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Kundenrezensionen

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am 20. Juli 2012
Man sagt: 'Bücher haben eine Seele!' Bei dem Debüt von Nikola Hotel trifft das zu. Ihr kennt sicherlich das Gefühl, wenn man sich den letzten Seiten nähert, und ihr dieses Ende in den Tiefen eures Herzens unbedingt verhindern wollt. Natürlich geht das nicht. Leider! Für mich ist 'Rabenblut drängt' eine Perle ' eine Neuentdeckung des Jahres 2012. Eine Fantasy Geschichte, die sich tief in den Wäldern Tschechiens abspielt. Genauer gesagt in Böhmen. Wann immer ich einen Raben krächzend durch die Lüfte gleiten sehe ' im Hintergrund die sehnsuchtsvollen Klänge von Rachmaninovs Vocalise ' werde ich mich erinnern. An den Rabenschwarm, der ein dunkles Geheimnis hütet ' ein Bluterbe, das Generationen überdauert. An Alexej 'Alexander den Großen`, an den Staubgrauen, an Pavel, an die Biologie Studentin Isabeau Radek, an die Schönheit der Natur und an die Liebe. Einfach an alles!

Soll ich euch was verraten?
Ich fühlte mit, musste Tränen schlucken, manchmal sogar lachen; manchmal mit einem Augenzwinkern und manchmal auch brüllend. So tief war ich in dieser Geschichte verwurzelt. Ich bin dankbar sie gelesen zu haben und hoffe dieses Erlebnis mit vielen Anderen zu teilen. Nie würde ich so etwas schreiben, wenn mich diese phantastische Geschichte nicht vollends überzeugt hätte. Dessen könnt ihr euch sicher sein!

Worum geht es? Ich möchte nicht viel verraten; nur einen kleinen Appetitanreger bieten:
Isa studiert Biologie und ist als Praktikantin in einer biologischen Forschungsgruppe tätig. Sie wohnt in einer Hütte, nahe der Forschungsstation ' am Waldrand.
Eines Abends hörte sie plötzlich Schüsse die, so schien es, weit entfernt aus dem Wald kamen. Sie kontaktierte Marek, ihren Kollegen und berichtete ihm. Beide befürchteten Schlimmes. Eine Jagd auf Luchse, Rotwild oder andere Tiere, die wahrscheinlich ihre Hilfe benötigen würden. Ohne groß zu überlegen machten die beiden sich schnurstracks auf den Weg. Während der Fahrt kamen sie an einem völlig verdreckten roten Escort vorbei und dann sahen sie einen Mann, der mitten auf der Straße stand. Er schien völlig außer sich zu sein und winkte sie mit beiden Armen hektisch zu sich. Isa und Marek betrachteten ihn mit Abstand und Skepsis. Ausschlaggebend war der Zeitpunkt. Er sprach von einem Ort des Schreckens und führte sie schließlich dort hin. Isa traute ihren Augen nicht als sie den Schlachtplatz sah. Ihr wurde so speiübel, dass sie sich zusammenreißen musste, um Marek nicht auf die Schuhe zu kotzen. Ringsherum lagen tote Tiere und Blut ' viel Blut.

In weiter Entfernung vernahmen Isa und Marek einen Klagelaut, es klang wie ein letztes Krächzen. Sie folgten dem Geräusch und fanden einen jungen Mann, der zusammengekrümmt auf dem nassen und mit Laub bedeckten Waldboden lag. Nackt! Mit einer tief klaffenden Wunde an den Schultern. Er war scheu und schreckte zurück, sobald man sich ihm näherte. In seinen Händen lag ein Vogel. 'Ein Kolkrabe', sagte Marek. Er war tot!

