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Kundenrezensionen

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am 13. November 2008
Wollte mir schon ewig den Film holen, aber als ich sah, dass der bald für wenig Geld als Steelbook rauskommt, hab ich doch noch lieber kurz gewartet. Der Titel bietet gut gemachte Science Fiction Action und kommt zudem in einem stylischen Steelbook Cover. Und bei knapp 10 Euro ist das echt mehr als fair. Ein Poster ist auch noch dabei!

Die Handlung erinnert ein wenig an endzeitliche Science Fiction Klassiker wie "Bladerunner", "1984" oder "Brave New World": In einer postmodernen Welt, 400 Jahre nach unserer Zeit, leidet der überlebende Rest Menschheit an einer industriellen Seuche und lebt aufgrund dessen in der hermetisch abgeriegelten Stadt Bregna. Da die Menschen sich nicht mehr vermehren können, werden gestorbene Mitglieder der Gesellschaft genetisch geklont, wenn sie sterben. Die Agentin Aeon Flux ist in der Mission unterwegs den Regierungschef dieser unheimlichen Gesellschaft zu ermorden, gerät hierbei aber zunehmend in persönliche Konflikte nachdem sie wichtige Erkenntnisse über Ihre Umwelt sammeln kann. Ab jetzt steuert der Film auf ein spannendes Ende zu, welches ich hier noch nicht verraten möchte.

Die Schauspielerin Charlize Theron macht als Agentin Aeon Flux eine gute Figur. Der Film basiert übrigens auf der gleichnamigen, erfolgreichen MTV Serie, die in den 90er Jahren lief.
Technisch ist der Film makellos und überzeugt durch hübsche Effekte und guten Sound.
Interessant ist auch das der Film in Berlin gedreht wurde und man als Deutscher die ein oder andere bekannte Location wieder erkennen kann.

Fazit: Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Film in dieser tollen Aufmachung seinen günstigen Preis mehr als wert ist. Und die Aufmachung ist dank Steelbook Cover fantastisch.
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am 9. Juli 2012
Aeon Flux ist einer der wenigen SF, die ohne klaustrophobe, lichtarme Sets auskommt - und die Katastrophe kommt nicht in naturgewaltigen Zerstörungsorgien sondern im leisen Trippelschritt der schleichenden Kontamination unserer Umwelt mit Chemikalien (und vielleicht auch Bio-Tech) und der kritikarmen Hörigkeit gegenüber den Naturwissenschaften daher.

Auch die umgesetzten Ideen setzten weit jenseits der oft üblichen Alien- oder Intruder-Plots an: Bäume mit Nüssen, die Nadeln verschießen als Sicherheitsanlage, helle Parklandschaften und futuristisch anmutende Gebäude aus Berlin - das nenne ich mal eine echte Neuerung.

Es ist der erste Film, für den Dreharbeiten in Schloss Sanssouci genehmigt wurden - sicherlich nicht, weil der Plot öde ist.
Die Action-Szenen gefallen - überwiegend wurden die Stunts durch Charlize Theron selbst durchgeführt.

Alles in allem ein Film, den ich auf DVD schon bewundert habe, ein Film den ich dann, als die Blu-Ray-Veröffentlichung mit deutscher Tonspur gecancelled wurde, eben aus UK geordert habe (nun ist die BD mit deutscher Tonspur doch noch gekommen - aber ich bereue nichts!).

Ich kann den Film bedingungslos empfehlen.

