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77 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ab ins Stadion
Welches Problem haben wir bloß damit, wenn etwas was wir lieb gewonnen haben, auf einmal ein Massengut wird. Das wird mir immer ein Rätsel bleiben. Manchmal habe ich aber schon das Gefühl, dass das irgendwie etwas typisch deutsches ist. 'Handwritten' wird wahrscheinlich genau mit dieser Einstellung konfrontiert. Während die englische Musikpresse...
Veröffentlicht am 20. Juli 2012 von ROTT

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Soundbrei und Gleichmacherei à la Brendan O'Brien
Ach ist das ärgerlich, nachdem Brendan O'Brien zwei Springsteen-Alben soundtechnisch erfolgreich vor die Wand gefahren hat (Magic und Working ...), sind nun leider, leider The Gaslight Anthem mit ihrem aktuellen Album dran - was hat die Jungs bloß in diese Produzenten-Hände getrieben?!
Da ist er wieder, dieser undifferenzierte Sound-Matsch wenn sich...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2012 von Niggel


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77 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ab ins Stadion, 20. Juli 2012
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Handwritten (Audio CD)
Welches Problem haben wir bloß damit, wenn etwas was wir lieb gewonnen haben, auf einmal ein Massengut wird. Das wird mir immer ein Rätsel bleiben. Manchmal habe ich aber schon das Gefühl, dass das irgendwie etwas typisch deutsches ist. 'Handwritten' wird wahrscheinlich genau mit dieser Einstellung konfrontiert. Während die englische Musikpresse jubelt, grummelt die deutsche Presse vor sich hin, zu massenkompatibel heißt es hier, oder zu wenig Neuerungen.

Die Zeiten haben sich nun mal für die Band geändert. Nach vier Jahren und zwei sehr gut verkauften Alben sind Gaslight Anthem zu einer Marke geworden. Ehrliche Rockmusik, gerade aus und heraus, 'Blue-collar Rock' nennen das die Britten, 'Heartland Rock' die Amerikaner. Mit 'Handwritten' geht die Band aber noch einen Schritt voran, bewusst voran und zwar mit voller Inbrunst und großen Hymnen auf die großen Gefühle abzielend. Eine natürliche Entwicklung, von dem noch vergleichsweise rauen 'Sink or swim' Debüt über das letzte Album, wo es sich auch schon abzeichnete.

Die Vorab Single '45' gibt den Takt vor, Brain Fallon rauchige Stimme und die obwohl er noch jung ist eine unnachahmliche Phrasierung hat, angetrieben von einer vital aufspielenden Band. 'I can't move and I can't stay the same', schreit es uns entgegen bevor der zum Himmel jauchzende Refrain beginnt. Der Song strahlt so hell, dass man ihm wünscht, dass er der Sommerhit des Jahres wird. Der Titelsong HANDWRITTEN und BILOXI PARISH marschieren mit ihren großartigen Melodien und der raumfüllende Produktion in dieselbe Richtung. KEEPSAKE kann mit seinem rockigen Anfang und sehr schönen Mundharmonika eigentlich direkt als Opener für ein Livekonzert genommen werden. Aber es gibt auch Ausflüge in bis dato weniger vertraute Gefilde. TOO MUCH BLOOD zieht den Hut vor Grunge Epoche. Oder eines der schönsten und schlichtesten Lieder des Albums, mit NATIONAL ANTHEM schließt das Album, der Song braucht fast nur eine akustische Gitarre.

Ja, es wird wieder diesen einen Vergleich mit dem anderen Kollegen aus New Jersey geben. Und ja, es werden sich wieder einige Fans abwenden, weil sie zwar immer noch mit den Füssen wippen, wenn sie die großartigen Songs hören, sie es aber niemals zugeben werden, weil ihnen jetzt alles zu massenkompatibel ist. Und ja, die Massen werden in die Open Airs und Stadien pilgern, weil Gaslight Anthem den großen alten Rocktraum aufleben lassen. Und das machen sie mit diesem Album meisterlich ...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vinyl vs. CD, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Handwritten [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich habe sowhol die LP als auch die CD, da bei der LP kein mp3 bzw. keine Bonus CD dabei lag, was ganz nebenbei leider bei allen Gaslight Anthem Scheiben so ist, unverständlich heutzutage. Die LP bekommt sowohl musikalisch als auch klangtechnisch 4 Sterne. Müsste ich die CD noch mit in meine Bewertung einbeziehen, wären es deutlich weniger. Die Klangqualität der CD ist deutlich schlechter, technisch zwar das überlegene Medium, aber mal wieder mainstreammäßig, loudnesswarbesudelt schlecht gemasterd. Wer die Möglichkeit besitzt Musik über LP zu hören, dem rate ich zur Vinylscheibe, die CD taugt leider nur zum digitalisieren.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen That's Rock n Roll, 7. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
TGA knüpfen hier meiner Meinung nach an "The 59 sound" an und sind wieder deutlich besser als noch auf "American Slang"! Einfach simpler - und vorallem guter - Rock n Roll!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder mal ein gutes Ding, 7. August 2012
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Mit ihrem vierten Album Handwritten machen The Gaslight Anthem endgültig klar, dass sie schon immer viel mehr Heartland-Rock als Punk waren - nicht zuletzt textlich. Hier wimmelt es von einer warmen Melancholie, Sehnsucht und jeder Menge amerikanischer Romantik, wenn Brian Fallon (der zuletzt eher als erzkonservativer Christ und Kreationist auffiel) seine in verständliche Worte gekleideten Texte über verflossene Beziehungen und ähnlichem singt. Das hat was vom großen Boss aus New Jersey. Musikalisch gibt das Quartett auch einen Fingerzeig in welche Richtung es geht: als Bonus hat man auf die Deluxe Edition des Albums Coverversionen von Nirvana und Tom Petty gepackt. Und so klingen auch The Gaslight Anthem - wie eine Mischung aus jugendlichem Elan und jahrelang erprobten, klassischem Songwriting.

