagen, es wird sehr überraschend und spannend sein.

Fazit:
Eine sehr gelungene Fantasy-Geschichte, mit vielen magischen, mystischen und spannenden Bestandteilen. Als Leser von Fantasy kommt man hier voll auf seine Kosten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar düster!, 9. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Nebelkönig (Gebundene Ausgabe)
Sallie arbeitet als Küchenmädchen in einem großen Herrenhaus. Dieses Anwesen ist gleichzeitig ihr Zuhause. Sie hat ihren Tag klar strukturiert und verbringt die wenige Freizeit mit Erkundungstouren durch Gänge und Keller oder mit einem guten Buch in der Bibliothek. Die Geschichte vom Nebelkönig und der Katzenkönigin scheint sie jedoch zu verfolgen ...

Man spürt direkt ein märchenhaft düstere Stimmung auf den ersten Seiten. Wie Sallie ließ ich mich als Leser erst einmal von der Geschichte treiben, gespannt darauf, was mich erwartet und wie es sich entwickelt. Der Schreibstil von Susanne Gerdom ist wie immer sehr angenehm und flüssig. So bleibt genug Potential zum rätseln und spekulieren. Denn etwas stimmt nicht in Sallie's Welt. Es geschehen merkwürdige Dinge und man kann schlecht einschätzen, was Wahrheit oder Einbildung ist. Der Drang nach der Auflösung treibt einen förmlich durch das Buch.

Mit Sallie bin ich nicht gleich warm geworden, ihr fehlte das gewisse Etwas, schien irgendwie nicht komlett ausgearbeitet. Aber es gibt einige Charaktere, die es mir leichter machten. Rückblickend gesehen passte der Zwiespalt zu Sallie wunderbar ins "Programm".
Dieses schicke Jugendbuch ist wirklich gespenstisch gut. Am besten hat mir diese gruselige Atmosphäre gefallen. Es macht einfach Spaß, die Geheimnisse des alten Hauses zu erkunden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrücklich, geheimnisvoll, spannend & wunderschön, 9. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Nebelkönig (Gebundene Ausgabe)
Der "Nebelkönig" ist ein wunderschönes Buch, an dessen Geschichte ich auch nach längerer Zeit noch gern denke. Ich durfte mich mit Sally auf eine geheimnisvolle Reise machen, die nach und nach aus dem "gewohnten Trott" eines Küchenmädchen-Alltags hinaus und zu Sallys wahrer Bestimmung führte - aber wie! Mannometer, armes Mädchen, denkt man da manchmal - aber das ist eben das Schicksal all derer, denen unversehens große, gefährliche Aufgaben aufgebürdet werden. ;)

Das Buch hat mir vor allem aus folgenden Gründen besonders gut gefallen:

- Die phantastische und seltsam begrenzte Lebenswelt der Hauptfigur Sally wird so behutsam beschrieben, so dass das Thema "Schein und Sein", das ein bisschen im Hintergrund versteckt liegt (ich liebe solche Hintergrund-Themen), erst nach und nach sichtbar wird. Die Autorin selbst stellt also für die LeserInnen erstmal den Nebelwerfer an und führt dann uns und Sally durch den Nebel hindurch und - wer weiß? - vielleicht auch irgendwann hinaus. Das ist manchmal gruselig und insgesamt sehr spannend.

- In dieser Geschichte werden die Rolle und der (Arbeits-)Alltag der Hauptfigur Sally sehr ernst genommen und genau beschrieben. Die Schufterei als Küchen- und Serviermädchen wird so eindrücklich dargestellt, dass ich als Leserin auch irgendwann heiße Wangen und schmerzende Füße hatte. Und das ist auch wichtig, denn in dieser höfischen Welt sind die Menschen mit ihrer Arbeitsaufgabe stark identifiziert und finden kaum Zeit für sich. Dadurch bekommt Sallys allmähliche Herauslösung aus ihrer Rolle eine große Tragweite für sie - und damit auch für uns, die als LeserInnen in der Geschichte "gefangen" sind.

