Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen76
4,6 von 5 Sternen
Preis:217,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. September 2014
Seit etwa zwei Jahren digitalisiere ich jegliche Briefkommunikation in unserem Privathaushalt. Wir sprechen von Versicherungsschreiben, Rechnungen, Finanzamtpost, etc. - also alles, was irgendwie halbwegs wichtig sein könnte und per Post eintrudelt.

Vor 2 Jahren - in Ermangelung an einem Scanner - habe ich das mit einer iPhone-App erledigt. Die "Scans" waren gruselig (verzerrt, teils unscharf) - erfüllten aber ihren Zweck. Ich bin dann auf einen Epson WorkForce-Multifunktionsdrucker umgestiegen, der ebenfalls eine ADF-Einheit für Duplex-Scans besitzt.

Mein Problem war folgendes: Gerade der Kram der per Post kommt ist ja meist 2x gefaltet. Wenn so z.B. 5 Blätter per Post kommen, sind sie an der gleichen Stelle gefaltet. Selbst wenn ich diese gegengesetzt umbiege bleibt immer noch eine kleine Welle zurück.
Und das hat in der Regel - sowohl bei Einseitigen- als auch Duplexscans - den Effekt, dass gerne mal zwei Blätter eingezogen werden (weil durch den Knick die Reibung der beiden Blätter zueinander erhöht wird; sie "kleben" quasi stärker aneinander).
Duplex-Scans wurden ebenfalls zum Geduldsspiel - hier ist das irgendwie ständig passiert. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:
Mit der linken Hand halte ich im ADF-Fach alle Blätter fest - bis auf das aktuelle, dass eingezogen werden soll. Mit der rechten Hand halte ich alle Blätter im Ausgabefach fest, weil das Ding dazu neigt, mit dem aktuellen Blatt im Einzug alle bestehenden Blätter im Ausgabefach rauszuwerfen. Scannt beidhändig mal 20 Seiten in Duplex ein... ich bin wahnsinnig geworden...

Da mir der iX500 von Fujitsu einfach zu teuer für meine Ansprüche war, konnte ich - in Rücksprache mit der Ehefrau [...] - zumindest das kleinere Model - den S1300i - erwerben.

Ich habe nun die ersten ~100-200 Seiten eingescannt (wir hatten aktuell viel Versicherungspapierkrams) und ich wurde nicht enttäuscht.
Entgegen der anderen Meinungen, die die ScanSnap-Software als funktionales, aber "zusammengewürfeltes" Stück Software bezeichnen, bin ich sehr zufrieden. Die Software sieht nicht zu klickibunti aus, die Menüpunkte sind ordentlich strukturiert, und auch die Übersetzung ist fehlerfrei.

