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am 28. September 2015
Mehr durch Zufall bin ich vor einigen Jahren über ein Arno Strobel Buch gestolpert und seitdem ein absoluter Strobel Fan!
Die Titel allein finde ich schon interessant. Die Kurzbeschreibung hat bis jetzt immer 100% zum tatsächlichem Inhalt der Story gepasst, besser hätte man die Zusammenfassung nicht schreiben können.
Zwar habe ich "Der Sarg" bereits vor längerer Zeit gelesen, aber der Inhalt hat mich so begeistert, dass ich auch heute noch weiß, worum es geht.

Herr Strobel hat es einfach drauf, die erste Seite so mit Sätzen zu gestalten, dass man Lust auf mehr hat. Schon nach wenigen Seiten war mir klar: Das ist genau mein Ding! Und ich wurde nicht enttäuscht.
In absolut ausgeglichenem Tempo wird der Leser in die Story eingeführt. Man fängst selbst an zu grübeln und will einfach wissen, ob man richtig liegt, wer hier der Böse ist.

Es kommt nicht sehr oft vor, dass ich sage, jede Seite ist des Lesens wert- aber bei Strobel ist es tatsächlich so.
Kein Drumherum, keine Umwege, keine unnötigen Seiten, hier stimmt alles.

Ein ganz großes Lob an Herrn Strobel. Ich freue mich über jede weitere Ausgabe, die Ihren Namen als Autor trägt!
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am 15. November 2015
Inzwischen habe ich nun das dritte Buch von Arno Strobel durch und vor ab muss ich dazu sagen, ich werde es mir abgewöhnen, von einem Autor verschiedene Bücher hintereinander weg zu lesen, denn ich bin gewillt die Bücher mit einander zu vergleichen, wobei es so absolut unterschiedliche Storys sind, dass die gar nicht vergleichbar sind. Ich werde versuchen der Story absolut neutral gegenüber zu sein. Über [...] hatte ich mir das Buch angefordert, nicht weil ich unbedingt alles von Arno Strobel lesen will, sondern weil mich der Klapptext angesprochen hatte und ich neugierig auf dieses Buch war. Es lag gerade mal ein paar Tage herum, da habe ich es mir auch schon geschnappt. Die Hauptrolle spielt in diesem Buch Eva Rossbach. Sie lebt sehr zurück gezogen, ihre beste Freundin Wiebke Pfeiffer, und auch ihre einzige Freundin ist stets für Eva da. Wiebke merkte sehr schnell das irgendwas in der Kindheit oder Jugend bei Eva passiert sein musste. Sie verhielt sich manchmal merkwürdig. Sie mied es, auf irgendwelchen Veranstaltungen zu gehen, wobei Eva sich in den Rängen der obersten 10.000 bewegte, sie war meistens zu Hause und wollte alleine sein. Nachdem ihr Vater starb, erbte sie die Firma und ihre verhasste Stiefschwester einige Immobilien. Oft passierte es, dass Eva so in Gedanken war, dass sie zum Beispiel gar nicht wusste wie sie plötzlich vom Wohnzimmer in die Küche kam und war verwirrt. Oder sie wollte etwas machen und irgendwann fiel es ihr ein das sie was machen wollte. Sie vergaß sehr viel und verstand nicht warum. Wiebke hörte ihr immer zu, wenn Eva wieder etwas verwirrt war und Wiebke legte ihr immer wieder ans Herz sich einem Psychiater anzuvertrauen, doch davon wollte Eva nichts hören. Bis sie diese extrem realistischen Träume bekam. Sie wachte immer wieder in einem Sarg auf, der fest verschlossen war. In ihr stieg Panik auf und sie hatte Angst um ihr Leben. Panische Angst stieg auf und sie hämmerte mit voller Wucht immer und immer wieder gegen diesen Sargdeckel, doch er ließ sich nicht öffnen. Die Panik stieg so doll, dass Eva irgendwann