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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herausfordernd, spannend, aber nicht für kleine Kinder
Wieder ein toller Band der absolut empfehlenswerten, aussergewöhnlichen Serie um Gregor. Kaum verschleiert geht es in diesem Band um den Holocaust. Da auch Vergasung relativ intensiv thematisiert wird, nicht unbedingt ein Buch für kleine Kinder. Auch andere Themen wie Verführbarkeit, "Krieg Ja oder Nein", Umgang mit anderen Kulturen sind Themen, die...
Veröffentlicht am 23. März 2008 von Junia

versus
3.0 von 5 Sternen super
meine Tochter liebt die Bücher und liest in kürzester Zeit die Spannende Geschichte durch. Band für Band, Tag für Tag
Vor 20 Monaten von Achim Anoymus veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herausfordernd, spannend, aber nicht für kleine Kinder, 23. März 2008
Wieder ein toller Band der absolut empfehlenswerten, aussergewöhnlichen Serie um Gregor. Kaum verschleiert geht es in diesem Band um den Holocaust. Da auch Vergasung relativ intensiv thematisiert wird, nicht unbedingt ein Buch für kleine Kinder. Auch andere Themen wie Verführbarkeit, "Krieg Ja oder Nein", Umgang mit anderen Kulturen sind Themen, die herausfordernd.
Leider hört dieser Band mitten in der Geschichte auf, daher ein Punkt Abzug
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Um die ungerechtfertigte negative Bewertung wieder wettzumachen ..., 13. März 2008
"Gregor und der Fluch des Unterlandes" ist der vierte Teil der Unterland-Chroniken oder der Gregor-Reihe, wie man sie auch immer nennen möchte, das nur als Information voraus. Um die Bücher wirklich genießen zu können, rate ich Ihnen, mit dem ersten Band anzufangen!

Darum geht es: Nachdem Gregors Mutter im letzten Band aufgrund einer Infektion mit dem Pestvirus im Unterland bleiben musste, besuchen er und Boots sie nun regelmäßig in Regalia. Bei einer Unterrichtsstunde mit Ripred trifft Gregor den Fluch aus dem 2. Band wieder, dessen Leben er damals verschont hatte und der nun ein (fast) ausgewachsener Kolloss ist. Kurz darauf verschwinden Ripred und der Fluch jedoch spurlos; außerdem erhält Luxa eine beunruhigende Nachricht von den Huschern. So brechen Gregor, Luxa, Howard, Boots, Hazard, Ares, Aurora, Nike, Temp und Thalia heimlich auf, um der Sache auf den Grund zu gehen ... und den Rest dürfen Sie selber lesen.

Ähnlich wie beim zweiten Teil rate ich, den nächsten schon bereit zu halten. Denn das Buch lässt seine Handelnden Personen in einer alles andere als befriedigenden Situation zurück.
Trotzdem ist "Gregor und der Fluch des Unterlandes" alles andere als nur eine Fortsetzung, so begegnet man zum Beispiel einer neuen Luxa und einer etwas älteren Boots. Schlachten bestimmen diesmal eher weniger das Bild, allerdings überkommt einem beim Lesen unwillkürlich das Bild einer eigenen, grausamen Unterland-Diktatur.

Wieder ein packendes Abenteuer, das absolut lesenswert ist!
(... nur Temp kommt leider viel zu wenig vor. Hoffen wir auf den fünften Band! =)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das vor allem auf das große Finale der Reihe vorbereiten soll - Regalia im Krieg., 7. Oktober 2011
So langsam neigt sich die Buchreihe um Gregor dem Ende zu. Mit dem 4. und damit vorletzten Teil hat Suzanne Collins wieder genau an die vorangegangene Handlung angesetzt und den Leser mit unheimlich viel Spannung auf das große Finale hingeführt.

