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5.0 von 5 Sternen Commander Shepard meldet sich zurück.....
und wie!! Also ich bin von der Fortsetzung begeistert und muss sagen das sich im Gegenzug zum Vorgänger eine Menge verbessert hat. Da es sich hier um ein Rollenspiel mit recht komplexer Story handelt ist es zu empfehlen, ja eigentlich Pflicht den ersten Teil gespielt zu haben! Eine richtig gute Sache wie ich finde ist die Möglichkeit seinen Mass Effect 1...
Veröffentlicht am 27. November 2012 von Rene

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unvollständige Version?
Ich möchte einmal ganz speziell auf diese Version aus der Software Pyramide eingehen!
Ich habe das Problem das sich das Spiel absolut nicht starten lässt! Gekauft habe ich zwar bei Media Markt aber das Problem könnte sich durch ganze Produktions Chargen ziehen.
Ich vermute das die hier angebotenne Version unvollständig ist, es fehlen...
Veröffentlicht am 3. Januar 2013 von Tim


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unvollständige Version?, 3. Januar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] (Computerspiel)
Ich möchte einmal ganz speziell auf diese Version aus der Software Pyramide eingehen!
Ich habe das Problem das sich das Spiel absolut nicht starten lässt! Gekauft habe ich zwar bei Media Markt aber das Problem könnte sich durch ganze Produktions Chargen ziehen.
Ich vermute das die hier angebotenne Version unvollständig ist, es fehlen scheinbar Dateien die zum starten unumgänglich sind. Namentlich: EACoreServer.exe und zwei weitere deren genaue Namen ich grade nicht zur Hand habe. Dahinter verbirgt sich (ich kann leider nur Vermutungen anstellen) warscheinlich eine Art Kopierschutz. Ich gehe davon aus das der Eigentliche Kopierschutz nachträglich verändert wurde und das neue System es schlicht nicht auf diese DVDs geschafft hat. Ich habe das Spiel nun über Origin aktiviert (mit dem immerhin beiligenden DVD Key) und lade es nun nochmal darüber runter. Allein dort sehe ich schon das der Download größer ist als die zuvor Installierten Dateien was meine Theorie untermauern sollte!
Ich will hier nichts schlecht reden. Nur ein Problem beschreiben was mir wiederfahren ist, es muss nicht sein das es pauschal bei jedem auftritt.
Von den Dateien weiß ich allerdings von einem offiziellen Tip vom EA Support den jemand in einem Forum gepostet hat. EA sieht einen Lösungsweg vor wenn einem diese Dateien fehlen. Allerdings fehlt mir offenbar noch eine weitere Datei um diesen Weg anzugehen...

Darüberhinaus währe ich dankbar von jemandem zu hören der ein ähnliches Problem hatte und eine Lösung gefunden hat!
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5.0 von 5 Sternen Commander Shepard meldet sich zurück....., 27. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] (Computerspiel)
und wie!! Also ich bin von der Fortsetzung begeistert und muss sagen das sich im Gegenzug zum Vorgänger eine Menge verbessert hat. Da es sich hier um ein Rollenspiel mit recht komplexer Story handelt ist es zu empfehlen, ja eigentlich Pflicht den ersten Teil gespielt zu haben! Eine richtig gute Sache wie ich finde ist die Möglichkeit seinen Mass Effect 1 Spielstand zu importieren und somit seinen alten Charakter und die damit verbundenen Entscheidungen die man im ersten Teil getroffen hat in das Spiel einzubringen. Was die Story des Spiels betrifft dreht es sich natürlich wieder um die Reaper wobei diesmal auch eine neue "Gruppierung" auftritt was das ganze gleich von Anfang an spannend macht. Das Ganze gestaltet sich generell wesentlich spannender als der erste Teil und somit verspürte ich in den !!!30 Stunden!!! Spielzeit keinerlei Langeweile. Diese Zeit dürfte eigentlich so gut wie alle Nebenmissionen beinhalten von denen ich bei Abschluss des Spiels nur noch eine im Log hatte und auch nicht wüsste wo noch andere versteckt gewesen sein sollen, aber man weiss ja nie.

Die Grafik hat sich um einiges verbessert ist aber natürlich veraltet. Trotz allem finde ich sie nett anzusehen und teilweise doch recht hübsch. Ein Vorteil daraus ist das es natürlich auf älteren Systemen somit noch gut laufen sollte.

Da ich mir die englischsprachige Version bei Origin online gekauft habe kann ich zu der deutschen Synchronisation leider nichts sagen, die englische Vertonung ist allerdings erste Klasse! Den dritten Teil habe ich (leider) auf deutsch und muss sagen das man sich erstmal wieder an die Stimme von Shepard gewöhnen muss da sie im Original doch wesentlich "männlicher" klingt. Was den Sound im allgemeinen betrifft hab ich weder Kritik noch Lob anzubringen, Waffensounds sind zweckmäßig und die Musik passend und an den richtigen Stellen eingebracht.

Das Gameplay finde ich doch recht einsteigerfreundlich und für Kenner des ersten Teils (was und da wiederhole ich mich, jeder der diesen Teil spielen will eigentlich sein sollte) nichts neues. Steuerung über W,A,S und D, laufen und sonstige Aktionen wie in Deckung gehen, Türen öffnen usw. werden mit der Leertaste aktiviert, Nahkampfangriffe werden mit Druck auf "F" ausgeführt und "shift" ruft ein ingame Menü auf (das Spiel ist dabei pausiert) was einem ermöglicht die eigenen Waffen sowie die der Mitstreiter zu wechseln sowie Spezialkräfte und -fähigkeiten aller Truppmitglieder einzusetzen. Lässt man "shift" wieder los läuft das Spiel wieder weiter und die Aktionen werden entsprechend ausgeführt. Auch in diesem Teil der Serie gilt es einige Folgenschwere und weniger dramatische Entscheidungen zu treffen wovon einige dann widerum mehr oder weniger Einfluss auf den Spielverlauf und natürlich auch wieder auf den nächsten Teil der Serie nehmen. Eine tolle Sache die einen das ein oder andere Mal doch etwas grübeln lässt bevor man eine Antwort gibt! Selbst die ganzen Dialoge die man so mit seiner Crew im Laufe der Zeit führen kann um deren Loyalität zu steigern sind interessant und Enthüllen die Hintergrundgeschichten zu den einzelnen Crewmitgliedern.