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Nachtrag:
Ich habe mir also nun doch das BD-Steelbook besorgt - aber das hat sich dann leider doch nicht so recht rentiert. Der Sound klingt besser als auf dem DVD-Steelbook und der Film ist auch etwas länger - aber leider leider fehlen die Extras. So erfährt man auf der vermeintlichen Edel-Version nicht, wie das Team über den Drehort Berlin spricht, welche futuristischen Gebäude sie dort für ihr Utopia entdecken konnten, wo sie überall erstmalig Dreherlaubnis erhalten haben, welchen Effekt die Kirschblüten im Oktober auf die Besucher des Tierheims hatten und und und

Auf der UK-Import-Version sind die Extras drauf, genauso wie auf einer DVD-Steelbook-Version - aber leider nicht auf der BD-Steelbook-Edition.
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am 4. März 2006
Was am Anfang wie eine allzu simple Story ausieht, entfaltet sich schon nach kurzer Zeit in eine spannende Liebesgeschichte vor einem Rebellen vs. Diktatoren-Plot. Dabei gewinnt die ganze Handlung durch die sowohl in der Diktatoren-Familie als auch unter den Rebellen herrschenden Zwistigkeiten an Würze und es wird schnell klar, dass die Bösen nicht nur böse und die Guten nicht immer im Recht sind. Deswegen ist der Film in den USA wohl auch gefloppt!
Aber das Drehbuch übertreibt es auch nicht mit den Verwicklungen, sodaß man der Story gut folgen kann, die dann relativ geradlinig und ohne Überlänge zum Ende kommt. Dabei bleibt bis zum Schluss offen, ob die Geschichte gut oder katastophal ausgeht, denn alle Wendungen sowohl für die Protagonisten als auch für die ganze Menschheit bleiben bis zum Schluss möglich. Sehr gut!
Hier der Story-Hintergrund (kein Spoiler!):
Im Jahr 2015 wurde die Menschheit von einer Viruskatastrophe fast vollständig ausgerottet. 400 Jahre später haben sich die letzten Überlebenden in einer hermetisch von der Außenwelt abgeriegelten Stadt gesammelt. Sie wurden von einer Gruppe von Wissenschaftlern unter der Führung der Brüder Trevor (Marton Csokas) und Oren Goodchild (Jonny Lee Miller) gerettet, die dabei die Macht an sich gerissen haben. Aeon Flux (Charlize Theron) gehört zur Untergrundbewegung der Monicans, deren Schwester Una Flux (Amelia Warner) von Regierungsagenten grundlos umgebracht wird. Sie zieht gemeinsam mit ihrer Kampfgefährtin Sithandra (Sophie Okonedo) aus, um sich an Trevor Goodchild zu rächen und die Menschheit von dem totalitären Regime zu befreien. Der Einbruch in die hochgesicherten Regierungsgebäude gelingt dank Aeons akrobatischer Kampfeskunst, der Anschlag wird dennoch nicht ausgeführt. Mehr will ich aber nicht verraten.
Charlize Theron ist in wechselnder und immer schicker, futuristischer Kleidung eine Augenweide und hebt sich auch in Haltung und Bewegung wohltuend von vielen belanglos aussehenden und agierenden Held(inn)en in Sience-Fiction Filmen ab, auch das ganze Design des Films ist "cool"/schick/modern ohne zu arg zu übertreiben. Zukunftstechnik wird eher beiläufig gezeigt, die Figuren stehen im Mittelpunkt, nicht die Technik.
Allerdings wird natürlich auch gekämpft, geschossen und gestorben, zum Teil ziemlich brutal, aber nicht so endlos wie in der Matrix-Trilogie. Eine "ab16"-Einstufung ist ok, jüngeren Kindern würde ich den Film nicht zeigen, denn im Gegensatz zur komikhaften Überzeichnung bei anderen Kampffilmen ist die realistische Brutalität bei Aeon Flux doch nicht für Jüngere geeignet.
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Was mir an Aeon Flux gut gefallen hat, ist die Nähe zum Medium Comic. Insbesondere Aeon Flux selbst, überzeugend gespielt von Charlize Theron, sieht in der Haupthandlung aus wie ein gezeichneter Männer- und Designertraum. Bei einem gewissen Badeanzug fragt man sich ja schon, wie das hält, wenn es denn nicht geklebt ist. Aber auch komplette Outfits zeigen die Mode der fernen Zukunft durchaus stilvoll. Wie auch weitere Elemente dieser Zukunft. Leider erscheint mir nur das Gegenbild zur Stadt als Labor, die wir hier zu sehen bekommen, optisch durchaus unterrepräsentiert. Es geht hier schließlich nicht zuletzt darum, dass sich die Natur gegenüber der sterilen, menschlichen Planung am Ende doch behaupten, sogar durchsetzen kann. Und das hätte ich auch gerne optisch besser umgesetzt bekommen. Denn hier dominiert nur die künstliche, peinlich saubere Ästhetik.