bewusstlos im Sarg lag und als sie wieder aufwachte, lag sie in ihrem Bett. Jedoch hatte sie nach diesen Träumen immer wieder Verletzungen, die darauf hinwiesen, dass sie sich gewehrt hatte, das sie versucht hatte sich zu befreien. Nun war es Eva die unbedingt Hilfe wollte, denn nicht nur die Träume machten ihr Angst, nein auch der Mord an ihrer Stiefschwester, die in einen Sarg starb. Nun vertraute Eva sich Dr. Leienberg, ein guter Freund von Wiebke, an. Sie hoffte so inständig, dass er ihr hilft. Die Story ist super spannend geschrieben und von der ersten Seite war ich gefesselt, jedoch ahnte ich erst sehr spät in diesem Buch, wo denn die Geschichte hinführte. Am Anfang ahnte ich gar nichts und teilweise musste ich echt grübeln, wie es der Mörder schaffte Situationen heraufzubeschwören, die eigentlich so gar nicht umsetzbar waren. Ich behaupte, Arno Strobel hat in diesem Buch wirklich alles gegeben und ich fand es klasse. Jedoch muss ich hier sagen, dass das Buch nicht für Zartbesaitete ist. Die Beschreibung der Situationen, der Menschen, der Story ist so detailliert, dass man teilweise echt die Angst spürt, die Eva in diesem Buch hatte. Man macht sich um die Hauptperson wirklich Gedanken, doch die Gefühle bzw. Angst die Eva durchmacht, wird man wahrscheinlich nicht mal erahnen können, da man selber nicht in so einer Situation ist, Gott sei dank in dem Fall. Was ich mir sehr gefallen hatte, dass Bernd Menkhoff wieder der Ermittler ist, der auch in Das Wesen ermittelte. Ich mag diesen Kripobeamten. Durch seinen letzten Fall wurde ihm nahegelegt, einen Standortwechsel vorzunehmen. Seine Ehe ging durch den letzten Fall in die Brüche, er musste eine Therapie gegen seine Aggressionen machen und zog um nach Köln. Alles war für ihn so zu sagen neu. Neue Wohnung, neuer Chef, neue Partnerin. Dieser Fall wurde sein erster, in dem er der Chef der Ermittlungen war. Lange hielt Menkhoff durch und biss sich immer wieder auf die Zunge um nicht an die Decke zu gehen, um nicht laut zu werden oder gar unfreundlich, doch irgendwann platze ihm regelrecht der Kragen und der alte Menkhoff war wieder da. Ich mag ihn echt gerne. Keine Ahnung ob Kripobeamten wirklich so sind, aber genau so stelle ich mir diese vor. Ruppig und schön direkt. Richtung Ende des Buches, ohne jetzt zu viel zu verraten, dachte ich, endlich mal einen Autor zu erwischen der einen Logikfehler in diesem Buch hatte. Naja gut, ich wurde eines besseren belehrt, bei mir war der Logikfehler, denn zum Schluss klärte sich alles auf und dann passte die Geschichte wieder. Vielleicht fällt es dem einen oder anderen Leser ja auf, was ich meine, falls ihr das Buch mal lesen wollt. Im Gesamten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Jedoch ist es echt harter Lesestoff. Wenn man etwas Zartbesaitet ist, sollte man vielleicht das Buch nicht lesen, denn es hat es echt in sich. Die ganze Story ist vom Anfang bis zum Ende spannend erzählt. Vielleicht auch etwas durchgeknallt und ich schiebe es wirklich zur Seite ob es so sein kann, denn das mag ich nicht zu beurteilen, es ist ja auch nur eine super Story in einem super Buch, mit wirklich wahnsinnigem Hintergrund.

Fazit

Ein absolut spannender Psychothriller, den man gelesen haben muss, wenn man auf dieses Genre steht. Ich vergebe diesem Buch 5 Sterne und empfehle es wirklich supergern weiter. Besser geht nicht.

