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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein fesselnder Frauenroman um einen ungeklärten Mord und dunkle Geheimnisse die es aufzuklären gilt…
Im Jahre 2011:

Als ein unbekannter Soldat, der im zweiten Weltkrieg auf dem Schlachtfeld fiel, knapp hundert Jahre später mit zwei mysteriösen Briefen in seiner Tasche aufgefunden wird, engagiert ein Mitarbeiter der Kriegsgräberfürsorge seine Ex-Freundin Leah Hickson, die sich als Journalistin bereits einen Namen gemacht hat. Obwohl Leah...
Veröffentlicht am 5. November 2012 von Happy End Bücher - Nicole

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn man gerne aus dem Genre liest...
Auf das zweite Buch von Katherine Webb war ich gespannt, da ich ihr Erstling recht gut fand, i.e. komplexe Figuren, die einem echt, wie aus dem Leben gesprungen vorkamen und plötzlich nahe waren, eine recht gut aufgebaute Spannung, das Rätseln bis zum Ende, wo der Junge abgeblieben war, auch sprachlich gut gelöst.

Der zweite Roman ist leider...
Veröffentlicht am 5. November 2012 von Wedma


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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein fesselnder Frauenroman um einen ungeklärten Mord und dunkle Geheimnisse die es aufzuklären gilt…, 5. November 2012
Im Jahre 2011:

Als ein unbekannter Soldat, der im zweiten Weltkrieg auf dem Schlachtfeld fiel, knapp hundert Jahre später mit zwei mysteriösen Briefen in seiner Tasche aufgefunden wird, engagiert ein Mitarbeiter der Kriegsgräberfürsorge seine Ex-Freundin Leah Hickson, die sich als Journalistin bereits einen Namen gemacht hat. Obwohl Leah ihren Exfreund niemals wieder sehen wollte, der sie mit einer anderen betrog, kann sie dennoch nicht widerstehen, sich den Toten und die besagten Briefe einmal näher anzusehen. Und am Ende ist Leah zu neugierig, wer der unbekannte Soldat war, um „den Fall“ abzulehnen. Sie begibt sich mitten aufs Land, weit entfernt vom turbulenten London, in das beschauliche Dorf Cold Ash Holt bei Thatcham, wo die Verfasserin der Briefe, eine H. Canning, als Frau des hiesigen Dorfpfarrers gelebt hat. Dort begegnet sie einem Nachfahr der Frau, doch dieser scheint zunächst kein großes Interesse daran zu haben, mit Leah zu sprechen. Besonders als er erfährt, dass sie Journalistin ist.

Im Jahre 1911:

Die Hausangestellte Cat tritt eine neue Stelle in Cold Ash Holt an, weil sie ihr ehemaliger Arbeitgeber nach ihrem zweimonatigen Gefängnisaufenthalt nicht mehr in seinem Hause beschäftigen möchte. Sie kommt beim Pfarrer des Ortes, Albert Canning und seiner Frau Hester unter. Doch Cat hat große Mühe damit sich unterzuordnen. Und auch die Nachwirkungen ihres Gefängnisaufenthaltes haben ihre Spuren bei der jungen Frau hinterlassen. Als sie jedoch in dem Dörfler George eine verwandte Seele entdeckt und sich in ihn verliebt, scheint ihr Leben plötzlich nicht mehr so düster. Aber dann erreicht ein vom Pfarrer hochgeschätzter Gast, der Theosoph, Robin Durrant die kleine Pfarrei und damit nimmt das Unheil seinen Lauf…

Meine Einschätzung:

Ich kann an keinem Roman vorbeigehen, der mit einer geheimnisvollen Story wirbt und da mir auch bereits der Erstlingsband „Das geheime Vermächtnis“ der Autorin so gut gefiel, war ich schon ganz gespannt auf das aktuelle Buch von Katherine Webb. Auch diesmal hat sich die Autorin entschieden, an ihrem bewährten Schreibstil festzuhalten. Abermals treibt sie ihre Geschichte, immer abwechselnd, auf gleich zwei Zeitebenen handelnd, voran. Dadurch lernt man sowohl Cat, Sufragette aus tiefster Überzeugung besser kennen und wird gleichzeitig mit den Widrigkeiten, mit denen die Frauen dieser Zeitepoche zu kämpfen hatten, vertraut gemacht und zum anderen darf man auch der Heldin des Romans in der Gegenwart, Leah, bei ihren Recherchen den toten, unbekannten Soldaten betreffend sozusagen „über die Schulter“ schauen.

