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178 von 184 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Jahre wieder... =)
... wiederholt sich die Prozedur was das erscheinen neuer Formel 1 Spiele betrifft: Im Vorfeld, kein Mensch hat das Spiel eigentlich schon "richtig" gespielt, hagelt es Kritik. Wir Deutschen sind halt doch wahre Meckermeister. Und jedes Jahr denke ich mir aufs neue: "Ich lasse mich davon im Vorfeld nicht beeinflussen und werde mir unvoreingenommen meine eigene Meinung zu...
Vor 22 Monaten von SkorpionKing veröffentlicht

versus
36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nachfolger mit dem ein oder anderen "aber..."
F1 2012 ist definitiv eine Kaufempfehlung wert - trotz meiner nur 3 Sterne - weil es einfach ein weiteres wirklich gutes F1-Spiel geworden ist.
Einige Dinge haben sich auch merklich entwickelt. So gefällt mir das neue Fahrgefühl viel besser. Die KI rempelt zwar immernoch manchmal, aber bisher muss ich sagen, dass es nochmals abgenommen hat. Strecken sehen...
Vor 22 Monaten von D. Schulz veröffentlicht


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178 von 184 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Jahre wieder... =), 21. September 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: F1 2012 - Formula 1 (Videospiel)
... wiederholt sich die Prozedur was das erscheinen neuer Formel 1 Spiele betrifft: Im Vorfeld, kein Mensch hat das Spiel eigentlich schon "richtig" gespielt, hagelt es Kritik. Wir Deutschen sind halt doch wahre Meckermeister. Und jedes Jahr denke ich mir aufs neue: "Ich lasse mich davon im Vorfeld nicht beeinflussen und werde mir unvoreingenommen meine eigene Meinung zu dem Spiel bilden". Und zu diesem Schluss bin ich nun gekommen:

Ja Formel 1 2012 macht Spaß. Ja Formel 1 2012 ist eine Herausforderung. Ja Formel 1 2012 weißt auch wieder einige Mängel auf, die für mich aber persönlich von geringerer Bedeutung sind. Aber zunächst mal ein paar positive Punkte:

- Da wäre zunächst mal die KI, die dieses Jahr den Namen auch endlich verdient. Ein Welten Unterschied zu den Vorgängern, alleine wenn ich schon an das Thema "Start" denke...

- Das Fahrverhalten hat sich laut diverser "Fachpresse", die vermutlich einmal im Jahr für 2 Stunden ein Formel 1 Spiel spielt, im Vergleich zum Vorgänger nur minimal verändert... Ich könnte hier jetzt zig Beispiele und Fakten aufführen anhand deren man sehen kann das sich das Fahrverhalten nochmal enorm verbessert hat, aber das würde jeglichen Rahmen sprengen. Nur ein Beispiel sei mir trotzdem erlaubt: Die Kurve "Eau Rouge" in Belgien dürfe jedem Hobbyrennfahrer ein Begriff sein, laut F1 Piloten eine echte Mutkurve. Davon war in den bisherigen Spielen wenig zu merken, ging eigentlich easy voll zu fahren. Wer aber in F1 2012 die Kurve nicht exakt erwischt dem wünsche ich jetzt schonmal viel Spaß bei den anschließenden Reparaturarbeiten ;-)

- Die Grafik wurde geringfügig aufpoliert, Highlights sind natürlich immer noch die Rennen bei schlechtem Wetter.

- Die neuen Spielmodi (Champions Mode, Challenge Serie) wissen durchaus Spaß zu machen und zu fordern. Nur einen hätte man sich sparen können, aber dazu komme ich noch...

- Ein paar neue Features wie die Möglichkeit die Bremskraftverteilung während des fahrens an zu passen oder vor dem Rennen die Menge an Benzin die man mit nehmen möchte zu wählen sowie die Parc Ferme Regelung (keine Setupänderungen mehr nach dem Qualy) erzeugen noch mehr Tiefgang und Spannung im Spiel.

- Auch wurden die Regeln wieder etwas besser umgesetzt, Strafen sind nachvollziehbarer, die KI bekommt auch Stafen, die weiße Linie an der Ausfahrt der Boxengasse darf nicht mehr überfahren werden und bei einem unerlaubtem Platzgewinn (z.B. durch abkürzen) hat man 7 Sekunden Zeit diesen ohne Strafe wieder zurück zu geben.

- Ein Punkt den ich noch besonders toll finde dieses Jahr: Der Boxenfunk! Hierzu wieder eine kleine Anekdote: Ich fuhr mit meinem Kumpel online und kassierte eine Durchfahrtsstrafe. Darüber wurde mein Kumpel sofort von seinem Ingenieur informiert und auch als ich sie dann durchführte gabs für ihn nochmal eine kurze Info. Das ist nur ein Beispiel von vielen, sehr gut umgesetzt wie ich finde.

Aber genug der warmen Worte, ein paar Kritikpunkte gibt es trotzdem noch:

- Wieso kann ich mir nicht mehr selber eine Saison zusammen bauen? (Grand Prix Modus)

- Es gibt nur noch die Renndistanzen 25-50-100 Prozent

- Die Trainingssessions wurden am Rennwochenende von drei auf eine zusammen gestrichen, was mich aber eigentlich nicht stört, im Gegenteil ich fand es früher nervig das man alle drei machen musste um z.B. ein neues Update freischalten zu können.

- Es gibt immer noch relativ wenig Animationen drumherum, das man sich die Siegerehrung spart verstehe ich ja fast noch, die guckt man einmal und dann wird sie weggedrückt... aber eine Einführungsrunde zum selber fahren, wo man auch gezielt Reifen und Bremsen auf Temperatur bringen muss wäre schon toll gewesen.

- Das mit dem Young-Drivers-Test war zwar nett gemeint, hätte man sich aber wirklich schenken können, der entspricht in etwa den Anforderungen eines Grundschülers...