Pro:
+ Scangeschwindigkeit (300 dpi Farbe) ist für mich ausreichend. Geschätzt 15 Sekunden pro Seite.
+ Bildqualität ist gut; bei Farb- und Graustufenscans sieht das Ergebnis jedoch "ausgeblichen" aus; eine Korrektur in der Software ist nicht möglich. Man kann es lesen - daher ignoriere ich den Punkt.
+ ScanSnap-Profile sind prima. Ich kann mir Profile anlegen, etwa Grau-Scan mit 300 dpi in Ordner X mit OCR, und Farbscan mit 600 dpi als Bild in Ordner Y.
+ Die OCR ist in meinem Test besser als sie manchmal beschrieben wird. Ich konnte (bei 300dpi Farbe) keine/kaum OCR-Fehler entdecken, und die OCR nach dem Scan dauert etwa so lange (gefühlt sogar kürzer) als mit Adobe Acrobat Texterkennung - aber eingebaut, ohne Zusatzsoftware, in einem Rutsch!
+ Das Gerät ist niedlich klein und nimmt wenig Platz auf dem Tisch weg. Zusammengeklappt kann man's an den Schreibtischrand stellen
+ Auch bei Problemen ist der Scanner einfach im handling. Hat man einen Papierstau, öffnet man einfach die Scannereinheit und zieht die Papiere raus.
+ Scannt man mehr als XX Seiten - muss also nachlegen - kann man in der Software einstellen, dass der Scanner nachfragt, ob man weitere Seiten scannen möchte. So kann ich meine 50-Seiten-Duplex-Versicherungspolice in 6-Seiten-Häppchen einscannen und erhalte danach trotzdem nur ein PDF. Das ist deswegen toll, weil es den Verwaltungsaufwand reduziert (ich muss dann nicht auch noch die 6-Seiten-PDF-Happen zu einem großen zusammenführen).
++ Bin ich bei dem 5. 6-Seiten-Stapel angekommen und unterliege einem Papierstau - keine Panik! Einfach Abdeckung öffnen, Papier raus, schließen und Seiten neu einlegen. Die Software fragt, ob man "weiter machen möchte" oder abbrechen. Wählt man "weiter", verwirft sie den letzten Stapelscan (aber nicht ALLE Scans), sodass man es nochmal versuchen kann. Toll!
+ Das Gerät wird eingeschaltet, in dem man die Abdeckung öffnet. Ist simpel aber effektiv - spart einen Knopf. Und die Software zeigt via Tray-Symbol immer fein den Zustand an (Scanner an, Scanner aus).
+ Im Gegensatz zum ADF meines Epson frisst das Ding alles. Tankbelege, Seiten mit Plastikaufklebern, dickes Papier, eine Krankmeldung, Blätter bei denen eine Ecke eingerissen ist,... ging alles ohne Probleme durch. Auch z.B. ein Versicherungsschreiben indem eine Plastikkarte zum herauslösen eingesetzt war konnte ich einscannen :)
+ 1-Tasten-Bedienung. Man lernt es wirklich zu schätzen...
+ Duplex-Scan in einem Rutsch

Negativ ist mir aufgefallen...
- 10 Blätter gleichzeitig ist ein Wunschtraum. In jedem Test mit mehr als 6 Blättern zieht mir der Scanner gleich 2-3 Seiten gleichzeitig ein. Auch solches Papier das aus einem Drucker kam und nicht gefaltet wurde. Bis 6-7 Seiten funktioniert der Scanner jedoch fehlerfrei, wofür ich sehr dankbar bin.
- Keine TWAIN-Schnittstelle. Betrifft mich nicht, aber man sollte daran denken - d.h. man ist an die ScanSnap-Software gebunden, und es könnte z.B. passieren, dass diese für Windows 9 nicht kompatibel ist.

Vielleicht kurz zur OCR und weshalb ich die ScanSnap-Software so toll finde.
Bisher habe ich meine Dokumente in Graustufen eingescannt (auf einen USB-Stick im Scanner). Dann habe ich mir die PDFs via Freigabe auf den PC geholt und einzeln mit Adobe Acrobat 10 geöffnet.
Dann lief die Texterkennung drüber, ich habe Seiten sortiert und diese in meiner Ordnerstruktur abgespeichert.

Mit der ScanSnap-Software und dem neuen S1300i konnte ich das reduzieren: Ich lege einen Stapel Blätter ein und drücke einen Knopf. 1 Minute später liegt in dem Scan-Verzeichnis ein PDF, bei dem die OCR bereits drüber lief. Das ist eine Zeitersparnis und geht in einem Rutsch.
Mir ist jedoch aufgefallen, dass die OCR der ScanSnap-Software Hardwarabhängig ist. D.h. eine OCR auf meinem Firmenlaptop (lahm) hat ewig gedauert (3 Seiten - 1-2 Minuten) - an meinem Heimrechner ging das mindestens genauso flott wie mit dem Adobe Acrobat (3 Seiten - 15-30 Sekunden).

