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98 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommt mit in die "Ni no Kuni"
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 2:24 Minuten
Ni no Kuni musste sich schon seit der Ankündigung des US sowie EU release mit hohen Erwartungen herum schlagen und ja es ist endlich da.. ENDLICH!! Ich habe mich schon lange nicht mehr ueber ein erscheinendes Spiel gefreut wie Ni no Kuni. Ob und wie hoch sich meine Erwartungen erfuellt bzw. uebertroffen haben erfahrt ihr jetzt. Und um es...
Vor 14 Monaten von Mimi veröffentlicht

versus
23 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ni No Kuni - Mehr Schein als sein!
--- Hinweis: Diese Rezession könnte Spoiler enthalten! ---
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Ni No Kuni war für mich eher ein Spontankauf, von den vielen positiven Bewertungen hier und durch die Pressewelt
stark beeinflusst. Hat sich der Kauf gelohnt? Eher nicht würde ich sagen, denn so schön dieses Spiel...
Vor 12 Monaten von P. Benning veröffentlicht


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98 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommt mit in die "Ni no Kuni", 1. Februar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin (Videospiel)
Länge:: 2:24 Minuten

Ni no Kuni musste sich schon seit der Ankündigung des US sowie EU release mit hohen Erwartungen herum schlagen und ja es ist endlich da.. ENDLICH!! Ich habe mich schon lange nicht mehr ueber ein erscheinendes Spiel gefreut wie Ni no Kuni. Ob und wie hoch sich meine Erwartungen erfuellt bzw. uebertroffen haben erfahrt ihr jetzt. Und um es schon mal vorweg zunehmen. JA meine Erwartungen wurden auf der ganzen Linie erfuellt und sogar mit Abstand mehr als uebertroffen. Wie sehr und wie lange musste ich bzw. wir PS3 Spieler auf ein richtig gutes JRPG warten, das mit den staerken der alten Spieleklassiker daher kam. Ja leider zu lange. Aber dafuer hat sich das lange und nervenaufreibende Warten gelohnt..mehr als gelohnt.

Die Story..
..beginnt mit der Hauptfigur namens Oliver. Oliver ist ein gewoehnlicher Junge. Kein mit muskelbespikter Held, kein Mensch mit irgendwelchen speziellen Faehigkeiten NEIN Oliver ist einfach nur Oliver. Ein normaler Junge in einer normalen Welt "so scheint es". Alles beginnt mit einem tragischen Unglueck. Olivers Mutter stirbt ganz unerwartet durch eine Stresssituation und laesst ihren Sohn zurueck. Trost findet Oliver allerdings nur durch sein Stofftier, das er zuvor von seiner Mutter bekommen hatte. Durch die Trauer seines großen und schmerzhaften Verlustes erweckt eine Traene sein Stofftier zum Leben und genau dieses Stofftier genannt Troepfchen erklaert Oliver, dass noch nicht alles verloren sei. Es gaebe noch eine Moeglichkeit seine verstorbene Mutter zu retten. Er solle mit Ihm in "die andere Welt" reisen, in seine Welt, in die "Ni no Kuni".

Die Ni no Kuni..
..ist naemlich eine sogenannte Parallelwelt. Und genau in dieser Ni no Kuni leben die Ebenbilder jedes Menschen aus der Welt von Oliver. Heißt also im Klartext.. Olivers Mutter lebt noch. Jedoch nur in "der anderen Welt". So erklaert ihm Troepfchen, der Herr der Feen, dass er vom finsteren Fuerst Shadar verzaubert und in Olivers Welt als Stofftier verbannt wurde. Und nicht nur das, er teilt dem Jungen auch mit, dass die Seelenverwandte seiner Mutter in der Parallelwelt sei und Oli diese nur finden muesse. Nun ist euer Ziel klar. Ihr reist in die "Ni no Kuni" nicht nur um eure Mutter zu suchen, sondern auch um den boesen Shadar zu bezwingen und das Land aus den Klauen der weißen Koenigin zu befreien.

Das Gameplay..
..ist jetzt nicht wirklich etwas Neues. Ihr steuert Oliver wie in anderen Spielen per Stick, fliegt auf dem Ruecken eines schuppigen Drachens oder segelt mit einem Schiff durch die rießige Ni no Kuni. Ihr besiegt niedliche Monster per Echtzeitkampf in einer der Umgebung angepassten Kampfarenen. Klettert auf hohe Gipfel, erkundet weite Wuestenduenen, verschiedene Dungeons, besiegt zahlreiche Bossmonster, nehmt an ettlichen Nebenquests teil, sammelt und zaehmt verschiedene Vertraute oder folgt lediglich der Hauptgeschichte. Es gab nicht ein Spiel in den letzten Jahren das mit so vielen Nebenbeschaeftigungen auffuhr wie Ni no Kuni. Das Spiel nimmt euch in jeder Beziehung an die Hand und fuehrt euch Schritt fuer Schritt an die jeweiligen Situationen heran.

Das Kampfsystem..
..kann mann ungefaehr mit Titeln wie "Tales of Graces f" oder "Eternal Sonata" vergleichen. In den Echtzeitkaempfen koennt ihr zwischen Oliver oder euren anderen Mitstreitern Sven und Esther wechseln. Darueber hinaus waehlt ihr zwischen verschiedenen Aktionen wie "Angriff", "Zauber", "Verteidigen", "Taktik", "Proviant" oder "Fliehen" aus. Ihr koennt jeder Zeit eure Aktionen abbrechen, um mit der Faehigkeit "Verteidigen" einer starken Attacke eines Bossgegners den Wind aus den Segeln nehmen. Wichtig ist auch noch, dass ALLE Aktionen wie z.B. "Angriff oder "Verteidigen" eine Cooldown Phase haben. Heißt also, wenn ihr eine Aktion auswaehlt und gleich danach nochmal die selbe Aktion (oder eine andere) ausfuehren moechtet, muesst Ihr ein paar Sekunden warten. Habt ihr einen Kampf gewonnen, bekommt ihr wertvolle Erfahrungspunkte, die fuer das Aufsteigen eures Charakters immenz wichtig sind. Aber nicht nur fuer euren Helden, sondern auch fuer eure Vertrauten..

Die Vertrauten..
..sind naemlich sogenannte Monster, die nicht gegen euch sondern mit euch kaempfen. Diese Monster kann mann ziemlich gut mit den Pokemon von frueher vergleichen. Die Vertrauten haben je nach Monster verschiedene Tricks (Spezialattacken). Diese Tricks haben eine unterstuetzende, deffensive sowie offensive Wirkung. Das Maedchen Esther bekommt im spaeteren Spielverlauf auch die Faehigkeit "Bezirzen", mit der wir die verschiedenen Monster "fangen" koennen. Sind die Monster einmal auf unserer Seite, koennen wir diese mit dem Schlupfloch-System tauschen und auswechseln. Bis zu 400 Monster koennen wir mit diesem System auswechseln. Steigt einer unserer "Vertrauter" auf ein naechstes Level auf, lernen diese neue Spezialattacken oder Faehigkeiten. Mit dem "Kreaturenkaefig" koennen wir darueber hinaus unsere Monster individualisieren. So steigern wir mit einigen Knabbereien (Sueßigkeiten) die Statuswerte unserer Vertrauter oder entwickeln sie in die naechst hoehere Stufe. Jedes Monster "Vertrauter" hat naemlich wie bei Pokemon 3 Formen zur Verfuegung. Etwa aus dem Schiggy -> Schillok -> Turtok Prinzip.

