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am 24. Dezember 2012
Jared Sharpe ist seit jeher ein Spieler. Mit den Karten macht ihm so schnell niemand etwas vor. Er muss damit sogar seinen ausschweifenden Lebensstil finanzieren, wenn er in einem Jahr immer noch nicht verheiratet ist und Großmutter Hetty ihm dann den Geldhahn zudreht. Sein einziger Ausweg aus der Misere ist seiner kranken Großmutter mit ihrer Brauerei unter die Arme zu greifen und diese dann schließlich zu erben. Als Brauereistochter Annabel Lake auf der Bildfläche erscheint und ihn zu einer Wette herausfordert, kann Jared nicht widerstehen und lässt sich auf eine verhängnisvolle Partie Whist ein. Entweder er macht Geschäfte mit ihrer krisengebeutelten Brauerei oder sie verbringt die Nacht mit ihm. Ein gewagter Einsatz...

"Spiel der Herzen" ist bereits der zweite Teil der Reihe um Mrs. Hetty Plumtree, die ihre fünf Enkelkinder unter die Haube bringen möchte. Nachdem zuvor schon Oliver, Lord Stoneville mit einer Amerikanerin verkuppelt wurde, trifft es nun die beiden wundervoll gezeichneten Figuren Jared und Annabel. Beide haben so ihre eigenen Probleme mit in die Verbindung gebracht. Er will sie nicht an sich heranlassen, hat zuviel Angst vor der Ehe, nachdem die seiner Eltern auf grausamste Weise enden musste. Sie lebt in der stetigen Angst, vor dem Entdecken ihres unehelichen Sohnes, den sie zusammen mit ihrem bereits verstorbenen Verlobten zeugte und der nun als Kind ihres Bruders aufwächst. Beide verbindet nun das Bestreben ein hochwertiges Bier in den indischen Raum zu verkaufen und ihre Brauereien aus der Krise zu holen.
Zwischen den beiden stimmt definitiv die Chemie. Sabrina Jeffries hat ein Händchen für ausdrucksstarke Charaktere, denen man nur wünschen kann, dass sie ihr Glück machen. Ihr Erzählstil lässt einen von Seite zu Seite schweben, soviel Atmosphäre steigt daraus hervor.
Das Setting konzentriert sich dieses Mal nicht auf das Anwesen Halstead Hall, sondern auf eine ländliche Brauerei, doch dadurch ging das besondere Flair dieser Zeit um 1825 nicht verloren. Zum Glück verliert sich die Autorin nicht zu sehr mit Brauereitechniken oder speziellen Bierrezepturen. Ich finde es mehr als gelungen, dass sie sich hauptsächlich auf das Seelenleben und die Geheimnisse der beiden konzentriert und sich nicht in ausschweifenden Nebenplots verliert.

Ich kann absolut nichts zum Aussetzen finden, außer vielleicht, dass die vier anderen Geschwistern in dieser Geschichte etwas kurz zu Worte kommen, aber "Spiel der Herzen" ist wirklich ein wundervoll leichter Liebesroman mit dem man ausgezeichnet den Stress der Weihnachtstage einmal ausblenden kann! ML

Ps: im nächsten Band ist dann Schriftstellerin Minerva an der Reihe sich Giles Masters zu angeln. Auf diesen Teil freue ich mich schon besonders, denn es fielen schon die ein oder andere Andeutung...
Hier ist die komplette Reihenfolge:
1. Lord Stonevilles Geheimnis (Oliver & Maria)
2. Spiel der Herzen (Jared & Annabel ) Dezember 2012
3. Ein vortrefflicher Schurke (Minerva & Giles) Juli 2013
4. Eine Lady zu gewinnen (Gabe & Virginia)
5. A Lady never surrenders (Celia & Mr. Pinter)
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am 5. März 2013
Inhalt:
Als seine Großmutter Hetty Plumtree krank wird, einigt sich Lord Jarret Sharpe mit ihr, dass er ihre Brauerei so lange weiter führt, wenn sie ihn dafür von dem Ultimatum entbindet, entweder innerhalb eines Jahres zu heiraten oder enterbt zu werden. Als die Brauerin Annabel Lake, welche die Brauerei ihres Bruders mit einem Handel zu retten versucht, bei ihm im Büro auftaucht, befürchtet er jedoch, dass seine Großmutter ein Spiel mit ihm spielt und sie beide verkuppeln möchte. Doch da er schönen Frauen und dem Glücksspiel nicht widerstehen kann, geht er trotzdem eine Wette mit Annabel ein: wenn sie gewinnt, wird er ihrer Familie helfen, wenn er gewinnt, wird sie das Bett mit ihm teilen.