Aber überhaupt hat man hier die Geschichte selbst oft etwas aus dem Auge verloren. Insbesondere erscheinen mir die Auflösungen des Plots zu schnell, zu künstlich und zu unmotiviert zu sein. Man lässt sich zu wenig Zeit mit der Geschichte. So etwas passiert, wenn sich die Macher des Films ausschließlich in die Bilder verlieben. Und sei es auch nur in die Bilder einer schönen Hauptdarstellerin.

Das bringt uns dann zum Höhepunkt des Films, jedenfalls dem Höhepunkt aus meiner Sicht. In einer Rückblende sieht man Theron als normale Frau, fast einen Durchschnittsmenschen, aus unserer Zeit, nur mäßig geschminkt, nicht digital überarbeitet, mit Jeans, die nicht einmal besonders gut sitzen. Sieht sie dennoch gut aus? Ja, irgendwie schon. Dennoch zeigt dieser Moment die Wandlungsfähigkeit der Darstellerin und auch, wie unterschiedlich die Schönheit einer Frau wahrgenommen werden kann.

Vielleicht sollte man Aeon Flux doch als rein optischen Film sehen und dabei die Handlung einfach ignorieren.
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am 22. November 2014
Zusammenfassend geht es ganz genau darum in Karyn Kusamas -Aeon Flux-. Im Jahr 2415 leben noch fünf Millionen Menschen in der Stadt Bregna. Der Rest der Menschheit ist vor 400 Jahren an einem Virus zu Grunde gegangen. Bregna wird von der Familie Goodchild beherrscht. Doch irgend etwas stimmt nicht mit den Menschen. Die Widerstandskämpfer der "Monicans" bekämpfen die Goodchilds. Ihre beste Kämpferin Aeon Flux(Charlize Theron) soll Trevor Goodchild(Marton Csokas) töten. Doch obwohl Aeon die Chance hat, lässt sie Goodchild am Leben. Es scheint etwas zu geben, was die beiden Menschen verbindet. Als Aeon erkennt, was das ist, wird ihr Kampf gegen die Goodchilds zur Nebensache, denn endlich begreift Aeon was mit ihrer Welt nicht stimmt...

-Aeon Flux- ist ein guter Science Fiction Thriller mit exquisiter Besetzung. Komplett in Deutschland, vor allem in Potsdam und Babelsberg abgedreht, hat -Aeon Flux- eine absolut coole Optik. Die hat ihren Charme auch nach neun Jahren noch nicht verloren. Charlize Theron ist, wie in fast allen ihren Rollen, über jeden Zweifel erhaben. Die Story ist zwar nicht neu, hat aber einen roten Faden, der konsequent von A bis Z verfolgt wird.