Anders Welt..
..in der Ni no Kuni gibt es aber noch mehr als nur die Monsterzucht oder das Kaempfen. So erkundet ihr verschiedene Areale der wirklich großen Ni no Kuni. Beispielsweise neue Pfade, gruselige Friedhoefe, schwindelerregende Bergwipfel, Dungeons, heiße lange Wuestenduenen, gigantische Staedte, brodelnde Vulkanschluende, versteckte Doerfer, verzauberte Waelder, schneebedeckte Weihnachtstraeume und mehr! Oder ihr benutzt Beispielsweise "Umgebungszauber" um an Orte zu gelangen die euch noch nicht zugaenglich waren. Ihr beendet eine der zahlreichen Quests oder Nebenaufgaben an den schwarzen Brettern. Helft anderen Bewohnern bei ihren Problemchen oder experimentiert unter dem Menuepunkt "Kessel" mit den jeweiligen gefundenen Items. Hier koennt ihr euch selbst als Laborratte beweisen und so die verschiedensten Dinge herstellen wie z.B. "Waffen", "Ausruestung", "Proviant" . Oder aber ihr benutzt (falls vorhanden) einfach eine Formel. Zweiteres ist jedoch nicht so spannend.. ^^

Emotionen..
..sind auch hier in "Ni no Kuni" ein extrem großes Stichwort. Und wieso?? Ganz klar.. alle Personen der Parallelwelt sind mit den Personen aus Olivers Heimatstadt "Motorville" verbunden. Hat zum Beispiel ein Ni no Kuni Bewohner ein Problem, reisen wir zurueck nach Motorville von Oliver um dessen Ebenbild zu helfen. Oder ein anderes Beispiel. In Ni no Kuni fehlt es einer Stadtwache vor dem verschlossenen Haupttor an Enthusiasmus, sein Kollege neben ihm strotzt jedoch nur so vor Tatendrang. Deswegen benutzen wir die Faehigkeit "Herz empfangen" um etwas Enthusiasmus von Wache 2 zu entnehmen und mit der Faehigkeit "Herz schenken" Wache 1 zu geben. Dieser ist naemlich nach der Wohltat so begeistert, dass er uns dessen Schloßtor oeffnet und wir unseren Weg fortsetzen koennen.

Noch erwaehnenswert..
..waeren die tollen Zwischenseqenzen. Diese sind sowohl animiert (dem Ghibli Studio sei Dank) als auch in Spielegrafik vorhanden. Apropo Grafik, diese kommt mit einem Anime Touch daher und sieht einfach herrlich aus. Sowohl die Staedte, Dungeons, Friedhoefe, Katakomben, Berge, Vulkane, Inseln, den Himmel als auch der Ozean.. alles strotzt nur so vor Detailverliebtheit, einfach spitze! Vom Soundtrack und der Musikuntermalung ganz zu schweigen, hier ist alles wie aus einem Guss. Wenn ich so durch Katzbuckel latsche und der Musik sowie der Soundkulisse lausche kommen einfach Erinnerungen an die alten Zeiten der frueheren JRPGs hoch. Klasse!! Kommen wir also zu..

..meinem Fazit..
..Ni no Kuni wird wie manch andere RPGs mit Herz und Gefuehl erzaehlt. Mit viel Leid und einer Achterbahtfahrt der Emotionen. Trauer, Frust aber auch Hoffnung und Glueck, das alles und mehr schafft Ni no Kuni mit Bravur dem Spieler zu uebermitteln. Nicht jedes Spiel hat mich auf Anhieb so sehr gepackt und mitgerissen wie Ni no Kuni. Lange hat es gedauert, ein gutes Jahr musste ich auf dieses Spielejuwel warten.. und hat sich das Warten dann am Ende gelohnt?! Ja das hat es sich DEFINITIV!! Ich bin noch nicht fertig mit Ni no Kuni.. noch lange nicht, es gibt noch so viel zu bestaunen, sowie zu entdecken. Mit knapp 100 Stunden fuer das Gesamtpaket (Hauptquest - Nebenaufgaben) ist der Kaufpreis in meinen Augen mehr als gerechtfertigt. Hier bekommt auch mal der Rollenspieler mehr als so mancher Shooterfan fuer sein Geld. TOP SPIEL!! Klare und eindeutige Kaufempfehlung!! Danke Danke Danke Studio Ghibli & Level 5 dass Ihr uns dieses bomben Spiel "geschenkt" habt. Der Trailer von "Ni no Kuni" ist beigefuegt!
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72 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk wie aus der alten Schule!, 1. Februar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin (Videospiel)
denn wir haben es zurück.Ich rede von dem Gefühl welches ich hatte als noch Klassiker wie Breath of Fire, Lufia, Grandia,Final Fantasy, oder die ersten Pokemon Editionen über meinem Bildschirm liefen.Ich werde in dieser Rezession nicht auf die Geschichte eingehen, da man sie einfach selber erleben muss!Also ich versuch mein Eindruck mal zu beschreiben und zu unterteilen:

Atmosphäre/Spielprinzip..

Ni No Kuni bietet eine offene Spielwelt, freibegehbare Areale und facettenreiche Umgebungen.Besonders auffällig wieviel Details und Liebe ins Design gesteckt wurden.Hierbei möchte ganz besonders die Atmosphäre hervorheben welche äusserst gelungen ist. In den Stätden hört man das Getummel der Leute. In Wäldern beispielsweise das Rauschen der Bäume etc. . Ganz grosse Stärke des Designs sind besonders die Figuren in Ni No Kuni.Egal ob Monster, Dorfbewohner, oder all die anderen teilweise verrückten Charaktere sind einfach nur einzigartig und wunderschön.Ich kenne keine Werke von Studio Gibli, aber hier sieht man was Die auf dem Kasten haben. Beeindruckend. Die ganze Umwelt wirkt dazu so lebendig. Es wirkt eigentlich nichts steril oder starr.Wir spazieren wie in alter Rollenspiel Manier quer durch eine sehr grosse welt. Eine Menge Städte, Wälder und Höhlen beispielsweise laden ein erkundet zu werden.Monstern begenen wir auf unserem Weg und bei Berührung wechselt das Geschen auf einem Kampffeld. Dort können wir uns frei bewegen und per Knopfdruck entweder mit unserem Helden oder unserem Verbündetem Monster eine Attacke ausführen lassen.Man hat hier also ein zum teil freies rundenbasiertes Kampfsystem.Unsere Verbündeten Monster erhalten wir Anfangs im Spielverlauf, doch später hat man auch die Möglichkeit fremde Monster zu zähmen.Es gibt natürlich abseits der Story einiges zu tun. So muss man beispielsweise einigen Leuten helfen in Form von Hol,-Bring Aufträgen oder man bekommt Aufträge dieses oder jenes Monster zu jagen und zu töten.Hört sich sehr simpel an, wirkt aber absolut nicht aufgesetzt sondern ist sogar sehr unterhaltend und spassig.Abseits der Wege findet man natürlich ein Haufen an Schatztruhen und auch Geheimnissen die teilweise auch erst später machbar sind. An des Helden Seite befindet sich immer sein Begleiter Tröpfchen, der einem mit Rat und Tat beiseite steht und immer für nen guten Spruch sorgt. Ganz besonders Erwähnen möchte ich noch das Buch welches unser Held bei sich trägt. Denn dieses kann man sich im Spielmenü komplett anschauen und durchlesen. Es beinhaltet eine Menge an Informationen bezüglich der Spielwelt(z.b.: Monster, Waffen-Objekte,Landkarten)und es gibt sogar ein paar Kurzgeschichten zum lesen.Alles in allem bekommt man soviel zu sehen und geboten/erforschen das man garnicht mehr merkt wie schnell eigentlich die zeit vergeht.