Ich kann dieses Spiel nur jedem empfehlen der Rollenspiele mag. Es ist spannend, hat eine doch sehr gute Spielzeit und ist für Leute die den ersten Teil bereits gespielt haben sowieso Pflicht!!! :-)
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5.0 von 5 Sternen ME 2 - Besonders für Fans von Actionrollenspielen ein Muss!!, 29. Oktober 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] (Computerspiel)
Mass Effect 2 ist eines meiner Lieblings-Rollenspiele, obwohl weniger Rollenspiel und mehr Action enthalten ist. Aber genau diese Mischung aus Action Adventure und Rollenspiel hat mir an Mass Effect 2 so gut gefallen. Weil ich den Vorgänger nicht gespielt habe, war ich zunächst verunsichert, ob ich das Spiel überhaupt kaufen sollte. Viele Spielemagazine haben mich davor gewarnt, dass man ohne Mass Effect die Story von Mass Effect 2 nicht verstehen würde. Trotzdem muss ich sagen, dass ich der Handlung gut folgen konnte, wenn ich auch nicht alles auf Anhieb verstanden habe. Aber jetzt zur Rezension, ich versuche euch das Spiel unter mehreren Aspekten vorzustellen, damit ihr wisst, was bei einem Kauf auf euch zukommt. Zum Schluss sage ich dann noch für wen das Spiel geeignet ist und gebe ein Fazit.

Handlung/Story 4/5

Zur Story kann und will ich nicht zu viel sagen, da ich den Vorgänger schließlich nicht gespielt habe und natürlich auch nicht spoilern will. Nur so viel sei verraten, in der Milchstraße(Spielwelt von Mass Effect) finden seltsame Entführungen und Zerstörungen von menschlichen Kolonien statt. Allerdings weiß niemand genau, von wem diese Entführungen und Auslöschungen getätigt werden. In dieser Beziehung tritt Kommander Shepard, Protagonist und Spielperson des Spiels, ins Rampenlicht. Er soll in dieser merkwürdigen Angelegenheit Licht ins Dunkel bringen, was soviel heißt wie stell eine schlagfertige Truppe zusammen und rette die Menschheit vor dem sicheren Untergang. Die Story an sich ist originell und spannend. Allerdings ist sie auch sehr geradlinig und man kann sich sicherlich schon vorstellen, wie sie endet. Ernste Themen wie Verrat, Betrug und Rache kommen dabei sehr oft vor und sind sehr gut eingebunden. An für sich ist die Story gut gelungen, im Großen und Ganzen aber zu geradlinig. Die Spannung stimmt aber.

Zwischensequenzen 5/5

Wichtig für Rollenspiele sind selbstverständlich auch die Zwischensequenzen und die sind bei Mass Effect 2 grandios gelungen. Es ist alles dabei: Mal actionreich, mal informativ und auch mal betrügend. Während der tiefgehenden Zwischenfilmchen hat man ebenfalls die Möglichkeit zu entscheiden, was man sagt. Das wirkt sich dann möglicherweise darauf aus, wie eine Mission weitergeht oder wie ein bestimmter Charakter auf die Spielfigur reagiert. Tolle Zwischensequenzen, hier gibt es nichts zu kritisieren.

Gameplay 4/5

Das Gameplay ist für ein Rollenspiel sehr actionreich und leider auch etwas abwechslungsarm. Die wohl meiste Zeit des Gameplays nehmen die spannenden und actionreichen Gefechte ein, in denen ihr gegen die verschiedensten Gegner kämpft. Ab und zu müsst ihr gegen ein mächtigen Bossgegner bestehen, gegen den es eine bestimmte Taktik erfordert.Taktik ist auch ein gutes Stichwort für die Gefechte, denn wenn ihr während eines Kampfes auf die Pausetaste drückt könnt ihr euren Begleiter an bestimmte Orte verweisen und ihn seine Fähigkeiten einsetzen lassen, das ist dann ganz rollenspieltypisch und macht die Gefechte interessant. Wenn ihr nicht an der Front kämpfen müsst, dann unterhaltet ihr euch oft mit NPCs, um so z.B. wichtige Informationen herrauszufinden, die zur Erfüllung einer Mission nötig sind. An Bord eures eigenen Schiffes, der Normandy, könnt ihr beispielsweise nach Upgrates für euch und euer Team forschen lassen, wenn euch allerdings die Rohstoffe für eine Aufwertung fehlen, könnt ihr unentdeckte Planeten nach Rohstoffen abscannen und diese bergen. Ab und an stoßt ihr bei dem recht stupiden Plantenscannen auf Nebenmissionen. Insgesamt also ein sehr gelungenes Gameplay, dem es leider an Abwechslung mangelt.

Grafik 5/5

Die Grafik von Mass Effect 2 ist sehr gut gelungen. Gesichter sehen hervorragend aus und auch die Umwelt kann sich sehen lassen. Vor allem auf dem Großstadtplaneten kann man die wunderbare Aussicht genießen. Die Grafik ist somit ein wunderbarer Teil des Spiels, an dem man nun wirklich nicht rummeckern kann.

Sound und Sprache 5/5

Sound und Sprache sind ebenfalls ein Element des Spiels, an denen es nichts auszusetzen gibt. Die Charaktere reden allesamt Deutsch, die Musikstücke sind stets passend zur Stimmung und die Geräuscheffekte beim Schießen oder bei Explosionen haben auch alle 5 Sterne verdient. Auch hier verdientes Lob.

Steuerung 3/5

Mass Effect 2 lässt sich außerhalb von Gefechten solide steuern, in den Kämpfen allerdings, wie zu denken, wird die Steuerung etwas unpräzise. Dies betrifft besonders das Deckungssystem, das nicht immer so reagiert, wie man es gerne möchte. Das Zielen mit der Maus funktioniert dagegen einwandfrei. Die Steuerung ist also letztendlich bis auf das Deckungssystem solide gelungen.

Spielwelt und Atmosphäre 5/5

Die Spielwelt von Mass Effect 2 ist sehr groß geworden, kein Wunder ihr könnt ja auch die komplette Milchstraße entdecken und erforschen (natürlich nicht jeden Planeten). Die Spielwelten an sich sind sehr unterschiedlich gestaltet. Während einer Mission besucht ihr beispielsweise die Großstadt Illium, in einer anderen eine dreckige Raumstation, in der es von Gewalt nur so wimmelt. Die Atmosphäre nimmt so einen wichtigen Platz ein und macht die Spielwelt glaubwürdig. Toll für die Atmosphäre und für die Glaubhaftigkeit der Spielwelt sind so auch die zahlreichen Nachrichtendurchsagen auf bestimmten Planeten. Außerdem unterhalten sich die NPCs z.B über Sachen, die der Spielcharkter selbst getätigt hat, so erlegt ihr auf einem Planten ein harten Bossgegner, später unterhalten sich die Leute über eure Meisterleistung. Glaubhafter hätten Spielwelt und Atmosphäre gar nicht sein können, hierdran müssen sich wohl auch kommende Rollenspiele messen lassen.