Meinung:
Es gibt viele Fantasygeschichten in denen es um Gestaltwandler geht, aber 'Rabenblut drängt' ist anders und meiner Meinung nach steht diese Geschichte anderen guten Werken in nichts nach ' im Gegenteil. Eine Atmosphäre die in Mark und Knochen übergeht ' und eine Liebe, die alles andere als kitschig daherkommt. Die Handlung, die Umgebung, die Charaktere und vor allen Dingen das Wesen der entzückenden Isa und auch das des rätselhaften Alexej, haben diese Geschichte lebendig und zu etwas ganz Besonderem werden lassen. Man fühlt richtig mit! Wie Musik in den Ohren nachhallt, so verhält es sich auch mit der Sprache. Die letzten Seiten verschlang ich atemlos.

Fazit:
Ein phantastischer Roman sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene, dem man sich, sobald man die ersten Zeilen und Seiten gelesen hat, nicht entziehen kann. Intelligent, mystisch, einfühlsam und spannend zugleich.

[ ... ]
geschrieben von Tanja
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am 27. April 2016
'Rabenblut' ist, so könnte man sagen, ein zeitgenössisches Märchen. Magie, Liebe, besondere Vögel, ein besonderer Wald, zwei ausdrucksstarke Hauptcharaktere und ein Geheimnis - all das hat dieser Roman zu bieten. Vergleicht man den Handlungsverlauf mit anderen Storys, in denen ein großer Knall dem nächsten folgt und ständig neue Gegner auf der Bildfläche erscheinen, kommt dieser Roman auf leiseren Sohlen bzw. Flügeln daher. Nikola Hotels roter Faden ist subtil, leise und bedächtig, was ihn jedoch nicht weniger fesselnd macht. Mit zarten Klängen zieht sie den Leser in ihren Bann und erzählt die Geschichte von Isabeau, Spitzname Isa, und Alexej, dem tschechischen Rabenmann, dessen männliche Familienmitglieder ein (Blut)Erbe in sich tragen. Durch das Erzähltempo und dadurch, dass die Autorin viel Wert auf die Gefühle ihrer Hauptcharaktere und die Details des äußeren Rahmens legt, schafft sie es den Leser tief in die Geschichte eintauchen zu lassen.

Der Wald in Böhmen/Tschechien ist wohl der größte Schauplatz dieser Geschichte. Während des Lesens fühlte ich mich, als wäre ich weit weg von Zuhause. Fort vom Alltag, allem Lärm und Trubel. Ich war im Wald, umgeben von der dort herrschenden Ruhe, dem Geruch, dem Grün der Bäume. Es war wie ein Erholungsurlaub in der Natur, obwohl ich mein Zimmer nicht verlassen habe. Dieser Funken sprang vor allem deshalb so intensiv über, weil die Autorin das Walderlebnis so authentisch und detailreich beschrieben hat. Man spürt, dass sie fühlt, was sie schreibt; sich geistig an dem Ort aufhält, von dem sie berichtet. Generell ist alles, was die Autorin schreibt, so lebendig beschrieben, dass es einem vorkommt, als wäre man mittendrin, als würde man selbst als Rabe seine Kreise ziehen und auf die Welt unter sich blicken '

Neben dem Schwerpunkt Wald überträgt die Autorin auch die Begeisterung und den Zauber der (klassischen) Musik auf ihre Leser, der ihrem männlichen Hauptcharakter Alexej ins Wesen gewebt ist. Man spürt, dass die Musik der Autorin viel bedeutet; vielleicht hat man deshalb das Gefühl, dass die Geschichte eine eigene Melodie hat.

Isa und Alexej muss man einfach gern haben. Dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der beiden erzählt wird, gibt einem die Möglichkeit genauer in ihre Köpfe und Herzen zu sehen und das Gefühlschaos, das beide durchleben, noch besser mitzuerleben. Es bleibt jedoch nicht bei diesen symphytischen Protagonisten; die Nebencharaktere stehen dem in nichts nach.