Sound/Grafik..

Wir bekommen hier ein fantastisches 5.1 Sourround Erlebnis.Das bringt einem wirklich dazu in die wundervolle Welt von Ni No Kuni einzutauchen.Die Synchronisation an sich ist auf Englisch oder japanisch.Und die Sprecher machen eine hervorragenden Job. Gerade Tröpfchen hat einen fantastischen englischen Sprecher.Die Grafik sieht aus wie einem Trickfilm.Keinesfalls billig sondern detailiert, farbenprächtig und nicht verpixelt.Dazu sind die Zwischensequenzen wie in einem Anime Film abgedreht. Das sieht wirklich hervorragend aus und ich könnte es mir stundenlang angucken.Der Soundtrack setzt dem ganzen dann noch die Krone auf.Wie lang ist es her das man das Verlangen hat Melodien mitzusummen.Teilweise gibt es Stücke die einem Gänsehaut liefern.Selten hört man zu einem Spiel so grossartige musikalische Stücke wie in Ni No Kuni.

Fazit..

Wir sollten den Entwickler Level 5 wirklich dankbar sein in solch einer Zeit der Shooter Mainstream Spiele, solch ein grossartiges Rollenpiel spielen zu können.Man bekommt ein Rollenspiel was sich komplett neu anfühlt aber gleichzeitig viele klassische Elemente mit einbindet.Es gibt nicht mehr zu sagen ausser das ich glücklich bin dieses Spiel spielen zu können.Ich spreche Ihnen hiermit liebe Leser meine absolute Kaufempfehlung aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ni No Kuni, 10. Oktober 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin (Videospiel)
Wenn sich ein erfolgreiches Entwicklerstudio mit einem Animestudio vereint um dabei ein Videospiel zu erschaffen, kann das gut gehen, muss es aber nicht. Immerhin sind Umsetzungen zu Filmen und Serien nicht immer ein Garant für einen Hit. Wie sieht es allerdings aus, wenn das Entwicklerstudio die Macher der Professor Layton-Reihe sind? Und was ist, wenn das Animestudio in der Vergangenheit Meisterwerke wie "Das wandelnde Schloss" und "Chihiros Reise ins Zauberland" auf die Leinwand gezaubert hat? Dann kann es sich nur um Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin handeln, das von Level 5 zusammen mit Studio Ghibli exklusiv für die Playstation 3 entwickelt wurde.

In Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin dreht sich alles um den Protagonisten Oliver, einem kleinen Jungen mit einem anfangs nicht gerade aufregenden Leben. Das ändert sich allerdings schnell, denn im Hintergrund sind finstere Mächte am Werk, die den kleinen Oliver am liebsten sofort aus dem Weg räumen würden. Der Grund dafür ist einfach, wird Oliver doch als der Einzige angesehen, der den drohenden Untergang der Welt noch aufhalten kann. Um die Welt zu retten, begibt sich Oliver dabei in einem mittelalterliche Parallelwelt, wo er vom kleinen Jungen zum echten Helden wird. Natürlich braucht er dazu eure Hilfe, denn ihr steuert euren Protagonisten durch allerhand Gefahren.

In den einzelnen Städten bekommt ihr dabei von den Einwohnern verschiedene Aufgaben gestellt, die es zu erfüllen gilt. Somit tut ihr nicht nur den Einwohnern einen Gefallen, sondern treibt die schick inszenierte Story voran und verdient euch das eine oder andere Extra. Euer auf diese Art und Weise sauer verdiente Kohle könnt ihr bei den örtlichen Händler in Gegenstände, Rüstung und Waffen investieren, um euch für die nächsten Gefechte zu rüsten. Ein interessanter Aspekt von Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin ist die Tatsache, dass jeder Einwohner in der Stadt eine gewisse Menge an Tugendhaftigkeit besitzt. Manche Einwohner haben viel davon, andere dagegen wenig. In den Dialogen mit den Bewohnern könnt ihr zu viel Tugendhaftigkeit bei einem Bewohner einsammeln und diese quasi an die Einwohner verteilen, die es nötig haben. So stellt ihr in jeder Stadt eine gewisse Balance wieder her.

Die große Landkarte lädt zur freien Erkundung außerhalb der Städte ein. Feindliche Kreaturen werden dabei direkt auf der Landkarte angezeigt, so dass euch in der Regel die Wahl bleibt, ob ihr den Kampf sucht oder einer Auseinandersetzung lieber aus dem Weg geht. Die in anderen Rollenspielen oftmals nervigen Zufallskämpfe werdet ihr in Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin jedenfalls nicht finden. Wer die Weltkarte nicht per Pedes erkunden möchte, darf weite Wegstrecken mit einem Schiff oder auf dem Rücken eines Drachen abkürzen. Habt aber immer ein Auge auf eure Umgebung, da sich in Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin viele geheime Schätze finden lassen.

Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab, was für japanische Rollenspiele nicht unbedingt typisch ist. Meist ist hier ein rundenbasierendes Modell angesagt. Nicht so aber wie gesagt in Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin, was den Spieler intensiver mit ins Spielgeschehen einbezieht und zu schnellen und dennoch gut überlegten Handlungen antreibt. Das ist auch wichtig, denn nicht nur euer Held Oliver, auch der Rest eurer Truppe und natürlich auch alle Gegener haben individuelle Stärken und Schwächen, die es zu kennen und möglichst effektiv auszunutzen gilt. Hier macht sich die KI eurer Begleiter teils negativ bemerkbar, da beispielsweise einfachste Dinge wie ein Feuerzauber gegen Gegner einer Eiswelt nicht automatisch angewandt werden. Einfachere Gegner werdet ihr dennoch meist locker besiegen. Gegen die großen Obermotze im Spiel muss dagegen unbedingt taktisch vorgegangen werden. Das lässt Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin recht komplex werden, woran vor allem Freunde des Genres ihre Freude haben werden. 30 Stunden Spielzeit dürft ihr jedenfalls locker einplanen und habt dann immer noch nicht alles vom Spiel gesehen.

Rein optisch betrachtet ist Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin wohl eines der besten Spiele der letzten Jahre. Man merkt Studio Ghibli die Erfahrung im Bereich der Animes an, die sie nahezu perfekt in ein Videospiel gepackt haben. Immer wieder habt ihr eher den Eindruck, dass ihr einen interaktiven Anime steuert. Aber nein, Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin ist tatsächlich ein reinrassige Videospiel, trotz der wunderschönen Zwischensequenzen. Dass dabei Videosequenzen und Spiel wie aus einem Guss wirken, trägt sehr zur tollen Atmosphäre des Spiels bei. Abgerundet wird der Titel von einem wunderschönen passenden Soundtrack, gelungenen Soundeffekten und einer guten Sprachausgabe.