- Das Ende wartet, abgesehen von der Lüftung letzter Geheimnisse, mit einer unerwarteten und sehr schönen Wendung auf. Mehr möchte ich hier nicht verraten, aber insgesamt darf ich wohl sagen, dass das Buch mit seinem Schluss eine positive, menschliche Grundaussage jenseits von Schwarzweißmalerei hat, und das macht es ganz besonders liebenswert.

Es wird viele weitere individuelle Gründe geben, diese Geschichte zu lieben. Jedenfalls haben ich nun endlich mal wieder ein Fantasy-Buch, das ich gut und gern verleihen und verschenken kann. Ich wünsche der Autorin, dass das Buch aus der Geheimtipp-Ecke herauskommt und die Menge an LeserInnen findet, die es verdient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Idee, verliert aber zum Ende hin zuviel, 15. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Nebelkönig (Gebundene Ausgabe)
Mit "Der Nebelkönig" entführt Autorin Susanne Gerdom den jugendlichen Leser in eine Geschichte in einer Geschichte. Doch für die Hauptfigur Sallie ist dies lange noch nicht klar. Anfangs wird der Leser erst in eine etwas märchenhafte anmutende Welt eingeführt, in der die einzige Abwechslung des Alltags für Sallie die Flucht zu ihren geliebten Büchern darstellt. Dort gerät der Leser dann auch zum ersten Mal mit der anderen Geschichte in dieser Geschichte in Berührung: der des Nebelkönigs. Seine Geschichte wird beinahe zufällig in die Haupthandlung eingeflochten. Langsam aber sicher baut sich allerdings im Leser die Vermutung auf, dass an dieser Erzählung mehr dran sein könnte, auch wenn er dadurch Sallie ein Stück voraus ist. Erst als sich die Ereignisse überschlagen, wird auch ihr klar, was der Leser schon längst ahnt.

Hierin ist auch das große Manko dieser Geschichte zu finden: Nach einem idyllischen Anfang wird die Story plötzlich brutal und dann zunehmend mysteriöser. Zum Schluß scheint kaum Zeit geblieben zu sein, dem Ende genug Raum zu geben. Alles passiert Knall auf Fall und wirkt dadurch nur noch wenig harmonisch oder plausibel.

Damit liegt dem "Nebelkönig" zwar eine schöne Idee zu Grunde, das Buch verliert aber am Ende zu viel, was sehr bedauerlich ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende und nichtalltägliche Fantasy nicht nur für Jugendliche, 11. Dezember 2010
Von 
Kerstin Junglen (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Nebelkönig (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung:
In Sallies Welt geht alles seinen scheinbar gewohnten Gang: Sie ist Küchenmädchen in einem Herrenhaus, so groß, verwinkelt und weitläufig, dass Sallie nur einen winzigen Bruchteil davon kennt. Am liebsten hält sie sich ohnedies in der Bibliothek auf, um zu lesen. Denn die Geschichte vom ewigen Kampf des Nebelkönigs gegen die Katzenkönigin lässt sie nicht mehr los. Doch schon bald wird Sallie herausfinden, dass diese Geschichte viel mehr mit ihr zu tun hat, als sie sich auch nur vorstellen kann. Sie beginnt Türen zu öffnen und Fragen zu stellen - derweil kriecht der Nebel unaufhörlich ins Haus...

Zur Autorin:
Susanne Gerdom, 1958 geboren, ist am Niederrhein in Rheinhausen aufgewachsen, wo sie auch zur Schule ging. Nachdem sie ihre Lehre als Buchhändlerin abgeschlossen hatte, beschäftigte sie sich mit dem Theater und verbrachte einige Jahre als Schauspielerin und Regisseurin in Düsseldorf. Später begann sie Fantasy und Science-Fiction zu schreiben. Ihr Roman "Anidas Prophezeiung", Auftakt zu ihrer märchenhaften Anida-Trilogie, wurde als Fantasy-Entdeckung des Jahres 2003 gefeiert. Sie lebt und arbeitet seit 2008 wieder am linken Niederrhein.