Meine Meinung:
"Spiel der Herzen" ist der zweite Teil von Sabrina Jeffries Reihe "Hellions of Hallstead Hall" um die fünf Sharpe-Geschwister, welche ihre Großmutter gerne verheiratet wissen möchte. Dieser Teil würde sich zwar auch unabhängig vom ersten Teil lesen lassen, doch ich empfehle dennoch die richtige Reihenfolge, da sich so das Treiben der Großmutter und das Aufdecken der Familiengeheimnisse besser nachvollziehen lässt.

Die Geschichte fängt an mit einem Prolog, in dem Jarret noch dreizehn Jahre alt ist und kurz nach dem Tod seiner Eltern ins Internat geschickt wird. Diesen finde ich sehr gut gewählt, da ich so später in der Geschichte durchaus nachvollziehen kann, wie Jarret zu dem geworden ist, der er ist: ein Glücksspieler, der sich dagegen wehrt, etwas Nützliches mit seinem Leben anzufangen. Anfangs habe ich ihm zwar noch nicht so ganz getraut, da er wie ein Aufschneider und Verführer gewirkt hat, doch in Gegenwart von Annabel hat sich immer öfter gezeigt, dass er in seinem Innersten eigentlich ein Gentleman ist.

Annabel war mir auf Anhieb sympathisch. Sie setzt sich sehr für ihre Familie, insbesondere ihren Neffen Geordie, ein, was auch gute Gründe hat, und tut alles, um die Brauerei ihres Bruders zu retten. Außerdem ist sie nicht die typische Jungfrau, die man vielleicht in so einem Roman erwarten würde. Sie hat schon einige wenige Erfahrungen mit Männern gesammelt und ist sich ihrer Bedürfnisse durchaus bewusst. Die Gespräche zwischen ihr und Jarret waren so ziemlich lustig zu lesen, da Annabel immer gut gekontert hat. Dass die beiden sich ineinander verlieben würden, war von Anfang an klar, doch trotzdem war es schön zu lesen, vor allem da dies nicht gleich Hals über Kopf geschieht.

Die Nebencharaktere fand ich auch recht gut ausgearbeitet. Der zwölfjährige Geordie hat am Anfang ziemlich nervig gewirkt, doch im Laufe des Buches ist klar geworden, dass er ein lieber und gut erzogener Junge ist, der vielleicht ein wenig überbehütet wurde und einfach schon gerne erwachsen gewesen wäre. Annabels Schwägerin Sissy war immer lieb und Annabel gegenüber sehr verständnisvoll, auch wenn sie ihre tiefsten Geheimnisse kennt. Einzig Annabels Bruder Hugh fand ich ein wenig seltsam. Es wird schon am Anfang des Buches davon geredet, dass er ein Alkoholproblem hätte, weswegen die Brauerei den Bach runtergeht und wovon Jarret auf keinen Fall etwas wissen dürfte. Da hatte ich mir schon ungefähr ein Bild von Hugh gemacht, doch als sie dann bei ihm angekommen sind, war er ganz anders, als ich erwartet hätte und ich auch nicht wirklich nachvollziehen konnte.

