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am 10. Juli 2014
Der Autor schildert ohne akademisch oder gar trivial zu wirken ( bei Professoren durchaus keine Selbstverständlichkeit!) das Leben der Lakandonen, dass er in den Achtziger Jahren erforschte.
Die Lakandonen sind Nachfahren der Mayas. Die Beschreibungen über ihre Kultur und ihr Leben haben mir mehr Eindrücke über die alte Maya Kultur gewährt als all die wissenschaftlichen Bücher die ich vorher gelesen habe, das kann ich ohne Übertreibung sagen.
Überhaupt hatte das Buch für mich eine sehr positive Grundschwingung. Naturverbundenheit, Lebensgefühl, Lebensweisheit und Metaphysik dieses kleinen, bescheiden und lebensfröhlichen Volkes haben mich sehr beeindruckt. Ich werde dieses Buch wohl noch öfter lesen. Es steckt sehr viel Weisheit in den wenigen Worten. Insgesamt wäre ich sehr froh gewesen, wenn dieses Buch schon in meiner Jugend existiert hätte. Ich halte es für eine bessere Einführung in den Okkultismus als alle Werke der Esoterik die ich bisher gelesen habe. Die Lakandonen jedenfalls haben mir mehr zu sagen als so mancher Positiv Denker, New Age Prophet oder Himalaja Guru.
Es ist schwer zu Worten was die Qualität, was den Unterschied ausmacht. Vermutliche die echte Naturerfahrung, die gewaltlose, unpatriarchale Tradition die hinter den Kulissen sichtbar wird und diese von Hindus, Buddhisten, manchen Sekten- Christen und sonstigen unterscheidet. Aber das ganze ist wie gesagt schwer zu Worten. Einfachheit ja fast schon Banalität statt großem Wortgeklingel. Erleuchtung, geistige Vervollkommnung, Vergeistigung, all diese Pseudobegriffe einer eingebildeten Wirklichkeit wird man bei den Lakandonen vergeblich suchen. Das macht ihre Metaphysik sympathisch und echt und sie selbst authentisch, aufrichtig und unverlogen.
Bei der Beischreibung des Kultes des Bol ( Seite 191) habe ich innerlich sehr viel lachen müssen, als tendenzieller Altphilologe, der natürlich seinen Frazer, Willamowitz -Moellendorf, Robert Ranke- Graves und wie sie alle heißen kennt, hatte ich ein Aha Erlebnis.
Statt in verstaubten Texten von der Vergangenheit zu schwärmen, hätte ich im Urwald ein Spektakel selbst erleben können: den Kult des Dionysius ( Bol).
Wer träumt nicht in seinen verstaubten Bücherstapeln als Altertumsforscher heimlich von diesem Erlebnis ?
Hätte ich nur gewagt in den Urwald zu reisen...
Aber so was ist halt nicht jedermanns Sache und ich fürchte Rätsch hätte mir auch zum Thema Mysterien von Eleusis mehr und anschaulicheres zu sagen als die oben erwähnten Autoren.
Er ist halt ein Feldanthropologe der eigene Erfahrungen, eigene Anschauung sucht.

Auch die biographischen Hinweise vom Autoren sind sehr interessant, wie er zum Urwaldforscher wurde. So mache Eltern könnten davon lernen, wie ich mein Kind zu einem glücklichen und auch noch erfolgreichen Wesen mache. Ein Lernstoff bei dem viele nach wie vor Nachholbedarf haben.
Insgesamt ist das Buch sehr sehr empfehlenswert. Mag es auch noch so unscheinbar daherkommen. Der Inhalt zählt. Das Buch gehört zum besten und wertvollsten was ich im Laufe meines Lebens in die Hände bekam. Und das war und ist sehr viel.
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am 4. Februar 2014
Im ersten Teil beschreibt Christian Rätsch seine Jugend in Deutschland und warum er stetig mehr Interesse an der Ethnobotanik und -soziologie bekundete. Der 2. Teil ist ein Tagebuch, das seinen Aufenthalt im Urwald bei den Nachfahren der Maya beschreibt. Dieser 2. Teil fand ich anfangs noch spannend, zieht sich jedoch in die Länge und wird gegen Schluss eher langweiig, da immer diesselben Situationen erzählt werden. Alles in allem aber ein durchaus gut lesbares Buch und wer sich für Ethnosoziologie interessiert, sollte es lesen. Man lernt auch den Autor besser kennen und schätzen.
