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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Album!
Aufgrund der etwas durchwachsenen vorab EP Home At Last habe ich keine allzu grossen Erwartungen an das neue Grave Digger Album Clash Of The Gods gehabt.

Nachdem ich mir das komplette Album Clash Of The Gods mehrmals reingezogen habe muss ich sagen, dass auf dem Langeisen wesentlich bessere Songs sind als das vorab veröffentlichte “Home At...
Vor 22 Monaten von RJ + YDJ veröffentlicht

versus
9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Trash of the Gods
Beim Olymp, nun besteigen die Gräbgräber die antike Triere und der Grave Digger selbst steuert den neuen Longplayer des deutschen Metal-Urgesteins den Styx entlang auf eine Odyssee durch die griechische Mythologie.
Ob uns mit dem neuen Output allerdings Nektar und Ambrosia serviert werden, oder ob dem Hörer die Leiden der Niobe bevorstehen, steht auf...
Vor 22 Monaten von Dingo veröffentlicht


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Album!, 9. September 2012
Von 
RJ + YDJ (Koeln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Aufgrund der etwas durchwachsenen vorab EP Home At Last habe ich keine allzu grossen Erwartungen an das neue Grave Digger Album Clash Of The Gods gehabt.

Nachdem ich mir das komplette Album Clash Of The Gods mehrmals reingezogen habe muss ich sagen, dass auf dem Langeisen wesentlich bessere Songs sind als das vorab veröffentlichte “Home At Last“. Da Clash Of The Gods das erste Album der Band ist, welches mir seit längerer Zeit untergekommen ist, bin ich auch positiv überrascht über Änderungen welche die Band in den letzten Jahren eingebaut hat.

Durch den geschickten und sinnvollen Einsatz von Keyboards in Songs wie “Medusa“ und “God Of Terror“ wirkt die Band weniger rau und zugänglicher als früher. Im Intro “Charon“ überrascht die Band mit deutschen Texten und das heftige Schlagzeugspiel ist wirklich hörenswert.

Clash Of The Gods hat mich sehr positiv überrascht, von dem drögen Teutonen Metal früherer Tage ist nicht mehr viel übrig geblieben. Das Album ist sehr kraftvoll ausgefallen. Dazu haben Grave Digger ein paar Songs geschrieben, welche sich wirklich im Gehörgang festsetzen.

Anspieltipps nenne ich an dieser Stelle nicht, sondern empfehle ausgiebiges Antesten!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Album, klingt erfrischend ..., 5. September 2012
Endlich ist es da, das neue Werk von Grave Digger. Und ich muss sagen, das der Band ein super Metal Album gelungen ist. Hier sind Power, Abwechslung, Überraschung, Solis und Melodien angesagt. Besonders gelungen ist die kraftvolle Produktion. Alleine beim Bass Sound sollten sich viele andere Bands ein Beispiel nehmen. Man hört Jens Becker mit seinen vier Saiten deutlich heraus, die Drums klingen auch nicht mehr so künstlich, die Keyboards sind dezent im Hintergrund, die Riffs von Riffgott Axel Ritt sitzen und erst die Solis, sowie der perfekt sitzende Gesang von Chris. Das Album muss man zwei bis dreimal hören dann zündet es! Beim erstmaligen hören, war ich überrascht ... In Extremo ... falsche CD? Als Intro absolut gelungen und passend ... bis zum ersten Paukenschlag God of Terror. Alle weiteren Songs sind absolut abwechslungsreich und machen einfach nur Spaß wie Hell Dog, das schwere geniale Clash of the Gods, Call of the Sirens und Warrios Revenge. Home at Last gehört ab sofort in jedes Live Programm der Band ... der Song macht einfach nur Laune und der Chorus lädt zum mit singen ein. Am Ende gibt es als Bonus den Song in deutsch, wo man erst recht beim Chorus mit singt. Warum nur 4 Sterne? Grave Digger ist ein super Album gelungen, das mir besser gefällt als der Vorgänger. Die Klasse von Tunes, Excalibur oder Knights ist aber nicht ganz erreicht. Da ich auch ein Freund einer zweiten Gitarre bin fehlt mir diese auf dem Album auch, das sorgt einfach für noch mehr Druck. Ansonsten Daumen hoch!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grave Digger 2012..., 4. September 2012
Von 
Ich muss sagen, ich alles andere als enttäuscht vom neuen Grave Digger Album.