Das hat auch 2012 immer noch seinen großen Reiz. Denn sind es nicht die einfachen Dinge, die einen immer wieder anziehen? Mit Brendan O'Brien (u.a. Pearl Jam, Audioslave, Bruce Springsteen, AC/DC) haben sie zudem den richtigen Mann fürs Mischpult ausgesucht, der Handwritten den richtigen Schliff verpasste und den Charme der Band zwischen verschwitztem Club und Stadion noch mehr heraus arbeitete. So rattern die Gitarren richtig schön und der Bass pumpt, während der Gesang und die Leadgitarre zum großen Sprung auf den unwiderstehlichen Refrain ansetzen.

Dabei schafft es die Band fast an ihr Sahnestück The '59 Sound heranzukommen, denn die Schlagzahl an richtig guten, eingängigen Songs ist ziemlich hoch. Das fängt mit dem typisch schmissigen "45" an, geht über das pathetische "Mulholland Drive" und das kraftvolle "Keepsake" bis zum zurückhaltenderen "Mae" und der abschließenden Songwriter-Nummer "National Anthem". Nur warum sie gerade das stärkste Lied, nämlich das dynamische "Blue Dahlia", lediglich auf die Deluxe Edition des Albums gepackt haben, muss man nicht wirklich verstehen.

Es gibt sicherlich einige Gründe The Gaslight Anthem nicht zu mögen - u.a. wiederholende textliche Themen, das für manche etwas zu plakative Songwriting oder das Verschwinden des letzten bisschen Punk -, aber das ist alles nichts Neues. Und was die Band immer wieder abliefert ist einfach herzerwärmend bodenständig und verdammt angenehm zu hören. Das ist auch auf Handwritten so. Zusammenfassend: Schöne Platte!
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5.0 von 5 Sternen Einmalig, 19. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Handwritten (Audio CD)
ein fantastisches Album mit dem sich Gaslight Anthem endgültig im Olymp der großen Rockbands etabliert haben. Sie haben ihre Mitte gefunden, ihr Stil ist unverkennbar. Ein Album, das richtig abgeht, mit sehr eloquenten Lyriks. So wie Bruce Springsteen als die Zukunft des Rock'n'Roll gefeiert wurde, so kann man mit Recht behaupten, dass in der Tradition eines so erfolgreichen Musikers, Gaslight Anthem das Zeug haben in seine Fußstapfen zu treten und seine Visionen von echtem Rock`n`Roll fortzusetzen.
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4.0 von 5 Sternen Wer Gitarrenrock mag..., 25. September 2012
... der wird bei -Handwritten- von The Gaslight Anthem voll auf seine Kosten kommen. Das neue Album der Band aus New Brunswick geht steil nach vorn. Während die Kritiker The Gaslight Anthem von Bruce Springsteen und Punkbands beeinflusst sehen, musste ich beim Hören von -Handwritten- immer wieder an die schnelleren Stücke von Hootie and the Blowfish denken. In jedem Fall bleibt bei der Musik von The Gaslight Anthem kein Fuß still stehen und keine Hüfte unbewegt. In den Texten geht es um die ganz große Liebe, das Schicksal und alles, was einen pathetischen Rocksong ausmacht. Da sind die Frauen unglaublich begehrenswert und man kann ohne sie nicht leben und die Männer kommen dem Typ einsamer Wolf ziemlich nah. Mir persönlich gibt es gesangstechnisch ein bisschen zu oft "Hey, hey, hey" oder "Shalala" zu hören, ansonsten kann ich -Handwritten- jedem Rockfan nur wärmstens empfehlen.