Fazit: Wer Actionrollenspiele mag kann hier ganz klar zugreifen, der Mix aus Dialogen und actionreichen Gefechten ist einfach Klasse gelungen. Beinharte Rollenspieler sollten sich den Kauf allerdings noch einmal überlegen und eher einen Blick auf Dragon Age werfen, wo definitiv mehr Rollenspiel enthalten ist.
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5.0 von 5 Sternen Gut, 21. Oktober 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] (Computerspiel)
Handlungsmäßig kann das Spiel nicht einmal ansatzweise mit seinem Vorgänger mithalten. Sie ist ein Witz im Vergleich zu ME1 und zudem auch noch berechenbar. Dafür wird sie etwas intensiver erzählt und es sind diese super sauber geputzten Elemente verschwunden, die der Vorgänger enthielt, die sicherlich vielen auf den Keks gegangen sind.
Es ändert jedoch nichts daran, dass sie wahrlich wahrlich nicht sehr einfallsreich waren, als sie sich die Abfolge der Ereignisse ausgedacht haben, nur das Drumherum, also die Begleitung zur Handlung und die Entscheidungen.

Dafür ist der Spielspaß deutlich höher als beim ME1. Mir persönlich gefällt es sehr viel besser als die erste Ausgabe und ich kann so ein Spiel auch für lange Zeit spielen.

Viele haben sich über den übermäßigen Anteil an Aktion beschwert. Das kann tatsächlich schnell zu Kopfschmerzen führen. (Kopfschmerzspiel, bei dem man die Handlung vergisst, weil man nur noch herumballert.) Muss man entweder genau dran Spaß haben oder einen geringeren Schwierigkeitsgrad wählen, dass es weniger anstrengend ist (was ich persönlich allerdings nicht tun würde).

Sonst bliebe aber nicht viel zu bemängeln. Das Spiel ist lang, was nicht gewöhnlich ist, man halt also länger etwas von seinem Geld und der Investition als bei so manch anderem. Es ist wie der Vorgänger sauber und ordentlich programmiert mit nur wenig Bugs. Die Grafik ist ausgezeichnet! Es gibt sehr sehr viele Entscheidungsmöglichkeiten. Nicht nur während des Spiels, sondern auch wenn man sich seinen Charakter selber erstellt oder sogar aus dem Vorgänger direkt importiert, inklusive aller Entscheidungen. Es werden andernfalls Entscheidungen vorgegeben, welche die Person "Shepard" gewählt haben soll.

Man kann also alle seine persönlichen Entscheidungen aus der Vorgängerversion in diesen Spiel übertragen, auf sehr schöne Weise weiter führen und dann der bislang letzten Version, Mass Effect 3, überstellen. Bei diesem Spiel wird dann ganz besonders die Tragweite seiner Handlungen berücksichtigt und auf sie Bezug genommen.

Demnach ist es drin, alle Teile mehrere Male zu spielen, immer wieder anders zu agieren und es dann durch die gesamten "Abschnitte" weiter zu führen, gestalten, zu ändern und ihre Reichweite zu bestaunen und zu genießen. Sehr schön gemacht, sehr angenehm für den Spieler. Man hat viel von seinem Geld!

Ich finde es das schönste, sich eine scharfe Blondine zu erstellen (nicht ganz leicht, dass die auch noch in Mass Effect 3 scharf ist, man muss sie meistens dann verändern), die man dann den Rest des Spieles steuern darf, was ich nur weiterempfehlen kann.
In Mass Effect 2, auch in der ungeschnittenen Version, kann man dann auch als weibliche Shepard mit der Assistentin der Normandy flirten, wie man will. Das ist sicherlich moralisch sehr streitbar, ich halte auch nicht ganz so viel davon, leider ist es nur so, dass auch das sehr viel Spaß macht, was ich nun einmal zugeben muss. Und wer alles richtig macht, kann nach dem Ende und der Rettung der Crew mehr als nur "Flirterei" sehen...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstens sterben, zweitens Menschheit retten, 30. November 2012
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] (Computerspiel)
Biowares erster Part der Shepard-Trilogie war Sci-Fi-Kost ganz nach meinem Geschmack, und für mich als nicht-eingefleischter, aber lernbereiter RPG-Spieler/Anfänger gar ein recht zugänglicher Titel. Tiefgründig die Handlung (und zudem sehr epochal inszeniert), sehr groß das ME-Universum, vielfältig wie interessant seine Bewohner diverser Rassen. Die Rollenspiel-typischen Gameplay-Elemente boten für Genre-Experten zwar keinen sehr großen Spielraum zum Austoben, an Kampfaction, Forschungsdrang und Entdeckungsreisen mangelte es aber nicht. Sicher, die stets kahlen Planeten, die schwachen Nebenmissionen und die Mako-Bedienung waren nicht das Gelbe vom Ei, aber im Großen und Ganzem war das Ergebnis alles andere als schlecht und deutete gut an, wieviel Verbesserungspotential in der Fortsetzung stecken könnte.
Nun haben wir hier „Mass Effect 2“ (ME2), der seinen Vorgänger zu überragen versucht. Es aber nicht kann. Nicht, weil es schlechter ist – solch eine Behauptung müsste glatt mit einen kräftigen Kroganer-Arschtritt abgestraft werden. Nein, schon der Vergleich zwischen ME1 und ME2 gestaltet sich schwierig, weil aus ME2 einfach mehr Shooter als Rollenspiel geworden ist und sich gameplay-mäßig grundlegend viel geändert hat.

Die Story:
Bei einer als Routine gedachten „Geth aufspüren und vernichten“-Mission wird die Normandy von einem unbekannten Schiff angegriffen. Vor deren Zerstörung kann Commander/Spectre Shepard fast all seine Crewleute retten, er selbst wird ins All geschleudert und findet dort den Tod.
Zwei Jahre später:
Cerberus (ein Unternehmen, das Shepard in Teil 1 u.a. bekämpft hat) gelingt es nach Auflesen seiner sterblichen Überreste, den Commander durch modernste Medizin-Technologie und Implantate wieder zum Leben zu erwecken. Kosten und Mühen wurden nicht gescheut, denn die (eigentlich verbrecherische) Organisation sieht in ihm die einzige Hoffnung für die Rettung der Menschen. Zigtausende menschliche Kolonisten vieler fremder Planeten sind spurlos verschwunden, und man vermutet die alte Bedrohung des ersten Aktes: Die Reaper.
Da der Citadel-Rat bezüglich der erneuten Bedrohung besagter Aliens keinen Glauben schenkt, muss sich Shepard mit den dubiosen Cerberus-Mitgliedern mehr oder weniger zusammentun, um der Auslöschung der Menschheit und anderer Spezies Einhalt zu gebieten…

Die Story von ME2 als Ganzes ist einfach nur Bombe und kann insbesondere ME1-Kenner augenblicklich mitreissen. Schon die Einleitung nach Shepards Wiederauferstehung schraubt die Spannung und Erwartung auf die weiteren Ereignisse gewaltig nach oben… Doch dann lässt sie sich zunächst großzügig Zeit, ehe sie so richtig in Fahrt kommt. Warum ? Die ersten 10 – 15 Stunden gilt es erst einmal ein komplettes Team zu rekrutieren, die eigentliche Hauptaufgabe - den Reapern die Stirn zu bieten - bleibt unterdessen fast nebensächlich.
Und um sicher zu gehen dass die frisch erworbenen Crewmen auch brav zu einem stehen, ist man sich als Galaxie-Retter auch nicht zu schade, außerplanmäßige Touren durchs All zu vollziehen und jedem einzelnen einen persönlichen Gefallen zu tun. Dass der Kilometerstand der neuen (!) Normandy dabei in astronomische Höhen steigt, juckt selbst Navigator Joker nicht. Der liebe Onkel Shepard ist für jedes seiner Schäfchen da, wenn auch nicht ganz ohne Eigennutz, verfolgt man schließlich das Ziel jeden Einzelnen auch loyal einzustimmen…

Natürlich wird der Spieler nicht gezwungen, jeden einzelnen Gefallen unbedingt zu erfüllen, man kann alles auch unerledigt stehen lassen. Doch damit verkürzt man die Gesamtspielzeit von ME2 um ein recht großes Stück, und mal ehrlich: Wer möchte sich selbst um zusätzliche Spielstunden bringen ?!