Das Jahr fängt mit einem Hit wie Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin schon mal gut an. Hoffen wir, dass sich der Titel bei uns besser verkauft als in Japan, wo "Ni No Kuni - Der Fluch der weißen Königin" deutlich hinter den Erwartungen blieb. Verdient hat eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre das auf jeden Fall.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen RPG? Meisterwerk! =), 8. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin (Videospiel)
Ni no Kuni ist das unangefochten beste Rollenspiel das im Moment für die Ps3 existiert. Der Tiefgang und das Feingefühl das in diesem Spiel geboten wird findet sich woanders nur in den Meilensteinen des Genres. Ach was, in der
Videospielgeschichte im allgemeinen. Mir ist klar das das geschriebene hier mehr ein Lobpreisung statt einer Rezension ist. Aber Ni no Kuni hat einfach das gewisse Etwas, kombiniert mit dem Qualitätsstandard und der Liebe zum Detail schaffen Studio Ghibli und das Entwicklerteam von Level 5 ein einzigartiges Spiel.

So viel Freude hat mir ein Videospiel nicht mehr bereitet, seit ich zum ersten Mal Final Fantasy IX gespielt habe.
Schön das es auch noch nach 13 Jahren Menschen gibt die es schaffen Spiele zu kreieren denen der besondere Funke inne wohnt.

DANKE.

Eine klare und ausdrückliche Kaufempfehlung!

MfG
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Studio Ghibli beteiligt sich an einem Videospiel - das Ergebnis war vorhersehbar, 10. Februar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin (Videospiel)
Dass "Ni No Kuni"s Stil nicht dem entspricht, wonach eingefleischte Ego Shooter und God of War Spieler lechtzen würden, sieht wohl wirklich jeder auf den ersten Blick. Ich selbst spiele liebend gerne God of War oder eher naturalistisch animierte Spiele wie Uncharted und konnte mir ein Schlucken beim Betrachten der ersten Screenshots schwer verkneifen. Dann fiel mein Blick auf die Produzenten und alles änderte sich: Studio Ghibli. Es ist irgendwie oberflächlich zu sagen, dass ich dem Spiel nur aufgrund dieses Namens eine Chance gegeben habe aber wenn mich ein Studio neben Pixar in meinen Erwartungen um animierte Unterhaltung bisher niemals enttäuscht hat, dann ist es Ghibli.

In Ni No Kuni wird die Geschichte des kleinen (aber nicht wirklich nervig-kindischen) Olivers erzählt, der nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter in eine völlig bizzarre Situation á la Narnia versetzt wird und Hilfe von magischen Geschöpfen annimmt.
Ich will hier nicht zuviel verraten denn mal abgesehn vom herrlich balancierten Schwierigkeitsgrad (nicht zu leicht) ist Ni No Kuni ein etwa 40-50 Stunden langer interaktiver Film von Ghibli ("Chihiros Reisen ins Zauberland" - da weiß man schon in etwa, was man zu erwarten hat). Interaktiv heißt hier nicht, dass man keine Entscheidungsfreiheiten hat oder wie bei FF 13 die ersten 20 Stunden nur öde auf einen Knopf drücken muss, sondern dass die Kulissen und Animationen durchgehend so brilliant sind, dass man denkt man spiele einen Film. Während des Spielens musste ich einfach zugeben, dass es der mit Abstand beeindruckenste Grafikstil ist, der mir seit Jahren unter gekommen ist. Fotorealistische Grafiken habe ich jetzt zu Genüge und reicht mir bis zu meinen Bioshock Infinite - Ni No Kuni füllt meine "Lücke" und liefert etwas, das dem Begriff der Kunst so nahe kommt, wie kaum ein anderes Spiel.

Was das Spiel besonders abhebt sind die kleineren Details. So besitzt man ein Zauberbuch (The Wizard's Companion), das auf knapp 350 digitalen Seiten nach und nach an Fülle gewinnt und neben so alltäglichen Dingen wie Zauberrezepte für die Alchemie Zaubersprüche, Geschichten und eine Auflistung aller Monster bzw. Gefährten enthält - und das so illustriert und witzig geschrieben, dass es jedes andere RPG, das in den letzten Jahren erschienen ist, in Sachen moderne Umsetzung von klassischen RPG Elementen geradezu lächelnd in die Ecke der Schande stellt.

Das Kampfsystem, bei dem jeder der drei Begleiter 3 kleine oder größere bunte Monster mit in den Kampf führt, gestaltet es sich als Umsetzung aus Tales-of (Kampfarena, herumlaufen, zuschlagen, zaubern), sowie Pokemon (Catch-them-all und Aufziehen und Entwickeln der Begleiter). Dabei gibt es kleinere Abzüge für negative Seiten (so ist das Zielsystem manchmal etwas mau, wenn einem der Gegner den Weg blockiert und man manuell um ihn herumlaufen muss oder die Schlachtrufe - die sind nach kurzer Zeit reif fürs Abschalten), jedoch macht es immer Spaß zu kämpfen und passt perfekt zum hier präsentierten Stil.

Neben überzeugender Geschichte und Charaktere, gutem Kampfsystem und tollen Details ist auch der Umfang nicht zu verachten. Obwohl ich wirklich traurig war, als nach etwa 50 Stunden der Abspann über den Bildschirm flimmerte (ich habe jedoch auch viele Nebenaufgaben gemacht), war ich mir sehr schnell bewusst, dass mein Geld in diesem Titel mehr als sinnvoll investiert ist. Es ist klassisch und bekannt, wo es zum Stil passt, neu und aufgeschlossen, wo es sonst zu langweilig wäre und einfach super darin eine Geschichte sehr gekonnt zu vermitteln - solange man sich auf sowas einlassen kann und sich bewusst ist, dass manche Worte tiefgründiger sein können, als sie auf den ersten Blick erscheinen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fantastische Reise zurück in die Kindheit, 7. Februar 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
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Rezension bezieht sich auf: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin (Videospiel)
Über die Spielmechaniken und die Technik wurde schon viel geschrieben, ich will deshalb eher auf die Emotionen beim Spielen eingehen: "Ni No Kuni" entführt in eine fantastische Welt, die man mit Worten schwer erklären kann, besser ist es sie selber auf dem Bildschirm und mit dem Controller in der Hand zu erleben. Es ist wie ein Blick zurück in die eigene Kindheit, als man noch mit großen Augen durch die Welt lief und sich hinter jeder Ecke und in jedem Schatten etwas magisches verbergen konnte. Mit dem sympathischen Hauptcharakter Oliver gemeinsam bestreitet man das "Abenteuer seines Lebens", wandert durch magischen Wälder, wagt sich in dunkle Höhlen, besucht fantastische Städte und staunt über die unglaubliche Liebe zum Detail, die in jedem noch so kleinen und unscheinbaren Ding steckt. Jeder der es zulässt wird von "Ni No Kuni" verzaubert und mit auf eine fantastische Reise genommen, fast so als wäre man selber plötzlich Teil eines Märchens geworden. Wer eine PS3 besitzt, dem kann ich nur anraten sich "Ni No Kuni" zu kaufen, denn SO ein Spiel gibt es nur einmal in jeder Konsolengeneration.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der längste Ghibli-Film aller Zeiten, 1. Februar 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin (Videospiel)
(basierend auf der US-Fassung)

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Prolog
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Level-5 hat ja schon öfter gezeigt, dass es für gute RPGs kein Square oder Enix im Namen braucht. Roque Galaxy, White Knight Chronicles oder eben jetzt Ni No Kuni. Eigentlich ein Spiel, welches 2010 für den DS in Japan erschienen ist - standardmäßig mit einem dicken Buch - und dort auch weiterhin für das System verharrt kommen wir in den Genuss einer PS3 Version - wahlweise mit oder ohne das dicke Buch, das hier sonst nur digital mit auf die CD gepresst wurde - die in Japan im November 2011 erschienen ist.

