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Kundenrezensionen

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am 10. Dezember 2014
Spoilerrezension

Während sich Hitchcocks "Cocktail für eine Leiche [Blu-ray]" darauf beschränkt, dass die beiden Studenten -für ihren anscheinend perfekt durchdachten Mord- in einer Spielfilmlänge überführt werden; in einem weiteren Film des Altmeisters die Planung und Ausführung, bis zur Festnahme („Der Fremde im Zug [Blu-ray]“), im Mittelpunkt des Geschehens steht, zeigt uns "Der Zwang zum Bösen", über die Festnahme der beiden Täter hinaus, das Geschehen bis zum Urteilsspruch.

Was uns da Regisseur Richard Fleischer (der sich ja an etlichen Genres herantraute; u.a: "20.000 Meilen unter dem Meer"; "Die Wikinger"; "Barabbas"; "Die phantastische Reise"; "Doctor Dolittle"; "Che!"; "Tora! Tora! Tora!"; "Soylent Green - Jahr 2022 ... die überleben wollen" u.v.a.), im für mich schönsten Breitbildformat; Cinamascope S/W, aus dem Jahr 1959 darbietet, bleibt auch im Heute überaus modern in seiner handwerklichen Machart gefilmt. Und nicht nur gefilmt, auch die Dialoge kommen geschliffen scharf daher. Selbst die psychologische Tiefe ist für einen "alten Film" überaus zeitgemäß interpretiert und für das damalige Herstellungsjahr, gegenüber anderen Hollywoodproduktionen, um Jahre(zehnte) voraus.
Alles was die Charaktere der verstörten Jungendlichen ausmacht, bis hin zur sexuelle Neigung, wird angesprochen. Dass die beiden ein homoerotisches Verhältnis teilen, wird ebenfalls gekonnt in die Handlung eingebaut, dass selbst der damalige Production Code (Hays Code; abgeschafft 1967) es billigte (oder einfach übersah?).

Warum der Film auch heute noch so gut funktioniert, liegt zudem an dem sehr gut besetzten Cast.
Abseits von Orson Welles, dem es wohl ein starkes Anliegen war hier den Anwalt der Geständigen zu mimen, die Szenerie aber erst ab der Mitte des Films betritt, glänzen u.a. der als Staatsanwalt steifspielende E.G. Marshall (den man schon als vierten Juror aus "Die 12 Geschworenen" lieben gelernt hat).
Ebenfalls geben die beiden Jungtäter (im Film 18 und 19 Jahre alt), die gespielt von Dean Stockwell und Bradford Dillman, voll in ihren Rollen auf. Die Verklemmtheit des von Stockwell verkörperten Charakters ist glänzend gespielt und ergänzt sich als Gegenpart zum großspurigen Verhalten des Zepter schwingenden Freundes und Millionärsbubi, welcher eindringlich und wohl unvergessen von Dillmann in den Filmarchiven überleben wird.
Der ungleichen Freundschaft, die letztlich nur aus Empfänger und Befehler besteht, nimmt man den Mord an den 9 jährigen Jungen ab. Wirft zudem einen langen Schatten in unsere Gegenwart, auf die jetzige Gesellschaft, die mit Wohlstand, Langeweile, zerpflückten Elternhäusern sowie andere div. Zutaten krankt bzw. eine explosive Mischung für einen noch unreifen Charakter ergeben kann.

Neben den guten Schauspielern, sei noch die hervorragende Synchro aus den 60er Jahren zu nennen, die genial von Dux & Co. interpretiert wurde und mit der deutsche Dialogregie den Film topp vertreten.