Jarrets Geschwister waren, durch die Fahrt nach Burton zur Brauerei Lake Ale, in diesem Teil nicht sehr präsent. Die Großmutter Hetty Plumtree konnte ich in diesem Teil wieder nicht ganz durchschauen. Einerseits habe ich mir Sorgen gemacht, dass sie eine ernste Krankheit hat und ihr etwas geschehen könnte, was ich sehr schade fände. Anderseits dachte ich mir aber auch, dass sie das ganze vielleicht nur spielt, um Jarret doch zur Ehe zu bringen. Da bin ich gespannt, was sie in den nächsten Teile noch alles so treibt und wie Minerva, Celia und Gabe ihre große Liebe finden werden.

Fazit:
"Spiel der Herzen" von Sabrina Jeffries, der zweite Teil um die fünf Sharpe-Geschwister, war, durch die Dialoge zwischen den beiden Protagonisten Jarret und Annabel wieder sehr lustig zu lesen. Die Geschichte war spannend und die Liebesgeschichte schön aufgebaut, so dass ich nach einem Kapitel kaum aufhören konnte zu lesen. Da ich die Geschichte um Annabels Bruder ein wenig zu leicht gelöst fand, gibt es von mir 4,5 von 5 Muscheln.
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am 17. März 2013
Eine Frau die etwas vom Bierbrauen versteht, alleine das dürfte Männerherzen höher schlagen lassen. Wenn sie sich nun auch noch Hilfesuchend an einen wendet, ist alles zu spät. Könnte man meinen. Doch Jarret sieht das natürlich erstmal anders. Und es beginnt das Spiel der Liebe, auch wenn dies nicht immer allen Beteiligten gleich bewusst ist. Doch gerade dieser Aspekt macht unter anderem den Roman aus. Die Wirrungen und die stets stärker werdende erotische Spannung zwischen den Protagonisten, hat die Autorin hervorragend beschrieben.

Doch wer nun mit einer verhuschten, unschuldigen, adligen Lady rechnet, irrt sich. In diesem Regency ist die Protagonistin Annabel weder adlig noch unschuldig. Nun ja, zumindest meistens. Das gibt der Geschichte den nötigen Pfeffer und auch Witz.
Sabrina Jeffries ist hier eine perfekte Mischung gelungen. Annabel ist forsch genug um alleine zurecht zu kommen, was in der Zeit als Frau ja nicht immer gegeben war, aber dennoch aufrichtig unbedarft in bestimmten Situationen, ohne billig zu wirken.
Ob Jarret das ausnutzt? Lest selbst ;)

Die erotischen Szenen sind gut beschrieben. Nicht zu kurz und immer mal wiederkehrend. Stichwort: erotische Grundspannung - genau nach meinem Geschmack.

Selbst Nebenpersonen wirken keineswegs blass, auch wenn ich über die Sidestory um Jarrets Eltern gerne noch mehr erfahren hätte. Aber vielleicht lesen wir darüber ja noch etwas in den Folgebänden.
Damit einen roten Faden durch die Reihe zu ziehen, halte ich für eine sehr gute Idee. Es verstärkt den Wiedererkennungseffekt und führt zu einer Art positiven Abhängigkeit.

Fazit
Wunderbarer Regency Romance mit viel Charm, Erotik, erfrischend spritzigen Protagonisten und einer nicht allzu an den Haaren herbeigezogenen Story.
Absolut empfehlenswert für Freunde des Genres. Außerdem ideal geeignet, um es mal zu testen.

