Kundenrezensionen

74
4,8 von 5 Sternen
Death in Paradise - Staffel 1 [4 DVDs]
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48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2012
Nachdem ich mich frustriert durch einige neuere amerikanische Serien gequält hatte (z.B. die Neuauflage von "Hawaii Five-O" oder "Rizzoli and Isles"), alle unoriginell, oberflächlich und schmerzhaft identisch gestrickt, war ich begeistert: das hier ist anders.
Kurz gesagt: klassische Agatha Christie nicht mit dem belgischen Privatdetektiv Hercule Poirot gestrandet in England, sondern dem britischen Detective Inspector Richard Poole gestrandet in der Karibik. Und wie Poirot den englischen Regen, so haßt Pool das warme Klima ohne Jahreszeiten (dem zum Trotz er dennoch immer Anzug mit Krawatte trägt), das Essen (sein größtes Glück, als er endlich eine "richtige" Tasse Tee bekommt)und kann sich nur begrenzt mit den Gewohnheiten der Inselbewohner anfreunden. Sein Team ist klein, weiß aber mit den Unzulänglichkeiten vor Ort ebenso umzugehen wie auch ohne die mittlerweile üblich gewordenen Hightech-Spielereien auszukommen und ihren neuen Chef trotz seiner arroganten Borstigkeit zu nehmen. Nicht immer mit insulaner Freundlichkeit: seine zierliche, aber drahtige Mitarbeiterin droht ihm zu Beginn glaubhaft Prügel an, wenn er sie weiter so herablassend übergeht. Aber ohnehin entwickelt Pool einen zunehmenden Respekt für "sein Team" - und vice versa.

Die Geschichten sind klassische "who's dunnit": ein Mord, Hinweise, die außer Pool keiner zu werten versteht und ein Mörder, der auch immer erwischt wird. Klingt langweilig? Aber gar nicht! Zugegeben: wer diese Art der v.a. englischen Krimis schon oft gelesen oder gesehen hat, der kann häufig schon zu Beginn erahnen, wer's denn dann gewesen sein wird. Aber wie dann die Auflösung tatsächlich funktioniert und welche Details (die allen, auch den Zuschauern, zur Verfügung standen, die aber wie bei Poirot oder auch "Monk" erst am Schluß irgendwohin passen)den Täter überführen - natürlich als klassischer Show down mit allen Verdächtigen - das macht einfach Spaß. Wer Action erwartet oder eine reale Darstellung der sozioökonomischen Verhältnisse auf einer karibischen Insel ist fehl am Platz. Wohl aber gibt's Atmosphäre und ein Gefühl für Land und Leute, immer mit einem Augenzwinkern sowohl für die Bewohner als auch den "Fremdling".

Die DVDs enthalten keinerlei Specials, außerdem würde ich wenn möglich zum Originalton raten, weil sich das alles mit dem teilweise französischen Akzent noch viel schöner anhört.