Einziges Manko zum Ende hin ist evtl., dass man noch bei der Gerichtsverhandlung von ein Coup der intellektuelle Jungendtäter ausgeht, da sich beide beschuldigen und sich so (zumindest einer) seiner Todesstrafe entziehen könnte; die Legislative also aushebeln, mit ihrem knöcherigen Anwalt (dem dann ein etwa ähnlich Schicksal ergeht wie Charles Laughton in "Zeugin der Anklage").
Doch ab dem Plädoyer macht der Film eine dramaturgische Metamorphose durch, die zwar nicht schlecht daherkommt, aber den vorherigen "Filmfluß" abträglich erscheint. Es wird nun deutlich, dass es, abseits des darmatischen Krimi-, Thrillerverlaufes, eigentlich um die ethische Frage zur Todesstrafe in einer Gesellschaft steht.
Orson Welles minutenlanger Monolog, für einen zivilisierten Strafvollzug, ein gerechtes Strafmaß, scheint dann filmisch zwar zu lang geschnitten (was auch etliche Zuschauer/Rezensenten mokieren), doch ist die Eindringlichkeit und überzeugende Erklärung -selbst in der deutschen Synchro-, also das plädieren gegen die Todesstrafe, ein gewaltiger monologisierter Kraftakt, ein mächtiges "Pamphlet" für die humane Bestrafung in einem zivilisierten Strafvollzug, welches gebettet in einem demokratischen Umfeld auch umgesetzt werden sollte. Das tödliche Handeln also nicht aus niedrigen Rachegelüsten einer sprachlos gewordenen Gesellschaft akzeptieren, trotz dieser absurden Gewalttaten der Täter. Vielmehr sollte der Staat, der hervorgeht aus einer Gruppe/Gesellschaft, den Weg weisen, damit der Verhärmung einer Gemeinschaft entgegengesteuert wird, um so aus dieser nicht enden wollenden Gewaltspirale herauszufinden.

Fazit also, zum evtl. Manko des Films:
das schon erwähnte, filmisch eher viel zu lang abgedrehte Schlussplädoyer, welches jedoch abseits der Filmästhetik mehr als beeindruckt und für sich genommen wie selten eine andere (Film-)Aussage zu diesem Thema hervorsticht.

Wer nun instinktiv "Wer die Nachtigall stört [Blu-ray]" mit ins Kalkül zieht, der in der großen Abdeckung des Themas "Menschlichkeit" durchaus Parallelen zu diesem Film aufweist, hat vollkommen recht!
"Wer die Nachtigall stört" ist aber durch seinen Aufbau, Erzählrhythmus, den Figurenkonstellation, der komplettere Film (für jung und alt).
Jedoch "Der Zwang zum Bösen" ist nicht weit von Mulligans Ausnahmewerk entfernt; vielleicht wirkt aber "Compulsion", so sein Originaltitel, etwas "intellektueller" als die Variante mit Gregory Peck als Atticus Finch (besonders in seinem letzten Viertel, der den Film eben von seiner Erzählstruktur etwas in den "erhobenen Zeigefingermodus" drückt, also vom anfänglichen "gesellschaftsbezogenen Krimi" abweicht, wirkt "Wer die Nachtigall stört" filmisch "gediegener", einfühlsamer und das durch die Augen der kleinen Scout gezeigte Stück einfach "wärmer" erzählt).

Noch zu erwähnen: das schon Eingangs erwähnte S/W-Cinemascope-Format, welches durch Kameramann William C. Mellor perfekt, mit einprägsamen Einstellungen, fotografiert wurde. Mellor beeindruckte schon mit seiner Arbeit zu Klassikern wie "Nackte Gewalt" und "Giganten" und stellte hier sein Können unter Beweis, indem er sich mit dem Film -in Breitwand S/W- mehr als selbst toppt.

Fazit: auch heute noch dicke 4 Sterne wert !

