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am 22. April 2010
Im amerikanischen Bürgerkrieg bekommt Colonel Robert G. Shaw (Matthew Broderick) die Aufgabe, ein Regiment aus schwarzen Rekruten aufzustellen. Der idealistische Sklavereigegner sieht darin die Chance, allen zu beweisen, dass schwarze Soldaten ebenso gut kämpfen können, wie ihre weißen Brüder. Voller Enthusiasmus geht er an die Arbeit und sieht sich bald zahlreichen Schwierigkeiten gegenüber. Da sind nicht nur die Rekruten, meist ehemalige Sklaven, die weder lesen noch schreiben können, da ist die mangelhafte Ausrüstung für die Einheit, aber da sind auch die Abneigungen von Shaws Offizierskollegen, die nicht von dem Projekt überzeugt sind und das Shaw und seinen Soldaten auch spüren lassen.

Als der Krieg immer ausufernde Formen annimmt, erhält das Regiment eines Tages die Chance sich im Kampf zu bewähren. Sie soll an dem Angriff auf das Fort Wagner, einem wichtigen Militärstützpunkt der Südstaaten teilnehmen. Ein Himmelfahrtskommando, wie sich bald herausstellen mag...

"Glory" von Edward Zwick ist ein Drama, dass auf Tagebuchaufzeichnungen des echten Colonels Shaw basiert und wurde später mit drei Oskars ausgezeichnet (Sound, Kamera und bester Nebendarsteller Denzel Washington). Die Geschichte beginnt ganz klassisch - eine ungeübte Truppe wird trotz aller Widerstände auf Vordermann gebracht - eine Abhandlung, die es in zig ähnlichen Variationen schon gibt. So mag es sich Anfangs ein wenig in die Länge ziehen, aber dann sollte der Zuschauer seine Sympathien für das hochkarätige Schauspielerensemble (allen voran Matthew Broderick, Cary Elwes, Morgan Freeman und Denzel Washington) entdeckt haben. Auch die Handlung wird zusehens spannender und anspruchsvoller, so dass sich "Glory" von anderen Bürgerkriegs-Produktionen (wie bspw. Gettysburg doch klar abgrenzen kann. Das filmische Finale bietet dann noch eine angenehme Spannung und reichlich Action.

