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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles, außer gewöhnlich
Die Besonderheit einer bleibenden Rockband ist eng mit der markanten Stimme des charismatischen Frontmannes verknüpft. Es gibt viele Sänger, die wie Chad Kroeger, Brad Arnold oder Pierre Bouvier klingen. Doch wer klingt schon wie Freddie Mercury, Axl Rose oder - Serj Tankian. Als Kopf der Alternative Metal Formation "System Of A Down" gelingt ihm das...
Veröffentlicht am 10. Juli 2012 von P-Man

versus
16 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das geht epischer
Nach mehrmaligen anhören wollte ich doch glatt mal meine erste Rezi schreiben.

Nach meiner wahnsinnigen Vorfreude auf das neue Serj Album "Harakiri", wurde ich allerdings schon wieder auf den Boden geholt.
Total begeistert von "Figure it out" welches auch auf dem Album ist, allerdings schon früher von Serj veröffentlicht wurde musste man...
Veröffentlicht am 7. Juli 2012 von System


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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles, außer gewöhnlich, 10. Juli 2012
Von 
P-Man "acousticshock.de" (Rodgau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Harakiri (Audio CD)
Die Besonderheit einer bleibenden Rockband ist eng mit der markanten Stimme des charismatischen Frontmannes verknüpft. Es gibt viele Sänger, die wie Chad Kroeger, Brad Arnold oder Pierre Bouvier klingen. Doch wer klingt schon wie Freddie Mercury, Axl Rose oder - Serj Tankian. Als Kopf der Alternative Metal Formation "System Of A Down" gelingt ihm das Kunststück einem scheinbar überspielten Genre neue Impulse zu geben. Der Begriff "Experimental" erhält völlig neue Dimensionen und schreibt mit Alben wie dem alles überstrahlenden "Toxicity" (2001) oder der Doppelveröffentlichung "Mezmerize/Hypnotize" (2005) Musikgeschichte. Dem Doppelschlag folgt jedoch die Trennung auf Zeit. Serj Tankian setzt mit der Veröffentlichung seines Solodebüts "Elect the dead" das erste Ausrufezeichen. Inhaltlich politisch und sozialkritisch motiviert, spürt man dennoch die Nähe zu seinem einstigen Bandprojekt. "Scars On Broadway" die musikalische Antwort der Ex-Kollegen Daron Malakian und John Dolmayan. Der künstlerische Ursprung auch hier nicht zu leugnen, wenn auch in Sachen Erfolg etwas hinter dem Debüt des einstigen Wegbegleiters. Die Veröffentlichungen von "Elect The Dead Symphony" und "Imperfect Harmonies" (2010) belegen zudem seine Vielseitigkeit, die er nicht nur als Sänger, sondern auch als Poet, Songwriter, Aktivist und Komponist auslebt. Als Amerikaner mit libanesischen Wurzeln der Verschmelzung von Kulturen, Ideen und Idealen offen, findet dieses breite Verständnis den Weg in seine Musik.

