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Kundenrezensionen

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am 8. September 2012
Ahhhh, es ist diesmal so schwer eine sachliche Rezension über dieses Album zu schreiben, so werde ich es diesmal versuchen für die unterschiedlichen Interessengruppe zu schreiben.

1. Für die Fans von Worldmusik allgemein

Dies ist für mich das ALLER-beste Album aus dem Bereich Worldmusik überhaupt, welches bis jetzt erschienen ist. Wenn das Album aufgelegt wird und man anfängt zu hören und die Augen schliesst begibt man sich auf eine Weltreise und je nach dem was man in seiner Vergangenheit so erlebt bzw welche Schicksale man im Leben durchgemacht hat, so habe ich zumindest das Album so erlebt.

Children of the Sun:
Hier erlebe ich regelrecht, wie mein Leben an mir vorbei läuft, meine Kindheit, das Treffen mit meinen Freunden, das Tanzen in den Wäldern bei Grillfeiern wo ich aufgewachsen bin, das Wiedersehen der vertrauten Gesichter, welche ich lang Zeit nciht gesehen habe nach mehreren Jahren die ich im Ausland gelebt habe. Ich sehe meiner Frau und ich wie wir in Zeitlupe in die Kathedrale rein laufen, als wir geheiratet haben, die Geburt unserer Kinder etc.

Anabasis und Agape:
Das Lied läuft los und man hört erst mal Urwaldgeräusche und es driftet lansam in arabisch angehauchte klänge. Es ist so als ob man bei einer Karavane dabei wäre und mit den Beduinen durch die Wüsten bei einem Sonnenuntergang wäre zu den Palästen aus tausend und einer Nacht.

Amnesia:
Man verlässt die Wüste und begibt sich auf eine Schiffsreise um den Kap der guten Hoffung und dann an der Westküste Afrikas richtung Norden nach Gibraltar.

Kiko:
Die ersten Bilder beim anhören von diesem Song die ich hatte, waren wie ich durch ein riesiges Tor durchschreite und sehe wie Tänzerinen in prächtigen Gewändern durch die Gärten und Paläste der Alhambra in der Nähe von Grananda um die Brunnen tanzen. Man sieht regelrecht das Gebirge der Sierra Nevade im Hintergrund der Alhambra und es entwickelt sich einfach diese bezaubernde Stimmung.

Opium:
Wir verlassen die Paläste der Alhambra und bewegen uns von der Südspitze Spaniens an den Küsten Portugals über die Normandie bis in die Britanie. Durch den Takt der Liedes, kann man es selbst nicht sagen, ob man mit einem Schiff unterwegs ist, oder alles aus der Vogelperspektive wahr nehmt und über die Sanddünnen der Küsten fliegt. (Hier ein Ausflug in die Welt von "Herr der Ringe": Beim Anhören des Lieds, sieht man auch Aragorn, wie er auf seinen Pferd in Minas tirith los reitet, um die Völker gegen Sauron zu vereinigen.)

Return of the She-King:
Über die Britanie bis in die Highlands Schottlands. Es ist wie eine Wanderung über die schottischen Hochebenen bis man über ein Bergmassiv ins Tal blicken kann und als man nach hinten über seine Schulter blickt, so sieht man die tausende Krieger, die Krieger der einzelenn Klans die mit einem losgezogen sind, um in den Kampf zu ziehen.

All in Good Time:
Es ist als ob man aus dem letzten Kampf den man geführt hat heraus gerisssen wurde. Ob man hier noch am Leben ist oder nicht, ist nicht wirklich relevant. Man ist am Ende seines Weges angekommen und ist in der Mitte seiner Vertrauten. Es sind jedoch nicht nur die Gesichter die man kennt, sondern auch die die schon lange von uns gegangen sind.

Tja, das war ein Auszug wie ich dieses Album erlebe. Es war jetzt sehr metapherhaft beschreiben worden und jeder wird es auf seine Art erleben. Für mich eines der besten Albem von DCD die raus gekommen sind ohne jetzt eine Reihenfolge aufzählen zu wollen.
Zusammengefasst: 5 Sterne

Rezension für die Akustikfans:
Viele haben hier von zu starken Hall-Effekten, fehlender Dynamik geschrieben etc. Ich finde den Klang phänomenal, selten was bessers gehört. Tatsächlich ist die Scheibe am obersten Dynamiklevel augenommen worden, doch alle Instrumente und Toneffekte stehen wie gemeiselt im Raum, man kann alles perfekt orten, die Bewegeungen der Musiker nach vollziehen. Die Bühne ist nicht nur breit sondern entwickelt auch eine enorme Tiefe wie man das nur selten hören kann. Es gibt etliche Scheiben die z.B. einen enormen Dynamikumfang mit sich bringen, doch dies hat mit der Klangqualität erst mal nicht zu tun, wenn die Instrumente nicht sauber rüber kommen bzw. verfälscht augenommen wurden und keins der Instrumente geortet werden kann.
Zusammengefasst: 4 Sterne. Mehr Dynamik hätte nicht geschadet

