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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, mit teilweise kleinen KI-Dummheiten
Negativ: Das Spiel lässt sich finde ich gut spielen, hat aber manchmal kleine KI-Lücken, wenn diese mal einfach total dumme Züge machen, wobei die Schwierigkeit dadurch nicht gemindert wird.
Zur Kampagne: Die Kampagne ist einfach klasse, da sie wirklich riesig ist und eine Vielzahl verschiedener Stämme, Länder, Gebiete etc. bietet und viele...
Vor 3 Monaten von Adrian Kuhnt veröffentlicht

versus
133 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Potenzial verschenkt
Ohweh CA, ohweh!

Wie viele andere hier, bin ich seit langem Total War Fan. Bis auf den ersten Medieval Teil hab ich sie alle gespielt, bis auf Empire alle geliebt.
Im Grunde geht's mir grade ähnlich wie damals als Empire veröffentlicht wurde. Ich hab mich sehr drauf gefreut, im Gegensatz zu vielen anderen hab ich nichts gegen Schusswaffen und...
Vor 15 Monaten von Michael Stroh veröffentlicht


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133 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Potenzial verschenkt, 11. September 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Ohweh CA, ohweh!

Wie viele andere hier, bin ich seit langem Total War Fan. Bis auf den ersten Medieval Teil hab ich sie alle gespielt, bis auf Empire alle geliebt.
Im Grunde geht's mir grade ähnlich wie damals als Empire veröffentlicht wurde. Ich hab mich sehr drauf gefreut, im Gegensatz zu vielen anderen hab ich nichts gegen Schusswaffen und damalige Schlachtordnungen gehabt und freudig den Release erwartet, nur um dann so enttäuscht von dem Spiel zu sein, dass ich es kurz nach Release weggelegt habe. Warum erzähl ich das, hier geht's ja schließlich um Rome II? Ganz einfach, es ist wieder einmal der Hype des Produkts und daran ist CA zumindest dieses eine Mal maßgeblich beteiligt und der dann in Relation sehr schwach ausfallende Start, der die Freude ziemlich dämpft.

Ich hab mittlerweile zwischen 20 und 30 Spielstunden hinter mir und auch wenn das Spiel für mich kein Totalausfall ist, es ist nicht das Rome II, dass ich in Trailern gesehen, von dem ich in Interviews gehört und dass ich vor einem Jahr freudig vorbestellt habe.

Fangen wir an mit der Hardwareperformance:
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Auf meinem System...

Intel Core i5 4670k
8 Gb Ram 1600Mhz von Corsair
Geforce GTX 660 OC Edition von Gigabyte (2048 Gb Ram)
Windows 64 Bit Version
1680x1050 ; 4x AA ; Detailstufe Ultra

...läuft das Spiel zwar weitestgehend flüssig und ich habe bei weitem nicht die Problematiken, von denen andere berichten, allerdings ist die Ingameperformance trotz alledem mehr als dürftig, immerhin habe ich kein neues Crysis vorbestellt. Regelmäßige FPS-Einbrüche, Mikroruckler und Aussetzer auf der Kampagnenkarte bis hin zu linear steigenden Wartezeiten bei Beendigung einer Runde mit fortschreitender Rundenzahl. Was sich mir dabei völlig entzieht ist die Tatsache, dass es bei meinem vorherigen 4 Jahre alten System (mit einem Phenom II X4 940 4 Gig Ram und einer HD 4650) bei Shogun 2 auf mittlerer Detailstufe nicht merklich schlechter aussah als bei meinem jetzigen System auf Detailstufe Ultra. Aber sei's drum, solche Problematiken können und werden hoffentlich noch in absehbarer Zeit in Angriff genommen und wären sie für mich das einzige Manko, würde ich dem Spiel trotzdem 5 Sterne geben.

Die Ingame-Optik:
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Die Optik ist soweit gut, wenn man die Performance dabei außer Acht lässt. Die Kampagnenkarte sieht gut aus, die Gefechte sehen gut aus. Verbesserung gegenüber dem Vorgänger sind zu sehen. Hier und da gibt es den ein oder anderen Grafikbug, was allerdings nicht weiter stört und sicherlich bald Geschichte ist.

Der Spielinhalt:
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Würde ich meine Erfahrung mit allen vorhergehenden Total War Teilen außer Acht lassen würde ich sagen: Wow, ein super Spiel, wenn auch mit mangelhafter KI.
Allerdings gibt es Dinge an denen es sich messen lassen muss, zum einen an seinen Vorgängern und zum anderen an den Versprechungen, die im Vorfeld gemacht wurden.

Innovationen
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Es gibt einige Neuerungen, die sind echt klasse. So zum Beispiel das neue Provinzsystem, das einem die Verwaltung wesentlich einfacher macht, gerade mit zunehmender Kampagnenlänge. Noch eine Neuerung: Man kann Armeen Namen geben, ihnen mit zunehmender Kampferfahrung Traditionen verpassen und sollten sie komplett vernichtet werden, sie mit selben Traditionen unter gleichem Namen wieder neu aufstellen, super! Zu kombinierten Land- und Seegefechten kann ich auch nur sagen Daumen hoch, das sind Schritte in die richtige Richtung, da verschmerzt man auch den ein oder anderen Bug gerne oder die Tatsache, dass manche Schiffstypen offenbar in gewissen Gefechten nicht zulässig sind, obwohl man sie sehr wohl sinnvoll einsetzen könnte, wie beispielsweise Artillerieschiffe mit Onagern oder Ballisten.

Die Einheitenvielfalt
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ist mir sowohl positiv aufgefallen als auch negativ. Während die nicht spielbaren Fraktionen endlich mehr Einheitenvielfalt aufweisen, so sind die spielbaren, die in meinen Augen erheblich wichtiger sind, weit weniger vielfältig als sie in Relation sein müssten. Wurde nicht im Vorfeld von CA gesagt, es gäbe ein vielfaches von der damaligen Rome I Einheitenauswahl? Damit können nur diese unzähligen kleinen Fraktionen gemeint sein. Bei den Hauptfraktionen sehe ich kaum einen Fortschritt im Vergleich zu Teil I, sorry CA. Ich hoffe nicht, dass das durch bevorstehende DLC's begründet ist...

Der Techtree
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Jungs, das konntet ihr schon besser. Er ist nicht schlecht, aber war in den vorherigen Teilen auch schon besser, vor allem detaillierter und übersichtlicher. Auch hier gilt, wenn's nur das wäre.

Die Diplomatie
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Sowohl Verbesserung als auch Verschlechterung. Zumindest in meiner Kampagne hat die KI weitestgehend schlüssige diplomatische Entscheidungen getroffen. Streckenweise haben sich manche Bündnisvorschläge wiederholt, aber das ist für mich nicht weiter tragisch. Was hier allerdings fehlt ist die Option eine fixe Summe bei Verhandlungen festlegen zu können, sowie Provinzen zu "handeln". Ich weiß nicht, wieso solche Optionen entfernt wurden, aber schade ist es allemal.