Beide Handlungsstränge, ob Vergangenheit oder Gegenwart sind sehr spannend beschrieben, doch ehrlich gesagt fehlte mir dieses Mal zu einer Höchstbewertung ein wenig mehr Ausführlichkeit beim Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt. Leah blieb mir dabei leider ein wenig fremd; zwar erfährt man, dass sie eine gescheiterte Liebesbeziehung hinter sich hat, doch auf eine Vertiefung anderer charakterlicher Facetten hat die Autorin zugunsten des Handlungsverlaufs leider verzichtet, was ich sehr schade fand. Dennoch, interessant ist Leahs Recherche allemal beschrieben und man möchte als Leser stets erfahren wie es weitergeht.

Dafür hat mir die Handlung, die um 1911 spielt umso besser gefallen. Cats Ängste nach ihrem Gefängnisaufenthalt wurden sehr eindringlich und unter die Haut gehend geschildert und man kann sich dabei gut in ihre Gedanken und Gefühlswelt einfühlen. Erschütternd sind auch die Romanpassagen, in denen sich Cat an ihre Zwangsernährung im Gefängnis erinnert. Cat ist dabei keine einfache Romanheldin; durch ihre Lebenserfahrungen und modernen Einstellungen eckt sie überall an, denn nicht jede Frau in dieser Zeit teilt ihr Gedankengut. Besonders groß sind dabei die Unterschiede im Vergleich zur Hausherrin und Frau des Pfarrers, Hester, die völlig naiv und unbedarft wirkt.
In mir drängte sich beim Lesen der Verdacht auf, dass die Autorin Hester besonders naiv darstellen wollte, um damit die Kluft zwischen Hester und Cat für den Leser hervorzuheben und nebenbei zu verdeutlichen, wie wenig Rechte Frauen in dieser Zeit hatten und wie ihr tägliches Leben aussah.
Meiner Meinung nach hat Katherine Webb diesen Punkt sehr gut herausgearbeitet und auch ein weiterer Themenschwerpunkt dieses Romans, die so genannte Lehre der Theosophie (durch religiöse Bestrebungen, Erkenntnisse über das Göttliche (oder übersinnliche, höher gestellte Wesen) zu erfahren und gegebenenfalls dieser Wesen ansichtig zu werden) wurde verständlich erläutert.
Zwar habe ich dieses Mal recht früh erahnt, wie der Roman am Ende ausgeht und wer der tote Soldat, dessen Identität Leah herausfinden möchte, gewesen ist, doch das minderte die Spannung trotzdem nicht.

