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156 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Tablet (Netbook) das es aktuell zu kaufen gibt!!!
Nach wirklich langem Zögern, lesen von vielen Rezensionen respektive Testberichten, habe ich mich entschlossen, das Asus Transformer Pad TF700T zu kaufen. Ein wichtiger Kaufentscheid war auch, dass es ein Full-HD-Tablet im 16:10 Format (1920:1200 und nicht 1920:1080) ist. Das Resümee einmal vorab: Ich habe wirklich viel von diesem Tablet erwartet - man kann den...
Veröffentlicht am 23. Juli 2012 von Amazon Customer

versus
234 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein lang ersehnter Wunsch hat sich erfüllt (aber leider nicht endgültig)
Motivation

Lange habe ich auf so ein Android-Tablet (und speziell das Infinity) gewartet. Aber bereits vorweg: es hat sich gelohnt.
Mein persönlicher Workflow hat sich zwischenzeitlich nämlich ein wenig weg von Note-/Netbooks, hin zu Android-basierten Geräten entwickelt. Hauptgründe: sofort verfügbar ohne lange...
Veröffentlicht am 10. Juli 2012 von Mario Schlesinger


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156 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Tablet (Netbook) das es aktuell zu kaufen gibt!!!, 23. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach wirklich langem Zögern, lesen von vielen Rezensionen respektive Testberichten, habe ich mich entschlossen, das Asus Transformer Pad TF700T zu kaufen. Ein wichtiger Kaufentscheid war auch, dass es ein Full-HD-Tablet im 16:10 Format (1920:1200 und nicht 1920:1080) ist. Das Resümee einmal vorab: Ich habe wirklich viel von diesem Tablet erwartet - man kann den Kauf bei dem aktuellen Preis auch nicht wirklich als 'Schnäppchen' bezeichnen - aber meine Erwartungen sind bei weitem übertroffen worden.

Wie üblich bei Amazon, Tablet bestellt (oder was auch immer) und nach spätestens zwei Tagen hält man das 'gute Stück' in den Händen. Von außen macht das Tablet einen exorbitanten Eindruck, Optik und Haptik sind fantastisch, es liegt einfach sehr gut in den Händen. Die in einigen Rezensionen erwähnten 'scharfen Kanten', kann ich leider oder besser zum Glück nicht ertasten. Das Grau, das eigentlich eher ein Lila ist gefällt mir persönlich sehr gut, ist aber Geschmacksache, man kann das Tablet ja auch noch in der Farbe Gold ordern. Das Tablet ist mit seinen 8,5 mm Höhe das aktuell schlankste 10 Zoll Tablet das man erwerben kann und auch dieser Faktor trägt merklich zu der sehr guten Optik bei.

Das Tablet ist schnell eingerichtet, die Anbindung an das WLAN funktioniert einwandfrei und wer bereits einen Google-Account besitzt kann auch gleich im Google-Play-Store stöbern und ein paar brauchbare Apps herunterladen.

Jetzt aber zu den wirklich wichtigen Dingen. Das Display, einfach unbeschreiblich, derart klare und leuchtende Farben. Buchstaben werden messerscharf angezeigt, man möchte das Tablet gar nicht mehr aus der Hand legen. Selbst das höher auflösende iPad3 von Apple ist nicht so leuchtstark (wird auch in einigen Testberichten bestätigt). Schöner Nebeneffekt: Im Play-Store kostenlos die Amazon-Kindle-App herunterladen und schon hat man auch einen tollen E-Book-Reader.

Das angebliche 'Ruckeln' von dem hier einige gesprochen haben, kann ich nicht nachvollziehen. Alles läuft einwandfrei, schnell und ohne Probleme. Die Bedienung funktioniert einwandfrei und intuitiv.

Verbindet man das Tablet mit dem Dock, hat man im Handumdrehen ein vollwertiges Netbook. Die Tastatur ist am Anfang vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig, da geringfügig kleiner, aber nach kurzer Zeit lässt es sich damit doch sehr komfortabel schreiben und bei größeren Texten auf jeden Fall dem Touch-Screen um Längen überlegen. An dieser Stelle sollte man auch einmal die Spracheingabe erwähnen, die einwandfrei funktioniert und die Google-Suche sehr stark vereinfacht und beschleunigt.

Nun zu einem wirklichen 'Highlight' dieser Kombination, die Konnektivität. Wer die geschlossene Welt der Äpfel (ich besitze ein iPhone 4S) mit ihren 'hohen Stacheldrahtzäunen' und 'scharfen Wachhunden' kennt, wird hier einfach über alle Massen verwöhnt. Mikro-SDHC Anschluss im Tablet, SDHC Anschluss im Tastatur-Dock, Bluetooth, voller USB-Anschluss 2.0. Ich habe eine 2,5 Zoll externe Festplatte ohne zusätzlichen Stromanschluss mit dem Tastur-Dock verbunden ' wird sofort erkannt, einen Film im TS-Format ausgewählt und es lief, ohne Probleme, einfach so. Vor Jahren hatte ich bereits eine USB-Funk-Maus für mein Notebook erworben, also auch diese mit dem Tastatur-Dock verbunden und man glaubt es kaum ' funktioniert auch, einfach unglaublich. Das Tablet ist mit seinen 64 GB großen internen Speicher schon ein potenter Speichergigant unter den Tablets, aber mit den beiden zusätzlichen Möglichkeiten SDHC- respektive Micro-SDHC-Karten einzusetzen oder externe Festplatten zu verwenden, sind keine Speicherplatzprobleme für die Zukunft zu erwarten. Des Weiteren sollte hier nicht unerwähnt bleiben, dass man das Tablet über das Akku-Ladekabel auch einfach mit einem PC über USB-Anschluss verbinden kann und sofort können Daten problemlos bidirektional ausgetauscht werden.

Die 8-Mega-Pixel-Kamera auf der Rückseite macht sehr gute Fotos ' bitte hier keine Äpfel mit Birnen vergleichen, natürlich macht eine DSLR-Kamera, die mit Objektiv allein 700 € kostet, bessere Bilder. Die hier verbaute Kamera ist aber wirklich mehr als ausreichend, um mal schnell ein paar Schnappschüsse zu machen. Auch die installiert Frontkamera ist für Video-Telefonie völlig angemessen.

Mit dem installierten Android 4.0.3 (Ice Cream Sandwich) läuft alles völlig problemlos flüssig und intuitiv, aber Android 4.1 (Jelly Bean), für das ASUS bereits ein Update bestätigt hat, soll noch einige Verbesserungen bringen ' mal sehen.

Abschließend ein paar 'Kritikpunkte', die aber wirklich nur 'Jammern auf sehr hohem Niveau' darstellen. Die Schalter für Ein-Aus und Lautstärke könnten ein wenig wertiger sein und nicht so stark 'wackeln'. Ein Tablet, das in dieser Liga spielt, sollte eine 3G oder 4G Option offerieren. Für mich persönlich ist dies im Moment kein wirklicher Kritikpunkt, könnte aber für manch anderen eine Kaufentscheidung darstellen. Das extrem stark spiegelnde Display, immer wieder thematisiert, aber nicht nur bei ASUS.

Also, es ist noch 'Luft nach oben', aber wirklich nur einen Spalt und nicht wie bei vergleichbaren Tablets gleich ein ganzes 'Scheunentor'. Würde die maximale Punktzahl zehn betragen, so würde ich eine Neun vergeben, so aber volle fünf Punkte.

Update 09.08.2012:

Ich habe das Tablet nun schon seit einigen Wochen und wollte daher noch ein paar Anmerkungen bezüglich der Tastatur des TF700T hinzufügen.

Erst einmal möchte ich aber vorausschicken, dass ich an meinen bisherigen Ausführungen nichts revidieren muss und ich weiterhin der festen Überzeugung bin, dass das Asus Transformer Pad TF700T das beste augenblicklich zur Verfügung stehendende Tablet im Markt ist ' auch wenn die Gemeinde der Apfel-Freunde dies nicht verstehen wird.

Nun aber zu der Tastatur. Viele werden sich vielleicht sagen, dass sie auf die Tastatur verzichten können und so für das Pad nur ca. 600 € zahlen und rund 140 € sparen. Ich kann hier nur eins sagen, der Preis für die Tastatur ist absolut gerechtfertigt. Neben einem zusätzlichen SDHC-Speicherplatz (SDHX scheint nicht zu funktionieren ' leider, vielleicht gibt es ja demnächst ein entsprechendes Firmware-Update), dem zusätzlichen Akku und dem USB-Anschluss (besonders den USB-Anschluss möchte ich in keinem Fall missen) bietet diese Tastatur noch eine Menge mehr.

Erst einmal ist eine echte Tastatur der virtuellen Tastatur auf dem Touch-Screen bei Texteingaben um Längen überlegen und diese Tastatur funktioniert ' nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ' einwandfrei, auch wenn hier in einigen Rezensionen das Gegenteil behauptet wird. Ich persönlich schreibe mit zehn Fingern und glaube dies wirklich beurteilen zu können.