©booksline.net
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Eva ist immer noch völlig verängstigt. Was für ein grauenhafter Alptraum! Eingeschlossen in einem Sarg, lebendig begraben. Es war alles nur ein Traum - aber er fühlte sich so verdammt echt an. Wahrscheinlich hat ihr Gehirn lediglich die aktuellen Nachrichten verarbeitet, denn in ihrem Wohnort Köln wurde tatsächlich eine Frau gefunden, die bei lebendigem Leib vergraben wurde und in dieser Kiste starb. Eva wird auf einmal jedoch bewusst, dass sie diese Nachricht erst heute morgen gehört hat, aber diesen angsteinflössenden Traum hatte sie schon letzte Nacht - außerdem erklärt es auch nicht, warum sie mit Blutergüssen und aufgeschürfter Haut erwacht ist. Eva weiß noch nicht, dass dies erst der Anfang einer Reihe von düsterer Erlebnissen war.

Während Eva mit ihren Alpträumen kämpft, führt die Polizei einen ganz eigenen Kampf. Ein bisher unbekannter Täter verschleppt Frauen, verschachert sie lebendig in einer Kiste, welche er vergräbt. Die Polizei erhält Hinweise von ihm, wo diese Kisten zu finden sind, aber sie kommen jedes Mal zu spät. Die Frauen sind bereits erstickt. Brauchbare Spuren gibt es bisher nicht, aber Bernd Menkhoff und sein Team setzen alles daran diese Taten aufzuklären, bevor eine weitere Frau erfahren muss, wie es sich anfühlt in einer übermächtigen Schwärze auf engem Raum gefangen gehalten zu sein, während der Sauerstoff immer knapper wird.

Arno Strobel hat mittlerweile bereits vier Psychothriller für den Fischer Verlag geschrieben und ich hatte seine Werke stets auf der "Will ich noch lesen"-Liste, aber es aber vorher irgendwie nie geschafft. Nun bin ich direkt mit dem vierten Band eingestiegen, was problemlos möglich ist. Zwar tauchte Bernd Menkhoff bereits in vorherigen Werken auf, aber die Bücher bilden keine Reihe um diesen Ermittler und auch wenn ab und an auf seine Vergangenheit angespielt wurde, hatte ich nicht das Gefühl, dass mir Informationen gefehlt haben. Im Gegenteil, denn durch 58 Kapitel, die aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert werden, ist man stets am Ball, erhält ein tolles Gesamtbild und macht sich seine eigenen Gedanken um Täter und Opfer.

Wenn ich für mich einen Psychothrillerautor neu entdecke, bin ich immer gespannt, ob dieser mich überraschen und fesseln kann, denn ich habe bereits sehr viel in diesem Genre gelesen und fühle mich daher oft eher gelangweilt. Bei diesem Roman hatte ich immer wieder das Gefühl "Jetzt weiß ich wer der Täter ist", "Nun habe ich Strobels Idee durchschaut", "Hiermit hat der Autor zu viel verraten", und dachte dann immer "Ach schade!" Aber das großartige an diesem Buch ist, dass es spätestens ein oder zwei Seiten später schon wieder ganz anders aussieht, da meinen Ideen durch die Ermittler oder den Täter einfach der Wind aus den Segeln genommen wurde und ich wieder ohne Vermutungen da stand. Das hat mir richtig gut gefallen, als würde der Autor mit mir spielen, um mir dann direkt zu zeigen, dass ich auf dem Holzweg war.

Frauen lebendig zu begraben ist keine ganz neue Romanidee, allerdings hat Strobel sie zu etwas eigenem gemacht. Der Roman lässt sich sehr gut lesen, mir hat das Ermittlerteam gefallen, deren eigenen Probleme sich nicht in den Vordergrund gedrängt haben, und ich mag Strobels Schreibstil bei dem ich nie das Gefühl hatte, dass der Autor mich mit unnötigen Informationen versorgt. Der Roman ist kein Thriller bei dem nach jedem Kapitel künstlich ein Spannungshoch aufgebaut wird, sondern das Spannungsniveau entwickelt sich kontinuierlich und ist besonders auf den letzten 100 Seiten recht hoch. Die offenen Fragen werden nach und nach geklärt, bis dann auf den letzten Seiten das Gesamtbild offen gelegt wird. Somit konnte ich den Roman spätestens ab der Mitte nicht mehr weglegen, sondern wollte wissen, was nun hinter diesen ganzen mysteriösen Vorkommnissen steckte.