Ich kann das Ding nur empfehlen, auch wenn es einen happigen Preis hat. Gefühlt wären 150 € angemessen - aber in Ermangelung an Alternativen habe ich 230 € ausgegeben. Und ich bin sehr glücklich damit!
0Kommentar|38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2014
Ich habe mir den Fujitsu ScanSnap S1300i angeschafft, weil ich meine Dokumente digital archivieren und vor allen Dingen durchsuchbar haben wollte. Zusätzlich sollte der Scanner stets griffbereit sein und möglichst wenig Platz verbrauchen. Duplexfähigkeit war ebenfalls ein Muss.

Nach der katastrophalen Erfahrung mit dem Canon imageFORMULA P-215 hatte ich schon befürchtet, dass Dokumentenscanner für Endkunden einfach noch nicht einsatzreif seien. Zum Glück habe ich den Fujitsu noch ausprobiert, denn auch wenn das Gerät nicht ganz billig ist: es ist jeden Cent wert! Alle wichtigen Dokumente stets griffbereit und sauber archiviert zu haben spart enorm Zeit, erhöht die Sicherheit (Cloud-Backup) und ist extrem komfortabel, wenn man schnell Unterlagen verschicken muss. Wir bauen aktuell ein Haus -- ohne den Scanner hätte die Digitalisierung der Unterlagen Stunden, wenn nicht Tage gedauert.

Positiv fällt auf:

+ Hohes Scantempo (ca. 3s pro Seite)
+ Die Standardeinstellungen sind prima: automatische Anpassung der Auflösung und color/sw-Modus funktionieren zuverlässig und sparen Speicherplatz (Durchschnittliche Nur-Text-Dokumente liegen bei mir < 50kB Filegröße)
+ Duplex-Scan
+ Gute Leerseitenerkennung, die nur bei verknitterten oder stark gefalzten Seiten irrt
+ Sehr guter Einzelblatteinzug, der auch mit größeren Papierstapeln gut zurecht kommt, sofern das Papier nicht zu dünn ist und stark aneinander haftet
+ Einfache Bedienung (nutze nur die PDF-Erstellung, es gibt aber zahlreiche weitere Betriebsmodi)
+ Sehr gute Ausrichtungskorrektur (schief eingezogene Seiten werden automatisch richtig ausgerichtet)
+ Für einen Dokumentenscanner recht gute Software zur Bedienung mit nur kleinen Schwächen (z.B. manuelles Entfernen von leeren/unerwünschten Seiten vor dem Speichern)
+ Nach bereits über 1000 gescannten Seiten und diversen Anwenderfehlern meinerseits (Heftklammern vergessen...) nach wie vor tadellose Funktion und Qualität der Scans
+ Sehr kompakt

Negativ fällt auf:

- Benötigt zusätzliche Stromversorgung, keine Versorgung über USB-Port
- Könnte noch etwas mehr Scanmaterial verdauen (aber das ist jammern auf hohem Niveau)
- Software branchenüblich zusammengezimmert (dafür aber absolut akzeptabel)
- Texterkennung der PDFs könnte besser sein

Fazit:

Der Dokumentenscanner ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken und stellt eine enorme Erleichterung dar. Hier kann man wirklich einmal Arbeit und Zeit sparen. Deshalb würde ich das Gerät jederzeit wieder kaufen.
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. August 2013
Ich habe den ScanSnap nun ein halbes Jahr lang im Gebrauch und bin froh, dass ich von dem Aufpreis gegenüber einem Flachbettscanner nicht habe abschrecken lassen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät.

