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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner Serienauftag mit einem ungewöhnlichen Helden
Selten bin ich mit soviel Skepsis an ein Buch heran gegangen und selten genug wurde ich dann mehr als positiv überrascht. Doch der erste Teil der Highland Pleasures Serie von Jennifer Ashley hat mich voll überzeugt. Die Serie selbst handelt von Mitgliedern des MacKenzie Clans, die man getrost als ziemlich exzentrisch und außergewöhnlich bezeichnen...
Veröffentlicht am 22. September 2012 von Ellynyn

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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nach der Vorfreude die große Ernüchterung
Mit Ian hat sich Jennifer Ashley an einen sehr unkonventionellen Liebesromanhelden herangewagt, was einerseits Schwierigkeiten, andererseits aber auch jede Menge Potential für eine interessante Geschichte liefert. Vielleicht hatte ich einfach nur falsche Vorstellungen davon, wie sich die Liebe zwischen dem "verrückten" Ian MacKenzie und der jungen Witwe Beth...
Veröffentlicht am 28. September 2012 von Boo


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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner Serienauftag mit einem ungewöhnlichen Helden, 22. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Kein Lord wie jeder andere (Kindle Edition)
Selten bin ich mit soviel Skepsis an ein Buch heran gegangen und selten genug wurde ich dann mehr als positiv überrascht. Doch der erste Teil der Highland Pleasures Serie von Jennifer Ashley hat mich voll überzeugt. Die Serie selbst handelt von Mitgliedern des MacKenzie Clans, die man getrost als ziemlich exzentrisch und außergewöhnlich bezeichnen darf.

Der männliche Held Lord Ian MacKenzie ist kein Leichtfuß oder liebenswerter Schurke, wie er in jedem beliebigen Historical vorkommt. Mit ihm hat Jennifer Ashley eine sehr vielschichtige Figur erschaffen, auf die sich der Leser Stück für Stück einlassen muss. Lord Ian ist ein ungewöhnlich kluger Mann, der jedoch völlig unfähig ist Gefühle zu erkennen oder einen Scherz zu durchschauen. Selbst direkter Augenkontakt erscheint unmöglich. Einige Jahre in seiner Kindheit verbrachte er in einem Irrenhaus und auch später im Erwachsenenalter wurde er für einige Jahre in einer Anstalt weg gesperrt. Nur durch die Hilfe seiner Brüder Hart, Cam und Mac ist es ihm möglich ein halbwegs ‘normales’ Leben zu führen.

Ihm zur Seite steht Beth Ackerley – eine nicht mehr ganz so junge Witwe, die die letzten Jahre als Gesellschafterin einer älteren Dame verbracht hat und nach deren Tod zur begehrten Erbin avanciert. Sie ist eben dabei eine neue Ehe einzugehen, doch dieses Vorhaben wird vom verruchten Lord Ian durchkreuzt.

Unfähig zu lügen und weil er sich von der hübschen Frau angezogen fühlt, öffnet Ian Beth auf seine ganz eigene und wenig charmante Art die Augen über ihren Verlobten. Und Beth packt die Gelegenheit am Schopf und verschwindet schnell aus der Stadt und nach Paris. Zuvor lehnt sie jedoch einen sehr ungewöhnlichen Heiratsantrag Ians ab. In Paris trifft sie dann auf weitere MacKenzies und schliesslich auch wieder auf Ian. Doch der hat Probleme, richtige Probleme …. Plötzlich wird Beth damit konfrontiert, dass der Mann, der so anziehend auf sie wirkt, vielleicht ein Mörder ist.

Ian ist wie gesagt ein sehr ungewöhnlicher Held. Und obwohl seine Vergangenheit tragisch ist und man mit seiner Unfähigkeit mit der Welt klar zu kommen mitleidet, wird die Geschichte in keiner Weise pathetisch oder unglaubwürdig. Auch die Figur der Beth ist sehr glaubwürdig und sie ist ein erfrischender Gegenpol zu den MacKenzies, die allesamt auf dem ersten Blick wirken, als hätten sie einen an der Klatsche. Sie ist ein herzensguter Mensch, hat in ihrem Leben viel erlebt und ist doch nicht an gewissen Umständen ihrer Vergangenheit zerbrochen. Hysterie, oder Affektiertheit sind ihr fremd und sie ist für mich eine ganz wunderbare geerdete Frau, die keine Angst vor ihren Gefühlen hat. Und vor allem hat sie den Mut sich Ian und seinen Spleens zu stellen.

Obwohl der Fokus auf Beth und Ian liegt, lernt man alle Familienmitglieder kennen, bekommt einen sehr schönen Einblick in die Familiengeschichte und Vergangenheit der Haupt- und Nebenakteure, ohne dass jedes Geheimnis dabei gelüftet wird. Der Handlungsbogen ist sehr ausgewogen, die Sprache flüssig und das Buch sehr angenehm zu lesen.

