Kundenrezensionen

12
4,0 von 5 Sternen
The Swell Season - Die Liebesgeschichte nach Once (OmU)
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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Oktober 2012
Ich habe diese Dokumentation zu Glens und Marketas Leben nach dem Oscar-Erfolg mit "Falling Slowly" gerade zu Ende gesehen und ich bin zutiefst berührt von dieser puren, nackten, schmerzvollen Ehrlichkeit, die dieser Film offenbart.
Im Rausch der Nachwehen zu dieser Geschichte aus einem fast verloren geglaubten Independent-Paradies (Straßenmusiker spielt mit junger Pianisten in einem Film über Musik, Freundschaft, menschliche Wärme und Liebe quasi sich selbst; Filmsong gewinnt den Oscar), begeben sich "The Swell Season", die Band von Marketa Irglova und Glen Hansard plus den Musikern von The Frames (Glens eigentliche Rockband) auf eine ewig lange Tour, die an den Kräften zerrt und die beide Hauptakteure in ein Rampenlicht bringt, dass sie an ihre Grenzen führt.

Marketa kann nicht verstehen, warum die Menschen sie ständig fotografieren wollen. Sie fühlt sich nicht als Rockstar und sie muss erleben, wie Glen mit seinen inneren Konflikten und Unzufriedenheiten kämpft.

Glen versucht der Situation wie ein Musikprofi zu begegenen, zeigt Stärke, ist aber müde und ausgelaugt, während er merkt, dass Marketa sich langsam von ihm fortbewegt. Er beginnt zu ahnen, wie wenig wichtig ihm der Oscar tatsächlich ist.

Die Gefühle der beiden, die Offenheit und gerade die Worte die sie nicht zueinander sagen in Verbindung mit der Musik aus "Once" und dem zweiten "Swell Season"-Album, kreieren eine unglaublich dichte Atmosphäre. Man hat das Gefühl den beiden so nah zu sein, sie zu verstehen, ihre Normalität zu begreifen, sich ein Stück weit selber zu erkennen, dass es weh tut und eine schwere Bittersüße hinterlässt.
Hinzu kommen die Gespräche Glens mit seiner Mutter, die ihren Sohn am Liebesten "jeden Tag in der Zeitung" sehen würde, was diesem die schiere Panik bereiten würde und die kurzen Dialoge mit dem alkoholkranken Vater, der wenig später verstirbt.
Autor, Musiker und Regisseur haben hier einen Film erschaffen, der nichts mit Entertainment zu tun hat, sondern der das Buch der menschlichen Seele ganz weit aufschlägt, eine Dokumentation eines Post-Erfolg-Schocks oder auch die Ballade einer Liebe, die auch über eine Trennung hinaus weitergeht.
"Swell Season" hat mich fast noch mehr gefangen und berührt als "Once".

Bitte anschauen, unbedingt!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieser Satz aus Marketa Irglovas Oscar-Rede hängt vielen Menschen noch immer im Ohr, wenn sie an -Once- und das Duo Marketa Irglova/Glen Hansard denken. Als sie 2008 den Oscar für ihren Filmsong "Falling Slowly" erhielten, schienen wirklich Träume wahr zu werden. Nur mit den Träumen ist das so eine Sache. Manchmal platzt auch der allerschönste Traum im handwerklichen Alltag. Für die Musiker Irglova und Hansard sah der nach dem Oscargewinn völlig anders aus als vorher. Der Vollblut- und Straßenmusiker Glen Hansard, der früher vor 40 Leuten spielte, ging voll und ganz in seiner Musik auf und erntete endlich den Lohn für seine Arbeit, auf den er so lange gewartet hatte. Die scheue Marketa Irglova wurde regelrecht ins Rampenlicht "gezerrt" und fühlte sich dort nicht unbedingt wohl. -The Swell Season- zeigt in puristischen Schwarzweißbildern, wie die Romanze, die sich zwischen Irglova und dem 18 Jahre älteren Hansard entwickelte, nach und nach zerfällt. Anstrengende Touren, wenig freie Zeit und die unterschiedlichen Ansichten über wichtige Dinge im Leben sorgen dafür, dass sich Irglovas und Hansards gemeinsame Welt letztendlich nur noch in der Arbeit wiederfindet...