Ihr Verfolger, der inzwischen wieder herannahte, beschleunigte seine klackenden, unregelmäßigen Schritte. "Sallie, nein, warte!", schrie er, aber schon hatte der leuchtende Wirbel des magischen Transports Sallie erfasst und trug sie davon ins Nichts. (Seite 190)

Rezension:
Die fast 14-jährige Sallie arbeitet als Küchenmädchen in einem herrschaftlichen Haus. Nach ihrer Arbeit hält sie sich am liebsten in der hauseigenen Bibliothek auf, um ungestört in Büchern zu schmökern, die sie vom Bibliothekar Uhl herausgesucht bekommt. Dort schlägt sie ein Buch besonders in seinen Bann: Die Geschichte der Katzenkönigin und des Nebelkönigs.

Doch nach und nach wird klar, dass es sich dabei nicht um eine nur simpel aufgeschriebene Geschichte handelt, sondern dass der Nebelkönig und die Katzenkönigin wirklich existieren. Sallie wird immer mehr in eine Mischung aus Fiktion und Realität hineinkatapultiert, in der sie oft selbst nicht mehr klar deuten kann, was nun wahr und was erfunden ist. Mithilfe ihrer Freunde Uhl, den Katzen Kaltrina und Luan und einem Raben versucht Sallie die schwere Aufgabe, die sich ihr stellt, zu bestehen...

Mit "Der Nebelkönig" ist Susanne Gerdom eine wirklich fantastische und sehr originelle Geschichte gelungen. Ich möchte nicht allzu viel von der Handlung verraten, aber das Küchenmädchen Sallie befindet sich in einer Art eigenem Universum, in dem keine der Personen altert. Als Leser bleibt man sehr lange Zeit im Ungewissen, was es denn nun genau mit diesem Haus und seinen recht seltsamen Bewohnern auf sich hat. Die Spannung, die sich schon im Prolog auftut, bleibt bis zum Ende des Buches mal größer, mal etwas unterschwelliger bestehen.

Denkt man, eine Lösung gefunden zu haben, tut sich wiederum eine neue Wendung der Geschichte auf, sodass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen kann und/oder will. Die Figuren und ihre Handlungsweise sind nachvollziehbar und mit Sallie kann man gar nicht anders als mitfiebern und mitzittern, ob sie die Aufgabe, die ihr angedacht ist, auch bestehen kann.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist flüssig und für die Altersgruppe, der das Buch empfohlen wird, entsprechend. Aber auch erwachsenen Lesern, die an nicht alltäglichen Fantasygeschichten interessiert sind, möchte ich dieses Buch empfehlen.

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist in dunklen Blautönen gehalten. In der Mitte prangt eine Art Bilderrahmen, in dem das Herrenhaus abgebildet ist, das recht bedrohlich wirkt. Darunter ist ein Katzenaugenpaar zu sehen (beides in Spotlackoptik hervorgehoben).

Fazit: "Der Nebelkönig" ist eine spannende Fantasygeschichte, die ich nur empfehlen kann und ich hoffe, dass sich noch sehr viele Leser für dieses Buch finden werden. Verdient hat es das allemal, das steht außer Frage!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ungewöhnliche Fantasy, 13. August 2010
Von 
N. Peters (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Nebelkönig (Gebundene Ausgabe)
Wer die Bücher von Susanne Gerdom kennt, weiß, dass er kein 08/15-Fantasywerk lesen wird, sondern etwas ungewöhnliches bekommt. So ist es auch beim "Nebelkönig".
Man kann tatsächlich vom Inhalt nicht viel mehr als den Klappentext verraten: Sallie ist 14 und Küchenmädchen in einem großen Herrenhaus. Ihre Eltern hat sie nie kennen gelernt, man erfährt nur, dass ihre Mutter auch Küchenmädchen war. Auch sonst bleibt sehr viel im Dunkeln, vor allem die Welt um das Herrenhaus: Sally scheint dieses Haus nie verlassen zu haben, kennt weder andere Dörfer oder Städte, geschweigedenn andere Länder. Das hat natürlich einen Grund, aber den möchte nicht verraten.

Sallies einzige Bezugspersonen sind ihre Freunde, der Bibliothekar Herr Uhl und Kaltrina. Aber auch deren wahre Natur, kann man erst nach vielen Seiten erahnen.