Die Qualität der Blu-Ray ist völlig in Ordnung, dass Bild ist super. Einzig bei der Tonqualität empfand ich ein leichtes Rauschen. Allerdings in Anbetracht, dass die DVD-Version in Bild- und Ton nur von mittelmäßiger Qualität ist. Kann ich einen Griff zu Blu-Ray nur empfehlen. Unterm Strich bekommen Film + Blu-Ray 4 Sterne von mir.
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Handlung:
Im amerikanischen Bürgerkrieg wird ein junger Colonel beauftragt das erste nur aus “Schwarzen“ bestehende Regiment für die Nordstaaten aufzustellen. Natürlich hat er mit vielen Vorurteilen und Hindernissen zu kämpfen bevor er seine Truppe endlich einsatzbereit melden kann. Doch wegen diverser Vorurteile und aus politischen Gründen kommen sie eine Weile gar nicht, später - zur eigenen Enttäuschung – als “Lebensmittelrekrutierer“ und in eher zufälligen Scharmützeln zum Einsatz. Dann endlich ist es soweit – Ihnen wird der Angriff auf ein als uneinnehmbar geltendes Fort der Südstaaten befohlen.
State (allgemein):
“Glory“ aus dem Jahre 1989 erhielt 3 Oscars (Nebendarsteller, Kamera, Ton), schrammte am 4ten (Bester Film) knapp vorbei. M. E. hätte er alle 4 verdient, denn – abgesehen von ein wenig zu viel Heldenverklärung – ist der Film perfekt. Hervorragende Schauspieler agieren in einer gradlinigen, durchweg spannenden, trotzdem intelligenten Handlung, die nicht nur in Bezug auf die imposanten Schlachtszenen hervorragend in Szene gesetzt wurde.
State (historisch gesehen):
Obwohl die amerikanische Geschichte des vorletzten Jahrhunderts zu meinen Hobbys zählt, wurde mir erst durch diesen Film erstmalig bewusst, dass es schon vor den “Buffalo Soldiers“, die später gegen Indianer eingesetzt wurden, reguläre “schwarze“ Regimenter gab. Im Bürgerkrieg dagegen hatte ich bislang nur von marodierenden Banden gehört, die unausgebildet – mit regulären “weißen“ Truppen ziehend - die Zivilbevölkerung der Südstaaten terrorisierte und ausplünderte. Das in “Glory“ auch dieses dunkle Kapitel des Bürgerkrieges nicht ausgespart wird zeigt, dass sich Drehbuch und Regie wirklich bemühten alle Aspekte hinsichtlich “Schwarzen im Bürgerkrieg“ zu beleuchten. Ob allerdings – wie im Film dargestellt - die Freiwilligen des 54. Massachusetts Regiments sich wirklich aus Gründen der Dankbarkeit gegenüber den Nordstaaten, bzw. um sich als echte Amerikaner zu beweisen, rekrutieren ließen, ist m. E. zu bezweifeln. Sicher haben hier auch Aspekte wie z. B. Perspektivlosigkeit, Rachsucht, regelmäßiges Einkommen/Essen und der Wunsch nach festen Strukturen eine nicht unerhebliche Rolle gespielt. Und auch ob der Einsatz dieser Männer gegen ein quasi uneinnehmbares Fort als ihre endgültige politische und menschliche Anerkennung gedeutet werden kann ist eher unwahrscheinlich. Vielleicht hatte der kommandierende General einfach keine anderen einsatzbereiten Truppen mehr oder – hoffentlich nur eine böse Unterstellung – dachte sich “Warum noch mehr “Weiße“ Soldaten opfern“. Ansonsten - Kostüme, Waffen, Ausrüstung, Lebensumstände, allgemeine Denkweisen – alles historisch korrekt dargestellt.
Wer sich für amerikanische Geschichte interessiert sollte auch diese (zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Rezension auf DVD lieferbaren) historisch weitgehend korrekten Filme mal antesten: The Broken Chain (Irokesen), Geronimo (Apachen), Gettysburg, Ride with the Devil (beide Bürgerkrieg), Long Riders (James/Younger Bande), Heaven's Gate (Weidekriege). Weniger korrekt, aber sehr gut gemacht “Tombstone“ (Gebrüder Earp)
Wer lieber liest, dem seien insbesondere folgende Titel empfohlen: Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses von Dee Brown (Hier wird das Schicksal fast aller Indianerstämme beschrieben), Apachen, Adler des Südwestens von Donald E. Worcester (z. Z. nicht lieferbar), Billy the Kid und seine Brüder von Bill ONeal (sehr umfangreiches Lexikon der Revolvermänner - z. Z. nicht lieferbar). Im Übrigen sind von Dietmar Kügler eine Vielzahl von (meist noch lieferbaren) hervorragenden Büchern zu verschiedenen Themenbereichen erschienen. Eingeschränkt empfehlenswert: Der Wilde Westen - Cowboys, Trapper, Pioniere von Richard Mancini. Natürlich erheben beide Auflistungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Darsteller:
Ob Matthew Broderick (Wargames, Godzilla) in der Rolle des jungen, seine persönlichen Ängste überwindenden und eine schlagkräftige Truppe bildenden, Colonels – Morgan Freeman (Der Anschlag, Sieben) als überlegten Sergeanten, der seinem Colonel immer wieder hilfreich beratend zur Seite steht - Denzel Washington (Training Day, Ausnahmezustand) als renitenten Einzelgänger, der lange braucht um in die Truppe zu finden – fast alle Schauspieler, auch die Nebendarsteller liefern – insbesondere auch in den teils sehr emotionalen Dialogen - erstklassige Leistungen ab. Auszunehmen ist hier nur Cary Elwes (Bram Stokers Dracula, Denn zum Küssen sind sie da), der – als bester Freund und erster Offizier (Mayor) Brodericks – gerade in den Gesprächsszenen nicht überzeugen kann.