FAZIT

'Rabenblut' ist eine phantastische Geschichte mit zarten, feinsinnigen Klängen und einer Liebe der besonderen Art. Wer ein Liebhaber von Raben, Wäldern, Tschechien und klassischer Musik ist und zudem eine gefühlvolle und eindringliche Atmosphäre zu schätzen weiß, für den ist dieser Roman praktisch Pflichtlektüre. Mich hat die Geschichte verzaubert und das wird gewiss auch der zweite Teil der Trilogie tun.
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am 4. Januar 2014
Dieses Buch von Nikola Hotel ist erfrischend anders. Endlich mal keine übertriebenen Hochglanz-Helden. Vor allem Isa wirkte auf mich sehr natürlich und uneitel. Sie folgt nur ihrem Herzen. Die Liebe zur Natur und zur Musik, die die Autorin in ihrem Buch sehr schön zum Ausdruck bringt, konnte ich sehr gut nachempfinden. Beim Schreiben wechselte die Autorin immer wieder zwischen der Ich-Perspektive von Isa zu Alexej. Dies hat mich überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil, ich fand es spannend, eine Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Einzelne Szenen werden aus beiden Perspektiven geschildert. Auch das fand ich sehr interessant.
Die Autorin weiß zu begeistern, weil man in jeder Zeile, auf jeder Seite spürt, daß sie selbst begeistert ist!
Das Buch ist wirklich eine Perle und ich bin dankbar, daß ich es lesen durfte.
Es ist wirklich eine wunderschöne, intelligente, mystische, einfühlsame und spannende Liebesgeschichte von der ersten bis zur letzten Seite !
Ich erwarte sehnsüchtig die Fortsetzung und halte das Buch bis dahin als eines meiner Lieblingsbücher in Ehren.
DANKE an die Autorin und bitte weiter so !!!
Mir gefallen vor allem die Fantasy-Geschichten, die einem die Natur wieder näher bringen, sie wertschätzen ohne den Bezug zu unserer modernen Welt zu verlieren. Als Bindeglied sozusagen.
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am 23. April 2016
Zur Einstimmung auf den bald erscheinenden 2. Teil 'Rabentod' musste ich einfach 'Rabenblut' noch einmal lesen. Ich finde dies zeigt schon wie sehr mir dieses Buch gefällt und auch beim zweiten Mal lesen hat mich das Buch vollkommen in seinen Bann gezogen.
Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel verraten.

Nikola Hotel hat auf jeden Fall ein Fantasy Buch der ganz besonderen Art geschaffen. Überaus lebendig, spannend und berührend. Während dem Lesen konnte ich den Wald riechen, den Wind spüren und faszinierender Musik lauschen.
Und eines ist sicher ich werde Raben nur noch mit großem Respekt begegnen und immer wenn ich nun einen sehe, freue ich mich ihn zu beobachten und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen.
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am 5. Februar 2013
Manchmal dauert es Wochen, Monate, gar Jahre, bis es wieder passiert: Bis man ein Buch in Händen hält, bei dem man Wort für Wort, Zeile für Zeile, spürt, dass man ein Kleinod aufgetan hat – einen Leseschatz, der vor dem inneren Auge eine Parallelwelt eröffnet, in der man atmet und leidenschaftlich lebt, bis man die letzten Buchstaben in sich aufgesogen hat. „Rabenblut drängt“ von Nikola Hotel gehört zu diesen einzigartigen Büchern.

Nur durch Zufall bin ich auf das E-Book aufmerksam geworden, das für gerade mal 3,99 Euro feilgeboten wird – ein Preis, der einem nahezu lächerlich gering vorkommt, hat man erst einmal bemerkt, welch außergewöhnliches Buch man in Händen hält.

Die Autorin erzählt die Geschichte eines Raben, halb Mensch, halb Tier, auf dem seit Generationen ein Blutfluch lastet. Tief in den urwüchsigen Wäldern des Böhmerwaldes zurückgezogen, versucht der Protagonist Alexej sich und seinen Schwarm zu schützen und dem Schicksal zu trotzen, das den Vätern bereits zum Verhängnis geworden ist – jedoch vergeblich. Als sich die Ereignisse überschlagen, und der Fluch nicht nur den Schwarm, sondern auch das Leben von Isabeau gefährdet, einer jungen Frau, die in Alexej längst begrabene Hoffnungen weckt, muss er sich seinen Widersachern stellen.