Kommen wir aber nun zu dem Highlight dieser Tastatur. Asus hat auf dieser Tastatur alle wichtigen Funktionstasten (z. B. Home, zurück, Bluetooth an/aus, WLAN an/aus, Einstellungen, Menü, Lautstärke, Bildschirmhelligkeit, Standby-Mode, Suchen, und viele mehr) verbaut. Dadurch kann man fast alle Apps sehr komfortabel über die Tastatur steuern, was die Arbeit mit dem Pad stark beschleunigt. Die komplette Liste der Funktionstaten kann man sehr schnell im Netz finden, z. B. bei Google mit der Eingabe 'asus infinity maual filetype:pdf'.

Abschließend kann ich also wirklich jedem, der sich für dieses Tablet interessiert, nur empfehlen, die Kombination aus Tablet und Tastatur zu erwerben. Schöner Nebeneffekt, durch die Tastatur besitzt man sofort auch einen effektiven Bildschirmschutz für das Tablet für den Transport.
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234 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein lang ersehnter Wunsch hat sich erfüllt (aber leider nicht endgültig), 10. Juli 2012
Von 
Mario Schlesinger "SchlesiM" (Mering (b. Augsburg)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Motivation

Lange habe ich auf so ein Android-Tablet (und speziell das Infinity) gewartet. Aber bereits vorweg: es hat sich gelohnt.
Mein persönlicher Workflow hat sich zwischenzeitlich nämlich ein wenig weg von Note-/Netbooks, hin zu Android-basierten Geräten entwickelt. Hauptgründe: sofort verfügbar ohne lange Einschalt-/Bootzeiten, offene Plattform mit flexiblen Schnittstellen (z.B. zum freien Zugriff auf USB-Geräte und SD-Cards), lange Betriebszeiten pro Akkuladung (z.B. zum Einsatz an langen Bürotagen), jederzeit schneller Zugriff auf Internet und verschiedenste Dokumente, als mobiler Informations- und Ideenspeicher im privaten und beruflichen Umfeld (hier mittlerweile v.a. stark gestützt durch "Evernote"). Praktisch erscheint das Asus dabei v.a. durch das Dock. 64GB Speicherkapazität sind für mich zur Ablage von Dokumenten und Fotos sehr sinnvoll, und keineswegs oversized (mein Tablet soll unterwegs z.T. auch als Picture-Tank dienen). Was mir bislang fehlte, war ein Android-Tablet mit adäquater Auflösung (die auch bei 10 Zoll je nach Einsatzzweck durchaus einen gewaltigen Unterschied macht). Das Acer A700 kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage (Form/Gewicht, keine Tastatur, Probleme mit Stabilität und Performance). Andere Ansätze, wie das angekündigte Microsoft Surface Tablet, sehen nur auf den ersten Blick geeignet aus (ich kann mir z.B. nicht vorstellen, wie man das Surface vernünftig bedienen soll, wenn man es mit seiner flexiblen Tastatur und den problematischen Schwerpunkt-Verhältnissen auf den Schoss legen will). Das Asus Infinity bietet zumindest auf dem Papier alles. Ob sich das in der Praxis bestätigt, soll im Folgenden erläutert werden.

Gehäuse und Verarbeitung

Echte Probleme mit Verarbeitung sind nicht feststellbar: das Gehäuse wirkt massiv (kein Knarzen der Umrandung, gute Spaltmasse mit bündigem Abschluss). Weil beim Asus z.T. ganz spezielle Verarbeitungsschwächen diskutiert werden, habe ich mir insbesondere den Displayrand genauer angesehen: hier weicht das Mass tatsächlich an zwei Stellen (in der Nähe der Tasten für Ein/Aus und Lautstärke) ganz leicht ab, d.h. der schwarze Kunststoffrand ragt hier etwas weiter heraus. Aber wirklich so minimal, dass mir das im Leben nie aufgefallen wäre (zudem hier auch bei Druck keine Geräusche entstehen oder irgendetwas nachgibt, geschweige denn Staub durch Lücken eindringe könnte).
Alles in allem wirken Tablet und Dock bzgl. Qualität und Haptik sehr edel und solide (auch wenn m.E. Apple hier immer noch Maßstäbe setzt). Einzig die Taster zum Ein-/Ausschalten und Einstellen der Lautstärke wirken auf mich ein wenig billig, weil hier ein satter Druckpunkt fehlt (man fühlt nicht so schön, ob man tatsächlich schon gedrückt hat). Die Gehäuseform des Tablets ist m.E. ein wenig scharfkantig ausgefallen, d.h. es ist im Randbereich nicht unbedingt ein Handschmeichler (ist allerdings wirklich "Klagen auf sehr hohem Niveau").
Ich habe die "Gold"-Variante gewählt. Das Gehäuse ist dabei eher kupfer-/champagnerfarben, als Gold (sieht sehr edel aus, wobei die Geschmäcker natürlich verschieden sind). Aber: diese Farbe ist deutlich weniger anfällig für Fingerabdrücke als die graue Variante (die ja zudem eher metallic-lila ist).
Das Dock trägt einen Aufkleber mit der Bezeichnung "Eee Pad TF201 Mobile Dock", scheint also baugleich mit demjenigen des Prime zu sein. Von den z.T. berichteten Farbabweichungen zwischen Dock und Tablet konnte ich bei meiner Gold-Version allerdings nichts erkennen (wobei die Farbe hier evtl. auch nicht so problematisch ist, wie "lila"). Ich finde, bei der goldenen Version sieht die Kombination von Kunststoff-Streifen und strukturierter Metallrückseite sehr gefällig, und trotz Plastik-Anteil stimmig aus.
Anfangs tat ich mir ein wenig schwer damit, die Kombi von Tablet & Dock aufzuklappen, weil hier nirgends ein Eingriff oder kleine Lasche vorgesehen ist. Es genügt nicht, nur den Deckel anzuheben, weil sich das Dock dann mit anhebt, d.h. hier muss sich erst eine bestimmte Fingertechnik zum Aufklappen und Festhalten entwickeln. Dafür schliesst die Kombi sehr satt (wenn auch nicht an den Rändern bündig). Zumindest bislang ist die Halterung für das Tablet so stabil, dass der Touchscreen auch im Dock ohne viel Gewackel, oder Gefahr des Umwerfens bedient werden kann.

Display

Das Display weist bei mir keine sichtbaren Lichthöfe, Pixelfehler oder eingeschlossene Schmutzpartikel auf (wäre für mich ein Grund zur sofortigen Rückgabe). Der Touchscreen ist angenehm berührungsempfindlich (hier von "Druckempfindlichkeit" zu sprechen verbietet sich bei einem kapazativen Display von selbst), und reagiert manchmal schon, wenn man mit dem Finger noch knapp über dem Glas schwebt (dies scheint bei anderen Geräten wie dem Acer A700 spürbar anders zu sein). Beim Infinity kommt Cornings "Gorilla Glas 2" zum Einsatz, das sehr bruch- und kratzfest sein soll. Dabei aber angeblich 20% dünner als sein Vorgänger, was dazu führt, dass es evtl. leicht flexibel erscheint. Dies fördert aber letztendlich die Stabilität ("was nachgibt, bricht weniger leicht"), und stellt bei normaler Bedienung absolut kein Problem dar (es handelt sich schließlich um einen Touch-, und keinen "Press-like-hell"-Screen).
Die Farbdarstellung ist erfreulich neutral (für mich als Hobby-Fotograf sehr wichtig). Der Schwarzwert ist natürlich nicht so beeindruckend, wie beim OLED-Display meines Samsung Galaxy S+ (das dafür Farben übertrieben intensiv zeichnet). Die Auflösung ist eine Wucht, und leistet genau das, worauf ich bei Android so lange gewartet habe. Trotzdem erreicht die Darstellung noch nicht die Qualität eines iPad3 (dessen "Ökosystem" für meine praktischen Anforderungen allerdings denkbar ungeeignet ist). Der Blickwinkel-Bereich ist so groß, dass z.B. auch mehrere Personen gleichzeitig angenehm Fotos betrachten können. Vor allem, weil Fotos auf diesem Gerät ein wahrer Genuß sind. Allerdings ist mir aufgefallen, dass diese auf meinem bislang bevorzugten Bildbetrachter (QuickPic) erst mit leichter Verzögerung nachgeschärft werden, was z.B. bei dem von Asus mitgelieferten Programm (MyNet) nicht der Fall ist.
Den Einstellbereich der Bildschirmhelligkeit finde ich optimal. Angenehmes Surfen ist damit sowohl Abends im Bett, als auch bei Sonne draußen auf der Terrasse möglich. Der "Zusatzboost" im IPS+-Modus hilft hier auf alle Fälle, kostet aber auch Strom. Weniger gut gefällt mir allerdings der Modus zur automatischen Helligkeitsregelung, weil das Display hier für meinen Geschmack stets zu dunkel reguliert wird. Es wäre besser, wenn man hier den Wert für die Grundhelligkeit flexibel anpassen könnte. Statt dessen setze ich daher nun eine App zum schnellem Umschalten per Tastendruck ein (Brightness Level).