Die Familien- und Fraktionsangelegenheiten
-------------
Hier bin ich noch nicht ganz auf den Trichter gekommen, ob gewisse Inhalte noch nachgeliefert werden sollen oder so beabsichtigt sind. Das einzige was mir hier positiv aufgefallen ist, sind die Entscheidungen, die man gelegentlich bezüglich dem ungebührlichen Verhalten von Familienmitgliedern zu treffen hat. Was Heirat oder dergleichen betrifft ist mir lediglich der verfügbare Button aufgefallen, ob sich dahinter ein tieferer Sinn verbirgt, kann ich noch nicht sagen. Es ist allerdings schade, dass sowohl Senat als auch familiäre Ereignisse ansonsten stark in den Hintergrund geraten sind. Gerade hier hätte man auch punkten können. Der Senat als solcher hat in Teil I für den gewissen Flair gesorgt, genau wie der Papst in Medieval II. Ich hoffe hier reicht CA noch kräftig nach, wenn nicht ist es eine echte Enttäuschung, denn ich glaube kaum, dass eine Heirat oder ein Attentat größere Bedeutungen im Spielfluss haben können, wenn die Charaktere nur so dahingerafft werden. Starb ein General in Rome I oder auch in Shogun, dann wusste ich in der Regel wenigstens ungefähr welche Schlachten ich mit selbigem geschlagen hatte. In Gefechten war ich auch immer bemüht darum, den General möglichst zu schützen, zum einen wegen der Stabilität der Truppen in der Schlacht und zum anderen wegen der Person als solcher, in Rome II ist es mir herzlich egal wenn mein General stirbt, rückt eben ein anderer nach. Hier geht wirklich ne Menge Spielspaß verloren.. Senatoren sollten direkt aufgelistet sein, damit man sich um ihre Gunst bemühen oder sie wenigstens gezielt ausschalten kann, sollte ersteres nicht möglich sein. Aufstrebende Generäle aus anderen Häusern, die mir zum Verhängnis werden können oder dergleichen vermisse ich auch schmerzlich, offengestanden habe ich dergleichen erwartet, nicht zuletzt wegen des ein oder anderen Trailers.

Ereignisnachrichten und "Events"
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Was leider auch völlig fehlt sind Ereignisnachrichten aus den jeweiligen Jahren, wie es sie in Rome I gab, warum verzichtet man auf solche Spielelemente? Rome I Spieler werden sich noch erinnern an die alle Jahre wiederkehrenden Nachrichten über irgendeine Erfindung, ein historisches Ereignis etc. Ich hab nach ein paar Runden kaum oder gar keine Ereignisnachricht mehr gelesen, weil meist sowieso nur der General oder ein Agent gestorben ist oder es wieder irgendwelche jubelnden oder revoltierenden Plebejer gibt. Auch "Events" wie beispielsweise die auftauchenden Mongolen in Medieval II fehlen hier vollkommen. Wär doch wirklich nicht so schwer gewesen beispielsweise die ein oder andere Glaubensrevolte in Jerusalem aufploppen zu lassen oder ne barbarische Völkerwanderung gen Süden. Auch hier muss ich leider sagen echt schade.. Gehörte für mich auch zum Flair des alten Rome's.

Auf der Kampagnenkarte
-------------
Mir ist aufgefallen, dass fast ausschließlich spielbare Fraktionen von der KI angegriffen werden und dann zumeist auch vernichtet. Das ist zum einen wirklich seltsam und wirft die Frage auf, ob die KI so programmiert wurde, um bei dem richtigen Spieler für ausreichend Action zu sorgen, indem sie alle spielbaren Fraktionen einfach angreift, schließlich muss eine davon ja vom Spieler gespielt werden. Zum anderen ist das auf lange Sicht in einer Kampagne ziemlich ärgerlich, weil sämtliche potenzielle Konkurrenten aus dem Weg geräumt werden und es ziemlich schnell auf stumpfes 'Provinzen erobern' rausläuft. Das konntet ihr auch schon besser! Wenn ich beispielsweise als Rom spiele, möchte ich doch mindestens einen starken Konkurrenten, wie beispielsweise ein Karthago, dass mir zumindest ein paar Runden lang zusetzt, tatsächlich war aber die einzige Herausforderung der gesamten Kampagne der eigene Bürgerkrieg. Was auch nicht sein muss, ist dass die KI bis ins späte Spiel hinein nur die schwächsten Einheiten rekrutiert und eigentlich immer nur der feindliche General selbst eine Bedrohung darstellt, die zumeist aber auch unter den Tisch fällt, weil zumeist alles um den feindlichen General davonläuft, bis selbiger mit seinen Männern an der Reihe ist.

Die Gefechte und die KI
-------------
Das ist der für mich mitunter größte, wenn nicht sogar der größte Kritikpunkt am gesamten Spiel. Wie wurde die KI doch wieder hochgelobt, wie so oft zuvor schon. Das ist auch der einzige Punkt, an dem ich schon vor Gamerelease sehr skeptisch war. Ich hab wirklich nicht viel erwartet, aber im jetzigen Zustand ist die KI eine ziemliche Enttäuschung, gelinde gesagt. Gefechte selbst sind im Grunde nur ein All in, manchmal laufen Truppen auch nur aneinander vorbei und man hat das Gefühl man sieht Passanten zur Rush Hour zu. Ich habe bislang keinen Total War Teil erlebt, bei dem es keine Reiberei gab, wenn sich zwei Truppenteile getroffen haben, aber hier passiert das tatsächlich. Die Gefechte selber sind dann meist auch zackig zu Ende, streckenweise kommt man garnicht hinterher seinen Truppen weitere Angriffsbefehle zu geben, so kommt's dann vor, dass meine Prätorianer mitten im Handgemenge auf einmal jubelnd ihre Schwerter heben, während die feindliche Einheit sich zwischen ihnen gerade den Weg zur Flucht bahnt. Dann doch lieber weniger Schnickschnack! An der Stelle sei auch gesagt, dass ich es einfach nicht verstehe, wieso Defensiv- und Offensivmodus entfernt wurden, es ist beinahe unmöglich eine Schlachtordnung auf irgendeineweise aufrechtzuhalten. Dafür aber wurden Spezialfähigkeiten integriert, die einfach zu viel sind. Berserkergeschrei barbarischer Krieger sind dabei nicht gemeint, sowas darf und muss vielleicht sogar sein, damit die armen Würstchen ne Chance gegen römische Legionäre haben. Die KI als solche macht streckenweise kluge Züge, manchmal hat man aber auch das Gefühl ein Marathon zum nächstgelegenen Siegpunkt sei an der Tagesordnung. Dann sind da noch die jährlichen, nie enden wollenden Stippvisiten aller Rebellen- und Überbleibselgeneräle, die erst noch witzig und dann nur noch nervig sind. Ich hatte eigens dafür eine Legion abgestellt um dem Unfug ein Ende zu setzen. Alle anderen Bugs, die in diese Kategorie fallen und mir bislang aufgefallen sind, sind zu verschmerzen. Aber bei der KI als solche muss sich unbedingt etwas tun, das trübt den Spielspaß doch sehr, gerade auf lange Sicht habe ich fast nur noch den Auto-Resolve Button gehämmert, so soll und sollte Total War nicht sein.

Die Siegpunkte
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Ich kann nachvollziehen, dass es Siegpunkte in kombinierten Land- und Seegefechten geben muss, das geht voll und ganz in Ordnung, aber bei gewöhnlichen Landgefechten? Wenn es denn schon sein muss, dann sollte man uns diese Punkte selbst auswählen lassen können, alles andere macht es zur Farce.