Und während viele immer noch auf ein neues "System Of A Down" Album hoffen, veröffentlicht Tankian sein drittes Soloalbum. "Harakiri" - so der durch die japanische Samuraikultur geprägte Titel. Dabei bewegt er sich fern von künstlerischem Seppuku, sondern findet die nahezu perfekte Balance zwischen Melodie und Härte. Energie und Bedachtsamkeit. Eine Platte, die sich stilistisch häufig an den Graden und Motiven von "System Of A Down" bedient, jedoch noch intensiver, teilweise poetisch/philosophisch, mit gesellschafts-/sozialkritischen Themen auseinandersetzt. Vom Kapitalismus bis zur Umweltverwüstung stellt er fragwürdige Motive der Menschheit an den Pranger. Parallel zu "Harikiri" bringt er die Schreibarbeiten zu einem Jazz, einem elektronischen und einem rein klassischen Album zu Ende. Ein mögliches Indiz dafür, daß er sich in hier besprochenem Fall fast gänzlich auf die gewohnte Mischung aus Art/Progressive Rock und Metal beschränkt hat. Die Single "Figure it out" könnte in Sachen Stil, Tempo und Wahnsinn durchaus aus alten Bandtagen stammen. Ebenso die gesangsharmonisch vorgetragene Nummer "Occupied Tears". Das orientalisch-asiatisch untermalte "Ching Chime" belegt auf ein Neues die "gesunde Portion Vokalwahnsinn", die nicht zuletzt den Unterschied zu einfacher strukturierten Sängern macht. Und spätestens beim gleichnamigen Titeltrack muß man die Platte einfach lieben. Ohrwurm? Gänsehaut? Sucht es euch aus. "Deafening Silence" rollt seine Stimmung auf einem Teppich aus akustischen und elektronischen Elementen aus. Zauberhaft am Mikrophon von Ange begleitet. Der Kraft eines "Weave on" werden Streicher zur Seite gestellt. Treibender, punkorientierter als sein Vorgänger. Mit Einflüssen von Goth über Elektro bis Heavy Rock. "Harikiri" macht "System Of A Down" sicherlich nicht vergessen, doch es ist weit mehr als Schadensbegrenzung.

Anspieltipps: "Cornucopia", "Harakiri" und "Occupied Tears"
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Serj meets SoaD, aber so richtig!, 6. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harakiri (Audio CD)
Erstmal vorweg: wer System of a Down mag, wer Serjs Stimme liebt, und wer wie ich es kaum abwarten kann, dass SoaD endlich ein neues Album veröffentlich:
Dem sei gesagt, hier gibt es was aufs Ohr! Endlich wieder heftige Gitarrenklänge verbunden mit der einzigartigen Stimme von Tankian und durchdachten Lyrics. Aber eins nach dem anderen.

Ich bin schon seit vielen Jahren Fan von System of a Down und kann ihre Alben noch immer rauf und runter hören, und auch Serjs Solotour habe ich mit großem Interesse mitverfolgt. Nach einem für mich sehr guten "Elect the Dead" und (der vielleicht noch besseren) Orchesterumsetzung "Elect the Dead Symphony" empfand ich sein letztes Album "Imperfect Harmonies" als gelungen, aber für meinen Geschmack durch den sehr experimentellen Ansatz zu weit entfernt von den System of a Down-Wurzeln.
Bereits die beiden Singles "Cornucopia" und "Figure It Out!" haben mich hoffen lassen, dass es mit dem neuen Silberling wieder etwas härter zugeht. Beide Lieder bilden auch den Beginn der CD.

"Cornucopia" fügt wieder ein Element in die Musik Serjs ein, welches schon System of a Down-Lieder so besonders gemacht hat: der schnelle Übergang von harten Gitarrenparts und aggressivem Gesang zu ruhigeren Stellen, welche die vorangegangenen kontrastieren. Als Einstieg ist dieses Lied gut gewählt, es deutet schonmal an, wohin die Reise geht, nämlich in eine deutlich rockigere Richtung als bislang. Gleichzeitig ist sie angenehmer zu hören als der (sicher absichtlich) chaotische Anfang des Vorgängers.

Nach dem entspannten Einstieg gibts gleich mal direkt hinterher einen Song, der einem gar keine Ruhe lässt: "Figure It Out!", für mich eins der Highlights der CD. Hier zeigen zu einem sehr deutlich die Lyrics Tankians Einstellung zu Topmanagern und Korruption. Zum anderen spürt man die Wut, die Serj gegen diese offensichtlich hegt, mit jedem Gitarrenriff und jedem einzelnen Wort. Sehr kraftvoll und überzeugend.