Das waren meine bisherigen Eindrücke in den ersten 3 Tagen (habe das Spiel seit dem 19.09. dank eines ziemlich bekannten Elektrofachmarktes^^). Bildet euch selber eure Meinung, ich kann den ganzen negativen Schlagzeilen jedoch klar wiedersprechen und würde somit für Fans auch eine klare Kaufempfehlung aussprechen, daher gibts von mir auch die volle Punktzahl da mich die wenigen negativen Punkte größtenteils auch nicht all zu sehr stören sondern wohl eher die breite Allgemeinheit.

Abschließend möchte ich noch sagen: Nein ich bin kein Mitarbeiter von Codemasters, nein ich bekomme keine Provision für diese Rezension und nein ich bin auch ganz sicher kein Fanboy. Im Gegenteil, die Rezensionen die ich geschrieben habe kann man an einer Hand abzählen. Aber es geht mir einfach gewaltig auf die Nerven wenn wieder von vorne rein einfach alles schlecht gemacht wird, alleine wenn ich weiter oben Tags zu dem Spiel wie "Abzocke" oder "Wucher" lese könnte ich kotzen! Keiner zwingt euch es zu kaufen, dann lasst es halt wenns euch zu teuer ist!

In diesem Sinne hoffe ich einigen von euch hat das hier weiter geholfen und wünsche allen allzeit gute Rennen ;-)
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nachfolger mit dem ein oder anderen "aber...", 22. September 2012
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: F1 2012 - Formula 1 (Videospiel)
F1 2012 ist definitiv eine Kaufempfehlung wert - trotz meiner nur 3 Sterne - weil es einfach ein weiteres wirklich gutes F1-Spiel geworden ist.
Einige Dinge haben sich auch merklich entwickelt. So gefällt mir das neue Fahrgefühl viel besser. Die KI rempelt zwar immernoch manchmal, aber bisher muss ich sagen, dass es nochmals abgenommen hat. Strecken sehen wunderbar aus, wobei ich die Farb- und Lichtgebung gelungener empfinde. Und ein prima überarbeitetes Wettersystem gibts auch.
ABER: So schön ich die Teile des Menüs finde, bei denen ein F1-Bolide gezeigt wird, so vermisse ich mein Motorhome als Menü in der Karriere wirklich sehr - damit hat Codemasters wirklich Atmosphäre geopfert (um die dämlichen Interviews der vorherigen Spiele, finde ich es allerdings nicht schade). Seit dem ersten Teile wünschen sich die Fans eine Siegerehrung - Fehlanzeige.
Fpr mich nicht so schlimm - für viele andere schon: Der Grand-Prix-Modis fehlt. Man kann also nicht mehr mit seinem Lieblingsfahrer eine WM komplett bzw. zusammengestellt aus Lieblingsstrecken fahren. Völlig unverständlich.
In der Karriere dagegen dann eine Kleinigkeit, die mich ein wenig nervt: Rennlänge beträgt mindestens 25%. Rennen, die ich nicht so mag kürzen oder kurze Rennen fahren, wenn man nicht ganz soviel Zeit hat: Is' nich'. Schade.
Ansonsten: Einige nette neue Modi, Koop-WM wieder möglich (zum Glück) etc. und einen nicht ganz so berauschendes "Young Drivers Test" (wobei für Einsteiger sicher nett).
SO gibts 5* für den Spielspaß, weil der Kern des Spiel eben auf der Strecke liegt und F1 2012 wirklich gut ist und auch besser als der Vorgänger. Nur 3* gibts dagegen als Gesamtwertung, weil Codemasters hier einfach einige Designentscheidungen getroffen hat, die einfach Murks sind.

Kurz zu der Frage: Soll ich 2012 kaufen, wenn ich 2011 habe?

Wenn Du es nur gelegentlich spielst: Nein.
Wenn Du hauptsächlich den Grand-Prix-Modus gespielt hast: Nein.
Wenn Du noch kein F1 hast: Auf jeden Fall.
Als Karriere-Modus-Spieler, dem das Fahrfeeling wichtiger ist, als atmosphärische Menüs: Auch dann eine Kaufempfehlung.

Ich perönlich bereue es auf keinen Fall und es macht mir sehr viel Spaß. Dennoch hoffe ich für nächstes Jahr, das Codemasters die ein oder andere Entscheidung nochmal gründlich überdenkt und für F1 2013 revidiert.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dauerraser ja, Gelegenheitsbummler naja, 30. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: F1 2012 - Formula 1 (Videospiel)
Für Spieler, welche gerne länger am Setup des Wagens sitzen um wirklich jede Sekunde und jeden Zehntel raus zu quetschen, eignet sich dieses Spiel wunderbar. Für Spieler, welche schnell mal drauf los fahren wollen und mal "eben" eine Karriere fahren möchten, eher weniger.

Das Spiel startet bei erstmaligem Start mit einem so genannten "Young Drivers Test". Man kann sein Lieblingsteam (Red Bull, Ferrari oder McLaren) aussuchen und nun erwartet man einiges. "Wie gehe ich mit einer bestimmten Situation richtig um?", wäre da so eine Frage, die man in diesem Test beantwortet haben möchte. Vor Beginn wird groß getönt, dass hier die Zukunftsfahrer gesucht werden, also könnte man meinen, wenn man besonders gut abschneidet, darf man auch im Lieblingsteam die Karriere starten. Jetzt wird man aber erstmal, sofern man kein absoluter Laie ist, aber bitter enttäuscht. Als Spieler bekommt man beigebracht, wie man auf R2 drückt, damit man Gas gibt, wie man auf L2 drückt, um zu Bremsen etc.. Ideallinie fahren hier, DRS aktivieren da. Am Ende folgt eine ganze Runde und schwup das wars. 20 Minuten einfach mal in den Sand gesetzt. Wer jetzt denkt, dass man im Anschluss bei Karrierestart das beliebte Team aussuchen kann, der liegt ganz weit daneben. Es wird - nachdem man das zweitägige "Seminar" abgelegt hat - nichts mehr an Kommentar verloren. Man landet im Menü und das wars. Startet man einen Karrieremodus bleiben einen folgende Teams zur Auswahl: HRT, Marussia, Caterham, Toro Rosso und Sahara Force India. Wenn man vor dem Sprung zur Karriere noch im Zeitfahrmodus/Champions-Modus genau drei Goldmedallien sammelt und hier und da reichlich Trophäen, bleibt einem noch Williams bei Karrierestart zur Auswahl. Je nach Team verändert sich der Schwierigkeitsgrad versteht sich. Fazit hier: Für einen absoluten Laien sicher hilfreich, aber auch Dieser lernt das Spiel eher beim Rennen und wo die Knöpfe sich befinden, steht auch unter Einstellungspunkt "Fahrsteuerung". Daher eher unnötig und 20 Minuten verschenkt.