Nachdem viele Seiten lang nichts passiert, begegnet Sallie dem Bösen, als sie zum Serviermädchen "befördert" wird und bei einem Abendessen mit dem Kammerherrn aufwarten muss. Ab dann geht es recht spannend und mit einer recht ungewöhnlichen Geschichte weiter.

Die Atmosphäre ist ingesamt düster, manchmal gruselig, manchmal surreal und erinnert mich an Zafons "Der dunkle Wächter".

Mir persönlich hat das Buch nicht so gut gefallen, wie Gerdoms bisherige Bücher, da war mir die Geschichte doch zu verworren und zu viele Fragen sind für mich offen geblieben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach "phantastisch", 3. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Nebelkönig (Kindle Edition)
Der Leser begleitet das (fast) 14jährige Küchenmädchen Sallie. Sallie ist aufgeweckt, neugierig und erstaunlich reif für ihr Alter. Zu Beginn der Geschichte lässt sie sich vom Bibliothekar des Herrenhauses in die Geschichte des Nebelkönigs einführen. Zunächst ist dies eine spannende Geschichte und eine nette Abwechslung zu ihrer harten Arbeit. Ihre Neugier sorgt dafür, dass sie mutig beginnt Teile des Hauses zu erkunden, die sie noch nie gesehen hat. Sehr hilfreich dabei sind kleine, überall im Haus verteilte Wolfsköpfe, die den Nutzer zu jedem gewünschten Ort des Hauses teleportieren. Während dieser Erkundungstouren lernt Sallie eine Menge neuer Leute kennen und erkennt, dass die Geschichten um den Nebelkönig weit mehr sind, als die Erfindung eines Autors.
Gerade in den Anfängen der Story ist nicht immer eindeutig, was Realität ist und was nicht, wer Freund ist und wer nicht. Auch sind die Menschen nicht immer, was sie zu sein scheinen (Stichwort Formwandler). Dies wird erst so nach und nach entwirrt und macht das Buch unheimlich spannend.
Die Darstellung der Charaktere und der Umgebung ist, wie von der Autorin gewohnt, sehr gut. Und auch ihrem flüssigen Stil bleibt sie treu.
Düster, magisch, intensiv und spannend. Für mich ein Highlight.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine märchenhaft-magische, ein wenig düstere und etwas verwirrende Geschichte..., 9. November 2011
Von 
Marny "fantastische-buecherwelt.de" (Wolfsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Nebelkönig (Gebundene Ausgabe)
Diese Geschichte beginnt mit einem märchenhaft wirkenden Prolog, der mit dem ganzen Buch verwoben ist - auch wenn er nur eine Seite, einen Aspekt, einen Moment zeigt. Anfangs geht es noch recht geruhsam zu, sodass man Sallie und ihre Welt, die sich auf das Herrenhaus beschränkt, in aller Ruhe kennenlernen kann. Dadurch hatte ich einen sehr guten Zugang zu ihr, auch wenn meine Lieblingsfigur eine andere war.

Die Atmosphäre ist märchenhaft, magisch, ein wenig düster und manchmal auch unheimlich. Anfangs kann man die Gefahr, die zu spüren ist, noch nicht so recht greifen. Das ergibt sich erst im Verlauf der Geschichte - je mehr Hintergründe man erfährt, desto konkreter wird die Bedrohung. Es gibt einige Überraschungen, man ist ständig am rätseln, grübelt über Figuren und Verbindungen nach - nur um die Ergebnisse möglicherweise schon im nächsten Moment in Frage zu stellen. Ein wenig Verwirrung gehört also zu diesem Buch dazu, ebenso das Spiel mit der Realität und eigenen Wirklichkeiten.

Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt und sich zu einem echten Wohlfühlbuch entwickelt. Die Verlockung war sehr groß, es einfach in einem Rutsch zu Ende zu lesen - aber ich habe mich tapfer gewehrt. Oh, und erwähnte ich schon meine Lieblingsfigur? Diese hatte einen geheimnisvollen ersten Auftritt, und schon war es um mich geschehen. Gelegenheiten zum Mitleiden gab es dann reichlich, da hat es mich emotional mal wieder ziemlich erwischt. Und ich habe mich sehr gefreut, am Ende seine Geschichte zu erfahren. Hach!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schaurig schönes Leseerlebnis, 4. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Nebelkönig (Gebundene Ausgabe)
Der Nebelkönig ist eine spannende Geschichte aus verschiedenen Zeitebenen mit märchenhaften Gestalten. Hier kämpft Gut gegen Böse, Katze gegen Wolf. Die Protagonistin Sallie ist ein Küchenmädchen und kann sich kaum an ihre vergangene Zeit erinnern, auch nicht an ihre Eltern. Sie liebt Bücher und hält sich daher oft in der Bibliothek auf. Besonders ein bestimmtes Buch, das das Märchen von der Katzenkönigin und dem Nebelkönig erzählt, fesselt sie.
Doch plötzlich findet Sallie heraus, das ihre Welt nicht so ist, wie sie scheint. Dass sie selbst vom Bösen bedroht wird und ihr Leben in Gefahr ist. Sie muss entscheiden, wem sie vertrauen kann und wem nicht.
Mit dieser Handlung entführt Susanne Gerdom den Leser in eine märchenhafte Welt, die nicht nur spannend ist, sondern teilweise auch sehr grausam. Im Vergleich dazu besitzt diese Welt eigentlich ziemlich wenig Magie. Zumindest steht diese nicht im Vordergrund. Es gibt nur wenige Zaubersprüche. Der Leser erlebt eine Zeitschleife, die von zwei Welten erzählt und zwischen denen die Figuren hin und herspringen. Zu Anfang beginnt die Handlung mit einem Prolog, das von einem Drachen und seinem Ziehsohn erzählt.
Die Protagonistin war mir sehr sympathisch. Durch ihre Liebe zu Büchern fand ich sie direkt liebenswert. Ich konnte gut mit ihr fühlen, wenn sie mal wütend wurde oder auch verzweifelt war. Zwischendurch blitzt auch mal ihre große Klappe durch. Leider hatte ich aber öfter mit den anderen Figuren Probleme, vor allem diese zu unterscheiden. Es spielen recht viele Figuren mit, die unterschiedlich in ihrer Gestalt sind, aber durch die Zeitsprünge kam ich dann schon mal durcheinander. Dies bremste ein wenig meinen Lesefluss.
Auch die Handlung wirkte auf mich ab und an, vor allem aber zum Schluss ziemlich sprunghaft.
Dennoch versteht es die Autorin, mit ihrem Schreibstil den Leser zu fesseln. Ich bin ziemlich schnell in die Geschichte versunken und mir ging es oft wie Sallie, wenn sie unbedingt in ihrem Buch, weiterlesen wollte.
Sie vermittelte mir beim Lesen zeitweise eine liebevoll beschriebene Welt, die dann wiederum plötzlich eine düstere Atmosphäre besaß.
Susanne Gerdom beschreibt die Welt sehr ausführlich, es fiel leicht, sich dieses Haus bildlich vorzustellen.
Überrascht war ich zeitweise von der Brutalität in dieser Geschichte. So lässt die Autorin auch schon mal das Blut fließen.
Mit 334 Seiten hat der Roman für mich eine gute Länge. Durch den fließenden Schreibstil und die spannende Handlung lässt sich das Buch auch recht schnell lesen.
Das Cover hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ein Dunkles in nebel umschlungenes Haus mit stechend gelben Augen in einem Bilderrahmen. Dieses Cover passt perfekt zu der Geschichte und lässt eigentlich schon vermuten, dass dieses Buch spannend wird.

Fazit:
Der Nebelkönig war für mich ein schaurig schönes Leseerlebnis. Spannend, mit einem wunderbaren Schreibstil entführt Susanne Gerdom die Leser in die Welt von Gut und Böse. Ein wunderbares Abenteuer voller Magie und märchenhafter Gestalten für jugendliche und erwachsene Leser.
Susanne Gerdom wurde 1958 geboren. Ihr Roman 'Anidas Prophezeiung' ' der Auftakt zu ihrer märchenhaften Anidas ' Trilogie, wurde als Fantasy-Entdeckung des Jahres 2003 gefeiert. (Quelle: Der Nebelkönig)
© Michaela Gutowsky
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Nebelkönig
Der Nebelkönig von Susanne Gerdom
EUR 4,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen