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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legendär...!!
Zunächst muß ich zugeben, daß ich diesen Film, als ich ihn zum ersten Mal sah, nicht besonders mochte: Sentimental und ein wenig dialoglastig, schien er mir eine verpaßte Chance zu sein, angesichts des für einen Psychothriller reizvollen Umfeldes (in einer Irrenanstalt, die jedoch ziemlich schnell verlassen wird). Dann, beim zweiten Ansehen,...
Veröffentlicht am 10. April 2005 von Christian Siebmann

versus
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Film klasse - DVD eine Katastrophe!
Als erstes vorweg - diese Rezension betrifft nicht den Film selbst - der hervorragend ist und den man unbedingt haben sollte. Aber gerade deshalb ist es so frustrierend dass diese DVD die Originaltonspur nicht enthält - was in den heutigen Zeiten doch wirklich zum Standard gehören sollte! Wenn Sie also einen Film auf Deutsch ohne jegliche Geräuschkulisse...
Veröffentlicht am 24. Februar 2011 von Lea Braun


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Film klasse - DVD eine Katastrophe!, 24. Februar 2011
Als erstes vorweg - diese Rezension betrifft nicht den Film selbst - der hervorragend ist und den man unbedingt haben sollte. Aber gerade deshalb ist es so frustrierend dass diese DVD die Originaltonspur nicht enthält - was in den heutigen Zeiten doch wirklich zum Standard gehören sollte! Wenn Sie also einen Film auf Deutsch ohne jegliche Geräuschkulisse - also wie im Studio gesprochen - haben wollen, dann kaufen Sie diese Special Edition, wenn Sie aber den echten Film wollen - auf gar keinen Fall, weil sie sonst so wie ich komplett frustiert und vergeblich nach dem Englischen Originalton suchen werden, der einfach nicht enthalten ist.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legendär...!!, 10. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Ich kämpfe um dich - Spellbound (DVD)
Zunächst muß ich zugeben, daß ich diesen Film, als ich ihn zum ersten Mal sah, nicht besonders mochte: Sentimental und ein wenig dialoglastig, schien er mir eine verpaßte Chance zu sein, angesichts des für einen Psychothriller reizvollen Umfeldes (in einer Irrenanstalt, die jedoch ziemlich schnell verlassen wird). Dann, beim zweiten Ansehen, wurde mir klar, daß hinter diesem etwas oberflächlichen Mangel ein interessantes Themengebilde steckt: Ingrid Bergman muß, als spröde Psychaterin, nicht nur um ihren psychisch kranken Geliebten kämpfen, sondern vor allem um sich selbst, um ihr eigenes Gefühlsleben, das sie bisher unterdrückt hatte und das sich nun gewaltsam einen Weg nach außen bahnt; der Gedanke, Gregory Peck könnte schuldig sein, würde sie selbst spalten, sie auf ewig ihren Gefühlen entfremden, und wie sich herausstellt, muß sie, um ihm helfen zu können, tatsächlich beides sein: Psychaterin UND Geliebte - Symbiose und nicht Spaltung ist die Lösung.
Der Film enthält nebenbei Momente, die Filme wie "Vertigo" und "Marnie" bereits vorwegnehmen: Die Dali-Traumsequenz ist kaum zu beschreiben, die Szene im Operationssaal wirkt höchst delierend, die erste Kußszene eher verzweifelt als glücklich, und sobald Ingrid Bergman die Zusammenhänge sowie den wahren Mörder durchschaut, hämmert sein entlarvendes "Ich kannte Edwards - kannte, kannte, KANNTE!!" durch ihre Gehörgänge - und die des Zuschauers.
Als ich den Film irgendwann das dritte Mal ansah, wurde er endgültig auch für mich zu dem, was er seit 60 Jahren ist: Ein Klassiker, sowohl von Hitchcock als auch innerhalb der Filmgeschichte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Besetzung. Großartiger Film, 26. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Ich kämpfe um dich - Spellbound (DVD)
Gibt es eigentlich einen wirklich schlechten Film von Alfred Hitchcock? Ich habe noch keinen gesehen. Auch diese Produktion von 1945 ist sehr gelungen. Die Hauptrollen spielen eine fantastische Ingrid Bergman in der Rolle der Dr. Constance Petersen und Gregory Peck.

Wir sind Zeuge der Geschehnisse in der Nervenheilanstalt „Green Manors“, wo uns zunächst Rhonda Fleming als leicht verwirrte Patientin eine tolle Vorstellung gibt. Der Leiter der Klinik, Dr. Murchison (Leo G. Carroll), soll durch Dr. Edwardes (Peck) abgelöst werden. Nach seiner Ankunft stellt sich alsbald heraus, dass jedoch Dr. Edwardes selbst nicht ganz gesund zu sein scheint und so kommen allen Beteiligten allmählich Zweifel an der Identität des neuen Klinikleiters. Was löst seine seltsamen Anfälle aus? Wer ist er wirklich? Was hat Dr. Petersen mit ihm zu tun? Was will die Polizei von ihnen? Und welche Rolle spielt Dr. Murchison?

Ingrid Bergman gibt die eher kühle Frau Dr., die jedoch nach Erscheinen des angeblichen Dr. Edwardes unerwartet aufblüht. Sie ist die einzige Person, die zu ihm hält und mit ihm versucht, die Umstände seiner Krankheit aufzuklären. Dabei stellt sich heraus, dass auch in der Klinik nicht alles so koscher ist. Und schließlich hilft sie ihm, seine wahre Identität herauszufinden.

Was man hier sieht, sind einfach großartige Schauspieler in einer großartigen Handlung. Das ist noch Schauspielkunst. Der größte Teil des Films könnte auch in einem Theater vor Publikum spielen, man würde kaum einen Unterschied bemerken. Gestik, Mimik und Körpersprache werden perfekt beherrscht. Vor allem die Präsenz von Ingrid Bergman ist ein klares Plus dieses Films, sowohl von der schauspielerischen Leistung her als auch optisch. Sie spielt die kühle Frau Dr., um dann aufzublühen. Das macht sie großartig und sie würde sicher heute noch andere Kolleginnen an die Wand spielen, wenn sie denn später geboren worden wäre. Von ihrer Mimik und Optik her könnte man sogar ganz frech fast sagen, diese Frau strahlt unheimlich viel Sex aus, ohne auch nur ein Kleidungsstück entfernen zu müssen. Sie war die richtige Darstellerin zu jener Zeit für diese Filme. Das muss Alfred Hitchcock wohl ebenso gesehen haben, da er sie auch für andere Filme engagierte.

Gregory Peck spielt gewohnt gut, so wie man es von ihm kennt. Dann wäre da noch Leo G. Carroll, dessen markantes Gesicht eine besondere Erscheinung ausstrahlt, nahezu autoritär und doch irgendwie gütig. Ihn hat Hitchcock öfters in seine Filme eingesetzt, genau so wie Peck. Das mag sicher nicht an Schauspielermangel gelegen haben, dass er alle drei Darsteller wiederholt einsetzte, sondern wird seinen Grund gehabt haben. Wenn man diesen Film sieht, kennt man den Grund.

Wer von der Action, Effekthascherei und vom Tempo heutiger Filme mal loslassen und eine spannende und interessante Story in Kombination mit hervorragenden Darstellern sehen möchte, ist hier auf jeden Fall gut bedient. Hitchcock war nicht umsonst ein Meister seines Fachs und wird heute noch als ganz Großer verehrt.

Als Bonus enthält die DVD u. a. einige interessante Biografien und Filmografien aller Hauptdarsteller und von Hitchcock selbst.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Um diesen Mann würde ich auch kämpfen ... ;-D, 6. Juni 2012
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ich kämpfe um Dich [Limited Edition] (DVD)
Obwohl Alfred Hitchcock der romantischen Liebe im Allgemeinen sehr misstraut haben soll, ist dieser Film in diesem Sinne schon fast kitschig zu nennen. Ingrid Bergman und Gregory Peck in ihren Rollen als engagierte Psychoanalytikerin und unter Amnesie leidenden Arzt geben allerdings ein unwiderstehliches Paar ab. Dabei ist die Geschichte spannend, temporeich und anspruchsvoll inszeniert. Die Thematik der Psychoanalyse in den Vordergrund zu stellen, wurde hier erstmals filmisch umgesetzt, wobei man anmerken muss, dass die Ernsthaftigkeit des Themas dem Unterhaltungswert des humorvollen Dramas geopfert wurde. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Regisseur sich hier ein wenig lustig macht und die inneren Widersprüche der handelnden Figuren machen einen großen Reiz der Geschichte aus. Das muss man einfach erlebt haben!