Die DVD:
Bild (opt. Widescreen 1.85:1) und deutscher Ton (DD3) sind keine Referenz aber durchaus in Ordnung. Außerdem gibt’s noch den O-Ton in DD5.1 und die italienischen, spanischen, französischen Sprachfassungen in DD3, bzw. DD4, sowie Untertitel in insgesamt 20 Sprachen.
Die Extras (Bild alle 4:3) können einen Fan der DVD wirklich begeistern:
- 2 “geschnittene“ Szenen, die durchaus den Film bereichert hätten
- verständlich gesprochener und interessanter englischer (wie auch die Dokumentationen auf Wunsch mit UT in Dt., Nl, Sp, Fr oder It.) Kommentar des Regisseurs Edward Zwick (Ausnahmezustand, Legenden der Leidenschaft)
- O-Trailer zu Glory, The Bone Collector (Der Knochenjäger) und Devil in a Blue Dress (Teufel in Blau)
- Sehr kurze unvollständige Infos zu Leben und Filmen von Edward Zwick, Matthew Broderick, Denzel Washington, Morgan Freeman und Cary Elwes auf nicht animierten Texttafeln
- 3 Dokumentationen: “Stimmen des Ruhms“ (7:35 Min) Eigentlich ein riesiger Werbetrailer, gesendet von diversen Kinomagazinen --- “Glory: Wie man Geschichte macht“ (20:01Min.) Gutes Making Off, erläutert von Zwick, Broderick und Freeman --- “Die wahre Geschichte geht weiter“ (45:17 Min.) Umfangreiche Infos zum 54. Massachusetts Freiwilligen Regiment, gespickt mit vielen historischen Aufnahmen. Dazu States zur damaligen Zeit von normalen “Schwarzen“ der unsrigen. Erläutert von Morgan Freeman.
Fazit:
Schon rein als Movie hat “Glory“ 5 dicke Sterne verdient. Die perfekte DVD bringt eigentlich einen 6ten.
Der Film ist für Fans der amerikanischen Geschichte ein echtes Highlight, doch auch Action- und Spannungspuristen werden – nicht nur – wegen der imposanten Schlachtszenen auf ihre Kosten kommen. Und Liebhaber intelligenter Filme werden ebenfalls gut bedient, interessante Diskussionen über Sinn oder Unsinn der gezeigten Denkweisen sind vorprogrammiert.
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am 7. Mai 2010
Im amerikanischen Bürgerkrieg bekommt Colonel Robert G. Shaw (Matthew Broderick) die Aufgabe, ein Regiment aus schwarzen Rekruten aufzustellen. Der idealistische Sklavereigegner sieht darin die Chance, allen zu beweisen, dass schwarze Soldaten ebenso gut kämpfen können, wie ihre weißen Brüder. Voller Enthusiasmus geht er an die Arbeit und sieht sich bald zahlreichen Schwierigkeiten gegenüber. Da sind nicht nur die Rekruten, meist ehemalige Sklaven, die weder lesen noch schreiben können, da ist die mangelhafte Ausrüstung für die Einheit, aber da sind auch die Abneigungen von Shaws Offizierskollegen, die nicht von dem Projekt überzeugt sind und das Shaw und seinen Soldaten auch spüren lassen.

Als der Krieg immer ausufernde Formen annimmt, erhält das Regiment eines Tages die Chance sich im Kampf zu bewähren. Sie soll an dem Angriff auf das Fort Wagner, einem wichtigen Militärstützpunkt der Südstaaten teilnehmen. Ein Himmelfahrtskommando, wie sich bald herausstellen mag...

