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Endless Procession of Souls
Format: Audio CDÄndern
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Zehntes Studioalbum. Und ich bin annähernd begeistert, denn mit dieser Abrissbirne und Songs wie "Disembodied Steps", "Passion Of The Weak" oder dem teilweise slayeresken "Perimortem" sind Grave ihren grandios modrigen und abgrundtiefen Frühwerken "Into The Grave", "You'll Never See..." und auch "Soulless" verdammt nah, wenngleich nun das differenziertere Gitarrenspiel von Ola Lindgren und Mika Lagrén die maximal brutalen, dichten und sehr wuchtigen Songs unaufdringlich veredelt.
Auf EPOS erfreuen mich vor allem die, die Boxen an ihre Grenzen bringenden, stoischen Tempo-Attacken (allein der Beginn von "Passion Of The Weak"). Endlich wieder genau nach Art der ganz alten Sachen; die moderneren Einflüsse auf den (recht starken) Alben "Fiendish Regression" und "As Rapture Comes" sind endgültig gestrig, hier wird wieder wie in wüstesten Tagen musiziert und mit jedem einzelnen Song lässig der Schemel unterm Galgen des Deathcore-Musikanten weggetreten (natürlich nur bildlich gesprochen, das wäre ja ziemlich inhuman).
Die Mid Tempo-Grave und der Grave-typische Groove (beides auf EPOS auch reichlich zu vernehmen) werden zwar seit jeher in den Rezensionen meist zu Recht besungen, aber ich habe gerade das schamlos räudige Geboller der Band immer besonders geschätzt (wenn ich es melodiöser, verspielter oder feinsinniger mag, lausche ich jeweils halt der letzten Evocation, der neuen Master's Hammer oder der neuen Threshold). Lange empfand ich es als bedauerlich, dass mit dem Abgang von Jörgen Sandström auch der unnachahmliche Rülpsgesang verschwunden war, aber ich kann nun konstatieren, dass mir der Gesang von Bandkopf Ola Lindgren mittlerweile fast ebensoviel Spaß macht, da er ziemlich brutal, ziemlich guttural und dabei oft noch ziemlich verständlich klingt - das bekommen in dieser Art nicht viele DM-Vokalisten hin.
Dismember sind verblichen (und werden hoffentlich irgendwann wieder exhumiert), Unleashed deutlich erstarkt, aber doch irgendwie in ihrer Viking-Nische, Entombed bleiben, wenn man nach klassischen Schweden-Death lechzt, etwas zu unberechenbar - da halten Grave derzeit, was die großen Vier anbelangt, das pechschwarze Old School-Schweden Death-Zepter in der Hand, nicht zuletzt, weil nun diese räudige Ausgeburt namens "Endless Procession Of Souls" das fahle Licht der Welt erblickt hat.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2012
Ursprünglich bin ich Grave-Fan seit Veröffentlichung von Into the Grave.
Aber nach Hating Life hatte ich mich verabschiedet. Nach Jahren der Abstinenz ( bin
Jahrgang `69 )habe ich mir nun "blind" die neue Grave geholt, einfach so.
Und ich kann bereits nach 1-maligem hören des Albums meine Begeisterung kaum in Worte fassen. Ein Meisterwerk in Sachen Old-School-Death Metal. Jedes Lied eine Symphonie des Todes. Schon der Opener haut einem förmlich den Schädel weg. Meiner Meinung nach das beste Line up der Grave-Historie und somit bestes Grave-Album. Ich kann Ole zu seinem Durchhaltevermögen und zur Weiterenwicklung von Grave nur beglückwünschen.
Für mich sind Grave neben Vomitory das Beste, was es derzeit an Death-Metal gibt. Danke und Prost.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2013
Was soll man zu Grave noch sagen. Nach den eher schwachen
Alben "Hating Life" und "Back from the Dead", steigern sich die
Schweden wieder mit jedem Release.

Endless Procession ist soundtechnisch, songwriterisch
und einfach auch von der Attitude her ein Volltreffer,
den Old School Freaks einfach haben müssen.

Im Old School DM macht den Jungs auch keiner mehr was vor.
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