Die erste Folge der Reihe heißt "Lord Stonevilles Geheimniss". Der vorliegende Roman lässt sich jedoch auch gut unabhängig davon lesen.
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Die Großmutter von Jarret Sharpe und seinen Geschwistern, Hetty Plumtree, hat große Pläne mit ihrer Sippschaft vor. Nachdem bereits der älteste Enkel, Oliver unter die Haube gekommen ist, wendet sie sich nun Jarret insbesondere zu. Doch der weigert sich strikt, sich von der rüstigen alten Dame bevormunden zu lassen. Als seine Großmutter erkrankt, soll Jarret so lange bis sie sich wieder etwas erholt hat, die hauseigene Brauerei leiten. Jarret sagt jedoch nur unter einer Bedingung zu: Wenn seine Großmutter ihn dafür von ihrer Bedingung ausnimmt, die besagt, dass sie innerhalb eines Jahres alle ihre Enkel verheiratet sehen möchte, oder aber sie würde ihnen allen sämtliche finanzielle Mittel streichen. Zähneknirschend stimmt sie Jarrets Bitte zu, der sich zudem völlig freie Hand in geschäftlichen Dingen erbeten hat.
Doch Jarret weiß auch gut um seine Verantwortung. Als eines Tages eine junge Dame bei ihm vorstellig wird, die ihn um eine Art Firmenfusion bittet, um zusammen mit Jarretts Firma den indischen Markt mit ihrem Oktoberbräu zu erobern, will Jarret sie eigentlich abweisen, auch wenn Annabel Lake ihm sehr gefällt.
Nur wenig später kreuzen sich ihre Wege erneut in einer Schänke, in der sie Jarret kühn herausfordert: Gewinnt sie bei einem gemeinsamen Kartenspiel willigt Jarret in ihre Pläne ein- gewinnt er, will sie eine Nacht mit ihm verbringen…

Meine Einschätzung:

Nachdem Oliver, Lord Stoneville bereits vermählt wurde (seine Geschichte wird in „Lord Stonevilles Geheimnis“ erzählt) , soll nun Jarret unter die Haube kommen. Jarret hat es im Laufe der Jahre gelernt, seine größten Wünsche und Sehnsüchte unter Verschluss zu halten, weil er zu oft enttäuscht wurde und auch das tragische Schicksal seiner Eltern hat ihn einst sehr verstört. Mittlerweile frönt er dem Nichtszutun und liebt das Glücksspiel über alles. Doch was kaum jemand weiß, ist, dass er von frühester Kindheit an, Interesse an der Brauerei seiner Großmutter zeigte und durchaus viel Sachverständnis aufweist. Während seine Großmutter krank das Bett hütet, bekommt er endlich die Möglichkeit, sich zu beweisen und die alte Frau vermeintlich davon abzubringen, ihm eine Frau aufzuschwatzen. Als Annabel und Jarret sich jedoch kennen lernen, spüren sie; auch wenn sie sich streiten wie die Bierkutscher ;-), sogleich eine starke Anziehungskraft. Doch Annabel verbirgt einige Geheimnisse vor Jarret und fürchtet, dass er, trotz ihrer gewonnenen Wette, abspringt von seinem Versprechen wenn er die Wahrheit über ihre Familie erfährt.

Sowohl Jarret als auch Annabel sind zwei sympathische, sensible Hauptfiguren, deren Innerstes abwechselnd von der Autorin beleuchtet wird, so dass man sich als Leser gut in die beiden hineinversetzen kann. Normalerweise mag ich es nicht, wenn die Heldin oder der Held des Romans, Geheimnisse vor dem jeweils anderen hat und sie so lange verbirgt, doch in diesem Fall konnte man Annabels Beweggründe gut verstehen. Bis Annabel auffliegt, vergeht jedoch einige Zeit und in dieser Zeit gelingt es der Autorin zudem klar zu verdeutlichen, dass sich Jarret und Annabel nicht nur auf sexueller Basis anziehend finden, sondern dass sie durchaus auch viele Gemeinsamkeiten haben, die sie zusammenschweißen. Sehr niedlich sind die Versuche der beiden, ihrem Umfeld klar zu machen, dass sie eigentlich keine feste Beziehung miteinander eingehen möchten, obwohl doch jeder auf den ersten Blick sieht, wie vernarrt beide eigentlich ineinander sind. Dennoch knickt keiner von beiden frühzeitig ein. Es bedarf einiger klärender Dialoge und Geschehnisse, bis bei den Figuren die Erleuchtung eintritt- weniger aus Dummheit oder Sturheit, sondern aus dem Grund, da beide in ihrer Vergangenheit Dinge erlebten, die sie nun zögern lassen, sich erneut auf jemanden einzulassen. Es sind durchaus auch plausible Gründe, so dass hier kein unnötiges Hin und Her zu befürchten ist.