Neben frischen Gesichtern trifft man auch auf nahezu alle Wegbegleiter des Vorgängers.
Das Wiedersehen alter Gefährten sorgt für freudige wie auch recht wehmütige Momente – einige von ihnen sind nach dem „vorübergehenden“ Tod Shepards ihre eigenen Wege gegangen oder mögen nicht unter „Cerberus-Flagge“ erneut das All retten, andere halten uns angesichts unserer Wiederauferstehung und der gemeinsamen Vergangenheit weiterhin die Treue. Um überhaupt alle Hintergründe, die Beziehung zwischen Shepard und seinen alten Freunden zu verstehen, wären gerade Neulinge gut damit beraten, unbedingt erst Hand an ME1 zu legen.
Ein interessanter Einfall seitens Bioware ist zudem die Möglichkeit, seinen letzten Spielstand aus ME1 ins Sequel zu importieren, um das Shepard-Abenteuer unter Berücksichtigung vergangener Erlebnisse und Entscheidungen fortzuführen. Damit wird eine stabile Kontinuität innerhalb der Gesamthandlung gewährleistet und inhaltliche Unstimmigkeiten elegant gemieden. Für andere Spiele-Reihen, die eine fortlaufende Rahmenhandlung vorweisen sollen, könnte dieser Kniff durchaus nachahmenswert sein.

Storymäßig gibt es also keinen Grund zur Klage, was man vom eigentlichen Gameplay weniger behaupten kann. Ein stark abgespecktes Attributen-System, eine aufs Nötigste komprimierte Steuerung, Waffen ohne klare Stärken-/Schwächendefinition, die Verwandlung vom Action-RPG zum Deckungsshooter, ein durchweg zu leichter Schwierigkeitsgrad… ME2 hat ordentlich Federn lassen müssen; viel von dem, was man von ME1 kannte (und mochte), ist nicht mehr in der alten Form geblieben. Das Wegfallen der recht öden Außen-Missionen mit dem Mako-Gefährt mag man anfangs noch als positive Design-Entscheidung auffassen, den Ersatz (das Abscannen von Planeten zur Ressourcen-Gewinnung, die zur Forschung/zum Bau von Technik-/Talent-Upgrades benötigt werden) empfindet man aber ziemlich schnell als noch schlimmeren Langeweile-Generator. Betreten darf man also nur den Boden Haupt-/Nebenplot-abhängiger Sterne und Basen, der Rest des ME-Universums bleibt völlig unberührt. Das Gefühl, sich in einem gigantisch großen Kosmos mit vielen Welten aufzuhalten und zu bewegen, stellt sich nicht ein - jedenfalls nicht so wie in ME1. Entweder wollten die Designer keine besseren Außenmissionen zimmern… Oder sie konnten es einfach nicht. Nobody knows.

Dennoch kann ME2 einige Verbesserungen für sich beanspruchen:
Das Team wurde von ehemals 6 auf 10 sehr unterschiedliche Köpfe aufgestockt, die Kämpfe spielen sich temporeicher (zum Teil sogar spektakulärer) und die aus dem Erstling bekannte und ohnehin schon hohe Dialogmenge hat ebenfalls kräftig zugenommen. Überhaupt hat Bioware das Konzept der Dialog- bzw. Entscheidungsführung weiter ausgebaut; sie ist vielfältiger und zieht endlich spürbare Konsequenzen mit sich, was in ME1 noch vermisst wurde. Gelegentliche Aktionsmöglichkeiten in Echtzeit geben zusätzliches Futter fürs Vorbild- oder Abtrünnigen-Image und geben ein dezent dynamischeres, nichtlineares Spielgefühl, wovon auch ausführbare Romanzen profitieren. Uneingeschränkte Auswirkungen auf die Haupthandlung wie in „Alpha Protocol“ bewirken sie zwar immer noch nicht, dennoch kann man sagen dass die ME-Väter hier kleine Fortschritte gemacht haben.

Obwohl ME1 2008 auf die schon damals in die Jahre gekommene Unreal3-Engine setzte, war die Präsentation dennoch gelungen. Kein Ultra-Grafikmonster, aber für sein Alter doch noch ziemlich ansehnlich. Der Nachfolger behält die Technik bei und begeistert mit abermals tollem Mimikspiel der meisten ME-Charaktere und extrem geschmeidigen wie natürlichen Bewegungsanimationen. In Dialogszenen fällt vor allem die betonte Körpersprache der Pro- bzw. Antagonisten auf, in Verbindung mit filmtauglichen Kamerafahrten-/Perspektiven und Close-Ups. Das gibt dem Geschehen eine verstärkte Natürlichkeit, wo in Teil 1 alles noch eine Spur ungelenker rüberkam.
Mit der Textur-Qualität hat Bioware aber weiterhin Probleme. Erscheinen die Gesichter von Shepard und Co. noch sehr detailliert, trübt weiterhin der Anblick der Anzüge, Objekte und Umgebungen den sonst sehr ansprechenden, visuellen Eindruck. Deren Oberflächen sind auf kurzer Distanz arg unscharf, und über die räumliche Verkleinerung der begehbaren Örtlichkeiten werden geneigte Spieler ebenso wenig amused sein. Dafür können Licht, Schatten, Rauch und andere Grafikeffekte voll überzeugen, und dafür dass sich der Hardware-Hunger des Spiels deutlich in Grenzen hält, kann man mit dem Dargebotenem doch recht zufrieden sein. Warum die Entwickler aber zwischendurch merklich schlechter aufgelöste CGI-Sequenzen verwenden, statt das komplette Spiel ausschließlich in Ingame-Grafik laufen zu lassen, das soll mir mal einer erklären. Fand ich in ME1 besser, dort wirkte alles wie aus einem Guss.
Zur Vertonung: Bioware muss neuerdings den Sinn für Humor entdeckt haben. War im Erstling noch alles extrem bierernst und jeder Emotionsfunke „unwillkommen“, zeigen sich Shepard und seine Mitstreiter oft unerwartet gefühlvoll, zynisch, sarkastisch oder geben humorige Bemerkungen zum besten. Das ist eine deutliche Steigerung zu ME1, einzig den Austausch der männlichen Alter Ego-Stimme betrachte ich als eine unglückliche Entscheidung. Der neue Shep klingt zu alt, die junge, kraftvolle Stimme davor stand dem Commander meiner Meinung nach besser (selbst angesichts der Tatsache, dass diese etwas "gefühlskälter" klang). Ansonsten kann man kaum über die restliche, vollvertonte (!) Lokalisation meckern, in Umfang und Güte gibt es sehr wenige RPGs, die da mithalten können.