Wer sich gern ein paar abenteuerliche Kampfszenen anschaut und im SciFi-Genre unterwegs ist, der kann mit -Aeon Flux- nicht viel verkehrt machen. Ich habe mich in jedem Fall sehr gut unterhalten lassen.
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Ein Virus vernichtet 99 Prozent der Menschheit. Die Überlebenden, gerade mal fünf Millionen Menschen, leben in Bregna. Die durch eine hohe Steinmauer vom tropischen Regenwald isolierte Stadt wurde nach einem Plan von Trevor Goodchild entworfen und gebaut. Er führt die verbleibende Menschheit in eine ungewisse Zukunft. Alle Versuche, das Virus zu besiegen, scheinen fehlzuschlagen, und die Stadt versinkt in einer Art Stasis.
Im Jahre 2415, vier Jahrhunderte sind vergangen, herrscht immer noch Trevor Goodchild - ein immer wieder geklonter Nachfahre des Stadtgründers - nahezu diktatorisch über die Menschen. Eine Widerstandsbewegung hat sich herausgebildet, die Gesetze und Regeln durchbrechen will. Ursache für den heftiger werdenden Widerstand der "Monican" sind immer mehr ungeklärte Verbrechen. Junge Frauen verschwinden, andere werden grundlos ermordet. Eine der besten Untergrundkämpferinnen ist Aeon Flux. Wenige Tage, nachdem ihre Schwester ermordet wird, erhält sie den Auftrag, Trevor Goodchild zu töten und die Regierung entscheidend zu destabilisieren. Aeon gelingt es, die ausgeklügelten Sicherheitsnetze rund um Trevor zu durchbrechen und steht, die Waffe im Anschlag, vor dem Feind der Monicans. Doch Trevor scheint Aeon zu kennen, nennt sie Catherine und die Auftragskillerin zögert.

Ein abendfüllender Action-Film, der auf einer MTV-Trickfilmserie basiert - kann das funktionieren? Im Dezember 2005 kommt in die Kinos, was sich die russische Regisseurin Karyn Kusama (bekannt geworden mit "Girl Fight") darunter vorstellt. Sie konnte die frisch gekürte Oscar-Preisträgerin Charlize Theron ("Monster") und Marton Csokas (unter anderem Celeborn im "Herr der Ringe") als Hauptdarsteller gewinnen.
Das Ergebnis ist im Sinne der Zielgruppe perfekt. Einem überlangen Videoclip gleich, sind Bild-Ästhetik und Design, Schauplätze und Handlung eine überdrehte, rasante Mischung aus Science-Fiction und James Bond-Thriller. Nach anfänglichem Zögern und allzu vielen erklärenden Worten nimmt die Geschichte einen actionreichen Verlauf. Doch wer nun erwartet, dass sich alles im Kugelhagel verliert, der zwischenzeitlich über den Zuschauer hereinbricht, sieht sich getäuscht. Urplötzlich nimmt die Story einen völlig anderen Verlauf, sind die klaren Positionen der Hauptdarsteller, Gut und Böse, in Frage gestellt. Immer dann, wenn die Videoclip-Dramaturgie die oft hastig wirkenden Sekundenschnitte zugunsten längerer Einstellungen außer Acht lässt, immer dann, wenn der Film die Sehnsüchte und Ziele seiner Protagonisten ernst nimmt, entwickelt sich eine enorme innere Spannung. Man fühlt sich von Theron und Csokas vereinnahmt. Doch immer wieder durchbrechen sinnlos scheinende Action-Sequenzen diese Phasen der Ruhe, immer wieder lenken sinnlose und sehr überdreht wirkende durchgestylte Minuten von Handlung und Gehalt ab. Das Gefühl, einem Videoclip zuzusehen, der mit grandioser Musik reinen Unterhaltungswert unter wenige tiefgründige Szenen mischt, macht sich breit. Diese Abfolge ist System und scheint dem Zuschauer längere Konzentrationsphasen nicht zuzutrauen.
Im Endergebnis wechselt der Film zu oft sein Gewand. Wie ein Chamäleon scheint sich Theron der Handlung anzupassen. Sie wechselt zwischen Verführerin, Agentin, brutaler Killerin und verletzlichem Mädchen, wechselt zwischen Action und Inbrunst. Nur dank ihrer herausragenden Leistung nimmt man ihr diese oft krassen Wechsel ab, verfällt nicht in eine reine Konsumhaltung, sondern denkt mit, rätselt mit, nimmt dem Drehbuchverfasser seine Geschichte ab.