Es ist die berühmte Liebe auf den ersten Blick und sie trifft ausgerechnet eine Frau, der man eine solch romantische Ader überhaupt nicht zugetraut hätte: Flankiert von ihren Berufskollegen am abendlichen Esstisch der Nervenklinik wird die sonst eher sachlich-kühle Dr. Constanze Petersen (wunderbar temperamentvoll und wendig: Ingrid Berman) ihrem neuen Chef vorgestellt, dem attraktiven und überraschend jungen Dr. Edwardes (Gregory Peck), den sie fortan mit strahlenden Augen ansieht. Ihrem Liebesblick entgeht allerdings nicht, dass sich der neue Arzt sehr merkwürdig verhält und sie vermutet eine schwere psychische Störung. Bald stellt sich heraus, dass der Neue keinesfalls der erwartete Dr. Edwardes ist, sondern nur dessen Identität angenommen hat. Da der wahre Dr. Edwardes spurlos verschwunden ist, gerät der verwirrte Fremde, der unter akuter Amnesie leidet unter Mordverdacht. Dr. Petersen ist jedoch davon überzeugt, dass der offenbarte Schuldkomplex des Verwirrten bereits durch ein Kindheitserlebnis geprägt wurde und nun durch ein traumatisches Erlebnis den Zustand des armen Mannes eine psychische Störung ausgelöst hat. Sie ist entschlossen, den Patienten selbst zu behandeln, dessen feingeistige Natur sie bereits tief berührt hat. Die beiden fliehen wie ein Liebespaar in das Haus des ehemaligen Mentors von Constanze, wo alsbald mit der Tiefenanalyse mittels eines Traumes begonnen wird. Der ältere Professor (zurecht für den Oscar nominiert: Michael Tschekov) ist skeptisch: Ist eine verliebte Frau überhaupt in der Lage eine objektive Diagnose zu stellen? Begibt sie sich nicht in die reale Gefahr ihr Herz an einen Mörder zu hängen? Tatsächlich nehmen die Ereignisse nach Abschluss der Therapie eine ganz erstaunliche Wendung...

Auf dem Cover der DVD wird vollmundig erwähnt, dass Salvador Dali die Traumsequenzen des Filmes entworfen hat. Von den sehr phantasievollen Entwürfen ist dann allerdings nur sehr wenig geblieben; die Traumszenen sind relativ kurz. Die Kameraführung dagegen ist exzellent und lässt kaum Wünsche offen. Die Farbe Weiß hat in der Erzählung eine besondere Bedeutung und hier besonders in Verbindung mit dunklen Linien - eine wirklich sehr vorteilhafte Metapher, die in einem Schwarz-Weiß-Film ganz besonders zum Glänzen kommt. Außerdem gibt es zwei fabelhafte Szenen die eine ganz besondere Perspektive haben: Da gibt es einmal eine Sequenz als man als Zuschauer quasi ein Glas Milch mit austrinkt und dabei durch den Boden des Glases durch einen Tunnelblick die Umgebung wahrnimmt - bis das Glas leer ist und ausgeblendet wird. In der anderen Szene hat sich der Regisseur etwas ganz besonderes einfallen lassen und einen Farbeffekt in ein Schwarz-Weiß-Bild eingefügt (auf diese Szene kann aufgrund der Spoilergefahr allerdings hier nicht näher eingegangen werden).

Erwähnenswert ist auch die eindringliche und geradezu unheimliche Filmmusik, die besonders dann in den Vordergrund kommt, wenn die Schauspieler schweigen müssen. Die Skiszene mit den Hauptbeteiligten steigert sich durch die musikalische Unterhaltung wesentlich in ihrem Spannungsgehalt, um ein Beispiel zu nennen. Der Komponist Miklos Rozsa ist für sein Werk mit einem Oscar ausgezeichnet worden.