Was macht Ni No Kuni nun so besonders? Nun, abgesehen davon, dass Level-5 sich wirklich einen guten Namen in der Spielbrache erarbeitet hat wird dieses japanische Rollenspiel-Epos auch noch von der Artdirection und natürlich auch passenden Zeichentrick-Animationen aus dem bekannten Studio Ghibli begleitet. Als wäre das noch nicht genug legt man noch Musik von Joe Hisaishi nach, die vom Tokyo Philharmonic Orchestra eingespielt wurde. Gourmets japanischer Unterhaltung dürften also mehr als nur mit der Zug schnalzen.

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Die Lawine wird losgetreten
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Wie fast jedes RPG fängt das Spiel recht harmlos an und stellt und den eigentlichen Plot, wie auch den Helden in der ersten groben Stunde vor. Man nimmt sich durchaus Zeit alles langsam anzugehen und kann zu Beginn kaum erahnen wie gigantisch dieses Wer werden wird. Erfrischen daran: Oliver, der kleine Held dessen Rolle man übernimmt, ist weder der obligatorische Bauer oder Ritter, die bekanntlich in so einem JRPG losziehen. Nein, es ist ein kleiner Junge der wir alle sein könnten. Und mit diesem kleinen Bub, den man beim Einkaufen von Milch und Brot kennenlernt beginnt eine Lawine von Emotionen, Fantasterei und jeder Menge Charme.

Oliver lebt mit seiner Mutter (Allie) in der fiktiven Stadt Motorville, die ein Mix aus europäischer und amerikanischer Architektur darstellt - natürlich mit ordentlich Ghibli-Flair gepflastert. Das Schicksal meint es nicht ganz so gut mit den Beiden und schon bald passiert ein Unfall dessen Verlängerung im Tod von Olivers Mutter endet. Voller Trauer zieht sich unser Held zurück und dabei erweckt er eine Puppe - ein Geschenk seiner Mutter - zum Leben. Diese Puppe verrät Oliver, dass sie eigentlich der Lord der Feen ist und Drippy heißt (in Deutsch dürfte es "Tröpfchen" sein). Damit nicht genug, denn Drippy verrät auch, dass Oliver der Reinherzige zu schein scheint, welcher Drippys Welt - die Ni No Kuni (Anderswelt) vor einem bösen Zauberer retten kann und nebenbei auch durch die bestehenden Verknüpfungen aller Lebewesen in diese andere Welt (Seelenverwandschaften) eventuell seine Mutter retten kann.

Junge, Junge, ist das verwirrend... Zumindest, wenn man es in so einem Brocken serviert bekommt. Kein Wunder also, dass Oliver nicht so ganz hundertprozentig überzeugt scheint und immer wieder an seinen eigenen Taten und den Worten von Drippy zu zweifeln scheint.

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Mit Stolpersteinen in den Kampf
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Das Spiel selbst ist fast die typische JRPG-Kost, die man erwartet. Landkarte, Städte, Shops... hier bleibt Ni No Kuni sich wirklich treu und das ist gut. Aber beim Kampf verfällt Level-5 ein bisschen seinen obligatorischen Schwächen im RPG-Bereich. Es ist zwar alles gut und man kann sich arrangieren, aber es gibt Dinge die eher wie Glücksspiel erscheinen oder unnötig verkompliziert in der Usabilit, also der Benutzerfreundlichkeit wirken.

Ein Paradebeispiel: Es gibt Special-Moves bei Bossgegnern, bei denen man am besten auf Abwehr geht. Führt die aktuelle Figur aber gerade einen Angriff aus, dann muss man diesen erst abbrechen um in das Kampf-Hauptmenü zu gehen um überhaupt die Abwehr auswählen zu können. Wieso kann die Aktion "Kampf" nicht einfach selbst abbrechen, während man in einem ständig sichtbaren "Hauptmenü" auf den Menüpunkt "Abwehr" geht? Ich bin ja bestimmt kein Apple-Anhänger, aber Herr Jobs hat nicht unrecht, wenn er sagt man müsse mit so wenig Befehlen wie möglich alles erreichen. Es gibt hier zum Beispiel einfach keinen Grund, wieso man dieses zusätzliche, manuelle Abbrechen einer Action ausführen muss.

Ein weiteres Beispiel sind die Kämpfe selbst, besonders die gegen Bossgegner. Zwar scheint es ein Muster, oder Richtlinien zu geben, wie "Feuer ist gut gegen Eis", "Wasser ist gut gegen Feuer", ja sogar ein "Wenn der Gegner Position X eingenommen hat, dann solltest du lieber auf Magie wechseln", aber wenn man den gleichen Bossgegner öfter hintereinander machen muss - was übrigens schnell passieren kann - dann merkt man, wie unberechenbar das Spiel ist. Mal macht der Gegner irgendwie nichts, dann haut er einen Super-Move nach dem anderen raus. Zwar gibt es auch in anderen Rollenspielen nie den exakt identischen Ablauf innerhalb von einem Bosskampf, aber Ni No Kuni scheint hier gerne zu versuchen das ganze nochmal zu topen und nach Lust und Laune zu beschließen wann es den Spieler mag und wann nicht. In dem Umfang wie hier habe ich das wirklich lange nicht mehr erlebt und da verfällt Level-5 wirklich wieder in sein altes Muster, was ich bisher nie verstanden habe. Die große Frage nach dem "Warum?" tut sich wieder auf. Im letzten Level-5-RPG das ich gespielt habe war auch so ein ähnliche Szenario: Der letzte Bossgegner bei White Knight Chronicles 2. Wieso werde ich dazu verdonnert eine optionale Aufgabe zu machen, weil ich sonst eigentlich keinerlei Chance habe diesen Gegner zu vernichten? Und dabei geht's nichtmal um das Aufleveln, sondern einfach und alleine um einen Gegenstand der dem letzten Gegner mehr als eine zweistellige Summe von seiner Energie abziehen kann und damit den Kampf nicht unnötig über mehrere Stunden hinauszieht.

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Diese possierlichen Tierchen...
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Abgesehen von diesen durchwachsenen Dingen am Kampf ist eben der Kampf durchaus lustig gestaltet und das sollte er auch, denn man wird damit sehr viel Zeit verbringen.
Trifft man auf einen der immer sichtbaren Gegner auf der Karte, oder innerhalb von einem Level, dann wechselt die Ansicht in den Kampfbildschirm. Hier kann man entweder selbst, oder mit einem von bis zu drei sog. Familiars angreifen, die man jedoch erst erspielen muss. Wichtig an den Familiars ist erstmal nur, dass diese lustigen Tierchen die Energie des jeweiligen Nutzers teilen. Kassiert es also Schaden, dann überträgt sich das sofort auf den verbundenen Charakter.

Die Tierchen verfügen über verschiedene Optionen im Kampf, die sowohl besondere Angriffe als auch Magie beinhalten können und je nach Level oder Entwicklung freigeschaltet werden. Das ganze ist eigentlich recht ähnlich einem Pokemon aufgezogen, zeigt aber doch gewisse Eigenheiten die es nicht ganz in einen 1:1 Klon verfallen lassen.
Alternativ kann man auch mit den menschlichen Figuren im Kampf gegen die Gegner antreten, hat dann auch etwas mehr Optionen zur Verfügung wie das Nutzen von Items oder ein Menü mit Befehlen für allgemeine Kampftaktiken der NPCs, aber sonst ist diese Option eher die letzte Wahl, denn Schaden fügen die menschlichen Figuren eher weniger zu. Dennoch sollte man auch mal zu denen wechseln, denn gerade die Möglichkeit auf Heilgegenstände zuzugreifen sollte bei Ni No Kuni nicht verachtet werden - das Spiel mag niedlich sein, aber es ist nicht wirklich leicht.