Fazit und Punktevergabe
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Im jetzigen Zustand, hat das Spiel noch etliche Mängel, die den Spielspaß und manchmal sogar den Spielfluss stark trüben. Das ist wirklich abartig schade, weil das Spiel ein riesiges Potenzial hat, aber es fast vollkommen verschenkt. Von den jetzigen Performanceproblemen rede ich nicht, das wird früher oder später gerichtet, da bin ich weitestgehend sicher. Aber Spielinhalte zu vernachlässigen, durch die die Macher Popularität erlangt haben, ist wirklich kein kluger Schachzug, lieber hätte man auf Grafikpolituren verzichtet. Und in Sachen Spielinhalte bin ich mir leider nicht sicher, ob noch nachgereicht wird bzw. verbessert wird oder nicht, ich fürchte aber fast nicht. Gerade der Senat, die Familien und das gesamte Netz aus politischen Intrigen fehlt mir persönlich vollkommen. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, das wurde kurz vor knapp notdürftig reingeflickt damit's halt drin ist. Wirklich schade! Der andere wesentliche Punkt ist die KI, da darf die KI eines Vorgängers einfach nicht besser sein.
Wenn ich zurückdenke an das Bild, dass ich damals durch das 'Siege of Carthage'-Video gewonnen habe und das sich dann in den Folgemonaten durch etliche Trailer und Interviews weiter ausgebaut hat, muss ich leider sagen ich bin entweder dem Marketing gnadenlos auf den Leim gegangen oder irgendwas stimmt hier ganz und garnicht.
Das Spiel als solches ist nicht schlecht, deckt sich aber nicht mit meinen Erwartungen und wenn mich nicht alles täuscht, dann auch nicht mit den Versprechungen die vorab gemacht wurden, dementsprechend halte ich die 3 Sterne, die ich vergebe, noch für gnädig. Ich hoffe CA schafft es noch irgendwie das Potenzial, das in dem Spiel steckt, richtig auszunutzen und auszubauen. CA hat das beste Total War aller Zeiten versprochen, Rome II wird dem im Moment leider keineswegs gerecht, der einzige Lichtblick ist, dass die Möglichkeit nach wie vor gegeben ist, es zum besten Total War aller Zeiten werden zu lassen!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was soll das?, 13. November 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Die Frage aus dem Titel dieser Rezension stellte ich mir, also ich Rome II angespielt habe. Das Intro versprach genauso viel wie dir Videos im Vorfeld der Veröffentlichung. Und dann das... Ein lieblos wirkendes Game ohne die Seele der Vorgänger. Es scheint als lautete die Entwicklungsdevise: Größer und mehr Möglichkeiten aber dafür keine neuen Ideen. Auch die Umsetztung scheint mir höchst lieblos. Warum?
Grafisch ist Rome II sicher nochmal ein Schritt nach vorne. Allerdings wurde an vielen Stellen die neue Chance garnicht genutzt. So werden Einheiten (in der Einheitenübersicht) nur als Piktogramme dargestellt. Diese bemühen sich zwar um eine zeitgemäße Darstellung, wirken aber nur billig und gekünstelt. Die KI ist unglaublich doof und wurde m.E. auch nicht viel besser seit der Veröffentlichung. So lassen sich Einheiten im Kampf nur sehr schwer steuern (besonders in Städten). Da ist wildes durcheinander und der Spaß ist weg. Taktieren kann man vergessen. Der Gegner verhällt sich ebenso unlogisch. Die Diplomatie ist viel schlechter umgesetzt als bei den Vorgängern (Warum eigentlich?). So wird man dauernd gleiches gefragt und kann nur mehr festgelegte Angebote machen. Die Möglichkeiten im Spiel sind arg begrenzt oder haben kaum Einfluss auf das Spiel. Generäle zu verbessern ist eigentlich eher sinnlos, denn diese sterben eh bald weg. Und so weiter und so fort... Hier hat man sich wirklich nichts überlegt sondern nur "schnell" ein neues Spiel raus gehauen. Nach einer Stunde wird faad und nach 2-3 Schlachten hat man so viel Frust angehäuft, dass man es nicht mehr ansehen mag.

Auch wenn die technischen Fehler jetzt behoben wurden: Am fehlenden Spielspaß ändert das nichts. Daher nur 2 Sterne.
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93 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zur Zeit höchstens eingeschränk Empfehlenswert, 6. September 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Leider kann ich Rome 2 in seiner derzeitigen Version nur den wenigsten Leuten empfehlen. Nur wer seit Jahren auf das Spiel wartet sollte es sich holen, um sein verlangen danach zu stillen.
Das kling jetzt sehr negativ, was viele angesichts einiger guter Kritiken verwundern wird. Dennoch kann man, gerade als Fan der Serie, nicht nur auf die Positiven Aspekte verweisen und die vielen Probleme ignorieren. So hatte ich nach etwa 6 Stunden Spielzeit (1h Kampagne , 5h Prolog/Tutorial) bereits mehr als 30 Bugs gefunden.

Mein Tipp ist; wartet noch ein Paar Monate und kauft es euch um Weihnachten, wenn hoffentlich vieles Verbessert wurde.

Im Detail:

+ gute Grafik
+ Einheitenvielfalt, im Vergleich zu Shogun 2
+ stimmiges Design
+ platzierbare Ausrüstung (Barrikaden, Fallen etc.)
+ viele gute Ideen (leider ist die Umsetzung oft mangelhaft)
(kombinierte Land- und Seeschlachten stehen hier mit Absicht nicht!)

- lange Zugzeiten (teilweise 5min, bei einigen auch länger)
- Grafik gliches
- schlechte Performance
- verbugte Buttons
- mangelhafte KI (selbst für total war Verhältnisse)
- mäßige Balance
- falsche Sounds werden abgespielt (z.B „we have destroyed a tower“ beim einnehmen von Punkten)
- falsche Tooltips
- teilweise schlechtes UI (z.B mal zu kleine mal zu große Fenster)
- „capture the flag“ auch im offenen Gelände
- Objekte werden teilweise falsch platziert (z.B schwimmende Forts)
- fehlerhafte Kollisionsabfrage (z.B durch Land fahrende Schiffe)
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206 von 243 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Grafik und Performance ist nicht das Problem!, 4. September 2013
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Beides ist furchtbar, aber damit kann man leben.

Zu den Leuten die sich hier in ihr Graka und Perfomance Zeug reinsteigern:

Ja, ist nicht toll. Aber das ist nicht der Grund warum das Game momentan noch E-Müll ist.

1. Bisher war es den Gegnern AUSNAHMSLOS egal wenn sie beschossen wurde, genau wie in Shogun 2 BIS ZUM SCHLUSS (nach 100 patches) auch. In Shogun 2 haben sie aber zumindest reagiert, wenn man das mitten auf dem Feld gemacht hat, bei Rome 2 nicht. Ich hab schon auf dem Feld *einige* epische Siege erreicht, weil ich mit 3 Artillerie und paar Schützen einfach aus 100m Entfernung auf einen Pulk von Gegnern geschossen habe, die das nicht im Geringsten gestört hat. Reiterei, Infantrie, ect... einfach brav stehen bleiben. Bei Belagerungen dasselbe.

Ansich ist den Gegnern alles wurscht: Mal eben mit Leitern DEREN Mauern bestiegen und dann mit Schützen runterschießen? Kein Problem. Gegner die 10m vor der Mauer innen stehen, direkt neben einem Turm, kommen NIE (ich ich meine ausnahmslos NIE) auf die Idee auf ihre eigene Mauer zu gehen und gegen die Schützen zu kämpfen. Dass der Gegner seine Einheiten überhaupt vor Beginn des Kampfes auf der Mauer positioniert? NADA!!! In dem Dutzend Hauptstadtkämpfen bisher ist das kein einziges Mal vorgekommen. 1-2 Schützen stehen IRGENDWO, aber der Rest bleibt innen auf einem Pulk kleben und rührt sich nicht.