Fazit:
Ein Film wie ein Videoclip. Schnell, hastig, kurze Momente zögernd, dann wieder noch schneller werdend und beinahe kreischend einem Höhepunkt zustrebend. Dank guter Schauspieler, guter Filmmusik und einer Geschichte, die zumindest streckenweise fasziniert, ist es ein guter Clip geworden - nicht mehr, aber auch nicht weniger!
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am 31. Oktober 2014
Kenne die "Trickfilmserie" nicht und es ist mir auch egal.
Gute Sci Fi Filme sind selten und wenn sich Story und hübsche Hauptdarstellerin nicht in die Quere kommen, ist das schon was heutzutage.
Wie auch immer, hochgeistige Ergüsse darf man sich sicherlich nicht erwarten, aber nett fürs Auge ist der Film auf alle Fälle.
Spaß beiseite, hab schon langweiligere Abende mit langweiligeren, schlechteren Filmen und Schauspielern verbringen müssen.
Und Hallo, Film von 2005, wir schreiben das Jahr 20014.
Eigentlich ein Oldie- SciFi und trotzdem oder gerade deswegen eine nette Sache.
Bisschen kitschig, aber nett.
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am 8. November 2010
Und tatsächlich basiert der Film (2005, 89 Min.) ja auch auf einer MTV-Zeichentrickserie von Peter Chung - die ich nicht kenne und die zum Verständnis von "Aeon Flux" auch nicht bekannt sein muss.

Ungefähr 400 Jahre in der Zukunft: Die letzten 5 Millionen Menschen leben in einer einzigen Stadt, Bregna, unter dem Regime der Goodchilds. Es gibt keine Versorgungs- und Umweltprobleme mehr, die Umgebung ist vorbildlich sauber - um nicht zu sagen: klinisch rein, und die meisten Menschen sind absolut glücklich damit, in diesem Beinahe-Paradies zu leben. Nur hin und wieder verschwinden Bürger auf unerklärliche Weise und werden nie wieder gesehen. Gegen den Überwachungsstaat und seine Regierung opponieren die "Monikens", gesteuert vom "Handler", einer Frau, zu der die einzelnen Rebellen durch Schlucken einer Pille eine metaphysische Verbindung aufnehmen können. Nach dem Tod ihrer Schwester Una wird Aeon Flux vom Handler beauftragt, Trevor Goodchild, den "Chairman", zu beseitigen. Es gelingt ihr überraschend einfach, bis zu ihm vorzustoßen - doch als sie ihm begegnet, muss sie erkennen, dass vieles in Bregna nicht so ist, wie es der äußere Anschein vermuten lässt. Nicht nur innerhalb der Regierung, sondern auch bei der Untergrundbewegung. Und ist Una wirklich tot?

Karyn Kusama (Girlfight - Auf eigene Faust) hat dieses rasante Spektakel inszeniert und ihre Hauptfigur, Aeon Flux alias Charlize Theron (1995 bis 2009: 33 Filme!, z.B. The Italian Job - Jagd auf Millionen), gekonnt in den Mittelpunkt gestellt. Aeon besitzt übermenschliche Kräfte, ihre Körperbeherrschung ist perfekt, ihr Verstand messerscharf. Sie ist die beste der Monikens! Der Plot ist (entgegen den zahlreichen Beteuerungen im ersten Featurette) nicht gerade neu, so eine Stadt wie Bregna gab es schon in "Flucht ins 23. Jahrhundert". Und dass beinahe die ganze Menschheit durch ein apokalyptisches Ereignis - hier: einen Virus - ausgelöscht wurde, kennen wir in der einen oder anderen Form bereits. Wir wollen auch nicht über Logikschwächen reden wie etwa, dass die Abwehreinrichtungen der Zitadelle inkonsequent und stümperhaft aufgebaut sind: aus schierer Freude an dem Effektfeuerwerk, das Aeon und ihre Partnerin Sethara beim Sturmlauf entfachen. Oder dass die regimetreuen Kämpfer meistens nur dekorativ herumstehen und sich geradezu mühelos reihenweise umnieten lassen. Als Actionfreund wird, ja muss man darüber hinwegsehen. Immerhin weist der Handlungshintergrund bei genauerem Hinsehen genügend Tiefgang auf, um Themen wie Cloning, Unsterblichkeit und Tod, Legitimität von Regierungen und Umsturzbewegungen zu streifen. Die Tricktechnik ist "state of the art"; die mitreißende Musik ist eine gekonnte Mischung aus rockig und futuristisch; und neben Charlize Theron liefern auch Marton Csokas (Celeborn im Herrn der Ringe) und Sophie Okonedo (Tsunami - Die Todeswelle) eine schöne Vorstellung ab. Nebenbei bemerkt: Wer hätte in dem "Keeper" des Relical den unglaublich wandlungsfähigen britischen Darsteller Pete Postlethwaite (z.B. Dragonheart,Das Omen - 666) erkannt?

