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Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen57
3,1 von 5 Sternen
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am 19. September 2012
Der Erwerb dieses Buches war ein Spontankauf. Von Rebecca Martin hatte ich im Zusammenhang mit ihrem Debüt bereits gehört, so dass mir der zweite Roman gerade recht kam.
Für die Lektüre habe ich nur wenige Stunden benötigt, was nicht etwa dem fehlenden Umfang zuzuschreiben ist, sondern für einen flüssigen, federleichten Schreibstil spricht, den ich immer wieder bewundernd zur Kenntnis nahm.

Und alle so yeah! beschreibt das Leben einer jungen Berliner Autorin, die vom eigenen Erfolg überrascht, mehr oder weniger ziellos durch ihr junges Leben taumelt.
Ist das autobiographisch? Mit Sicherheit. Denn zwischen Protagonistin Elina und Autorin Rebecca gibt es mehr als nur einige Parallelen.
Rebecca Martin schreibt über das was sie kennt und zeichnet sich durch eine großartige Beobachtungsgabe aus. Wir blicken in Elinas Seele: einem depressiven Pfuhl aus Hoffnung, Enttäuschung und Lebenslust. Wir erleben ihren Umgang mit den Medien, aber auch mit ihrem sozialen Umfeld, das zumeist nicht etwa auf den Erfolg der jungen Protagonistin reagiert, sondern auf die Änderungen, die ihren Charakter betreffen anschlägt.
Immer wieder erleben wir eine Elina, die sich hinterfragt und misstraut.
Es ist eine Charakterstudie, vielleicht auch ein Seelenstriptease und von einer hohen emotionalen Wucht.

Vielleicht sind es diese Einblicke, die das Werk vor der Belanglosigkeit retten. Denn stets geht der Gedanke im Kopf herum, dass wir hier das Tagebuch Rebecca Martins lesen; es drängen sich Vergleiche mit Benjamin von Stuckrad-Barres "Livealbum" auf, in dem dieser die Eskapaden eines jungen Erfolgsautors beschreibt.

Ebenfalls muss man sich fragen: Für wen schreibt Rebecca Martin? Schreibt sie für ihre Altersgenossen; für ihre "Generation", so wie man sie im Ankündigungsvideo hier auf Amazon sieht?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Leute mit "Und alle so yeah!" an der Haltestelle sitzen und es mit Genuss lesen.
Das Werk liest sich wie ein Roman fürs Feuilleton, in dem sich dann Damen und Herren mittleren Alters angesichts der Drogen- und Liebeserfahrungen achtzehn- bis neunzähnjähriger Haupstadtmädchen über die wahlweise Offenheit/Freiheit/Prinzipienlosigkeit/Verkommenheit der jungen Leute austauschen können. Wo ist der Markt für die ganzen gehypten Jungautorinnen wie Helene Hegemann oder Rebecca Martin, die mehr oder weniger ihre Tagebücher mit einigen philosophischen Satzkonstruktionen aufpimpen und dann vom Feuilleton begeistert zu Literaturwundern gemacht werden?

Vielleicht findet sich die Antwort ja im vorliegenden Werk. Vielleicht ist es sogar das, was Martin mit diesem Buch zum Ausdruck bringen möchte.

Hat mir das Buch gefallen? Ja. Hat es. Aus handwerklicher Sicht sogar mit satten fünf Sternen.
Unweigerlich kam mir der Gedanke: Was muss diese Rebecca Martin für eine geniale und preiswürdige Autorin sein, wenn sie erstmal einige Jahre älter ist und weiß wo sie hin will. Ihr Stil ist großartig, die Beobachtungsgabe hervorragend und die handwerkliche Umsetzung meisterhaft.