2013 bringt Lyx den zweiten Teil der Reihe heraus und dieser wird dann von Mac, Ians Bruder und dessen Frau Isabella handeln. Auch diese Personen lernt man im Laufe der Geschichte bereits kennen und man darf gespannt sein, wie Lord Mac seine Frau zurückerobern möchte.
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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nach der Vorfreude die große Ernüchterung, 28. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Kein Lord wie jeder andere (Taschenbuch)
Mit Ian hat sich Jennifer Ashley an einen sehr unkonventionellen Liebesromanhelden herangewagt, was einerseits Schwierigkeiten, andererseits aber auch jede Menge Potential für eine interessante Geschichte liefert. Vielleicht hatte ich einfach nur falsche Vorstellungen davon, wie sich die Liebe zwischen dem "verrückten" Ian MacKenzie und der jungen Witwe Beth Ackerly entwickeln könnte.
Es geht mir hier nicht darum, das Buch schlecht zu reden, ich will lediglich eine andere Sichtweise einbringen und denjenigen, die gewisse Dinge vielleicht ähnlich sehen wie ich, zumindest ein Warnschild vor Augen halten. Ich denke aber, dass die Mehrheit der Leser diese Geschichte lieben wird (wenn auch aus Gründen, die sich mir nicht erschließen).

Ian ist der mit Abstand interessanteste Charakter in dieser Geschichte, wobei seine "Verrücktheit" auf eine leichte Form von Autismus zurückzuführen ist. Begriffe wie Autismus oder Asperger-Syndrom werden im Buch allerdings nicht erwähnt, da sie zu der damaligen Zeit auch noch gar nicht bekannt waren.
Weil es Ian am intuitiven Verständnis für zwischenmenschliche Interaktionen (vor allem solche die ein Lesen zwischen den Zeilen erfordern) mangelt und er den Blickkontakt mit anderen Personen meidet, lässt ihn das in den Augen seiner Mitmenschen unhöflich erscheinen, so auch wenn er bestimmte Umgangsformen unwissentlich missachtet. Außerdem fällt es ihm äußerst schwer, Gefühle anderer anhand von Mimik und Körpersprache zu deuten. Seine mitunter obsessive Fixierung auf bestimmte Dinge verleiht ihm zusätzlich einen Ruf als Exzentriker.
Andererseits verfügt er über ein außergewöhnliches Gedächtnis - seinem Bruder Hart dient er gewissermaßen als menschlicher Rekorder, indem er sich den genauen Wortlaut der von Hart abgeschlossenen Verträge einprägt -, spielt Klavier nach Gehör und ist mathematisch hoch begabt. Aber vor allem ist er ausgesprochen aufrichtig und setzt sich dafür ein, andere vor Ungerechtigkeiten zu schützen.

Was ich ein bisschen vermisst habe, ist die Auseinandersetzung mit Ians Autismus in der Liebesbeziehung. Zugegeben kein leichtes Thema, aber die Autorin scheint sich regelrecht darum zu drücken. Abgesehen von der Sache mit dem Augenkontakt, hatte ich das Gefühl, dass Ians besonderer Zustand im Umgang mit Beth manchmal völlig in Vergessenheit gerät. Dann wirkt er eher wie ein Schauspieler, der nur vorgibt, autistisch zu sein. Ich habe auch nicht ganz verstanden, warum ihn etwas, das Beth gesagt hat plötzlich zum Lachen bringt. Und leider verlieren durch solche Dinge Momente wie der, wenn sich Ian überwindet, Beth direkt in die Augen zu sehen, irgendwie ihren Zauber.

Beth ist anfangs noch interessant, wirkt aber im Laufe der Handlung mehr und mehr wie eine Liebesromanheldin, wie es sie schon zu Tausenden gegeben hat und auch nach ihr noch geben wird. Letztendlich war sie mir zu eindimensional und ich hätte mir ein bisschen mehr individuelle Note an ihr gewünscht.

Fellows ist einfach nur wahnsinnig nervig mit seinen ständigen Anschuldigungen und fixen Ideen, die mehr auf Indizien und Vermutungen denn auf handfesten Beweisen beruhen. Dabei ist er dann auch noch dermaßen engstirnig und starrköpfig, dass man sich fragt, wie er es überhaupt geschafft hat, Ermittler zu werden.

Von den restlichen Figuren, inklusive Ians Brüdern und Isabella, mit der sich Beth schnell anfreundet, ist mir eigentlich keiner so richtig in Erinnerung geblieben. Für den Folgeband zwischen Mac und Isabella wird schon fleißig vorbereitet - man erfährt z.B. wie sie sich kennengelernt haben, dass Isabella nach wie vor in Mac verliebt ist und dass die beiden sich allergrößte Mühe geben sich gegenseitig aus dem Weg zu gehen -, mein Interesse hat das aber nicht geweckt.