Fazit:
Ob nun ME2 mehr Spaß macht als sein direkter Vorgänger oder nicht, darauf mag ich mich nicht festlegen. Beide wissen mit ihrer packenden Story zu fesseln, in diesem Punkt nehmen sich beide nicht die Butter von der Stulle. Alte Schwächen wurden getilgt, dafür wieder Neue geschaffen. Zudem geht die actionbetontere wie auch noch (!!!) zugänglichere Spielmechanik zu Lasten der Rollenspieltypischen Aspekte, man fühlt sich mehr in einem Deckungsshooter mit sehr hohem Dialogpart. Ein Paradies für Hardcore-Genre-Spieler stellt ME2 absolut nicht dar, wer aber ein Freund von großen Sci-Fi-Epen ist und an cineastischer Inszenierung Gefallen findet, kann ohne Frage seinen Spaß dran haben - gut und gerne 30 bis 35 Stunden lang. Bei Interesse aber bitte vorher ME1 zocken. Man schaut sich auch nicht „Das Imperium schlägt zurück“ an, ohne zuvor in die Vorgeschichte reingesehen zu haben, oder ?! ;)
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2.0 von 5 Sternen Fortsetzung folgt?, 22. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] (Computerspiel)
Nachdem furiosen Ende Von "ME1" habe ich mir direkt den 2.Teil zugelegt.

Spiell installiert, einen Charakter aufgebaut und los gehts.

LOS gehts????

Das Intro ist schon langatmig und das der Spieler wie eine Laborratte durch die erste Sequenz gejagt wird ist noch zu verschmerzen.

Die ständigen Untertitel und ein holpriger Spielverlauf nerven dagegen schon sehr.

Auch das gute alte "MK 23", mit dem man einfach so rumcruisen konnte fehlte mir.
Meine Idee stattdessen ein Shutlle steuern zu können ist hier äußert dürftig umgesetzt.

Auch die animierte Scoretabelle aus Teil 1 habe ich vermisst.
Alles in allam kann ich sagen, dass der 2. Teil eindeutig federn lässt und ich auf den Schluss nicht allzu gespannt bin.

Schnarch und AUS.
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5.0 von 5 Sternen Was soll man sagen: Super Genial!, 30. März 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] (Computerspiel)
Tja die Fortsetzung des Spieles Mass Effect! Wer denk es wird schlechter der Irrt gewaltig! Es wird heißer. Sheppard erhebt sich, Phönix aus Asche gleich, um der Kollektoren in den Hintern zu treten. Hatten wir im ersten Teil schon gut Kameraden an unserer Seite, so werden es hier deutlich mehr. Und durch die Zusatzkäufe und den kostenlosen Patch wird dieses Spiel einfach nur genial. Viel Spass! Vorsicht deutlicher Suchtfaktor!
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5.0 von 5 Sternen MassEffect, 10. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] (Computerspiel)
Der Erste Teil brauchte seine Zeit bis er in Fahrt kam. Mass Effect 2 bockt von Anfang an. Etwas mehr Action als im ersten Teil. Aber die haben ne gute mitte gefunden. Ist zwar auch etwas einfacher, damit auch nicht nur Rpg fans durchblicken.Alles in allem echt fett!!! Ich zocke zurzeit Mass Effect 3 (Spielstand 10Stunden) und muss bis jetzt sagen das der 2 Teil der beste der Serie ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor Mass Effect war ich noch nie wegen einem Game so sprachlos, 27. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] (Computerspiel)
Ich spiele mittlerweile schon sehr lange Videospiele und habe in der Zeit so einige bemerkenswerte Spiele erlebt, welche entweder durch Spielspaß, grandiose Grafik, einer spannenden Geschichte, ein unvergleichliches Spielgefühl oder einer atemberaubenden Atmosphäre ein besonderes Erlebnis darstellten. Selten gab es dabei eine Kombination aller dieser Elemente. Was mir aber hier passiert ist, ist einfach nur unglaublich. Wie konnten diese Spiele bloß jahrelang von mir unbeachtet bleiben. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und wie ich diese Eindrücke in einer ansatzweise würdigen Kritik beschreiben kann…

Der Anfang…
Jedenfalls habe ich vor nicht allzu langer Zeit Mass Effect 3 mehr oder weniger durch einen Zufall erhalten. Irgendwo müssen die Lobeshymnen ja herkommen dachte ich mir und begann die Auftaktmission zu spielen. Diese stellte eigentlich nur das Tutorial dar, aber ich war sofort überwältigt und dachte mir, hey du willst wissen wie es zu dieser quasi aussichtslosen Situation kommen konnte. Also habe ich mir für insgesamt 11€ Teil 1 und 2 als Downloadversionen gekauft, um die ganze Mass Effect-Geschichte am Anfang beginnen zu können. Was in den folgenden 140 Stunden passiert ist, trotzt jeder Beschreibung. Zugegebenermaßen ist das erste Drittel des ersten Teils (abgesehen von der ersten hakben Stunde) spielerisch etwas langatmig und die Technik sowie die Inszenierung wird erst ab Teil 2 richtig herausragend. Aber hat man die ersten 3-4 Stunden von Maas Effect geschafft und Zugang zu der Geschichte bekommen, dann wird ein Feuerwerk abgebrannt was ihr nie vergessen werdet und welches definitiv mit zum Besten gehört, was je im Sci-Fi Genre (Film oder Spiel) zu erleben ist. Teil 2 und 3 beginnen dann jeweils mit einem Intro, welches in anderen Blockbuster-Spielen und Filmen locker als Finale durchgehen würde. Vor allem im letzten Serienteil hechtet man im Spielverlauf von einem zum nächsten Höhepunkt. Es wird nicht mit spektakulären und abwechslungsreichen Szenen gegeizt, so dass man schon fast das Gefühl hat, dass die Entwickler geradezu verschwenderisch viele grandiose Momente auf den Bildschirm zaubern.