Fazit: Ein fesselnder Frauenroman um einen ungeklärten Mord und dunkle Geheimnisse die es aufzuklären gilt… 4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrliche Herbstlektüre, 25. Oktober 2012
Ich habe schon das Erstlingswerk "Das geheime Vermächtnis" der Autorin Katherine Webb verschlungen und wurde auch hier nicht enttäuscht!
Das 526 Seiten dicke Buch liest sich flüssig und zieht einen mit:
Leah Hickson, eine Journalistin, wird von ihrem Ex, der bei der Krieggräberfürsorge arbeitet, auf einen toten Soldaten aufmerksam gemacht. Dieser starb im Ersten Weltkrieg, und er führte 2 Briefe mit sich. Sie deuten auf eine Trägödie hin, die sich Anfang des 20. Jhd. in einem kleinen englischen Dorf zugetragen hat. Voller Neugier reist Leah dorthin und erfährt Schreckliches ... Parallel dazu verfässt die Autorin einen zweiten Handlungsstrang, der den Leser zurück ins Jahr 1911 versetzt, an den Ort des Geschehens:
Hester ist mit Albert verheiratet und sie leben gemeinsam mit der Haushälterin Mrs Bell und Cat, dem Dienstmädchen im Pfarrershaus. Cat hat eine bewegte Vergangenheit als Suffragette, die im Gefängnis saß und der Leser liest die Geschichte zum großen Teil aus ihrer Sicht. Hester ist eine unglückliche Ehefrau; ihr Mann widmet sich mehr der Theosophie und seinem "Meister" Robin, statt um seine Frau ...
Das Unglück nimmt seinen Lauf ...
Ich mag gar nicht mehr dazu schreiben, denn das würde einem zukünftigem Leser die Spannung nehmen. Das Buch ist lebhaft geschrieben, es zieht einen förmlich mit.
Für mich genau das Richtige für einen gemütlichen Herbstnachmittag mit einer Tasse Tee auf dem Sofa!
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung, 22. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch kann ich nur weiterempfehlen. Nach dem ersten Buch der Autorin (Das geheime Vermächtnis) war ich auf weiteren Lesestoff von ihr sehr gespannt.
Zur Story:
Die Journalistin Leah wird von ihrem Exfreund auf eine unbekannte männliche Leiche aufmerksam gemacht, die nun nach etwa hundert Jahren gefunden wurde - ohne Papiere oder sonstige Identifikationmerkmale, außer zwei Briefen. Anhand dieser Briefe verfolgt Leah die Spur des Soldaten und findet schließlich heraus, was sich hundert Jahre zuvor ereignet hat.
Durch die Erzählweise in zwei Zeitebenen erfährt der Leser natürlich genau, was damals passierte.
Tatsache ist, es gibt viele Bücher auf mehreren Zeitebenen, die ebenso gut oder noch spannender geschrieben sind. Die Geschichte ist jedoch außergewöhnlich und nicht vorhersehbar (wer weiß schon was Theosophen sind und auch die Feenstory ist mal was anderes), deshalb kann ich das Buch nur weiterempfehlen.
Für eine moderne Frau ist die Handlungsweise von Hester wenig nachvollziehbar, aber weil die Geschichte ja in einer anderen Zeit spielt, kann es schon sein, dass eine Frau sich so behandeln lässt und auch selbst so handelt, wie Hester es im Roman tut. Lediglich über ihren Mann, den Pfarrer, hätte ich gern noch etwas mehr erfahren. Nach den Ereignissen wird er kaum noch erwähnt, ich hätte mir aber gewünscht, noch etwas mehr über sein weiteres Leben zu erfahren,vor allem wie er mit der Geschichte klarkommt.
Deshalb nur 4 Sterne.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn man gerne aus dem Genre liest..., 5. November 2012
Auf das zweite Buch von Katherine Webb war ich gespannt, da ich ihr Erstling recht gut fand, i.e. komplexe Figuren, die einem echt, wie aus dem Leben gesprungen vorkamen und plötzlich nahe waren, eine recht gut aufgebaute Spannung, das Rätseln bis zum Ende, wo der Junge abgeblieben war, auch sprachlich gut gelöst.

Der zweite Roman ist leider handwerklich nicht so geschickt und filigran ausgearbeitet. Er spielt auf zwei Zeitebenen. Die Figuren aus dem Jahr 1911, ihre Denkweise, Handlungsmotive sind zwar besser, lebendiger dargestellt, die Atmosphäre dieser Jahre kommt gut rüber, als die aus dem Jahr 2011, aber alles in allem bleiben sie alle dem Leser fern. Besonders Leah, die Hauptperson, die Recherche im 2011 über die Geschehnisse aus dem Jahr 1911 betreibt, ist mir gleichgültig geblieben. All ihre Dramen und Probleme sind recht gewöhnlich und genauso unspektakulär auflöst.

