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430 von 481 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das soll ein Jugendbuch sein?
Wenn dieses Buch den erwachsenen Lesern vorenthalten werden soll, so entgeht diesen eines der Buchhighlights der letzten Jahre. Diese Geschichte hat mich während und nach dem lesen nicht mehr losgelassen, die Charaktere haben mich berührt und die Handlung teilweise schockiert. Die Autorin spricht hier gleich mehrere Interessen der Leser an und greift aktuelle...
Veröffentlicht am 12. April 2010 von Dieter Krämer

versus
277 von 324 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zwiespältig...
Selten fand ich ein Buch so schwer zu rezensieren, wie 'Die Tribute von Panem' von Suzanne Collins. Die Handlung ist bereits einige Male treffend beschrieben worden, deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung: In einem Amerika der Zukunft werden jährlich Hungerspiele abgehalten, die die Nation unterhalten sollen. Die Teilnehmer an diesen Spielen sind Jungen und...
Veröffentlicht am 3. Januar 2010 von Mary Russell


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430 von 481 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das soll ein Jugendbuch sein?, 12. April 2010
Von 
Wenn dieses Buch den erwachsenen Lesern vorenthalten werden soll, so entgeht diesen eines der Buchhighlights der letzten Jahre. Diese Geschichte hat mich während und nach dem lesen nicht mehr losgelassen, die Charaktere haben mich berührt und die Handlung teilweise schockiert. Die Autorin spricht hier gleich mehrere Interessen der Leser an und greift aktuelle gesellschaftliche Probleme auf. Die Story ist gleichzeitig Thriller, Science Fiction, Drama und Liebesgeschichte. Die Erzählung greift den aktuellen Reality-TV-Wahn und die verdeutlicht die Gewalt den Medien. Abstumpfung, Emotionslosigkeit und fehlendes Mitgefühl der heutigen Jugendlichen spiegeln sich bei den Tributen unter den Zwängen des Überlebenskampfes wider. Zugleich zeigt die Autorin sozialkritisch eine futuristische Gesellschaft auf, die so nicht undenkbar und teilweise leider bereits vorhanden ist. Menschliche Abgründe, bedingungslose Liebe und kranker Voyeurismus sind die Grundthemen dieses Romans. eingebettet in eine dramatische und gnadenlos spannende Story. Hier findet jeder Leser, egal welchen Alters, die Elemente, die ihm wichtig und unterhaltsam erscheinen.

Ich habe selten ein so vielschichtiges, genreübergreifendes und atmosphärisch dichtes Buch gelesen, beziehungsweise verschlungen. Die Fortsetzung im Sommer 2010 wird ein Muss und das Warten auf die Fortsetzung zur echten Qual.
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74 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich befremdlich..., 8. Januar 2013
...finde ich vor allem die Reaktionen einiger vorheriger Rezensenten auf dieses Buch. Da ist die Rede von "schön" und "kurzweilig". Für mein Verständns treffen solche Beschreibungen auf meinungsneutrale, leicht verdauliche Literatur wie "Twilight" zu, nicht jedoch auf Bücher, in denen Jugendliche sich gegenseitig für die Sucht nach Entertainment eines weit überlegenen Souveräns gegenseitig abmetzeln müssen.