Der Inhalt erweckt hingegen den Anschein, als habe ihre Agentin zu Rebecca gesagt: "Schreib mal wieder was!" und die Autorin hat erwidert: "Ja, aber was denn? Ich hab doch gar kein Bock mir was auszudenken." und die Agentin verdreht die Augen, tätschelt ihr auf die Schulter und meint: "Na, dann schreib einfach über dich und was du die letzten Jahre erlebt hast. Scheißegal, Hauptsache wir können es zwischen zwei Buchdeckel pappen und auf den Markt werfen."
Das mag sehr hart klingen, aber dieses Gefühl bin ich während des Lesens an keiner Stelle losgeworden.
Dennoch freue ich mich auf viele weitere Jahre mit Rebecca Martins Büchern.
Das Potential ist da! Und dafür gibt es ganz aufrichtig und aufmunternd drei ehrliche Sterne.
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am 25. Oktober 2013
Alleine des gelungenen Titels wegen hat meine Frau sich dieses Buch gekauft. Dann stand es eine Weile bei uns rum - auch weil es nicht ein Buch ist, dass sich beim ersten Anlesen sofort reinbohrt. Aber sobald man sich an den ruhigen und schwebenden Ton gewöhnt hat, ist es ein schönes Buch über die Jugend, die Liebe und die Verlorenheit.
Vielleicht kein "Must Read", aber doch ein Buch mit schönen Sequenzen: stimmige und kurze Beobachtungen, realistische Figuren und immer mal wieder genau so viel Traurigkeit, dass man gut mit der Heldin und ihren Erfahrungen mitgehen kann.

Besonders schön: die liebevolle Beziehung zum großen Bruder der der Quell aller Vorbilder ist. Da hat mich das Buch an einigen Stellen sehr angerührt.
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am 28. Juni 2015
Ich habe das Buch mit viel Freude gelesen. Jeder junge Mensch versucht sich nach dem Schulabschluss zu finden und dieses Buch beschreibt diese Situation sehr gut und anschaulich.
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am 5. Februar 2014
Ich glaube, von dieser Autorin können wir noch viel erwarten. Besonders wenn man sich den Sprung von ihrem Erstlingswerk zu ihrem zweiten Buch ansieht. Wenn sie so weiter macht, kann sie mal eine von den Großen werden.

Sehr schönes Buch. Sehr nah am Menschen, ich glaube, es geht vielen so wie mir, dass wir uns in den Figuren wiederfinden können. Dazu noch immer wieder fast schon poetische Passagen, die einen mit Elina träumen lassen.

Sofort bestellen! :)
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am 14. Oktober 2012
Wer träumt nicht davon finanziell unabhängig zu sein?
Jeden Tag würde ich machen was ich will!

Sie kann es und fällt in ein Loch der Motivationslosigkeit. Sie hat sehr jung einen Bestseller geschrieben und alle Ziele die sie sich zuvor gesteckt hatte, erscheinen nicht mehr erstrebenswert.

Was kommt jetzt? Wenn Du alles machen kannst - was willst Du dann?

Genau diese Zeit der Verlorenheit beschreibt Sie sehr schön. Tolles Buch. Es richtig gut geschrieben - 1 Punt ziehe ich ab weil es für nich (ich bin wohl zu alt) nicht den Kultstatus hat. Ich empfehle es - es ist ein wirklich schönes Buch.
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am 15. Februar 2013
Um es mit harten Worten zu sagen: Nichtssagende Gedanken eines Teenie-Mädchens, das nicht weiß, was die Zukunft bringen wird und wie es damit umgehen soll.
Ein Buch, welches sich sehr gut und schnell lesen lässt. Leider fehlt mir die Prämisse. Was will mir die Autorin sagen? Ich lese sozusagen ein verworrenes Tagebuch und höre mit dem Wissen auf, mit dem ich angefangen bin. Leider. Mit dem Schreibstil könnte man sicher inhaltvollere Bücher schreiben. Schade.

Ich habe das Buch kostenlos erstanden. Für den regulären Kaufpreis wäre es mir zu schade.
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am 15. August 2014
Ich habe dieses Buch in den Stern-Buch-Charts gefunden und fand es klang interessant. Da ich selbst nach dem Abitur dieses Gefühl hatte, habe ich mich teils in dem Buch wiedergefunden. Es liest sich leicht und man legt es nicht einfach wieder weg. Mir hat gut gefallen, dass die Autorin dieses Gefühl der Schwere, Einsamkeit und Ahnungslosigkeit der Zukunft gegenüber super aufs Papier gebracht.
Ich habe mir das andere Werk (,,Der entschwundene Sommer") besorgt und genieße meinen Urlaub gerade damit, schöne Lektüre für entspanntes In-Der-Sonne-Liegen!
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am 21. September 2012
Die Autorin kann sehr gut mit Worten umgehen - das ist bekannt. Sie schrieb in jungen Jahren einen Bestseller und wurde gehypt. Nun hat sich wohl der Verlag oder die Autorin oder die Agentin gedacht, dass unbedingt ein neuer Bestseller her muss. Doch über was soll die junge Frau schreiben? Sie erlebt ja nichts außer Langeweile, Unsicherheit, Jammern auf hohem Niveau.

Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass "Und alle so yeah" autobiografische Züge hat. Das ist mutig, denn dieses Leben besteht zu großen Teilen aus Alkohol und Drogen. Die Autorin tut den lieben langen Tag einfach gar nichts, ruht sich auf ihren Bestseller-Tantiemen aus und fühlt sich minderwertig. Vielleicht ein trauriges Generationsproblem, ich weiß es nicht.

Was ich jedoch weiß: dieses Buch ist total langweilig, da helfen auch die schönsten Formulierungen nichts. Es passiert einfach nichts, Szene an Szene reiht sich aneinander, Gedanken, Ideen werden ausgesponnen. Handlung: null. Daraus ein ganzes Buch zu machen, junge Leute in einem Video "Yeah!" rufen zu lassen - darauf muss man erstmal kommen. Schade, dass ein solches Schreibtalent seine Fähigkeiten nicht nutzt, um sich eine Geschichte auszudenken.
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am 14. Oktober 2012
Die Geschichte plätschert und trottet vor sich hin. Die Sprache tröpfelt in gefälligen Brocken. Es segeln Blätter von den Bäumen, solarium- und skiortgebräunte Männer recken ihre Glieder und auf Partys stecken sich Leute gegenseitig die Zungen in ihre Hälse.
Die Kapitel heissen Rewind, Play und Pause, erinnern an eine Musikkassette, die zurückgespult werden muss, weil sich das Bändchen verkeilt hat und man immer nur das gleiche Stück hören kann. So auch dieser Roman.

Die Autorin erzählt und beschreibt das Leben einer 20-jährigen, die in einer WG lebt und nicht recht weiss was sie von der Zukunft will. Sie schläft bis zum Mittag, kotzt sich aus, wundert sich über ihren wirren Kopf, seucht sich bis zum Beginn der nächsten Party durch, dröhnt sich mit Drogen und Alkohol voll und fällt dann gegen Morgen in irgendein Bett wo sie wieder gegen Mittag erwacht und verzweifelt das Badezimmer sucht. Höhepunkte sind der Kauf einer Kaugummipackung im Supermarkt und das Aufreissen der Haut unter den Fingernägeln als sie verschlossene Pistazien knacken möchte.
Der Roman ist in der Gegenwartsform geschrieben. Vielleicht ist das der Grund, dass es nicht voran geht und die Geschichte an Ort und Stelle tritt.
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am 3. November 2012
"Und alle so yeah" erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die nach dem großen Erfolg, der sie noch vor dem Abitur eingeholt und überrollt hat, an der Vielzahl von möglichen Zukunftsvisionen zerbricht. Etwas erschreckend und verstörend und unter viel zu großem Alkoholeinfluss beschreibt die Hauptfigur, wie es ihr geht, gefangen zwischen Perspektivlosigkeit und den daraus resultierenden psychosomatischen Folgen.

Ehrlich und schonungslos zeigt dieses Buch auf, wie unsere Gesellschaft mit all ihren Möglichkeiten junge Menschen überfordert. Man muss nicht alles machen, was man kann, das sollte man daraus mitnehmen. Man sollte sich aber auch nicht so gehen lassen wie die Hauptfigur es tut. Sie zeigt zu deutlich und auch ein wenig überzeichnet, was mit Menschen passieren kann, die nicht wissen, was sie mit sich anstellen sollen. Es ist traurig und abstoßend zugleich.

Vielleicht nicht unbedingt empfehlenswert für alle, die nach dem Abitur nicht wissen, wo sie hinwollen - es besteht Versumpfungsgefahr. Für alle anderen: Wer sich zu alt fühlt, sich in die Ängste einer 19jährigen hineinzufühlen - ebenfalls Finger weg, da kommen dann Rezis raus, wie sie hier bereits zu lesen sind. Für alle anderen: Kurzweilige Literatur, die durch ihren eindringlichen, weil schnörkellosen Schreibstil kurzzeitig zum Nachdenken anregt, ohne bedrückend zu sein.
4 Sterne.
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