Liest man diesen Plot, könnte man denken: Nikola Hotel bedient sich im Auftaktroman ihrer Rabensaga einem altbekannten Erfolgsrezept. Mystische Elemente werden geschickt zu einem Cocktail mit köstlichen Zutaten wie Spannung, Herzschmerz und Liebe gemischt, den jede leidenschaftliche Romantasy-Leserin gierig und nur allzu gerne verschlingt. Nun, mit dieser Einschätzung hat man nicht unrecht: „Rabenblut drängt“ ist mystisch, romantisch, herzzerreißend und höllisch spannend – Die Geschichte um Alexej und Isabeau ist aber noch viel mehr. Im Gegensatz zum Romantasy-Mainstram hat es Nikola Hotels Geschichte geschafft, mich tief zu berühren.

Ihre Erzählweise hat Töne in mir angeschlagen, die bis heute nachklingen. Schon nach wenigen Seiten hat die bildhafte und lautmalerische Sprache meine Sinne geschärft und so nachhaltig zum Schwingen gebracht, dass ich nicht mehr nur Hotels Worten über ihren atmosphärischen Schauplatz gelauscht habe, sondern selbst knirschend Schritt für Schritt durch den Böhmerwald gewandelt bin. Bei jedem Flügelschlag Alexejs hab ich die „wispernden Winde“ um meine Ohren gespürt und immer wieder Bilder vor mir gesehen – völlig unkonventionell, völlig neu – die mich dazu verleitet haben, innezuhalten und darüber nachzudenken und mich schließlich mit einem Lächeln auf den Lippen wieder eintauchen ließen in diese Welt, die mit Worten geschaffen wurde, aber einen so lebendig fühlen lässt, als wäre man selbst vor Ort.

Dieses völlige Eintauchen in die Geschichte wird jedoch nicht nur durch die bildhaften Naturbeschreibungen möglich, sondern auch durch die Musik. Der Leser lauscht nicht einfach den Klängen beim Spiel Alexejs auf dem Piano: bunt schwirrt vor dem inneren Auge jeder Ton durch die Luft, mal sanft, mal kreischend, bis man sich selbst mehrmals schelten muss, warum man eigentlich – ähnlich wie Isabeau – bis jetzt der klassischen Musik eine Absage erteilt hat.

Jenseits der sprachlichen Finesse sind es aber vor allem die eigensinnigen und authentischen Charaktere, die „Rabenblut drängt“ auszeichnen (und immer wieder zum Schmunzeln bringen): Wer wünscht sich nicht eine solch lebendige Freundin wie Lara? Wen berührt nicht das tollpatschige, aber so herzliche Auftreten von Jaro, dem Raben-Neuling? Wer lässt sich nicht allzugerne anstecken von der sprudelnden Energie von Nikolaus? Und wer ist nicht gebannt von der bedrohlichen Präsenz, die von Sergius ausgeht?

Über „Rabenblut drängt“ gibt es so viel zu sagen, dass es den Rahmen einer Rezension sprengt. Deshalb nur folgendes: Lest dieses bezaubernde Buch, in dem ihr längst vergessenen Worten der Bildungssprache begegnen werdet (zum Beispiel „genant“), in dem ihr Musik atmen werdet (zum Beispiel von Dvořák , Liszt und Rachmaninov), in dem ihr das wilde, lebendige und leider vielen immer noch so fremde Osteuropa erleben werdet. Lest dieses Buch und spürt, was es bedeutet, wenn einem durch die Brille der Literatur eine sinnliche Welt erschlossen wird. Von Nikola Hotels Rabensaga wird man– so hoffe ich – noch sehr viel mehr hören.

Ich für meinen Teil wähle nun ausschließlich den längeren Weg durch den angrenzenden Park, bei dem mich schon von Weitem das laute „Kroak“ meiner neuen Rabenfreunde begrüßt…
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am 29. April 2013
Selten habe ich mich so in ein Buch hineinversetzt gefühlt.