Karriere: Man fängt also wie oben kurz beschrieben, mit einen der besagten Teams an. Als Spieler gelangt man aber nicht mehr ins Motorhome oder in den eigenen "Trailer", sondern bleibt im Menü. Interviews werden automatisch abgegeben, d.h. es ist also nicht mehr möglich seinen Status durch Interviews zu beeinflussen. Es besteht die Möglichkeit seine E-Mails zu checken, wobei auch hier die eine oder andere nach einiger Zeit mehr als überflüssig ist. Den Status gegenüber dem Teamkollegen kann man aufrufen, Klassment ebenso. Renneinstellungen können ebenfalls vorgenommen werden. Im Karrieremodus ist es nur noch möglich Strecken mit Renndistanzen von 25%, 50% oder 100% zu absolvieren. Also mal eben eine schnelle Runde drehen ist nicht. Der Event-Umfang beschränkt sich auf "Kurzes Wochenende - Blitz Qualifying" (Ohne Training, nur eine Session Qualifying), "Kurzes Wochenende - Komplettes Qualifying" (Ohne Training, drei Sessions im Qualifying) und "Langes Wochenende - Komplettes Qualifying" (Mit Training, drei Sessions Qualifying). Sofern man ein Event mit Training wählt, hat man eine Stunde Zeit, die Strecke kennenzulernen und die bestmögliche Linie zu finden. Im kurzen Qualifying hat man 15 Minuten Zeit, sich einen ordentlichen Startplatz zu sichern, beim langen das bekannte Q1, Q2 und Q3 System. Der nächste Menüpunkt Schwierigkeitsgrad lässt sich beliebig einstellen. Bremshilfe sollte man ausschalten, da der Lernprozess sonst sehr gering ist und die Zeiten auch mehr als zu wünschen übrig lassen. ABS auszuschalten, erwartet Übung, Übung und nochmal Übung. Mit ABS kann man auf die Bremse latschen was das Zeug hält und die Reifen bleiben nicht stehen. Schaltet man ABS aus, so muss man sehr gefühlvoll mit dem Knopf umgehen. Am Anfang voll drücken aber mit der Bremsphase mehr und mehr Bremskraft rausnehmen, so dass die Reifen nicht blockieren. Wer den Umgang beherrscht, spart viel Zeit und ermöglicht sich eine bessere Rundenzeit, da man um einige Meter später bremsen kann. Traktionskontrolle erwartet ebenfalls viel Übung und Geduld. Hier - sofern man sie ausgestellt hat - ist das A und O der Punkt rausbeschleunigen. Fährt man aus einer Kurve raus, so sollte man stets vermeiden direkt voll aus Gas zu "knüppeln". Gefühlvolles anfahren raus aus der Kurve und mit zunehmender Geschwindigkeit immer mehr pushen. Voraussetzung: Das Auto ist grade auf der Strecke, sonst reißt euch das Heck rum. Wer bislang mit Fahrhilfen gefahren ist und dies ohne Hilfen erlernen möchte, dem eignet sich Monaco am besten zum Üben. Am Anfang wird es viel Flügelsalat geben und den einen oder anderen Reifenwechsel aber das legt sich mit der Zeit. Die Ideallinie sich anzeigen zu lassen nützt eigentlich Jedem. Grade auf der Strecke in den USA ist es am Anfang ganz hilfreich zu wissen, wo man eigentlich lang muss. Nach und nach entwickelt jeder Spieler selbst seine eigene für ihn am besten liegende Ideallinie. In sofern kann man getrost die dynamische Ideallinie auf "Aus" oder "Nur in Kurven" stellen. Getriebe auf Manuell zu schalten, eignet sich für den, der im besten Fall noch ein Lenkrad zu Hause hat mit Schalthebel für volles Fahrgefühl. Hier ist es notwendig stets den richtigen Schaltpunkt zu treffen um keinen Zehntel an Zeit zu verlieren und nicht den Motor zu belasten. Aber auch hier gilt wieder: Übung macht den Meister. Boxenstopp-Hilfe ist in sofern Hilfreich, dass man zum Beispiel in Kanada mit 342 Sachen in die Box fahren kann und von einem Moment zum Nächsten bei 80 Km/h ist. Hier lässt der Realismus zu wünschen übrig aber nun ja. Fährt man ohne diese Hilfe, muss man so runter bremsen dass man an der Linie die vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht überschreitet. Der Bremspunkt für den Stop ist auch wichtig, sonst verliert man Zeit, da man den "lollipop-Mann" halb umsegelt. Bei der Ausfahrt ist zu beachten, dass die weiße Linie nicht überfahren wird. Dies gibt bei F1-2012 neuerdings eine Strafe. Dann folgen die üblichen "Regeln und Flaggen", "Schadensimulation", "KI-Schwierigkeitsgrad" und "Rückblenden" Optionen. Bei KI-Schwierigkeit ist zu beachten, dass die Stufe Profi eher nur für geübte Fahrer ist, welche sich mit dem Setup des Wagens beschäftigen. Fährt man mit dem Standardsetup, so hingt man meist hinterher, was die Zeiten betrifft. Am Anfang ist es mit dem schwachen Auto nicht ganz einfach nach Vorne zu fahren (je nach Schwierigkeit versteht sich). So dümpelt man als Gelegenheitsfahrer eher Mittelfeld rum, als Vorne angreifen zu können. Meiner Meinung nach aber recht realistisch gestaltet, dass man nicht ohne weiteres mit einem HRT in Reihe eins fährt - sofern man nicht auf Amateur spielt. Ab Mitte der Saison bekommt man ein Vertragsangebot von Lotus und schon ist man ziemlich aus dem gröbsten raus und befindet sich in einem schon ziemlich konkurrenzfähigem Team. Wer jetzt meint, mal eben ein Rennen zu fahren der täuscht sich. Aufgrund der Renndistanz verbringt man je nach Strecke mindestens 20-30 Minuten damit. Das geht an die Konzentration, wenn man seine Rückblendungen aufgrund eigener Fahrfehler oder Dümmlichkeit der KI bereits verbaselt hat, will man doch einen guten Platz erreichen. Umso ärgerlicher dann, wenn in der letzten Kurve vor dem Ziel den fünften Fehler begeht. Es bleiben zwei Optionen. A: Rennen neu starten, B: vier, fünf Plätze verlieren, Hauptsache ins Ziel. Als deutliches Plus für neulige des Spiels ist der Menüpunkt "Streckeninfo anzeigen" (Viereck im Bereich "Zentrale"). Hier wird ein Video eingespielt, in dem eine sehr gute Runde gefahren wird und mit den Bremspunkten und Vollgaskurven kommentiert wird. Dort steht auch, in wie weit neue Teile im Training getestet werden oder ob es ein Prestige-Rennen ist und man härtere Ziele bekommt. Fazit hier: Alles in Allem ist dieser Modus mit Abstrichen gelungen, aber Zeitaufwand und gewisse Schwierigkeiten in Sachen Zeit finden lassen bei Gelegenheitsspielern möglicherweise die Motivation nach einiger Zeit vermissen.