Tastatur(en)

Die Asus Touchscreen-Tastatur finde ich zu groß (nimmt zu viel Platz ein) und zu umständlich. Ich bevorzuge "SwiftKey X Tablet", wobei hier allerdings noch ein Problem mit dem Dock besteht, weil dieses dann nicht mehr mit deutschem Tasten-Layout läuft. Fairerweise weist Asus mit einer Meldung auf mögliche Probleme hin, sobald man das Tablet ins Dock einsetzt, und nicht die originale Asus Tastatur eingestellt ist. Wenn dieser Umstand aber schon so schön erkannt wird, wäre es m.E. wesentlich sinnvoller, hier auf Wunsch eine automatische Umschaltung zu integrieren, solange die Dock-Tastatur im Einsatz ist (es gibt hier zwar bereits Workarounds, die erfordern allerdings Root-Rechte). Die Tastatur des Docks finde ich hervorragend: optimaler Kompromiss zwischen Größe und Bedienbarkeit, gut arrangierte Tasten für Standard-Funktionen, gemessen an den technischen Bedingungen sehr schönes Druckgefühl. Es lohnt sich allerdings, im Internet mal nach Tastatur-Kürzeln für die Asus Tastatur zu suchen, weil hier einige praktische Shortcuts zu finden sind, die einem ansonsten verborgen bleiben. Schade, dass Asus hier keine vollständige Kurzdoku in digitaler oder Papier-Form mitliefert.

GPS und WLAN

Den GPS-Empfang (für mich als Geocacher durchaus von Bedeutung) habe ich im direkten Vergleich mit meinem Samsung Galaxy S+ und einem Garmin Oregon 450 getestet: schnelles Fixing, Anzahl erkannter Satelliten und Genauigkeit der Standortermittlung deutlich besser als beim Samsung, sogar fast auf Garmin-Niveau (allerdings stärker schwankend). Perfekt.
Der erhoffte Nutzen des im Vergleich zum Asus Prime neu verbauten Kunststoff-Streifens (der übrigens schön bündig mit dem Gehäuse abschließt) stellt sich tatsächlich ein: GPS- und WLAN-Empfang bewegen sich auf vernünftigem Niveau (hier gab es beim Prime noch vielfach bestätigte Probleme). Der Vergleich mit meinem Samsung Galaxy S+ an verschiedenen WLAN-Routern und bei unterschiedlichen, räumlichen Situationen zeigt, dass das Asus durchwegs eine um ein paar dBM bessere Empfangsleistung hat (gemessen mit "Wifi Analyzer").
Dass dem Infinity ein eigenes 3G/LTE-Modul fehlt, finde ich nicht störend: Tethering in Verbindung mit meinem Samsung funktioniert hervorragend. Wenn man das Handy dabei via USB ans Dock anschliesst, ist auch der erhöhte Stromverbrauch gut zu verschmerzen (das Asus hat ja genügend Saft an Bord). Wahlweise kann man hier auch einen mobilen Hotspot verwenden. Für mich liegt der einzige Nachteil einer solchen Lösung darin, dass ich auf dem Tablet den "WhatsApp"-Messenger nicht einsetzen kann (weil hierfür eine eigene Mobilfunk-Nummer zur Adressierung benötigt wird).
Auffällig ist: obwohl ich in den Asus-Benutzereinstellungen die Option gewählt habe, dass das Netzwerk im Schlafmodus getrennt werden soll, und in den erweiterte WLAN-Einstellungen, dass WLAN im Standby niemals aktiviert bleiben soll, empfängt mein Infinity trotzdem auch bei ausgeschaltetem Bildschirm fröhlich Mails. Ich hätte hier eigentlich erwartet, dass das WLAN in diesem Zustand komplett deaktiviert wird. Das mithilfe des Tools "Llama" zu steuern, habe ich bislang leider auch noch nicht geschafft, weil sich dessen Verfahren zum Ein-/Ausschalten des WLAN anscheinend nicht mit den Asus-Tools vertragen.

Schnittstellen und Speichermedien

Von anderen Android-Geräten kenne ich diverse Probleme bei der Einbindung und Adressierung von externen Speichermedien, was z.T. daran liegt, dass der interne Speicher eine (kapazitätsmäßig getrennte) virtuelle SD-Card bereitstellt. Das ist beim Infinity zwar auch so, allerdings ohne Trennung der Gesamtkapazität. Zudem gibt es keinerlei Probleme mit zusätzlichen Medien. Ich kann gleichzeitig eine MicroSD (im Tablet), eine SD (im Dock), und eine externe Festplatte (2,5 Zoll ohne eigene Stromversorgung, NTFS-formatiert) einsetzen. Sehr gut finde ich dabei die seitens Asus zur Verfügung gestellte Möglichkeit, direkt aus dem Schnelleinstellungsdialog heraus über einen Dateimanager auf die Speichermedien zugreifen zu können (hier unterscheiden sich die Android- und Apple-Welt natürlich merklich). Sogar der Anschluss von Kameras via USB funktioniert, um direkt auf die Fotos zuzugreifen (auch, wenn das Dank SD-Card-Reader im Dock eigentlich nicht notwendig ist). Die Schnittstellen sind technisch sinnvoll ausgeführt, d.h. die MicroSD-/SD-Cards rasten sauber ein, und stehen danach auch nicht unnötig vor, so dass keine Verlustgefahr besteht (das ist bei anderen Tablets z.T. problematischer). Schade nur, dass sich direkt am Tablet keine eigene (Micro-)USB-Schnittstelle befindet. So ist man zwingend auf das Dock, oder den separat erhältlichen Adapter ("Asus EP USB Erweiterung für EeePad TF101" - paßt auch beim Infinity) angewiesen. Für Kunden des Infinity ohne Dock ist dieser Adapter damit eigentlich Pflicht.

Multimedia

Das direkte Abspielen eines Films im MKV-Format direkt von USB-Stick (ebenfalls NTFS) funktioniert hervorragend (ich setze dabei den "BSPlayer" ein). Ebenso der Einsatz zur DLNA-Steuerung (in meinem Fall via "BubbleUPnP" zusammen mit Twonky-Server auf einem Windows 7 Rechner, einem Verstärker vom Typ Onkyo TX-NR609, und dem Bluray-Player Philips BDP-7600). Die gute Farbdarstellung und das hochauflösende Display machen Filme und Fotos zu einem echten Genuss. So macht Multimedia Spass!
Was mir allerdings auffällt: die maximale Lautstärke des Tablets fällt für meinen Geschmack recht gering aus. Das gilt sowohl die eingebauten Lautsprecher, als auch für angeschlossene Kopfhörer. Und damit auch für extern angeschlossene (Aktiv-)Boxen (daher empfehle ich hier b.B. zusätzlich den Einsatz eines kleinen Signalverstärkers wie z.B. "FiiO E6"). Was m.E. wirklich schlecht gelöst ist: Asus verbaut die Lautsprecher nur auf einer Seite (und m.E. auch ungünstig platziert). Je nach Haltung verdeckt man diese daher mit den Händen, oder verstärkt den Ton durch die hohle Hand. In jedem Fall hat man damit aber eine stetik schwankende Lautstärke. Schade ("Asus SonicMaster" kann man damit getrost als reinen Marketing-Gag abhaken).

Internet Browser

Performance und Bedienkonzept des vorinstallierten Browsers finde ich gut. Dabei gefällt mir v.a. die Möglichkeit, dass man die klassischen Menüs durch ein Steuerelement ersetzen kann, das erscheint, wenn man mit dem Finger vom Bildschirmrand her wischt. Trotzdem bin ich mittlerweile auf "Dolphin" umgestiegen, weil dieser Browser deutlich mehr Features bietet (v.a. Addons zur Integration von "Evernote", was mir sehr wichtig ist). Unabhängig vom eingesetzten Browser kann es (je nach Anbindung) bei Seiten mit viel Flash-Elementen allerdings einen kleinen Moment dauern, bis alles geladen, und erst danach ein ruckelfreies Scrollen möglich ist. Insgesamt empfinde ich die Bedienung aber trotzdem sehr "smooth". Besonders schön: Dank der hohen Auflösung kann man Seiteninhalte auch im Hochkant-Format noch ohne Zoomen gut lesen (ein echter Zugewinn gegenüber anderen Tablets).

Software

Für mich sehr positiv: Asus hat die Android-Umgebung nur minimal angepaßt (eigentlich v.a. den, zudem auch abschaltbaren, Asus-Schnelleinstellungsdialog). Statt dessen wurden nur ein paar sorgfältig ausgewählte Anwendungen vorinstalliert, die sich fast durchwegs als äußerst praktisch erwiesen haben. So hat sich bei mir z.B. "SuperNote" schnell als schöne Ergänzung (mit Anbindung an "Evernote") erwiesen. Es findet sich sogar eine Lösung zur Sicherung von Applikationen und (!) Daten, d.h. man kann auf die Einrichtung von Root-Rechten verzichten (was ansonsten z.B. zum Einsatz von "Titanium Backup" notwendig wäre). Auch der von Asus gelieferte Dateimanager ist recht hilfreich. Ich empfehle als leistungsfähigen Dateimanager trotzdem "Solid Explorer" (ein Traum, v.a. für diejenigen, die unter Windows "Total Commander" oder ähnliche Lösungen schätzen). Schön ist auch, dass Asus über den sog. WebStorage einen kleinen Cloud-Dienst anbietet, über den man Inhalte sichern und weitergeben kann (ich selbst setze hier aber lieber auf "Dropbox" als Quasi-Standard, künftig evtl. dann auch Goolge Drive). Sehr wichtig ist für mich der Einsatz von "Evernote", wobei mir hier beim Infinity sehr entgegen kommt, dass die Kamera b.B. von einem LED-Blitz unterstützt wird. Damit kann man auch bei schwierigen Lichtverhältnissen sehr brauchbare Foto-Dokumentationen anlegen. Das mitgelieferte "Polaris Office" ist zwar ganz annehmbar, allerdings bevorzuge ich hier "Smart Office Plus" (mehr Features und bessere Darstellungs-Treue). Für Medien (auch in einer DLNA-Umgebung) bietet Asus eine App namens "MyNet", die recht gut funktioniert. Für einfachere Zwecke ist man damit schon ganz gut gerüstet. Ich ziehe hier allerdings dann doch "BubbleUPnP" vor. Im Bereich Bildbetrachtung favorisiere ich QuickPic, das auf dem Infinity einwandfrei und performant funktioniert.