Ich werde hier keine Inhaltsangabe machen, weil das bereits genug Menschen vor mit getan haben. Nur so viel: Dieses Buch ist als Jugendbuch ausgewiesen, also ist der Schreibstil relativ einfach gehalten. Was der verdichteten Atmosphäre, die durch die schnelle Aneinanderreihung von Ereignissen entsteht, in keinster Weise schadet. Im Gegenteil. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, habe Wort für Wort regelrecht verschlungen und nur hin und wieder ein bisschen wehmütig gedacht: "Hier hätte die Autorin sich aber noch etwas mehr trauen können!" Und im nächsten Moment war ich selber geschockt von mir. Bin ich eigentlich besser als diese sensationsgeilen Einwohner des Kapitols? Wenn ich hier einige Kommentare lese, bin ich entsetzt und traurig darüber, wie abgestumpft viele Personen mit einer solchen Thematik umgehen, die uns in Zukunft wahrscheinlich noch bevorsteht. Die immer größer werdende Kluft zwischen arm und reich, die Herrschaft der Medien und das Verlangen nach immer provokanteren TV-Formaten, die damit fortschreitende und gleichermaßen dem zu Grunde liegende Abgestumpftheit der Allgemeinheit, die Unterjochung Aufständischer. All das erleben wir schon jetzt, schon heute. Für die Aktualität spricht auch die Bedeutung von "Schönheit" für die Elite, die die Bürger des Kapitols darstellen. Was hier zählt sind nicht moralische Werte, sondern es ist regelrecht ein Wettbewerb in Affektiertheit. Alle wollen einzigartig sein und sind doch gleich. Vor 20 bis 30 Jahren hätte man über die Notwendigkeit der heute zur Normalität gehörenden Schönheits-OPs noch den Kopf geschüttelt. Wie wird es also so viele Jahre nach uns aussehen?

Dieses Buch hat in mir viele Fragen aufgeworfen. Ich habe es zur Seite gelegt und darüber nachgedacht. Den Film gesehen. Darüber nachgedacht. Festgestellt, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, irgendwann auch ein ähnliches, pseudogerechtes System zu erschaffen. Die Autorin spricht direkt Dinge an, vor denen auch ich mich schon lange fürchte: Krieg um Rohstoffe, Umweltkatastrophen, verursacht durch die Unachtsamkeit und Ignoranz der Menschen. Denn dies führt zwangsläufig zu einer Trennung zwischen denen, die zu diesem Zeitpunkt nichts mehr haben, und denen, die genau dann die Macht an sich reißen und sie ausnutzen für ihre grausamen Bedürfnisse.

Wäre ich noch ein Kind, wäre ich nach dem Lesen wohl irritiert und wahrscheinlich verängstigt, aber auch neugierig. Ich denke, dass dieses Buch eigentlich jeder lesen sollte. Es könnte einigen dabei helfen, kritischer mit etablierten Systemen bzw. Sachverhalten umzugehen. Und dass es einige vielleicht NOCH EINMAL lesen sollten, wenn es nur für einen oberflächlichen Kommentar reicht, der der Ungeheuerlichkeit der Handlung in keinster Weise gerecht wird. Denn sie ist wichtig. Nicht "schön", nur bedingt "kurzweilig" und vor allem: WICHTIG!
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189 von 218 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Auftakt, der einen nachdenklich zurücklässt, 6. September 2009
Von 
S. Leo (Solingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Eine Trilogie ist ein inhaltlich zusammengehörendes, in diesem Fall literarisches Werk, welches aus drei Teilen besteht. Ich wusste also, worauf ich mich einließ, als ich mit "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" den ersten Teil einer Trilogie aufschlug. Und trotzdem erwischte mich die Realität 415 Seiten später eiskalt: Auch ich bin verdammt dazu mindestens ein Jahr auf die Fortsetzung zu warten, denn mit "Tödliche Spiele" ist der Autorin ein grandioser Auftakt gelungen.

Die Geschichte spielt in Panem, einem Staat aus zwölf Distriken und dem Kapitol. Errichtet wurde dieser nach zahlreichen Kriegen und Naturkatastrophen auf dem Gebiet des heutigen Nordamerikas. Der 13. Distrikt wurde nach einer Rebellion gegen das Kapitol zur Abschreckung aller vernichtet. Zusätzlich muss jeder Distrikt jährlich zwei Tribute (1 Mädchen und 1 Jungen) losen, die dann im Kapitol an den sogenannten Hungerspielen teilnehmen. Diese Hungerspiele finden in einer weitläufigen High-Tech-Arena statt und dienen der Unterhaltung der Bürger des Kapitols. Die Regeln sind so einfach wie grausam. Nur einer kann gewinnen, nur einer darf überleben.

Als das Los auf ihre 12-jährige Schwester fällt, meldet sich Katniss aus dem 12. Distrikt freiwillig als Tribut. Zusammen mit dem Jungen Peeta begibt sie sich auf eine surreale Reise ins Kapitol, wo sie wie Helden begrüßt, hofiert und später zur "Schlachtbank" geführt werden. Die zarte Liebe Peetas zu Katniss stellt jedoch schließlich die Regeln der Spiele in Frage.