Zum Inhalt: Als Gregor seine Mutter im Unterland besuchen will, hört er von rätselhaften Ereignissen. Alle Huscher sind auf einmal spurlos verschwunden. Gemeinsam mit Luxa, die sich besonders viele Sorgen um ihre Mäusefreunde macht, begiebt sich Gregor auf die Suche. Schon bald befindet er sich wieder im Kampf: mit Riesenskorpionen und den gefährlicher werdenen Ratten, die dem Fluch inzwischen widerspruchslos folgen. Doch der Fluch hat einen grausamen Plan und als Gregor ihn versteht, ist es schon fast zu spät für das Unterland...

Der 4. Teil ist das erste Buch dieser Reihe, das zum Ende hin offen endet. Normalerweise war jeder Teil immer recht abgeschlossen und endete damit, dass Gregor zurück nach Hause kommt. Hier ist das Ganze erstmals anders, das Buch endet praktisch direkt vor dem Kriegsbeginn, sodass es unmöglich ist hier aufzuhören ohne sich das letze Buch schnellstmöglich zu besorgen.
Dazu kann ich allerdings auch gleich sagen: Wer den ersten Teil von Gregor damals gut fand, der wird sowieso nicht mitten drin aufhören können zu lesen. Die Teile sind für mich alle bisher auf sehr hohem Niveau. Wer Teil 1 nicht mochte, wird eh nicht weiterlesen, alle anderen müssen sich drauf einstellen, dass sie alle 5 Teile kaufen werden wollen / müssen.

Dieses Buch ist genau wie die Vorgänger wieder spannend und ebenso überraschend, da man trotz der Bezeichnung "Kinder- / Jugendbuch" die Handlung eigentlich nie voraussehen kann.
Die Charaktere aus den vorherigen Büchern tauchen alle wieder auf. Ich habe sie allesamt total in mein Herz geschlossen, eben weil man sie nun auch schon beim 4. gemeinsamen Abenteuer begleitet. Der Schreibstil ist einfach aber trotzdem absolut passend für so ein Fantasybuch.

Ich habe es schon 3x zuvor gesagt, aber ich sage es auch hier wieder: Gregor ist kein Kinderbuch! Es geht um Krieg, Verrat und Töten. Viele der geliebten Charaktere finden auf den Reisen ihr Ende, teilweise auf recht schreckliche Art. Selbst mich als Erwachsene hat es immer wieder stark mitgenommen, vor allem wenn es Charaktere waren die so sehr ans Herz gewachsen sind.
Ich kann daher nur empfehlen: Lest die Bücher, bevor ihr sie nichtsahnend euren Kindern gebt! Eine genaue Altersempfehlung möchte ich nicht aussprechen, da Kinder mit solchen Themen ja ganz unterschiedlich umgehen. Ich hätte es vielleicht so ab 14 vertragen, aber darauf möchte ich mich wirklich nicht festsetzen.

Insgesamt kann ich also nur sagen: Teil 4 ist für uns Gregor Fans die ideale Vorbereitung auf den abschließenden Krieg im 5. Teil. Das Niveau bleibt hoch und als Fan war ich überhaupt nicht enttäuscht.
Wer Gregor noch nicht kennt: Fangt mit Teil 1 an, sonst werdet ihr die komplette Handlung nicht richtig verstehen können!
Für mich eine wirklich tolle Fantasygeschichte für Erwachsene! Nur empfehlenswert!