Inhalt:
Isa und Marek, ihr Chef, entdecken einen schwer verletzten Mann, der einen toten Raben im Arm hält. Einen Kolkrabe. Der beherrschte, zerrissene Alexej fasziniert sie. Als die beiden sich näher kommen, verschwindet Alexej in den Wäldern, ohne Spuren zu hinterlassen. Wenig später aber sucht ein Kolkrabe die Nähe der jungen Frau. Sie gewinnt das Vertrauen des Rabenvogels, und obgleich es keine logische Erklärung dafür gibt, ahnt sie, dass eine Verbindung zwischen Alexej und diesem Raben bestehen muss.

Die Beschreibung ist treffend, aber man hat eine Ahnung wie es weiter geht.
Oft kann man bei Büchern den Verlauf der Geschichte vorausahnen. Hier nicht!

Ich wurde richtig hineingezogen in die Geschichte und das von der ersten Seite an.

Mit Isa bin ich durch den düsteren, lebhaften Wald gestreift, mit Alexej bin ich geflogen und habe gelitten.
Ich habe die wundervolle Musik gehört und die fremden Gerüche in der Nase gehabt.
Mit beiden habe ich geliebt.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.

Die Autorin hat schon durchklingen lassen das es weiter geht mit der Geschichte und ICH KANN ES NICHT ERWARTEN.
Rabenblut drängt endet nämlich mit einem Cliffhanger - wie gemein!

Auch wenn es sich erst nach dem typischen "mysteriöser Mann der sich in ein Tier verwandelt" "armes Mädchen das sich unserblich verliebt" anhört ist dieses Buch um einiges besser als Ähnliche des Genres.

Diese Autorin muss man in Auge behalten!
Eine dicke dicke Kaufempfehlung!
Der Preis ist (nicht) gerechtfertigt. Das Buch ist auf jeden Fall mehr wert!
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am 14. April 2016
Wieder eine Wunderbare Autorin die ich auf der Häppchen Lesung 2015 in Frankfurt kennen lernen durfte.

Das Buch war vom Titel zuerst nicht so meins, aber ich wollte wissen was diese tolle Sympathische Autorin schrieb.

Schon nach den ersten paar Seiten war ich im Bann dieses Buches. Alle Raben sah ich nun mit anderen Augen.

Ich fand es toll wie Alexje um seinen Freund trauert die Liebesgeschichte die entsteht.

Eine sehr Fantasievolle und tolle Geschichte die ich jedem nur ans Herz legen kann.

LG
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am 25. Juni 2012
Gestaltwandler-Geschichten gibt es derzeit wie Sand am Meer. Die meisten davon hinterlassen mich als Leser skeptisch und mit gängigen Klischees abgespeist, hineingequetscht in eine Anderswelt, der es meist an Glaubwürdigkeit fehlt.

Dieses Buch ist anders. Ganz anders.
Von Anfang an wird man in die Geschichte hineingezogen und zweifelt keine Sekunde an den Geschehnissen, die da erzählt werden. Alles wirkt real und ungekünstelt, so fantastisch nah aus dem Leben gegriffen.
Man merkt sofort, dass hier sorgfältig recherchiert wurde. Jedes Detail der Erzählung ist besonnen ausgearbeitet, so dass die solide Grundlage das Fantasyelement mühelos zu stützen vermag.
Wer nach der Lektüre von "Rabenblut drängt" aus der Haustür tritt, wird dies ab sofort mit Blick zum Himmel tun, die Lüfte absuchen und sich fragen, welcher der rabenschwarzen Charaktere denn da gerade seine Kreise zieht.

Dieser aussergewöhnliche Erstlingsroman besticht durch einen dynamischen Erzählstil. Die beiden Protagonisten wechseln sich in ihrer Perspektive ab, was interessante und berührende Einsichten in ihr jeweiliges Innenleben offenbart. Die Nebenfiguren sind authentisch und ansprechend besetzt, sie beleben die Geschichte auf sympathische Weise. Die sehr sinnliche, oft sogar poetische Sprache verwebt sich mit spannungsgeladenen und intensiven Passagen, was dazu führt, dass man als Leser wie auf Schwingen durch dieses Buch getragen wird und am Ende trotzdem sanft landet.