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Freilauf für Monster
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Was den Kampf übrigens auch noch etwas anders wirken lässt ist die Möglichkeit zu jeder Zeit frei im Kampfbildschirm zu laufen, fast wie bei der Tales-Serie. Wirklich sehr viel mehr Taktik bekommt man bei Ni No Kuni dadurch aber nicht, denn in der Regel greifen die Figuren die Gegner immer nur an einem Punkt an - sie laufen also durchaus von der Rückseite des Gegners beim Angriff automatisch zu seiner Vorderseite. Wichtig wird das freie Laufen aber, wenn man zum Beispiel einigen Angriffen ausweichen muss, denn einigen kann man sehr gut durch genügend Distanz entkommen. Auch wird es dann hilfreich, wenn man diverse Kügelchen in der digitalen Arena einheimsen will, die sowohl Lebensenergie und Magie auffrischen, aber auch die Chance auf einen großen Angriff bieten (große goldene Kugeln). Bei den kleineren Gegnern ist das oft eher unnötig, bei den Bossgegnern sollte man sich schon dann und wann die Laufschuhe umziehen - nicht nur um den Bildschirm zu beleben.

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Eine Herzenssache
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Ein weiteres Hauptelement ist das Kitten von Herzen. Etwas plump umschrieben, aber vom Prinzip geht es darum, Lebewesen, die zum Beispiel depressiv sind, mit etwas Enthusiasmus, oder Ehrgeiz, oder was auch immer wieder in ihren normalen Zustand zu bringen. Es handelt sich hierbei nicht nur um ein Element der Hauptgeschichte, sondern ist auch eine wirklich gute Begründung für das Springen zwischen zwei Welten - Olivers Heimat und der Anderswelt. Warum? Nun, es kann sein dass der Grund für Depression, Müdigkeit, oder was auch immer einer Figur in der jeweils anderen Welt liegt, denn für jedes Lebewesen gibt es in jeder Parallelwelt ein Gegenstück.

Damit jedoch nicht genug, denn unser kleiner Zauberlehrling kann bei manchen Figuren, ja sogar Gegenden mit seinem Arsenal an Magie helfen. Zwar werden keine falschen Zauber zugelassen, man kann also nicht nach Lust und Laune Dinge anzünden oder anderweitig quälen (will das jemand?), aber man kann Personen zum Beispiel heilen, die gestürzt sind und nun Schmerzen haben, man kann Brücken über Lava bauen, ...

Und der beste Part: Diese Sachen sind sehr simpel aufgezogen, dass sie so locker flockig von der Hand gehen, dass sie nicht so schnell monoton wirken, egal wie rasch sich diese Dinge wiederholen.

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Die üblichen Verdächtigen
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Abseits der Kämpfe und dem Kitten von Herzen gibt es natürlich massig JRPG-Kost. Eine gigantische Landkarte mit kleineren Verstecken und "Loot", also Gegenständen die man dort einheimsen kann. Mehrere Städte in denen man sich nicht nur mit Waffen und Co eindecken kann, sondern auch Nebenaufgaben, wie das Suchen nach Gegenständen, das besiegen einer gewissen Anzahl an Feinden, oder gar der gezielte Auftrag ein Monster zu jagen. Neben dem aufleveln und Entwickeln der eigenen Monster kann man sich hier also nochmal mehr Stunde um Stunde verlieren - und in der fantastischen Welt passiert das schneller, als einem lieb ist.

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Das A und O... und mehr
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Wo wir auch endlich beim eigentlichen Highlight sind - die Präsentation. Es ist schon Wahnsinn, was gerade Cel-Shading die letzten Jahre für eine Entwicklung hingelegt hat. Jetzt mag man darüber streiten ob Ni No Kuni von der Technik her so eine Neuentwicklung wie damals Valkyria Chronicles darstellt, denn vielleicht hätte es auch schon auf einer PS2 so funktioniert (Vergleich: Dragon Quest 8, Rouge Galaxy, ...), aber der wirkliche Geniestreich ist hier wirklich die Artdirection von Ghibli in ein Spiel zu bringen und das so verdammt gut, dass es fast durchgehend wie der längste und auch noch interaktive Ghibli-Film erscheint. Die vielen liebevollen Animationen, selbst so kleine Details wie wehendes Gras auf der Landkarte (!!!!) sind zu entdecken. Und der fast flüssige Übergang von handgezeichneten Animationen (Zwischensequenzen) zu der Mehrheit der Szenen in der InGame-Grafik sind immer wieder der Knaller schlechthin.
Die Musik von Joe Hisaishi fügt sich da natürlich gekonnt ein, immerhin ist er ja mehr oder minder DER Komponist von Ghibli und er versteht die Welten des japanischen Studios fantastisch zu untermalen. Zwar gefällt mir persönlich die Kampfmusik nicht ganz so, weil sie mich wenig zu eben dem anspornt, aber man kann selbst unter dem Aspekt nicht wegreden, wie gut die Musik komponiert und von Tokioter Philharmonic Orchestra eingespielt wurde. Das ganze technische Geblubber vieler Spiele muss sich da wirklich in die Ecke stellen.

Leider geht es mir bei der englischen Synchronisation nicht ganz so wie bei der Optik und Musik. Eigentlich ist die Synchronisation durchgehend okay, aber ich werde mit manchen Figuren NICHT warm. Solide, aber ein "Hit and Miss", würde ich sagen. Was aber überhaupt nicht geht sind die Übersetzungen. Namen sind im vergleich zur japanischen Version umgeändert worden - Namen die man hätte belassen können. Richtig ärgerlich: Es scheint bei manchen Puzzle-Einlagen zu verwirrenden Übersetzungen gekommen zu sein. Ich bin z.B. bei einem Puzzle wirklich NICHT auf die Lösung gekommen und habe im Netz nachgeschlagen. Da stand dann ganz klar: Das Puzzle leidet an einer schlechten Übersetzung. Na VIELEN DANK AUCH! Das muss nun wirklich nicht sein, wenn ein Spiel mit 2 oder mehr Jahren Verspätung hier erscheint. Was wurde denn die ganze Zeit gemacht?
Und das ständige "Jeepers" oder "Jeepers Creepers" von Oliver zerrt auch irgendwann an den nerven, aber der Punkt mag dann doch wieder zu persönlich sein...

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Epilog
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Man sieht's schon am Text: Ich verliere mich in Worten, so wie ich mich in dieser Welt verliere. Wieder und wieder. "Noch fünf Minuten"... und schon ist wieder eine Stunde verstrichen... Mal ganz abgesehen von diesen vielen "Gänsehautmomenten" die man einfach durch diese fantastische Inszenierung bekommt (jedenfalls ich), so wie es früher als Kind war, wenn man das neueste SNES-RPG in seinen Modulschacht gesteckt hat, oder darin einen neuen Dunkeln besucht hat. Ni No Kuni schafft es einfach den Spieler zurück zum "Kindsein" zu transportieren, ohne dabei Kindisch zu sein. Es schafft das nicht nur durch manche Momente, die man lange nicht mehr in RPGs erleben durfte, sondern auch stark durch die Geschichte, die Figuren, ... Alleine deshalb sollte es bei keinem Gamer im Regal fehlen, auf alle Fälle aber bei keinem JRPG-Freund. Für mich stolpert das Spiel lediglich an manch einer fraglichen Designentscheidung in der Bedienung und in der undurchsichtigen Matrix der KI, die nie eineindeutig als Freund oder Feind zu identifizieren ist und gerade manche deftigen Kämpfe zum Glücksspiel werden lässt. Der Trip in diese Welt lässt sich dadurch aber nicht ganz zerstören, denn das Erlebnis "Ni No Kuni" überwiegt mit positivem Charme und einem großen Kinderlachen - egal wie Ernst die Lage ist! Über ein "gefällt mir" kommt's dann aber doch nicht ganz heraus, denn gerade die negativ auffallende Übersetzung in's Englische zieht es unheimlich runter, besonders wenn Puzzle dadurch unnötig verkompliziert werden, oder evtl. unlösbar erscheinen.