Eigentlich müsste man bei der Beurteilung dieses Artikels wohl einen Stern abziehen: gibt es doch weder den englischen Originalton, noch Untertitel oder gar irgendwelche erwähnenswerten Extras. Aber dies ist einfach nicht möglich: Denn dieser Film ist wirklich Hollywood Gold - selbst in dieser eher mickrigen Ausgabe!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat mir gut gefallen, 15. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich kämpfe um Dich [Limited Edition] (DVD)
Der Film hat mir gut gefallen. Bin ein Fan von Gregory Peck und er spielt hier wirklich gut. Mich hat auch die interessante Geschichte angesprochen. Ist absolut empfehlenswert, nicht nur für Hitchcock Fans, da auch die Romantik nicht zu kurz kommt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wundervoller Film mit zwei Superstars !, 12. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Ich kämpfe um Dich [Limited Edition] (DVD)
Ich beziehe mich hierbei nicht auf die DVD, sondern auf die VHS-Version. Die Handlung (Thema Trauma und Psychoanalyse) ist genial dargestellt und die Hauptdarsteller einfach umwerfend. Wer diesen Film nicht gesehen hat, hat wirklich was versäumt !
Unbedingte Kaufempfehlung !
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rot ist enthalten!, 12. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Ich kämpfe um dich - Spellbound (DVD)
Kurz ergänzt: Die 2 Frames dauernde rot eingefärbte Szene am Ende des Filmes ist auf dieser DVD enthalten!!! Und eine Anmerkung zu "deepred":
Der Film wurde in Deutschland 1952 synchronisiert mit den damaligen technischen Möglichkeiten. Alle Aufführungen von "Spellbound - Ich kämpfe um Dich" wurden und werden in dieser Snchronfassung gezeigt (TV, VHS). Auf der DVD wurde der Ton nach besten Wissen - soweit die technischen Möglichkeiten es zuließen - aufbereitet und restauriert. Und ich finde, das Ergebnis kann sich hören lassen (kein dem Lichttonverfahren typisches Knistern hörbar!), zumal der US-Originalton (von 1945) nur marginal in den Höhen besser ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verzaubert, 27. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich kämpfe um dich - Spellbound (DVD)
Der deutsche Titel lässt Arges vermuten, was gottseidank nicht zutrifft. Der des Originals bezieht sich wohl eher auf die Hauptdarstellerin Ingrid Bergman. Sie ist von ihrem Partner Gregory Peck einfach 'verzaubert' und gibt die trockene Wissenschaftlerin Constanze, die mit Männern ebenso Probleme hat, wie mit ihrer großen Brille. Soll heißen Blaustrumpf erliegt Charmebolzen! Das ist bei der Bergman doppelt amüsant, da man weiß, dass sie im wirklichen Leben ein partnerverschlingender Vamp war.
Immerhin ist es einer der ersten Filme, die versuchen sich der Psychoanalyse thematisch zu nähern. Es geht um Gedächtnisverlust und die Frage ist ihr Geliebter ein Mörder und Betrüger? Natürlich nicht! Hilfe gibt es von einem führenden Wissenschaftler, der eher als drolliger Zausel daherkommt. Die fachliche Grundlage der Dialoge gehört heute eher in die Schmunzelecke. So hat sich das wohl Klein Erna anno 1945 vorgestellt.
Optisch bemerkenswert sind die Traumsequenzen und die Skiabfahrten. Die Spannung kommt erst gegen Ende und hält sich in Grenzen.
So bleibt der Film ein archivarischer Eckpfeiler, den man sich ganz entspannt anschauen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Haus von Dr. Edwardes...., 12. August 2011
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich kämpfe um dich - Spellbound (DVD)
Green Manor, ein angesehenes Krankenhaus für Geisteskrankheiten in Vermont, steht vor einem Leitungswechsel. Der altgediente und äusserst beliebte Dr. Murchison (Leo G. Carroll) soll nach einem Schwächeanfall in den wohlverdienten Zwangsruhestand gesetzt werden. Zum Nachfolger wurde der rennomierte Psychiater Dr. Edwardes (Gregory Peck) werden, der bereits mehrere Fachbücher zum Thema Psychiatrie verfasst hat.