Fazit: wenn ich könnte, würde ich 7 Sterne vergeben und bedaure nur, daß die erste Staffel aus nur 8 Folgen besteht. Zum Glück hat die BBC beschlossen, eine zweite Staffel zu drehen - aber das dauert wohl noch.
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2012
Man darf nicht CSI im Paradies erwarten und auch nicht Die Profis (die alte BBC Serie). Death in Paradise ist anders, nicht ganz so rasant, nicht so auf Action getrimmt, mit einer erfrischend ruhigeren Kameraführung und wirklich guten Schauspielern. Die Fälle sind gut, überraschend anders und mit einer guten Portion Humor von der Insel verpackt. Wirklich erdfischen anders und gut!
Aber der Preis von fast 30 Euro für 8 Folgen (a 50 Minuten) auf 4 DVDs ist zu hoch. Nicht mal für die Blu-ray Fassung wäre der Preis angemessen! In UK wird die Serie gut 50% weniger kosten (ohne Versand versteht sich).
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. August 2012
Ein überaus korrekter, britischer Detective Inspector (Ben Miller als Richard Poole) wird zwecks Aufklärung des Mordes an einem Landsmann auf die karibische Insel Saint-Marie versetzt. Der steife Brite wirkt von Anfang an so passend unter den lebensfrohen Insulanern wie ein Eisberg in der Sahara.
Anfangs von seinen Untergebenen als totaler Fehlgriff müde belächelt, gelingt es dem akribischen Beamten, durch detektivische Kleinarbeit und mitunter unübliche Denkansätze, eine ganze Reihe kniffliger Fälle zu lösen. Befeuert wird die Zusammenarbeit vor allem aufgrund einer sich zwischen ihm und der französisch-stämmigen Camille allmählich entwickelnden Beziehung, die sich langsam aber sicher von einer rein dienstlichen zu einer möglichen, sehr persönlichen Beziehung zu mausern scheint - wobei der steife Brite sich langsam entwickelnde Liebesbande immer wieder durch seine mangelnden sozialen Fähigkeiten zu torpedieren weiß, denn so genial er bei der Lösung von Mordfällen auch ist, so ungeschickt stellt er sich beim sozialen Miteinander an. Wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen kann man davon ausgehen, das er in Situationen, in denen es auf Fingerspitzengefühl und dezidierte Wortwahl ankommt, garantiert das falsche sagt oder tut. Auch mit der resoluten Mutter Camilles, Catherine, hat er es nicht leicht.
Dann ist da noch der allgegenwärtige Sand, die Hitze und ein hartnäckiger Mitbewohner seines Strandhäuschens in Form einer kleinen Eidechse, die ihm den Auffenthalt im vermeintlichen Paradies nachhaltig die Laune verderben - denn Richard Poole kann eines nicht, sich entspannen.
Trotzdem rauft man sich im Laufe der Staffel langsam aber sicher zusammen und die Mitarbeiter lernen ihren neuen Chef zu schätzen, so wie der auch die Mitarbeit seiner Untergebenen zu würdigen lernt.

Wer Ben Miller bereits aus der Primeval-Fantasyreihe kennt und seine unterkühlt-britische Art mit dem unverwechselbar trockenen Humor schätzt, der kommt hier gewiß auf seine Kosten.

Fazit: Eine Reihe, die weniger auf detektivische bzw. wissenschaftliche Methoden setzt wie die ganzen CSI-Klone, sondern auf die Spannung, die sich aus völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen und kulturellen Hintergründen unter- und zueinander ergibt; britische (Über)korrektheit trifft karibisches Entspanntsein. Die sich daraus ergebenden gegenseitigen Frotzeleien und Wadenbeißereien machen das Salz in der Suppe dieser neuen Serie aus, die genau dadurch ihre besondere Würze erhält. Ich kann nur hoffen, dass diese Reihe nicht bald wieder aus 'Kostengründen' oder ähnlichem eingestellt wird, das wäre wirklich schade!

Bin bereits gespannt auf Staffel 2 und wie sich die Beziehung zwischen Richard und Camille weiterentwickeln wird... ^^
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 21. Februar 2013
Ich bin durch Zufall auf diese Serie gestoßen, die bei uns 2012 in "ZDF-Neo" gezeigt wurde. Herrlich besetzt mit Ben Miller (Sir Lester in "Primeval") und der noch relativ unbekannten Sara Martins.

Die Grundstory ist schnell erklärt: Typisch englischer Detective, Liebhaber von englischem Wetter, Essen und Tee, überkorrekt in Arbeitsweise und Kleidungsstil wird wegen Aufklärung einers Mordes an einem Engländer auf die (fiktive) Insel "St. Marie" in die Karibik versetzt. Dort muß er sich mit der Hitze, dem Sand und der "französischen Mentalität" der dortigen Bewohner auseinandersetzen. Der Fall wird in einer Art geklärt, die ein wenig an "Monk" und ein wenig an "Columbo" erinnert. Als Dank dafür (und weil er in England seinen Kollegen und Vorgesetzten auf die Nerven geht) wird er dauerhaft auf diese Insel versetzt und bekommt zudem noch eine französischstämmige Kollegin als Partner zugeteilt.