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am 28. April 2008
Nach der anfänglichen Beschreibung seines Werdegangs, die Rätsch bisweilen im Lichte des ewigen Klassensprechers und -besten erscheinen lässt, und die ein wenig langatmig geraten ist, sollte der Leser das Buch keinesfalls aus der Hand legen. Ich jedenfalls habe es anschließend nicht mehr getan und die Beschreibung der Zeit, die der Dschungelforscher bei den Lakandonen verbracht hat, in einem Stück verschlungen. Die Charaktere (Chan K'in!) sind sehr anschaulich beschrieben. Das Buch teleportiert den Leser für Stunden in den Dschungel Südmexikos. Traurig, dass nun auch diese Kultur beginnt, ihre Bräuche zu verlieren und sich globalisiert. Bis auf den bereits erwähnten Beginn eine absolute Leseempfehlung. Und irgendwann werde ich gebratenen Papagei zum Frühstück probieren.
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am 14. Juni 2014
Ein unterhaltsames und leichtverdauliches Buch, in dem es nicht ums Analysieren geht, sondern ums Beschreiben. Mir gefiel die erstaunliche Offenheit des Autors, sich auf das Leben in dieser doch so fremden Kultur wirklich einzulassen und darin einzutauchen.
Da es sich um Tagebuchaufzeichnungen handelt, wird insgesamt doch nur sehr knapp berichtet, und viele interessante Gedanken werden zwar kurz angerissen, aber nicht weiterverfolgt. Darin liegt m.E. der Schwachpunkt dieses Buches.
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am 16. November 2013
Ein sehr gut lesbares und auch unterhaltsames Buch über einen Lebensabschnitt von Christian Rätsch bei den Lakandonen in Mexiko, der mich persönlich sehr nachdenklich gemacht hat, ob das Leben der so genannten "westlichen Zivilisation", ein Leben nach deren Werten und der Lebensart wirklich so lebens- und erstrebenswert ist.
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am 20. Februar 2015
Jeder der dem Herrn Rätsch gerne zuhört, seine Art, Sprache und Person schätzt, wird dieses Buch mögen. Es ist äußerst interessant wie der Autor seine Erfahrungen darlegt. Es ist vor allem deshalb so interessant, weil Chrisitan Rätsch in diesem Buch seine Erfahrungen und Erlebnisse schildert und nicht "nur" wissenschaftlich, sondern vor allem persönlich schreibt.

Kann ich jedem Rätsch-Fan wärmstens empfehlen :).
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Ein sehr persönliches, berührendes Buch, das Herr Rätsch da geschrieben hat. Mich hat die Schilderung seines Werdegangs sehr berührt. Besonders spannend und mitreißend sind die trockenen Beschreibungen seiner Erlebnisse in Mexico. Von Anfang an beschreibt Rätsch mehrdimensional, das Außen ebenso trocken oder undramatisch wie das Innen. Auf diese Weise ist man beim Lesen gleich auf mehreren Ebenen unterwegs, was das Lesevergnügen erheblich steigert und eine innere Reise nicht nur nach Mexico ermöglicht. Ein mutiges und lohnenswertes Buch.
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am 27. Juli 2015
das buch hat mich wirklich sehr beindruckt und inspiriert mehr über die thematiken zu erfahren..
wirklich sehr angenehmer erzählstil.
tolle einblicke in Rätschs Leben und Forschen - habe wirklich hochachtung vor diesem Mann, einem echten Wissenschaftler und Universalgelehrten... :)
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am 20. August 2015
interessante Einblicke in ein ursprüngliches Leben gab es dennoch... nur sooo viele Seiten dazu hätte es nicht gebraucht...man glaubte immerzu ,es käme noch etwas besonderes... was dann doch nicht kam
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am 24. März 2016
Trotz dem genialen Inhalt und dem allgemein sehr guten Schreibstil fiel es mir an manchen Stellen schwer das Buch zu lesen. Er ist sehr oft "Ich" bezogen und stellt seine persönlichen Errungenschaften manchmal stark in den Vordergrund.
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