Es fängt mit einem sehr interessanten auf Deutsch gesprochenen Intro an, und mit „God Of Terror“ geht es gleich mal ordentlich zur Sache, und das Niveau reicht nicht ab.

Die ganze Scheibe kann man richtigen Gassenhauern wie „God Of Terror“ oder „Death Angel & The Grave Digger“ richtigen Stampfern wie „Clash of the Gods“ oder „Medusa“ oder typischen Grave Digger Party Hits wie „Home At Last“

Gekonnt abwechslungsreich, starke Solis und die unverwechselbare Stimme von Mister Boltendahl. Was will man mehr. Das Album überzeugt auf ganzer Linie. Die Jungs haben es immer noch drauf, da gibt es keinen Zweifel.

Als Bonus kann man Chris B. bei „Home At Last“ auch noch auf Deutsch singen hören.

In diesem Sinne „zurück nach Haus“ und hört euch das Album an :)
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5.0 von 5 Sternen Grave Digger - clash of the gods 2012, 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Perfektes Album wie man es von Grave Digger kennt!

Im Intro singt der Sänger von In Extremo mit. (Gänsehaut garntiert)

Als Bonus ein Song von Grave Digger in deutsch gesungen. Klingt verdammt gut!

Kann die Scheibe nur empfehlen!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positiv Überrascht, 1. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grave Digger haben mich nach dem eher mäßigen "The Clans Will Rise Again" wieder mal positiv überrascht und ein ziemlich geiles Konzeptalbum zur griechischen Mythologie abgeliefert. Druckvolle Riffs ,eingängige Refrains und tolle Soli geben sich die Klinke in die Hand. Die Einleitung auf Deutsch ist mal was Neues und hat mir sehr gut gefallen. Zwar wird die Klasse von "Knights of the Cross" und "Tunes of War" nicht ganz erreicht, aber trotzdem: Kaufempfehlung und 5 Sterne!!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das volle Brett, 6. September 2012
Was Grave Digger auf ihrem neuestem Output so abliefern...Alle Achtung.
Diese Scheibe ist ein Hammer vor dem Herrn. Die Produktion ist fett, der Bass und das Schlagzeug treiben die Songs voran. Axel Ritt liefert weltklasse Soli und Chris rauher Gesang ist einmal mehr das Markenzeichen der Band. Das Album ist abwechslungsreich und entfaltet sein unglaubliches Potenzial erst
so richtig nach mehreren Durchläufen. Das Intro, welches von Herrn Rhein (In Extremo) eingesungen wurde, ist ein spitzen Opener. Das Teil könnte Live sehr gut als Intro zum Set dienen. Bei den ersten beiden Songs wird dann so richtig Gas gegeben. Dann folgt mit "Medusa" ein Track, welcher recht schleppend beginnt, mit clean gesungenen Vocals. Dann jedoch kommt ein Tempowechsel und der Song nimmt
so richtig Fahrt auf. Klasse umgesetzt. Mit dem Titeltrack wird uns danach ein Stampfer ala "Back From The War" serviert. Wie geil ist das denn? Hammer! Weiter geht es mit einem der besten Tracks des Albums, "Death Angel And The Grave Digger". Was für ein Chorus. Saustark. Man merkt diesem Album übrigens sehr gut an, dass dieses Mal die eigentlichen Songs erst nach den Chorussen entstanden sind. Das ist laut einem Interview das erste Mal in der Bandgeschichte. Hier muss man Chris auch mal ein Kompliment für die arschgeilen Lyrics machen. Kann man nicht besser machen. "Walls Of Sorrow" lockert dann das Album etwas auf, mit einem etwas ruhiger vorgetragenen Chorus. "Call Of The Sirens". Könnte mir gut vorstellen, dass dieser Song, Live gespielt, "Yesterday" ersetzen kann.
Einer meiner Lieblingstracks des Albums. Dann folgt mit "Warriors Revenge" noch ein Überhammer der Scheibe bevor das Album nach einem kurzen instrumentalen Zwischenstück mit dem Ohrwurm "Home At Last" ausklingt. Die Limited Edition enthält weiterhin noch mit "Saints Of The Broken Souls" ein starkes Bonusstück. Des Weiteren auch noch die deutsche Version von "Home At Last", die fast noch cooler daherkommt als das Original.

