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5.0 von 5 Sternen Feines Debut!
Nach den sehr ausführlichen Besprechungen der Vorrezensenten ganz kurz nur 3 Aspekte, die mir bei diesem Krimi besonders gut gefallen haben.

1. Wunderbar lebendige Charaktere. In nur wenigen Absätzen gelingt es Olaf Kolbrück seinen Figuren Leben einzuhauchen. Schnell hat man die Person vor Augen und dies schafft er sogar auch bei den Nebenfiguren...
Vor 9 Monaten von Joas Kotzsch veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Etwas fad
Nicht eder Regionalkrimi sollte mit Sternen überhäuft werden: keine feine Gesellschaft ist mir drei Sterne Wert und den Autor lasse ich künftig liegen.
Für meinen Geschmack als Frankfurterin ein bißchen zuviel Klischee.
Vor 19 Tagen von Sandhase veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feines Debut!, 26. Juli 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keine feine Gesellschaft (Broschiert)
Nach den sehr ausführlichen Besprechungen der Vorrezensenten ganz kurz nur 3 Aspekte, die mir bei diesem Krimi besonders gut gefallen haben.

1. Wunderbar lebendige Charaktere. In nur wenigen Absätzen gelingt es Olaf Kolbrück seinen Figuren Leben einzuhauchen. Schnell hat man die Person vor Augen und dies schafft er sogar auch bei den Nebenfiguren wie zum Beispiel dem Rechtsmediziner Franz Reinhardt. Bravo.

2. Der Mann kann Dialoge schreiben. Ein Punkt bei dem sich meines Erachtens viele deutsche (Krimi)-Autoren immer recht schwertun. Aber diese hier sind gut, bringen fließend die Geschichte voran und lesen sich ganz von selbst.

3. Ein Krimi kann einen noch so guten und spannenden Plot haben, nichts ist am Ende enttäuschender, wenn mir der Autor, um die Kurve zu kriegen, eine wilde und hanebüchene Lösung präsentiert. Aber Olaf Kolbrück läßt sich nicht verleiten. Er bringt die Geschichte sehr gekonnt zu Ende.

Insgesamt ist der Plot beinah unspektakulär, dennoch entfaltet die Story, vielleicht ganz einfach aufgrund der Plausibiltät des Erzählten, einen solchen Sog, dass ich das Buch in einem Rutsch weggelesen habe.

Beim Schreiben stecke man in einem Tunnel, sagt Olaf Kolbrück in seinem Nachwort. Er muss aber das Licht am Ende des Tunnels gesehen haben, denn er ist wunderbar gut hindurch gekommen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Krimikost, 25. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Keine feine Gesellschaft (Broschiert)
Keine feine Gesellschaft ist ein gelungenes Debut von Olaf Kolbrück. Detailverliebt aber nicht langweilig beschreibt er die Charaktere der Story und er lässt bis zum Schluss alle Optionen offen, wer denn nun der oder die Täter sein könnten. Dann noch ein wirklich nicht erwartetes Überraschungsmoment zum Schluss, womit der Leser mit Sicherheit nicht gerechnet hat :-) Ich freu mich schon auf den nächsten Fall von Eva Ritter.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein spannendes Krimi-Debüt, 16. Juli 2012
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Keine feine Gesellschaft (Broschiert)
Zusammen mit ihrem Bekannten Wim Voss feiert Ex-Kommissarin Eva Ritter in dessen Schrebergarten am Stadtrand Frankfurts den Beginn der Kleingartensaison. Doch zum Feiern kommen die Beiden nicht, denn in Wim's Gerätekiste findet sich die Leiche eines Investment-Bankers. Obwohl Eva Ritter aus gesundheitlichen Gründen ihren Dienst quittiert hat, stellt sie sofort eigene Ermittlungen an. Diese führen sie nicht nur in die feine Gesellschaft des Taunus', sondern auch in die Frankfurter Bankenwelt. Und während Eva Ritter auf der Suche nach Motiv und Täter ist und sich zudem noch mit ihrer mysteriösen Krankheit auseinandersetzen muss, wird eine weitere Leiche gefunden.