Die einzige Frau unter der Ärzteschaft ist die schöne, aber sehr kühle Dr. Constanze Peters (Ingrid Bergman), die von ihren Kollegen Dr. Fleurot (John Emery) oder Dr. Graff (Steven Graff) immer mal wieder erfolglos angehimmelt wird.
Als dann der junge Dr. Edwardes tatsächlich auftaucht, offenbart sich aber die gefühlvolle Seite der kühlen Analytikerin, die beiden verlieben sich spontan nach einem gemeinsamen Spaziergang ineinander.
Doch nicht nur Constance bemerkt, dass mit dem neuen Chef irgend etwas nicht stimmt. Er erleidet im OP plötzlich einen Schwächeanfall, fürchtet sich vor der Farbe weiss, wenn paralllele Linien darauf sichtbar sind.
Schnell wird aus dem Arzt ein potentieller Patient. Bald steht der Verdacht im Raum, dass der vorgebliche Dr. Edwardes in Wirklichkeit ein paranoider, an Gedächtnisverlust leidender Betrüger sein könnte.
Tatsächlich hat auch Edwardes Zweifel an seiner jetzigen Identität und glaubt sogar, dass ein Mord geschehen ist und er der Mörder des richtigen Dr. Edwardes sein könnte.
Edwardes flieht unter dem Decknamen John Brown nach New York, Constance folgt ihm dorthin spontan, denn er wird bereits als Hochstapler von der Polizei gejagt.
Sie findet ihren Angebeteten im Empire Hotel und bringt ihn bei ihrem ehemaligen Lehrer Dr. Alexander Bruhlov (Michael Chekov)in Rochester unter.
Dort beginnt die Traumanalyse mit einem immer mehr gefährlich wirkenden Patienten. Die Psychoanalyse führt ihn in seine Kindheit und auch in ein Skigebiet namens Gabrielstal...
Alfred Hitchcocks 1944 entstandener Film "Ich kämpfe um dich" heisst im Original Spellbound und war ein Kassenhit zu seiner Zeit.
Der Film wird meistens nicht zu Hitchcocks Meisterwerken gezählt, weil er wohl das Thema der Freudschen Psychoanalyse nicht immer realitätsnah einsetzt. Das mag sein, aber der Film hat dafür andere großartige Momente. Eine unvergesslich paranoid wirkende Filmmusik von Miklos Rosza, eine geniale Traumsequenz von Salvador Dali, die Filmgeschichte gemacht hat.
Ausserdem ist ein Höchstmaß ein Spannung und Suspence eingebaut, der Zuschauer, der den Film zum ersten Mal schaut, sieht den Patienten nicht nur mit den Augen der liebenden Constance. Er ist also eher hin- und hergerissen, ob die Frau naiv durch die rosarote Brille schaut oder ob sie aufgrund ihrer klaren Gefühle als Einzige den echten Durchblick bewahrt.
Meisterhaft ist die letzte halbe Stunde, als sich langsam das Rätsel wie ein geheimnisvolles Puzzle immer mehr offenbart, dazu braucht es die Erinnerung an die Kindheit und auch an die Geschehnisse während einer Skifahrt.
Der Film gruselt sogar gekonnt aufgrund seiner immer verborgenen Geheimnisse, erst am Ende steigt Ingrid Bergman eine Treppe empor in Richtung Wahrheit.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ingrid Bergmann in Hochform!, 19. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Film ist spannend bis zur letzten Sekunde! Was ist das Geheimnis dieses Mannes, der seine wahre Identität durch Amnesie verloren hat, und nur durch die Liebe und Klugheit einer Frau gerettet wird?
Ingrid Bergmann sieht zum Niederknien schön aus und spielt hervorragend. Alle Rollen sind wunderbar besetzt. Ich persönlich finde auch Gregory Pecks Darstellung sehr überzeugend. Die Regie ist erstklassig, so muß ein guter Film geschnitten und gefilmt sein. Man ist die ganze Zeit dicht dran an den Darstellern, Großaufnahmen, viele Szenen erzeugen regelrecht Gänsehaut! Die Filmqualität ist sehr gut.
Der Film ist ein ganz eigenes Kunstwerk.
Einer meiner Lieblingsfilme, den ich immer wieder ansehen werde.
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Alfred Hitchcocks: Ich kämpfe um dich (1945) [DVD]
Alfred Hitchcocks: Ich kämpfe um dich (1945) [DVD] von Alfred Hitchcock (DVD - 2012)
EUR 7,99
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