Die Handlungen aus den zwei Zeitebenen sind recht lose miteinander verknüpft. Über lange Strecken laufen sie parallel, sodass man sich zwischendurch fragt, und was hat es alles mit einander zu tun? Die Handlung von 1911 nimmt auch platzmäßig mehr ein und mit mehr Herzblut geschrieben als die von 2011. Da konnte ich keine Begeisterung der Autorin für die Story vom 2011 entdecken. Es ist einem gleich zu Anfang klar, dass die gute Leah nun doch ihre Probleme in den Griff bekommt, da dies bereits in dem ersten Satz angedeutet ist und ihre Lage zu Anfang in keiner Hinsicht als rosig dargestellt ist. Viele Informationen kennen nur die Leser, Leah kennt nur die paar Fakten, paar Eckdaten. Da die Handlungen recht lose mit einander verknüpft sind, ist es eine reine Unterstellung, dass all die Infos über die Figuren und ihre Lebensgeschichten, die dem Leser erzählt wurden, auch Leah bekannt sind, um die Beweggründe für die Handlungen des Theosophen und Konsorten nachvollziehen zu können.
Die Spannung hält sich in Grenzen. Es ist eher ein Buch zum vor dem Schlafen lesen, was an sich als nichts Abwertendes aufgefasst werden sollte.

Besonders gestört hat mich die Spielerei mit den Erzählzeiten. Die Vergangenheit aus dem Jahr 1911 ist in Präsens geschrieben. Das sollte einen Eindruck vermitteln, dass die Ereignisse von vor hundert Jahren sich vor dem Leser wie ein Film entfalten. Mich hat es in den Wahnsinn getrieben, den größten Teil des Romans in der Gegenwartsform zu lesen. Das hat etwas unnatürliches, etwas aufgesetztes an sich. Es ist wie ein Fremdkörper, den man beim Lesen zu gerne ablegen möchte. Dagegen die Geschichte aus 2011 ist in der Vergangenheitsform geschrieben. Dieses hin- und herschalten zwischen den Erzählzeiten sobald die Autorin sich auf eine andere Zeitebene begibt, das hat mich Geduld gekostet, um das Buch doch nicht frühzeitig in die hinterste Ecke zu befördern.

Gemessen an eigener Leistung ist der zweiter Roman deutlich unter dem Niveau des Erstlings. Die Erwartung wurde nicht erfüllt, da sie doch höher ausfiel.

Die Gestaltung der Cover ist gut, ein stimmungsvolles Bild, das einen in die vergangene Epoche hinein versetzt und einem einen guten Eindruck von Haus vermittelt. Das weckt Neugier, Lust mehr darüber zu erfahren. Es ist eine Taschenbuchausgabe, der Preis dafür ist auf dem üblichen Niveau.

Fazit: es ist kein must have. Haut absolut nicht vom Hocker. Aber wenn man gerne aus dem Genre liest, geht es schon in Ordnung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Haus der Träume, 25. Dezember 2013
Interessantes Buch zum Schmöckern an langen Winterabenden. Leichte Erzählweise und trotzdem spannende Unterhaltung. Wer sich für vergangenes Interesse hat wird hier voll auf seine Kosten kommen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber zum Schluß ohne Knalleffekt, 18. März 2013
Von 
larapinta (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verglichen mit "Das geheime Vermächtnis" erfüllt sich bei diesem Buch die Erwartung nicht. Oft ist es leider so, daß nach dem ersten Buch eines Autors, das einen wirklich begeisterte, der zweite Versuch nur ein Abklatsch ist.

Dieses Buch hat trotzdem eine Botschaft für den Leser, und deshalb vergebe ich auch 4 Sterne. Ansonsten fand ich es teilweise wesentlich zu ausschweifend.

Zumindest ist das Thema Theosophie mal etwas Neues und gerade in der heutigen Zeit liest man die Gedanken dazu und zu den Elementarwesen mit ganz anderen Augen als noch vor ein paar Jahren.