Ich vergebe die volle Punktzahl, weil hier einfach alles stimmt: die knisternde Romantik kommt nicht zu kurz, musikalisch bekommt man mehrere Zwischenspiele zu hören, die auch auf menschlicher Ebene anklingen, politische Ränke geben nachzudenken, wechselnde Schauplätze bieten Abwechslung, an Spannung fehlt es nie und auch ein feiner Humor ist immer wieder herauszuspüren.

Eine rundum gelungene und empfehlenswerte Lektüre für Liebhaber von verschiedenen Genres und für Leser, die gerne auch etwas tiefer in das Seelenleben ihrer Romanhelden blicken wollen.
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am 3. März 2016
Isa möchte Biologin werden und hilft dazu in einer Forschungsstation im Wald aus. Bei einem Hilferuf von einem Bauern fährt sie mit ihrem Chef Marek los und findet einen verletzten nackten Mann vor, der einen schwarzen Raben in den Armen hält. Der Fremde wird sofort ins Krankenhaus gebracht und versorgt, aber was vorgefallen und wer er ist, bleibt immer noch im Dunklen. Er, Alexej, kann sich nämlich an nichts erinnern. Isa bleibt misstrauisch und nimmt ihm das nicht ab, sie will mehr über ihn wissen. Dass sie sich dabei von ihm angezogen fühlt, ignoriert sie eine Weile. Aber ihre Gefühle fahren Karussell und je mehr sie sich es zugesteht, umso mehr scheint ihr Alexej zu entgleiten. Was verbirgt er vor Isa? Warum hat er so einige Eigenarten? Warum möchte er von sich nichts preisgeben? Und schlägt Isas Herz allein schneller?

Was habe ich denn hier für einen Buchschatz gefunden. Okay es war ein ebook, aber ich muss mir das wirklich noch überlegen, ob es so bleiben soll. Nikola Hotel hat mich mit ihrer Geschichte verzaubert, oder umgehauen? Sucht es euch aus. Sie schreibt über Dinge, die ich genauso faszinierend finde und verstrickte mich so in eine Geschichte, die ich nicht erwartet hätte, aber umso mehr in mich aufgesogen habe.

Erzählt wird das alles abwechselnd aus Isa und Alexejs Sicht und ich weiß jetzt gar nicht, mit wem ich anfangen soll. Na gut, Ladys first! Isa liebt die Natur, sie ist lieber für sich, als mit vielen Menschen zusammen, sucht gern die Einsamkeit und genießt die Ruhe. Sie ist ein natürlicher Typ, der sich aus Äußerlichkeiten nichts macht und lieber hinter die Fassade guckt. Dazu kommt noch, dass sie sehr hartnäckig sein kann und wenn sie sich was in den Kopf setzt, wird das mit allen Konsequenzen durchgezogen. Außerdem ist sie noch klug, feinfühlig und ich muss sagen, mir unglaublich sympathisch. Ich mochte ihren kritischen Blick, die Fettnäpfe in die sie sich stürzte und ihre Unbeholfenheit in Alexejs Nähe. Man nahm ihr ihre Faszination für diesen Mann voll ab und auch ihre Verliebtheit. Nur durch ihren sturen Kopf erleben wir die schönsten Szenen, dafür darf sie gern mal übers Ziel hinausschießen.