Fazit: saustarkes Album einer der fleissigtsen und beständigsten deutschen Metalkapellen. Unbedingt anchecken!!!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr starkes Album, 4. September 2012
Also, was einige Rezensenten hier sehr oft mit in die Bewertung eines Albums
einfliessen lassen ist manchmal schon echt lachhaft. Da werden Bandmitglieder
"denunziert", obwohl die Herren Schreiberlinge die Leute nicht mal kennen.
Da werden sämtliche gute Bewertungen für das Album mit sinnlosen negativen Kommentaren und subjektiven Eindrücken derer zugemüllt, die uns allen zeigen wollen, dass nur ihre Meinung die einzig wahre ist. Es werden Dinge unterstellt, die jeglicher Grundlage entbehren. Sich selbst positive Bewertungen schreiben und haste nicht gesehen. Geht's noch? Die Geschmäcker sind nun mal verschieden und das ist auch gut so. Das sollten einige Leute hier endlich mal begreifen.
Es ist schliesslich die Musik die zählt.

So, nun aber zum Album. Ist meiner Meinung nach echt klasse geworden. wo Grave Digger draufsteht, ist auch Grave Digger drin. So muss das sein. Die Songs sind allesamt gut produziert und die Scheibe kommt recht druckvoll rüber. Das Intro ist auch mal etwas anders umgesetzt worden, schliesslich leiht In Extremo's Herr Rhein dem Ganzen seine Stimme. Für den eingefleischten Fan anfangs etwas ungewohnt aber dann doch ein Volltreffer, der gut auf das einstimmt, was dann noch kommen soll.
Zum Konzept des Albums braucht man hier wohl kaum noch etwas anzumerken, sollte eigentlich jedem klar sein. Es ist aber eine Teilung der Platte erkennbar, so beschäftigt sich der erste Part mit den verschiedenen Charakteren der griechischen Mythologie und Part 2 geht dann mehr auf den Helden Odysseus ein.
"God Of Terror" zeigt dann auch gleich auf, wo der Teutonenhammer hängt. Angetrieben vom starken Spiel der Rhytmusfraktion wird hier das Gaspedal schon mal so richtig durchgetreten. Es geht also stark nach vorn. Klasse Soli von Herrn Ritt verteilen sich über die gesamte Platte. Neu ist, das auch das Keyboard von HP Katzenburg auch etwas mehr zur Geltung kommt. Das wurde auch schon von einigen Fans mal angesprochen und jetzt auch entsprechend umgesetzt. Ich persönlich finde das gut, solange es damit nicht übertrieben wird. Das tut es auf diesem Silberling glücklicherweise auch nicht.
Dann wird erneut der Double-Bass ausgepackt und "Helldog" bricht los. Klasse Leads
zeichnen diese Up-Tempo-nummer aus. "Medusa" startet etwas ruhiger wandelt sich dann aber in nen richtigen Stampfer. Ein geniales Solo ist auch in diesem Song vorhanden. Orientalische Klänge findet man dann im Titeltrack. Chris Reibeisenstimme bringt den Song richtig gut zur Geltung. Das Ganze in etwas langsamerem, gemässigterem Tempo. Dann folgt mein Lieblingstrack auf diesem Album "Death Angel And The Grave Digger". Das Tempo wird hier wieder angezogen und besonders die Gitarrenarbeit sticht hier besonders hervor.
Göttlich. Ein typischer Grave Digger Banger, energiegeladen bis zum Abwinken. Würde mich nicht wundern, wenn das Teil auch Live einschlägt wie eine Bombe....nicht zuletzt, da man den Bandnamen ja auch im Refrain wiederfindet. Ähnlich wie dazumals beim Track "The Grave Digger".
Wer den Song schon mal Live gehört hat weiss genau, was ich meine.
Weiter gehts mit "Walls Of sorrow". Startet agressiv, verliert aber dann etwas an Intensität. Die Bridge in diesem Track ist zwar etwas kurz geraten aber ansonsten doch interessant umgesetzt. "Call Of The Sirens" ist etwas doomig angehaucht und ist sozusagen die "Ballade" auf dem Album. Passt sich insgesamt gut in das Gesamtbild dieses Langeisens ein. "Warriors Revenge" nimmt dann erneut so richtig Fahrt auf. Jens Becker und Stafan Arnold pumpen den Song förmlich voran. Amtlicher Banger vor dem Herrn. Es folgt das kurze instrumentale Übergangsstück "With The Wind" bevor dann "Home At Last" nochmal eine der Stärken der Band aufzeigt: Eingängige Stücke mit starken Refrains zu schreiben. Ein würdiger Abschluss einer wirklich guten Scheibe.
Die Limited Edition weist dazu noch mit "Saints Of The Broken Souls" und der deutschen Version von "Home At Last" zwei gute Bonustracks auf. Besonders "Zurück Nach Haus" klingt in dieser Version fast noch besser als das englische "Original". Abgerundet wird das Album noch durch ein starkes Artwork und gelungenes Booklet.
Also, Daumen hoch für diese wirklich geniale Metal-Scheibe. Auf Grave Digger ist somit auch 2012 noch Verlass.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grave Digger eben ;-), 9. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muste ein paar Tage länger auf die Scheibe warten , da ich die Lim. Amazon Edition bestellt hatte ( MIT ORIGINAL AUTOGRAMM).