Featurettes: Das erste 15-minütige Extra kann man, siehe oben, weitgehend ignorieren. Zwei weitere Beiträge muss ich jedoch besonders hervorheben: In "Locations" wird gezeigt, wo und wie Drehorte in Berlin und Potsdam für "Aeon Flux" verwendet wurden. Und "Stunts" ist höchst aufschlußreich in Bezug auf die verwendeten Kampftechniken (u.a. Capoeira und Krav Maga) und die Choreographie; ganz ohne Tricktechnik ist hier zu sehen, welche erstaunlichen körperlichen Leistungen Charlize Theron in den Film eingebracht hat. Das alles in einem hübschen Steelbook mit Filmposter: Sehen und staunen!
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am 18. Dezember 2012
... auf BD ist diese wunderschöne SF-Welt, in der eine hübsche Agentin mit ausgefallen Nano-/Gentech-Gadgets eine Auftrag zu erfüllen hat. Wenn man die Trickfilmserie "Aeon Flux" kennt hat man vielleicht noch mehr Freude am Film. In der zweiten Hälfte hat es etwas Längen, in der Action zum Schluss weiß AF wieder mit Style zu gefallen.
Leider ist kein Bonusmaterial auf der Disc; wem so was wichtig ist soll einen Stern abziehen.
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am 1. Oktober 2007
Ich hab hier irgendwo die Rezession von einem Vorredner gelesen, der meinte es gäbe viel bessere Sci-Fi-Flicker. Klar gibt es eine sehr kleine schwer erreichbare Sci-Fi Elite die sich wirklich abhebt. Dann kommt eine Weile nichts gefolgt vom Mittelfeld und da zähle ich Aeon-Flux hinzu, gute Mitte sogar.
Schau mir gerade die Sci-Fi-Top 100 von RottenTomatoes.com an, um mir zu zeigen, dass ich nicht soo voreingenommen bin und frage mich ernsthaft wo da die vielen Filme sein sollen die so viel besser sind? Der Großteil von dem was die ach so tollen Kritiker begeistert, langweilt mich ungemein. - Das ist genauso wie bei der Musik-Industrie, die sich auch stets selbst definiert und ihre eigenen Bestenlisten führt. - Sollen wir etwa alle auf Madonna stehen? - Ein bischen Meinungsmache ist das doch schon. - Bei Filmen ist das noch schlimmer.

Als Umsetzung der animierten Serie ist der Film überhaupt nicht gut. - Als etwas Eigenständiges betrachtet aber noch im grünen Bereich (im Vergleich). Irgendwie macht mich das aber auch stutzig, dass fast immer so eine Lawine an schlechten Meinungen über die Sache hinwegrollt wenn die großen Kritiker erst ihr Urteil gesprochen haben. Ich finde das geht sogar noch ein bischen tiefer: Frei nach Led-Zeppelin's, "Stairway to Heaven": Uhh, it makes me wonder...

Vergessen wir das... Ach was weiß ich, ist doch eben vielleicht auch alles nur Geschmackssache, oder? ;)
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