Handlungsmäßig konzentriert sich die Geschichte natürlich in erster Linie auf die Beziehung zwischen Ian und Beth. (Leider liege ich mit der Autorin, was die Umsetzung dieses Aspekts angeht, nicht auf einer Wellenlänge.) Die Kriminalhandlung, die im Hintergrund noch nebenher läuft, um die Spannung zu steigern war in Ordnung aber nicht herausragend, allerdings mitunter interessanter als die eigentliche Liebesgeschichte. Dass Ian unter Verdacht steht, liefert zusätzlich noch ein bisschen Zündstoff für Konflikte zwischen ihm und Beth. Darüber hinaus erfährt man ein bisschen was über Ians Vergangenheit und die Vorwürfe gegen die MacKenzies im Allgemeinen wegen ihrer (oftmals unschönen) Frauengeschichten.

Und nun zu dem Punkt, der mich am meisten gestört hat: Die Erotik.

Problem Nr. 1: Ich habe keine Chemie gespürt.
... und damit geht die Erotik gar nicht zu reden von der Romantik komplett an mir vorbei. Dass die beiden tatsächlich verliebt sind, werde ich der Autorin einfach glauben müssen, denn gemerkt habe ich davon nichts (es sei denn man nimmt die sexuellen Interaktionen als Indikator) und auch das wie oder besser gesagt warum eben genau diese beiden zueinander gefunden haben, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen.

Problem Nr. 2: Die Libido läuft Amok.
Selbst wenn man mal ignoriert, dass sich die Beziehung der beiden in Rekordtempo entwickelt - langsames Herantasten Fehlanzeige, es wird direkt in die Offensive gegangen -, scheinen sie aber auch nicht viel mehr als Sex und erotische Spielereien miteinander anfangen zu können. Genau genommen kann ich mich an kaum eine Begegnung zwischen den beiden erinnern, die gänzlich ohne Intimitäten dieser Art auskommen. Selbst die erste Begegnung geht nicht ohne Kuss über die Bühne. Mir ist klar, dass insbesondere Frischverliebte nur schwer die Finger voneinander lassen können, wenn man aber kaum etwas anderes zu hören bzw. zu lesen bekommt - ein Teil davon wird auch eher nebenbei erwähnt -, wird es ziemlich schnell sehr eintönig und auch sehr vorhersehbar, was den Reiz an der Sache zusätzlich mindert. Dazu zähle ich z.B. eine Szene, bei der sich Beth und Ian in einer Pension einquartieren, nachdem sie vom Regen durchnässt wurden. Was folgt, dürfte niemanden überraschen (und unter Vorfreude verstehe ich etwas anderes) ... ein warmes Bad ... beide nackt ... er mal wieder hart und sie natürlich auch erregt ... etc. und bla bla bla.

Problem Nr. 3: Die Art der Erotik
Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen häufige erotische Darstellungen, wenn die entsprechenden Szenen ansprechend geschrieben sind. Aber wie schon gesagt, spricht Jennifer Ashley ganz eindeutig nicht meine Sprache.
So gehe ich nicht gerade vor Begeisterung über, wenn das Vorspiel aus küssen (auf den Mund) und ausziehen besteht. Wenn Frau Glück hat noch kurz ein wenig Stimulation mit dem Finger oder - wenn sie ganz großes Glück hat - dem Mund. Für Beth ist das allerdings kein Problem, weil sie ohnehin schon feucht und bereit und im Grunde bereits kurz davor ist ... (Wenn es doch immer so einfach wäre.)
Und wenn dann auch noch meine Ohren vergewaltigt werden, mit Worten wie Möse - ich HASSE dieses Wort, und gleich nochmal doppelt so sehr, wenn es wie hier völlig deplatziert in den Raum geworfen wird -, dann ist das für mich in etwa die textliche Entsprechung einer abrutschenden Plattennadel. (Soviel zum Thema Dirty Talk.)
Eher irritierend als sinnlich fand ich auch eine Szene zwischen den beiden während einer Kutschfahrt durch den Park. Dabei macht Ian Beth das Angebot, dass sie sich ein Körperteil von ihm aussuchen dürfe zum Auspacken und Begutachten. Zu erwähnen, worauf die Auswahl fällt, erspar ich mir ... Es ist tatsächlich so einfallslos und wenn man mal die Zeit (19. Jahrhundert) und den Ort (Öffentlichkeit) berücksichtigt auch ziemlich fragwürdig. Bei der anschließenden Fellatio wirkt Beth dann so souverän und kein bisschen zögerlich, dass man es ihr nicht wirklich abkauft, wenn sie behauptet, sie hätte das zuvor noch nie getan. Und sie lässt ihn natürlich auch direkt in ihrem Mund kommen. Bon appétit.