P.S.
Das DVD-S/W-Bild ist auf (m)einem 65 Zoll-TV noch bemerkenswert gut und verlangt eigentlich keine BD-Abtastung.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Juli 2012
Hurra, endlich erscheint ein sehr großer Film auf DVD: "Der Zwang zum Bösen" (Original: Compulsion) ist trozt des etwas zu langen Plädoyers von Orson Welles gegen die Todesstrafe für mich einer ganz großen Filmklassiker.
Entstanden ist der beste Film von Richard Fleischer im Jahr 1959. Die Geschichte orientiert sich am berüchtigten in die Kriminalgeschichte eingegangenen Mordfall von Leopold und Loeb, zwei wohlhabende Studenten an der University of Chicago, die 1924 den 14 jährigen Bobby Franks ermordeten und dafür zu lebenslanger Haft verurteilt wurden. Ihre Tat war deshalb bemerkenswert, weil sie hauptsächlich durch den Ehrgeiz motiviert war, das perfekte Verbrechen im Sinne der Kunst des Mordes zu begehen bzw. aus einem Recht des überlegenenn Intellekts über dem Gesetz zu stehen.
Im Film heissen die beiden intelligenten Studenten Judd Steiner (Dean Stockwell) und Artie Strauss (Bradford Dillmann). Beide sind unzertrennlich, vor allem scheint der brilliante Schüler Judd abhängig von Arties subtilen, sadistisch-geprägten Demütigungen zu sein.
Sehr zum Leidwesen seines Bruders steht Judd völlig unter der Fuchtel seines charismatischen Kommilitonen.
Es ist das Jahr 1924 und beide kommen aus sehr wohlhabenden Verhältnissen. Der dominierende Artie befielt seinen Freund diesen Mord mitzumachen, Unterwürfig erklärt sich Judd dazu bereit den kleinen Paulie Kessler zu töten.
Zur etwa gleichen Zeit lernt Judd durch Studienkollege Sid Brooks dessen Fsensible Freundin Ruth Evans (Diane Varsi) kennen, die sich zum arrogant auftretenden Judd menschlich hingezogen fühlt und den eher schlechten Einfluss von Artie bemerkt.
Der Film beschäftigt sich vor allem in sehr präziser Form mit der Aufklärung des Mordfalles durch den raffinierten Staatsanwalt Harald Horn (E.G.Marshall mit einer grandiosen Vorstellung). Dabei kommt einer Brille und einer Schreibmaschine eine ganz besondere Bedeutung zu. Am Ende stehen die beiden Studenten vor Gericht, die Familie engagiert den bekannten Strafverteidiger Jonathan Wilk (Orson Welles), der versucht die Beiden vor dem elektrischen Stuhl zu bewahren...
Die Story wurde schon oft abgewandelt in Filmen gezeigt, auch Hitchcocks wunderbarer "Rope", der nur in einer Wohnung spielt, ist an den Leopold und Loeb Fall angelehnt.
Auch in "Zwang zum Bösen" wird die homosexuelle Beziehung der beiden lediglich angedeutet, man kann sie sich trotz Zensurauflagen aber mehr als nur gut vorstellen.
Dabei liefern die beiden Hauptdarsteller Dean Stockwell und Bradford Dillmann oscarreife Leistungen ab, leider wurden sie aber nicht mal nominiert. Schade, der Film war zwar damals ein guter Publikumserfolg, hat sich aber als eines der ganz großen Filmmeisterwerke doch nicht ganz durchgesetzt, was sehr schade ist. Denn jedes Mal, wenn ich den Film mal wieder anschaue, fällt mir seine brilliante Machart auf.
Für mich ein großer, spannener düsterer Film mit großem psychologischem Anspruch.
Wer ihn noch nicht kennt und einen Wahnsinnsfilm-Klassiker sehen will, der sollte nicht zögern.

Technische Daten:
Bildformat: 2,35:1 (anamorph / 16:9)

Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: Deutsch

Extras: OriginalKinotrailer,Bildergalerie,Biografien, Trailer
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. August 2014
...ist ein Mord ein Experiment oder nach wie vor ein Gesetzes- wie Moralverstoß? Die Studenten Artie und Judd übertreten Grenzen, weil sie es können, weil sie sich danach fühlen, weil sie ausprobieren möchten, ob sie das schaffen und damit durchkommen. Der junge sensible schüchterne Judd steht dabei deutlich unter dem unheilvollen Einfluss des rauen, dominanten Artie. Vielleicht ist er ihm sogar latent homosexuell zugeneigt, auf jeden Fall hörig. Auch wenn er in Gesellschaft von Mädchen ist: Schnippt Artie mit dem Finger, so springt Judd.