Was er kann:
- Der ScanSnap eignet sich sehr gut für kleine Büros oder Privatpersonen, die regelmäßig eine überschaubare Anzahl von Dokumenten oder Belegen zu scannen haben. Bei mir sind es ca. 5-10 Dokumente pro Tag.
- Der Scanner verfügt über eine Duplex-Einheit, d.h. Vor- und Rückseite eines Dokuments werden in einem Durchgang erfasst.
- Über die mitgelieferte Software lassen sich unterschiedliche Scanprofile hinterlegen. Diese können dann per DropDown-Liste bei Bedarf vor jedem Scan-Einsatz bequem und schnell ausgewählt werden.
- Das Gerät ist sehr kompakt und nimmt erstaunlich wenig Platz in Anspruch. Wird die Abdeckung aufgeklappt, steht der Scanner sofort und ohne jegliche Aufwärmphase zur Verfügung.
- Die Scangeschwindigkeit ist ausreichend und vergleichbar mit einem guten Flachbettscanner. Eine Zeitersparnis ergibt sich hauptsächlich daraus, dass man den Blatteinzug mit bis zu 10 Dokumenten "füttern" kann und die Dokumente dann in einem Rutsch verarbeitet und gespeichert werden. Das hört sich erstmal nicht spektakulär an, aber wer täglich Vor- und Rückseite von Dokumenten auf einem Flachbettscanner dreht und als PDF zusammenfügt wird sich schnell an den Komfort gewöhnen.
- Das Gerät kommt gut mit unterschiedlichen Papiersorten zurecht. Die dünne Tankquittung wird ebenso verarbeitet, wie die dicke Postkarte. Wird ein Papier schief eingezogen, korrigiert die Software das Ergebnis.

Was er nicht kann:
- Dokumente, die grösser als 10 Seiten sind, müssen in Tranchen von max. 10 Seiten in den Papierschacht eingelegt werden. Die Software fügt diese zwar wieder automatisch zusammen. Sollten solche
Dokumente aber regelmäßig verarbeitet werden, wäre ein Gerät mit größerem Einzug vielleicht besser.
- Das Gleiche trifft auf die Scangeschwindigkeit zu. Bei einer hohen 2-stelligen oder 3-stelligen Anzahl von Dokumenten pro Tag, wäre ein grösseres Modell bestimmt von Vorteil.
0Kommentar|41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
##Update 04.04.2016:
Nach längerer Benutzungspause (hatte zwischenzeitlich Zugriff auf einen anderen Dokuscanner, ebenfalls Fujitsu) nahm ich den Scanner wieder in Betrieb... und kam erstmal aus dem K*tzen nicht mehr heraus, denn der Scanner produzierte fast nur noch Doppelblatteinzüge, was früher nie der Fall war.
Offenbar war der Papierseparator "fällig", und dieses winzige Stück "Radiergummi" läßt sich Fujitsu mit über 30 Euro sehr üppig bezahlen.
Habe den Separator dann erst einmal mit Isopropanol gereinigt, danach bei bis jetzt ca. 400 Seiten kein einziger Doppeleinzug oder gar Stau mehr.

Zweites Problem: der Scanner wird unter Windows 10, wenn er schon vor dem Einschalten des Rechners angesteckt war, nach dem Booten nicht erkannt, tattdessen kommt (mehrfach hintereinander) eine bildschirmfülende Fehlermeldungsbox. Erst nach Ab- und Wiederanstecken funktioniert der Scanner dann.
Hier brachte ein Update des "ScanSnap Manager" auf die neueste Version (aktuell: "6.5L40") Abhilfe.
Seltsamerweise gab es die nicht zum Download, sondern nur eine ältere, bei der das Verbindungsproblem immer noch gelegentlich auftrat. Erst über die interne Updatefunktion der Software wird dann die aktuelle Version nachgeladen und installert. Warum so umständlich?!?

###Ursprüngliche Rezension:

Bisher erledigte ich anfallende Scanarbeiten (zur Verwaltung des Ganzen kommt derzeit trotz dessen vieler Macken immer noch Paperport 14 zum Einsatz) im Homeoffice mit der Scannereinheit eines Brother MFC, unterwegs mit einer Scanner-App fürs Smartphone.
Letzteres ist aber wirklich nur bei geringem Scanvolumen praktikabel, und die Scanqualität, naja...
Und wenn beidseitig gescannt werden soll, ist das über den MFC langsam und fehlerträchtig (Stapel einlegen, durchlaufenlassen, wenden, den Stapel nochmal durchlaufenlassen und dann hoffen, daß die Software die Seiten richtig aneinanderfügt).