Wem das gefällt, Bitteschön. In Punkto Liebesroman hat sich Jennifer Ashley für mich allerdings gleich beim ersten Versuch ins Aus katapultiert.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Held :), 9. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Kein Lord wie jeder andere (Taschenbuch)
Kein Lord wie jeder andere" könnte auch Kein Buch, wie jedes andere" heißen, denn die Autorin hat sich wirklich viel Mühe dabei gegeben, mal einen etwas anderen historischen Liebesroman zu schreiben.
Besonders Lord Ian Mackenzie trägt viel dazu bei, dass sich diese Geschichte von anderen abhebt. Sein Verhalten ist nicht unbedingt das typische Gehabe eines Liebesromanhelden. Er ist in sich gekehrt, wohnte eine ganze Weile in einer psychologischen Einrichtung, handelt impulsiv und denkt, er ist zu großen Gefühlen nicht in der Lage. Es heißt, sein ganzes Benehmen, sei dem Asperger-Syndrom sehr ähnlich. Auch seine Familie besticht mit außergewöhnlichen Figuren und Hintergründen, die mich sehr neugierig auf die weiteren Bücher der Reihe gemacht haben.
Beth ist eine wunderbare und starke Frau. Sie wurde in Armut groß und nur durch Zufall ist sie nun eine reiche Erbin. Sie vergisst allerdings nie, woher sie kommt und ihr Verhalten zeigt deutlich, dass sie nichts mit den üblichen Neureichen gemein hat. Sie war bereits einmal glücklich verheiratet mit einem Pfarrer, der leider sehr früh verstarb und vermisst die körperliche Liebe. Genau diese körperliche Liebe ist es, die sie davon überzeugt sich auf Lord Ian einzulassen. Dieser würde sie zwar sofort heiraten, aber ihr steht nicht der Sinn danach, zumal er ihr gegenüber behauptet, sie leider niemals lieben zu können.
Die beiden ergeben ein traumhaft harmonisches Paar, welches alle Widrigkeiten übersteht und sich perfekt ergänzt.
Der kleine Krimiplot der Autorin bringt Spannung in die Geschichte und Beth kann damit beweisen, dass sie einen klugen Kopf besitzt.

Insgesamt ein wirklich zauberhaftes Buch, welches durch einen perfekten Schreibstil, einem gut durchdachten Plot und interessanten, liebenswerten Protagonisten besticht und definitiv Lust auf MEHR macht!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön anders, 27. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Kein Lord wie jeder andere (Taschenbuch)
Abgesehen davon, das der Lyx-Verlag sich endlich gewagt hat, andere Cover für die ehemaligen 'Nackenbeißer' zu finden, sind auch die früher typischen 'Historicals' erwachsener geworden.

Die Geschichte von Ian und Beth wurde schon so gut von meinen Vorschreibern wiedergegeben, dass ich mir dies hier spare.

Meinung:
Mit den beiden Protagonisten liegt hier ein Paar vor, das so ganz und gar untypisch für das frühere LiRo-Genre ist, aber hier werden augenscheinlich von den Autorinnen mittlerweile andere Wege eingeschlagen.
Beth ist eine reiche Erbin mit einer ungewöhnlichen Vergangenheit.
Aufgewachsen in einem Armenviertel Londons, danach eine kurze Ehe mit einem sehr freigeistigen Pfarrer und dann als Gesellschafterin einer scharfzüngigen alten Dame hat sie schon einiges miterlebt und weiss sich ihrer Haut zu wehren. Sie kommt definitiv nicht als kleines Dummchen daher und benennt ihre Wünsche zielstrebig. Und das ist so etwas von erfrischend!
Ian, jüngster Bruder eines einflussreichen Herzogs, war als Kind viele Jahre in einer Nervenheilanstalt (damals kein Urlaub!) und leidet unter dem Asperger-Syndrom (eine besondere Form des Autismus) , was für den 'Helden' in einem historischen Roman schon äußerst seltsam anmutet. Doch genau in dieser 'Erkrankung' und seinen dahergehenden 'Inselbegabungen' (Zahlengenie/Merkfähigkeit etc.) liegt die Schönheit der Interaktion zwischen den beiden Hauptprotagonisten und die Besonderheit des Buches.
Beide Charaktere passen überhaupt nicht in die Zeit, in der das Buch spielt, aber dieses 'unkonventionelle' ist genau das, was die Story in meinen Augen so reizvoll macht.
Beide gehen zielstrebig und ohne großen Schnickschnack aufeinander zu, es wird nicht intrigiert oder ständig etwas mißverstanden. Toll!

