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am 11. Juni 2012
Auch der neue Roman von Arnon Grünberg beschäftigt sich mit den Beziehungen von Menschen, vorzugsweise mit denen von Frauen und Männern. Es ist keine Liebesgeschichte , die er da schreibt, obwohl fast auf jeder Seite von Sexualität die Rede ist und die handelnden Personen manchmal den Eindruck erwecken, als würden sie verbissen und mit Nachdruck um ihr Leben vögeln.

Zu echten und tiefen Beziehungen, zu einer in sich selbst ruhenden Lebenspraxis sind sie kaum einmal in der Lage.

In der Person von Roland Oberstein, einem schrägen Wirtschaftswissenschaftler, der seit Jahren an einem, wie er findet, sensationellen Werk über die Blasenbildung in der Wirtschaft der letzten Jahrhunderte arbeitet, hat Arnon Grünberg die satirische Beschreibung der Beziehungslosigkeit auf die Spitze getrieben.

Doch auch die anderen Menschen in diesem Roman, der sich unterhaltsam liest bis zu einem wahrhaft genialen erdachten Ende, finden nur in sehr seltenen Augenblicken zu sich selbst. Alle miteinander sind sie permanent hin- und hergerissen zwischen einer tiefen Sehnsucht nach Liebe und ernsthafter Beziehung und ihrer grassierenden Unfähigkeit genau dazu, die sie immer wieder genau in dem Augenblick flüchten lässt, wenn so etwas aufkommt wie ein Gefühl.

Eine unterhaltsame und pfiffige Satire.
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Roland Oberstein, ehrgeiziger Dozent für Wirtschaftswissenschaft, hat ein einfaches Glücksrezept: Der 41jährige strebt nicht nach dem, was er nicht bekommen kann. Was er will, ist für ihn auch immer erreichbar. Und was nicht erreichbar ist, will er auch nicht. "Dass dieses Glück letztlich nicht mehr ist als nur Wohlbehagen und Zufriedenheit, stört ihn nicht im Geringsten."

Der viel beschäftigte Mann hat nicht nur Stress bei seiner Arbeit an der Universität, auch seine vielen Frauen wachsen ihm langsam über den Kopf. Längst hat er sich von seiner Frau Sylvie getrennt, denn er wollte in den USA Karriere machen.

Gehetzt wird Oberstein nicht nur von Terminen, Vereinbarungen und Partys, auch sein Handy und das Notebook rauben ihm die Ruhe. Ständig pendelt er zwischen Frankfurt, New York und Amsterdam hin und her. Er kommt irgendwie überhaupt nicht zur Besinnung, vor allem seit er zwei Frauen in unterschiedlichen Zeitzonen hat. Da kann man schon schnell einmal den Überblick, ja die Kontrolle verlieren. Und dann quält ihn noch der Gedanke, die beiden Frauen könnten ihn vielleicht betrügen ... mit einem Kollegen, einem drittklassigen Wissenschaftler.

"Mit Haut und Haaren" ist eine humorvolle und nachdenkliche Parodie auf unseren gehetzten Alltag, der durch ewige Kontaktsuche und den daraus resultierenden flüchtigen Beziehungen bestimmt wird. Der niederländische Autor Arnon Grünberg (Jg. 1971) verknüpft diese Problematik des Digitalzeitalters mit den verzwickten Liebesbeziehungen eines modernen Don Juan.

Manfred Orlick
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am 14. Juli 2012
Er ist von Beruf Wirtschaftswissenschaftler mit dem Spezialgebiet Finanzspekulationen, er verfügt über ein hohes Maß an Karrierebewusstsein und ein chaotisches Privatleben. Roland Oberstein, die Hauptfigur in Grünbergs aktuellem Roman, hat seine Beziehungen gut organisiert, gerät aber immer mehr ins Straucheln. Mit seiner Ex-Frau Silvie, einer Zahnärztin, hat er in den Niederlanden einen Sohn namens Jonathan, an seiner Universität in den USA wartet seine Freundin Violet, und zu allem Überfluss beginnt er auf einer Konferenz in Europa noch ein Verhältnis mit Lea, der Frau des Bezirksbürgermeisters von Brooklyn.
All diese sexuellen Beziehungen und Bindungen bedeuten Stress, sie gefährden Obersteins berufliches Streben nach oben. Der nach außen hin eher verschlossen wirkende 41Jährige verliert immer mehr die Kontrolle über sein Privatleben und steuert langsam aber sicher auf ein dramatisches Finale zu.
Arnon Grünberg ist ein genauer Beobachter von menschlichen Verhaltensweisen.
In diesem Roman überzeugt er durch eine abwechslungsreiche Handlung mit raschem Orts- und Personenwechsel. Seine Figuren skizziert er mit viel Humor, manchmal auch mit etwas Zynismus. Dennoch hat man nach 680 Seiten das Gefühl, dass ein bisschen weniger Umfang der Geschichte gut getan hätte.
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am 10. Dezember 2015
Erschreckend reale Figuren: Die ausgepowerte alleinerziehende Mutter, der sich mit dem 3. Reich beschäftigende, beziehungsgestörte Universitäts-Nerd, die nicht kinderliebe Historikerin, die zwei Kinder hat und einen impotenten Politiker als Ehemann. Die erste Szene, in der dieser Politiker seine Machtposition ausnutzt, um sich an einem Gepäckboten zu vergehen, hat mich so fertig gemacht, dass ich das Buch erstmal beiseite legen musste. Viele Szenen haben mir viel abverlangt und mich tief beeindruckt. Doch nie hatte ich den Eindruck, Arnon Grünberg erfindet etwas, um Eindruck zu schinden, sprachlich bleibt er klar und transparent, ein großartiges Buch in meinen Augen.
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am 24. Januar 2015
Grünberg ist ein genialer Vielschreiber, was nicht heißt, dass alles, was er schreibt, auch gut ist.
Der Protagonist, ein Wirtschaftswissenschaftler, scheitert an seiner von ihm selbst propagierten scheinbaren Rationalität, hinter der sich eine ungehemmte unzensierte Triebhaftigkeit verbirgt. Grünberg greift hier etwas zu tief in die Klischeekiste von Partnertausch, Affairen, Perversionen etc. Dabei spielt die Handlung auch noch auf und zwischen zwei Kontinenten: Europa und Amerika. Der Versuch, Absurditäten immer weiter zu toppen, wirkt schließlich schal.
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am 16. September 2014
Ein Wunder, dass dieser Roman überhaupt einen Verlag gefunden hat.
Der Autor brilliert nur durch eines: einen unglaublichen Mangel an Phantasie und Empathie. Die Story ist platt und unglaubwürdig und besticht durch absolute Spannungslosigkeit. Der Autor sollte mal ein Schreibseminar besuchen...
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am 17. April 2014
Dieser Roman ist - trotz seiner mehreren Handlungsstränge und Themen - sehr schlicht in seiner Konstruktion, die Protagonisten bleiben eindimensional, ihre Beschreibung erschöpft und wiederholt sich unentwegt in denselben wenigen (Haupt-) Charaktereigenschaften, die Dialoge kann man ohne jeglichen Erkenntnisverlust überspringen, so trivial sind sie geraten. Sprachlich ist das Buch absolut reizlos. Ich muss potenziell interessierten Lesern von diesem Buch daher abraten. Für mich ein richtiger Fehlkauf! Habe Arnon Grünberg (deutlich) mehr zugetraut! Er hätte vor seinen "Haut und Haaren" einmal einen John Updike (zB "Landleben") lesen sollen, dann wäre vielleicht mehr herausgekommen!
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