Ich wurde nicht endtäuscht , ein absolutes GRAVE DIGGER ALBUM . Genau was der GRAVE Digger Fan will :)
Super SONGS :-)

Zum Autogramm hier hat sich Amazon was gutes einfallen lassen , leider war es dumm von Amazon , die Autogramme auf dem Booklet schreiben zu lassen.Demnächst BITTE ne AUTOGRAMM POSTKARTE , das sieht besser aus:-/
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch Grave Digger ohne Überraschungen, 1. September 2012
Leider ist der Sound und die Stimme des Sängers doch arg limitiert um wirklich eine grössere Fan-Schicht anzusprechen, und so werden Grave Digger vermutlich immer eine Band aus der 2.Garde bleiben, denn die stilistische Bandbreite reduziert sich auf die Grösse eines Bierdeckels. Ob sich nun Axel Ritts Mitwirkung insgesamt positiv auf die Bandhistorie auswirkt, das wird erst die Zukunft zeigen, denn einfach ist es mit diesem selbstherrlichen Egomanen eher nicht, da er selbst gerne als alleiniger Chef das Sagen in einer Band hat, wie bei seinem anderen bisherigen Betätigungsfeld Domain - in technischer und auch komposorischer Hinsicht ist er aber auf jeden Fall ein Gewinn für die Band, denn sein Hardrocktypisches Gepose sind allemal ein Gewinn für die Band und sein filigranes Gitarrenspiel ist schon was besonderes - da kommen auch gewiss keine Diskussionen mehr auf ob ein 2.Gitarrist den Bandsound besser umsetzen könnte. Es ist doch etwas verwunderlich dass Herr Ritt plötzlich zugängig ist für harten düsteren Heavy Metal, nachdem er doch zuvor eher dem symphonischem plüschigen Metal zugewandt war -- ist das jetzt ein Projekt für Ihn auf dem er seine harte Seite mal richtig rauslassen kann???? Ich bin sehr gespannt wie lange diese Zweckgemeinschaft noch hält. Nachdem das erste Album mit Axel Ritt doch überraschend stark war und man sich auf die Stärken der Middle-Age-Trilogie zurückbesann, liegt nun das zweite Machwerk vor, dass sich diesmal abermals als Konzept-Album mit der griechischen Mythologie befasst - ich bin der Meinung, dass man mit dieses Konzept-Alben um verschiedene Mythen und Geschichtsthemen tatsächlich das ganze Konzept etwas interessanter gestaltet und den ein oder anderen Fan hinzugewinnt, der sich ein normales Album vielleicht nicht kaufen würde -- von daher macht man alles richtig. Wobei ich auch der Ansicht bin, dass die Musik normaler völlig neutraler Heavy Metal ist, bei dem man keinerlei Bezug zur Griechenland-Materie erkennen kann -- ich kann mir gut vorstellen, wie das abgelaufen ist: Zuerst stand die Musik und dann hat man sich gefragt ob man ein normales Album macht oder ein Konzept-Album, und hat sich im nachhinein eben auf die Mythen Griechenlands geeinigt; genausogut hätte es denke ich über Samurai, Indianer oder die Kelten gehen können, die Musik wäre dieselbe geblieben. Auch wird die griechische Mythologie nicht so detailiert abgehandelt wie seinerzeit auf der Middleage-Trilogie -- man hat eher den Eindruck einen Aufhänger gesucht zu haben und diesen mit der griechischen Mythologie dann auch gefunden zu haben was aber legitim ist, letztendlich braucht man immer einen Albumtitel und ein Albumcover. Insgesamt aber ein sehr typisches Grave Digger-Album ohne stilistische Überraschungen, weder positiver, noch negativer Art - man gibt den Fans was Sie erwarten ! Hört sich zwar ein wenig langweilig an, ist aber letztendlich auch wieder eine gewisse Qualität, die man nicht unterschätzen sollte, schliesslich was wären wir so froh, wenn Gruppen wie Iron Maiden, AC/DC, Judas Priest oder auch Mötley Crue endlich wieder das spielen würden was wir uns eigentlich von Ihnen wünschen und erwarten, auch wenn nicht alles nur so von tollen Melodien strotzt, die Hauptsache wäre doch, dass der uns liebgewonnene Musik-Stil wieder der alte wäre - und bekommt man immerhin von Grave Digger geboten ! Dass man allerdings dabei den Gitarren-Vorgänger Manni Schmidt als Buh-Mann hinstellt, der keine Lust hatte Konzept-Alben mitzugestalten, halte ich für einen sehr schlechten Stil von Chris Boltendahl, noch besonders, weil "Rheingold"2003 ein sehr gutes Konzept-Album war und man mit Manni Schmidt zumindest noch 2(The Grave Digger2001 und Ballads of Hangman2009) weitere starke Alben produziert hat, die nicht unerheblich von Ihm beeinflusst wurden. Manni Schmidt spielte eher gefühlvoll aus dem Bauch heraus und Axel Ritt ist eher ein technisch ausgereifter Saitenhexer, der zu technischen Kabinettsstückchen neigt, diese aber live bei den Shows zur The Clans will rise again-Tour leider zu oft versemmelt hat, als als wirklicher Gitarren-Hero in die Geschichte eingehen zu können -- zumindest bei den beiden Konzerten, die ich bisher mit Ihm gesehen habe, wo er sich aber hoffentlich noch deutlich bessert. Da hat er mich schon fast genervt mit seinem laufenden Gitarrenwechsel und seiner gespielten Star-Attitüde, bevor er dann hauptsächlich bei den älteren Stücken einen Fehler nach dem nächsten spielt. Was er allerdings beherrscht, das ist auf den Alben schöne interessante Solos zu spielen, die einem im Ohr haften bleiben.