Fazit: Es ist mal wieder passiert! Ein weiterer Autor, den ich in Zukunft auf jeden Fall verfolgen werde und dessen frühere Werke ich unbedingt nachholen muss. Wer Lust auf einen Psychothriller hat, der so gut wie unblutig ist, aber zu fesseln vermag, der sollte sich Strobels neuestes Werk kaufen. Aber Vorsicht: Ich übernehme keine Haftung, falls ihr anschließend ebenfalls den Wunsch nach mehr verspürt!
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am 26. Mai 2016
Als Eva aufwacht, ist sie in einem Sarg gefangen – lebendig begraben, wie sie zunächst denkt, panisch versucht sie irgendwie sich zu befreien. Doch plötzlich ist sie wieder zu Hause in ihrem Bett und alles scheint normal, vielleicht doch ein Albtraum? Am nächsten Morgen bekommt die Polizei Köln einen Tipp, wo ein Unbekannter wirklich einen Menschen lebendig begraben hat, doch es ist nicht Eva, sondern ihre verhasste Halbschwester Inge, die tot in dem Sarg liegt. Die Ermittler wissen kaum, wo sie bei dem Fall ansetzen sollen und Eva wirkt immer verwirrter. Was es mit diesen Albträumen auf sich hat, kann sie sich einfach nicht erklären.
„Der Sarg“ ist ein Psychothriller der Extraklasse, gruselig, spannend und mitreißend mit spannenden und ausgefallenen Charakteren. Die Ermittler sind sehr sympathisch und ihre privaten Probleme kommen zwar kurz vor, drängen sich aber nicht in den Vordergrund der Geschichte. Die Figur der Eva hat der Autor Arno Strobel für den Leser unglaublich gut und ambivalent konstruiert, zwar mag man sie nicht uneingeschränkt, leidet aber dennoch mit ihr in ihrer Verzweiflung. Die Rückblicke in ihre Kindheit lassen aufscheinen, was für ein schweres Schicksal sie und ihre Geschwister wohl hatten, auch wenn sich erst auf den letzten Seiten alles zu einem umfassenden Bild zusammenfügt.
Der Thriller „Der Sarg“ von Arno Strobel war das erste Buch des Autors, das ich gelesen habe, aber er hat mich wirklich begeistert. Grandios nutzt er alle Möglichkeiten der Psycho- und Verwirrspielchen aus, die sich ergeben und führt den Leser die meiste Zeit an der Nase herum. Wenn man glaubt, endlich wieder die Zusammenhänge verstanden zu haben, lässt er einen mit einer neuen Enthüllung sofort wieder in die Ahnungslosigkeit taumeln. Einfach großartig und absolut empfehlenswert!
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DER SARG – ein Psychothriller von keinem Geringeren als Arno Strobel. Liest man den Rückentext, dann ist man schon infiziert. Ich musste das Buch lesen. Es jagt schon Schauer den Rücken herunter, wenn man nur diese paar Zeilen liest.

Da ist jemand im Dunkel gefangen – in einem Sarg stellt sich heraus. Eine Frau, sie kann sich nicht aufrichten und niemand hört sie in ihrem hölzernen Sarg schreien …

Wahnsinn, dachte ich mir, als ich seinerzeit den Rückentext las und begann im Buch zu blättern … Ich war von Beginn an gefesselt und las das komplette Buch …

Es war eines der ersten Bücher, die ich von Arno Strobel las und ich möchte behaupten, dass es eines derer war, die mich zu einem Fan des Autors werden ließen. Die Art und Weise, seine Idee an den Leser zu bringen, ist in diesem Buch ausgeprägt spannend. Von Beginn bis Ende ist man eigentlich gezwungen, das Buch durchweg zu lesen, weil man gefesselt ist, weil man wissen möchte, wie es ausgeht und wie alles wirklich zusammenhängt.