Die Story…
Das absolut einzigartige an dieser Trilogie ist einfach die epische Story mit den zahlreichen Wendungen und der grandiosen Inszenierung, welche von Teil zu Teil immer atemberaubender wird. Absolut einzigartig sind zudem die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere und die Dialoge in Form von tollen Zwischensequenzen, welche man durch Auswahl von verschiedenen Antwortmöglichkeiten stark beeinflussen kann. So muss man oft moralische Entscheidungen treffen, welche sich in einer für mich nie dagewesenen Form auf den Storyverlauf auswirken. Noch dazu kann man seinen Charakter aus Teil 1 in Teil 2 und anschließend weiter in Teil 3 importieren und hat dadurch ein komplett individuelles und zusammenhängendes Erlebnis, da sich diverse getroffenen Entscheidungen über die gesamte Trilogie auswirken. Klasse!!! Zudem wird auch immer mal wieder Bezug zu vergangenen Geschehnissen und Entscheidungen genommen. Es kann z.B. passieren, dass man im Verlauf des ersten Teils ein Crewmitglied aufgrund der eigenen Entscheidung rettet oder eben verliert. Entsprechend taucht er oder sie im Verlaufe der folgenden Teile auf oder eben nicht. Insgesamt habe ich noch nie eine so detailliert ausgearbeitete Spielwelt gesehen und bin von deren Atmosphäre einfach so unglaublich beeindruckt. Das Spiel schafft es einfach einen so sehr in seinen Bann zu ziehen und erschafft dabei vor den Augen des Spielers ein riesiges glaubhaftes Universum, welches sich über zig Sonnensysteme hinaus ausbreitet. Hier wird Abwechslung in der Gestaltung der Planeten und Gebiete großgeschrieben. Natürlich darf unser Sonnensystem dabei nicht fehlen, wo man im Laufe der Geschichte die Erde, den Mond und den Mars besucht. Viel faszinierender ist allerdings was es darüber hinaus gibt, und wie die Menschheit es geschafft hat, weiter als nur bis zum Mond zu reisen und schließlich Kolonien in anderen Bereichen des Weltalls zu gründen. Was mag wohl beim ersten Kontakt mit einem Alien-Volk passiert sein? Das alles ist zum Spielstart bereits Vergangenheit, die man neben der eigentlichen Handlung quasi im Vorbeigehen erfährt. Wer interessiert ist kann hier aber in diversen Dialogen oder Kodex-Einträgen mehr erfahren. Es gibt sogar eine sehr empfehlenswerte (zumindest Band 1 bis 3) Romanreihe bestehend aus 4 Bänden, welche u.a. die Vorgeschichte und parallele Ereignisse erzählt. Ich kann diese Romane jedem Sci-Fi-Begeisterten sowie allen die diesen Spielen etwas abgewinnen können, uneingeschränkt empfehlen. Das alles ist einfach so wahnsinnig beeindruckend, dass ich stundenlang weiterschreiben könnte. Ich beneide diejenigen, die die Geschichte noch nicht kennen und dies in Zukunft noch ändern werden…

Die Technik…
Die Grafik in Teil ist natürlich etwas überholt, aber das geht insgesamt in Ordnung. In Teil 2 und vor allem 3 sieht diese aber sehr viel besser aus und bietet tolle Charaktere und Animationen, Effekte sowie atemberaubende Schauplätze mit teilweise Ehrfurcht erregenden Ausblicken. Deutsche und englische Sprachausgabe ist jeweils auf einem absoluten Referenz-Niveau. Die Soundeffekte sind ebenfalls klasse und wirken jederzeit glaubwürdig. Absolut grandios ist die Musik. Diese ist einfach nur episch und passt durch ihren dynamischen Einsatz perfekt zu den unterschiedlichen Szenen. Insgesamt unterstützt die Technik die Erschaffung dieses glaubwürdigen Universums auf ganzer Linie.

Die DLCs…
Da die Versionen der Trilogie-Box mit den einzelnen Kaufversionen identisch sind, sind in diesem Paket nur wenige DLCs enthalten. Von DLCs im Allgemeinen und von First-Day-DLCs im Speziellen kann man halten was man will. Prinzipiell finde ich es gut, dass Bioware die Spiele nach dem Release mit weiterhin zusätzlichem Material erweitert. Dass diese Erweiterungen dann Geld kosten ist einleuchtend und für mich völlig in Ordnung, zumal niemand gezwungen wird diese Zusatzinhalte zu kaufen. Für die Trilogy-Box hätte Bioware allerdings lieber warten sollen bis der letzte DLC erschienen ist und ausnahmslos jede Erweiterung in die Box packen sollen. Meinetwegen dann auch für einen höheren Kaufpreis. Denn wer ohne DLCs spielt verpasst einiges und teilweise sogar recht wichtige Story-Details. Und da steckt dann der Knackpunkt: Es gibt einige DLCs, welche meiner Ansicht nach so wichtig sind, dass diese definitiv nicht als optionaler Content behandelt werden sollten. Ich war jedenfalls froh, dass bei meinem 1. Durchspielen der Trilogie bereits alle DLC erschienen sind und ich somit direkt die ganze Geschichte in der richtigen Reihenfolge erleben konnte. Ich stelle daher nachfolgend eine Übersicht aller DLCs samt Preis und meiner Meinung vor:

Mass Effect 1…
Kollisionskurs (kostenlos): Eine neue Rasse wird eingeführt, wovon einige einen Asteroiden auf eine Menschen-Kolonie stürzen lassen wollen. Die Mission, diesen Asteroiden aufzuhalten, ist gut umgesetzt und relativ abwechslungsreich. Der DLC stellt insgesamt eine der spannendsten Nebenmissionen von Mass Effect 1 dar. Noch dazu ist er kostenlos und daher definitiv empfehlenswert (ca. 90 Min).

Pinacle Station (4,99€): Eine Reihe von Kampfsimulationen, welche weder die Story vertieft, noch spielerisch gehaltvoll und mit 4,99€ definitiv zu teuer ist. Daher bekommt diese Erweiterung von mir keine Empfehlung (ca. 180 Min).

Mass Effect 2…
Absturzstelle der Normandy (kostenlos bei Neukauf von ME2): Für Spieler des ersten Teils bietet es ein nostalgisches Gefühl, wenn man das Wrack seines alten Raumschiffes an der Absturzstelle nach Überbleibseln durchsucht. Dafür aber sehr kurz und ohne Spannung, da keine neuen Dialoge oder Kampfszenen enthalten sind. Hier hätte man wesentlich mehr draus machen können (ca. 20 Min).

Feuergänger-Pack (kostenlos bei Neukauf von ME2): Fünf kurze Missionen mit einem Fahrzeug (ähnlich dem Mako aus Teil 1). Hier sucht man auf verschiedenen Planeten nach Hinweisen für ein Artefakt einer vergangenen Zivilisation. Nichts außergewöhnliches, aber lohnenswert da es sowieso kostenlos enthalten ist (ca. 60 Min).

Zaeed: Der Preis der Rache (kostenlos bei Neukauf von ME2): Ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel sowie diverse Dialoge und eine kurze aber actiongeladene Mission auf einem neuen Planeten (ca. 45 Min).