Multifunktionsdrucker mit duplexfähigem Scanner sind entweder auch langsam (2-pass-Verfahren, und die "Wendemechanismen" sind auch gerne mal zickig) oder als "echte", also single-pass-Duplexscanner so teuer, daß man sich für den Aufpreis auch gleich einen separaten Duplex-Dokuscanner hinstellen kann.

Da ich auch viel unterwegs bin und dabei ebenfalls einiges an Papierkram anfällt, war ich schon lange auf der Suche nach einem ausreichend kleinen, aber leistungfähigen derartigen Gerät, mit dem auch anfallende Duplexscans im Homeoffice erledigt werden sollten.
War schon kurz davor, den Canon 208 zu kaufen, aber die häufigen Berichte über Papiereinzugsprobleme ließen mich dann doch zum Fujitsu greifen.

Die Einrichtung der Scansoftware erwies sich unter Windows 8.1 soweit als unproblematisch. DVD einlegen, erstmal nur das Basispaket ausgewählt, und nach wenigen Minuten konnte es losgehen.

Über ein Taskbar-Icon sind Grundeinstellungen und einige (vordefinierte, aber nachträglich anpassbare) Profile für verschiedene Scanaufgaben und -Ziele wählbar. Scanner angeschlossen, aufgeklappt, Vorlage eingelegt, Scanbutton gedrückt und der SnapScan waltet seines Amtes...

Der eigentliche Scanvorgang ist vom Gerät her problemlos, die Scanergebnisse für den Bestimmungszweck des Gerätes mehr als ordentlich. Die Auflösung und mechanische Genauigkeit des Scanners kann überzeugen, auch recht blasse Belege kommen gut lesbar, im Duplexmodus manchmal allerdings um den Preis eines infolge durchscheinender Schrift fälchlich nicht als solche erkannten und daher mitübertragenen Leerseite. Kein Problem, ist mit der mitgelieferten Soft (oder hier mit PaperPort) blitzschnell korrigiert.
Einen Highend-Fotoscanner habe ich mit dem Gerät aber definitv NICHT, aber das habe ich ja auch nicht erwartet.

Die für den Transport mehrfach im Gehäusedeckel "zusammenzufaltende" Papierführung wirkt etwas filigran, erfüllt aber ihren Zweck. Auch Kassenzettel usw. werden sauber eingezogen, aber nicht immer auf Anhieb als eingelegt erkannt, da muß man ggf. etwas nachschieben.
Die bei Kassenzetteln leider immer häufiger anzutreffende Unsitte, selbige selbst bei nur wenigen Artikeln drauf durch riesige Logos und seitenlange Werbetexte zu einem meterlangen "Schal" zu machen, führt leider dazu, daß der Scanner bisweilen die Verarbeitung abbricht weil er meint, einen Papierstau erkannt zu haben. Dann hilft nur Zurechtschneiden.

Apropos Gehäusedeckel, der wurde hier auch gleich nach dem Auspacken zum ersten (und hoffentlich erstmal einzigen) wirklichen Ärgernis an der Hardware selbst, denn dessen geradezu mimosenhafte silberne Lackierung hätten sie sich sparen können, die bekam schon beim ersten Anfassen deutliche, nicht mehr entfernbare "Griffspuren", und beim anschließenden Transport in einem Koffer trotz Umwickeln mit einem weichen Handtuch noch ein paar weitere Scheuerspuren hinterher. So sieht das bis dahin erst zwei Tage benutzte Gerät gleich aus wie Sau.