Nach der Hälfte des Buches stellte ich mir bewundernd die Frage, woher die Autorin nur ihre ausgefallenen Ideen nimmt. Bei genauer Betrachtung wurde mir jedoch klar, dass sie schlichtweg mit offenen Augen durch die Gegenwart und die Geschichte geht. Wir finden Anlehnungen an die Gladiatoren-Kämpfe genauso wie an "Big Brother" oder das "Dschungel-Camp". Wird die Befriedigung unseres Voyeurismus in der Zukunft so aussehen?

Nun könnte man meinen, einen gewaltverherrlichenden Roman vor sich zu haben, schließlich sind die Ereignisse blutig und grausam. Doch gerade durch seinen unverschnörkelten Schreibstil - die Ich-Erzählerin Katniss ist eine nüchterne, gradlinige Erzählerin - regt das Buch zum Nachdenken an und sicherlich auch zum Diskutieren über heutige TV-Formate.

Ein grandioser Auftakt, ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und uns süchtig auf den nächsten Band zurücklässt.

Die Wartezeit wird die Rezensentin übrigens mit dem in Englisch schon erschienenen 2. Teil verkürzen :-)
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277 von 324 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zwiespältig..., 3. Januar 2010
Selten fand ich ein Buch so schwer zu rezensieren, wie 'Die Tribute von Panem' von Suzanne Collins. Die Handlung ist bereits einige Male treffend beschrieben worden, deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung: In einem Amerika der Zukunft werden jährlich Hungerspiele abgehalten, die die Nation unterhalten sollen. Die Teilnehmer an diesen Spielen sind Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 18, die sich gegenseitig ermorden, bis ein Sieger übrig bleibt. Katniss aus einem ärmeren Distrikt nimmt an Stelle ihrer Schwester an diesen Spielen teil und aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt.

Das erste was an der Erzählung auffällt ist der Schreibstil. Die Autorin hat sich für eine Präsensbeschreibung entschieden, was auch gut zur Handlung passt die dadurch aktuell, plötzlich und auch unvorhersehbar wird. Es bedarf vielleicht einer kurzen Eingewöhnungsphase, aber das dürfte jedem Leser und jeder Leserin nicht schwer fallen.

Dann kommt man nicht umhin auch die eigentliche Handlung des Buches zu beleuchten. Relativ ungeschminkt erzählt die Autorin wie Teenager sich gegenseitig im Verlauf eines perversen Spiels töten. Da wird erstochen, mit Pfeil und Bogen erschossen, die Schädel eingeschlagen, Genicke gebrochen usw. Das Ganze wird als tödliche Unterhaltung für die Bevölkerung zelebriert, die offenbar nach dieser Art von Sensation giert.

Ja sicher, darin findet sich relativ eindeutig Medien- und Kulturkritik, die sich gegen Sensationsgier und Vorführeffekte von Grausamkeiten und Ekeligkeiten wendet. Das Ganze wird einem als Leserin nicht mal mit dem Zeigefinger präsentiert, sondern im Gegenteil, recht subtil ekelt man sich vor einer Gesellschaft, in der Leid und Tot zum Spaß werden. Dagegen ist nichts zu sagen, noch dazu weil diese Kritik nicht schulmeisterlich von oben herab daherkommt, sondern den Leser und die Leserin durch die Handlung selber ergreifen.

Dennoch. Trotz dieser wahrscheinlich wohlmeindenden Intention der Autorin kann man nicht umhin, sich zu fragen, ob nicht auch der Leser und die Leserin selber zum Voyeur dieser Perversität werden. Immerhin sind wir die aktuelle Zeugen der Morde, die junge Menschen aneinander begehen und empfinden das wohlmöglich als spannende Geschichte. Denn spannend ist diese Geschichte. So sehr, dass man wie zum Beispiel in meinem Fall, das Buch nicht aus der Hand legen mag, vor allem weil man will, dass es endet. Aber es bleibt auch ein schaler Nachgeschmack, der sich nicht alleine aus dem Grauen der geschilderten Ereignisse erklären lässt. Ich bin jedenfalls stark im Zwiespalt ob alleine der kulturkritische Ansatz dieser Geschichte ausreicht, um dieses durchaus spannende und fesselnde Buch großartig zu finden. Es hat mich quasi gegen meinen Willen gefangen, aber zum Schwärmen reicht es nicht aus, dazu war es mir zu grausam.