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Sicherheitshinweise
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Dennoch zwei Warnungen:
Erstens: Das Spiel mag niedlich aussehen, spielt sich aber doch recht anspruchsvoll bis knackig schwer. Fehler werden hier sofort bestraft.
Zweitens: Es gibt eine Nebenmission (einen Stab finden) bei dem das Spiel irreparabel abschmiert - der Spielstand ist dann dahin. Man sollte sich also immer eine Kopie vom Spielstand erstellen. Zwar kenne ich die Nebenaufgabe nochnicht, aber die Meldungen darüber sind im Netz zumindest bezüglich der US-Version nicht wegzurennen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührendes Spiel - mit kleinen Macken, 11. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin (Videospiel)
Eher zufällig habe ich den PS3 Store meines Freundes durchforstet und bin auf die Demo des Spiels gestoßen. Zu Anfang hat mich das Bild des kleinen Jungen eher abgeschreckt, es erweckte den Eindruck eines Kinderspiels und das hat sich natürlich als anders heraus gestellt.
Neugierig haben wir dann die Demo angespielt - und waren gelinde gesagt begeistert. Ich habe den Demokampf zwar verloren, aber die Szenerie, die grafische Gestaltung hat mich umgehauen. Anschließend haben wir uns informiert und nach einer Woche, ich kam von Arbeit, lag das Spiel als Geschenk von meinem Freund auf dem Tisch.

Zunächst möchte ich erwähnen das ich jetzt seid dreizehn Jahren hauptsächlich Rollenspiele spiele und dementsprechend gewisse Kentnisse, als auch Kriterien habe. Zu oft wurde ich von Rollenspielen enttäuscht welche groß und mit Paukenschlag angekündigt wurden, jedoch in gewissen Kriterien enttäuscht haben (FF13).

Ich spiele gerne Rollenspiele, eben weil die Geschichte im Vordergrund steht, meiner besten Freudin die nicht spielt, habe ich es immer mit spielbaren Büchern zu erklären versucht. Meine Prioritäten sind also eine überzeugende Geschichte und das dazugehörige Setting.

Ni No Kuni macht auf jeden Fall sehr viel richtig! Nicht ohne Grund hat es mich berührt und das war ich zuletzt von Shin Megami Tensei: Persona 3 gewesen.

Grafik: Das Studio Ghibli hat mit seinen Konzeptzeichnungen und dem drumherum alles richtig gemacht. Die Entwickler haben dann alles wundervoll umgesetzt. Wie oft saß ich überwältigt da und habe meinen Freund angehalten sich das Gebiet mit anzusehen. Die Grafik ist mir normalerweise zweitrangig, aber bei Ni No Kuni kommt man nicht darum die Optik zu bestaunen und sich einfach nur wohl zu fühlen. Diese wundervoll geschaffenen Städte, Plätze und Dungeons bringen noch jetzt mein Herz zum glühen. Es ist so detailiert und verliebt gestaltet ohne überladen zu wirken.
Volle 10/5 Punkten

Sound: Auch hier hat sich das Entwicklerteam nicht lumpen lassen und einen der bekanntesten (und meiner Meinung nach besten) Komponisten ins Boot geholt. Wie oft hat mir mein Freund mitgeteilt ich soll mal lauter machen, es hört sich so wundervoll an, er war noch begeisterter als ich. Wahrlich ein Meisterwerk und passt perfekt zu den verschiedenen Settings.
5/5 Punkten

Story: Ich muss sagen das ich vom Schluss etwas enttäuscht war, auch mein Freund dachte es gäbe da eine weitere Ausführung, leider nicht. Auch hatte ich zwischendrin das Gefühl dass die Geschichte manchmal kurz nachließ um dann wieder mit Volldampf weiter voran zu schippern. Damit ich nicht Spoiler: mitreißend, spannend, gefühlvoll und teilweise überraschend, ab und an jedoch längen die den roten Faden etwas beiseite drängen.
4/5 Punkten

Kampsystem: Einfach und schnell zu verstehen, sauber und durchdacht, erinnert mich an die Tales Reihe. Allerdings können wir Vertraute benutzen die uns das kämpfen erleichtern und Ollis Zauber werden erst gegen Ende wirklich stark.
4/5 Punkten

Setting und das ganze Andere darum:
PUH! Umsoweiter wir voran schreiten, umsomehr schalten wir natürlich frei.

Erwähnenswert ist da natürlich nochmal das System mit den Vertrauten. Eine klasse Idee die neuen Schwung in die ganze Angelegenheit bringt und mich etwas an Pokemon erinnerte. Man kann sie füttern, dadurch stärken und sie weiter Entwickeln. Zudem gibt es eine recht große Auswahl an Vertrauten, die zudem im magischen Begleiter aufgeführt sind. Von riesigen Kolossen bis zu süßen Tierchen (ich liebe meine Feen ♥) gibt es ein riesigen Angebot (eingeteilt in verschiedene Klassen).

Der magische Begleiter ist ein Buch das Olli mit sich herum führt und uns zu verschieden Dingen Auskunft gibt (auf welche ich oft zugegriffen habe, es ist also nicht nutzlos!).

Es gibt verschieden Arten von Kisten. Rot sind normale, mit nicht so seltenen Gegenständen. Grüne Kisten kann man nur mithilfe eines Teammitglieds öffnen und blau und lila gehen nur mithilfe von Ollis Zaubern.

Später bekommt man noch Spoiler Zugang zum Casino, bei dem Mann interessant Items abgreifen kann, sollte einem das Glück hold sein.

Ni No Kuni ist so riesig, ich glaube ich werde mal hier enden und noch eine kurze Zusammenfassung liefern.

Negativ:
- die Kämpfe können gerade bei den Bossgegnern sehr fordernd sein, obwohl ich auf leicht gespielt habe, bin ich doch schon mal gestorben und ich hatte vorgelevelt
- Zwischendrin plätschert die Story mal vor sich hin, bevor sie wieder aufwind bekommt
- die Charaktere sind zwar sehr sympatisch, jedoch stereotypisch gestaltet
- der Anschluss von neuen Teammitgliedern ist manchmal etwas weit an den Haaren herbei gezogen
- der Anschluss des letzten Teammitglieds ist sehr spät und lässt sich dann nicht mehr so einfach in die Gruppe einfügen, gerade wenn man gelevelt etc. hat
- die KI ist nicht immer die hellste...

Positiv:
- emotionale Story (mein Herz tat des öffteren einen Satz)
- perfelte musikalische Untermahlung
- atemberaubende Grafik
- Alchemie ist eine wunderbare und nützliche Idee
- sehr viele Quests (ich hab bis zum Ende alle gemacht)
- super Vertrautensystem
- atemberaubende Städte/Dungeons
- große Auswahl an Gegenständen jedweder Art
- Tröpfchen ist eines der Highlights - sein Humor hat mich regelmäßig zum Lachen gebracht
- gelungene deutsche Lokalisation

Es ist zwar nicht perfekt, aber nahe dran. Ich hoffe auf einem Fortsetung.