"Glory" von Edward Zwick ist ein Drama, dass auf Tagebuchaufzeichnungen des echten Colonels Shaw basiert und wurde später mit drei Oskars ausgezeichnet (Sound, Kamera und bester Nebendarsteller Denzel Washington). Die Geschichte beginnt ganz klassisch - eine ungeübte Truppe wird trotz aller Widerstände auf Vordermann gebracht - eine Abhandlung, die es in zig ähnlichen Variationen schon gibt. So mag es sich Anfangs ein wenig in die Länge ziehen, aber dann sollte der Zuschauer seine Sympathien für das hochkarätige Schauspielerensemble (allen voran Matthew Broderick, Cary Elwes, Morgan Freeman und Denzel Washington) entdeckt haben. Auch die Handlung wird zusehens spannender und anspruchsvoller, so dass sich "Glory" von anderen Bürgerkriegs-Produktionen (wie bspw. Gettysburg doch klar abgrenzen kann. Das filmische Finale bietet dann noch eine angenehme Spannung und reichlich Action.

Die Qualität der DVD schwächelt leider ein wenig, vor allem die Tonspur ist in der deutschen Spur eher mau geraten. Unterm Strich reicht es trotzdem zu guten 4 Sternen, für ein packendes und spannendes Kriegsdrama. Dem man als Zuschauer allerdings ein paar Minuten Laufzeit gönnen sollte - 4 Sterne.
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am 6. April 2010
Die Blu-ray Umsetzung ist nicht ganz perfekt, wie manche andere ältere Filme, aber sie ist mehr als nur überdurchschnittlich, wie hier zum Teil behauptet wird, genau wie der Film selbst. Ich würde der Bildqualität 4 von 5 Sternen geben. Für eine Katalogveröffentlichung ist sie mehr als ordentlich. Den Film mit 122 Minuten Laufzeit als langatmig zu bezeichnen ist auch leicht übertrieben. Der Film zählt nicht umsonst zu den 250 besten von Filmen aller Zeiten (laut IMDB) und erzählt über einen der wenigen bekannten Aspekte des Amerikanischen Bürgerkrieges. Die schauspielerische Leistung ist durchweg hervorragend und man sieht viele Schauspieler, die später zu Weltruhm gelangt sind. Nicht umsonst hat Denzel Washington hierfür einen Oscar für die beste Nebendarstellung erhalten und stieg somit zum Superstar auf. Der Film wird leider viel zu oft unterbewertet. Der Film entspricht zwar in einigen Szenen nicht ganz den historischen Ereignissen/Abläufen, aber genauso wenig tut es "Der Patriot" mit Mel Gibson oder andere Western, wie "Wyatt Earp" mit Kevin Costner. Dies schmälert den Genuss solcher Filme als Kunstwerke/Unterhaltung aber nicht.
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HALL OF FAMEam 22. März 2001
Ein überwältigendes Meisterwerk über den amerikanischen Bürgerkrieg, für das historische Genauigkeit (bei künstlerisch notwendiger Idealisierung der Geschehnisse) zwar selbstverständlich, aber nicht Selbstzweck zu sein scheint. Entgegen gängiger romantischer Vorstellungen wird gezeigt, daß dies bereits der Übergang zu "modernen" Kriegen war, noch mit blutigen Mann-zu-Mann-Kämpfen, aber auch schon verheerendem Musketen- und Artilleriebeschuß. Aber "Glory" ist mehr als ein Kriegsfilm, den es hat außerdem Herz! Das ist vor allem dem großartigen Ensemble zu verdanken. Man spürt, daß da nicht einfach Drehbuchzeilen aufgesagt werden, sondern jeder sich mit Leib und Seele in seine Rolle hneinversetzt hat. Dies war sicher nur möglich durch die der Produktion vorangehenden intensiven Proben der charakterzeichnenden Szenen. Dies und die kluge Regie von Edward Zwick sorgen dafür, daß der Zuschauer in den aufwendig inszenierten Massenszenen nicht die Perspektive verliert. Denn der im Titel heraufbeschworene "Ruhm" äußert sich nicht in gewonnenen Schlachten und Heldentaten, sondern im Selbstverständnis der Mitglieder des 54. Regimentes. Es mag andere (vor allem ökonomische) Gründe gegeben haben, warum die Nordstaaten die Oberhand behielten, aber man wünscht sich, daß dieser Geist entscheidend war, in dem schwarze Bürger buchstäblich für ihre Freiheit kämpften.
Die DVD ist von beeindruckender Qualität und enthält über eine Stunde (hervorragender) Extras.
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am 11. April 2002
Der Film beinhaltet insgesamt eine gelungene Verarbeitung von
historischen Fakten des amerikanischen Bürgerkrieges mit dem
sozialen Aspekten der Situation um 1861 von Farbigen, dargestellt
an Hand von Einzelschicksalen weißer und schwarzer Bürger damaliger Zeit, die echte Charaktere abgeben.
Die Identifiziering der Schauspieler mit den gespielten Personen
ist perfekt.
Für alle diejenigen, die einen gekonnten Actionfilm mit großem
materiellen Aufwand- Genre Kriegsfilm- und menschlichen Schicksalen
ohne Kitsch (in der Filmindustrie selten) bevorzugen- auf jeden
Fall empfehlenswert!!