Zwar ist das Buch alles andere als durchschnittlich, aber weder 5 noch 1 Stern scheint mir gerechtfertigt. Da ich es sowohl gut als auch nicht gut fand, geb ich 3 Sterne. Es ist halt von beidem etwas.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jugendbuch, das auch zum Nachdenken anregt, 7. August 2011
"Die Tribute von Panem" ist ein lesenswertes Buch. Es ist von Beginn an spannend und durch die Ich-Erzählerin Katniss bekommt die Handlung eine eigene Dynamik.
Die Figuren und auch die Orte, die durch ihre gelungene Beschreibung eine (oftmals) bedrohliche Atmospähre vermitteln, sind meiner Meinung nach sehr durchdacht, aber zum Glück für die Leser/innen nicht immer durchschaubar.
Interessant ist auch, dass Suzanne Collins es mit "Die Tribute von Panem" auch gelingt, die bestimmte Aspekte der heutigen Mediengesellschaft und den teils damit verbundenen Voyeurismus zu kritisieren, was einen durchaus grübeln lässt. Deshalb ist es unbedingt auch für Erwachsene sehr lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider wie erwartet..., 25. Juni 2013
Ich bin lange um die `Panem-Reihe' herumgeschlichen, und habe mir nun in Ermangelung an momentan vorhandener, neuer Lektüre in meinem Regal kurzentschlossen doch das (etwas günstigere) Taschenbuch im Buchladen gekauft. Gottseidank habe ich nicht das teurere Hardcover gewählt, obwohl ich die Art von Büchern immer schöner finde (bin auch ein Jäger und Sammler optisch schöner Bücher), denn ich war vom Inhalt dann doch ziemlich enttäuscht bzw. hat es mich nicht ganz so vom Hocker gehauen, wie die meisten der Rezensenten und Band 2 und 3 werden sicher so schnell nicht folgen, wenn überhaupt.....
Das Buch ist etwas lieblos erzählt, die Geschichte hat zwar durchaus Potential, Emotionen und Tiefgang sucht man aber vergebens, ebenso wie geschichtliche Hintergründe und optische Eindrücke und die vermeintliche Gesellschaftskritik bleibt auch ganz schön auf der Strecke. Alles wirkt so konstruiert und vorhersehbar.
Anders als bei z.B. Joy und Neél aus der Dark Canopy-Reihe bleiben die Protagonisten oberflächlich und farblos, wobei mir Peeta da noch um einiges besser gefällt als Katniss. Bei ihr schwanke ich zwischen totaler Antipathie, fassungslosem Kopfschütteln und 'einfach egal', nichts von dem, was ihr passiert, hat mich entweder wirklich berührt, meistens habe ich nur ungläubig den Kopf schütteln können. Sie ist soooo emotionslos (tut nur immer so als ob) und erzählt ihre Geschichte ohne große Spannung, Entsetzen, Verwunderung, Hinterfragen..... somit hat das Buch keinen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen.
Den Schluss fand ich dann einfach nur noch lächerlich...was soll das Ganze mit den Wolf-Mensch-Mutationen? Hätten es normale wilde Tiere nicht auch getan....also bitte!!!! Ab da war ich nur noch am Kopfschütteln, hatte ich mich doch auf einen spannenden Showdown zwischen den letzten 3 Tributen vorbereitet. Ab da wird Katniss nur noch unsympatischer, wie kann man nur so 'hohl' und naiv sein !!!! Und was zu Hölle findet Peeta an der? Sie handelt doch nur aus purem Egoismus und nur, damit es dem ach so 'verhassten' Kapitol gefällt. Einem wirklichen Rebell wäre das alles egal gewesen. Schon klar, dass sie dann auch noch den armen Jungen vor den Kopf stoßen muss, weil sie zu blöd ist, zu merken, das nicht alle nur im Fernsehen glänzen wollen, sondern wirklich Gefühle besitzen.
Daher nur 2,5 Sterne.
Schade, ich hatte mehr erwartet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Kampf ums Überleben - spannungsgeladener Auftakt einer Trilogie, 21. Februar 2010
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zugegeben, die Idee ist nicht neu - bereits im alten Rom kämpften Gladiatoren in einer Arena um ihr Überleben, immer in Abhängigkeit von der Gunst des Publikums.
Aber der Plot, den Suzanne Collins um diese Grundidee herum gebaut hat, ist absolut fesselnd, faszinierend, wahnsinnig gut geschrieben und letzten Endes eine Geschichte über Liebe und Freundschaft:

Katniss lebt in Panem, einem in ferner Zukunft in Nordamerika liegenden Staat, der aus dem herrschenden Kapitol und zwölf untergeordneten Distrikten besteht. Um den Bewohnern dieser Distrikte regelmäßig in Erinnerung zu rufen, was sie wert sind, werden zum Amüsement des Kapitols jährlich die sogenannten Hungerspiele veranstaltet. Für dieses Spektakel muss jeder Distrikt einen Jungen und ein Mädchen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren stellen, von denen nach einem Jeder-gegen-Jeden-Kampf auf Leben und Tod nur ein Tribut als Sieger übrig bleiben darf.
Doch in diesem Jahr, in dem sich Katniss für ihre per Los gezogene 12jährige Schwester Prim freiwillig meldet, ist etwas anders als sonst - denn der andere Tribut ihres Distrikts ist Peeta, der ihr vor einigen Jahren mal das Leben gerettet hat.
Und es gibt etwas, dass in dem von Hunger und Angst geprägten Leben von Katniss vor allem Gültigkeit hat: Man bleibt niemals jemandem etwas schuldig...

Mein Fazit:
Ich habe diesen Roman verschlungen, was nicht unbedingt schwierig war - Suzanne Collins hat es bei wirklich jedem Kapitel geschafft, es mit einem vor Spannung triefenden Cliffhanger zu beenden und es mir damit mehr als schwer gemacht, das Buch mal aus der Hand zu legen.
Den Folgeband Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe habe ich bereits vorbestellt und ist nun noch ein Grund mehr, mir den Sommer näher zu wünschen...
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur Zukunft oder traurige Wahrheit?, 13. September 2009
Hast Du Dir schon einmal überlegt, was Du machen würdest, wenn Du vor laufender Kamera töten müsstest, um zu überleben? Hast Du Dir schon einmal überlegt, wie Du reagieren würdest, würdest Du Menschen im Fernsehen beim Töten zusehen? Alles das könnte Realität werden. Eine solche Zukunft erzählt Suzanne Collins in ihrem ersten Buch der Trilogie "Die Tribute von Panem" "Tödliche Spiele", äußerst faszinierend, brisant und auf jeden Fall erschreckend.

Nordamerika gibt es nicht mehr, dafür das Land Panem, aufgeteilt in 12 Distrikte, die vom Kapitol beherrscht werden. Die Distrikte müssen für die Leute im Kapitol die verschiedensten Dinge herstellen. In Distrikt 12 ist es der Abbau von Kohle. Und in diesem Distrikt lebt Katniss mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Primrose. Es ist kein leichtes Leben, doch Katniss versucht, das Beste daraus zu machen. Jedoch werden in jedem Jahr vom Kapitol die sogenannten Hungerspiele durchgeführt. Dafür werden aus jedem Distrikt jeweils ein Junge und ein Mädchen ausgewählt, die dann in einer Arena so lange gegeneinander kämpfen und sich töten müssen, bis nur noch einer, der Sieger, übrigbleibt. In diesem Jahr wird in Distrikt der Name Primroses' gezogen. Um ihrer kleinen Schwester diese Qualen zu ersparen, meldet sich Katniss freiwillig und wird zusammen mit Peeta ins Kapitol und damit zu den Hungerspielen geschickt. Diese laufen mit einem riesigen Medienrummel ab, wobei die Kandidaten in der riesigen Arena ständig mit der Kamera beobachtet werden. Sozusagen im Kapitol DAS Medienereignis des Jahres. Wie es den Tributen, so heißen die Kanditaten aus den 12 Disktrikten, aber in der Arena geht, was sie für Schmerzen erleiden müssen, das interessiert keinen. Nur: wer wird dieses Jahr der Sieger sein?