Ohne großes Vorgeplänkel steigt Olaf Kolbrück sofort mit dem Fund der Leiche des Investmentbankers Jens Lücker in seinen Debütkrimi ein. Dies garantiert schon einmal eine gewisse Spannung und die Neugier ist natürlich auch gleich geweckt. Während Eva Ritter, sehr zum Missfallen ihres Ex-Kollegen Kerner, auf eigene Faust recherchiert und dabei auch schon mal ziemlich unkonventionelle Wege geht, lernt man gleichzeitig auch das private Umfeld der Ex-Kommissarin kennen. Die Übergänge zwischen dem Privatleben und den Ermittlungen sind fließend, was jedoch zu keinen Spannungsabfall führt, da Olaf Kolbrück es gut versteht, die privaten Szenen nie zu weit auszudehnen und einem dennoch einen ausführlichen Einblick in das Privatleben der sympathischen Ex-Kommissarin gewährt.

Der Mord an dem Investment-Banker ist von Anfang an rätselhaft, der Mörder lange nicht auszumachen, selbst als eine weitere Leiche gefunden wird, die mit dem Fall in Verbindung steht. Als Tatverdächtige kommen einige Personen in Frage, die nicht nur in der Frankfurter Finanzwelt zu finden sind, sondern auch in der High Society des Taunus. Eva Ritter nutzt die Beziehungen, welche ihr neuer Job mit sich bringt wie auch ihre Freundschaft zur High Society-Lady Doris Unbehaun, die sie mit einigen Insidertipps unterstützen kann. Aber ein dringend Tatverdächtiger kristallisiert sich nicht wirklich heraus, ähnlich gestaltet sich dies auch beim Motiv. Hierdurch nimmt die Handlung auch immer mal wieder unerwartete Wendungen an.

Die Spannung steigert Olaf Kolbrück zwar langsam, dafür aber umso kontinuierlicher und die Einblicke, welche er in die Finanzwelt der Main-Metropole wie auch in die feine Gesellschaft Frankfurts und Umgebung gibt, sind interessant und unterhaltsam beschrieben. Und mit seinem ruhigen, einnehmenden und jederzeit fesselnden Schreibstil sorgt der Autor für durchgehend gute Krimiunterhaltung.

Die Charaktere des Krimis dürfen Ecken und Kanten haben, laufen nicht nach Schema F ab, wirken jederzeit authentisch und sind stellenweise in ihrem Verhalten auch schwer einschätzbar. Was für die Tätersuche natürlich hervorragend ist, da man sich bei einigen Personen absolut nicht über ihre Beweggründe sicher sein kann.

Ex-Kommissarin Eva Ritter ist Anfang 40, hat eine gerade volljährig gewordene Tochter, zu der sie ein herzliches Verhältnis pflegt und fährt einen alten VW Käfer. Eine rätselhafte Muskelschwäche hatte sie von einiger Zeit dazu gezwungen, ihren Beruf aufzugeben, doch in der resolut auftretenden Ex-Kommissarin steckt immer noch zu sehr die Polizistin, als das sie nicht auf eigene Faust ermitteln würde. Zudem Eva den Fall auch persönlich nimmt, da die Leiche ja im Schrebergarten ihres Bekannten gefunden wurde.

So unnachgiebig sie den wenig vorhandenen Spuren nachgeht und sich dabei durchaus keine Freunde in der Welt der Reichen und Schönen macht, umso ängstlicher und zurückhaltender reagiert Eva Ritter bei ihrer Krankheit. Immer wieder drückt sie sich vor einem Anruf im Krankenhaus oder einem Besuch beim Arzt, umso die Diagnose noch ein Weilchen hinauszuzögern. Sehr zum Leidwesen ihrer Tochter Corinna, die sie immer wieder dazu drängt, aber durchaus auch verständlich und nachvollziehbar.