Der Schreibstil der Autorin sorgt für beschwingte und leichte Unterhaltung, zudem ist auch Jarrets und Olivers Familie ein sympathischer Haufen, selbst wenn sie dieses Mal noch ein wenig im Hintergrund agieren. Auch die Idee die Story rund um die „Bierbrauerkunst“ zu weben fand ich erfrischend anders und interessant, wobei die Autorin sich jedoch nicht zu sehr im Detail verliert. Die Liebeszenen sind prickelnd und ansprechend und auch die Wohlfühlstimmung des Romans ließ Vergleiche zu Lisa Kleypas Hathaway- Reihe bei mir anklingen.

Einen Kritikpunkt habe ich aber dennoch anzubringen. Obwohl ich die Übersetzungsleistung im Großen und Ganzen gut fand, habe ich mich an den vielen „gnädigen Fräuleins“ und „gnädigen Herren“ gestoßen. Selbst wenn die Übersetzung wahrscheinlich den Kern trifft, erinnerte mich diese angestaubte Ausdrucksweise eher an alte Theo Lingen und Hans Moser Filme und ehrlich gesagt wäre ein „werter Sir“ oder „werte Miss.“ da um Längen wohlklingender und eindeutig die besser Wahl gewesen. Daher eine große Bitte an den Verlag/ Die Übersetzer, beim nächsten Band die gnädigen Fräuleins & gnädigen Herren ganz aus dem Roman zu verbannen. ;-)

Fazit: „Was sich liebt, das neckt sich“- Wunderschöner, romantischer Historical mit Tiefgang und sympathischen Protagonisten
Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 19. Januar 2013
Lord Jarret Sharpe kann keiner Herausforderung widerstehen. Und schon gar keiner energischen Frau, die sein Büro in der Brauerei seiner Großmutter stürmt und ihn um eine Zusammenarbeit bittet. Annabelle Lake stürmt tatsächlich in Jarrets Leben und auch gegen die Mauern, die Jarret vor vielen Jahren um sein Herz gebaut hat.

Dabei hat Annabelle nichts weniger im Sinn als Jarrets Herz. Der Spross der skandalumwitterten Sharpe Familie ist ein notorischer Spieler und sie ist sehr verwundert ihn, anstelle seiner Großmutter in der Brauerei anzutreffen. Der Brauerei ihrer Familie geht es schlecht und ihr Bruder ist dem Suff verfallen. So ist es an Annabelle zu retten was noch zu retten ist. Sofern sie zu einer Übereinkunft mit Lord Jarret oder seiner Großmutter kommt.

Jarret hingegen denkt gar nicht daran der maroden Brauerei zu helfen. Dennoch ist er von Annabelle fasziniert. Und noch mehr, als sie mit ihm um seine Hilfe spielen möchte. Skandalös! Dabei ist das Kartenspiel mit dem verrufenen Lord nicht einmal das Skandalöseste in dieser Geschichte.

Auch Teil zwei dieser Serie konnte mich überzeugen und es war wirklich ein amüsanter Lesegenuß das Spiel zwischen Jarett und Annabelle zu verfolgen. Beide Protagonisten sind äusserst liebenswert, haben jedoch ihre Ecken und Kanten. Ihre Handlungsweisen und auch ihr gesundes Mißtrauen, wie auch Ängste und Sorgen sind für den Leser sehr verständlich und machen die Protagonisten nur noch authentischer. Allerdings ist der Weg zum gemeinsamen Glück nicht leicht und so mancher Stolperstein muss überwunden werden.