Suzanne Collins spricht mit diesem Buch eine sehr ernste Problematik an. Im TV laufen Reality Shows hoch und runter, wir haben uns daran schon fast gewöhnt und immer muss es schlimmer, nackter oder grausamer werden, damit überhaupt noch Leute zuschauen. Könnten die "Hungerspiele" nicht auch in unserer Welt Realität werden? Wir sehen dabei zu, wie andere sich gegenseitig ermorden? Oder ist das nur Fiktion und wir haben damit nichts zu tun? "Die Tribute von Panem" haben mich sehr nachdenklich gemacht über unser TV-Konsumverhalten. Ob ich mir darüber Gedanken mache, was ich da eigentlich schaue. Gewalt ist in unserem Fernsehen schon Normalität, darüber macht sich keiner mehr groß Gedanken. Doch wie weit dürfen wir gehen? Darf es so etwas wie die "Hungerspiele" geben?
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EIN BUCH WAS MAN VERDAUEN MUSS, ABER..., 17. September 2010
...es ist so fesselnd, dass einem wirklich der Atem stockt!
Zuerst muss ich sagen, dass das Buch ein tolles Cover hat, aber auch ohne Schutzumschlag sieht es KLASSE aus.

Als ich anfing zu lesen, wurde ich sofort von der Geschichte gefesselt und reingezogen, als wäre man mittendrin - die Thematik finde ich echt super umgesetzt, man ertappt sich als Leser wirklich an Menschen zu zweifeln, gerade bei den Spielmachern, die es toll finden, wenn sich Menschen gegenseitig umbringen oder verhungern/verdursten und wenn das ihnen nicht spannend genug ist, lassen sie ihren Einfallsreichtum spielen und dieser ist echt extrem.
Ich habe sehr oft nur den Kopf geschüttelt über diese Extremsituationen, weil die sind echt nicht ohne, manchmal blieb mir auch der Mund offen stehen, vor Schock und Ungläubigkeit, was da auf ca. 420 Seiten passiert ist nämlich echt unglaublich - wer meint hier gibt es zwischen den Seiten mal etwas Ruhe für den Leser, der täuscht sich - jede Seite ist voller Spannung und Drammatik pur und man kommt kaum zum Luft holen.

Ich habe Katniss sofort ins Herz geschlossen, ein junges Mädchen das für ihre Mutter und Schwester sorgt, damit diese überleben können, jagt sie Tiere, sammelt Pflanzen und verkauft diese um andere Lebensmittel davon zu kaufen.
Als Katniss Schwester bei den Spielen mitmachen sollte, meldet sich Katniss sich freiwillig und tritt an ihrer Stelle an, zusammen mit Peeta.
Zuerst werden sie mit Essen und allem verwöhnt, sie bekommen Trainingstunden und werden gefördert, bis natürlich die Spiele anfangen, denn da geht es ums überleben und töten.
Katniss und Peeta müssen ein langen Weg gehen, zuerst alleine und dann zusammen, aber auch da gibt es viele Hindernisse und Überraschungen, aber überwiegend negative...

Also ich muss sagen, was die Autorin da geschrieben hat, ist echt der Hammer, ich habe soetwas noch nicht gelesen, Suzanne Collins schreibt absolut fesselnd, spannend und fazinierend, der Schreibstil ist wirklich klasse, amn findet sehr schnell rein, auch wenn man mal nicht alle Wörter versteht, behält man den Überblick und man legt das Buch erst weg, wenn man fertig ist.