Aufnahme selbst:
Das ist das einzige aber leider auch entscheidende was die gesamt Rezension in den Keller zieht. Ich bin selbst ein großer Fan von sauberen aufnahmen aber was ich deutlich viel schlimmer finde als die fehlende Danamik und die Nachverhallung des Sounds sind die Fehler bei den Aufnahmen, sprich sehr stark ausgeprägten Knackgeräusche bei vielen Liedern.
Bestes Beispiel das Lied Opium: Bei ab sek. 30 bzw. ab sek 50 starke Knackgeräusche im Hochtöner (stärker aus dem rechten Kanal). Dies ist sowohl auf der Platte als auch auf der CD so zu hören. Auf dem USB-Stick mit 24-Bit auflösung stört es um so mehr. Einzig auf dem Download (mp3 mit 320k/s) ist es nicht so wahrnehmbar. Der Download ist aber von der Klangqualität trotz der 320kb/s sehr schlecht und hier fehlt es an jeglichen Details. Das hier die Knackgeräusche bei den einen nicht zu hören sein werden, kann ich sogar nachvollziehen.
Es gibt noch etliche weiter stellen beim Album, wo die Aufnahme mit Knackgeräuschen versehen ist. Dies wurde nicht nur bei mir zu Hause so getestet, sondern auch bei etlichen Kollegen.
Zusammenfassung: eigentlich 0 Sterne, denn sowas darf es nicht geben

Am Ende hätte ich lieber 3 Sterne gegeben, aber das man in heutiger Zeit sowas auch beim €54 verkauft, gebe ich nur 2 Sterne.

Musik und Rest ist mit 5 Sternen bewertet worden.
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am 12. Oktober 2012
Dead can Dance machen Reuniontour! Da konnte mein oldschool Herz nicht nein sagen und habe natürlich umgehend Konzerttickets gesichert und selbige besucht. Hat sich in doppelter Hinsicht gelohnt: Das Geld war in den Karten besser angelegt als in den limitierten Box Set, zudem habe ich das Album halt um die horrenden Versandkosten zu sparen mir beim Merchandise gekauft.

Viel hat sich nicht geändert, beide teilen sich brüderlich und schwesterlich die Songs auf demAlbum auf .. halt doch ... 4AD ist nicht mehr sondern PIAS. Gerade für diejenigen die originale 4AD Releases (keine vermurksremasterte Version!) haben könnte eins ein Knackpunkt werden: Der Sound. Klar alles klingt irgendwie vertraut aber man merkt deutl. einen höheren "künstlichen" Anteil an. Sicherlich ist DCD 75% von Brendan Perry produktionstechnisch aber stellenweise doch etwas zu "perryesque" quasi Ark 2.0 ...

Der Opener ist kompositorisch und melodisch sicher keine neue Erfindung des Rades aber eingängig und die eröffnenden Chorale - gerade bei den Livekonzert - haben guten Effekt (wie bei FOTN ihr "Shroud")

Anabasis, Agape, Amnesia, Kiko, alles irgendwie schöne Songs aber bleiben selbst nach mehrmaligen Anhören irgendwie nicht in der Erinnerung hängen.

Opium: wirklich eine schöne Nummer, und besonders hier bleibt die Mitarbeit von David Kuckhermann an seinen "UFOs" und der Framedrum (Ud) im Ohr hängen. Diese Nummer dürfte für alle DJs die auf dunkelromantischen Tänzen auflegen eine wahre Freude bereiten auch dank des angenehm tanzbaren Rhythmus.