Die Brüder und ihre Vergangenheit werden vorgestellt, was mich sofort dazu brachte, mir beim Buchladen meines Vertrauens (hier liebe Grüße an die Schlapp-Mädels :-) ) sofort den zweiten Teil Das Werben des Lord MacKenzie zu bestellen.
Die Sprache und der Stil der Autorin ist nicht zu forsch für diese Zeit, aber auch nicht eingestaubt und sperrig (wie man es sonst oft beim lesen etwas älterer LiRos hat), sondern passt meines Erachtens für die untypischen Protas wie Faust auf Auge.
Die Sets, Storyline und der Spannungsbogen haben mich völlig überzeugt und die Folgebände auf meine Wunschliste katapultiert. Vor allem die Geschichte um den ältesten Bruder Hart würde ich am liebsten heute schon lesen :-)

Résumé:
Andere Story, ungewöhnliche Protas, tolles Buch!
Wenn man als Leser nicht so auf die 'typischen' Charakter eingeschossen ist, dann sollte man hier beherzt zugreifen. Ich kann es nur empfehlen!
5 Sterne, Lieblingsbuchregal!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In mehr als einer Hinsicht ein aus dem Durchschnitt herausragendes erotisches Historical mit einem sehr ungewöhnlichen Helden, 5. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Kein Lord wie jeder andere (Taschenbuch)
Lord Ian Mackenzi kommt nicht nur aus einer verrufenen, aber mächtigen Familie, er wurde auch von seinem Vater in seiner Kindheit in ein Irrenhaus gesteckt. Lord Ian leidet an einer speziellen Form des Autismusses, nämlich an Asperger. Nur war Asperger damals noch unbekannt und seine seltsamen Verhaltensweisen waren dem Vater, einem schottischen Herzog verhasst. Es gab aber auch noch einen anderen, finsteren Grund für ihn, seinen Sohn in die Nervenklinik abzuschieben.

Zu dem Zeitpunkt, als die Handlung des Buchs beginnt, ist der Vater schon einige Jahre tot und der älteste Bruder Hart holte Ian aus der Klinik, kaum, dass der Vater seinen letzten Atemzug gemacht hatte. Die Erinnerungen quälen Ian immer noch, aber er kann in London ein relatives freies und recht vergnügliches Leben führen. Seine Brüder sind ihm sehr zugetan und er ihnen auch, soweit das für einen Asperger-Autisten möglich ist.

Ian sammelt Ming-Schalen. Beim Ankauf einer dieser Schalen triff er auf den Angeber Lyndon Mather, den er abgrundtief verachtet. Da er sich aber im Laufe der Jahre einige höfliche Umgangsformen antrainiert hat, sagt er ihm nicht frei heraus, was er von ihm hält, sondern lässt sich für den Abend in dessen Loge in der Oper einladen, wo Ian ihm seine Verlobte Beth Ackerley vorstellen möchte. Ian ist angeekelt, weil Lyndon sich mit Beth nur wegen ihres Geldes verlobt hat und sich weiter mit Huren treffen möchte, woraus der keinen Hehl macht.

In der Oper dann ist Ian auf seine ganz spezielle Weise sehr von Beth angetan. Er steckt ihr ein Briefchen zu, in dem er sie vor Lyndon warnt und verschwindet. Beth ist durch ihre bewegte Vergangenheit kein zartes Pflänzchen, die schnell ohnmächtig werden würde, aber der Inhalt des Briefchens setzt ihr schon zu. Sie verlässt die Loge, um Luft zu schnappen, Ian fängt sie ab und geleitet sie in seine eigene, herzögliche Familienloge, wo er ihr einen Whiskey anbietet. Und die Geschehnisse in der Loge sind dann der Startschuss für eine ganz wunderbare, außergewöhnliche Liebesgeschichte.

Auf „Kein Lord wie jeder andere“ bin ich durch den LoveLetter aufmerksam geworden, der in einer Ausgabe die Autorin vorstellt. Ich hatte die Kurzbeschreibung des Buchs zwar auch schon Mal hier bei Amazon kurz überflogen, konnte aber nichts daran erkennen, was mich gefesselt hätte. Da wäre mir beinahe ein toller Roman durch die Lappen gegangen. Ein Asperger-Autist als Held eines historischen Liebesromans! Ich war sofort entzündet von dieser verwegenen Idee und wollte den Roman unbedingt lesen.

Natürlich musste die Autorin diesem Helden eine Frau gegenüber stellen, die eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, Toleranz, Gelassenheit und sanftes Einfühlungsvermögen mit sich bringt. Im Roman wird im Werdegang von Beth gut erklärt, weshalb sie so ist, wie sie ist und es fügt sich, ohne unglaubwürdig zu sein. Der Autismus von Ian nimmt natürlich einen recht großen Raum ein und wird wohl glaubwürdig und immer wieder in kleinen und größeren verschrobenen Verhaltensweisen geschildert. Allerdings konzentriert sich die Autorin mehr auf die eher angenehmen Aspekte von Asperger, irre gutes Gedächtnis, mathematisches Genie, kann Musikstücke nach einmal hören nachspielen. Weniger intensiv geht sie auf die Zwangshandlungen ein, sie kommen vor, aber ich kann mir vorstellen, dass ein Autist selbst unsäglich unter ihnen leidet. Hier hat man das Gefühl, als wäre es für Ian ein Leichtes, seine Zwangshandlungen zu durchbrechen.