#1 Gregor und die graue Prophezeiung
#2 Gregor und der Schlüssel zur Macht
#3 Gregor und der Spiegel der Wahrheit
#4 Gregor und der Fluch des Unterlandes
#5 Gregor und das Schwert des Kriegers
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bis auf das Ende sehr gelungen!, 22. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Gregor freut sich auf den Besuch des Unterlandes. Er wird seine Mutter wiedersehen, die sich dort noch immer von den Folgen der Pesterkrankung erholt. Seine Schwester Lizzie, die sich niemals in den Abflussschacht trauen würde, der im Keller des Hauses zu den unterirdischen Gebieten führt, wird die Ferien in einem Jugendcamp verbringen. Nur die dreijährige Boots kommt natürlich mit, denn ihr Vater fühlt sich nicht gesund genug und bleibt diesmal zu Hause. Zum Glück umsorgt ihn solange Mrs Cormaci, die Gregor vor Monaten, als er nicht mehr ein noch aus wusste, in das Familiengeheimnis eingeweiht hatte.
Im Unterland herrscht Frieden. Die Folgen der Pest sind zwar noch nicht überwunden und viele der Ratten hegen noch einen großen Groll gegen die Menschen, doch scheint niemand an einer erneuten Auseinandersetzung interessiert zu sein. Gregor genießt die gemeinsame Zeit mit Luxa, der Thronfolgerin der Unterlandmenschen. Dass sie in vier Jahren bereits über die Unterlande herrschen soll, kann sich der Junge gar nicht vorstellen, so unbeschwert und nett gibt sich Luxa.
Nur sein Ultraschalltraining mit Ripred macht Gregor zu schaffen. Er kann die zynische, verletzende Art der alten Wüter-Ratte einfach nicht ausstehen und sieht nicht ein, warum er selbst im Dunkeln lernen soll, sich zu verteidigen. Doch da auch er ein Wüter, also ein geborener Kämpfer, ist, trainiert er wohl oder übel mit ihm. Diesmal aber hat Ripred eine Überraschung für Gregor im Ärmel. Aus einem der dunklen Tunnel taucht plötzlich eine riesige, weiße Ratte auf. Gregor kann gar nicht glauben, dass dieser Fleischberg vor ihm "Der Fluch" sein soll, die niedliche, kleine Ratte, die er vor wenigen Monaten töten sollte, um eine Prophezeiung abzuwenden, die die Unterland-Menschen bedrohte. Auch diesmal verlangt Ripred von Gregor, die weiße Ratte zu töten. Seiner Meinung nach plant "Der Fluch" schreckliches und scheint komplett verrückt geworden zu sein.
Doch als Gregor eine Woche später zu dem vereinbarten Attentat in der Höhle unter Regalia, der Hauptstadt der Menschen Unterlandes, erscheint, ist Ripred fort und auch vom "Fluch" fehlt jede Spur. Dafür stehen ihm plötzlich drei gefährliche Ratten gegenüber, die ihn töten wollen. Und obwohl Gregor ein Wüter ist, sieht er sich plötzlich in größter Gefahr, denn das Licht verlöscht während des gnadenlosen Kampfes.

Der vierte Teil der "Unterland-Chroniken" der amerikanischen Autorin Suzanne Collins beginnt mit einem Paukenschlag. "Der Fluch" ist zu einem wahren Untier herangewachsen und erweist sich als große Gefahr für Gregor, Luxa und sämtliche Menschen des Unterlandes. Auch die Huscher, wie die Mäuse in den unterirdischen Höhlensystemen des Unterlandes genannt werden, scheinen der Auslöschung durch die Ratten entgegen zu gehen.
Dank einiger weniger Sätze und Bemerkungen findet man sich schnell in die Geschichte ein und erhält einen kurzen Überblick über die Ereignisse der ersten drei Bände. Im Prinzip lässt sich dieses Buch auch ohne Kenntnis der Vorgänger lesen, nur die Charaktere erscheinen zunächst etwas farblos und ungenau beschrieben. Dies ändert sich jedoch im Laufe der nächsten ein- bis zweihundert Seiten. Denn diese Geschichte konzentriert sich schnell auf die kleine Schicksalsgemeinschaft, die aus den Menschen Luxa, Gregor, Boots, Hazard und Howard, den Fledermäusen Thalia, Aurora, Ares und Nike, dem Kakerlak Temp und dem Huscher Cartesian besteht.
Und was das für eine Geschichte ist. Es geht spannend, ja, hochdramatisch zu, dem Leser wird einiges abverlangt. Sogar ein grausamer Massenmord wird beschrieben, der den beispiellosen Hass der Ratten auf Huscher und Menschen verdeutlicht. Vor allem aber die Wirkung eines Verführers, Tyrannen und charismatischen Tribuns wird beleuchtet und begründet. Die Gefahr, erst zu handeln, kämpfen zu wollen, Krieg zu führen, und dann erst zu denken und zu überlegen, wie es auch ohne Gewalt gehen könnte, wird auf eindringliche Art und Weise vermittelt.
Die Botschaft könnte nicht klarer ausgedrückt werden, als im Zwist zwischen Gregor und Luxa, die verschiedener nicht sein könnten und sich doch über unüberschreitbare Grenzen hinweg mögen, ja vielleicht sogar lieben. Denn bei aller Dramatik und Härte des Kampfes und aller Ausweglosigkeit der Geschehnisse, gibt es immer wieder Momente der Besinnung, der Diskussion und tiefgründigen Verständigung zwischen den Gefährten, die soviel trennt und soviel vereint.