Das entspricht der KI des ganzes Games.

2. Diplomatie: Da wird man von 3-4 Leuten schonmal 20 Runden lang JEDES MAL dasselbe gefragt: Möchte man einen Pakt schließen und 2000 dafür bezahlen? Nein? Fragt man halt die nächsten 100 Runden einfach genau dasselbe nochmal.

Krieg, wenn der Gegner Allierte hat: Natürlich könnte man vorher versuchen die Allianz zu brechen. Aber wozu? Bisher ausnahmslos (10x etwa) funktioniert: Einfach Krieg beginnen, und im selben Atemzug allen seinen Verbünden ein Friedensangebot machen. Hat bisher JEDER sofort angenommen, einige sogar mir Geld dafür gegeben. Großartig, oder?

3. Steuerung und Kontrolle: Der MIT ABSTAND (!!) nervigste Bug, den offenbar fast jeder zumindest manchmal hat: Einheiten lassen sich keine Befehle geben, laufen sinnlos in der Gegend herum, gehen auf halben Weg zurück, Schiffe lassen sich nicht landen am Ufer, Einheiten bleiben "an der Maus kleben", nachdem man ihnen Befehl gegeben hat - das Problem ist "häufig", das hat jeder zeitweise. Und ich meine nicht alle 1-2 Stunden Mal, sondern etwa in 20-30% aller Befehle die man überhaupt gibt. In bisher jedem Gefecht liefs so, dass einige Einheiten garnicht dahin bewegten wo sie hin sollten, und fast jede Einheit zumindest 1-2x Anläufe brauchte. Wie kann sowas bitte sein? Ich kenne absolut kein Strategiespiel, aber dem nicht nur die Wegfindung teilweise schlecht ist, sondern dass Einheiten einfach komplett ignorieren was man will, oder völlig absurde Dinge tun (zum Gegner laufen, und dann auf halber Strecke doch wieder zurück).

4. Der natürliche Tod: Generäle und Agenten aufleveln? Wofür? Man muss davon ausgehen, dass ausnahmslos JEDER CHARAKTER (!!!) im Spiel in maximal 20-30 Runden das zeitliche segnet. Verheiraten, ihnen besondere Buddies mit auf den Weg geben, aufleveln, Charakterzüge - alles Unsinn. In dem Moment wo jemand Stufe 2 oder 3 erreicht hat geht man paar Mal auf Runde beenden, und dann hat der General (oder was auch immer) auch wieder das zeitliche gesegnet. Ich bin in der aktuellen Kampagne unter Runde 100 - bisher musste ich JEDEN General und jeden Agenten 4-5x ersetzen (!), und natürlich sind dabei auch immer alle Fähigkeiten verloren gegangen.

Das ist nur ein winziger Bruchteil der Probleme. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen wenn hier Leute 4-5 Sterne geben weil es BEI IHNEN gut aussieht und flüssig läuft. Das ist kein Film, das ist ein Spiel. Davon dass es schön aussieht allein kann man sich nichts kaufen... (well, das Studio und der Publisher offenbar schon ;o). Genauso Kommentare ala "noch paar Patches, dann ists eh spielbar". Wie kann man ein Spiel danach bewerten wie es vielleicht 3-4 Monate nachdem es kaufte läuft?

Um das nochmal klar zu stellen: Es geht hier nicht um Schönheitsfehler, oder Dinge die einem "halt nicht gefallen", es geht um reale Fehler, die das Spiel in der Anzahl unspielbar machen - ausser einem ist egal, dass die KI in etwa einer Kartoffel entspricht. Aber für mich ist das als würde ich einem Egoshooter 5 Sterne geben, denn "es ist ja nicht so schlimm, dass die Gegner nicht schießen können". Ich kann das nicht genug betonen: Die KI und Mechanik haben keine "kleinen Mängel", sind nahzu nicht vorhanden, und das in ausnahmslos jeder Situation (Gefecht, große Karte, Diplomatie).

Fazit: Ja, das Game hat unglaublich viel potential und kann nach 3-4 Monaten an Patches sicher der bisher beste Total War Teil werden, und das wohl beste Strategiespiel in diesem Jahr. Aber eben nicht jetzt. Bei dem frühen Beta-Test Status den das Spiel momentan hat, sollten Tester fürs Spielen bezahlt werden, nicht anders herum.

------------------------- Nachtrag:

Neuer toller Fehler: Wenn ich manche Städte angreife crasht Rome 2 JEDES MAL nach einigen Minuten, unabhängig davon was passiert. Hab grade die Schlacht um Libyen 4x mit einem Crash zum Desktop beenden dürfen und damit 2 Stunden meiner Zeit unwiderbringlich verloren. Danke Rome 2 \o/.

------------------------- Nachtrag Beta-Patch 2:

Es gibt nun einen neuen Beta-Patch (Beta, daher muss man bei Steam manuell aktivieren, bekommt man nicht automatisch), und der bringt bisher einiges. Die Rundenzeiten haben sich bei mir deutlich verkürzt. Das vorherige Minimum an Zeit ist nun das "größte Maximum". Daher, länger als 40 sec hats seit dem nicht mehr gedauert, einige Male auch SEHR viel schneller (also 20-30 Sekunden) - Verglichen mit den absurden Zeiten davor ists auf alle Fälle ein Fortschritt.

Ebenfalls paar kleine gute Neuerungen: Man sieht nun immer unten im Menü wie lange die aktuelle Forschung noch dauert und ähnliche Sachen.

Was definitiv für die Zukunft noch angebracht wäre: Eine "Kampf Neustarten"-Funktion. Einige Male passieren schon nach wie vor absurde Dinge (Flüchtlinge vom Gegner laufen durch die eigenen Reihen, und die Artillerie hält es für eine gute Idee dann voll rein zu ballern und Elite Einheiten die man seit 50 Jahren mit sich herum schleppt auszulöschen), und man würde einen Kampf eben neu starten. Bisher muss man eine Niederlage eingestehen, ewig warten bis das abschlossen ist, dann einen alten Spielstand landen (Quick Save vom Kampfbeginn), was nochmal ewig dauert, und dann den Kampf laden - was erneut unendlich dauert. Es kann ja nicht sein, dass man nur zum Neustart auf dem Schlachtfeld insgesamt 3 (!) Ladescreens von jeweils 1-2 Minuten hintereinander über sich ergehen lassen muss ;o

------------------------- Nachtrag, Beta-Patch 3:
[...]

Man kann sich das alles hier durchlesen und es ist herrlich. Daher hat Spielspaß bei mir nun einen dritten Stern erhalten. Unglaublich viele Fehler, Balancing Probleme, ect. wurden massiv verbessert und gelöst. Technische Sachen auch, aber wie gesagt, das war nie mein Fokus.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mein letztes Total War, 15. Oktober 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Wie der Titel schon sagt - das war's für mich mit der TW-Reihe. Schade eigentlich, habe seit dem ersten Medieval jeden Teil gespielt - und habe an der Reihe immer ihre fast "hypnotische" Kraft geschätzt: Das erste Rome hat einen tief ins Spielgeschehen gezogen, man hat das ein oder andere mal sogar von seinen Kampagnen geträumt. Rome II geht mir, um ganz ehrlich zu sein, nach nunmehr etwa 30 Spielstunden vollkommen am Allerwertesten vorbei.