Ian schaut niemandem in die Augen. Das ist ein wichtiger und immer wiederkehrender Aspekt in dem Buch. Das war einer von mehreren Gründen, weshalb die Ärzte ihn in der Klinik behalten und mit Elektroschocks „behandelt“ haben.

Ich habe im Laufe meines Leben schon einige Leute getroffen, die mir auffällig nicht in die Augen geschaut haben. Na und? Dann schaue ich ihnen eben auf die Nase oder auf die Wangen oder wo immer mir gerade nach ist. Das juckt mich nicht sonderlich, wenn sich der Blick nicht fangen lässt. Ich nehme das dann als Schüchternheit meines Gesprächspartners und gut ist. Das als einen Grund für die Einweisung in eine Klapse zu verwenden, ist lächerlich (kommt mir aber leider realistisch vor für die damalige Zeit).

Die erste Hälfte des Buchs ist eher leicht und locker. Zunehmend wird die erblühende Liebe von einem nervigen Polizeiermittler überschattet, der Ian in seinem Gerechtigkeitswahn einen Mord unterstellt und ermittelt, obwohl seine Vorgesetzten ihm das verboten haben. Große Missverständnisse zwischen Ian und Beth gibt es deswegen zum Glück nicht. Beth ist keine Frau, die so schnell beleidigt wäre und Ian sagt immer die Wahrheit und ist sowieso frei heraus. Dennoch wird der Kriminalfall spannend aufgebaut und sickert in das Leben der beiden wie ein schleichendes Gift. Spannend!

Erotisch wartet der Roman mit zahlreichen recht deutlichen Liebesszenen auf, die, ganz wunderbar, einem Spannungsbogen folgen, sich im Verlauf des Buchs steigern und deshalb niemals langweilig werden. In einer Szene wird das pöse, pöse Mö…-Wort für ... ach Sie wissen schon ... verwendet, was manchen Rezensentinnen sauer aufgestoßen ist. Mir nicht! Es gibt einen klar erkennbaren dramaturgischen Grund dafür. Die erotischen Szenen sind deutlich und doch schwingt immer eine zärtliche Note mit. Nach der Lektüre der Rezensionen einiger befremdeter Kommentatorinnen hatte ich wunder was Schockierendes erwartet, der Schreck ist bei mir jedenfalls ausgeblieben und ich fand die Liebesszenen ganz entzückend.

„Kein Lord wie jeder andere“ werde ich gewiss noch ein zweites Mal lesen.

Fünf Punkte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein interessanter Plot zum Serienauftakt, 23. September 2012
Von 
Stefanie Jojo "Leseratte" (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Lord wie jeder andere (Taschenbuch)
Als der als verrückt geltende Lord Ian MacKenzie erfährt, das sein Geschäftspartner beabsichtigt die junge Witwe Beth Ackerley zu ehelichen, zögert er nicht lange und erzählt der jungen Frau von dem Doppelleben ihres Verlobten. Ohne ihr natürlich ebenfalls einen Heiratsantrag zu machen. Beth ist zwar Ian sehr dankbar dafür das er sie vor einem großen Fehler bewahrt hat, doch lehnt sie seinen Heiratsantrag ab. Stattdessen macht sie sich auf nach Paris um dort ein neues Leben zu beginnen. Ganz unverhofft trifft sie dort auf Isabella der Schwägerin von Ian, die seit der Trennung von ihrem Mann Mac vor drei Jahren in der Stadt lebt. Sie freunden sich sehr schnell an und bald treffen auch Beth und Ian wieder auf einander. Da Beth, den vermutlich am Asberger Syndrom leidenden, Ian nicht heiraten möchte, ihn aber sehr sympatisch und attraktiv findet beginnen sie eine Affäre. Als die Vergangenheit das Glück der MacKenzie zu zerstören droht zögert Beth nicht eine Sekunde um ihnen zu helfen.

Auch ich war zunächst skeptisch was diese Geschichte anging, so schien mir doch sehr Schreibstil zu modern. Das legte sich allerdings sehr schnell wieder als sich die Protagonisten in Paris wieder sehen. Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam aber stetig. Wirkten die Handlung stränge zu Anfang auf mich noch etwas lose zusammen gewürfelt, so fügte sich doch im laufe des Lesens alles zu einem Komplexen und Logischen Gebilde zusammen. Manche der Geheimnisse und Hintergründe waren vorhersehbar, manche nicht. So was wünscht man sich doch als Leser oder nicht?