Betrieb

Echte Performance-Einbrüche, Lagging o.ä., wie sie von anderen Tablets berichtet wurden, kann ich im laufenden Betrieb nicht bemängeln. Es kann zwar durchaus mal dazu kommen (z.B. wenn gerade neue Apps installiert werden, oder eine Internet-Seite noch nicht vollständig geladen ist). Wirklich störend oder gar dramatisch (wie z.B. anscheinend beim Acer A700) ist das aber niemals. Trotzdem muss man schon zugeben, dass die Flüssigkeit eines iPad3 nicht ganz erreicht wird. Die Werte diverser Benchmarks spare ich mir hier, denn zum einen können diese leicht ergoogelt werden, zum anderen sind solche Tests immer synthetisch. Für mich zählt, was ich im Betrieb tatsächlich fühle - und das ist beim Infinity m.E. hervorragend.
Je nach Einsatzszenario wird das Tabelt durchaus auch mal etwas wärmer - aber niemals über ein akzeptables Maß hinaus (geschweige denn besorgniserregend heiß). Auch wenn rechenintensive Apps laufen. In diesem Zusammenhang muß man sagen, dass manche Spiele auf diesem Tablet wirklich beeindruckend aussehen (z.B. Riptide oder Shadowgun) - auch wenn das für mich nicht den Haupteinsatzzweck eines solchen Geräts darstellt. Abstürze oder Freezes konnte ich bei meinen bisherigen Tests auch noch nicht beobachten.

Hülle(n)

Bei einem mobilen Gerät ist mir ein adäquater Schutz sehr wichtig. Dabei halte ich nicht viel von Hüllen, in denen das Tablet zu fest eingebaut werden muss. Vor allem, da ich das Infinity je nach Situation wechselweise mit oder ohne Dock einsetzen möchte. Optimal für meine Zwecke ist daher die Kombination einer etwas größeren Hülle (für Dock und Tablet) mit einer leichten Variante (nur für das Tablet). Hervorragend passend: "Netbook-Hülle Nylon braun 7-10,2" und "Business Hülle für Galaxy Tab 10.1 von Adore June". Die kleine Stoffhülle schützt das Tablet solo ausreichend (und sieht m.E. schick aus). In die etwas größere Neopren-Hülle passen Dock, Tablet und die Stoffhülle. Und zwar sowohl, wenn das Tablet im Dock steckt (Stoffhülle dann separat), als auch mit separatem Dock, wenn das Tablet in der Stoffhülle steckt (und genau so einfach auf das Dock gelegt wird). Für mich die perfekte Flexibilität.

Fazit

Über 700 Euro erscheinen für ein Android-Tablet auf den ersten Blick relativ viel. Aber: man erhält mit diesem Gerät ein üppiges und recht vollständiges Package, das einen breiten Anwendungsbereich abdeckt. Zudem befinden sich immerhin 64GB an Bord. Und wenn man andere Geräte um weitere Akku-Kapazität, Docks/Halterungen und zusätzliche Schnittstellen ausbaut, landet man schnell bei einem vergleichbaren Preis - hat dann allerdings einen Zoo an Einzelkomponenten herumfliegen.
Stellt sich die Frage: ist das Infinity das Gesamtkonzept, auf das ich gewartet habe? Die Antwort lautet ganz eindeutig: ja. Mit wenigen Änderungen (z.B. beidseitige Lautsprecher, zusätzlicher USB-Port direkt am Tablet, Eingriff zum Aufklappen) wäre das Gesamtkonzept perfekt. Trotzdem gebe ich die volle Punktzahl (auch, weil es m.E. tatsächlich keine echte Alternative zu diesem Gerät gibt).

*** Ergänzung (nach einer weiteren Woche mit dem Infinity): ***

Nochmals zum Thema "Schnittstellen und Dock": mittlerweile hat sich mein Problem mit "SwiftKey X Tablet" und dem englischen Tastatur-Layout beim Dock gelöst: ich Blindfuchs hatte eine Option übersehen, mit der man bei dieser App das Layout von externen Tastaturen explizit umstellen kann. Damit läuft es jetzt problemlos, und es werden nun sogar die Wortvorschläge auch beim Einsatz des Docks angezeigt.

Für's Surfen hat sich bei mir mittlerweile der "Boat Browser" als beste Lösung herauskristallisiert, weil der sich (in der aktuellsten Version mit seitlich einblendbarem Menü und im Vollbildmodus) optimal für die verfügbare Darstellungsfläche des Infinity konfigurieren läßt.

Zwischenzeitlich hatte ich auch eine Funk-Maus (Logitech M305) am Dock erfolgreich im Einsatz. Und habe getestet, ob ich meine DSLR (Nikon D90) über das Infinity (via USB und mithilfe von "DslrDashboard") steuern kann (z.B für Makro- und HDR-Aufnahmen). Läuft ebenfalls prima (inkl. LiveView-Anzeige und direkter Übernahme der Fotos). Zur Anzeige und Bearbeitung der RAW-Dateien meiner DSLR kommen "RAW Vision" und "Photo Mate" zum Einsatz: aufgrund ausreichender Peformance und hoher Auflösung ein echter Genuss. Was ebenfalls funktioniert hat: Anschluss meines GPS-Geräts (Garmin Oregon 450) via USB, um z.B. neue Daten (Geocaches) darauf zu übertragen (z.B. mithilfe von "Locus" oder "c:geo").

Das Tablet befindet sich bei mir i.d.R. auch beim Transport nicht im Dock. Grund: im eingedockten Zustand wird das Tablet von diesem automatisch geladen. Das führt dann dazu, dass sich Dock und Tablet gemeinsam entleeren, wenn sie längere Zeit so liegen bleiben, ohne aufgeladen zu werden (hier wäre eine manuelle Steuerung des Ladeverhaltens hilfreich). Für mich macht es daher mehr Sinn, wenn das Dock voll bleibt, um b.B. kurzfristig auf dessen Reserve-Strom zugreifen zu können. Insofern hat sich meine Kombi aus den beiden Hüllen (s.o.) also doppelt gelohnt.

Was ich mittlerweile zusätzlich einsetze, ist "Juice Defender (Ultimate)". Damit kann man den Akkuverbrauch (v.a. im ausgeschalteten Zustand und über Nacht) nochmals spürbar verbessern. Es gibt dabei nur (manchmal) ein kleines Problem mit der Anzeige des WLAN-Smybols in der Statusleiste, wenn WLAN beim Einschalten des Bildschirms wieder reaktiviert wird (hat aber offensichtlich keine negativen, funktionalen Auswirkungen).

Mit dem letzten Firmware-Update (Build-Nr. IML74K.WW_epad-9.4.5.22) vom 13.7.2012 (diesmal hat Freitag der 13. eher Glück gebracht) wurde u.a. das Lautstärke-Problem verbessert (jetzt sehr annehmbar, wenn auch noch nicht optimal). Schön, dass Asus so schnell mit Produktfixes reagiert.

Meine Begeisterung über dieses Tablet wächst zusehens (ist für mich einfach ein wirklich gutes, sehr universelles Werkzeug).

*** nochmalige Ergänzung aus gegebenem Anlaß: ***

Mittlerweile existiert bereits ein weiteres Update (Build-Nr. endet auf ".26"), mit dem Asus ein paar Fixes und Erweiterungen integriert hat (u.a. Chrome Browser, bessere Unterstützung von 64GB SD-Cards). Guter Support. Aber leider haben sich zwischenzeitlich auch Auffälligkeiten gezeigt, die ich nicht so gut finde: zum einen stürzen sowohl Google Mail, als auch Asus Mail häufiger mal ab (Rückfall auf Homescreen beim Öffnen von Mails). Zum anderen bemerke ich ein Knarzen am linken Gehäuserand, also genau dort, wo man das Tablet (als Rechthsänder) immer hält. War anfangs definitiv nicht so. Liegt daran, dass das Display-Glas sich leicht nach unten drücken läßt, und dabei dieses Geräusch verursacht (scheint dabei innen irgendwie kurz "kleben" zu bleiben). Nicht unbedingt eine Katastrophe, aber trotzdem störend - gerade bei so einem Gerät, bei dem die Haptik ja eine wichtige Rolle spielt. Und anscheinend kein Einzelfall. Im Gegenteil: wie bereits beim TF201/Prime scheint fast jedes Exemplar früher oder später davon betroffen zu sein. Ich hoffe nur, das wird nicht schlimmer.