Der Scanner braucht zumindest zeitweise mehr Strom als ein einzelner USB-Anschluß liefern kann, deshalb ist neben dem USB-Datenkabel noch ein USB-"Stromdieb" (USB auf Hohlstecker) für einen zweiten Port vorhanden, alternativ kann das mitgelieferte Netzteil verwendet werden, wobei der Scanner auch auf eine etwas höhere Arbeitsgeschwindigkeit umschaltet. Eine der beiden Zusatzstromversorgungen MUSS aber sein. Hier hätte man evtl. mit einem Pufferakku, der "Lastspitzen" abfängt, das Ganze mit etwas weniger Kabelverhau realisieren können.
Immerhin ist das Netzteil recht kompakt, trotzdem nehme ich es für unterwegs nicht mit, sondern nutze die USB-Ladebuchse meines Laptopnetzteils.

Daß sich der Scanner nicht direkt von Paperport oder anderen TWAIN/WIA-kompatiblen Applikationen ansprechen läßt, ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig und wirkt, wenn man "normale" Scanner gewöhnt ist, unnötig umständlich, das Problem läßt sich aber durch Voreinstellen einiger Profile und Scan in einen "Durchgangsordner" (der auf Wunsch auch von der Software automatisch verwaltet wird, sprich automatisches "Entrümpeln" von dort nicht "abgeholten" Scans) weitgehend "entschärfen".

Apropos Paperport, die mitgelieferte Software "Scansnap Organizer" erinnert stark an selbigen "Klassiker", dessen ur-Version vor x Jahren zum Lieferumfang eines der ersten mobilen Dokumentenscanner gehörte. Leider ist Fujitsus "Paperport-Clone" jedoch deutlich unflexibler als sein Vorbild. Es fehlt, wie bei anderen Paperport-"Nachbauten" auch, die "Desktop-Ansicht" mit den frei plazierbaren Dokumentenicons, was man noch verschmerzen könnte. Aber vor allem verweigert der "Scansnap Organizer" jegliche Weiterverarbeitung von PDF-Dateien, die mit anderen Programmen erstellt, oder auch nur nach der Erstellung mit Scansnap von einer anderen Software schreibend "angefaßt" wurden.

Der "Organizer" kommt daher hier erst gar nicht zum Einsatz, sondern eben weiterhin PaperPort, über die soeben beschriebene Methode mit dem "Zwischenordner".

Dazu gibt's noch eine nette Zugabe in Form einer Visitenkartenverwaltung. Wer's braucht...

Bei der Software fiel ansonsten noch auf, daß sie zumindest auf meinem Laptop (Haswell-i7 mit 16GB RAM und SSD, kein "ULV"-Prozessor) im Akkubetrieb SEHR viel träger reagierte als im Netzbetrieb, also nicht der eigentliche Arbeitsvorgang, sondern die Wartezeiten bis es nach dem Drücken der Scantaste losgeht oder bis nach dem Anklicken des Taskleistenicons das Menü aufklappt.
Ein derartiges Verhalten war auf diesem Rechner bislang bei keiner anderen Soft aus dem "Office-Umfeld" feststellbar.

Fazit: ein praktischer, zwar nicht ultra-, aber für den gelegentlichen Transport immer noch ausreichend kompakter, im Prinzip zwar grundsolider, aber leider vom Gehäuse her etwas empfindlicher Duplex-Scanner mit einer für derartige Geräte ungewöhnlichen, aber brauchbaren Softwareanbindung.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Januar 2014
Ich habe heute den bestellten Scanner bekommen und in Betrieb genommen; er hängt an einem MacBook Pro Retina, das unter Maverick läuft.

Vorteile:
Positiv fällt mir auf, dass das Scannen sehr schnell geht - bei mir ersetzt er einen Canon Flachbettscanner LiDE 90, der ein vielfaches der Zeit zum Scannen benötigte. Das Scannen geht auch sehr unkompliziert. Wenn die mitgelieferte Software ScanSnap Manager offen ist, reicht es, den (einzigen) Knopf am Scanner zu betätigen und die Dokumente werden gescannt. Man kann nachher entscheiden, wie man sie abspeichern bzw. weiter verarbeiten will.