Kasumi: Gestohlene Erinnerungen (5,80€): Ebenfalls ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel, sowie diverse Dialoge und eine recht abwechslungsreiche (u.a. Einbruch in einen Tresorraum während einer Party) und spannende Mission. Allerdings nur geringen Mehrwert für die eigentliche Haupthandlung und obendrein recht kurz. Von daher nicht zwingend notwendig. Mir hat es trotz der kurzen Spielzeit dennoch gefallen (ca. 90 Min).

Overlord (5,80€): Eine mehrstufige Mission, welche sehr abwechslungsreich ist (u.a. Zerstörung einer Radarschüssel, Fahrzeugabschnitte und mehrere spannende Gefechte an unterschiedlichen Schauplätzen) und eine nette Nebenhandlung in schönen Umgebungen erzählt. Hier darf man dennoch nicht zu viel erwarten (ca. 150 Min).

Versteck des Shadow Broker (8€): Dieser DLC ist der mit Abstand beste für ME2 und sollte sich keiner entgehen lassen. Die Geschichte um den Shadow Broker ist stark mit der Haupthandlung verknüpft und gehört eigentliche sowieso in das Hauptspiel. Diesen Abschnitt als DLC zu verkaufen ist vielleicht einer der wenigen Kritikpunkte an ME2. Highlight ist zudem die Abwechslung und zwei besonders gelungene Abschnitte (Eine Taxifahrt ähnlich wie in „Das 5. Element“ und ein Kampf auf der Außenhülle eines Raumschiffs). Pflichtkauf! (ca. 150 Min). Tipp: Spielt diesen DLC erst nach dem Finale des 2. Teils. Man kann anschließend noch die nicht erledigten Nebenmissionen Missionen spielen und dann passt es besser in den zeitlichen Gesamtkontext.

Die Ankunft (5,80€): Dieser DLC füllt die Lücke für den Übergang von ME2 zu ME3 und ist zu dem nicht teuer. Spielerisch enthält dieser DLC keine Besonderheiten, allerdings sind die zwei neuen Umgebungen sehr gelungen und die Story bietet einige schöne Momente sowie zahlreiche Hintergrundinformationen. Als Fan für mich daher unverzichtbar, aber kein Muss für alle (ca. 90 Min). Tipp: „Die Ankunft“ ist der abschließende Akt von ME2 und sollte daher nach dem Finale und auch nach „Versteck des Shadow Broker“ gespielt werden.

Mass Effect 3…
Aus der Asche (8€):
Dieser DLC bieten einen hohen Mehrwert für die Story und hätte meiner Meinung nach im Hauptspiel enthalten sein müssen. Ich will hier auch nicht zu viel verraten. Es geht zu dem Ort, an dem in Mass Effect 1 alles begonnen hat… Spielerisch darf man nicht zu viel erwarten, denn der Umfang ist mit einer Spielzeit von gut einer Stunde sehr kurz. Dafür erfährt man im Laufe des Hauptspiels permanent neue Informationen über Protheaner, Reaper und die Vergangenheit der einzelnen Zivilisationen. Von daher sollte man sich diesen DLC definitiv nicht entgehen lassen und dabei den neuen Charakter oft in den Missionen des Hauptspiels bzw. der weiteren DLC‘s mitnehmen. Dennoch ist die Politik von Bioware, diesen Teil aus dem Hauptspiel zu streichen und ihn zu Release von ME3 als Day-One-DLC zu vermarkten, keinesfalls lobenswert (ca. 60 Min).

Leviathan (8€):
Mein absoluter Favorit unter allen DLCs dieser Trilogie. Hier wird nicht nur eine spannende Geschichte, welche eng mit der Haupthandlung um die Reaper und deren Bekämpfung verknüpft ist, mit tollen Dialogen und Zwischensequenzen erzählt, sondern gleich drei neue und abwechslungsreiche Planeten sowie ein neuer Bereich in der Citadel eingeführt. Dieses Labor besucht man vor jeder Mission und sucht dort wie ein Detektiv nach Hinweisen, um den nächsten Ort auf der Galaxie-Karte freizuschalten. Die Kämpfe sind teilweise äußert fordernd und bieten dabei einiges an Abwechslung, wie z.B. eine Drohne bei Reperaturarbeiten beschützen, ein toller via Skripts bombastisch inszenierter Kampf auf einer Ausgrabungsstätte in den Klippen und ein sehr atmosphärischer Ausflug unter Wasser. Vor allem das Ende ist ein unverzichtbares Gänsehaut-Erlebnis, welches viele Hintergründe zu den Reapern und deren Herkunft preisgibt. Insgesamt gehört dies zu den besten und abwechslungsreichsten Abschnitten der gesamten Mass Effect Trilogie (ca. 180 Min).

Omega (12€):
In diesem DLC geht es um die Rückeroberung der Raumstation Omega, welche man schon in Teil 2 besuchen musste. Die Umgebungen sind daher leider bekannt und nicht sehr abwechslungsreich, bieten aber dennoch einige schöne Plätze und teilweise beeindruckende Aussichten. Spielerisch wird eine gewohnt gute Mischung aus Gesprächen, Zwischensequenzen und spannenden Kämpfen geboten. Einige neue Gegner und Skripts lockern das Geschehen etwas auf. Darüber hinaus stehen in dieser Zeit zwei neue Charaktere als Begleiter zur Verfügung. Am Ende ist die Handlung für den Hauptkampf gegen die Reaper eher nicht von großer Bedeutung, bietet mit vier Stunden aber einfach mehr von Mass Effect und ist somit jedem Fan zu empfehlen (ca. 240 Min).

Citadel (12€):
Diese Erweiterung ist ein Geschenk an alle Fans, denen die Charaktere dieser Trilogie besonders ans Herz gewachsen sind. „Citadel“ bietet eine Vielzahl nostalgischer Momente und witzige, sehr gut geschriebene Dialoge. Darüber hinaus ist der Spielverlauf sehr abwechslungsreich, die neuen Areale auf der Citadel optisch sehr unterschiedlich und der DLC beinhaltet aufgrund seiner Unbeschwertheit eine Menge witziger Situationen durch z.B. Anspielungen auf vergangene Erlebnisse oder Easter Eggs. Trotzdem fühlt sich der „Landurlaub“ irgendwie fremd an und will nicht richtig in die Haupthandlung passen. Die ganze Galaxie steht mitten im Krieg und der Commander wird zu einem Urlaub gezwungen, in welchem er von einer unbekannten Gruppierung angegriffen wird. Wirkt meiner Meinung nach eher aufgesetzt. Nicht wirklich schlimm, aber eben ungewohnt für Mass Effect. Insgesamt dennoch ein lohnenswerter Ausflug mit einer Menge Spielspaß und purer Nostalgie sowie einer sehr coolen letzten Mission und anschließender Party (ca. 300 Min).