Auch das bereits bekannte Element der Folk-Einflüsse findet sich auf der CD wieder, unter anderem und besonders stark im Lied "Ching Chime", welches durch die orientalischen Zupfinstrumente angenehm ungewohnt klingt und voll überzeugen kann.

Der Titelsong "Harakiri" überzeugt durch sozialkritische Lyrics, wie wir von Serj gewohnt sind. Hier beeindruckt vor allem die enorme Gesangsqualität von Serj, welche sich wunderbar mit der tragischen Stimmung des Stückes verbindet und trotzdem nicht ihren Rock-Charakter verliert.

Mit "Defeaning Silence" präsentiert Serj ein zunächst ruhigeres Stück, gepaart mit den aus "Imperfect Harmonies" bereits bekannten Electro-Einflüssen. Verschiedene musikalische Strömungen machen dieses Lied trotz der ruhigen Grundstimmung zu einem abwechslungsreichen Stück.

Dennoch rutscht das Album nach dem Song "Harakiri" etwas ab und die folgenden Lieder erreichen nicht ganz die Qualität der ersten Fünf. Doch wehe dem, der mittlerweile das Album nur noch nebenbei hört und sich nebenbei vielleicht die Fußnägel schneidet, spätestens mit dem Song "Uneducated Democracy" lauft ihr Gefahr, euch dabei den Zeh abzutrennen!
Was für eine musikalische Explosion! Mit mehr Speed als im ganzen Album zuvor ballert uns Serj Tankian hier vielleicht das versteckte Highlight der Platte um die Ohren. Deutliche Metaleinflüsse, die mich teilweise an Motörhead erinnerten, spielen hier die Hauptrolle, so ein Lied hat man von Serj oder System selten zuvor gehört.

Auch das letzte Stück "Weave On" lässt einem dann keine Ruhe mehr, kein gechilltes Outro, sondern weiter harter Rock und ein einprägsamer Refrain. Das hätte man als Schlussakt vielleicht nicht vermutet, und man ärgert sich fast, dass das Album schon zu Ende ist. Aber was solls, einfach nochmal von vorne hören, diesen Impuls habe ich zumindest deutlich verspürt.

Fazit: Hier ist wirklich alles drin, was ein SoaD- und Serj-Fan sich wünschen kann (bis auf Darons Gesang natürlich). Tempowechsel, Folk-Elemente, intelligente Lyrics, ausgezeichneter Gesang und vor allem endlich wieder ein Album mit Fokus auf Rock/Metal. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Anspieltipps: Figure It Out!, Harakiri, Uneducated Democracy.

Edit: Meine Rezension bezieht sich auf die MP3-Version des Albums, habe mich bei der Kategorisierung vertan. Bitte dies zu entschuldigen, aber da ich nicht auf die Ausstattung des Albums eingehe, sollte dies keinen größeren Einfluss haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Routinierter Wahnsinn, 25. September 2012
Von 
Benjamin Klein "bvonklein" (Gevelsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Harakiri (Audio CD)
Serj ist und bleibt einer der größten Sänger, den die Rockmusik der letzten 10 Jahre zu bieten hat. Seine Alben mit System of a down waren wegweisend, sein Stil ist unverkennbar, seine Songideen abgefahren. Dieser Mann ist ein echter Künstler!

Es geht noch weiter, denn selbst die Texte haben es stets in sich und so auch hier, wo er auf den Harakiri vieler Tierarten aufmerksam macht, zu dem die Medien eher schweigsam sind.

Bei Tankians unverkennbarem Stil kommt dann mein einziger Kritikpunkt: Tankian ist so markant, dass er mittlerweile nicht mehr überrascht, insbesondere ohne den Gegenpol der System of down Kollegen und wenn jemand respektlos genug wäre, könnte man Serj durchaus parodieren. Mir fehlt auch ein wenig der aggressive Sound der frühen System Alben, dieses Spektrum seiner Stimme schöpft der Meister leider kaum mehr aus.