Ich will jetzt nicht jeden Fehler oder Bug beschreiben, der einem so begegnet - das haben die Vorredner ja schon getan. Ich will vielmehr versuchen, zu ergründen, warum das Spiel im Vergleich zu den Vorgängern so unendlich öde ist.

These 1: Selten was so bescheiden Ausbalanciertes gespielt
Rome II wirkt, als hätten verschiedene Arbeitsgruppen an den diversen Modulen des Spiels gearbeitet - und die Kommunikation zwischen ihnen hätte sich auf ein gelegentliches "Mahlzeit!" beschränkt.

Spielt man eine der großen Fraktionen, dann legen sich die anderen großen Fraktionen von alleine zum Sterben hin. Dafür handelt man sich - um die "Balance" herzustellen - strukturelle Schwierigkeiten ein (Unzufriedenheit/Sklavenaufstände), die schlicht nicht zu beheben sind: Alles, was man im fortgeschrittenen Stadium des Spiels baut, führt zu Aufständen - baut man eben ab einem bestimmten Stadium nix mehr. Es gibt viel zu viele kleine Barbarenfraktionen, die leicht abzuräumen sind - dafür können einem deren Agenten abstruse Schäden zufügen (z. B. Baufortschritt vollkommen lahmlegen oder Mehrheitskultur komplett ändern).

Zwei kleine Beispiele, aber die deuten IMHO auf ein Problem des Spiels: Man hat die Balance insgesamt nicht hingekriegt - und deshalb immer neue zusätzliche Boni oder Mali implementiert, um die Sache wieder halbwegs hinzubiegen. Der Versuch darf als vollkommen versemmelt gelten.

These 2: Rome II entmündigt den Spieler
Beispielsweise dadurch, dass die Armeen von einem General geführt werden müssen. Einer der Freuden im ersten Rome und seinen Nachfolgern war doch, dass man seine eigenen Truppen sorgfältig in seinen Provinzen verteilen konnte, hier Verstärkungen zusammenziehen, dort Truppen ausdünnen - und so an einem strategischen Gewebe gearbeitet hat, das, im günstigsten Fall, flexibel auf die Wechselfälle des Krieges reagieren konnte. In Rome II: Alles Essig. Große Armeen treffen auf große Armeen. Und das ist, mit den "Fähigkeiten" der K.I., keine große Sache.

Ich bin kein Programmierer, aber: Könnte es sein, dass das Programm einfach zu lange bräuchte, die "kleinen" Truppenbewegungen zu berechnen? Rundenwechsel dauern so schon ziemlich lange. Hat man zu viele kleine Fraktionen geschaffen, und musste dann vereinfachen?

These 3: Man identifiziert sich nicht mehr mit "seiner" Fraktion
Nicht-Spieler halten das jetzt wahrscheinlich für einen mittelschweren Dachschaden: Ich erinnere mich nach zehn Jahren noch an einen meiner Generale aus Rome I (mit der Griechen-Mod)namens Glaukos, hab' die Seleukiden gespielt. Der Typ hat alles geschlagen, was zwischen Pontos und Ptolemaiern ein Schwert halten konnte, ist hochbetagt - mit 92 - in Alexandria verstorben. Gott, was haben wir die Ägypter verprügelt ...

In Rome II stirbt mir selbst Scipio Africanus wie alle anderen Generale nach 20, 25 Runden weg (Africanus ist sowieso übertrieben, die Katharger haben, ähm, mehr oder weniger Selbstmord begangen). Generale sind austauschbar und Truppen sind austauschbar. Man kann als Römer in seiner Auxiliarkaserne Elefanten rekrutieren, und die taugen sowieso nicht viel. Alles ist grafisch schön, und alles ist einem irgendwie egal - weil die kleinen Details fehlen, die an den früheren Teilen fasziniert haben.

Ende des Sermons. Ich werde Rome I wieder ausgraben. Wie heißt die Mod, die die Grafik aufbohrt? Und funktioniert die auch mit der Griechen-Mod?

In diesem Sinnne: Alalalai!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es geht einfach zu viel flöten..., 29. September 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Schade.....Rome 2 hätte ein grandioses Spiel werden können, aber leider hakt es an allen Ecken und Enden.

Viele der Ideen sind gut, aber am Ende teilweise völlig lieblos ins Spiel gequetscht. Beispiel: Der Senat. Im Vorraus wurde groß angekündigt, dass man sich den Senat möglichst gewogen halten müsste und das man immer gut abwängen müsste ob man seine Familienmitglieder zu Generälen/Admirälen macht oder sie in Rom belässt um auf poltischem Niveau zu interagieren. Auch sollten die anderen Familien entsprechend mit dir um die Gunst im Senat konkurrieren.

Ergebnis: Der Senat ist neben jeder Familie als Prozentzahl vorhanden. Mehr ist da nicht. Die anderen Familien versuchen im Schnitt alle 30-40 Runden ein Attentat auf eins deiner Mitglieder, aber das ist schon alles. Im Grunde kannst du die Familien auch komplett aushebeln indem du einfach alle Mitglieder der Familie (bis auf das Oberhaupt) adoptierst. Die Adoption wird immer angenommen und du gewinnst einen neuen Verbündeten.....Auch ploppen Familienmitglieder einfach auf wenn andere sterben. Einen Stammbaum gibt es nicht. Am Ende resultiert das Ganze dann in einem Minibürgerkrieg in dem die gegnerische Partei lächerlich unterlegen ist und innerhalb von ein paar Runden ausgerottet werden kann.

KI: Die KI verdient diesen Namen einfach nicht....Armeen bestehen grundsätzlich aus knapp 50% Plänklern die einfach von meiner Kavallerie niedergeritten werden und die umliegenden Einheiten mit ihrer Panik anstecken. Gewonnen....LANGWEILIG. Auch greift die KI mit Winzarmeen meine Städte an, was am Anfang noch halbwegs belustigend ist aber nach ein paar Wiederholungen nur noch nervt. Kommen wir zu Autoscooter...ähhh Schiffkampf. Die gegnerische KI versucht in 80% der Fälle immer Rammmanöver. Völlig egal ob ihr Schiff unterlegen ist oder nicht. Da die Schiffe aber interssanterweise voneinander abprallen verkommt das Ganze in sekundenschnelle zu einem riesigen Gewurschtel von rammenden und abprallenden Schiffen. Außerdem lässt sich der Gegner oftmals einfach still und leise von Katapultschiffen versenken. Auch in der Diplomatie wird der Gegner irgendwann nur noch lästig. Sobald man etwas Geld scheffelt stellen die Gegner jede Runde lächerliche Forderungen. Ein Beispiel: Die Sueben würden gerne mit mir Handel treiben. Der Handel würde mir knapp 500 Denare pro Runde bringen. Die Sueben verlangen aber für das Abkommen die Kleinigkeit von 56.000 Denaren. Gehts noch? Und aufgrund der Masse der Nationen darf ich das jede Runde 3-4 mal wegklicken....