-The Swell Season- ist eine ruhige, unaufgeregte Dokumentation über Musik, Menschen und das Leben. Dabei dreht es sich nicht nur um den künstlerischen Output von Marketa Irglova und Glen Hansard, sondern es werden sehr persönliche Dinge aus dem Leben der beiden Musiker vor der Kamera behandelt. Wenn die Kamera auf Hansards Familie in Dublin schwenkt und wir die Mutter sehen, die noch immer von der Oscarnacht träumt, während der Vater sich zu Tode trinkt, dann bewegt das den Zuschauer stark. Auch Marketa Irglova öffnet sich mit ihren Ängsten und Sorgen der Kamera. Dabei fühlen wir regelrecht mit, wie schwer sie mit der neuen Situation ihres Lebens umgehen kann.

Es gibt wunderbare Musik im Film, die steht jedoch nicht im Vordergrund. Da ist eher die Geschichte einer verlorenen Liebe platziert worden, die sich in der Hektik eines gnadenlosen Alltags aufgerieben hat. Mich persönlich hat das berührt und nachdenklich gestimmt. Zeigt doch der Film auf, dass es beim großen(oder auch kleineren) Ruhm immer eine Kehrseite der Medaille gibt. Allein aus diesem Grund ist -The Swell Season- sehenswertes Doku-Kino für jedermann/frau. Wer sich seinerzeit für -Once- begeistern konnte, kommt um -The Swell Season- ohnehin nicht herum.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Januar 2013
einfach nur echt und ehrlich und nachvollziehbar!

man sollte auf jeden fall ONCE zuerst gesehen haben, um die Geschichte verstehen zu können
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2014
Allerdings kommt der Film nicht mehr so "leichtfüßig" daher wie der erste Film, sondern hat viel Tiefgang und zeigt die Hauptdarsteller wie Sie wirklich sind und leben und vor allem, wie sie den Erfolg nach dem ersten Film erleben und durchleben, was nicht immer leicht ist. Auch Konzertmitschnitte werden gezeigt, die begeistern. Aber wer auf Romantik und Liebesgeflüster hofft oder gar auf ein Happyend, bleibt letztlich unbefriedigt...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2013
Schwarz/weiß-Film, Englisch mit deutschen Untertiteln. Musikalisch und textlich durchaus anspruchsvoll. Wenn man sich den Film und die Extras mehrfach ansieht, entdeckt man immer neue Facetten dieser komplexen und komplizierten Beziehung der beiden Musiker.
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am 15. Mai 2015
Ich gebe es zu, ich fand Once hervorragend. Daher auch die Neugier nun auf diese DVD. Aber, liebe Leute, mich interessiert doch der Quatsch nicht hinter den Kulissen oder wenn Glen seine sweet Marketa blöde von der Seite anmacht. Das ist nicht nur langweilig, sondern noch viel peinlicher. Mit etwas mehr Phantasie hätte man daraus wieder einen kleinen Zauber versprühen können. Dann noch in Schwarz-Weiß, was die trostlose Kleinkünstleratmosphäre auch nicht grade aufhübscht. Insgesamt überflüssig und enttäuschend.
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am 2. April 2015
Es ist schon interessant, wenn die Künstler ihre Autographie selbst spielen. Das hat auch im ersten Film Once gut geklappt. Wer eine Fortsetzung in "Spielfilm-Art" erwartet, wird enttäuscht sein, denn Swell Season beinhaltet nachgespielte einzelne Episoden. Und hier merkt man das "nachgespielt" doch sehr. Auch musikalisch hätte man mehr aus dem Film machen können.
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am 21. Oktober 2014
Supergeschichte eines Straßen-Musikers, der auch mit einer anfangs nicht ganz perfekten Gitarre, die Zuhörer mit seiner Musik fasziniert. Der Film ist toll gemacht. Beide Künstler passen gut zusammen und ergänzen sich gegenseitig.
Sehr empfehlenswert.
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am 2. März 2015
Schöne Musik in einem berührenden Film. Ist eine Doku mit erstaunlicher Offenheit und Nähe, ohne dass es peinlich wird. Die Schwierigkeiten so stark altersunterschiedlicher Paare wird sehr deutlich.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2013
Ein würdiger 2ter Teil, wenn man es so bezeichnen kann.
Tolle, gute, feine Songs, gut gefilmt. tolle Liveaufnahmen.
ein bewegender film
ganz fein
Tom
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