Frei nach dem Motto, bekomme ich mein Auto nicht, nehme ich mir es, sucht man nun den Saison-Modus. Hier konnte man bei F1-2011 noch sein Team wählen und seine Saison zusammenstellen. Wer diesen Modus auch bei F1-2012 sucht, wird abgewatscht. Entweder man fährt ein einzelnes Rennen im "Schnelles Rennen"-Modus oder man erhält die Möglichkeit zwei Alternativmodi zu spielen: Saison-Challenge oder Champions-Modus. Saison-Challenge ist ein Modus, in dem man am Anfang sein Team aussucht und seinen Rivalen. Die Saison ist auf zehn Rennen verkürzt und das Ziel kann sich jeder ausmalen, den Rivalen schlagen. Im Champions-Modus hat man die Möglichkeit die sechs Weltmeister in sechs verschiedenen Sequenzen mit bestimmter Aufgabe zu schlagen. So fährt man in einer Sequenz gegen Lewis Hamilton in Sao Paulo auf Slicks bei Regen und muss ihn für die letzten Runden hinter sich behalten (Man steigt mitten im Rennen ins Geschehen ein). Je nach Schwierigkeitsgrad erhalt meine Bronze, Silber oder Goldmedallie. Hat man einmal alle sechs Aufgaben gelöst wartet am Ende "der ultimative Test". Ein Rennen, wo man alle sechs Weltmeister hinter sich lassen muss. Der Spielspaß ist - hat man erstmal alle Aufgaben gelöst - also nicht von allzu langer Dauer. Ein objektives Fazit ist hier nicht möglich, weil sich der Spaß und die Motivation auf Art des Spielers befassen. Möchte man gerne viel Zeit mit dem Spiel verbringen und ist sich nicht zu schade 20-30 Minuten zu investieren für ein Rennen, ist der Karrieremodus aber eher angebracht. Will man nur drei bis fünf Runden fahren, aber mit einem Ziel jemanden zu schlagen bzw. mit einer Aufgabe als Motivation, sind die beiden Modi sicher besser.

KI: Ein eher leidiges Thema, was Codemasters aber doch ganz ordentlich hinbekommen hat. Zwar wird man hier und da immernoch von der Straße geschossen, jedoch aber bekommt auch die KI neuerdings Strafe aufgebrummt. Ob das tröstlich ist, wenn man ohne Flügel zur Box muss und der Gegner nur eine Durchfahrtsstrafe bekommt, sei dahingestellt. Fehler sollten einem nicht passieren, denn - mit wenigen Ausnahmen - fahren die KI-Gegner meistens ohne Fehler und man wird überholt. Am Start und hier und da in anderen Momenten schießen sie sich gegenseitig von der Piste. Aber auch hier ist Vorsicht oberstes Gebot. Dreht sich ein Gegner und man rauscht unbeabsichtigt rein, bekommt man eine Zeitstrafe/Durchfahrtsstafe (Je nach Rennlänge). Das kann ziemlich nerven, aber das Regelsystem ist immernoch nicht ganz realistisch. So kann die KI dich in einer Safety-Car Phase überholen ohne eine Strafe zu bekommen (Andersrum genauso), aber kurz nach einer Gelb-Phase bekommt man immernoch eine Strafe, obwohl man diese schon hinter sich gelassen hat. Unfälle werden willkürlich bestraft. Wer Glück hat, kommt davon, der andere eben nicht. So rauscht einer einem schonmal hinten rein und man bekommt eine Strafe wegen "illegalem Blockieren". Zu Gute halten muss man allerdings, dass wenn man abkürzt und jemanden dabei überholt, man sieben Sekunden Zeit hat, sich zurücküberholen zu lassen und somit einer Strafe zu entgehen. Insgesamt ist KI besser und klüger geworden und die Strafen sind nachvollziehbarer geworden. Ganz ausgereift scheint mir das aber noch nicht.