"Gregor und der Fluch des Unterlandes" ist im Gegensatz zu den ersten drei Bänden nicht die Abarbeitung einer Prophezeiung und damit ein quasi schicksalhaftes Tun, sondern eben gerade das Gegenteil. Allen Charakteren wird eine Entscheidung abverlangt. Sie müssen im vollen Bewusstsein der Tragweite ihrer Handlungen und der daraus resultierenden Folgen Stellung beziehen und erkennen, dass eine Wahl, warum auch immer man sie getroffen hat, nicht schicksalhaft ist und für die Ewigkeit bestehen muss, sondern immer wieder überdacht werden kann.

Einziges, nicht unerhebliches Manko dieses Buches ist sein abruptes, völlig überraschendes Ende. Keine einzige Frage wird beantwortet, nichts scheint gelöst, die Zukunft düster und blutig. Fast deprimiert, in jedem Fall aber vor den weiteren Ereignissen zitternd, wird sich der Leser gedulden müssen, bis der fünfte Teil der Chroniken erscheint. Und dass man diesen erwerben wird, ist nach vier durchlittenen Bänden keine Frage - Gregor und Luxa muss man einfach "wiedersehen".

Ein Wort zum Layout: Hier setzt Oetinger Maßstäbe. Nicht nur die Qualität des Druckes und der feste Einband, vor allem die das in Hochglanzoptik aufgelegte Bild der Fledermaus mit dem auf ihr reitenden Gregor beeindruckt nachhaltig. Dieses von Joachim Knappe gemalte Bild, wie auch die Vignetten im Inneren des Buches, verstärken die Wirkung, die diese Unterland-Chroniken mittlerweile weltweit entwickelt haben.

Stefan Erlemann
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber Achtung bei kleineren Kindern, 23. April 2008
Insgesamt wird in diesem vierten Band der Reihe das Konzept ganz überzeugend fortgeführt.
Die Geschichte ist spannend und lässt sich gut lesen, die Personen entwickeln sich plausibel weiter und auch die Grundidee, in einem Kinderbuch aktuelle oder historische Grundfragen des menschlichen Miteinanders zu thematisieren finde ich nicht schlecht.
Aber man sollte wissen, dass in diesem Buch eine Massenvernichtungsszene geschildert wird, die deutliche Assoziationen zu den Gaskammern des 3. Reiches weckt.
Das verpackt nicht jedes Kind und sollte bei jüngeren Kindern in jedem Fall durch die Eltern begleitet werden. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 10 Jahren und das ist auch im Prinzip o.K., aber insbesondere diese Szene kann auch zehnjährige überfordern.
Unsere Kinder haben das nicht sehr gut verarbeitet und träumen manchmal immer noch schlecht.

Was zudem gar nicht geht, ist das Buch so enden und den Spannungsbogen so plötzlich komplett abreißen zu lassen! Für mich ist es schlicht nicht zu Ende geschrieben. Ich finde diese Methode, bei Harry Potter hatte man das ja in Ansätzen auch, dem Leser gegenüber unfair.
Das kann man bei Fortsetzungsromanen in Zeitschriften machen, aber nicht bei diesem Format.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und der Fluch des Unterlandes, 5. Februar 2008
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Mit dem mittlerweile vierten Teil ist die Saga um Gregor und das Unterland in eine heiße Phase getreten. Suzanne Collins hat mit der Saga um das Unterland und ihren Protagonisten Gregor eine tolle und wunderschöne Geschichte erschaffen. Meilen unter New York tobt ein Kampf um Leben und Tod und Gregor soll diese Welt stabilisieren.