Fazit: Mit "Keine feine Gesellschaft" ist Olaf Kolbrück ein solider und spannender Krimi gelungen, der einen kleinen Einblick in die Frankfurter Bankenwelt wie auch der High Society des Taunus gibt und durch eine unvorhersehbare Story und gut herausgearbeiteten Charaktere überzeugen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Doppelmord in einer korrupten Finanzwelt, 17. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Keine feine Gesellschaft (Broschiert)
zum Inhalt:
Eva Ritter, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Job als Kommissarin aufgegeben hat, ist zugegen als ein Bekannter in seinem Schrebergarten am Rande Frankfurts die Leiche eines Investment-Bankers entdeckt.
Eva kann nicht aus ihrer Kommissarenhaut und beginnt sogleich mit Ermittlungen, was ihrem Ex-Kollegen Kommissar Kerner so gar nicht in den Kram passt. ...

meine Meinung:
Die Story beginnt ohne Einleitung und man ist sofort mitten im Geschehen.
Sie wird ruhig und gediegen erzählt.
Ein, zweimal war es mir dann doch ein ganz klein wenig zu ruhig, aber dieses Gefühl verging schnell wieder.
Der Spannungsbogen ist nicht hoch und doch ist eine beständige Grundspannung da, die das Interesse des Lesers weckt und über das gesamte Geschehen aufrecht erhält.

Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Es gibt keine endlos langen, unnötig komplizierten Schachtelsätze. Ist aber auch nicht kurz und abgehackt. Für meinen Geschmack war es genau richtig und hat sich gut lesen lassen.
Die Handlung ist für mein Empfinden schlüssig und glaubhaft dargestellt. Die Charaktere mit all ihren Eigenheiten wirken richtig schön authentisch. Man folgt hier nicht den Ermittlungen der Polizei, aber gerade das hat mir an diesem Buch so gut gefallen. Eva Ritter, die ihren Job als Kommissarin nur aus gesundheitlichen Gründen aufgab, kann nicht anders und begibt sich sofort auf die Suche nach Täter und Tatmotiv, obwohl sie privat eigentlich genug andere Sorgen hat. Ich fand sie sehr sympathisch. Auch die übrigen Charaktere sind gut herausgearbeitet und detailliert beschrieben, wodurch ich beim lesen ein klares Bild jeder Figur vor Augen hatte.
Gleiches gilt für die Darstellung der Orte.

Der Einblick in die Welt des Finanzwesens und der Frankfurter Oberschicht war für mich teils zwar etwas verwirrend, weil verzwickt aber dennoch richtig interessant. Wahrlich keine feine Gesellschaft.

Auch das ein oder andere Klischee wird mit einem Augenzwinkern aufgegriffen. Was das Thema Kleingärtner betrifft kann ich das aus eigener Erfahrung bestätigen. Da fand ich ja auch den letzten Satz im Buch so treffend.

Die Gestaltung des Covers finde ich sehr ansprechend und zum Thema passend. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Covermotiv nochmals als Negativabdruck auf der ersten Buchseite zu finden ist.

Fazit:
Ein guter Krimi mit Blick hinter die Kulissen der Finanzwelt.
Wer ruhige Krimis mit einem soliden, stimmigen Handlungsstrang und klaren Charakteren mag, dem kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Krimi, 1. Juli 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keine feine Gesellschaft (Broschiert)
Ich finde, es ist ein Klasse-Krimi, sehr liebenswert mit viel Lokalkolorit und einer Prise Humor.
Die Ermittlerin Eva Ritter hat eine seltene Krankheit, die erst gegen Ende des Romans diagnostiziert wird. Aber der Krimi wirkt trotzdem nicht düster.
Auch die Kultur der Oberschicht und der besseren Kreise ist gut gezeichnet und erlaubt einen spannenden Einblick in die Oberschicht des Taunus.
Wie Eva Ritter sich durch Ärztezimmer, Privatleben und "ihren" Fall kämpft, das macht Mut und Lust auf mehr. Hier dürfte eine Serienheldin geboren worden sein.
Keine feine Gesellschaft
Keine feine Gesellschaft
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Krimi, der Spaß macht :), 11. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Keine feine Gesellschaft (Broschiert)
Und nun hat schon wieder ein Krimi auf meiner Leseliste Platz gefunden. Ein mir noch unbekannter Autor, vielversprechender Klappentext und ein angenehm dünnes Büchlein. Ich habe für die Lektüre etwas mehr Zeit gebraucht, als ich gedacht habe, bereue es aber nicht und werde den Autor nun im Hinterkopf behalten, denn dieser Krimi hat Spaß gemacht :-)