Der Online-Modus dient bei F1-Spielen standardgemäß eher der Aggressionsbewältigung. Will man ein ordentliches Rennen fahren, sollte man sich einen Kumpel suchen und den Koop-Modus spielen. Das schnelle Rennen ist eher gespickt mit unter unfähigen und unfallbegeisterten Spielern, welche nichts anderes vor haben, als dich abzuschießen. Man braucht entweder das Glück hinten zu starten oder einfach mehr Glück als Verstand, nicht getroffen zu werden. Hat man das große Los gezogen und fährt in einem Feld wo alle das Ziel verfolgen, ein gescheites Rennen zu fahren, macht es deutlich mehr Spaß sich mit "realen" Gegnern zu messen. Hier kann jeder Fehler machen und braust nicht stumpf auf der Ideallinie.

Das Setup: Will man eine gute Zeit fahren, sollte man sich mit dem Setup des Autos beschäftigen. Hier kann man schonmal zwei Sekunden und mehr einsparen. Wer nicht selbst lange rumtüfteln will, dem ist Google sein bester Freund. Unzählige verschiedene Setups für jede Strecke bei jedem Wetter kann gefunden werden. Das Wichtigste hierbei sicherlich das Getriebe. So sollte man nicht auf der Geraden a la McLaren den halben Weg am Begrenzer verbringen sondern kurz vorm Bremspunkt das Ende erreichen. Das spart Zeit und schadet den Ohren nicht. Wichtig ist, dass das Getriebe Setup so eingestellt ist, dass DRS und KERS mit eingerechnet sind. Wer also selbst probieren und studieren will, sollte sich die Zeit im Training nehmen um im Qualifying gut auszusehen.

Das Schadensmodell lässt auch weiter zu wünschen übrig. Soweit man alles auf realistisch und vollständig stehen hat, könnte man meinen, dass in Spa bei 300 Km/h und mehr schonmal das Auto fast in Zwei fällt, wenn man in die Mauer brettert. Von wegen, selbst bei vollen Einstellungen verliert man Flügel und maximal Reifen. Das Chassis bleibt nahezu unversehrt, lediglich Kratzer sind zu erkennen. Es ist also getrost möglich in Monaco die Wand zu küssen, ohne dass die Aufhängung bricht. Der Flügel ist zudem auch stabiler als so manche Stoßstange eines Hummers. Der Steigerungswert in Sachen Realismus ist also auch hier enorm.

Fazit: Für "Dauerzocker" ein gutes Spiel, was viel Zeit und Feingefühl kostet, um ohne Fahrhilfen und mit richtigem Setup eine nahezu perfekte Zeit hinzulegen und somit als Sieger das Feld zu verlassen. Für Gelgenheitsspieler nicht zwingend zu 100% empfehlenswert. Kriegt man es nicht auf die Kette mit dem Setup, so ist es schon bei KI-Schwierigkeit Profi eine große Herausforderung zu gewinnen. Das lässt den Spielspaß dann doch ein wenig trüben. Es sollte für Laien ein richtig gutes Setup für jede Wetterlage als Auswahl zur Verfügung stehen und den Profis überlassen sein, diese noch zu verfeinern für die bessere Zeit. Einige Dinge wie Schadensmodell, Regeln und Strafen sind bei weitem noch nicht ausgereift. Optisch bleibt an sich kaum etwas zu wünschen übrig. Insgesamt ein 4-Sterne Spiel. Als Dauerzocker gebe ich dem Spielspaß 5 Sterne. Hier und da noch Verbesserungsbedarf. Ein gutes Simulationsspiel mit allen Lizenzen eben.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare Verbesserung mit Plus und wenig Minus, 23. September 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: F1 2012 - Formula 1 (Videospiel)
Ich spiele das neue F1 2012 seit 3 Tage und bin sehr begeistert davon. Das Spiel macht Riesen-Spaß und es gab viele Neuerungen, die mehr sehr gut gefallen.
Für mich ist es ein klarer Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger. Aber wie in jedem Spiel gibt es auch hier einige Dinge, die man meiner Meinung nach noch verbessern könnte. Und jetzt wird's konkreter.

+ Der KI hat sich um Welten verbessert. Es ist nicht mehr möglich bei einem Start ca. 15 Plätze gut zu machen, wie es bei F1 2011 üblich war. Bei einem erfolgreichen Überholmanöver, kann man damit rechnen, dass der Kontrahent einen Gegenangriff startet, und sich nicht gleich abhängen lässt. Das ergibt zwangsläufig besserer Positionskämpfe/Duelle und erhöht die Spannung und zugleich den Spielspaß.

+ Originale Lizenzen ( Autos und Fahrer) und sehr realitätstreuen Strecken (besonders gefällt mir der neue Kurs in Austin/USA.

+ Grafik: auf Playstation 3 Standard

+ Wettereffekte sind äußerst realistisch und fordern auch mehr strategisch zu fahren.

+ neue Animationen beim Boxenstopp

+ Der Boxenfunk klärt dich nun über Zeit- bzw. Durchfahrtsstrafen der Gegner auf.

+ Der neue Champion-Modus garantiert viel Spaß. In diesem kämpft eurer Fahrer gegen jeden aktiven Weltmeister (angefangen mit Kimi Räikkönen, zum Schluss kommt Schumi) in bestimmten Prüfungen und Rennsituationen.

+ Karriere-Modus: Der Young Drivers Test ist eine gelungene Neuerung. Er findet im Yas Marina Circuit von Abu Dhabi statt, in der euer Charakter gut in die Welt der Formel 1 eingeführt und Anfänger machen sich mit der Steuerung vertraut. Danach sucht man sich eines der kleineren Teams aus, für das man fahren möchte. (Ich wählte Toro Rosso)

+ Das Fahrgefühl ist viel besser geworden und die Traktion der Reifen erfordert mehr Konzentration. Alles im allen viel realistischer.

Das neue Design finde ich etwas schlechter als letztes Jahr, fällt aber nicht so sehr ins Gewicht.
Nun komme ich zu den Kritikpunkten

- Bei den Renndistanzen kann man nur noch zwischen 25, 50 und 100 % wählen. Das ist gerade für Anfänger sehr schwer.