Grafik: Wie schon dutzendfach erwähnt ist die Performance des Spiels ein absoluter Witz. Ich geb zu, dass ich nicht mehr den neusten Rechner habe (2 Jahre alt), aber das mein Rechner bei Einheitengröße Groß und Mittleren Einstellungen derart in die Knie geht hab ich noch nie erlebt. Die Framraten ist zum großen Teil ein Witz und verkommt in Stadtgefechten zu einer kompletten Ruckelorgie. Sorry aber das kanns einfach nicht sein.

Rundendauer: Ja ich liebe die Vielfalt der Völker, aber sorry wenn ich für einen Rundenwechsel 3-4 Minuten brauche hört es bei mir auf. Dutzende von Völkern und das Schlimmste ist ja, dass die nur sehr langsam abnehmen, denn für 2 vernichtete Völker erhebt sich grundsätzlich ein neues Volk.

Aber wir wollen jetzt nicht alles an dem Spiel schlecht machen. Die Einheitenvielfalt ist toll und wirkt sich entsprechend auch im Spiel aus. Die Kampangenkarte sieht klasse aus (auch wenn es mir etwas zu bunt und hell ist). Die Gebäude sind sehr vielfältig und man muss genau planen was man wo hinsetzt um nicht später ein böseses Erwachen zu erleben. Die Automatismen greifen gut ineinander und das Spiel erweckt die gute alte Suchtspirale (noch eine Runde). Aber da die Fehler und vor allem die Performance das Spiel teilweise unspielbar machen gibt es von mir 2/5.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja triffts wohl...., 15. September 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
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Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Naja triffts wohl am Besten..

Ich möchte nicht die Themen anderer guter Rezensionen wiederholen , sondern reihe mich so im eher schlechten Mittelfeld ein ..

Als Spieler der ersten Stunde der Total War Serie wie viele hier möchte ich kurz aussprechen was mich schon extrem beschäftigt :

Pro:

- Das Spiel schaut schick aus, benötigt aber viel zu viel Rechenleistung was zu kleineren Rucklern und störenden kurzen Aussetzern führt.
- Diplomatie macht zumindest auf den ersten Blick Sinn, was schon ein Fortschritt zu den Vorgängern ist
- Die Einheitenvielfalt ( wobei es hier ein ABER gibt, dazu gleich )
- Die Fraktionenvielfalt

Contra:

Für mich unbegreiflich wie man hier im Vorfeld die KI so loben konnte. Eine idiotischere KI hab ich selten erlebt. 98 % aller Schlachten muss ich nicht ausspielen weil der Gegner mit ner handvoll sabbernder Idioten vor eine volle Garnisonsstadt marschiert und abgeschlachtet wird..
Sollte ich mich mal herablassen eine Schlacht auszuspielen weil es der Gegner geschafft hat mal eine gleichgroße Armee wie meine aufzustellen ..naja,..dann beginnt das eigentlich Schlimmste..

-Um eine Schlacht in Rome 2 zu gewinnen baut man als Römer einfach schwere Infantrie (natürlich Prätorianer, die man nach ner handvoll Runden in jeder Kackprovinz hinterhergeworfen bekommt wie faulige Äpfel) und ein paar Kavallerie Einheiten.
Da der gegnerische "IQ" ab dem Beginn der Schlacht ins Negative abrutscht, bleiben die Gegner meist stehen (wobei ich hier meist an sabbernde einfältige Hornochsen denken muss die zwar registrieren das was auf Sie zukommt, ihr Gehirn aber nicht verarbeiten kann was da gerade geschieht ehe sie abgemetzelt werden).
Die Prätorianer stürmen dann einfach in alles rein was sich bewegt. Anschließend beginnt eine unüberschaubare Pixelschlacht , in der keine richtige Bewegung möglich ist, und man seine Einheiten kaum steuern kann.. was aber eigentlich egal ist, weil unsere Penetrator....sry,..Prätorianer eh alles abschlachten was net schnell genug wegrennen kann.

-Von den See/Landschlachten wird mir einfach nur schlecht. Wofür gibt es die Marine eigentlich ? Aber das wurde in anderen Rezensionen schon erörtert.

-Bei der Einheitenvielfalt ist es auch etwas schade, da man viele der Einheiten einfach nicht braucht, da gerade bei den Römern die Prätorianer praktisch das non plus ultra sind..

-Die Langzeitmotivation geht auch nach ein paar Std bereits auf Tauchgang.
Durch die riesige Fraktionenvielfalt ist es leider so, dass es kaum bis gar keine richtigen "Gegner" mehr gibt. Jede Fraktion kontrolliert ein bis zwei Regionen oder ne handvoll Städte. Konzentriert man seine Armee auf drei gut ausgestattete volle Armeen, kann man sich einmal quer durch das Europa der Antike metzeln.

-Ich hab bis jetzt noch nicht verstanden wozu der Senat gut ist, und warum ich irgendwelche anderen Familien neben mir dulden muss.

-Was genau machen Sklaven ? Brauch ich Sie zu was anderem als se hin und wieder rebellieren zu lassen um Sie dann von meinen Prätorianerinnen zu massakrieren ?

-Die Fähigkeiten der Generäle, Armeen etc sind derart unübersichtlich dass ich schon oftmals nach einem Aufstieg einfach nur "irgendwas" anklicke, da es egal ist und ich die Auswirkung im Spiel eh nicht bemerke. Manchmal erwische ich mich dabei dass ich netmal mehr Bock habe die Fähigkeit zu steigern. WOOOW + 2 % Nahkampfschaden ,.. das ist natürlich ne Auswirkung die in einer Schlacht ganz krass rauskommt.. vorallem wenn der General eh nach gefühlten 10 Jahren ohnehin an Altersschwäche stirbt..

- Der "Techbaum" ... ich wusste nicht ob ich weinen oder lachen sollte.. wie kann man derart unkreativ und langweilig sein ?!

Fazit : Ich habe mich auf ein ganz tolles Rome 2 gefreut, sehe zwar Potential .. aber im Moment bin ich einfach ziemlich enttäuscht..mal schauen was die kommenden Patches so bringen..
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48 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auch nach dem vierten Patch noch unterirdisch, 14. Oktober 2013
Von 
S. Hemmer (Buxtehude) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
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Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Eigentlich wollte ich zu Rome 2 keine Rezension schreiben, doch weil nach vier Patches für mich immer noch keine wesentlichen Verbesserungen erkennbar sind (abgesehen von kürzeren Wartezeiten beim Rundenwechsel), muss ich meinem Frust doch Luft machen.

Ich habe alle Spiele der Serie, alle Add-Ons und dazu zahlreiche Mods ausgiebig gespielt, und deshalb hatte ich selbstverständlich auch Rome 2 vorbestellt und direkt nach Auslieferung installiert.

Die erste Ernüchterung kam schon beim Start. Ich hätte nicht gedacht, dass nach dem hollywoodreifen Intro von Shogun 2 ein derartiger Rückschritt möglich wäre: Keine "Story", nur eine zusammenhanglose Aneinanderreihung von Kampfszenen, so dass ich kurz überlegen musste, ob hier nicht ein Video aus Rome 1 recycelt worden ist. Während das Intro in Shogun 2 mich zum sofortigen Losspielen motivierte, weckte Rome 2 hier nur schlimme Vorahnungen.

Weiter geht's mit dem Hauptmenü: Eine große Leere, auf der man einige winzige, lieblos gestaltete und an den Rand gequetschte Icons entdecken kann. Damit es nicht ganz so öde und leblos aussieht, ziehen im Hintergrund immerhin Wolken über die Landkarte (auf die Wolken scheinen die Entwickler ganz besonders stolz zu sein, deshalb sind auch immer große Teile der Strategiekarte davon bedeckt, was die Übersicht nicht gerade fördert).