P.s.: Levelt doch mit Poko, Pokopoko und Eispokos, die geben viel Erfahrung und die zig höheren Level kann man ich in diesem Spiel sehr gut gebrauchen.
Diese Rezension spiegelt meine Sicht der Dinge wieder ;)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, aber ..., 8. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin (Videospiel)
Ni No Kuni ist super! Für alle großen und kleinen Abenteurer ein tolles Portal in eine wunderschöne (natürlich sehr japanische) Welt.
Doch eines muss gesagt sein: Ich finde, es ist kein absolut außergewöhnliches RPG, welches das Genre revolutioniert. Dafür ist, meiner Meinung nach, das System mit den Vertrauten zu unausgewogen (manche sind so unendlich viel besser als andere) und vor allem das Gameplay im Kampf viel zu hektisch. Gerade wenn die Schwierigkeit zunimmt, kommt man sich nicht vor, als hätte man stets die volle Kontrolle. Die K.I. der Mitstreiter ist nicht taff genug, um diesem Umstand entgegenzuwirken. Beispiel: Man haut mit Hauptcharakter Oliver schön sein stärkstes Monster raus, will dann seiner Waffenschwester Esther einige Kniffe mit auf den Weg geben, und schon macht die CPU (jetzt wieder als Oliver, denn man kontrolliert immer nur eine Person, bzw. deren Monster) jeden Plan zunichte, weil sie irgendeinen Humbug anstellt. Dies war für mich der größte Kritikpunkt innerhalb der gesamten Spielzeit. Immer und immer wieder. Für leidenschaftliche Taktiker und Strategen, die auf weitreichende Folgen ihrer Planungen erpicht sind, ist das Kampfsystem absolut nichts, denn jede Kalkulation fällt nach einem Charakterwechsel stets wieder wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Eine klassische rundenbasierte Bedienung hätte da, finde ich, besser funktioniert. Denn so innovativ das System sein will, läuft es doch meist darauf hinaus, dass man für einen bestimmten Gegner stark genug ist oder eben nicht.
Soviel aber auch nur dazu. Der Rest des Spiels ist stark, die Charaktere (obwohl sie nicht so tiefgründig sind, wie sie hätten sein können) sowohl als auch die Handlung (die erst gegen Ende Fahrt aufnimmt) und die Atmosphäre. Der magische Begleiter (ein virtuelles Buch, das dank Zauberkräften nach und nach Infos über die Welt aufnimmt, zum ständigen Nachschlagen) ist so topp und kreativ, wie es das Kampfsystem hat sein wollen, aber selbst dieses ist für ein solches Spiel in Ordnung und lässt wenig Frust aufkommen, wenn man sich auch wünscht, seine Gruppe in Extremsituationen besser steuern zu können.
Alles in allem eine klare Empfehlung für das Werk von Level-5 und Studio Ghibli!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zuckersüßes Fantasyabenteuer, 29. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin (Videospiel)
Vorweg: Ich bin ein großer Fan von quitschesüßen einfachen Spielen.
Auch dieses Spiel habe ich auf den Schwierigkeitsgrad "einfach" gestellt und konzentriere mich mehr auf die Handlung, als auf die Kämpfe. Ich bin auch noch nicht durch, erst in der vierten Stadt, die man im Laufe des Spieles besucht. Trotzdem denke ich, kann ich bereits Aussagen über "Ni No Kuni" machen.

Optik & Story(Ich verrate so wenig wie möglich, um nicht zu spoilern):
Man spürt sehr deutlich, dass das Studio Ghibli hier vertreten ist. Der Zeichenstil ist pastellig, verniedlicht und erinnert mich an "Chihiros Reise ins Zauberland".
Ni No Kuni ist eine Parallelwelt, in welcher der Protagonist Oliver versucht sein Mutter zu retten. Hier ist er ein Zauberer und kann nach kurzer Zeit niedliche Tierchen zu seinen Vertrauten machen und diese für sich kämpfen lassen.
An diesem Punkt habe ich mich an Pokémon erinnert gefühlt. Dies gefiel mir sehr gut, da ich das Spielprinzip "Fangen & Trainieren" damals schon sehr mochte.
Da ich kein großer Videospieler bin, finde ich die Kämpfe relativ anspruchsvoll. Man kann nicht einfach immer weiter X drücken und hoffen, dass der Gegner umfällt, sondern sollte auf sein Gegenüber reagieren, mit Befehlen wie "Verteidigen" oder "Ausweichen" oder den aktiven Spieler auswechseln, damit man sich nicht dauerhaft heilen muss.

Schwierigkeitsgrad:
Eigentlich ist das Spiel nicht besonders schwer. Oliver und seine Verbündeten(Monster, die ich ihm zugeordnet habe) halten bei mir im Kampf immer gut Stand. Das Problem sind die Freunde, die man im Laufe des Spieles kennenlernt. Klar, sie helfen im Kampf, doch leider hauen sie sofort ihr komplettes Mana (braucht man für Zauber und starke Attacken) raus und sind so nach kurzer Zeit, besonders bei langen Endbossen, ziemlich nutzlos. Vielleicht mache ich irgendwas falsch, aber mir stirbt eigendlich immer einer und es endet damit, dass ich mich mit Olliver alleine durch den Kampf schlage.

Besonders toll:
Die Geschichte wird sehr fantasievoll und niedlich erzählt, wie man es vom Studio Ghibli erwarten würde. Vor allem die Namen der Monster finde ich sehr schön, sie lassen mich sehr oft lachen, da sie eigentlich immer Wortspiele beinhalten (z.B. "Kratzbrürste" für eine kleine Katze). Auch das Sammlerherz kommt nicht zu kurz. Man kann eigentlich alles, was man auf dem Weg findet später mal brauchen.
Man kann die Audiosprache auf Originalton, also Japanisch stellen. Ich selbst spiele auf Japanisch mit deutschem Untertitel, was mir sehr gut gefällt.

Nicht so gut:
Bei der Synchronisation bzw. der Übersetzung ins Deutsche sind die Namen einiger Personen verschandelt worden. Die japanisch sprechenden Personen reden andere Personen mit einem anderen Namen an, als dem der im Untertitel erscheint. Sagen sie zum Beispiel "Jabbo" erscheint im Untertitel "Shaddar". Ich finde grundsätzlich sollten Namen nicht in andere Sprachen übersetzt werden, aber das ist Geschmackssache.

Fazit:
Bis jetzt und ich denke auch weiterhin, bin ich sehr zufrieden mit "Ni No Kuni". Das Spielprinzip und die Geschichte entspicht vollkommen meinem Geschmack.
Alles ist süß und niedlich, man hat das Verlangen zu sammeln und zu trainieren, neue Verbündete zu bekommen und alle gut auszurüsten.
Wer es pastellig-süß mag, dem wird das Spiel sicher gefallen.
Ich finde Ni No Kuni ist eine willkommene Abwechslung in einer Videospielwelt, die von blutrünstigen Melzelspielen überflutet wird. Nicht immer muss Blut fließen und die Moster müssen auch nicht aussehen wie Ausgeburten der Hölle. Das beweist Ni No Kuni für mich.
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Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin
Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin von NAMCO BANDAI Games Germany GmbH (PlayStation 3)
EUR 41,99
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