- Es gibt keinen Grand-Prix Modus mehr, also kann man mit keinem originalen Fahrer eine Weltmeisterschaft spielen. Es gibt nur noch einzelne Rennen.

Im Online-Modus habe ich keinen großen Unterschied ausgemacht, macht aber dennoch viel Spaß.

Aufgrund der Verbesserung der Fahrphysik empfehle ich F1 2012 herzlichst weiter. Trotz einiger Kritikpunkte vergebe ich alle 5 Sterne, weil ich viel mehr Freude mit dem Spiel habe als beim Vorgänger.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Nachfolger?, 25. September 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: F1 2012 - Formula 1 (Videospiel)
Um mal die ganze Spannung im Vorraus wegzunehmen : Ja ich finde das Spiel gut. Warum? Darauf beziehe ich mich in dieser Rezension. F1 2012 ist, was ein Wunder, der Nachfolger von F1 2011 und das wiederrum der Nachfolger von F1 2010. Warum ich mich jetzt darauf beziehe? Weil ich finde, dass das Spiel seit dem Spiel 2010, was vor 2 Jahren erschien, keine echte Innovation mehr genommen hat ! Ich werde in dieser Rezension folgende, für das Spiel wichtige Punkte, Stellung nehmen und diese mit x/5 Sternen Bewerten. Daraus erzielt sich dann die Komplett-Zahl der Rezension !

KI der Gegner (Künstliche Intelligenz) 4/5:
Die künstliche Intelligenz muss man wirklich zum 1.mal in einem Formel 1 Spiel loben, da man sich endlich getraut hat, gute die Gegner intelligenter fahren zu lassen und einem Fahrstil, der dem Fahrer näher kommt anzupassen. Die Gegner wirken jetzt aber auch zum Beispiel durch häufigere Unfälle und Fahrfehler realistischer und geben einem somit viel mehr Chancen zum Gewinnen. Jedoch muss man bemängeln, dass die Gegner sich partout nicht von der Ideallinie trauen, wie zum Beispiel wenn sie von der Strecke fahren und jemand hinter ihnen fährt.

Verschiedene Spielmodi 3/5 :
Und damit haben wir jetzt schon das größte Manko im ganzen Spiel zu bemängeln : Die frei konfigurierbare Saison fehlt und somit fehlt ein großer Bestandteil, der als beliebtere Auswahlmöglichkeit zu der Karriere stand. Die Karriere ist wie letztes Jahr schön aufgemacht und durch Zielsetzungen, Lob und Kritik und dem Aufstieg in höhere Teams und vielleicht sogar der Abstieg in tiefere wird der Ehrgeiz hervorgerufen. Im so angepriesenen Young Driver's Test hat man dieses Jahr TOTAL ins Klo gegriffen. Ein Anfänger von der Grundschule braucht so eine Art Tutorial nicht, das wäre WIRKLICH eine Sache, die man hätte rauslassen können und für die man etwas schickeres einprogrammieren lassen könnte. Der Champions Mode ist übrigens eine tolle Abwechslung, denn dort kann man sich gegen aktuelle und ehemalige Weltmeister messen. Kaum hat der Spass angefangen, ist der aber auch wieder zu Ende : Man kann nur gegen 6 Champions antreten und jeder dauert so ca. 5-10 Minuten Zeit.

Innovation 3/5 :
Innovationen hat das Spiel nur im Lager Fahrverhalten geboten. Die Bremsen wirken jetzt echt, die Traktion wird schneller verloren und ist somit natürlich auch besser kontrollierbar und man muss vorsichtig sein, wie man mit dem Gaspedal hinlangt. Sonst wurde kein wirklich entscheidendes Feature eingebaut. Ziemlich enttäuschend, somit kommt auch, wenn man nicht die aktuellsten Lizenzen braucht, F1 2011 in Frage !

Neuerungen 2/5 :
Ähnlich wie bei den Innovationen. Sehr mau ausgefallen, hier und da ein paar Grafik-Schmankerle, Schatten ein bisschen aufgebessert, hier ein paar kleine Sachen, da ein paar kleine Sachen. Die neuen Modi's wirken teilweise sogar mehr als Enttäuschend, ein alter und sehr wichtiger Modi wurde herrausgeworfen. Hier trifft auch der letzte Satz des letzten Punktes zu !

Grafik 3/5 :
Die Grafik ist wieder nur lasch. Es gibt schon sehr viele Rennspiele in zwischen, die bessere Grafik bieten. Beispiele : Forza 4, Gran Turismo 5 oder auch Dirt 3. Da fragt man sich : Warum muss Formel 1 2012 so hässlich gegenüber diesen Spielen aussehen. Es wird ein bisschen mit Schatten gearbeitet, wirkt aber sehr lustlos. Die Tribünen und generell die Umgebung wirken wie mit Pappmasche gebastelt und dann neben die Strecke gestellt : Keiner bewegt sich, alle sind platter als eine Flunder und nichtmals die Fahnen wehen im Wind. Rausholen tut's aber Freilich mal wieder : Genau, die Wetterbedingung Regen. So ein Spektakel hat kein Rennspiel zu bieten. Viele Schatten und Spiegelungen, Spray auf der Strasse, generell eine dunkle Atmosphäre. Ich fahre sehr gerne im Regen, deshalb ist das generell für mich und auch für viele andere ein wichtiger Punkt.

Rennspiel-Faktor 5/5 :
Formel 1 2012 ist ein ECHTES Rennspiel. Wenn jemand von einem guten Rennspiel redet, redet er von diesem ! Es gibt gute Gegner, verschiedene Fahrstile, Einstellungen um seine Fahrweise zu ändern. Rundherum einen grossen Hype um das Rennen, Spannendmachende Grafiken und Teaser vor dem Rennen, echte Boxenfunksprüche. Man fühlt sich kurz gesagt wie im Cockpit eines echten Formel 1-Wagens!