Die Pfarrersfrau Hester kam ausgesprochen naiv daher, sie tat mir zum Schluß aber auch leid. Nach ihrem Dafürhalten hat sie bestimmt (in jeder Hinsicht) das richtige getan.

Leah Hickson als Journalistin findet zwar brisante Dinge 100 Jahre später heraus, aber daß man nach einem Knappeffekt das Buch zuklappen könnte passiert leider nicht.

Aber "Black Cat" gefiel mir. Die wußte, was sie wollte und warum sie es wollte - oder auch nicht. Recht hatte sie!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Sommer voller Geheimnisse, 4. März 2013
Von 
Monika Schulte ""Lesezeit"" (Hagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Katherine Webb
Das Haus der vergessenen Träume

Wir schreiben das Jahr 1911. Cat Morley wird Dienstmädchen bei den Cannings. Hester und Albert Canning, ein Pastoren-Ehepaar. Cat war eine kurze Zeit lang im Gefängnis. Seitdem gilt sie als "Mädchen mit dunkler Vergangenheit". Dabei hatte sie sich nur der Sufragettenbewegung angeschlossen. Bei den Cannings geht es ihr soweit gut. Sie hat einen warmen Platz. Sie bekommt genug zu essen. Trotzdem fühlt sie sich nicht frei. Die Cannings sind nett zu ihr, aber Cat reicht das richt. Sie will mehr. Sie ist gebildet. Sie kann lesen und schreiben. Sie will nicht mehr anderen dienen. Cat lernt einen Mann kennen und lieben. Bei ihm scheint alles richtig zu sein. Sie trifft sich heimlich mit ihm - und wird beobachtet.
Hester und Albert sind seit über einem Jahr verheiratet, doch Hester ist noch immer Jungfrau. Bei ihrer Schwester, die längst Kinder hat, versucht sie Ratschläge zu bekommen, wie sie ihren Albert "ändern" kann. Hester wünscht sich nichts sehnlicher, als dass sie endlich wie Mann und Frau zusammen leben und nicht wie Bruder und Schwester.
Albert geht in seiner Arbeit als Pfarrer auf, bis Robin Durrant in sein Leben tritt. Robin, der immer irgendwie abhängig ist von anderen Menschen, der sich einnistet bei den Cannings. Robin, der nicht mehr länger von seinen Eltern unterstützt wird. Robin, der Theosoph und Fotograf. Albert ist hingerissen von diesem jungen Mann. Dem Mann, der angeblich Feen sieht und sie fotografiert hat, verschreibt er sich mit Leib und Seele. Für Hester scheint er gar nichts mehr übrig zu haben. Für Albert existiert nur noch Robin. Robin, der Mann, der hinter Cats Geheimnis gekommen ist.
Am Ende des Sommers im Jahre 1911 geschieht ein furchtbares Verbrechen, das jedoch erst hundert Jahr später richtig aufgeklärt wird, als Leah Hickson in ihrer Tätigkeit als Journalistin 2 alte Briefe gezeigt bekommt, die ein Soldat bei sich trug und deren Ursprung sie klären soll. Leah fährt nach Cold Ash Holt, dem ehemaligen Pfarrhaus der Cannings. Hier kommt sie nicht nur alten Familiengeheimnissen auf die Spur, hier wird sich auch ihr eigenes Leben ändern.

"Das Haus der vergessenen Träume" ist ein Roman, in dem es um dunkle Familiengeheimnisse geht. Er handelt von Liebe und Hoffnung, von Glaube und Täuschung. Ein sehr schön geschriebener Roman. Die Autorin versteht es, den Leser mitzunehmen in ein anderes Jahrhundert, in eine Zeit, in der die Frauen noch nichts zu sagen hatten und doch anfingen, sich ganz langsam zu wehren. Ein Roman voller Spannung und sehr geheimnisvoll. Wunderbare Lesestunden sind garantiert!