War beim Vorgänger-Album der Effekt eines neuen Songschreibers im Team noch sehr erfrischend und positiv zu Tage getreten, so läuft es sich bei Clash of the Gods schon wieder etwas tot, denn vieles ist dem letzten Album einfach zu ähnlich. Seit dem letzten Album halten auch wieder vermehrt Keyboards Einzug in den Grave Digger-Sound, die eine eigene Melodieführung haben und bei denen ich immer irgendwie die schreckliche Lambada-Melodie heraushöre, überhaupt ist der Keyboard-Sound sehr billig und hört sich an als wenn auf einem Aldi-Instrument zum Preis von 129€ herumgeklimmpert werden würde -- das ist wohl ein Zugeständnis an Axel Ritt oder zumindest auf dessen Mist gewachsen. Ich weiss, dass auch auf jedem anderen Grave Digger-Album Keyboards eingesetzt wurden, aber dort eben hauptsächlich nur als Hintergrunduntermalung oder dem Gesamtsound einen volleren Klang zu verleihen und nicht als Instrument mit eigener Melodieführung. Der Rest ist im Prinzip wie in den Neunzigern und auf dem letzten Album, schnelle Double-Bass-Songs wechseln sich mit hymnischen Midtempo-Stampfern ab. Die obligatorische Ballade heisst diesmal "Call of the Sirens" und erinnert mich doch sehr an "The Ballad of Mary" von Tunes of War1996 in den Versen und der Rafrain stark an "The Dark of the Sun"! Ingesamt fehlt es dem Album an guten Songs und kleinen Hits und Höhepunkten, die auf dem letzten Album noch vorhanden waren, man quält sich hier durch einen Wust von halbgaren Metal-Kompositionen, die nicht Fisch, noch Fleisch sind, es ist vieles gefällig und gewollt düster -- Vieles kommt einem irgendwie gewohnt bekannt vor und man hat den Eindruck es auf einem anderen Album schon einmal in anderer Form gehört zu haben. Die Höhepunkte sind sicherlich die ersten 4 Songs nach dem Intro und die mittelprächtige Single "Home at last" mit Ihrem netten melodischen Refrain. "God of Terror"(mit Deep Purple-Gedächtnis-Keyboard-Solo im Mittelteil) und "Hell Dog" sind zwei schnelle Smasher zum Bangen, das schleppende "Medusa" mit seinem eindringlichen, aber auch eintönigen Refrain und der schwerfällig daherstampfende Titelsong "Clash of the Gods" sind dann eher zwei melodiöse langsame Stampfer zum mitgröhlen. Das schmissige "Death Angel&The Grave Digger" geht in Ordnung; das melancholische "Walls of Sorrow" erinnert etwas an Excalibur-Zeiten, das schnelle "Warriors Revenge" mit seinem getragenen Refrain vermag indes nicht besonders herauszustechen. Mit insgesamt 9 richtigen Songs kann man die Griechische Mythologie eh nicht hinreichend genug behandeln und nur ankratzen, vielleicht gibt es ja auch hiervon eine Fortsetzung, wobei ich mir das nicht unbedingt wünsche, lieber wäre mir ein Album, auf dem Grave Digger einem mal wieder voll ein auf die Glocke hauen und richtig kompromisslos, einfach drauflos. Man hat doch das Gefühl, das hier Vieles mit angezogener Handbremse vorgetragen wird, wo sind echte Knaller, wie "Shoot her down", "Heavy Metal Breakdown", "The Round Table", "Excalibur" oder "Rebellion" ??