Der Scanner selbst ist schön klein und handlich, etwa so groß wie eine Stange Zigaretten, etwas tiefer zwar, dafür aber weniger breit. Wegen seine kompakten Abmessungen und der Möglichkeit, die Stromversorgung auch über USB zu machen, ist er auch für den mobilen Einsatz gut geeignet. Er ist gut verarbeitet und lässt sich leicht zusammen- bzw. aufklappen. Einzig der Papiereinzug ist ein bisschen schwachbrüstig und etwas mühsam einzustellen.

Nachteile:
Es scheint so, dass dieser Scanner nur mit der mitgelieferten Software betrieben werden kann. Weder VueScan, das ich vorher genutzt habe, noch SilverFast können mit Fuji-Geräten. Die Software selbst ist leider ehern un-Mac-like, sieht wie ein hässliches Windowsprogramm aus: eher unübersichtlich, manche Einstellungen lassen sich abspeichern, manche wie die des Standardordners, in dem die Scans abgespeichert werden sollen, lassen sich zwar ändern, werden aber gleich wieder vergessen. Die Software nervt mich. Auch, weil die aktuelle Version aus dem Dezember 2010 (!) stammt, also über drei Jahre alt ist.

Zusammengefasst: Nettes kompaktes Ding, auch mobil gut einsetzbar, aber die Software könnte wesentlich besser sein. In Kombination mit einer wirklich nutzerfreundlichen Software wäre das ein sehr nettes Ding.
22 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2012
+ auch wirklich klein und lässt sich zuklappen: ist dann nur noch 7x10x28 cm klein (HxTxB)
+ sehr wertig verarbeitet
++ tolle software (s.u.):
...... automatisches Ausrichten und Drehen der Vorlagen
...... Erzeugung durchsuchbarer PDF's
...... diverse andere Programme
++ guter zuverlässiger Einzug
++ Stapelbetrieb (ca 20 Blätter)
++ beide Seiten werden auf einmal gescannt
++ Betrieb mit Netzteil oder über USB,
wobei man für letzteres zwei Kabel benötigt: doof! Ich denke aber, dass man sich ein USB-Kabel mit einem zusätzlichen Stecker basteln kann: dann ist das natürlich toll: Gerät neben den Mac stellen, ein Kabel anschließen - fertig!
- Scangeschwindigkeit doch etwas sehr "gemächlich"!
-- doch ganz schön teuer (280,- EUR) - er kann aber auch wesentlich mehr als z.B. der noch winzigere "Doxie Go"

Gesamteindruck:
- super portabel und klein,
- sehr wertig verarbeitet
- guter zuverlässiger Einzug (Stapel)
- langsam (20 Sec pro Blatt)
- teuer
- nur zu empfehlen wenn man nur gelegentlich scannen will/muss

Ich habe mir dann doch lieber den "ScanSnap 1500" gekauft, obwohl der noch teurer ist:
- scannen dauert pro Blatt aber nur 2 (zwei!) Sekunden
44 Kommentare|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2013
Hatte das Buch "Paperless" von David Sparks gelesen - eine Anleitung zum perfekten papierlosen Heimbüro mit dem Mac. Dieser Scanner und das größere Modell wurden in dem Buch empfohlen und im Detail besprochen.

Der Scanner kostete wesentlich mehr als ich eigentlich bereit war auszugeben, aber da ich 10 dicke Ordner zu scannen hatte, habe ich mich für diesen Scanner entschieden und wurde nicht enttäuscht.

Der Scanner an sich ist kinderleicht zu bedienen und scannt schnell und in sauberer Qualität. Die Software ist aber das eigentliche Juwel hier. Die Mac Software Suite lässt sich frei konfigurieren und scannt und erkennt sogar Visitenkarten und reicht diese dann an das Mac-OSX und iOS Adressbuch weiter.

Die eingebaute Texterkennung (muss manuell mit einem Häkchen aktiviert werden) funktioniert einwandfrei und alle PDF Dokumente werden dadurch editierbar und durchsuchbar. Die Texterkennung hat mit deutschen als auch englischen Dokumenten hervorragend funktioniert.