Das trübt meine Begeisterung ein wenig, und wäre durch eine etwas solidere Konstruktion zu vermeiden gewesen. Daher ziehe ich einen Wertungsstern ab, weil das Produkt damit einfach nicht mehr ganz so "perfekt" ist.

*** weitere Ergänzung nach 2,5 Monaten Benutzung ***

Leistungsmäßig (Display, Geschwindigkeit, Schnittstellen, Zuverlässigkeit bzgl. Software und Betriebssystem) bin ich immer noch überzeugt. ABER: die störenden Geräusche am Displayrand sind mittlerweile schlimmer geworden (das Display löst sich innen definitiv irgendwie ab, was bereits bei leichtem Druck "klebrig" klingt und auch zu spüren ist). Mittlerweile habe ich mir sogar angewöhnt, das Tablet auf eine bestimmte Art und Weise zu halten, um dieses Geräusch (und eine mögliche Verschlimmerung) zu vermeiden. Für ein Gerät dieser Preisklasse m.E. nicht akzeptabel. Diese Problem ist bei Weitem kein Einzelfall. Daher bitte ich von Kommentaren wie "tausche doch einfach um" etc. abzusehen: es scheint Exemplare zu geben, wo dieser und andere Mängel (z.B. Lichthöfe, Pixelfehler) deutlich schlimmer ausfallen. Ich habe keine Lust, hier solange das Gerät zu tauschen, bis ein mängelfreies auf dem Tisch liegt. Außerdem: anfangs WAR auch mein Gerät 100% in Ordnung. Probleme stellen sich mitunter erst nach einiger Zeit ein (wobei ich mit meiner Hardware SEHR sorgfältig umgehe).

Noch schlinmmer allerdings: zwischenzeitlich hört man immer mehr von gerissenen Display-Gläsern. Enstanden z.T. beim schlichten Anheben, mitunter auch in Kombination mit dem Dock (das Gelenk geht durchaus auch etwas streng, weil das Display ja auch stabil halten soll). Ursache dafür können m.E. nur Fertigungsmängel sein (Verspannungen bei der Montage oder punktuelle Drucklasten aus der inneren Gehäusekonstruktion). Reaktion von Asus bei Rissen nach wenigen Tagen (z.B. sogar nur Stunden!) Einsatz: keine Garantie oder Gewährleistung. Ich werte daher um einen weiteren Punkt ab. Grund: ich tragen mittlerweile ein 700 Euro teures Stück Hardware mit mir rum, das v.a. für den mobilen Einsatz gedacht ist. Bei dem ich aber permanent Angst haben muss, dass es ohne eigenes Verschulden und bei adäquater Behandlung kaputt geht, und ich vom Hersteller dann "im Regen stehen gelassen" werde. Und das möglicherweise GERADE beim Einsatz des Docks, das m.E. ja auch dem Schutz des Tablets beim Transport dienen sollte. Das entspricht absolut nicht meiner Erwartungshaltung an so ein Gerät (und an den Hersteller).

*** weitere Ergänzung nach 4,5 Monaten Benutzung ***

Weihnachten steht vor der Tür (vielleicht überlegt deswegen der eine oder andere ja gerade), und mittlerweile nutze ich das Tablet ja schon eine ganze Weile (und das fast täglich). Daher nochmal ein kleines Update.

Für den mobilen Einsatz hat das Infinity mein altes Notebook vollständig abgelöst, ohne dass ich dabei etwas vermisse (hängt natürlich vom Einsatzzweck ab).
Weitere Mängel sind bei mir nicht mehr aufgetreten, das Knarzen ist nicht schlimmer geworden, und mein Vertrauen in das Ding ist wieder gewachsen. Alle Firmware-Updates haben bislang problemlos funktioniert. Asus leistet hier m.E. eine sehr solide Produktpflege. In diversen Foren kursieren Diskussionen über die zu geringe Performance des Infinity. Kann ich so aber nicht bestätigen: bei mir läuft alles ausreichend flüssig. Vielleicht nicht gerade butterweich, aber in jedem Fall absolut akzeptabel. Ich schätze mein Asus tatsächlich von Woche zu Woche mehr, so dass ich meine ursprünglichen Bedenken ein wenig zurücknehmen möchte, und wieder einen Wertungspunkt 'drauflege. Zudem konnte ich auf dem Markt bis dato noch keine echte Alternative zum Infinity identifizieren. Besonders angetan bin ich auch von der Akkulaufzeit (ich lade i.d.R. nur alle paar Tage auf, solange nicht gespielt wurde). Besser wäre es, wenn der verbaute Hauptspeicher etwas schneller wäre (und dann am liebsten gleich 2GB davon). Dafür schätze ich aber die 64GB internen Speicher umso mehr.

*** finales Update ***

Leider musste ich mich von meinem Infinity letztendlich doch trennen. Wenn man mal mehr als die Hälfte der 64MB Speicherkapazität belegt hat, und zudem die neueste (!) Firmware-Version verwendet (was ja eigentlich sinnvoll ist), dann kommt der größte Nachteil dieses Tabelts voll zur Geltung: das Ding wird bei vielen Aktionen und Apps dermaßen langsam, dass man z.T. nicht mehr wirklich ordentlich damit arbeiten kann. Ich habe mich dabei ertappt, für einige Anwendungen immer öfter lieber mein Handy (S4) zu verwenden, als das Tablet. Grund ist der grottenschlechte, extrem langsame Speicher, den Asus in diesem Modell verbaut hat. Der führt das Gesamtkonzept ad absurdum. Zumindest für Power-User (und nur solche sind vermutlich bereit, soviel Geld in ein High-End-Android-Tablet zu investieren). Daher auch Abwertung auf 2 Punkte.
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87 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Asus liefert sein Meisterstück ab..., 3. Juli 2012
Bevor ich zum Infinity etwas schreibe, muss ich kurz ausholen.

Ich habe wie viele andere vor ca. einem halben Jahr gespannt das Transformer Prime erwartet. Aber letztendlich konnte ich mich aufgrund der vielen Probleme hinsichtlich Wlan- und GPS-Empfang nicht durchringen es zu bestellen. Meine Kaufentscheidung fiel später zugunsten des neuen iPad (3) aus. Ich muss dazu sagen, ich benutze schon seit ca. 6 Jahren einen iPod (ja, sowas gibts noch ;D) und komme trotz vieler negativer Meinungen doch mit iTunes und dem damit verbundenen "Synchronisationszwang" von Apple ganz gut klar. Die Musikverwaltung gefällt mir recht gut! Aber das geschlossene System von Apple in Verbindung mit dem iPad empfand ich als totalen Reinfall. Es gibt zwar für alles einen Adapter (USB-, SD-Card-Adapter usw.), aber Daten (Bilder, Dateien) extern abzulegen oder überhaupt umzustrukturieren/zu verwalten intern geht nicht. Es gibt zwar viele Tipps und Tricks mit Apps, die versuchen alternative Lösungen zu bieten, aber für mich war das Gerät absolut nicht arbeitstauglich. Da ich also kein Spielzeug oder Lifestyle-Gerät wollte, ging es schnell wieder zurück.

Ich entschloss mich auf das Infinity zu warten und hatte Glück eines der ersten am 28.06. bestellen zu können (leider nicht hier ;) ), bevor sie schnell ausverkauft waren.
Beim Auspacken fiel mir schon auf, dass das "grau" eher einen lila-Stich hat. Ist ehrlich gesagt nicht so mein Geschmack. Die Verarbeitung ist absolute Oberklasse! Nichts knarzt, wackelt oder fühlt sich billig an. Im Gegenteil, es fühlt sich an wie aus einem metallischen Guss und besonders das Scharnier ist SEHR stabil. Selbst das Dock ist aus Metall. Der im Vergleich zum Prime hinzugekommene Plastikstreifen hinten oben über den konzentrischen Kreisen (für besseren Wlan & GPS Empfang) fügt sich wunderbar ins Gesamtbild ein.

Ersteinmal hab ich das Infinity komplett mit Dock geladen. Was mir im späteren Verlauf sehr gut gefallen hat, ist das Zusammenspiel zwischen Dock-Akku und Tablet-Akku. Sobald man unterwegs z.B. das Tablet lange benutzt hat und keine Steckdose zur Verfügung hat, kann man es ins Dock stecken, beiseite legen und warten bis der Akku vom Dock das Tablet wieder aufgeladen hat oder man benutzt Tablet mit Dock und kann verfolgen, wie das Dock das Tablet lädt. Klasse Idee. Sowohl Tablet als auch Dock besitzen eine LED, um den Ladestand zu signalisieren. Über die Akkuausdauer kann ich demnach schwer was sagen, weil ich bei Bedarf entscheide, was ich lade. Wenn ich das Dock nicht brauche lade ich es für den späteren Bedarfsfall. Grob gesagt, die Akkuausdauer ist mehr als ausreichend!!!