Die Charaktere und Szenen werden detailliert beschrieben und an Stellen wird die Handlung tiefgründig hinterfragt, an denen man es sich als Leser wünscht. An keiner Stelle kommt es zu Langatmigkeit, ständig ist absolute Spannung gegeben.

Wiebke und Eva sind Freundinnen, Eva lebt recht zurück gezogen. Als Evas Vater starb erbte sie gemeinsam mit ihrer Stiefschwester, Firma und Immobilien – Wiebke ist klar, in der Kindheit und Jugend Evas muss etwas passiert sein, was sie so werden ließ, als was Wiebke ihre Freundin kennt, in sich gekehrt und von der Welt. Sie hatte auch panische Träume, so auch den, in einem Sarg aufzuwachen …. Mehr möchte ich jetzt nicht verraten – lest selbst – es lohnt sich.

Ein einzigartiger Strobel !!!
Leseempfehlung für Thriller- und Strobel-Fans !!!
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am 20. September 2013
Inhalt:
Die Geschichte ist sehr vielschichtig und wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, die zunächst keinen Sinn ergeben. So ermittelt der Polizist Menkhoff und seine Kollegen von der Kölner Polizei, der selbst ziemlich viele andere Dinge im Kopf hat und ernsthaft darüber nachdenkt, ob sich dieser Beruf überhaupt noch lohnt. Eva Rossbach, die zweite Protagonistin und reiche Erbin einer Firma, dagegen hat viel zu realistische Albträume, mit den, zu den Träumen passenden Verletzungen. Doch wie passt das alles zusammen und was haben Evas Träume mit den Morden an den Frauen zu tun? Wieso sind sie sich so ähnlich? Eva ist dem Wahnsinn nah, bis sie, auf anraten ihrer Freundin sich irgendwann einem Psychiater anvertraut und die Geschichte damit seinen dramatischen Lauf nimmt.
Die Personen sind alle wirklich gut beschrieben und gut durchdacht. Sie sind alle interessant und keiner von ihnen ist in irgendeiner Weise platt beschrieben.Man kann sie ohen Probleme verfolgen, denn ihre Handlungen und Gednaken ergeben immer Sinn und man kann sich dadurch sogar in sie hineinversetzten.
Die Geschichte selbst ist vom Beginn an spannend. Es gibt kaum Schwächen oder Passagen die weniger spannend sind. Man wird von dem Mord, in Evas Albträume und wieder in die Ermittlungen geworfen. Ständig mit der Frage im Kopf: Wie passt das alles zusammen?
Der Erzählstil ist sehr flüssig und lässt sich wirklich gut lesen. Der Wechsel zwischen den einzelnen Erzählperspektiven ist nicht zu krass und wirkt nie befremdlich. Mit dem Schluss setzte der Autor dann noch eins drauf und lässt den Leser verstört und mit vielen Gedanken und Fragen zurück.

Fazit:
Arno Strobel spielt hier mit der wohl größten Angst der Menschen, gefangen in einem Sarg zu sein. Auf engstem Raum eingesperrt, angekettet, so dass man sich nicht einmal herumdrehen kann. In völlige Dunkelheit gehüllt und mit dem Wissen, dass man sich niemals mehr befreien kann. Das einzige was man machen kann ist beten und auf den Tod warten.
Ähnlich wie der Film Buried, hat auch dieses Buch mich in seinen Bann gezogen. Ein Thriller der Extraklasse und mir hat er sehr gut gefallen, so dass ich ihn in kürzester Zeit verschlungen habe. Ein muss für alle Fans von Sebastian Fitzek.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Februar 2013
„Der Sarg“ von Arno Strobel ist als Taschenbuch im Fischer Verlag erschienen und umfasst 368 Seiten mit 58 nummerierten Kapiteln und einer Danksagung des Autors. Im Anschluss daran findet man noch einen kurze Leseprobe aus dem nächsten geplanten Buch von Herrn Strobel. Der Titel wurde prägnant und kurz ausgewählt entsprechend der Bezeichnungen der bisherigen Bücher von Herrn Strobel. Auch die Farbgestaltung des Covers wurde wie die Vorgänger recht schlicht gehalten mit schwarzem Hintergrund und großen, erhabenen Buchstaben des Titels, der sich sehr gut vom Hintergrund absetzt. Unterhalb der Schrift wurde das Bild einer liegenden jungen Frau eingefügt die auf eng bemessenem Raum, wie er in einem Sarg gegeben ist, fragend und ängstlich nach oben schaut.