Strecken/Atmosphäre 2/5 :
Hier fehlt mir die Präzision und die ganze Lebhaftigkeit in den Strecken etc. Nichts ist detailreich ausgearbeitet und wie schon gesagt, alles sieht aus wie eine Pappmasche Landschaft ! Man könnte Bewegungen in die Fans einbringen, man könnte richtige Emotionen ins Spiel einbauen können aber man macht so einen Humbug. Unverständlich ist das. Ein paar Sachen sind trotzdem, wenn auch nicht sehr gut ausgearbeitet, wie das Streckenhotel in Abu-Dhabi oder die Häuser in Monaco.

Schadensmodell 2/5 :
Das ist die wohl meistgestellte Frage vor jedem Formel 1 Spiel : Ist das Schadensmodell umgestellt und verbessert worden? Hier muss man, wie alle anderen Jahre leider sagen : Nein ! Es werden in der Internet-Welt so viele Wünsche geäußert wie echte Staubwolken bei und Rauchwolken bei Unfällen, Feuer an den Autos. Sich bewegende Banden und Reifenstapel nach dem Aufschlag, die Fetzen sollen mehr fliegen und Unfälle mit dem Safety-Car. Trotzdem wurde in diesem Spiel wieder nur dieses labbrige Schadensmodell eingeführt , bei dem man mit 300 in die Wand fahren muss damit überhaupt 1 Rad abfliegt. Das ist Schade und wird hoffentlich im nächsten Spiel verbessert !

SUMME : 24/40 = Durschnitt Sterne : 3,42 (60 Prozent) Note : Befriedigend (MINUS) [3-]

Warum es mir trotzdem so gut gefällt ? Wegen dem Rennspiel-Faktor, den man in keinem anderen Rennspiel findet. Und trotz aller Kritik muss man die positiven Dinge, die vor 4 Jahren noch keine Selbstverständlichkeit waren zu schätzen wissen !
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gameplay super, aber insgesamt ein Rückschritt, 27. September 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: F1 2012 - Formula 1 (Videospiel)
Voller Vorfreude habe ich mir F1 2012 bestellt und jetzt liegen schon einige Stunden hinter mir. Mein Fazit Stand heute:

Positiv:

- super realistisches Fahrverhalten der Boliden, Zeiten in denen man wie auf Schienen über den Kurs brettern konnte sind vorbei. Vielmehr ist jetzt fingerspitzengefühl gefragt.
- alle Fahrer+Teams sind mit an Board
- Umsetzung der Strecken ist wieder sehr gut gelungen

Neutral:

- Young Driver Test ist eine gute Idee die allerdings richtig schlecht umgesetzt wurde. Interessant ist dieser nämlich nur für absolute F1-Game Neulinge
- grafisch ist es akzeptabel, leider nicht mehr
- weiterhin schwache KI (Bsp: Hamilton überholt mich trotz DRS, KERS und gefühlten 3 remplern ins Heck nicht sondern fährt lieber weiter hinter mir...)

Negativ:

- BUGS! (Bsp. Wenn es im Rennen beginnt zu regnen fahren alle an die Box und die Topleute sind ohne Erklärung danach am Ende des Feldes)
- Streichung von 3 auf 1 Freie Trainings
- Wetter nicht ausbalanciert (es regnet jedes Rennwochenende mehrmals, auch in der Wüste...)
- Streichung vom Motorhome und Interviews wodurch jetzt jegliches Flair fehlt

Fazit kurz und knapp:

Wer ein Crack der F1 Reihe ist wird hier nach notwendigen Updates von Codemasters viel Spaß haben. Wer hingegen einfach mal eine Runde fahren möchte, sollte auf F1 2011 zurückgreifen. Die zum Teil riesigen Bugs sind Stand heute für mich ein Indikator vom Kauf abzuraten. Ich würde lieber warten bis Updates diese beseitigt haben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu stolz auf ihr Wettermodell, 30. September 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: F1 2012 - Formula 1 (Videospiel)
Wie viele hier schreiben: Es ist ein gutes F1 Spiel. Viele hier bemängelte Punkte (Grafik, Design etc.) stören mich nichtmal soo sehr. Auch wenn ich das gute alte Fahrerlager ebenfalls vermisse. Ich möchte aber einen Punkte mal deutlich herausstellen, der mir persönlich wirklich übelst den Spielspaß zerstört.

Das Wettermodell! Es ist gut und schön, wenn es auch MAL regnet und sich der Bolide dann nicht mehr so beherrschen lässt wie auf trockener Strecke. Es ist ja auch realistisch dass es MAL regnet. Und das finde ich auch wirklich gut. Aber vor lauter Stolz auf das Wettermodell gleich so gut wie jedes Rennwochenende mit Regen zu "segnen" finde ich echt mies. Ich habe in der Karriere jetzt 9 Rennen hinter mir. An 7 Rennwochenenden hat es geregnet und für das nächste Rennwochende sind wieder zwei Tage mit ordentlich Regen angesagt. Es regnet zwar nicht immer bei den Rennen selber und nicht immer die ganze Zeit, aber genug, dass ich immer wieder Momente hatte, in denen ich zu vorsichtig fahren musste um nicht abzufliegen. Mag sein, dass es Leute gibt, die jetzt sagen, das wäre Realismus. Ich kann mich auf jeden Fall an keine Saison erinnern, in der es soo viel geregnet hat. Hinzu kommt die Freude der "Reifensuche". Eine komplette Trainingsession war ich nur am Reifen wechseln, weil der Regen mal nachließ und dann wieder voll da war. Nach jedem Reifenwechsel war es wieder anders und die Karre war nur am Rutsche. Ich konnte in keiner Runde eine annähernd konkurrenzfähige Zeit aufstellen (Setup auf Regen). Mal den falschen Reifen zu erwischen bzw. wechselnde Bedingungen innerhalb von Minuten, kann ich ja sogar noch verstehen (Stichwort Realismus) Aber eine Stunde lang alle 2 Minuten die Notwendigkeit für andere Reifen..... also bitte.