Nachdem ersten Start und der Anmeldung des Googlekonto, hab ich direkt den Wlan und GPS-Empfang getestet. Wlan funktioniert genauso gut, wie mein Laptop. D.h. die Signalstärke verringert sich ab 5m und durch zwei Räume um 1 bis max. 2 Balken von insgesamt vieren. Beim Starten der Navigations-App hatte ich direkt mehrere Satelliten und konnte mir ohne Verzögerung entsprechend Routen berechen und Simulieren lassen, wogegen ich mit meinem Smartphone im Haus gar keinen Satelliten bekomme! Außerdem ist es sehr praktisch, das Wetterwidget automatisch per GPS zu aktualisieren, wenn man viel unterwegs ist. So wird immer das Wetter angezeigt, wo man sich gerade befindet.
Fazit: Wlan und GPS funktioniert endlich einwandfrei! :)

Das erste was ich gemacht hatte war, meine externe Fetplatte per USB anzuschließen. Insgesamt hatte ich 57GB bestehend aus Musik(mp3s), 5 Jahre gesammelte Ordner mit Kamerafotos/Videos und ca. 15 Filme (1080p-Kopien einiger meiner Blurays im .avi-Format) aufs Infinity kopiert. Zum einen ging es sehr schnell und zum anderen konnte ich alles genauso händeln, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ordner verwalten genau wie am Laptop... :D!
Negativ zu erwähnen ist aber, dass mir die Gummiblende des USB-Anschlusses am Dock direkt abhanden gekommen ist, weil ich sie irgendwo hingelegt habe und vergessen hab. Naja, eigene Dummheit.

Zum IPS+ Panel des Infinity kann ich nur sagen...fantastisch. im Vergleich zum Prime hat es eine höhere Auflösung von 1900x1200 Pixel und demnach 224ppi. Einzelne Pixel konnte ich bei Nase-an-Bildschirm beim besten Willen nicht mehr ausmachen. Was mir besonders gut gefällt, ist die IPS+ Technlologie, die im Sonnenlicht eine gute Ablesbarkeit gewährleitet. Das iPad(3) war dagegen dunkler mit seinem IPS-Panel. Ebenfalls kommt das Infinity im Vergleich zum iPad(3) mit Gorilla Glas2 und einer 8MP-Kamera MIT Blitz daher.
Die avi.-Filme in 1080p brauchten ein, zwei Sekunden zum Laden, ließen sich aber dann unverzögert und ganz flüssig auf der Zeitachse hin- und herverschieben! So war es übrigens auch bei Musik, Bildern und sonstigen Dateien! Die Darstellung ist knackscharf!
Im Allgemeinen lässt sich das Asus butterweich bedienen. Inwiefern die 1,6GHz jetzt dazu beitragen, kann ich nicht sagen. Mir ist im Endeffekt egal, ob Quadcore oder Dualcore! Hauptsache es läuft flüssig!
Allerdings hatte ich in den 4 Tagen meiner bisherigen Testzeit einen Absturz des Tegra 3 Games Glowball. Ist aber zu verschmerzen ;)! Und ich habe mal zum Testen die Seite "Bauer.de" geladen, da diese flashlastige Seite schon beim Prime nicht flüssig lief. Beim Infinity hakt sie genauso!
Andere Flashinhalte lassen sich aber im Browser ohne Hakeln anschauen, z.B. verpasste TV-Sendungen kann man problemlos auf den entsprechenden Seiten schauen usw.

Zum Sound kann ich sagen, er ist super. Auch wenn wieder nur eine Seite auf der Rückseite diese Löcher hat, wo der Sound rauskommt (wie beim Prime), hat man bei normaler Benutzung ein gutes stereo Klangfeld. Ich hab auch mehrmals das Teil gedreht und mein Ohr ans Gehäuse gehalten, um mich zu vergewissern das es doch keine zwei Klangquellen gibt.

Das Dock hat wie beim Prime, eine sehr hochwertige Tastatur mit gut überlegten Funktionstasten.

Ums kurz zu machen, ASUS hat mit dem Infinity wirklich ALLES richtig gemacht!
Hier wird kein Tablet geboten, sondern ein vollwertiges Netbook, das optional auch als Tablet genutzt werden kann! Und wenn man mal überlegt, ein iPad(3)/64GB kostet ca. 800€ bei amazon und man bekommt im Vergleich hierzu viel weniger Technik und Funktionen/Möglichkeiten.

(Ergänzend muss ich noch erwähnen, dass ich das Infinity sehr oft ins Wlan-Netzwerk integriere (DNLA), um Dateien zwischen Smartphone, Laptop oder Bluray-Player hin- und herzuschieben oder einfach nur Abzuspielen. Besonders wenns schnell und unkompliziert gehen muss, ist das die perfekte Lösung. Die weiteren Eigenschaften vom Infinity will ich jetzt nicht noch aufführen, da ICS ja hier nicht extra beschrieben werden brauch.)

Wie gesagt, ASUS hat mit dem Infinity sein Meisterstück abgeliefert. Perfekt!
Ich kann auch gar keinen Stern Abzug geben oder sagen, ich will mir bei der Bewertung Luft nach oben lassen! Besser geht es momentan nicht.

Kompliment an ASUS! :)
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tablet ohne Kompromisse, 11. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Heute habe ich über die tadellos pünktliche Amazon-Express-Bestellung mein Asus Infinity Pad erhalten. Ich hatte mir einiges von diesem Subnotebook/Tablet erwartet. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen!

Optik/Design/Haptik (5/5)

An der Qualität des Infinity Pads und der mitgelieferten Docktastatur gibt es einfach nichts auszusetzen. Stabiles Aluminium, schick gebürstet, kein Knarzen, kratzfestes Gorilla-Glass 2.0 und eine überaus angenehme Haptik zeichnen das Gespann aus Tablet und Tastatur aus. Das wertige Keyboard hat einen angenehmen Tastenhub und ist auch für längeres Schreiben tadellos geeignet. Mit Funktionstasten am oberen Rand lassen sich die wichtigsten Systemfunktionen des Tablets direkt einstellen.

Display (5/5)

Wow! Was für ein Display! Das war meine erste Reaktion zum bereits von der Fachpresse vorab gelobten IPS+ Display, das im Asus Infinity zum Einsatz kommt. Die automatische Helligkeitseinstellung funktioniert prompt und butterweich, manuell kann man stufenlos regeln und zudem den IPS+ Modus einschalten, der die Verwendung des Tablets auch im Freien erlaubt. Im direkten Konkurrenzvergleich muss sich das Infinity lediglich dem iPad 3 (das ich von meiner Firma gestellt bekommen habe) knapp geschlagen geben. Allerdings kommt auch das iPad nicht an die knackscharfen Kontraste und die Helligkeit des Infinity ran. Der Fairness halber muss man auch noch anmerken, dass erst wenige Apps die hohe Auflösung des Infinity sinnvoll nutzen können. Weil aber alle (von mir verwendeten) Apps sehr gut dargestellt werden, gibt es die volle Punktzahl.

Geschwindigkeit(5/5)

Ohne Worte. Was der Nvidia Tegra 3 hier abliefert, lässt so manches Notebook vor Neid erblassen. Ich hab mir einige Demos runtergeladen, die auf der Unreal-3-Engine basieren: Meine Kinnlade ist schlicht nach unten geklappt :-) Für die Alltagsanwendungen bringt der meist unterforderte Prozessor so viel Power mit, dass er sie nur auf einem der Kerne laufen lassen muss.

Betriebssystem (4.5/5)

Android ICS 4.0.3 ist vorinstalliert. Es läuft dank des starken Prozessors weitgehend flüssig und wurde von Asus mit nur wenigen (sinnvollen) Erweiterungen ausgestattet, sodass ein Upgrade auf Android 4.1 mit ziemlicher Sicherheit sehr bald ausgeliefert wird.

Kamera (4.5/5)

Die 8 MP-Kamera des Infinity TF700T liefert für ein Tablet sehr ansprechende Bilder und ist auch reichlich flott. Wer ab und zu einen Schnappschuss oder ein Video aufnehmen möchte, wird mit der Qualität sehr zufrieden sein.

Produktivität (5/5)

Das mitgelieferte Polaris Office ist für den produktiven Alltagseinsatz bestens geeignet und ersetzt auf Reisen ab nun mein Notebook. Das war für mich auch mit einer der Hauptgründe für die Anschaffung des Infinity. Im Herbst wird Microsoft seine Office-App für Android veröffentlichen - mit diesem Tablet ist man auch hierfür bestens gerüstet.

FAZIT

Ich kann das Asus TF700T uneingeschränkt empfehlen. Es ist meiner Ansicht nach das derzeit beste Android-Tablet am Markt und braucht sich auch vor dem iPad 3 keineswegs verstecken. Im Gegenteil: In vielen Belangen (Geschwindigkeit, Display-Helligkeit, Speicher, Erweiterbarkeit und Konnektivität) ist es dem Marktführer aus Cupertino sogar um Längen voraus. Mit diesem Tablet hat Asus einfach alles richtig gemacht und ist keine Kompromisse eingegangen. Kaufen!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe auf den ersten Touch...., 14. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gestern nachmittag war es soweit, nachdem ich nach Hause gekommen bin, lag da ein unscheinbares Paket mit bereits heiß ersehntem Inhalt - das Asus TF700T in gräulich-lila. Eigentlich wollte ich mir die Champagner-Variante bestellen, aber als am letzten Sonntag plötzlich über Warehouse-Deals für 662 Euro das gebraucht "sehr gut" in grau zu haben war, konnte ich als alter Einkäufer nicht widerstehen.
Es musste ein Transformer sein, da ich auf eine Tastatur nicht verzichten möchte, vor allem ist mir wichtig, dass ich auch im Urlaub am Pool das Display noch ablesen kann. Nachdem das Asus Prime Probleme mit WLAN und GPS Empfang hat, entschloss ich mich Anfang des Jahres auf den Nachfolger zu warten.
Bisher hatte ich mich immer mit Windows-betriebenen Systemen ausgerüstet und diese ca. alle 3 Jahre durch Neuanschaffungen ersetzt. Mein zuletzt gekauftes Mobilgerät ist ein Asus EEE 901 (Win XP), welches in 2009 quasi einen Quantensprung in Sachen Akkulaufzeit - und somit Mobilität - darstellte. Man kann sich vorstellen, wie neugierig und gespannt ich auf das Android Ice Cream Sandwich OS und auch die Hardware des neuen Transformers bin:

Also erstmal ausgepackt und von allen Seiten genau betrachtet. Bis auf das bereits erfolgte Öffnen der Originalverpackung, keine Kratzer oder sonstige Gebrauchsspuren erkennbar - Zustand wie neu. Farbe sehr edel, nach etwas Überlegung auch nicht soo wichtig, da ich mir auf jeden Fall eine Hülle zulegen werde. Verarbeitung ist erstklassig, das Infinity sieht sehr elegant und stylish aus, fühlt sich kühl und samtig an.