Die Gags, die sich aus dieser Konstellation ergeben, sind göttlich. Allein die Suche nach der perfekten Tasse Tee und der running gag mit der Eidechse, das sein "Mitbewohner" in seinem Strandhaus darstellt, sind genial. Auch nach mehrmaligem Sehen finde ich immer wieder Neues zum Lachen oder zumindest zum Schmunzeln. Die Aufklärung der Fälle wird dabei (fast) zur Nebensache. In meinen Augen ist das eine der besten Serien, die in den letzten Jahren in diesem Genre erschienen ist!

Leider ist es eine UK-Serie, nicht wegen der Story, der Darsteller etc., sondern wegen der Angewohnheit der Engländer, immer nur Staffeln mit wenigen Episoden zu produzieren. Während man bei amerikanischer (Massen-)Ware meist 18-24 Folgen pro Staffel zu sehen bekommt, ist es in England leider Unsitte, nur 6-10 Folgen zu produzieren (Red Dwarf, Primeval, Torchwood etc. sind dafür beste Beispiele). In dem Fall von "Death in paradise" sind es 8 Episoden, die zwar allesamt perfekt abgestimmt sind, aber die Wartezeit auf neue Folgen schmerzlich verlängert. Immerhin ein Lichtblick: 8 neue Folgen sind abgedreht und werden zur Zeit in England ausgestrahlt, so das wir das Ganze in 6-12 Monaten sicher auch in Deutschland zu sehen bekommen, eine dritte Staffel ist bereits genehmigt und in Planung.

Sobald die zweite Staffel erhältlich ist, muß ich sie haben, egal wie teuer sie am Anfang auch ist, ein besseres Lob kann ich für die Serie nicht abgeben!!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juni 2014
Sie mochte früher Columbo und als ich dann im Pay-TV ein paar Folgen von Death in Paradise gesehen habe war mir klar, dass davon eine Staffel zum nächsten Geburtstags- oder Weihnachtsfest als Geschenk für meine Mutter besorgt werden muss. Gedacht, getan. Ihr gefällt die Serie sehr gut, da es
1. eine Krimiserie ist
2. kein Blut fließt
3. keine Obduktionen gezeigt werden
4. ruhige Kameraführungen vorherschen
5. intelligente Dialoge geführt werden
6. die Fällte knifflig und alles andere als eindeutig und vorhersehbar sind
7. die Charaktere liebevoll ausgestaltet wurden und die offensichtlichen Unterschiede zu viel niveauvoller Komik beitragen

Kurzum: Das Geschenk kam super an!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2013
Das leichte Lebensgefühl der Karibik, endlose Sandstrände und jeden Tag Sonne, davon träumt wohl nahezu jeder. Bis auf Detective Inspector Richard Poole, denn für den englischen Detective, der das verregnete London über alles liebt, ist dies ein Albtraum. Von nun an muss der akribische Ermittler, den seine früheren Kollegen nicht mehr ertragen konnten, seine Arbeit auf der Karibikinsel Saint- Marie verrichten.

Ich kannte den Schauspieler Ben Miller bis dato nicht, aber er ist für die Rolle des Richard Poole einfach nur perfekt, denn ihm kauft man den peniblen Engländer, der selbst bei 30 Grad noch Krawatte, Hemd und Jackett trägt, definitiv ab. Auch die heiße Tasse Tee bei den Temperaturen darf natürlich nicht fehlen.

Die Serie funktioniert nach dem Prinzip: Jemand stirbt und Poole und sein Team versuchen den Mörder zu finden (Wer hat es getan?). Dabei glaubt der Zuschauer stets zu wissen wer es getan haben könnte und am Ende kommt es stets völlig anders als gedacht. Poole bekommt eine Art Geistesblitz und alles fügt sich. Die Auflösungen sind stets glaubwürdig, auch wenn man selbst vielleicht nie darauf gekommen wäre.