Alles in allem bin ich mehr als zufrieden mit dem Scanner und würde ihn wieder kaufen. Wer auf papierloses Büro umsteigen möchte sollte auf jeden Fall ein Gerät dieser Klasse und Bauform anschaffen, da es wirklich leicht ist dem Gerät Seite um Seite zuzufüttern, die dann gleich beidseitig im Duplexverfahren gescannt und in richtiger Reihenfolge von der Software wieder zusammengesetzt werden.
11 Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Januar 2014
Hardware und Scanvorgang sind gut. Wem es zu langsam dauert: Bei Stromversorgung über USB ist es deutlich langsamer als über Netzteil. Auch schmale, lange Belege wie Tankquittungen und Bewirtungsbelege funktionieren gut, doppelseitig recht zuverlässig, drehen sehr gut. Verarbeitung gut und für die mobile Auslegung insgesamt prima.

Mehrfachblatteinzug ist okay und zieht selten mehrere Blätter gleichzeitig ein, wenn man sich an die Anleitung hält. Aber ausgeschmissen werden die Blätter eher schlecht und schieben sich gerne über den Tisch anstatt übereinander.

Intern arbeitet auch die Software gut, die OCR funktioniert dank professioneller Engine gut. Grausam aber ist das, was "drübergestrickt" wurde, und womit man sich daher auch abplagen muss. Die Software ist einfach nur schlecht, Bedienung hält sich an keine Standards und ist dem Restprodukt einfach nicht würdig. Hier muss sich der Benutzer dem schlechten Produkt anpassen, um zu Ergebnissen zu kommen. Und da die Suche nicht vollständig funktionierte und der Support so schlecht war, dass innerhalb von Wochen nicht einmal eine Rückmeldung kam, wird nun leider retourniert.

Noch ein Hinweis am Rande: OCR funktioniert nur mit Dokumenten, die vom Fujitsu eingescannt wurden. Ist wohl eine Lizenzeinschränkung, die ich auch nachvollziehen kann, habe ich vorher aber nichts von gelesen. Meine Idee, alle meine bisherigen PDF da durchlaufen zu lassen, ginge nur durch Umweg von nochmal ausdrucken und mit Qualtitätsverlust einscannen.

Die Negativanteile beziehen sich ausschließlich auf die Windows-Software. Den anderen Rezensionen zufolge scheint die Software für Mac deutlich besser zu sein. Für Windows passen aber die dilettantische Software und Preis nicht zusammen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Dezember 2013
Der Scanner funktioniert wirklich gut. Mein Mac erkannte ihn sofort und er wurde problemlos eingebunden. Die mitgelieferte Software ist einfach und schnell verständlich ohne großes Anleitung lesen. Für ein privates Office ist die Scan-Geschwindigkeit absolut ausreichend und auch der Einzug funktioniert sehr zuverlässig. Insgesamt genau das, was ich mir vorgestellt hatte.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2016
Der Scanner Scanner kostet hier rund 220 € (2/16). Das sollte bei der Bewertung nicht außer acht gelassen werden.

Für einen, der v.a. seinen Privatkram digitalisieren will oder in einem Kleinbetrieb scannen will, ist der Scanner m. E. hervorragend geeignet: Er schafft die in der Beschreibung angegebene Seitenzahl. Die Software (OS X) ist m.E. gutgelungen, sie leistet, was sie leisten soll. Mir gefällt außerdem, dass das Gerät sehr klein und handlich ist. Natürlich gibt es leistungsfähigere Scanner, diese sind schneller, nehmen mehr Blatt Papier auf und haben eine Ablage, auf die gescannte Blätter fallen. Man kann sich diese Merkmale wünschen, dafür bekommt man dann einen Scanner, der das doppelte kostet und wesentlich größer ist.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 15 beantworteten Fragen anzeigen


Gesponserte Links

  (Was ist das?)