Die Charaktere fand ich alle sehr gelungen, sei es Ian der durch seine schrecklichen Erlebnisse in seine Kindheit und Jugend zu Wutausbrüchen neigt oder zusätzlich durch seine vermutlich wegen dem Asperger-Syndrom verursachten Verhaltensweisen, wie die Direktheit, jemanden nicht in die Augen schauen zu können oder die Liebe zur Perfektion. Dabei ist er seinen Lieben stets loyal gegenüber. Beth ist eine junge Frau der nach dem Tod ihres Mannes, ein kleines Erbe zugefallen ist. Sie hat Angst sich neu zu binden, zumal ihre erste Ehe sehr glücklich war. Dennoch hat sie einen freundlichen Charakter und fühlt sich schnell in Gegenwart von Ian sehr wohl und hat überhaupt keine Vorurteile sei es Ians Wesen gegenüber oder seiner Familie. Dann natürlich Ians Brüder, sie sind stets besorgt um ihren kleinen Bruder und würden alles für einander tun, obwohl sie alle mit ganz eigenen Problemen. Obwohl sie in der Gesellschaft gemieden werden, würde ich sie eher als moderne Gemeinschaf von Junggesellen halten, die sehr gerne Lachen und auch in Gegenwart von Damen ihre Meinung sagen. Zum Guten Schluss noch die tollen Nebencharaktere, allen voran Inspektor Fellows, der es ganz besonders auf die Familie abgesehen hat, er wirkt ein wenig steif aber spätestens zum Schluss ist er einem ein wenig sympatischer.

Wie bei "Historical Romances" üblich liegt der Fokus zum größten Teil auf der Romantik und zu weilen auch auf der Erotik. So auch bei diesem Buch. Es gibt sehr schön beschriebene Szenen die durch Ian unverblümter und direkter Art, sowie seinen geistigen Fähigkeiten noch mehr an Intimität und Verbundenheit vermitteln. Was ich sehr romantisch fand.

Ich freue mich schon darauf den 2 Band "Das Werben des Lord MacKenzie" zu lesen. Bin echt gespannt wie es Mac anstellen wird seine Frau zurück zu erobern. Empfehlen würde ich dieses Buch vorwiegend allen, die gerne modern geschriebene "Historical Romances" mit einem ungewöhnlichen Plot lesen. Alle andern sollten es einfach mal ausprobieren.

Reihenfolge der Highland Pleasures Reihe:
1.Kein Lord wie jeder andere (Ian MacKenzie & Beth Ackerley)
2.Das Werben des Lord MacKenzie (Mac MacKenzie & Isabella MacKenzie)
3.Lord Camerons Versuchung (Cameron MacKenzie & Ainsley Douglas)
4.Der dunkle Herzog (Hart MacKanzie & Eleanor Ramsay)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starker Auftakt, der definitiv Lust auf mehr macht....., 10. April 2014
Von 
Ramona Skarbon (Augsburg Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Lord wie jeder andere (Taschenbuch)
......mit zwei prägnanten Hauptprotagonisten, die man sofort ins Herz schließt.

Inhalt:

Als Ian MacKenzie in Erfahrung bringt wen genau da Lyndon Mather zu heiraten gedenkt, musste er diese Frau unbedingt warnen, denn Mather war nicht unbedingt der Mann den man sich als ehrbare Dame zum heiraten aussuchte. Als er Beth Ackerley dann in der Oper trifft, steckt er ihr einen Zettel zu, auf dem genau steht was ihr Verlobter für ein Mann ist. Als er ihr kurz darauf noch anbietet sie zu heiraten, aber nicht zu lieben, weil er das angeblich nicht kann und sie nur heiraten würde weil er das Bett mit ihr teilen möchte, bleibt ihr doch glatt das Lachen im Hals stecken. Beth löst die Verlobung, und macht sich auf den Weg nach Paris, nur weg von diesen ganzen Irren. Doch kaum in Paris angekommen läuft ihr auch schon wieder Ian über den Weg, und im Schlepptau hat er einen Inspektor der ihm des Mordes an zwei leichten Mädchen bezichtigt. Als würde das nicht alles schon reichen, versucht dieser besagte Inspektor auch noch, sie mit ihrer Vergangenheit zu erpressen um dadurch an Ian heranzukommen. Spätesten jetzt sollte sie die Beine in die Hand nehmen, und flüchten, nur irgendwie fühlt sie sich seltsamer Weise von dem ungehobelten Ian MacKenzie wie magisch angezogen, wenn er doch nur das selbe empfinden könnte wie sie......

Mein Eindruck:

Bin ja so gar nicht der Historien-Roman Leser, ich habe es lieber aktueller, aber die Geschichte hier gefiel mir wirklich gut. Die Geschichte ist eine gute Mischung aus Crime, Drama und Lovestory und besitzt noch einen auffallend guten Sinn für Humor. Die beiden Hauptprotagonisten sind eine Wucht, besonders Ian ist zum schreien komisch. Er kann nicht lügen und sagt immer genau das, was er in dem Moment denkt. Das Resultat einer solchen Unterhaltung, kann man sich an 5 Finger abzählen. Auch Beth ist erfrischend offen und hat einen unglaublich witzigen Humor. Auch die Nebenprotagonisten, fand ich äußerst ansprechend. Der Schreibstil von Jennifer Ashley ist hier sehr erfrischend und erheiternd und wunderbar zu lesen. Ich kenne die Autorin schon von ihrer Immortal Reihe, die sie mit mehreren Autorinnen zusammen geschrieben hat, und auch da fand ich ihren Schreibstil schon sehr gut. Von mir gibt es hier wohl verdiente 4,8/5 Sterne und ich freue mich jetzt auf den nächsten Teil.