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am 19. Dezember 2011
Viele Rezensionen sagen schon eine Menge über die Qualität der DVD (Bild und Ton) aus und beschreiben den Verlauf dieser tollen Geschichte recht eindringlich. Ich kann mich den positiven Meinungen nur anschließen, finde allerdings, dass die Geschichte (die ja aus dem Tagebuch eines Offiziers stammt) zu Beginn recht langatmig wirkt. Dennoch: Der Glaube an Freiheit bestärkt die Protagonisten darin, für den Norden zu kämpfen und sich gegen Sklaverei und Freiheitsberaubung aufzubäumen. Tolle schauspielerische Leistungen machen den Film rundum sehenswert und auf seine Art einzigartig. Klare Empfehlung.
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am 13. April 2005
Das 54. Massachusetts als das "erste" Regiment, welches im amikanischen Bürgerkrieg ausschließlich aus Schwarzen aufgestellt wurde. Über die historische Genauigkeit lässt sich mitunter streiten (besonders Matthew Broderick als Colonel Shaw ist mir persönlich etwas milchbubig; schade), keineswegs jedoch über die Stringenz und das kaum nachlassende Tempo des Films. Individuelle Motive werden ebenso sauber gezeichnet wie der tiefe Riss zwischen Schwarz und Weiss, der noch heute die amerikanische Gesellschaft trotz aller anderslautenden vollmundigen Politikerparolen prägt. Menschliche Schicksale vor schicksalsschwangerer Kulisse finden ihren Kulminationspunkt im militärisch sinnlosen Angriff auf Fort Wagner. Die schauspielerische Leistung von Denzel Washington und Morgan Freeman entzieht sich mit Leichtigkeit der Normalität, eine Klaase für sich, einfach brillant.
Großes Kino, keine Frage !
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am 27. Januar 2003
"Glory", is a historically-based film about the formation of the all-black 54th Regiment of the Massachusetts Volunteer Infantry during this nation's Civil War. The film draws on a variety of sources but it should not be taken as historically perfect, and for serious students of The Civil War the film will be less satisfying. A quick example is the engagement at Antietam. This battle of the war was the single bloodiest in this nation's history; the film gives no information that will leave you better informed about this fact than prior to your viewing it. Antietam was also what many view as a missed opportunity for shortening the war, and if it is to be used in a film it is too important too be used lightly.
The story of the volunteer 54th Regiment from Massachusetts is a remarkable one, for all who were a part of this group took additional risks above and beyond that of other soldiers. The Confederacy made its view clear on what would happen to blacks fighting in uniform, and equally clear as to what fate awaited the white soldiers that were part of the regiment as well.
The movie is filled with great performances by Morgan Freeman, Matthew Broderick, and Denzel Washington, who won an Academy Award for his performance as Best Supporting Actor. The list of additional solid performances is lengthy and ensures the longevity of this film's popularity.
It would be the better part of a century before the armed forces of this nation would finally be integrated, and this would only come after non-white soldiers had fought with the same level of pride, determination and distinction as their white counterparts. Certain groups, like The Tuskegee Airmen of World War II fame, would set performance standards that were the envy of any combat flying force in history. And yet as they flew and died for their country, the same country allowed German prisoners of war more freedom, and more respect and privileges than it did these brave men.
About 50% of the 54th died in a single engagement in South Carolina during an attempt to take Fort Wagner. The assault could reasonably be called one of calculated suicide, and the 50% dead validates that idea. As another author termed it, "One Gallant Rush", demonstrated not only what type of men these were, but that whether they were black or white they took upon themselves a frontal assault of the fort, and fought and died together. It was a historical event, but their place in history was affirmed before they made that final attack as a group.
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17.09.1862: Bei der Schlacht am Antietam wird der junge Nordstaaten-Captain Robert Gould Shaw (Matthew Broderick) durch ein Schrapnell leicht am Hals verletzt. Er erwacht nach der Schlacht erst als die Leichen u. a. von John Rawlins (Morgan Freeman) bestattet werden. Im Lazarett erfährt er von Lincolns Emanzipations-Proklamation.