Die Geschichte an sich ist simpel. Eva Ritter, die aufgrund erst mystischer Beschwerden, ihren Job in der Mordkommission aufgegeben hat, weil sie befürchtete, irgendwann nicht mehr so fit zu sein und ausgelacht zu werden. Was macht man dann? Man besucht einen guten Freund (und Ex-Knacki) Wim Voss, der sich rührend um seinen Garten kümmert. Doch die Sparte wird noch interessanter, als der gute Mann auf einmal eine Leiche in seinem Gartengerätekasten findet. Vornehm sieht der Tote aus... mit Anzug. Irgendein Bankier, vermutet Eva, denn die Geschichte spielt sich rund um Frankfurt und dessen Börse ab. Nur leider sieht der Mann nicht so aus, als wäre er freiwillig in diese Kiste geklettert und Eva packt der alte Eifer und sie fängt mit Ermittlungen an. Leider ist sie nurnoch Zivilistin und das reiben ihr ihre Kollegen nur zu gern unter die Nase. Doch als eine zweite Leiche auftaucht und Eva mehr und mehr hinter die schmutzigen Machenschaften der gehobenen Frankfurter (Handels)Gesellschaft steigt, wird ihr plötzlich bewusst, dass der Mörder mehr mit ihr gemeinsam hat, als sie je vermutet hat... .

Die Lektüre war spannend, unterhaltsam und gleichzeitig kritisch. Die Geschichte lockte mit Witz und ironisch-eloquenten Dialogen gewürzt mit Gesellschaftskritik. Ich persönlich habe es mir bis zum Ende nicht denken können, wer der Mörder ist und weshalb. Sehr gut gemacht, Herr Kolbrück! Ich würde dieses Buch jedem weiterempfehlen.

Für diesen Krimi vergebe ich vier von fünf Sternen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Debüt, 11. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Keine feine Gesellschaft (Broschiert)
Die Ermittlerin Eva Ritter leidet an einer dubiosen Krankheit, sodass sie ihrem Beruf nicht mehr nachgehen kann. Doch das Verbrechen macht nicht halt. So findet sie mit ihrem besten Freund Wim Voss eine Leiche in seinem Kleingarten, es soll nicht die letzte bleiben... Ritter recherchiert in dem Fall und landet in der Frankfurter Finanzwelt, in der es von dubiosen Geschäften nur so wimmelt. In der „feinen“ Gesellschaft ist eben nicht alles wie es scheint, denn Geld und Macht sind die zentralen Handlungsmotive….

Olaf Kohlbrück ist es in seinem Debüt gelungen, sehr interessante Protagonisten zu schaffen, die sich in einem interessanten Feld bewegen. Die Handlung ist recht komplex, das Ende überraschend. Das Buch hat zwei Handlungsstränge, einmal den der Ermittlungen, aber auch den des Lebens und der Krankheit der Ermittlerin. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen mit einer Portion Lokalkolorit, Spannung, Charme und auch Humor, auch wenn der eine oder andere wirtschaftliche Zusammenhang den Lesefluss etwas unterbrach.

Eine Leseempfehlung ergeht an alle, die Spaß an Regionalkrimis haben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dubiose Finanzgeschäfte, 22. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Keine feine Gesellschaft (Broschiert)
Zum Inhalt
Die Ermittlerin in diesem Fall ist eine ehemalige Kommissarin, die wegen einer mysteriösen Erkrankung ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte. Zusammen mit ihrem besten Kumpel, einem ehemaligen Kriminellen, findet sie eine Leiche in dessen Kleingarten. Ihre Recherchen führen sie in die Frankfurter Finanzwelt, wo es verschiedene dubiose Machenschaften aufzudecken gibt – sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld des Opfers. Hilfestellung bei der eigenmächtigen Ermittlung erhält sie zudem von ihrer besten Freundin, einer sehr wohlhabenden und exzentrischen Dame.