Kommt Ihnen das bekannt vor, von Hitchcocks "Rope"? Kein Wunder; beide Vorlagen basieren auf dem Kriminalfall um einen Mord der Studenten Leopold und Loeb. Während Hitch mit dem Mord beginnt, nimmt sich der Regisseur des vorliegenden Filmes, Richard Fleischer, mehr Zeit für die Darstellung der Charaktere. Bei aller Brillanz der Abgründe, die dabei zutage kommen: Die Gleichung "hochbegabt = emotional/moralisch verkrüppelt" lässt sich auch hinterfragen. Fleischer behauptet dies aber gar nicht im Sinne eines monokausalen Zusammenhangs, sondern lässt eben auch andere Umstände ins Bild treten. Beispielsweise hat er sich immer für True Crime interessiert; dabei sowohl für die psychologisch-kriminologische als auch für die juristische Seite. Hier kommt (auch nicht ganz untypisch für Fleischer) das Religiös-Philosophische noch hinzu. Beispielsweise wenn Judd seinen Professor herausfordert. Wenn der Mensch Schöpfer allen Rechts sei, warum stehe er dann unter statt über dem Recht? Wieder einmal wird Nietzsches Übermensch bemüht, von dem aus es zu "Gott ist tot" nicht weit ist.

Zum Mord kommt es schließlich in einer Ellipse; Fleischer ist ganz kühl, halbdokumentarisch, seziert das Geschehen wie der Coroner die Leiche, versucht uns Zuschauer mitzunehmen beim Lückenschließen. Eine auffällige Brille, die beim Toten gefunden wird und ihm selbst nicht gehört hat, wird zum missing link wie zum Sinnbild. Fleischer lässt sich mit ihr allerlei Kameramätzchen einfallen und zeigt sogar einmal ganz klein die Gesichter zweier sich Unterhaltenden durch die Gläser hindurch. Missing Link vielleicht auch im religionsphilosophischen Sinne; Symbol für das noch nicht gefundene Verbindungsstück in der Evolutionskette, welches Gott - vielleicht - überflüssig machen würde. "Wenn nicht Gott die Brille fallenlassen hat, wer dann?", so lautet der letzte Satz des Filmes. Tja, wer? Was scheinbar ein Plädoyer für den Schöpfer ist, gehalten von einem mutmaßlichen Atheisten, lässt sich auch ganz anders deuten: Vielleicht wollte Judd, der eher schwach statt genuin böse scheint, entdeckt werden und hat deshalb die Brille nur halb unabsichtlich fallenlassen. Vielleicht ist der Mensch tatsächlich sein eigener Schöpfer, aber dabei nicht so skrupellos-rational, wie Judd und Artie meinen. Rationalist Fleischer hat solche offenen Deutungsmöglichkeiten sogar in "Barabbas", einem Jesus-/Urchristenfilm aus der Sicht der in der Bibel nur kurz erwähnten Titelfigur, untergebracht. Er war immer für das nicht Eindeutige gut.

Bei aller Brillanz neigt Fleischer aber zu einer gewissen Weitschweifigkeit; man kennt das von seinen Puzzleteilfilmen mit vielen Parallel-/Nebenhandlungen. "Tora! Tora! Tora!" und "Violent Saturday" könnten ebenfalls flotter sein; genial hingegen der auch optisch verschachtelte "Frauenmörder von Boston". Fleischer gelingen aber immer wieder wunderbare Miniaturen. Von geradezu anrührender Zärtlichkeit, aber auch Größe zeugt der Charakter der Kommilitonin Ruth, die Judd genau versteht und sogar nach einem Vergewaltigungsversuch Mitleid statt Wut zeigt: Sie weiß eben, was das für ein hilfloser Versuch eines letztlich kranken und von Artie abhängigen Menschen ist. Da denkt man, dass auch Judd von ihren Worten berührt ist und die Möglichkeit zur Umkehr, Befreiung, Heilung haben könnte.

Wird er sie haben? Im Prozess werden er und Artie von einem von Orson Welles gespielten Star-Anwalt verteidigt, der sich auch gegen die Todesstrafe im Allgemeinen wortmächtig äußert. Sicherlich gut und Welles verleiht der Rolle in jeglichem Sinne Gewicht (übrigens mit top billing, obwohl erst im letzten Akt auftauchend). Gleichwohl für meinen Geschmack in dieser Phase zu dialoglastig, um "Der Zwang zum Bösen" zu dem richtig guten Anti-Todesstrafenfilm zu machen, als der er gelegentlich bezeichnet wird. Aus etwas derselben Zeit mein Favorit: "Lasst mich leben", bei dem übrigens Regisseur Robert Wise gegen den Produzenten Joseph L. Mankiewicz durchgesetzt hatte, ohne einen langen Monolog gegen die Todesstrafe auszukommen.