Doch die Serie besticht nicht nur durch Spannung, sondern hat auch seine witzigen Seiten. Es ist herrlich mit anzusehen, wie sich Pooles Kollegen darüber lustig machen, dass er sich nicht einfach legerer anzieht oder seine anderen Eigenarten. Auch der kleine Mitbewohner Pooles, eine grüne Eidechse, wird alsbald von ihm und den Zuschauern sehr gemocht.

Die Staffel hat nur einen Haken: mit "nur" acht Folgen à ca. 50 Minuten ist sie recht kurz gehalten (Gesamtlaufzeit: 436min), man mag die Charaktere aber so sehr, dass man einfach immer mehr sehen will. Da bleibt nur zu hoffen, dass es von dieser tollen Serie noch viele weitere Staffeln geben wird.

Thema Preis: Die Serie ist nahezu jeden Preis wert, da sie überaus unterhaltsam ist, jedoch habe ich gemerkt, dass der Preis der Serienstaffel doch sehr stark schwankt (zw. 17,99 und 29,99 war schon alles dabei in den letzten 2 Monaten) und kann daher nur empfehlen auf einen eher günstigeren Preis zu warten.

Fazit: Meine Serienentdeckung des Jahres 2012. Ein echter TV- Genuss, der einen mit Spannung und Spaß Fernsehen lässt. Absolut empfehlenswert!

(Tipp: für mehr Details zur Staffelbox schaut euch doch einfach meine geposteten Kundenbilder an!)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Death in Paradise" hat ihre Wurzeln in Frankreich, wird allerdings mit Unterstützung der BBC produziert. Diese franko-britische Kooperation hat eine unterhaltsame und intelligente Krimireihe hervorgebracht. Trockenen britischen Humor bekommt der Krimifan hier allerdings weniger geboten. Vielmehr geht es karibisch-locker zu und genau das macht dem Londoner Detective Inspector Richard Poole schwer zu schaffen. Der Lebensstil seiner neuen Kollegen ist ihm fremd; er vermisst sein geliebtes England über alles. Leichtigkeit, strahlendblauer Himmel, Palmen, nette Menschen, frische Schalentiere zu den Mahlzeiten - all diese Annehmlichkeiten, über die sich viele freuen würden, jagen ihm nur Schauer über den Rücken. Er sehnt sich nach Regen, kühlem Wetter und - sehr wichtig - englischem Essen. Für ein Roastbeef und englischen Tee würde er fast alles tun.

Eigentlich wollte er nach dem ersten Fall die Insel schnellstmöglich wieder verlassen, aber er bleibt zunächst für insgesamt acht Serien-Folgen auf Saint Marie. Bis zum Schluss aber - das darf verraten werden - wird er sich mit dem karibischen Klima nicht anfreunden.

Mit Ben Miller ist die Rolle des Richard Poole glänzend besetzt. Und dank des Fingerspitzengefühls der Serienmacher sieht man ihm seine Verzweiflung in der Hitze in jeder Szene an. Seine Kollegen in der Polizeistation von Honoré sind überaus sympathisch, so lässt sich nur schwer verstehen, wie er den fortwährenden Einladungen zum Feierabend immer wieder aus dem Weg gehen kann. Doch verliert die Person des Inspectors dadurch nichts von seiner Liebenswürdigkeit - so sehr sie sich selbst dagegen sträubt. So steif ist er nämlich dann doch nicht. Sein Humor ist hin und wieder schelmisch, manchmal unfreiwillig. Hilflos ist er allerdings nie. "Death in Paradise" ist kein "Monk"-Aufguss, auch wenn Poole sich mal eigentümlich bewegt während er die Tat nachvollzieht, und kann so manch anderer Krimiserie zeigen, wie verzwickt und überraschend Mordaufklärungen immer noch sein können.