Die Geschichte um den FLUCH DES UNTERLANDS zielt auf die weiße Ratte ab, welcher sich zum Herrscher aufschwingen will und dabei buchstäblich über Leichen geht. Musikalisch wieder einmal schön und doch düster unterlegt, gerät die Geschichte diesmal doch ein wenig trübe und schwer.

Gregor sieht sich damit konfrontiert, das der Fluch alle Huscher (Mäuse) töten will, doch erst die Grausamkeit mit der dies geschieht fröstelt weinen, denn die Huscher sollen vergast werden.

Am Ende steht Gregor ohne Lösung dar und das Unterland verwandelt sich in einen brutalen Kriegsschaulatz.

So richtig genießen konnte ich diesen Teil nicht, obwohl er gut gemacht ist, zu schwer lastet das Thema und die Ausführung auf mir als Zuhörer - für Kinder wird es schwer diesem zu folgen.

Fans der Serie werden es verzeihen, denn der Teil Fünf rückt wieder alles in besseres Licht.

Dennoch eine schöne Ausführung, trotz der vielen hundert Toten.

Empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen düster, düster,.., 22. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
"Gregor und der Fluch des Unterlandes" ist der vierte Teil der "Unterland-Chroniken" von Suzanne Collins. Wer die ersten drei Folgen dieser Hörspielreihe nicht kennt, aber vorhat sie zu hören oder in Buchform zu erwerben, sollte nicht weiterlesen. Zuviel des Inhaltes - vor allem des dritten Teils - wird im Folgenden angesprochen.

Gregor freut sich auf das Unterland. Endlich kann er seine Mutter besuchen, die sich dort noch von den Folgen der überstandenen Pest erholt. Diesmal, so hofft Gregor, sind er und seine kleine Schwester Boots auf Urlaub in den Höhlen der unterirdischen Welt.
Kaum aber sind er und Luxa sich ein wenig näher gekommen, fällt der jungen Königin von Regalia, der Hauptstadt der Unterland-Menschen, eine kleine, silberne Krone vor die Füße. Ein Huscher hat sie Luxa senden lassen und erbittet damit ihre Hilfe. Luxa und Gregor brechen heimlich auf, um nach den Mäusen zu suchen und herauszufinden, welche Gefahr ihnen droht. Doch die beiden finden nur eine tote Maus und verlassene Höhlen vor. Wieder in Regalia beschließt Luxa, nach den verschwundenen Huschern zu suchen. Sie will mit Gregor verschwinden, doch der Plan, ein als Picknick getarntes Suchkommando auszuschicken, schlägt gründlich fehl. Nicht nur Hazard und Howard, die Fledermäuse Thalia, Aurora, Ares und Nike und der Kakerlak Temp, auch Boots gesellt sich zu Luxa und Gregor. Unversehens wird aus der Suche ein schwieriges, gefährliches Unterfangen, das in einen Krieg zwischen den Ratten und den Menschen auszuarten droht.

Der vierte Teil der "Unterland-Chroniken" von Suzanne Collins ist ein düsteres, hochspannendes und zum Ende hin dramatisches Märchen. Es fließt viel Blut, Mord und Totschlag, ja sogar ein grausamer Völkermord wird thematisiert. Dabei wechselt die Stimmung zwischen lustig und heiter nahtlos zu deprimiert und traurig. Immer wieder wird der Hörer dieser szenischen Lesung hin und her geworfen zwischen den wechselvollen Ereignissen. Keine Minute vergeht ohne Wendung, Überraschung oder Knalleffekt.