Return Of The She - King: Auf den Konzerten besonders bejubelt, und kristallisiert sich auf der CD eindeutig als Highlight raus. Auch wenn Klassiker wie The Host of Seraphim ganz klar noch ein paar Stockwerke höher sind ... kommt dieses Stück schon ganz gut an glorreiche 4AD Zeiten ran. Lisas Stimme wie diese sich langsam wie ein Nebelschleier umd die Instrumentalarbeit legt und zu Schluss in Brendans Gesang mäandert ... Gänsehaut!
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am 23. November 2012
Großartiges Album, dass sich als vielschichtiger erweist als man vielleicht im ersten Moment vermutet. Stimmlich sind DCD wie erwartet in Höchstform. Produktion hätte vielleicht etwas dynamischer und "echter" sein können, was den genialen Kompositionen auf diesem Werk aber nur wenig schadet. Wer DCD über die Jahre verfolgt hat und sich mit ihnen entwickelt hat, weiß dass kompositorisch eigentlich alles in der mystischen Musikwelt von Brendan Perry und Lisa Gerrard möglich ist. Höre das Album nun schon seit fast 4 Monaten und ich bin es nicht einen Moment leid. Im Gegenteil es entfaltet sich immer mehr. Vom Konzept her ist es eigentlich eines der besten Alben von DCD. Auf dem nächsten Album wurde ich mir vielleicht mehr live Percussion und die dadurch entstehende Dynamik wünschen. Dies haben die Live Konzerte bewiesen. Habe das Gefühl man musste wohl leider bei der Produktion sparen. Nichts desto trotz hebt sich dieses Album komplett von der sonstigen heutigen Musikwelt ab. Endlich wieder Texte mit Tiefgang und Musik mit Ewigkeitscharakter! Hoffe auf noch sehr viel mehr Musik von dieser einzigartigen Band, die mein Leben schon so lange begleitet. Danke DEAD CAN DANCE!
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am 29. August 2012
Dead Can Dance leben noch und schicken ein Lebenszeichen. 16 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum legen sie nun also Anastasis vor. Wenn ich das richtig verstehe, erscheint das Album nicht bei 4AD, ihrem Stammlabel. Und ich meine, man kann es ihm fast anhören.

Denn irgendetwas an dem Album stimmt nicht so ganz. Nach mehrmaligem Hören glaube ich zu wissen, was es ist. Die Produktion ist schwach. Wo früher echte Musiker im Studio arbeiteten, müssen jetzt Sampler, schlimmer noch, Synthesizer ran. Das Ergebnis ist ein Sound, der unverkennbar Dead Can Dance ist - aber irgendwie auch beliebiger klingt.

Schade.
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am 6. September 2012
Gleich mal vorweg, ich bin seit über 20 Jahren DCD-Fan, hab alle ihre Platten (bis auf diese, jetzt 3x durchgespielte), hab sogar jahrelang fast nix anderes gehört, und auch heute noch zählen ihre Klassiker zu meinen echten Favoriten. Warum das so ist, wurde von anderen Fans schon oft genug gesagt. Es gibt auf der ganzen Welt keine andere Band, die bei mir diese Stimmung erzeugen kann, allenfalls die Solowerke von Brendan und Lisa selbst kommen da hin.

Womit ich auch schon beim Punkt bin, warum ich dieses mittelmäßige, synthetische, unterkühlte Produkt eigentlich nicht brauche. Die beiden haben sich wohl eher aus kommerziellen denn künstlerischen Gründen entschlossen, eine neue Platte zu machen. Denn speziell Brendans Solowerke gefallen mir bei weitem besser als Anastasis, diese zwingende Qualität fehlt dem neuen Album fast völlig. Und ich begreife nicht, warum eine Band, die live mit fast einem Dutzend Leute auf der Bühne steht und auf der ganzen Welt Kult ist, im Studio dann so vieles aus dem Rechner kommen lässt. Mit einer schön analogen Produktion wären vielleicht 4 Sterne drin gewesen. Ich bin von dieser Platte jedenfalls ziemlich enttäuscht, und bin froh, daß man sich dieses Werk auf DCD streamen kann, bevor man es kauft. Sonst wären es vielleicht nur 2 Sterne geworden.

Auch musikalisch wird nichts überraschendes geboten, eher schon Varianten bereits bekannter Stücke, ohne besonderen Wiedererkennungswert. Echte neue Klassiker hab ich auf Anastasis jedenfalls noch nicht entdeckt, kommt aber hoffentlich noch. Da ich auf eine bessere Live-Interpretation hoffe, werde ich mir dieses Teil noch ein paar mal anhören, falls sich dann meine Meinung ändert, gibts hier einen Nachtrag.