Shaw wird zum Oberst befördert und soll ein Regiment aufstellen, das lediglich aus Schwarzen besteht, das 54. Infanterieregiment Massachusetts. Schon bald nach Aufstellung muss er jedoch feststellen, dass es mit dem Ansehen der Schwarzen im Norden auch nicht gut bestellt ist. Auf beiden Seiten herrscht Misstrauen. Einige Schwarze sind der Ansicht, es handele sich um "den Krieg des weißen Mannes" und möchten ihre eigene Freiheit und ihr Leben nicht dafür auf Spiel setzen. Im US-Militär werden sie dagegen nur als billige Arbeitskräfte verheizt. Während der Sold eines gemeinen Soldaten pro Monat 13 Dollar beträgt, erhalten die Rekruten des farbigen Regiments 10 Dollar, weitere 3 Dollar gehen für die ohnehin nur mit Mühe und Not erkämpften Uniformen drauf! Nachdem Shaw bereits unter Schwierigkeiten für Waffen, Stiefel und Uniformen gesorgt hat, versucht er trotz Freundschaft zu einem der Rekruten das Regiment mit straffer Hand zu führen, was ihm selbst nicht so gefällt. Die Stimmung wird dadurch angeheizt, dass die Rekruten wissentlich für schwere Arbeiten verheizt werden, selbst aber nicht an die Front sollen...

Der Titel ist nicht ohne Ironie gewählt worden. Das Verrecken auf dem Schlachtfeld ist teilweise effektiv und anfangs überaus brutal gezeigt worden und vermeidet die verklärte Sicht, die viele vom Bürgerkrieg haben. Der Film hält sich eng an die historische Vorlage und an die Briefe von Shaw, die dieser seinen Eltern geschrieben hat. Dank des Films hat das Interesse an dem vergessenen Regiment wieder zugenommen und seinen Platz in der Geschichte wiedergefunden.

Während des Kommentars äußert sich der Regisseur Edward Zwick etwas zynisch über die selbsternannten Hüter der Bürgerkriegsgeschichte, die berühmte Schlachten nachstellen. Allerdings war er froh darüber, dass sie bei dem Film dadurch mehr Statisten hatten. Denn das Budget war relativ klein, was man dem Film allerdings nie ansieht! Auch große Schauspieler wie Morgan Freeman wollten unbedingt bei dem Film mitmachen und spielten für relativ kleinere Gage mit. Zwick hielt mit der Kamera bei der Bestrafungsszene so lange auf Denzel Washington drauf bis er eine der wichtigsten Emotionen im Film einfangen konnte.

Nebenbei erfährt man wichtige historische Begebenheiten, wie die Tatsache, dass Lincolns Erklärung ihm politisch weitergeholfen hatte und ihm deshalb ganz gelegen kam und dass Nordstaatler (!) in New York 13 Schwarze lynchten. Die Soldaten erklärten, dass sie nicht für Schwarze sterben wollten. Welch Geistes Kind incl. Antisemitismus so mancher war, zeigt sich an Colonel James M. Montgomery...
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