Wer das Buch gelesen hat und bereits gefangen war von der düsteren Atmosphäre dieses vierten Teils, wird aus dem Zittern und Mitleiden bei diesem Hörspiel nicht mehr herauskommen. Die Sprecher geben ihr Bestes, die Musik unterstützt perfekt die dramatischen Ereignisse, und Geräusche sowie Sprachduktus führen dazu, dass man kaum zu atmen wagt. Selten ist ein Hörspiel gegenüber dem Buch eine solche Steigerung an Spannung und Dramatik. Kaum bemerkend, dass einige Sätze des Textes der Schere zum Opfer gefallen sind, erweist sich das Medium Hörspiel als klare Steigerung gegenüber dem Buch. Hier stimmt einfach alles.

Es bleiben die Schwächen des Manuskripts. Das Ende ist enttäuschend, die Stimmung zu düster und die Überleitung zu den Ereignissen, die im fünften Band zu erwarten sind, gar zu lang. Auch wenn Sprecher und Regie ihr Bestes geben, wird aus der Vorlage kein perfektes Abenteuer.
Wer aber die ersten drei Teile gelesen oder gehört hat, muss diese Geschichte verfolgen, am besten als Hörspiel.

Stefan Erlemann
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes, ideenreiches Jugendbuch!, 29. April 2008
Von 
Daniela Möhrke (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
"Gregor und der Fluch des Unterlandes" von Suzanne Collins,
konnte mich wie die ersten 3 Bände der Reihe begeistern -
ich hatte auch gar nichts anderes erwartet.

Zum Inhalt möchte ich nicht viel sagen -
natürlich spielt wieder eine Prophezeiung eine Rolle,
wenn auch eine nicht ganz so große wie sonst.
Gregor und seine Freunde erleben auch im 4. Band der Reihe
nicht ganz ungefährliche Abenteuer im Unterland.

Ich denke aber, dass ein 10-jähriges Kind durchaus
ohne Bedenken diese Bücher lesen kann,
wenn es sich selbst dazu bereit fühlt.
Es kommen schon Dinge wie der Tod vor,
aber es wird nicht zu brutal dargestellt.
(Kein Vergleich zu Harry Potter z.B.)

Besonders gefällt mir der Ideenreichtum der Autorin
und wie liebevoll die Bücher geschrieben sind -
jede Figur ist so detailgetreu dargestellt,
dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann.
Auch das übliche Gut-Böse-Schema gibt es hier nicht -
es wird nicht jede Figur strikt auf eine Seite abgeschoben.

Für mich also eine gelungene und sehr lesenswerte Fortsetzung.
Bloß schade, dass es schon vorbei ist
und das Ende etwas offener ist als sonst.

Trotzdem verdiente 5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder so spannend wie alle anderen Teile, 27. März 2011
Dieser Teil hat mich genauso gefesselt wie alle anderen Bände und ich habe ihn in 2 Tagen ausgelesen. Und nun zum Inhalt: Seltsame Vorkommnisse geschehen im Unterland. Zuerst kommt eine verschlüsselte Botschaft und dann das komische Verschwinden der Huscher(mäuse).Gregor und seine Freunde machen sich große Sorgen um die Huscher und so machen sich Gregor und seine Freunde brechen sofort auf um die Mäuse zufinden. Doch schon bald erweist sich das als äuserst schwierig. Bei ihrer Reise treffen die Freunde auch alte Bekannte aber auch ein paar lebewesen von denen Gregor nicht einmal gehört hat. Wieder einmal spannend vom ersten Satz an. Ich finde es auch sehr gut das Suzanne Collins immer am ende des Buches etwas offen lässt doch meiner Deutschlehrerin gefällt es aber nicht, wenn ich bei meinen Aufsätzen etwas offen lässt. Doch leider kommen im Buch auch sehr viele Todesfälle. Daher empfehle ich diesen Band eher für Kinder denen es nicht so viel ausmacht, wenn jemand stirbt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fantastisch, 24. Januar 2011
Von 
Gregor ist und bleibt der coolste Held in der Unterwelt. Ich liebe diese Bücher, weil sie spannend und actionreich sind. Jeder Teil ein Goldstück in der Stubenbibliothek!
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