Insgesamt ein mittelprächtiges Album -- es gibt schlechtere Grave Digger-Alben, aber noch mehr bessere. Es ist im Prinzip die genaue Fortsetzung vom Vorgänger-Album, in allen Belangen wird wieder eine Kombination von schnelleren und schleppenderen Songs geliefert mit guten, zum teil hymnischen Refrains und schönen melodischen Girtarren-Solos - es ist wieder ein hörenswertes gutes Grave Digger-Album geworden dass einen nicht enttäuscht, allerdings auch nicht zu Freudensprüngen Anlass gibt. Man kann trotz aller Kritik dem Album eine gewisse Langzeitwirkung assistieren, von daher gebe ich wie auch dem Vorgänger 4 Sterne, wobei mir der Vorgänger The Clans will rise again einen Hauch besser gefiel - ein Super-Album wie es meine Vorredner hier weissmachen wollen, ist es zumindest nicht geworden. Vielleicht sollte man auch mal wieder das gewohnte Produktionsteam wechseln und sich mal einen namhaften Produzenten suchen, der vielleicht doch noch ein paar Prozent mehr aus der Band herauskitzeln könnte, auf der anderen Seite müssten gerade Axel Ritt und Chris Boltendahl genügend Erfahrung besitzen um selbst das richtige für die Band entscheiden zu können - manchmal können aber Aussenstehende besser entscheiden was Top und was Flop ist!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin absolut begeistert, 28. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist schon interessant wie unterschiedlich hier das neue Grave Digger Album bewertet wird. Ich selber bin Grave Digger Fan der ersten Stunde, habe also alle Höhen und Tiefen dieser Band miterlebt. Manchmal brauchte man nach einem sehr schlechten Album (Digger) auch eine Pause und glaubte das die Band nun in der Versenkung verschwunden ist. In den letzten Jahren schaffte Grave Digger es aber mich mit jedem Album mehr zu begeistern, so dass die CD's einen festen Platz in meinem Player haben. Das neue Album nun ist für mich eines der Alben, die ganz vorne mitspielen. Beim ersten Hören war ich noch etwas verwundert, aber es machte auch neugierig. Ein Paar mal gehört und man bekommt diese Songs nicht mehr aus dem Kopf. Es ist einfach geil wie hier die Gitarren und das Schlagzeug loslegen und dass trotz der Härte richtig stimmungsvolle Songs bei rauskommen. Wie immer ist der Gesang von Chris etwas für echte Grave Digger Fans. Aber das wollen wir ja auch. Bei mir läuft die Scheibe rauf und runter und steht bei mir auf der CD-Abspielliste auf Platz 1. Freue mich jetzt schon auf das nächste Album.
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