Ein Großteil der Geschichte spielt in Annabelles Heimatort und so werden Jarrets Geschwister und die Großmutter zur Randfiguren degradiert. Dennoch gibt es durch Annabelles einen Familienanschluß. Und auch die Lakes haben so ihre Geheimnisse. Jarret, ein Spieler durch und durch, vermutet von Anfang an, dass die hübsche Annabelle so ihre Geheimnisse hat und auch Annabelle spürt schon bald, dass in Jarret mehr steckt als sein Ruf die Menschen glauben macht.
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am 6. März 2013
Die gewitzte "durchtriebene" Großmutter, Hetty, hat ihren 5 Enkeln (Oliver, Jared, Minerva, Gabe, Celia) ein Ultimatium von einem Jahr gestellt. Innerhalb dieser Zeit müssen sie sich verheiratet oder sie dreht ihnen den Geldhahn ab. Selbstverständlich stößt das auf absolutes Unverständnis bei den Enkeln.
Nach dem Band 1 von Oliver handelte, geht es in diesem 2. Band um Jared.
Obwohl alle Bände in sich abgeschlossen sind und dementsprechend auch einzeln zu lesen sind, zieht sich als sogen. "roter Faden" das Geheimnis um das Unglück der Eltern durch die Bücher.
Jared hat Glück im Unglück. Da Hetty erkrankt, trifft er mit ihr die Abmachung, dass das Ultimatum ausgesetzt wird und er dafür Großmutters Brauerei leitet. Und dann nimmt alles seinen Lauf. :)
Nachdem ich den 1. Teil der "Saga" verschlungen habe, erging es mir mit diesem nicht anders. OK, die Geschichte ist vorhersehbar und hat nichts geheimnisvolles. ABER, alleine der gelungene lockere leichte Schreibstil, die amüsanten Dialoge machen das Buch schon lesenswert.
Am allerbesten gefällt mir, dass die weiblichen Protagonisten, nicht wie weit verbreitet, als naive "Heimchen-am Herd" dargestellt werden. Nein, diese haben Charakter mit der dazugehörigen Portion Willensstärke. So wird das Aufeinandertreffen von Mann und Frau nicht langweilig oder zu kitschig. Sondern es hat Pep, der einen immer amüsant unterhält.
Fazit:
Ein sehr unterhaltsames, romantisches Buch mit für diese Zeit untypischen "taffen" Protagonistennen. Welches selbstverständlich vorhersehbar ist, aber durch die lockere, amüsante Schreibweise trotzdem absolut lesenswert ist.
Ich freue mich schon auf Teil 3 !
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am 12. Juni 2013
Nachdem ich zunächst Teil 1 der Sharpe - Reihe "Lord Stonevilles Geheimnis" gelesen habe und mir dieses Buch außerordentlich gut gefallen hat, waren die Erwartungen an den 2. Teil dementsprechend hoch. Leider konnte Sabrina Jeffries meine Erwartungen mit "Spiel der Herzen" nicht erfüllen.

Im Gegensatz zum 1. Teil und Hauptprotagonist Oliver ist mir Jarret auch nicht wirklich sympathisch, anfangs und bis Mitte des Buches kommt er für mich wie ein permanenter Lüstling rüber, der in Annabel lediglich ein Sexobjekt sieht und ihr aus diesem Grund ständig "hinterhersteigt". Das lässt schnell den Eindruck entstehen, dass er an ihrer Persönlichkeit, ihrem Wesen, ihrem Charakter überhaupt nichts toll findet und nur die sexuelle Komponente zählt. Sicherlich war es dass Anliegen von Sabrina Jeffries ein erotisches Knistern zwischen Jarret und Annabell zu veranschaulichen, aber dass ist ihr meines Erachtens nicht gelungen. Auf mich wirken beide Hauptprotagonisten wie liebestolle Teenager, die bei jeder Gelegenheit übereinander herfallen, weswegen Sabrina Jeffries nicht geschafft hat, mich zu packen und in die Story eintauchen zu lassen.