Eva, Mitte 30 und allein lebend, die Erbin der Rossbacher Maschinenbaubetriebe, erwacht und stellt fest, dass sie in einem Sarg liegt. Natürlich überkommt sie eine fürchterliche Angst, beginnt zu schreien, wird ohnmächtig und erwacht in ihrem Bett. War alles nur ein Traum? Es gibt nur wenige Menschen denen sie sich anvertrauen kann. Von Kindheit an ist sie zerstreut und vergisst teilweise Dinge. Die Geschäftsführung des Unternehmens liegt in den Händen eines guten Freunds ihres verstorbenen Vaters, der aber bald schon die Leitung abgeben will. Dann jedoch wird ihre Halbschwester tot in einem Sarg liegend aufgefunden und Eva hat wieder einen ähnlichen Traum oder ist es doch Realität? Trachtet ihr jemand nach dem Leben z.B. um die Geschäftsführung zu übernehmen?

Arno Strobels Buch „Der Sarg“ erfüllt alle Kriterien, die ein guter Psychothriller mitbringen sollte. Die Spannung wird von Anfang an aufgebaut und reißt nicht ab. Er regt den Leser zum Mitdenken an wer der Täter sein könnte durch das beiläufige Aufblättern von Details und der Präsentation einiger mehrerer Personen, die anhand eines Motivs in Frage kämen. Das Wichtigste finde ich aber, dass er mit den Ängsten des Lesers spielt. Durch die Beschreibungen konnte ich förmlich der Situation in einem Sarg nachspüren und ich glaube, dass die wenigsten Leser diesen Zustand als angenehm empfinden und wohl kaum jemand ihn ausprobieren möchte. Mit dem leitenden Kommissar des Ermittlerteams Menkhoff trifft der Leser einen Bekannten aus dem Buch „Das Wesen“ wieder. Ein Vorwissen ist jedoch nicht erforderlich, einen Vorteil gibt es lediglich im Verständnis der Lebenssituation des Kommissars. Menkhoff wurde nach Köln versetzt und arbeitet nun mit einem neuen Team zusammen, denen je eigene Charaktereigenschaften zukommen, von denen man aber wenig privaten Hintergrund erfährt, was für die Zusammenarbeit aber auch nicht wichtig ist. Auch weitere Personen aus dem Umkreis der Protagonistin Eva werden von Herrn Strobel charakteristisch sauber ausgearbeitet, so dass sie vor dem Auge des Lesers als einzigartig erscheinen. „Der Sarg“ ist ein rundum gelungener Thriller, der den Leser bis zum Schluss in seinen Bann zieht und von mir deshalb eine klare Leseempfehlung erhält.
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am 30. Mai 2015
Ein super spannendes Buch konnte es nicht mehr aus den Händen legen bis zum Schluss. Psychothriller mit einem unerwartetem Ende.
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Eva Rossbach ist Mitte 30 und vermögend. Zurückgezogen lebt sie in ihrer Villa und wird seit ein paar Tagen von qualvollen Alpträumen heimgesucht. Sie erwacht in einem Sarg, vollkommen panisch und hilflos. In Köln ereignen sich zur gleichen Zeit grausame Morde, Frauen werden bei lebendigem Leibe in einem Sarg begraben und ersticken qualvoll.

Eva ist eine äußerst introvertierte Frau, die vollkommen zurückgezogen in ihrem Haus lebt und so gut wie keinen Kontakt zur Außenwelt hat. In letzter Zeit ist sie ständig müde, wird von grausamen Alpträumen gequält aus denen sie mit Prellungen und Schürfwunden erwacht. Die Alpträume sind für Eva extrem realistisch und die Verletzungen wirken so, als wenn sie wirklich in einem Sarg um ihr Leben gekämpft hätte. Doch ist das möglich? Wie soll sie in einem Sarg liegen und im nächsten Moment in ihrem Bett aufwachen? Allein diese Szenen werfen viele Fragen auf, die Arno Strobel erst zum Schluss seines Psychothrillers beantwortet. Wer jedoch gerne Psychothriller liest, hat recht schnell eine Vermutung wie auch in Bezug auf den Täter.