Vergleicht man sein neues, oder auch seine alten Soloprojekte, so hat sich seit dem Süssem Album Hypnotíze leider nicht mehr viel getan, was Innovationen angeht. Das mag dem ein oder anderen gefallen, weil er Tankian genauso hören möchte, ich würde von so einem großen Künstler aber mal wieder etwas wirklich Neues erwarten und damit meine ich nicht ein Orchester.

Das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau, weniger als 5 Sterne kommen für dieses Album gar nicht in die Tüte, denn es ist immer noch sehr viel besser und auch innovativer als 90 % der restlichen Rockmusik und hat auch textlich eine Aussage die man genauer betrachten sollte. Wie jedes gute Album wächst auch dieses bei jedem Hördurchgang und gefällt mir von Tankians Soloprojekten bisher am Besten!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit scharfer Stimme, feistem Rock & witzigen Worten - ein Katana schwingender Serj!, 17. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Harakiri (Audio CD)
Anfang 2011 sind rund um den Globus Massensterben von Vögeln, Fischen und anderen Tieren aufgetreten, ohne erkennbaren Grund. In Anbetracht dieses ökologischen Vorboten fragt sich Serj Tankian, ob wir es nicht mit einer Art von rituellen Selbstmord zu tun haben - "Harakiri", ein Begriff, dessen Grausamkeit nicht zu unserem Kulturkreis zu passen scheint, und doch ist es im Alten Japan das höchste, bedingungslose Zeichen des Respekts. Ein Wort, das nicht leichtfällig ausgesprochen, ich will sagen: verschwendet werden darf.

Die Geschichte des Mannes, der sich gegen die Ignoranz der Zeit und das Ende der Zivilisation stellt, geht weiter. Auf dem Cover präsentiert sich der Namenszug in blutig-roter Schrift, und ein Serj mit funkelnden Augen blickt den eingeschüchterten Käufer und Konsumenten der CD an: Jetzt mit mehr Punk! Mehr Frechheit! Scharf, up-beat-geschwind und mit einer eher rebellischen als prophetischen Attitüde! Die Wucht und der Futurismus aus "Imperfect Harmonies" weitergeführt, aber sich mit mehr Aberwitz und leichter zugänglichem musikalischen Ausdruck vergnügt.
Dabei lotet Serj seine Vorstellungen von Rock-Musik ins Extreme aus: Es kläfft wie Late-70's Punk, Metal und die Anfangstage von System Of A Down (Uneducated Democracy, Figure It Out), beschwingt wie die Musik von den Beatles und der Vibe der 80er (Harakiri, Occupied Tears), treibt davon mit dunklen Synthie-, Ethno- und Goth-Sounds (Butterfly, Reality TV) und stößt die Revolution weiter nach vorne. Aufgrund der Mithilfe seiner Bandkollege (The FCC) hämmern und schneiden die Drums, Bässe und Gitarren so mächtig wie noch nie. Die Electronics geben dem Album einen futuristischen Charakter als rhythmustreibende und atmosphärische Klangteppiche/ Akzente. Serjs Falsett tritt mehr zurück und bietet Freiraum für humorvolle serjically Vokal-Wahntasmen (Ching Chime). Lyrisch bearbeitet Serj die ökologische, politische, soziokulturelle und philosophische Krise unserer Zeit auf. Es geht um Harakiri der Zivilisation, Harakiri der Liebe, Harakiri der Demokratie, Harakiri der Menschheit, und Harakiri der Natur.

1. CORNUCOPIA ...you chase the moon with a spear... Der rasiermesserscharfe Einstieg in "Harakiri" erinnert an gut gelaunten Pop-Punk, der von einem Aggro-Aufschrei und einer ruhigen Liebeserklärung an die Schönheit der Erde durchbrochen wird.