Beim Spielen des Prologs beeindruckte zunächst die nochmals verbesserte Grafik, doch zeigte sich schnell die hässliche Seite hinter der glänzenden Fassade. Man gewinnt den Eindruck, dass von dem angeblich größten Budget aller Zeiten ("40 Prozent mehr als bei anderen Total-War-Titeln") 80 Prozent für die Entwicklung der Grafik ausgegeben wurden, so dass für den kleinen Rest wie z. B. Konzeption, Spielmechanik, Benutzeroberfläche, KI, Spielbalance, Ereignisvideos, "Atmosphäre" oder Test nicht viel übrig blieb.

Über die zahllosen Fehler, die lahmen Rundenwechsel, die tumbe KI, den fehlenden Familienstammbaum, die wie Fliegen dahinsterbenden Generäle und Agenten, die fehlenden Jahreszeiten, das nicht vorhandene Politiksystem etc. wurde schon in anderen Rezensionen genug geschrieben, deshalb kann ich mir mein Gemecker darüber sparen. Trotzdem hier noch einige Punkte, die mich immer wieder nerven (die Liste ließe sich schier endlos fortsetzen):

- die Benutzeroberfläche: dysfunktional, umständlich und hässlich, winzige Dialoge, Popups an allen Ecken und Enden, tötet die Atmosphäre, ein deutlicher Rückschritt gegenüber Shogun 2. Man klickt sich schier zu Tode (Rüstungsupgrade für eine Legion mit 20 Einheiten = 40 Mausklicks) und bekommt doch nicht die Informationen, die man sehen möchte. Während z. B. im Provinzbildschirm von Shogun 2 alle relevanten Informationen ansprechend, nachvollziehbar und übersichtlich dargestellt wurden, gibt es in Rome 2 einige dürre Zahlen zu sehen. Ist es nun besser, wenn ich mein Einkommen aus Industrie um 10% erhöhe, oder bringen 5% aus Handelsgebäuden mehr? Um das rauszufinden sind mehrere Mausklicks erforderlich, und schließlich muss man auf ein winziges Icon zielen und auf ein Popup warten.

- Diplomatie: ein winziger Dialog, in dem man hauptsächlich mit Scrollen beschäftigt ist. Warum kann ich keine Städte tauschen oder (ver-) kaufen? Es nervt gewaltig, wenn ein Verbündeter die letzte Stadt in einer Provinz "blockiert". Warum kann ich Geldbeträge nicht frei eingeben? Warum verlangt eine Barbarenfraktion vom anderen Ende der Welt 150.000 Gold für einen Nichtangriffspakt?

- "Wachstum": In Shogun 2 sorgte ein Nahrungsüberschuss für ein beständiges Bevölkerungswachstum und damit auch für ein allmähliches Anwachsen des Wohlstandes in den einzelnen Provinzen – absolut nachvollziehbar und realistisch. In Rome 2 spielt die Bevölkerungszahl keine Rolle mehr, "Wachstum" schaltet stattdessen weitere Bauplätze in Städten frei. Leider hat man schon nach relativ kurzer Zeit alle Bauplätze belegt, und auch eroberte Städte sind meist schon voll ausgebaut. Damit ist das Spielkonzept "Wachstum" für mindestens 90 Prozent der Spielzeit schlicht obsolet (eine römische Urbs bringt +9 Wachstum, aber was soll ich noch damit?). Baut man keine neuen Gebäude (oder erhält sonst irgendwelche Boni), ändert sich am Einkommen einer Provinz auch nach 100 Runden nichts. Und nebenbei: Warum hat Rom, die weitaus größte Stadt der Antike, nur 5 Bauplätze?

- Landschlachten 1: Warum werfen Nahkampfeinheiten wie Legionäre in der Defensive keine Speere auf anstürmende Gegner (die Option "Feuer frei" fehlt für Nahkampfeinheiten)?
- Landschlachten 2: Wo ist die "Stellung halten"-Option geblieben? Laut CA soll das jetzt das Standardverhalten von allen Nahkampfeinheiten sein, aber das stimmt schlicht und einfach nicht. In allen früheren Spielen der Total-War-Reihe funktioniert es so: Schickt man eine Einheit im Modus "Stellung halten" zum Angriff gegen eine feindliche Einheit, bleiben die eigenen Soldaten stehen und formieren sich wieder, sobald die Feinde die Flucht ergreifen. Ist "Stellung halten" ausgeschaltet, werden fliehende Feinde verfolgt. In Rome 2 gibt es nur das letztere Verhalten, fliehende Feinde werden immer verfolgt, und wenn man nicht aufpasst, findet man seine Prätorianer am anderen Ende der Karte wieder. Auf jeden Fall hat der Spieler wegen der fehlenden Option weniger Einfluss auf das Verhalten der eigenen Truppen.
- Landschlachten 3: Warum kann man nach einer Schlacht nicht mehr sehen, welche Einheiten wie viele Verluste erlitten und welche Erfahrung gewonnen haben?

- Seeschlachten: Abgesehen davon, dass Militärschiffe gegen Transportschiffe viel zu schlecht abschneiden, sind Schiffe mit Katapulten oder Ballisten, die eigentlich kampfstark sein sollten, weitgehend unbrauchbar. Wegen ihrer geringen Besatzung sind sie anfällig für Enterattacken, sollten also möglichst vom Feind ferngehalten werden. Doch da sie nur nach vorne schießen und nicht rückwärtsfahren können, muss man sich entscheiden: Auf den Feind schießen (und geentert werden), oder vorm Feind davonfahren (und somit in der Schlacht nutzlos sein).

Und noch ein Wort zu den mittlerweile 4 Patches:
Angeblich sollen sie ja die KI verbessert haben, doch davon ist nichts zu merken. Nach der Installation von Patch 4 habe ich bisher zwei Belagerungen als Verteidiger gespielt. In beiden Fällen hat die KI als Angreifer ihre weit überlegenen Truppen ein bisschen hin- und hermarschieren lassen, und nach ca. fünf Minuten war alles nur noch Stillstand. Da der schnelle Vorlauf (früher war das mal sechsfache Geschwindigkeit) ebenfalls nicht funktioniert, heißt das 55 Minuten stumpfsinnige Wartezeit. Aus lauter Langeweile habe ich schon mal meinen General mit seinen Elefanten losgeschickt, um einige Feinde in den Boden zu trampeln. Mir doch egal, wenn er stirbt. Den Namen habe ich mir eh nicht gemerkt, und in der nächsten Runde springt per Fallschirm ein neuer ab.

In meiner aktuellen Kampagne spiele ich mit Karthago. Nach 12 Runden habe ich ca. 40 Fraktionen entdeckt, von denen nur 4 eine positive Einstellung mir gegenüber haben. Alle anderen zeigen mir ein „rotes Gesicht“. 10 Fraktionen haben mir unprovoziert den Krieg erklärt. Noch eine Runde später sind es schon 14 feindliche Fraktionen, 3 meiner 6 Städte sind von den Feinden überrannt worden. Offensichtlich gibt es hier ein gewaltiges Problem mit der Spielbalance. Wieso ist das Stadtzentrum in Karthago hellenistisch? Ich dachte immer, das wären Phönizier. Wieso wollen nicht einmal meine Klientelstaaten mit mir handeln? War Karthago nicht eine Handelsmacht?