Auch die Geschichte um Annabels unehelichen Sohn und die Familie ihres Bruder wirkt irgenwie zu konstruiert. Ich hatte beinahe das Gefühl, dass Mrs. Jeffries nicht recht wusste, wohin und was sie uns eigentlich erzählen will. Dabei sind die Teile, in den Jarrets Geschwister und seine Großmutter vorkommen, wieder hervorragend und machen Lust auf mehr, insbesondere auf die Geschichte zwischen Minerva und Giles, die ich mir trotz des schwachen zweiten Teils wohl noch zulegen werde!

Alles in allem muss ich sagen, dass hier nicht annähernd die Herzschmerz-Frequenz aus "Lord Stonevilles Geheimnis" erreicht wird, da weder Jarret noch Annabel sonderlich sympathisch auf mich wirken und Einblick in ihre jeweiligen Gefühlswelten zulassen. Zwar ließ sich die Geschichte ganz gut lesen, aber es gab durchaus Passagen, in denen ich mich etwas gelangweilt habe und alles etwas zu konstruiert wirkte, was ich persönlich immer sehr schade finde. Allen voran, die Erkrankung von Annabels Schwägerin auf der Fahrt nach Burton fand ich vollkommen unsinnig und "auf Teufel komm raus" in die Handlung gedrängt, was überhaupt nicht notwendig war. Ich hatte des Öfteren den Eindruck, dass die Autorin nicht weiter wusste und sich dachte: ... jetzt lasse ich erst mal dies geschehen und was könnte noch so passieren ... hmmm ... mal überlegen?

Ich finde es wirklich schade, denn der Plot um die Brauereien Plumtree & Lake Ale hätte durchaus viel mehr Potential gehabt und wirkte im Vorfeld auch sehr vielversprechend. Leider hat die Autorin nicht das richtige daraus gemacht! Zumindest nicht, um mich mit dieser Geschichte zu bezaubern ...
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TOP 1000 REZENSENTam 18. März 2013
London, 1825:
Um sein Erbe nicht zu verlieren muss Lord Jarret Sharpe wie seine Geschwister innerhalb von einem Jahr heiraten, so lautet das Ultimatum seiner Großmutter. Als seine Großmutter erkrankt übernimmt Jarret die Leitung der Brauerei der Familie Sharpe und handelt einen Deal mit seiner Großmutter aus: Wenn er die Brauerei ein Jahr erfolgreich leitet, wird sie ihm diese vererben und er muss nicht heiraten. Für den Junggesellen Jarret, der beinahe jede freie Minute an einem Spieltisch verbringt, ist es der ideale Ausweg.

Sein Leben ändert sich jedoch schlagartig, als die hübsche Bierbrauerin Annabel Lake sein Büro stürmt. Die kleine Familienbrauerei ihres Bruders braucht dringend Hilfe, Annabel hat eine Strategie ausgearbeitet, doch bei der Umsetzung braucht die kleine Brauerei einen starken Partner. Jarret ist zuerst sehr zurückhaltend und will nicht in ihre Geschäftsidee einsteigen. Aber Annabel lässt nicht locker. Sie folgt ihm am Abend an einem Spieltisch und fordert ihm zu einem Kartenspiel heraus: Wenn sie gewinnt, dann muss er ihr helfen und sollte Jarret gewinnen dann wird Annabel eine Nacht mit dem attraktiven Lord verbringen. Ein gewagter Einsatz, noch ahnt keiner von beiden, dass viel mehr auf dem Spiel steht: ihre Herzen!