Und jetzt zu dem Punkt der den Vogel abschießt. Rennen die bei Regen starten. Einen Start ohne jegliche Fahrhilfe (selbst bei KI auf Amateur) im Regen sauber hinzubekommen, ist ein reines Glücksspiel. Selbst wenn es einem egal ist ob man Plätze verliert oder gewinnt. Man will einfach nur sauber starten und seine Runden fahren. Tritt man gleich deftig aufs Gas, bricht die Kiste aus. Logisch. Realistisch. Nachvollzeihbar. Also sind wir etwas vorsichtiger und geben nur ganz wenig Gas damit die Reifen nicht durchdrehen. Und schon bekommen wir eine Verwarnung wegen regelwidrigem Blockieren. Also wohldosiert immer mal kurz vom Gas und wir kommen ganz gut weg. Aber Mist die erste Kurve kommt ja auch mal. Vorsichtig angebremst um nicht aufzufahren.... der Hintermann im Heck, man selbst bestenfalls nur um 90Grad gedreht, aber mit Sicherheit eine Strafe für eine verschuldete Kollision. Hurra! Um das zu vermeiden hilft es also nur nicht ganz so vorsichtig zu sein, und später zu bremsen. Bremspunkt minimal verpasst, sitzt man seinem Vordermann irgendwo drin und hat wieder ne Strafe. Das Fenster in dem man bremsen muss ist SEHR klein. Es ist vorhanden. Und hat man es nach 7 Neustarts dann mal gefunden geht der Rest auch wie am Schnürrchen. Alle anderen lassen sich dann ziemlich bequem überholen, spätestens, wenn sie dann zuverlässig alle nach der ersten Runde in die Box fahren. ;) Dann den Eiertanz zu Ende getanzt und gewonnen. Das ist doch ein schlechter Witz.

Fazit: Wie gesagt finde ich Regen zwischendurch total super, angebracht und realistisch. Wenn man damit nicht gut klar kommt (wie ich selbst auch) muss man da halt mal durch. Aber 8 von 10 Rennwochenenden mit Regen sind einfach zuviel. Man muss zu oft langsam fahren, um nicht abzufliegen. Dann kann ich mich auch in meinen Polo setzen und durch die Stadt fahren. Das macht mehr Spaß. Und schließlich kauft man sich so ein Spiel doch um Spaß zu haben. Ich habe das Gefühl, Codemasters ist so stolz auf Ihr Wettermodell (hat wahrscheinlich viel Zeit und Mühe gekostet), dass es halt unbedingt viel zu Einsatz kommen muss. Sollte dass nur bei mir so sein und ein selten dämlicher Zufall, dass es soviel regnet lasse ich mich gerne berichtigen.

Bin durchaus erfolgreich in der Karriere. Will aber auch einfach mal richtig über die Strecken heizen können und nicht immer nur auf den Regen Rücksicht nehmen müssen.

UPDATE: Inzwischen sind diverse Patches erschienen, die die hier beschriebene Problematik behoben haben. Auch das Fahrverhalten wurde überarbeitet und die Mühlen sind auch bei Regen besser zu beherrschen. Denke offline hat man in jedem Fall Freude damit. Für Anfänger bestimmt in jedem Fall erstmal schwer, aber wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat gibt es für den Anspruch nach oben genug Platz. Niemandem dürfte das Spiel irgendwann zu leicht werden.

Online gibt es aber noch eine Menge kleiner Fehler, die meiner Meinung nach aber nur auffallen und von Bedeutung sind, wenn man auf höherem Niveau als "einfach mal zwischendurch online fahren" unterwegs ist (Längen und Breiten-Bug z.B.).

Jetzt auf jeden Falle eine Klare Kaufempfehlung. Den Stern Abzug gibt es für die Fehler im Online-Modus. Vielleicht kriegt CM das ja auch noch in den Griff.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut aber entweder zu einfach oder zu schwer, 5. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: F1 2012 - Formula 1 (Videospiel)
Zocke das Game auf Karriere und liege mit 80 punkten vorne obwohl ich mit einem torro Rosso fahre jz warte ich auf gute Angebote bekomme aber nur welche von Force Indian und sauber obwohl ich schon so gut wie Champion bin
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ähnlich dem vorgänger, 28. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: F1 2012 - Formula 1 (Videospiel)
pro:
grafik im einzelspieler, neue funksprüche, bessere f&e aufgaben, kürzere ladezeiten als beim vorgänger

kontra:
grafikhänger im splitscreen, karrieremodus nur noch mit 15runden möglich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Quereinsteiger - Formel 1, 9. Januar 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: F1 2012 - Formula 1 (Videospiel)
Mein erstes Formel 1 Spiel und ich bin begeistert.
Anfangs war ich mir unsicher ob es sich wirklich lohnt sich dieses Spiel zu kaufen, in meinem Fall, hat es sich gelohnt.

Es macht mehr Spaß wie gedacht und ist nicht nur sinnloses im Kreis fahren.
Anfangs ist es noch etwas schwierig mit der Lenkung usw., aber sobald man den Dreh raus hat kann es losgehen.

Es sind wirklich spannende Rennen, wobei nie Langeweile aufkommt. Wenn ich fahre bin ich bis zur Zieleinfahrt total angespannt und konzentriert. Die Taktik bei den Rennen, ist auch oft entscheidend und mit ein Grund, dass keine Langeweile aufkommt.
Nach einigen Rennen am Stück, muss ich allerdings sagen, reicht es mir dann auch. Für mich ist es kein Spiel das man jetzt 5 Stunden lang durchzocken kann, aber für ein bis zwei Stunden macht es immer Spaß die Konsole anzuschmeißen.

Von mir, als Quereinsteiger, eine klare Kaufempfehlung.
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F1 2012 - Formula 1
F1 2012 - Formula 1 von Codemasters (PlayStation 3)
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