Cover
Die Bankentürme als Motiv auf dem Cover verweisen sofort auf den Ort der Handlung und durch die kalten, dunklen Farben und den kahlen Baum im Vordergrund wird eine düstere, geheimnisvolle Stimmung vermittelt. Neben Motiv und Farben gefällt mir am Cover vor aber allem, wie gekonnt Autorenname und Titel ins Motiv eingefügt wurden. Sehr positiv ist mir auch die erste Seite aufgefallen, hier ist ein Negativbild des Covers zu sehen.

Einschätzung
Auf relativ wenigen (235) Seiten gelingt es dem Autor, sehr einprägsame, bunte und spannende Charaktere zum Leben zu erwecken. Gleichzeitig erzählt er eine komplexe Handlung mit sehr überraschendem Ende. Die unsympathischen Figuren sind ihm genauso gut gelungen wie die sympathischen Charaktere, und neben der Mordermittlung ist auch noch viel Platz für die Privatangelegenheiten der Ermittlerin. Insbesondere ihre noch nicht diagnostizierte Erkrankung, die aber schon längst angefangen hat ihr Leben einzuschränken, nimmt als zweiter Handlungsstrang einigen Raum ein und war für mich genauso spannend wie die Aufklärung der Verbrechen.

Fazit
Ein rundum gelungener Krimi mit einem sehr aktuellen Thema – uneingeschränkt zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein gelungenes Krimi-Debüt, 17. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Keine feine Gesellschaft (Broschiert)
Die ehemalige Kriminaloberkommissarin Eva Ritter "stolpert" im Kleingarten von Wim Voss zufällig über die Leiche des Bankers Jens Lücker. Sofort erwacht ihr Ermittlerherz und Eva beginnt zu recherchieren, auch wenn ihre Nachforschungen ihrem mit diesem Fall betrauten Ex-Kollegen Kerner mächtig gegen den Strich gehen...

"Keine feine Gesellschaft" liest sich flüssig und ist ein Krimi, wie ich ihn mag. Ich konnte von Anfang an ordentlich miträtseln, wer denn nun wirklich der Mörder ist. Die Geschichte ist bis zu der nachvollziehbaren Auflösung spannend, kurzweilig und unterhaltsam.
Mit Eva Ritter hat Olaf Kolbrück eine sympathische Ermittlerin geschaffen, die besonders durch ihre Menschenkenntnis und ihre äußerliche Gelassenheit besticht. Neben den Recherchen zu dem Mordfall nimmt man auch an ihrem Privatleben teil, sorgt sich mit ihr um die noch ausstehende Diagnose für ihre rätselhafte Muskelerkrankung und lernt ihre 17-jährige Tochter Corinna und deren eigenwillige Lebensplanung kennen.
Tatkräftige Unterstützung bei den Ermittlungen erhält Eva von ihren Freunden Wim Voss, einem ehemaligen Betrüger und Doris Unbehaun, einer reichen Witwe. Beide kennen sich in der Finanzwelt bzw. in der gehobenen Gesellschaft Frankfurts recht gut aus und sind mit ihren weitreichenden Kenntnissen und Verbindungen immer wieder eine große Hilfe für Eva.
Ein herrliches Ermittlergespann, mit dem ich mir noch viele weitere spannende Fälle wünsche.
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5.0 von 5 Sternen Spannend, 3. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Keine feine Gesellschaft (Broschiert)
Das Debüt von Olaf Kolbrück ist gelungen. Die Ex-Kommissarin Eva Ritter wächst dem Leser, vielleicht alleine schon aufgrund ihrer unkonventionellen Art, sehr schnell ans Herz. Gut recherchiert und mit viel Gespür für leise Zwischentöne, erzählt der Autor eine Geschichte rund um zwei Morde in Frankfurt. Langsam aber stetig steigt die Spannung und mit dem Ende hat sicher kaum jemand gerechnet. Da auch der Humor nicht zu kurz kommt, verspricht dieser Krimi auf jeden Fall Lesevergnügen. Wer es dazu noch mag, viel über das Privatleben der beteiligten Personen zu lesen, dem ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Hoffentlich gibt es bald einen weiteren Fall für Eva Ritter.

Fazit: Spannend, gut recherchiert, interessant. Ein Frankfurt-Krimi für jeden Krimi-Fan.
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Keine feine Gesellschaft
Keine feine Gesellschaft von Olaf Kolbrück
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