Im zweiten Teil ihrer Serie rund um die Familie Sharpe holt die Autorin Sabrina Jeffries alles aus diesem unterhaltsamen Stoff heraus. Mit viel Humor und einem bodenständigen Heldenpaar erzählt Sabrina Jeffries die herzerwärmende Liebesgeschichte von Annabel und Jarret. Beide haben in ihrem Leben schon manche falschen Entscheidungen getroffen, das macht die Figuren sehr lebendig. Die Mitglieder der Familie Sharpe bleiben in diesem Teil etwas im Hintergrund, doch dafür gibt es in Annabels Familie auch liebenswerte Personen, die in diesem Teil ihre Auftritte haben. Je näher sich Jarret und Annabel kennenlernen, desto mehr Gemeinsamkeiten entdecken die beiden, eine davon ist, dass beide nicht heiraten wollen. Jarret hat Angst, dass seine Ehe so enden könnte wie die seiner Eltern und Annabel hütet ein Geheimnis, dass ihr das Eheglück versagt. In der ersten Hälfte des Buches gibt die Heldin einiges aus ihrem Leben preis, wohingegen Jarret eher verschlossen bleibt, das ändert sich allerdings gegen Ende des Buches. Die Autorin hat im Laufe des Buches immer wieder kleine Andeutungen auf den nächsten Band eingebaut, das und das spannende Rätsel rund um den Tod der Eltern der Sharpe Geschwister machen große Sehnsucht auf den nächsten Teil, der zum Glück schon angekündigt ist.

Teil 1: Lord Stonevilles Geheimnis
Teil 2: Spiel der Herzen
Teil 3: Ein vortrefflicher Schurke
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am 13. Oktober 2013
Spiel der Herzen

Von:
Sabrina Jeffries

Titel: Spiel der Herzen
Autor: Sabrina Jeffries
VÖ: Dezember 2012
Einband: broschiert
Verlag: LYX Verlag
-Egmont LYX Verlag
Seitenzahl: 398
Sprache: Deutsch
Genre: Roman
Übersetzerin: Antje Görnig
Original Titel: A Hellion in her Bed
ISBN-10: 978-3-8025-8683-5

Die Autorin Sabrina Jeffries wurde ursprünglich in den USA geboren, ist jedoch in Thailand aufgewachsen. Als begeisterte Jane-Austen-Leserin und besitzerin eines Doktortitel in englischer Literatur, liegt ihr das Schreiben quasie im Blute. Mit ihren Liebesromanen gelangt sie regelmäßig auf die amerikanischen Bestsellerlisten und hat somit bereits eine große Fangemeinde welche ihre Romane mit eifer liest.

Lord Jarret Sharpe kann einfache kein Spiel ausschlagen. Jede noch zu kleine Chace zum Spielen greift er beim Schopf. Doch als dann die wunderschöne Annabel Lake seinen Weg kreuzt und sich mit ihm auf ein unglaubliches Spiel einlässt, welches bald jedoch kein Spiel mehr ist, sondern eine unglaubliche Liebe auf der Kante steht....

Eine lustige, spannende und unglauchlich tiefgehnd romantische Geschichte! Die Autorin Sabrina Jeffries schreibt nicht nur außerordendlich flüssig und ebenso gekonnt, sondern auch sehr zielgerichtet und höchst leidenschaftlich. Ihre Dialoge und Handlungsstränge sind sehr ausgewogen und passen sich perfekt der Geschichte an.
So sollte jeder gute Roman, des historischen Genres aussehen!

Rezension von: Das Schreibstübchen
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am 31. Dezember 2012
Nachdem ich die Geschichte von Oliver und Maria schon sehr genossen habe war ich natürlich sehr gespannt auf Jarreds Geschichte und wurde nicht enttäuscht. Sie gefiel mit sogar noch einen ticken besser als der erste Teil.Freue mich auch schon sehr auf Minervas Geschichte die schon leicht angeschnitten wurden und 2013 schon erscheint. An dieser Stelle auch einmal ein großes Lob und Danke an den Lyx Verlag der die Historys im Programm aufgenommen hat und Serien auch vollständig rausbringt und nebenbei auf sehr geschmackvolle Covers macht.
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