2. FIGURE IT OUT ...CEOS are the disease... der an Ministry gelehnte, comic-hafte beste Live-Song, dessen wiederholende Struktur die Möglichkeit zum Mitgröhlen und mitalbern ist, wenn komplexe Probleme der Weltwirtschaft spaßeshalber auf eine einfache Formel gebracht werden: Nieder mit den CEOs!

3. CHING CHIME ...anytime is wartime... abgefahrenes iPad-Experiment, in der ein fernöstlicher Oud-Klang mit wilder Vokal-Spielerei gepaart wird, der dann im Chorus eine sagenhafte Epik erfährt. Gegen Ende wird der Spaß auf einmal ernst, fast schon bedrohlich.

4. BUTTERFLY ...the beauty of a moth turned butterfly... Eines der besten (und schnellsten) Tracks auf dem Album, der mit einem rasenden Tempo vollzogen wird. Reißende E-Gitarren, lyrischen Bilder der Natur, ein überraschender Chorus und ein futuristischer, schwarz-romantischer Break.

5. HARAKIRI ...they crowned the sun... Das Herzstück des Albums handelt vom ominösen Sterben der Tiere und der Selbstverstümmelung der Menschheit. Instrumental ein gängiges Radio-Rock-Lied mit beschwingenden 80's-Vibe steckt im zarten Gesang und szenischem Text von Serj so viel Reinheit und Gefühl, soviel Emotion, dass es der Kern des Albums ist.

6. OCCUPIED TEARS ...no more glaring through oblivion... Ab hier wird es ruhiger: schwingende Gitarren, atmosphärische Electronics und Serjs delikate Stimme, bis die Wut über Kriege und Genozide explodiert. Der Break klingt nach einem Beatles-mäßigen, Hippie-esken Psyche-Pop-Song.

7. DEAFENING SILENCE ...the silence is deafening to my ears... Ruhepol des Albums und ein futuristisches Liebeslied, in das auf originelle Weise kristallin klingender Psyche-Pop, Trance/Club Music, eine romantische Akustikgitarre und die Backgroundvocals von Serjs Ehefrau eine melancholische Einheit bilden.

8. FORGET ME KNOT ...we intend to rise through motion... Schwer zu erfassen, ist dieses Lied vielleicht die geheime Perle des Albums. Metaphysisch und theatralisch.

9. REALITY TV ...I abhore the whore who calls herself reality... Nach den ruhigen, melancholischen Seiten wird es erneut "weird". Als weitere iPad-Kreation wird das Konzept der Realität, wie uns das Fernsehen vermitteln will, polemisch-satirisch angegriffen. Medienkritik, die sich gegen die Zuschauer selbst richtet.

10. UNEDUCATED DEMOCRACY ...in dire need of reason in a truly deaf nation... Dies ist ein Kampfsong - rapide züngelnde Punk-Nummer, hämmernder Revolutionschorus, psychedelischer Led Zeppelin-Break, in der Serj genüsslich comic-esk etwas vor sich hin brabbelt, und eine erfrischende Reminiszenz an die glorreiche Underground-Stimmung des ersten System Of A Down-Albums. Vielschichtig schizophren!

11. WEAVE ON ...oh you sisters weave on... Das Rock-Musical-Lied ist von Steven Sater betextet, dessen Inhalt Serj musikalisch und stimmlich Ausdruck verleiht und die Welle der Revolution schließlich noch weitertreibt. Das große Finale des Albums endet nicht ruhig und traurig wie in den Vorgänger-Alben, sondern mit einem letzten Kampfschrei.

FAZIT:

"Harakiri" ist für ein Punk/Rock-Album vielleicht zu arrangiert, zu intelligent strukturiert, aber kommt mit so einer Live-Qualität und Frische daher, sodass diese Songs ihre wahre Kraft auf den Konzerten entfalten werden. Das Album lässt sich im Vergleich zu "Imperfect Harmonies" vor allem in Bewegung zelebrieren, während es mit dem schärferen Gitarrensound, mehr Power und Humor in meinen Augen ein besseres Rock-Album ist als "Elect The Dead". Doch "Harakiri" steht ebenso für sich, und ist damit ein Soundtrack voller Kampfgeist, Leidenschaft und Melancholie für den Stürmenden des Jahres 2012.