Das einzige was ich sagen muss, es ist ja ein Jugendbuch und ich als Erwachsende Frau finde einige Sachen schon sehr heftig, also sollte man sein Kind nicht alleine damit lassen, selbst ich musste doch über bestimmte Situationen mit meinem Partner reden, weil die doch nicht so leicht zu verdauen sind.

Trotzdem ist es ein Buch das man gelesen haben sollte!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This girl is on fire, 7. April 2013
Zum Inhalt des Buches gibt es hier einige gute Zusammenfassungen, sodass ich es kurz halten kann:
Das einstige Nordamerika ist in 13 Distrikten aufgeteilt und wird von dem Kapitol beherrscht.
Damit die Einwohner die Macht des Kapitols nicht vergessen, finden jedes Jahr die Hungerspiele statt.
Dies bedeutet, dass aus jedem Distrikt jeweils ein Junge und ein Mädchen ausgelost werden, die sich dann in einer großen Arena den Ausgelosten aus den anderen Distrikten stellen müssen.
Nur einer kann überleben.
Als der Name der kleinen Prim vorgelesen wurde, kann Katniss nicht anders als ihre Schwester zu beschützen und meldete sich stattdessen freiwillig als Tribut. Als Junge zieht Peeta Mellark als einer der Gegner in die Arena - gerade derjenige, der Katniss vor Jahren mal das Leben rettete…

Hervorzuheben wäre hier der Schreibstil:
Die Geschichte wird in der Ich – Form erzählt, somit fällt es dem Leser besonders einfach, in die Gefühlswelt von Katniss einzutauchen. Die Handlung wird packend und mitreißend erzählt, sodass ich mich kaum vom Buch trennen konnte.
Man leidet und freut sich auch mit ihr, muss über einige Dinge schmunzeln und manchmal ist der Leser genauso ahnungslos wie Katniss.
Zugegeben, die Sprache ist ziemlich einfach gehalten, aber dem Alter von Katniss ebenso angemessen.
Leider erfährt man kaum Informationen zur Vorgeschichte Panems oder zum Leben in den anderen Distrikten, jedoch muss man hierbei bedenken, dass es aus der Sichtweise von Katniss ist und sie darüber wenig weiß.

Dieser Roman ist einer der Sorte, die man auch Erwachsenen nur ans Herz legen kann.
Die Geschichte vereint Spannung und Action in all den Ereignissen in der Arena:
Achtung - einige brutale Szenen vorhanden, die jedoch nicht übertrieben wirken. Das sollte man bedenken, wenn man TRIBUTE VON PANEM verschenken möchte.
Außerdem ist ein großes Thema die darin enthaltene Gesellschaftskritik:
Es stimmt den Leser nachdenklich, was unsere jetzige beziehungsweise zukünftige Gesellschaft betrifft. Man fragt sich, wie weit das „Big Brother is watching you“ und die Sensationsgier der Fernsehzuschauer gehen können und da stellt man plötzlich fest, dass die Geschichte um Panem gar nicht zu realitätsfern sein kann – im Gegenteil, erschreckend, wie realistisch sie doch ist.
Und was ist mit der Liebe? Die Romantik bleibt nicht außen vor, denn es bahnt sich eine komplexe Liebesgeschichte an, die jedoch überhaupt nicht die "Kitsch - Schiene" fährt und den Leser trotzdem berührt. Eine wunderbare Abwechslung im Vergleich zu all den "bis(s)"-igen Alternativen.
Aber spielen Werte wie Freundschaft, Liebe, Gerechtigkeit und Zusammenhalt die tragende Rolle in dem Roman.
All das findet sich in TRIBUTE VON PANEM wieder, was es noch so viel lesenswerter macht.
Es ist für jeden etwas dabei.

Doch Vorsicht, man sollte sich wohl ein, zwei Tage freinehmen. Denn fängt man erst einmal an zu lesen, bekommt man das Buch nicht mehr so schnell aus der Hand. Und sicherheitshalber sollte man Band 2 und 3 neben sich liegen haben – das Ende des ersten Bandes lässt den Leser neugierig und nachdenklich zurück, sodass das Warten auf den nächsten Band eine Qual sein kann.
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