Diese Vermutung nimmt jedoch kaum die Spannung aus dem Psychothriller, den Arno Strobel geschickt und wendungsreich aufbaut. Als Täter gehen einige Verdächtige ins Rennen, die durchaus ein Motiv hätten.

Der Psychothriller wird aus mehreren Perspektiven erzählt, wodurch man einen guten Überblick über die Story erhält, ohne dass zu viel verraten wird. So verfolgt man die Ermittlungen von Bernd Menkhoff und seiner Kollegin Jutta Reithöfer, lernt dabei auch ein wenig den Privatmann Menkhoff kennen.

Das gleiche Augenmerk legt Arno Strobel aber auch auf die Geschehnisse rund um Eva Rossbach und die Beschreibungen ihrer Alpträume gehen einen wirklich an die Nieren und sind sehr plastisch beschrieben. Aber immer wieder taucht auch Britta auf, die voller Wut ist und mittellos in Köln lebt.

Fazit: Wendungsreicher, spannender Psychothriller, der seinem Namen alle Ehre macht.
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am 23. September 2014
Kurzbeschreibung
»Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg.«
Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt.
Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen …

Meinung
Vorneweg schon mal gesagt, dieser Thriller ist nicht für schwache Nerven geeignet. Schon auf den ersten paar Seiten bekam ich Gänsehautgefühl, so spannend fing es an. Die Geschichte fesselte mich immer mehr und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Story hielt, was sie versprach und zwar Hochspannung pur. Das Thema Kindesmißbrauch ist ja nicht einfach, hier wurde es aber vom Autor gut dargelegt und kam nicht ganz so schlimm rüber.

Die Kölner Polizei ermittelt in einem Frauenmord. Eine weibliche Leiche wird in einem Sarg vergraben gefunden. Anfangs stehen sie vor Rätseln, auch wenn der Täter ihnen Hinweise gibt, kommen sie nicht wirklich voran. Dennoch nähern sie sich Stück für Stück der Lösung. Doch wie ist Eva Rossmann in die Sache verwickelt. Warum hat sie so wirre Träume und verletzt sich selbst? Gekonnt hat der Autor mit mir als Leserin Verwirrspiele gespielt. Unerwartete Wendungen kamen abrupt und ich wußte weder ein noch aus. Auf das Ende wäre ich im Leben nicht gekommen und war sehr beeindruckt.

Die Charakteren waren gut ausgearbeitet und ich konnte mich in sie hineinversetzten. Ihre Handlungen und Gedanken erschienen mir als logisch und sinnvoll. Außerdem wird die Story aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Am Schluß führt alles zusammen und ergibt ein logisches Ganzes. Diese unterschiedlichen Blickwinkeln machen aber nichts aus, ich konnte alles gut nachvollziehen und verstehen.

Der Schreibstil von Herrn Strobel ist angenehm und flüssig und vorallem sehr bildgewaltig. Ein wahres Kopfkino entstand bei mir und ich fühlte mich gut unterhalten. Die Kapitel wurden kurz gehalten und die Schriftgröße war normal.

Cover
Schon das Cover jagt einem einen Schauer über den Rücken. Eine Frau eingesperrt. Einen Sarg kann man leider nicht sehen, macht aber nichts, steht ja in großen roten Buchstaben darüber. Ansonsten wurde das Buch in schwarz gehalten.

Meinung
„Der Sarg“ ist für mich ein meisterhafter Thriller, der Gänsehaut garantiert. Spannend von der ersten Seite an, kann man ihn nicht mehr aus der Hand legen. Ich werde mir auf jeden Fall noch weitere Bücher von Herrn Strobel holen. Somit vergebe ich 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.
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