++update++

Überragend, Traumhaft, noch nie gesehen, stärker als stark, soundtechnisch überragend, es war ein totales Erlebnis, DCD in München zu erleben. Akustisch so überzeugend, das man in den bequemen Sesseln der Philharmonie alles andere vergessen kann, Setlist perfekt, die Schwächen des Albums überholt da die Liveband immer noch stärker agiert als die immer wachsende Keyboardfront, welche ebenso meisterlich dem Volk den Schall gibt. DCD haben die Schwächen der neuen Platte auf der Bühne vergessen, obwohl sie angeblich das ganze Ding gespielt haben. Es ist egal, ich habe nicht mal Klassiker wie Saltarello vermisst. Lisa war besser bei Stimme als je, die Musiker waren alle spitzenmässig besetzt, trotzdem ein oder zwei Musiker weniger da waren, war es besser als alles zuvor, auch von DCD. Lisa und Brendan haben wohl die Essenz endlich im Griff, alles was sie singen klingt seitdem, als ob es immer nur um Lisa und Brendan ging. Gibts da mal ne Liveaufnahme ?
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am 5. Oktober 2014
Dieses Album ist ein Juwel. Nach all den Jahren Chill-Out und Crossover hätte ich nie geglaubt, dass es jemand schaffen würde, in diesem Genre nochmals einen Meilenstein zu setzen. Dead Can Dance haben dies mit "Anastasis" jedoch geschafft. Wer empfänglich ist für die morgenländische, arabeske Ornamentik, entfaltet auf schwerem abendländischen, weihrauchgeschwängerten Klangteppichen, der wird dieses Album lieben wie einen süßen, unvergesslichen Rausch, den er vor Jahrhunderten erlebt hat und zu dem er sich immer wieder zurück sehnt.
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am 10. September 2012
Da sind die alten Alben von DCD doch deutlich besser. Die LP plätschert so dahin, ohne Höhepunkte. Die schlechte Qualität der LP, wie ich hier in einer Rezension lesen mußte, kann ich nicht bestätigen. Ich finde die aktuell erscheinenden LP's alle klanglich etwas beschnitten (liegt wohl an den digitalen Quellen).
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am 17. Oktober 2014
Bevor ich dieses Album empfohlen bekommen habe, kannte ich DCD überhaupt gar nicht, aber ein Freund meinte, es könnte mir gefallen. Ich muss sagen, als ich dieses Album das erste Mal angehört habe, hat es mich direkt umgehauen. Wunderschöne Songs, klasse Stimmen und schöner Sound.

Habe mittlerweile auch andere Alben von DCD für mich entdeckt.
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am 15. August 2012
Es ist schwierig ein DCD Album zu bewerten, dass nach 16 Jahren Pause erscheint. Um es vorweg zu nehmen: Mir gefällt das Album sehr gut. Allerdings muss man kritisch anmerken, dass dem Album das Sakrale und Depressive fehlt, dass in den Achtzigern Dead Can Dance zu dem gemacht hat, was es bis Heute ist: Eine Klasse für sich.

Obwohl ich großer Fan von elektronischer Musik bin, ist mir dieses Album zu elektronisch. Zu Seelenlos. Zu gut produziert. Mir fehlt etwas Schräges oder ein besonderer Sound eines mittelalterlichen Instruments. Die Streicher klingen zu gewollt echt, sind es aber trotzdem nicht. Es ist perfekt produziert, aber das nimmt DCD die Mystik und das Dunkle. Man könnte meinen, es ging hier eher ums Geld, als um die Musik.

In einer anderen Rezension vermutete jemand, Lisa und Brendan wären gar nicht physikalisch gemeinsam im Studio gewesen, sondern jeder hätte seine Parts alleine aufgenommen und Perry hat dann produziert. Das könnte ich mir auch gut vorstellen, denn der Funke springt nicht so richtig über. Vom Sound her erinnert mich das Werk übrigens auch sehr an Brendan Perrys "Ark" von 2010, das ich zwar super finde, aber das halt auch ein SoloAlbum ist.

Dennoch ist ein seelenloses DCD-Album immernoch ein geniales Album. Vielleicht muss ich mich auch erst noch etwas mehr rein hören. Dann ergänze ich diese Rezension noch... :-)
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am 24. September 2012
...wird oft enttäuscht. Diese alte Weisheit trifft in meinem Fall auch auf die neue Scheibe von DCD zu. Anfangs leicht euphorisch, als die Nachricht eines Comebacks in meinem Ohr klang, bestellte ich mir die CD umgehend vor.
Die Lieferung war wie immer hervorragend, am offiziellen Erscheinungstag, hatte ich die CD auch schon im Briefkasten.
Schnell in den CD-Player und dann erst mal Ernüchterung.
Der Wiedererkennungswert ist enorm hoch. So hoch, dass ich vermute, man wollte sich nicht auf Experimente einlassen, um vielleicht alte Fans nicht zu verschrecken und ein paar neue Fans einfacher hinzugewinnen. Denn wenn man mit dieser CD anfängt, DCD zu hören und kauft sich dann ältere Expemplare des Duos, so wird man garantiert nicht enttäuscht werden, weil man genau den Sound von damals getroffen hat.
Ich höre DCD schon seit Anfang der Neunziger und ich nehme den Beiden nicht ab, dass sie nicht mehr aus der Platte hätten machen können. Beide haben sich durch ihre Projekte der letzten Jahre enorm weiterentwickelt, dass hätte man eigentlich nach dieser langen Zeit auf dem Album wahrnehmen müssen.
Eigentlich Schade, gibt mir aber die Hoffnung, dass dieses Album nur ein Anfang einer neuen Reihe sein könnte.

Fazit: Das Album haut einen nicht vom Hocker. Es ist aber trotzdem ein gutes Album. Nach mehrmaligen Hören, wird die CD immer besser und macht auch immer wieder Lust, sie wieder zu hören. Also absolut keine CD, die nach einmaligen Hören dann im CD-Regal verschwindet.
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