Erstmaliges Laden der Akkus nicht nötig, da bereits bei vorherigem Gebrauch erledigt und Ladestatus Dock/Tablet ca. 75%. Also hochgefahren und Basiseinstellungen vorgenommen. Dann wieder runterfahren und erste positive Erfahrung, geht im Vergleich zu gewohntem Win XP ruckzuck - Hochfahren sogleich getestet: 37 Sekunden bis zur Bereitschaft, auch sehr angenehm kurz im Vergleich. Fairerweise muss ich sagen, dass man normalerweise eine aktuelle Win Version vergleichen müsste, aber die habe ich nicht.
Als Android-Anfänger habe ich dann ca. 2-3 Stunden mit Basisfunktionen 'rumgespielt' und mich etwas eingearbeitet. Gewählte Einstellung ist zunächst ausgeglichener Modus, automat. Helligkeit mit eingeschaltetem WLAN und GPS. Touchscreen reagiert sensibel und auch die Tastatur mit Touchpad ist gut und problemlos zu bedienen.
Der installierte Browser tut es erstmal für mich und ich habe mir dann ein paar im Web verfügbare HD-Demovideos angesehen:' WOW ' brilliante Farben und tolles Bild ! Alles ruckelfrei und recht flott bzgl. Ladezeiten. Dann habe ich bei bereits einsetzender Dämmerung die Kamera ausprobiert, sowohl die Bilder als auch die Videos sind erstaunlich hell und gut, trotz des diffusen Lichts im Zimmer. Wie wird das erst bei Sonnenschein aussehen?

Nun war es erstmal genug, ich habe das Teil runtergefahren und komplett im Dock an die Steckdose angeschlossen, damit ich am Samstag die Kapazität der vollen Akkus testen kann. Das einzige fragwürdige Element sind die 2 rückwärtigen Gummifüßchen am Dock, die sind eigentlich überflüssig bzw. müssten wesentlich dicker sein, da sie bei aufgeklapptem Zustand des Transformer in der Luft hängen und somit ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen können. Ich werde diesen Bericht in 1-2 Tagen ergänzen und dann mein vorläufiges Fazit geben.

1.Update: Nach 3 Tagen Gebrauch (Surfen, GPS, GoogleMaps, YouTube-Clips) mit o.g. Einstellungen, hatte ich insgesamt eine Akkubetriebszeit von 11:15 min (Tablet und Dock Akkukapazität kombiniert). Die Akkus erreichen angeblich erst nach einigen Ladezyklen die optimale Kapazität. Das werde ich zu gegebener Zeit prüfen.
Was etwas nervig ist, man muss aufpassen nicht zu viele ungewünschte Funktionen beim Ausprobieren der verschiedenen Anwendungen/Optionen zu aktivieren. Apps habe ich überhaupt noch keine neuen installiert, da lasse ich mir Zeit und werde genau selektieren (zumindest bis ich mögliche Folgen und unerwünschte Nebenwirkungen besser abschätzen kann).
Dazu habe ich ein umfangreiches Android-Manual als PDF aus dem Web geladen und werde mir zunächst alles Wissenswerte erarbeiten, auch was die Sicherheit bzgl. Viren usw. angeht muss ich mich informieren.

Der Ton des Infinity ist relativ gut für so einen Winzling, auch nur mit dem Gehäuselautsprecher ist alles recht gut zu verstehen, das war bei meinem alten Netbook EEE 901 nicht der Fall. Über Kopfhörer oder mit angeschlossenem Aktivlautsprecher ist der Sound wie erwartet gut, da kann man nicht meckern.
Die Bedienung über das Keydock ist einfach und es gibt sinnvolle Funktionstasten, ohne die Möglichkeit der Nutzung als Netbook würde mir etwas fehlen..das ist ein dickes Plus beim Transformer.
Natürlich hat die Oberfläche des Tablet nach einigen Stunden der Nutzung ohne Keydock überall Fingerabdruckspuren, diese kann man wunderbar mit einem Mikrofasertuch entfernen (ich werde zwischendurch auch feuchte Brillenputztücher verwenden).
Das Aufklappen des geschlossenen Transformers lässt sich besser bewerkstelligen, wenn man ein kleines Tuch beim Schließen einklemmt.
Was mir besonders von den vorinstallierten Apps gefällt ist GoogleMaps - nachdem man seine Lieblingsorte entsprechend markiert hat, kann man um die Welt von Ort zu Ort jumpen, zB. vom Geburtshaus über die 1.Schule, weitere Schulen und Uni zu verschiedenen Wohnhäusern, Urlaubsorten, Arbeitsplätzen - quasi eine Art Rundreise im Wohnzimmer unternehmen.

2. Update: nach 1 Woche und dem 3. Aufladen auf 100%, habe ich aktuell Ladestatus 42% (Tablet) übrig und Laufzeit war knapp 2.5 Stunden....müsste eigentlich mehr gewesen sein (mind. 4 Stunden), bei Verbrauch von 58% der Kapazität des Tablets. Hatte eigentlich mehr erwartet als beim ersten, oben erwähnten Test (einige unnötige, sich selbst aktivierende Apps habe ich deaktiviert, ansonsten vergleichbare Nutzung).

Folgendes Zubehör habe ich mir noch bestellt:

mumbi MICRO HDMI auf HDMI Adapter - amazon.de/gp/product/B004ZD9MJS/ref=oh_details_o01_s00_i00

Hama Notebooktasche "Las Vegas" 12.1 Zoll schwarz - http://www.amazon.de/gp/product/B0029YOF6A/ref=s9_simh_gw_p147_d0_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-2&pf_rd_r=19SZ5MZQ5GZ0WAR95VSE&pf_rd_t=101&pf_rd_p=463375173&pf_rd_i=301128

Die Tasche ist von der Grösse und Qualität für mich optimal, sieht schick und edel aus, passt mit den Griffschlaufen über meine Boardcases und gab es im Ausverkauf für 18 Euro. Das Infinity (Tablet mit passender Hülle und Dock) passt sehr gut hinein, mit ausreichend Luft seitlich und nach oben, gut gepolstert. Tasche hat 3 Außenfächer mit Reißverschluß, zB. für Dokumente, Stifte mit Halterung, Mobilphonetasche, Ladekabel, Speichermedien, etc.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung Asus Support !, 28. Dezember 2012
Habe mir dieses Gerät Anfang November zugelegt. War Anfangs auch begeistert und da ich selbst aus der IT komme sind meine Android-Geräte (Handy etc.) auch alle gerootet, da ich auf die Vorteile nicht verzichten möchte. Hatte auf Grund dieser Tatsache auch noch nie Probleme mit anderen Herstellern. So tat ich es in diesem Fall auch mit meinem TF700T. Dann ist mir das Pad samt Tastatur-Dock aus 50 cm Höhe von der Couch auf meinen Teppich gefallen, da es sehr Kopflastig ist wenn das Pad im Dock steckt (wer die Kombination hat, weiß was ich meine).

Das war es dann auch schon (von wegen stabil), das Display hatte sofort einen Riss unter dem Gorilla-Glas. Wie auch immer sowas geht. Weder Gehäuse, noch Display-Glas etc. waren beschädigt, sonder irgendeine Schicht darunter ist gerissen.

Nun Gut, ich bei Asus im Support angerufen und der Mitarbeiter verwies mich sofort darauf, daß keine Gewährleistung gilt, da das Geräte gerootet ist. OK, dachte mir, lass ich das Display tauschen,ist halt passiert. Denkste, stattdessen muß man für 80,-€ eine RMA mit Kostenvoranschlag abwarten und dann wurde mir die Reparatur regelrecht verweigert, da Asus meint, das Main-Board müsse auch getauscht werden, da es gerootet wurde. Den Displaytausch allein will man mir nicht gewähren obwohl ich das Gerät, bevor ich es in die Reparatur zu Asus geschickt habe noch über Mini-HDMI auf Funktionalität geprüft hatte. Somit darf ich jetzt für nichts 80€ zahlen, mal abgesehen davon, daß ein Gerät das aus einer geringen Höhe auf den weich gepolsterten Teppich fällt von Asus als Totalschaden angesehen wird. Kostenvoranschlag für gesamte Reparatur gleich Kosten eines Neugeräts. Für mich nicht hinnehmbar und eine Warnung an Alle, da ich nach intensiven Recherchen im WWW nicht der einzige bin, den Asus so behandelt. Es gibt übrigens eine EU-Richtlinie für die Gewährleistung gerooteter Geräte in der steht, hat der Schaden nichts mit dem Rooten zu tun, ist die Gewährleitung zu regeln. Leider nicht für "Asus".
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45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechte Produktqualität - mieser Kundenservice, 2. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

auch ich durfte ein paar Erfahrungen mit dem Asus TF700 sammeln die ich hier gerne veröffentlichen möchte.