Hier die chronologische Reihenfolge der Highland Pleasures Reihe:

01. Kein Lord wie jeder andere
02. Das Werben des Lord MacKenzie
03. Lord Camerons Versuchung
04. Der dunkle Herzog
05. Die Verführung des Elliot McBride
06. The Life and Love of Daniel MacKenzie
07. A Mackenzie Family Christmas - The Perfect Gift
08. The Untamed Mackenzie
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super, 8. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Lord wie jeder andere (Taschenbuch)
Zum Buch ist ja schon viel rezensiert worden. Desahlb hätte es für mich gereicht, einfach nur 5 Sterne zu vergeben. Also, um mein Pflichtprogramm zu erfüllen, schreibe ich einfach nur, wie grandios ich alle diese Romane finde, um diesen Text, dann in das nächste Fach zu kopieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der verrückte Lord MacKenzie - ich bin verliebt!, 4. Mai 2013
Von 
Sabine "Lesebine" (Nürnberg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Lord wie jeder andere (Taschenbuch)
Die junge Witwe Beth Ackerley ist durch Erbschaft zu viel Geld gekommen obwohl sie selbst im Armenhaus groß wurde. Nun ist sie mit einem - wie es scheint - ehrenwerten Gentleman, doch bei einem Opernbesuch lernt sie Lord Ian MacKenzie kennen, der ihr in einem unbemerkten Moment einen Brief zuschiebt. In diesem teilt er ihr ungeheuerliche Geheimnisse über ihren Verlobten mit. Die MacKenzies sind mächtig aber auch umgeben von Skandalen und erst nachdem Beth die Anschuldigungen selbst geprüft hat, löst sie die Verlobung und reist nach Paris. Dort trifft sie bald wieder auf Ian MacKenzie, dem nachgesagt wird, verrückt zu sein und auch ein Mord vor wenigen Jahren rankt sich um seinen und den Namen seiner Brüder. Doch Ian übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Beth aus und sie kann ihm einfach nicht fernbleiben. Doch ein neuerlicher Mord, kurz vor Ians Abreise nach Paris, sorgt über erneutes Aufsehen und bald heftet sich ein Inspektor aus London an Beth' und Ians Fersen. Ist Ian ein verrückter Mörder? Beth fängt bald an auf eigene Faust Erkundigungen einzuziehen und bringt damit sich selbst bald in Gefahr..

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Ich habe das Buch in wenigen Stunden quasi verschlungen. Zum großen Teil liegt es an dem hervorragenden Schreibstil von Jennifer Ashley aber auch an der Handlung selbst. Es war faszinierend, wie sie Ians Wahnsinn in Worte gefasst hat. Teils bekam man als Leser Einblick in Ians Gedankengänge und seine eigene für andere verrückt wirkende Welt. Teils bekam man die Handlung aus Beth' Sicht geschildert. Nach und nach entblättert sich Ians Vergangenheit und ich war erschüttert, was ein Vater seinem eigenen Sohn fähig ist anzutun. Auch die drei Brüder von Ian haben großen Anteil am Geschehen und wie sie versuchen ihn zu beschützen und helfen war einfach nur ganz toll geschrieben ohne kitschig oder überzogen zu wirken. Die Art wie Jennifer Ashley diese Geschichte erzählt hat mir unglaublich gut gefallen und weicht meiner Meinung deutlich von anderen Büchern in diesem Genre ab.

Ab der Mitte des Buches war ich verliebt in den MacKenzie Clan und ich werde definitiv auch die anderen Bücher aus der Reihe lesen. Ich bin gespannt, was JA sich für Mac und seine Frau Isabella im zweiten Buch ausgedacht hat. Auf jeden Fall hoffe ich, dass wieder alle MacKenzies an Bord sind und kann es kaum abwarten, weiterzulesen.

Ein bisschen haben mich die MacKenzies an die Mallorys von Johanna Lindsay erinnert, eine Reihe die ich als Teenager regelrecht verschlungen und geliebt habe.

Wer gerne historische Liebesromane liest, der sollte auf jeden Fall dieses Buch hier lesen. Ich hatte nichts Besonderes erwartet und wurde positiv überrascht. Toller Schreibstil und großartige Hauptpersonen - lesen!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ok, 13. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kein Lord wie jeder andere (Taschenbuch)
inhaltlich ganz ok - wie erwartet eine schöne und spannende Liebesgeschichte - Leider schaftt es die Autorin für mich nicht den Authismus des Helden überzeugend rüber zu bringen - Fazit: verbesserungswürdig aber gut
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Kein Lord wie jeder andere
Kein Lord wie jeder andere von Jennifer Ashley
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