Obwohl alle Figuren der Serie interessant sind, steht doch der britische Inspector als deplatzierte und dadurch leicht skurrile Figur im Fokus. Alle anderen bleiben hinter ihm recht blass, da steckt noch einiges an Potential.
Leider ist die Synchronisation nicht ganz gelungen. Im Besonderen klingt die deutsche Fassung der Camille viel steifer, als es zu ihrem Charakter passt. Wer also gerne auf Englisch schaut, sollte hier die Originalsprache wählen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2014
Eine bunte Mischung aus klassischem britischen Krimistoff, Cultural Clash und sehr viel augenzwinkernder Humor, die Fälle sind alle neu und dennoch erinnert Ben Miller an eine englische Variante des liebenswert schrulligen Inspektor Poirot. Unter der heißen karibischen Sonne muss er nicht nur knifflige Fälle lösen, sondern führt seinen eigenen kleinen Kampf um gutschmeckenden englischen Tee und die Wahrung seiner Gefühlswelt, sowie dem Trotzen gegen das Tropenfieber.

Inspector Poole ist halt introvertiert und entwickelt eigene Methoden zur Lösung der Fälle, aber gerade dies macht ihn zu einem liebenswerten Sonderling seiner kompetenten extrovertierten Gruppe von Mitarbeitern. Gegensätze prallen aufeinander besonders in der Figur seiner Assistentin Camille (Sara Miles), diese weiß nicht recht ob sie ihren Chef wegen seiner Überheblichkeiten hassen oder mögen sollte. Zudem erfährt der Zuschauer nur wenig über das Innenleben des neuen Inspektors, romantische Schwärmerei oder Schwarze Magie sind überhaupt nicht sein Ding, dies ist allenfalls französisch und demnach suspekt. Es ist eine reine Freude den Wortgefechten der Hauptdarsteller zuzuhören und es entwickelt sich eine Art Respekt, die den Zuschauer zum Schmunzeln bringt. Wer Agatha Christie Fan ist, findet hier einen sehenswerten Nachfolger. Eine klare Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2013
Es macht einen unbeschreiblichen Spaß, jede einzelne Folge. Es ist der pure Genuss, wenn Detective Inspector Richard Poole und sein dreiköpfiges Team knifflige Fälle löst. Welten prallen aufeinander, als der "typische" Brite in die Karibik versetzt wird. Doch auch wenn seine Pingeligkeit, seine ständig die Grenzen der Höflichkeit weit überschreitende Aufrichtigkeit, seine Überkorrektheit bisweilen das allzeit gelassene karibische Gemüt nerven - im Lösen von schwierigen Fällen entpuppt er sich jedes Mal als wahres Genie. Und dies nötigt seinen Mitarbeitern großen Respekt ab. Aber auch menschlich kommen sie sich nach und nach näher, so schwer sich Pool damit auch tut. Und jedes Mal, wenn etwas von seiner Menschlichkeit durchblitzt durch all die Sprerrigkeit im Umgang mit seinen Kollegen, erahnen wir, was für ein wunderbarer Mensch er ist. Das hat inzwischen ganz besonders seine Mitarbeiterin Camille heraus gefunden und fühlt sich zu Poole hingezogen - was sie allerdings nicht davon abhält, ihn ständig mit seinen Marotten zu konfrontieren und sie nach Kräften zu entlarven. Sie gibt ihm Kontra, wo immer sich ein Anlass bietet, überschreitet dabei aber nie die gebotene Grenze. Vielleicht wird aus den Beiden ja ein Paar ? In der hoffentlich bald folgenden 3. oder gar der 4. Staffel ? Da jede Staffel nur 8 Folgen umfasst, bleibt zu wünschen, dass die BBC nicht so schnell locker lässt. Pool tut das ja schließlich auch nie ! ;-)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2012
Diese Serie nimmt sich Zeit. Hier gibt es keine hektischen Schnittfolgen, keine wilden Verfolgungsjagden.
Stattdessen bekommt der Zuschauer interessante Kriminalfälle mit einer meist überraschenden Auflösung im Stil von Agatha Christie zu sehen. Das macht Lust auf mehr und glücklicherweise soll ja eine zweite Staffel bereits in Arbeit sein.
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