Vorab: von den technischen Daten her gibt es momentan nichts Vergleichbares auf dem Markt.

- Full HD
- Diverse Anschlussmöglichkeiten
- Dockingtastatur

Leider machen tolle Daten noch kein gutes Gerät.

Gerät ausgepackt, hochgefahren - starkes Lightbleeding an allen vier Ecken sowie der unteren Displaykante.
Darüber konnte ich jedoch noch hinwegsehen.

Gerät in Betrieb genommen - ständige Abstürze bei allen möglichen (vorinstallierten Programmen z.B. Browser, GMail usw.).
System ist sehr laggy. Wenn im Hintergrund Daten geladen werden steht das gesamte System still. Also nix mit Multitasking.

Auch eine Update auf Jellybean brachte hier keine Besserung.

Weiterhin war das Display nicht sauber eingepasst und stand über dem Micro-SD-Card Slot hoch.

Nach sage und schreibe drei Tagen ist dann das Display beim Rausnehmen des Tablets aus der Dockingstation gerissen. Ich habe das Tablet - wie alle meine technischen Geräte - wie ein rohes Ei behandelt. Kurz mal im Internet nachgeschaut ob es ähnliche Fälle gibt - und siehe da - in diversen nationalen und internationalen Foren ist das Thema Displayriss in Verbindung mit der Tastatur ein bekanntes Problem. Es gibt sehr viele Betroffene.

Also Gerät an ASUS eingeschickt mit Hinweis darauf, dass ich das Gerät nicht unsachgemäß behandelt habe und es sich hier um einen Spannungsriss handelt, den auch noch zahlreiche andere Nutzer beklagen. Natürlich habe ich auf die entsprechenden Foren hingewiesen. Antwort von ASUS: gesprungene Displays sind immer vom User durch unsachgemäße Verwendung verschuldet - Kostenvoranschlag über 332 EUR anbei. Weder auf meinen Hinweis auf diverse Foren noch darauf, dass meine Gerät absolut keine Sturzspuren aufweist, beindruckte ASUS.

Also blieb mir nicht anderes übrig als in den sauren Apfel zu beißen und die 332 EUR zu bezahlen.

Nach 14 Tagen kam das Gerät repariert zurück. Nach zwei Tagen begann sich der Kleber rund um das Display zu lösen. Das Display steht nun rundrum deutlich über und hat sehr viel Spiel. Da ist m.E. der nächste Displayriss vorprogramiert.

Alles in allem, kann ich das Tab nicht empfehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach erste Klasse dieses Tablet!, 13. Juli 2012
Das Transformer TF700 Infinity ist unser erstes Tablet.
Wir nutzen es vornehmlich auf der Couch zum Surfen, Multimedia und fuer kleine Spiele.
Wobei der Tegra 3 Chip wirklich bei letzterem eine Wucht ist. Als Beispiel sei hier das Spiel Dead Trigger genannt, die Grafik ist schon fast wie bei Ego-Shootern auf dem Desktop-PC. Fuer ein mobiles Geraet wirklich top.

Die Verarbeitung ist hochwertig und das Gehaeuse gibt nicht nach.

Auch sonst ist der Bedienungskomfort unter Android 4.0.3 einwandfrei. Die UI ist nahezu ruckelfrei. Asus liefert ein paar nette Apps wie z.B. Polaris Office oder einen DLNA Client namens MyNet mit. Allerdings ist das System nicht so zugemuellt wie bei manch anderem Hersteller.

Der WLAN Empfang ist durchweg ueber zwei Stockwerke zufriedenstellend, jedenfalls konnten wir noch keine Probleme hier ermitteln.

Das Dock rundet das Tablet mit einer guten Tastatur und einem Akku ab. So kann das Tablet mit Pausen und gelegentlichen Nutzung am Abend (2 Stunden) auch locker 3 Tage benutzt werden.

Bis jetzt gibt es noch nichts was wir an dem Infinity beanstanden muessen. (Ausser das hier gerade mit dem Dock die Umlauttasten nicht funktionieren. Das wird sicherilch noch irgendwie fixbar sein...)

Eine klare Kaufempfehlung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung, 11. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tja, was das Acer Iconia A700 versprochen hat, hält das Asus TF7
- praktisch keine Ruckler
- sehr gute, weil schnelle,elektronische Tastatur
- die Reaktion beim Tippen auf das Display funktioniert so, wie man es erwartet

Und jetzt das Allerwichtigste:
--> Das Gerät wird nur leicht warm. Die Wärme verteilt sich auf die gesamte Aluminiumschaale und damit bleibt es immer angenehm und man kann das Gerät auch auf dem Sofa oder im Bett benutzen. Beidem Iconia A700 hatteich immer Angst, daß durch die Hitze der Akku kaputtgeht. Lithiumionenakkus mögen nämlich keine Hitze.

5 Sterne für dieses Gerät!

Sicher, das Gerät ist nicht ganz billig. Aber dafür bekommt man auch noch eine Dockingstation. Die Tastatur ist gut bis sehr gut und die Halterung macht einen sehr stabilen Eindruck.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen [ Update ] Kurzes Feedback nach den ersten Tagen, 12. August 2012
Hallo habe mir das Asus TF700F (Farbe Gold) gekauft, da mein Motorola Xoom 2 geklaut wurden ist.
Bin bis jetzt größtenteils zufrieden mit der Performance, die Möglichkeit es auch wie ein Notebook zu benutzen finde ich genial, wenn notwendig kommt das Dock dran, sonst ist es ein ganz normales Tablet. Es ist leicht, schnell und der Akku hält einige Stunden durch. Wenn er alle ist, kann man es immer noch durch den Dock (2. Akku) laden/betreiben. Das Display ist wirklich sehr gut, kontrastreich und wird von Android 4.0 sehr gut in Szene gesetzt. Apps laden sehr schnell, Sound ist zwar hinten heraus aber gut. Die WLAN Performance ist mir auch positiv aufgefallen, da die Reichweite mehr als ordentlich ist. Es gibt die Möglichkeit zwischen dem Stromsparmodus, ausgeglichen und normalen Geschwindigkeitsmodus zu wechseln (gibt es auch bei Asus Notebooks).
Kontra: Das fehlende UMTS / LTE sowie die gewöhnungsbedürftige Asus virtual Tastatur ohne Spracheingabe ist verbesserungsfähig. Die Akkulaufzeit war bei meinem Motorola Xoom 2 länger. Viele Apps haben noch Probleme mit der hohen Auflösung (z.B. Opera). Bei zu viel Multimediainhalten (Streams, Flash, animierte Webseiten) gibt es häufiger mal Hänger, das muss aber nicht immer am Tablet selbst liegen. Das Transformer Infinity ist zwar super dünn, hält sich aber nicht so gut wie das Motorola Xoom 2, da es recht glatt ist und die Kanten (unten zur Dockhalterung) ) recht spitzt zulaufen.
Alles in allem macht das Asus Infinity trotzdem einen sehr guten Eindruck, einziger Wermutstropfen ist sein heftiger Preis!

[ Update: 12/2012 ]
Das Asus Transformer Infinity wurde immer langsamer und auch die Akkuleistung entwickelte sich eher zum Negativen. Doch das war nicht das größte Problem, beim Einklicken in die Dockingstation ist es mir versehentlich auf eine Ecke gestoßen und innerhalb weniger Sekundenbruchteile das gesamte "Corning Gorilla Glas 2" gerissen.
Der größte Spaß kommt aber noch, nach ewigem hin und her mit der Hotline wurde mir ein erster Kostenvoranschlag für 95 EUR gemacht, ok. Anschließend sollte ich das Geräte zur Reparatur einschicken und bekam dann die Information ich müsse zusätzlich noch mal 75 EUR Bearbeitungsgebühr bezahlen. Dann erhielt ich einen neuen Kostenvoranschlag über 230 EUR, wenn ich die Reparatur jetzt nicht mehr wolle, müsse ich trotzdem die 75 EUR bezahlen.
Zähne knirschend entschied ich mich für die Reparatur, in der Hoffnung ein neues Gerät zu erhalten. Leider war das auch nicht der Fall. Ich bekam das alte Geräte mit einer neuen Glasscheibe und eine Rechnung über 313 EUR inkl. MwSt. Die Rechnung musste natürlich erst beglichen werden bevor Asus das Gerät verschicken wollte, mir wurde vorher auch gleich mit einem Insolvenzvollstrecker gedroht, wenn ich nicht sofort die Rechnung begleichen würde. - das ist kein Kundenservice, das ist einfach nur traurig -
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