Jetzt bleiben die weiteren wundervoll getauften Extreme von Serjs Schaffen zu erwarten: das Progressive-Jazz-Album "Jazz-Iz-Christ", der British-Gangster-Electro-Soundtrack "Fuktronic" und die epische erste Serjical Symphony "Orca".
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5.0 von 5 Sternen serge tankian, 15. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Harakiri (Audio CD)
ich liebe ihn
was gibbet da noch zu schreiben
der kerl rockt
und zwar richtig!
fünf wörter verbleiben
leckt mich! ;-)
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4.0 von 5 Sternen In die richtige Richtung, 16. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Harakiri (Audio CD)
Das dritte Soloalbum des System of a Down-Frontmanns erinnert sehr an das erste Album Elect the Dead, aber auch eine Menge Soad kann man heraushören. Damit kann man sagen: Alles richtig gemacht! Das letzte Album war zwar auch gut, nur wünscht man sich doch insgeheim eher eine neue System-Scheibe oder zumindest ein Soloalbum was in die Richtung geht, als Musik die sich immer weiter Davon entfernt, was Serj einst bekannt machte. Doch er hat seine Experimente etwas heruntergeschraubt und rockt auf dem dritten Longplayer wie auf dem ersten. Es gibt keine schlechten Songs auf der CD, nur etwas weniger gute. Doch selbst die "Platzfüller" würden eine 3+/2- bekommen. Wer Fan von System of a Down ist kann eigentlich nichts falsch machen. Also CD rein, aufdrehen und abrocken!!....bis zum nächsten Soad-Album!
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5.0 von 5 Sternen richtig gutes Album, 4. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harakiri (Audio CD)
Nach mittlerweile mehrmaligem Hören, macht mir das Album immer noch Spaß. Dies ist schonmal ein gutes Zeichen. Nach langer Abstinenz von SoaD-ähnlicher Musik ist das ein Album, was Erinnerungen an SoaD wachruft. Vom ersten bis zum letzten Lied hörenswert.
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5.0 von 5 Sternen top Album - Dauerschleife, 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harakiri [Explicit] (MP3-Download)
Top Album, Dauerschleife - trifft meinen Geschmack.
Anders als System of a Down, aber wer Serj Tankian mag, seine Texte gut findet wird hier Gefallen daran finden.

Für alle anderen : reinhören, Bauchgefühl entscheiden lassen.
Es hat einige Ohrwürmer auf dem Album.

Für mich TOP
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5.0 von 5 Sternen Das Beste, was ich seit sehr langer Zeit gehört habe!!, 31. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Harakiri (Audio CD)
Ich bin jemand, der Musik nicht "so nebenbei" hören kann und wenn mir beim Hören nicht Schauer, Kälte, Hitze und die eine oder andere Träne läuft, dann gebe ich mich mit Musik nicht ab. Denn was habe ich dann davon?
Und mein Gott, kann der Mann Musik machen!! Wer (Nu) Metal hört und System zumindest kennt, der sollte sich dieses Album unbedingt kaufen. Wer vor der Wahl steht, welches Tankian-Album es für den Anfang (oder den kleinen Geldbeutel) sein soll, dem kann ich nur sagen: dieses!!!
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5.0 von 5 Sternen Serj is Back!!!, 21. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harakiri (Audio CD)
Wirklich Super Album von ihm was sich sehr an dem ersten Album orientiert!

Die Lieder sind ein Ohrwurm... Ich höre es immer wieder gerne!

freue mich schon auf die Weiteren!
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Harakiri [Explicit]
Harakiri [Explicit] von Serj Tankian
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