So bleibt der Eindruck eines insgesamt guten, bisweilen faszinierenden Filmes, der jedoch auch seine Schwächen hat.
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am 26. November 2013
Dieser an sich vielversprechende Film beruht ähnlich wie "Cocktail für eine Leiche" mit James Stewart und "Mord nach Plan" mit Sandra Bullock auf dem authentischen Fall zweier intelligenten und snobistischen Studenten die aus Hochmut und Langeweile zum Mörder an einem Jungen werden. Als so intelligent dass sie damit davonkommen erweisen sie sich jedoch nicht. Schon bald müssen sie sich für ihre Tat vor Gericht verantworten.
Bis hierhin ist der Film annehmbar, wirkt aber auch etwas emotionslos. Offenbar sah Regisseur Richard Fleischer die Gerichtsverhandlung als den eigentlichen Hauptteil des Filmes an. Leider gelingt es ihm jedoch nicht sie mit dem Einstieg in Einklang zu bringen. Wer nämlich erwartet hat jetzt mehr über die psychologischen Ursachen der tat zu erfahren wird enttäuscht.
Statt dessen wechselt der Film praktisch das Thema. Jetzt nämlich folgt sofort und nur noch das Plaedoje des von Orson Welles verkörperten Verteidigers.Dies erweist sich als lang, rhetorisch geschickt und von Welles sehr gut dargestellt. Leider bezieht es sich nicht auf den konkreten Fall sondern nur noch den Wert beziehungsweise Unwert der Todesstrafe. Es erreicht am Ende auch sein Ziel , die Angeklagten kommen mit dem Leben davon.
So erfreulich und anerkennenswert dieses Ende auch ist - man hat schon das Gefühl dass der Film der Frage um die es eigentlich geht ausgewichen ist. Möglicherweise haben die genannten Filme mit James Stewart und Sandra Bullock deshalb mehr überzeugen können weil sie auf die Gerichtsverhandlung verzichtet hatten. Auf jeden Fall waren Gerichtsfilme die nach psychologischen Ursachen für eine Straftat suchen schon damals in Hollywood nicht unbekannt. die zeigen Beispiele wie "Anatomie eines Mordes" oder in gewisser weise auch "Die Caine war ihr Schicksal"
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am 23. Februar 2013
Spannender Gerichtstriller in guter Bild und Ton Qualität.Gute Regie und tolle Filmschauspieler insbesondere Orson Welles der hier in der Rolle des Verteidigers sein ganzes Können darbringt.
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am 19. Mai 2013
Zu recht nicht in Vergessenheit geratener Klassiker mit einer Paraderolle für Orson Welles. Der historische Blick auf die Diskussion um die Todesstrafe wird hier um eine Blickrichtung erweitert.
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am 22. Mai 2013
...der durchaus 62 Minuten lang mit "Cocktail für eine Leiche" mithalten kann, doch dann folgt leider der Auftritt von Orson Welles und sein endloses Gelabber und Geplapper vor Gericht beginnt, dass man beginnende Hämorrhoidenbildung im Gehirn wahrzunehmen glaubt und Dean Stockwell, Bradford Dillmann und E.G. Marshall, welche über eine Stunde eine tolle darstellerische Leistung geboten haben, werden zugunsten des faden Welles-Monologs völlig in den Hintergrund gedrängt.
Man kann also ruhig den DVD-Player nach 65 Minuten, nachdem die beiden jungen Männer des Verbrechens überführt worden sind, abschalten und sich das 30 Minuten lange, völlig überflüssige Welles-Gesülze ersparen. Bild- und Tonqualität der DVD sind zufriedenstellend.
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am 16. Juli 2013
Ich liebe alte Gerichtsfilme und ich fand den Film sehr interessant. Aber natürlich ist das immer Geschmacksache.
Versand ging super schnell und es war alles Top!!!
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