Abgesehen von der Grafik und der Vielfalt der Fraktionen und Einheiten ist Rome 2 meines Erachtens ein deutlicher Rückschritt gegenüber Shogun 2 (und die geringe Einheitenvielfalt bei Shogun 2 ist nur dem japanischen Szenario geschuldet). Zwar gibt es ein paar gute Ansätze wie kombinierte Land-/Seeschlachten oder das neue Provinzsystem, doch insgesamt ist das Spiel voller Fehler und wirkt unfertig, schlecht durchdacht und schlecht ausbalanciert. Man fragt sich, ob CA nicht sämtliche Mitarbeiter ausgetauscht hat, so dass jetzt Leute ohne Erfahrung wieder bei Null anfangen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Den nächsten Teil der Total War Reihe gibts sicher als unfertigen Konsolenteil, 4. September 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
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Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Habe Rome 2 nun über 100 Stunden gespielt und habe momentan die Version 1.7 (Patch 7), sowie alle Teile davor, außer Napoleon ausgiebig gespielt.

Es fehlen einem Fan der Serie so ein bisschen die Worte bei diesem Spiel. Riesig gefreut über den Release und vorbestellt und natürlich auch mit einigen Bugs gerechnet aber was man serviert bekommen hatte war im besten Fall eine Beta-Version des Spieles! Zu Beginn hatte ich quasi keine Performance Probleme, lediglich ewig lange Wartezeiten – trotz SSD und haufenweise Bugs. Nun nach 2 monatigen beiseitelegen des Spiels habe ich es erneut auf Version 1,7 mal angespielt und das Fazit fällt mehr als ernüchternd aus.
- Bei den DLC Fraktionen stürzt das Spiel jetzt in einer Regelmäßigkeit ab, dass es eine reine Freude ist, Athen ist für mich ab Runde 50 praktisch unspielbar geworden.
- Die PC’s bilden jetzt zwar mal größere Fraktionen aber dennoch verhalten sie sich so dämlich auf der Kampangenkarte und besonders auf dem Schlachtfeld, dass das alles völlig egal ist. Auch nett von Sega: Total lächerliche Gegnertruppen muss ich auch auf mittlerem Schwierigkeitsgrad persönlich angreifen, weil wenn es der Computer berechnet, darf man nicht gegen mehr Leute als ein paar Bauern kämpfen, sonst wird’s nicht klappen. Na wenn das nicht ein Versuch ist die Spielzeit künstlich nach oben zu treiben!
- Bei persönlichen befehligten Schlachten ist es völlig Egal, welchen Schwierigkeitsgrad man eingestellt hat und welchen Rang der gegnerischen General hat, es ist einfach lächerlich einfach – immer dieselbe Frontal Taktik und was sich die KI bei Belagerungen da erlaubt ist einfach eine Schande!

Vorläufiges Fazit:
Allein diese grundsätzlichen massiven Fehler, lassen einem keine andere Wahl als diesem Spiel 1 Stern zu geben, diese Umständen können einfach nicht wegdiskutiert werden auch von den stärksten Fanboys.
Diese Bewertung beinhaltet noch nicht die generelle Entwicklung der Total War Reihe unter Sega auf die ich jetzt im Folgenden kritisch zu sprechen kommen möchte.

-Die Reihe schlägt seit Empire Total War einen Weg ein, der massiven Vereinfachung und nimmt dem Spiel zunehmend die strategische Tiefe! Diese Entwicklung hat mit Rome II meines Erachtens seinen Höhepunkt erreicht.
- Kein eigener Straßenbau
- Kein eigener Bau von Verteidigungsanlagen
- Kein eigens Aufstellen von Vereidigungsarmeen
- Nur noch rudimentärer Städtebau
- Nur noch oberflächliche wirtschaftliche Einflussnahme: Das regt mich eigentlich am meisten auf! Man kann nur noch ein paar Prozentzahlen etc. verschieben
- Handel wurde massiv vereinfacht im Vergleich zu Shogun II und Empire
Als Ausgleich dafür, dass einem jegliches Mikromanagment genommen wurde, darf man jetzt die Generäle und Agenten in der Tradition von Shogun leveln, nur dass die Bedeutungslos sind, weil die Charaktere sterben wie die Fliegen und die KI sich eh aufführt wie der letzte Depp!
Die Kombo von Seeschlachten und Land hätte zwar wenigstens dem Spiel ein bisschen Tiefe auf taktischer ebene geben können, aber naja, die KI macht das alles zunichte.

Endfazit:
Insgesamt erlaubt das Spiel keine bessere Bewertung als 1 Stern, wegen den massiven Fehlern, die bereits im vorläufigen Fazit genannt worden sind. Mich erstaunt es immer wieder, dass Teile der Community dafür Verständnis haben und auf den Druck, dem die Entwickler ausgesetzt sind hinweisen. Ich glaube keiner macht den Entwicklern einen Vorwurf, die an ihren Rechnern sitzen aber dem Publisher sollte man diesen Vorwurf sehr wohl machen. Vor allem wenn er bei Rome II schier unendlich viel Geld für PR/Commercials etc. ausgibt. Ich glaube auch das es keine andere Produktgruppe gibt, wo Teile der Kunden so massive Fehler in Kauf nehmen oder sogar Verständnis dafür zeigen, wie bei PC-Spielen. Das muss man sich mal vorstellen, hier werden Produkte verkauft, die nicht fertig, Teilweise nicht spielbar sind. Das sollten mal Automobilhersteller oder DVD’s oder sonst irgendwer versuchen. Aber da wurden die Spieler von EA, Sega und Co schon ganz gut erzogen wie mir scheint.
Darüber hinaus nimmt die Spielereihe einen Verlauf, die immer mehr zu einem vereinfachten Konzept tendiert, vermutlich um größere Marktsegmente abschöpfen zu können und jüngere Spieler als Käufer zu gewinnen. Das kann durchaus seine Führsprecher finden, mir persönlich gefällt das überhaupt nicht. Deshalb vermute ich mal, dass der kommende Teil auch als Konsolenversion angeboten wird (bei Sega nur logisch).
Bis jetzt habe ich mir jeden Titel außer Napoleon zum Release geholt, den kommenden Teil, werde ich mir, wenn überhaupt nur als Goldversion für nen 10er oder so holen.
Für das Spiel hier gibt’s 1 Stern
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelprächtig, 14. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
1. Kauf der Software:
Den kauf der DVD hätte ich mir sparen können - ich wollte damit den Steam Megadownload umgehen.
Leider hat die Instalationsroutine über das lästige "Steam" ersteinmal satte 7,5 GB heruntergeladen und dann hatte ich ein Spiel, was mir ständig abgestürzt ist. Zunächst musste ich in diversen Forum auf Hilfesuche gehen um irgendwann herauszufinden, das es ein Grafikkartentreiberproblem war. Beim Hersteller keine Spur von Support.

2. Das Spiel selbst:
Das Spiel ist macht die ersten Stunden Spaß, wurde mir aber eher schnell langweillig.
Es ist dem Vorgänger ähnlich und eher ohne Tiefe. Fast das gleiche Schema, nur mit besserer Grafik.
Es gibt ein paar nette Zusätze, aber die machen das Spiel auch nicht über längeren Zeitraum spielbar.
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Total War: Rome II - [PC]
Total War: Rome II - [PC] von SEGA (Windows 7 / 8 / Vista / XP)
EUR 31,70
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