DLC-Zusammenfassung…
Kollisionskurs ist als kostenlose Erweiterung für ME 1 sehr empfehlenswert, aber Pinnacle Station ist definitiv der schlechteste DLC dieser Reihe und kann getrost ausgelassen werden. Die kostenlosen DLC für ME2 und vor allem den ebenfalls kostenlosen Extended Cut für ME3 sollte man sowieso installieren. Darüber hinaus sind meiner Meinung nach nur „Shadow Broker“ und „Leviathan“ für jeden Spieler, der diese Trilogie erleben möchte, absolute Pflicht. Denn nur diese bieten die perfekte Kombination aus Abwechslung, angemessener Spielzeit (bei vertretbarem Kaufpreis) und einer guten Handlung, welche zudem eng mit der Hauptgeschichte verbunden ist. Wenn man die Hauptgeschichte allerdings wirklich vollständig erleben und die offenen Fragen am Ende auf ein Minimum reduzieren möchte, dann sind zusätzlich „Die Ankunft“ und „Aus der Asche“ unverzichtbar. Diese bieten zwar nur eine kurze Spielzeit, ohne klären sich aber einige wichtige Fragen nicht und man verpasst elementare Hintergründe. „Citadel“ ist vor allem für diejenigen, denen die Charaktere das wichtigste Element dieser Trilogie sind. Hier wird eine Art Klassentreffen zelebriert, in dem jeder wichtige Charakter aller Teile seinen Auftritt bekommt. Alle anderen DLC‘s (Kasumi, Overlord, Omega) bieten zwar nette Ergänzungen und teilweise interessante Nebenhandlungen, sind aber keinesfalls Pflicht sondern „nur“ nette Ergänzungen.
Wer – wie ich – auf keinen Inhalt verzichten möchte, für den gilt:
• ME2: 25€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 8 Stunden zusätzlicher Spielzeit
• ME3: 40€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 13 Stunden zusätzlicher Spielzeit
Kleiner Tipp: Wer die Trilogie-Box bzw. Datenträger nicht zwingend im Schrank stehen haben muss, der kann sich auch die Download-Versionen der Hauptspiele zulegen und kann damit zwischen 30-50% sparen und hat somit automatisch Geld für eine Investition in einige DLCs.

Umfang…
Alle Teile (ohne DLCs) sind in etwa gleich lang und werden je nach Spielweise zwischen 20-40 Stunden unterhalten, wobei die Nebenmissionen in Teil 1 teilweise noch recht eintönig sind. Den ersten Teil habe ich in 30 Stunden beendet, wobei hier noch einige Nebenmissionen nicht erledigt waren. Wer aber jede Kleinigkeit erledigen und alles sehen möchte, wird nochmal 5-10 Stunden draufpacken können. Ab Teil 2 war das Spielgefühl, die Präsentation und vor allem die Nebenmissionen von einer sehr viel besseren Qualität, sodass ich versucht habe jede noch so kleine Mission zu erfüllen und jeden Winkel der einzelnen Level zu erforschen, um auch ja nichts zu verpassen. Das ging sogar soweit, dass mich Mass Effect als erstes Spiel dazu gebracht hat, selbst umfangreiche Kodex-Einträge zu lesen, um so viel wie möglich von diesem Universum zu erfahren. Teil 2 (mit allen Story-DLCs) habe ich in 48 Stunden beendet, Teil 3 (mit allen Story-DLCs) in 50 Stunden. Ob mit oder ohne DLCs: Beschäftigt ist man eine sehr lange Zeit. Zudem ist der Wiederspielwert sehr hoch, da man seinen Charakter sehr unterschiedlich spielen kann (männlich/weiblich; individuelles Aussehen; unterschiedliche Klassen und Talente; gute bzw. böse Entscheidungen; Charakterimport von Spiel zu Spiel und damit die Geschichte ausschlaggebend beeinflussen/verändern).

Fazit…
Insgesamt kann ich die teilweise aufgetretene Aufregung in Bezug auf das Ende und den „zu hohen“ Action-Anteil nicht verstehen. Klar haben diese Spiele auch irgendwo ihre Mängel, aber letztendlich geht es um eine grandiose Geschichte, in welcher der Spieler die Hauptrolle übernimmt und den Verlauf entscheidend beeinflussen kann. Von daher nehme ich die wenigen Schwachstellen gerne in Kauf bzw. fallen diese insgesamt kaum ins Gewicht, sodass sie in keinster Weise den Spielspaß mindern. Meiner Meinung nach schließt der 3. Teil die Serie mehr als würdig ab (mit Director’s Cut). Es gibt, je nach Gesinnung und Erfolg des Spielers mehrere unterschiedliche Endungen mit mehr oder weniger positiven Auswirkungen auf das gesamte Universum. Ich finde sogar, dass man die Geschichte kaum besser hätte abschließen können. Da ich ein Freund von Shootern und aufwendig inszenierten Gefechten bin, stört mich der von Teil zu Teil zunehmend ansteigende Action-Anteil überhaupt nicht. Zumal alles einfach bombastisch und mit viel Liebe fürs Detail in Szene gesetzt wurde. Man sollte jedenfalls kein ausgereiftes Rollenspiel ala Skyrim erwarten. Die RPG-Elemente beschränken sich hauptsächlich auf die vielfältigen Entscheidungsmöglichkeiten bei den Dialogen und den individuellen Charakteren mit wenigen, aber nützlichen Talenten und Fähigkeiten. Ich sehe Mass Effect aber weder als Rollenspiel noch als Action-Spiel, sondern als ein einzigartiges Epos, welches die durchdachte und komplexe Handlung eines guten Romans, mit der grandiosen Inszenierung eines Kino-Blockbusters und den interaktiven Möglichkeiten eines guten Computerspiels, hervorragend miteinander kombiniert. Das ist Entertainment wie man es nur sehr selten erleben kann. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber was Bioware hier abgeliefert hat, ist ein Musterbeispiel für moderne und richtungsweisende Unterhaltung im Bereich der Videospiele. Letztendlich kann ich hier einfach nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für jeden Gamer aussprechen!

An die Entwickler…
Bioware ich danke euch für dieses wunderbare Erlebnis und hoffe ihr steckt in Mass Effect 4 dieselbe Leidenschaft. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten weitere Abenteuer in diesem wunderbaren Universum zu erleben. Bis dahin werde ich wohl nochmal mit Commander Shepard einen zweiten Anlauf starten, diesmal im englischen Originalton und mit einer düsteren Gesinnung…
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5.0 von 5 Sternen Kultspiel schlecht hin, 7. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] (Computerspiel)
Es ist zwar nicht das aktuellste Spiel, trotzdem zieht es einem noch heute in den Bann. Jeder der ein Fable für Rollenspiele hat wird es mögen und sich darin verlieren. Selbst Shooter Liebhaber finden Gefallen an das Spiel.
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Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC]
Mass Effect 2 [Software Pyramide] - [PC] von ak tronic (Windows 7 / Vista / XP)
EUR 8,99
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