Anspieltipps: Der Einsteiger "45" hat wirklich alles, was ein Rocksong braucht. Schnell, griffig, von Brian Fallon hervorragend gesungen, und so explosiv startend wie eine Rakete. -Here comes my man- besticht durch einen Klasse-Rhythmus. Ein Song zum Mitsingen und Tanzen. Bei -Too much blood- quillt der Herzschmerz aus jeder Note des Songs heraus. Das ist Pathos vom Allerfeinsten. -Howl- geht mit seinem schnellen Rhythmus ein Stück in Richtung Punk. Für mich einer der schönsten Songs des Albums ist -Mae-. Das Stück hat wirklich Hitpotential. Die einzige Ballade präsentieren The Gaslight Anthem mit dem ruhigen -National Anthem-. Am Ende des Albums warten zwei Coverversionen auf den Hörer. -Sliver- ist eine perfekte Hommage an Nirvana und mit -You got lucky- erweist die Band Tom Petty die Ehre.

Wie gesagt; wenn sie Gitarrenrock mögen, dann geht an -Handwritten- kein Weg vorbei. Stehen sie eher auf leisere Töne oder vielleicht einen Schuss mehr Bandbreite, dann muss ihnen das Album nicht unbedingt gefallen. Die Songs bei voller Lautstärke, auf einem ausverkauften Konzert, nicht zu mögen, dürfte allerdings schwer fallen...
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4.0 von 5 Sternen Backseats, 25. September 2012
Dieses Album ist in keiner Weise vergleichbar mit den Vorgängern.
Mir kommt vor, als ob man reifer geworden ist.
"And I’ve been holding my breath
Are you holding your breath
For too many years to count?"
Ja, es ist nicht mehr dieser nackte, hemmunglose Sound von '59-sound', die Texte werden nicht einfach so rausgeschrieben, egal, ob man die Stimme halten kann oder nicht ("I can’t move on and I can’t stay the same.").
Was fehlt ist dieses Gefühl, im Auto mit offenem Fester zu fahren, der Wind bläst einem das Haar ins Gesicht und man fährt über Felder, über Seen, an alten Häusern vorbei irgenwo, nirgenwo hin.
Früher, habe ich mich immer gewährt, eine Familie, ein Auto und ein Haus zu haben, inzwischen sage ich auch 'ja' zum Leben.
Ganz ehrlich, ohne die Platten davor gehört zu haben ist 'handwritten' in seiner Vielfalt absolut einzigartig. In einem Song sind Bruce Springsteen, im anderen Eddie Vedder, dann Neil Young und danch Brian Fallow. Und das Ganez in einem Album. Selten, dass man ein Album einfach so durchspielen kann, ohen Lieder wegzudrücken.
Ich bin beeindruckt. Respekt!.... In the backseats of burned out cars..... Come July, we'll ride the Ferris Wheel.
Go round and round and round..........
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5.0 von 5 Sternen Ohne Worte..., 20. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bin heuer spät aber doch auf diese mir bis dato unbekannte Band gestoßen und war von Anfang an begeistert. Hab jetzt alle Alben von ihnen. Brian Fallon ist ein genialer Songwriter, er spricht einem aus der Seele. Möchte mir momentan gar nichts anderes anhören. Und mit dem aktuellen Album haben sie sich sowieso ein Denkmal gesetzt meiner Meinung nach. Die Songs sind einfach purer amerik. Rock vom Feinsten!!! Für mich das beste Album des Jahres!!!! Kaufen, kaufen, kaufen!!!
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5.0 von 5 Sternen Daueranhörcd, 16. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
CD im Stream gehört. Gefallen! CD gekauft. (Hätte ich auch, ohne sie vorher im Stream gehört zu haben) In den Player gelegt und seitdem fast nichts anderes mehr angehört. Und immer wieder schnappe ich mir die Songtexte und lese diese zur Musik. Brian Fallon hat einfach die geniale Art die Lieder zu singen. Die Begleitung der Band passt! Egal ob das nun die schnellen oder die langsamen Lieder sind. Ich bin begeistert. Mag sein dass die Nirwana-Fans die Original-Version von Silver besser finden. Ich war noch nie Nirwana-Fan (was nicht abwertend gemeint ist) und finde die Gaslight-Version richtig gut. Auch "You got Lucky" steht meiner Meinung nach dem Original von Tom Petty in nichts nach. Freu mich schon auf das Konzert im Oktober!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie bleiben sich treu, 7. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Handwritten (Audio CD)
TGA liefern mit ihrem neuen Album wieder eine gute Mischung aus schnellen, rockigen und tanzbaren Stücken sowie aus ruhigeren und lyrisch anspruchsvollen Werken. Brian Fallon überzegt einmal mehr mit seinem durchdringendem aber auch gefühlvollem Gesang. Einen großen Fehler beging ich nur damit, mir nicht die Deluxe Edition zugelegt zu haben und damit auf drei Stücke verzichten zu müssen. Favoriten dieser Platte sind für mich "Howl" (lediglich eine Schande, dass dieses Lied nur 2 Minuten dauert ;) ), "Desire" und "Mae".
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