Erschienen im Diana-Verlag.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch das eine dramatische Geschichte der Vergangenheit lebendig macht, 27. Januar 2013
Ich habe mehrere Bücher gelesen, in denen Geschichten zu unterschiedlichen Zeiten erzählt wurden. "Das Haus der vergessenen Träume" ist davon eines der besten.
Die Geschichte in der Vergangenheit dominiert in Umfang und Detailbeschreibung. Ich finde das gut, weil es besonders darum geht, was mit den Menschen damals im Pfarrhaus geschehen ist. Leahs und Marks Situation in der Gegenwart wird wesentlich weniger herausgearbeitet. Allerdings erfährt man bei beiden was ihre momentane Traurigkeit und Zerrissenheit begründet. Das ist ausreichend um beide zu verstehen.
Ein weiterer Punkt, der das Vergangene nah rückt, ist die gekonnte Wahl der Erzählperspektive. Während das was in der Gegenwart passiert im Präteritum geschrieben ist hat die Autorin für die Geschichte in der Vergangenheit das Präsens gewählt. Man hat das Gefühl mittendrin zu sein.
Mir gefällt ausgesprochen gut wie Katherine Webb die Charaktere herausgearbeitet hat. Insbesondere Cat Morley wird sehr vertraut. Sie ist für die damalige Zeit 1911 eine außergewöhnliche Frau und es wird aufgezeigt, dass sie für viele andere starke Frauen steht. Ihre Zerrissenheit kann man förmlich spüren. Man erfährt wie sehr ein Mensch durch seine Lebensumstände gefangen sein kann, sein Wesen aber immer wieder hervorbricht. Cats Charakter wird in vielen Facetten beschrieben. Ich habe für sie eine große Symphatie entwickelt. Die anderen Frauen in der Geschichte der Vergangenheit werden im wesentlichen durch ihre Angepasstheit gelenkt. Sie stehen in großem Kontrast zu Cat. Es entwickeln sich gegenseitige Sympathien und Verständis aber jeder bleibt seinem Charakter und seiner "Rolle" treu. Für den Pfarrer und Robin gilt das gleiche. Auch die beiden haben ihr Wesen und geraten durch bestimmte Umstände in eine ebenfalls schwierige Situation. Der einzige Mensch der absolut in sich eins wirkt ist George. Cat und George erkennen und lieben den anderen so wie er ist. Eine wunderbare natürliche Liebesgeschichte, die in Kontrast steht zu der des angepassten Pfarrerehepaars. Leah und Mark in der Gegenwart lernt man nicht so detailliert kennen. Aber auch das betont den größeren Raum den die Menschen der Vergangenheit bekommen sollen.
Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen. Schon der Beginn ist spannend und wirft die Fragen auf die beantwortet werden sollen. Es gibt keine größeren langatmigen Textpassagen. Die Thema der Theosophie ist gewöhnungsbedürftig aber auch mal ganz was anderes. Es ist interessant zu sehen wie die Figuren damit umgehen. Die Toten am Ende hatte ich einerseits erwartet andererseits nicht. Letztlich konnte ich mit dem Ausgang der Geschichte im Reinen sein.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der vergessenen Träume: Roman (Kindle Edition)
Ich habe mich beim Kauf von den durchweg guten Bewertungen leiten lassen und kann diese nur unterstützen. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite flüssig und spannend geschrieben; besonders gut gefielen mir die Überblendungen der verschiedenen Szenen und der Perspektive die so verspielt und leichtfüßig daherkommen das man sie im ersten Moment gar nicht wahrnimmt.
Man sollte sich auf keinen Fall von dem Buchtitel abschrecken lassen, er klingt sehr nach Kitsch und Liebesroman und dass würde dieser wirklich interessanten Geschichte nicht gerecht werden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Roman., 18. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diesen Roman können Sie nicht aus der Hand legen, bevor Sie das Ende wissen.
Die Schriftstellerin schreibt sehr interssant und man kann sich gut in diese Zeit versetzen.
Spannend.
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Das Haus der vergessenen Träume: Roman
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