Alexej, seufz, was soll ich sagen, ein tragischer Mann, den man ständig beschützen möchte. Wieder so eine männliche Figur, der auch ich verfallen wäre. Klar schaut er auch noch gut aus, aber was mich total angesprochen hat, ist diese Melancholie, diese Traurigkeit, die an ihn haftet und aus ihm noch mehr den geheimnisvollen Mann macht. Er ist ein Kerl, der eigentlich für die Musik lebt und diese doch nicht ausleben darf, denn sein Schicksal ist ein anderes und er muss mit einem Fluch leben, der ihn von unserer Welt abschneidet. Er glaubt sich mit allem abgefunden und arrangiert zu haben und trifft dann auf Isa. Sie lässt in ihn Hoffnung aufblühen, aber Angst, Selbstkontrolle und Verantwortung knebeln seine Träume und Wünsche. Er ist nun mal der, der er ist, und will es stillschweigend hinnehmen, ohne zu kämpfen. Alexej ist vorsichtig und das macht uns Lesern manchmal rasend. Dieser Mann versucht so sehr sein Schicksal zu tragen, das er gar keinen Ausweg sucht und so wollte ich ihn ständig anstupsen, schütteln und umarmen. Seinen Part zu lesen ist manchmal wirklich nicht einfach, aber man kann einfach nicht aufhören.

Aber was dieses Buch wirklich ausmacht, sind die wunderbaren Beschreibungen, was habe ich alles erlebt, ich bin durch den Wald barfuß gelaufen, bin durch die Lüfte geflogen und habe den Wind gespürt, ich war bei einem Konzert dabei und habe die Musik förmlich in mir klingen gehört und ja, leidenschaftlich geküsst, wird natürlich auch. Nikola Hotel schafft eine ganz besondere Atmosphäre, düster, wie der Nebel im verhangenen Wald, festlich mit Ballkleid und Kerzenlicht und unheimlich in den dunklen Straßen vom Prag. Sie beschreibt das alles so bildlich, dass ich ständig Kopfkino hatte. Außerdem trifft sie bei mir auf ganz viele kleine Leidenschaften, so habe ich auch eine Schwäche für klassische Musik, bestimmte Filme, Edgar Allan Poe und romantische geheimnisvolle Städte. Sie trifft bei ganz vielen Dingen genau meinen Nerv und ich war so sehr in der Geschichte, dass ich wirklich durchgerauscht bin. Unglaublich, es hat mir so viel Spaß gemacht und ich mag mehr davon haben. Gott sein Dank kommt bald Teil zwei raus, da hat sich das späte Entdecken auf eine andere Weise bezahlbar gemacht.
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am 19. Februar 2016
"Rabenblut - Nur einen Flügelschlag entfernt"

von

"Nikola Hotel"

Inhalt/ Klappentext:

Jeden Tag durchstreift Isa den Wald auf der Suche nach Luchsen - sie kontrolliert Fallen und verfolgt die Fährten der Wildtiere. Nur einen Flügelschlag von ihr entfernt ,lebt Alexej in der Geborgenheit eines Rabenschwarmes. Es ist ein kalter November, als er durch den Angriff eines Hunderudels schwer verletzt wird und Isa ihn findet. Sie verliebt sich in Alexej, der sein zerrissenes Leben vor ihr verheimlicht. Doch von einem Tag auf den anderen, verschwindet er in den Wäldern, ohne Spuren zu hinterlassen. Wenig später sucht ein Kolkrabe Isas Nähe, ein Wolfsvogel, der dieselben blauen Augen hat wie Alexej.

Zum Cover:

Perfekt gewählt. Passend zum Thema des Buches, würd ich sagen. Beschreiben brauche ich es ja nicht, man sieht's ja oben.

Die Story und ihre Charaktere:

Die Handlung hatte mich schon nach den ersten Zeilen gefangen genommen. Rabenblut hat eine unheimlich tolle Atmosphäre, in die ich direkt abtauchen konnte. Die Protagonisten , habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. ( Obwohl man natürlich auf dieses Klischee, von wegen: trauriger Adonis trifft auf die etwas trottelige Natürlichkeit in Person , durchaus verzichten könnte.) Die Protagonisten sind meines Erachtens toll herausgearbeitet und waren mir von Anfang an sympathisch.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Alexej und Isa erzählt, was mir sehr gut gefallen hatte, da man manche Situationen gleich aus deren Sichtweise, die natürlich von den beiden unterschiedlich aufgefasst wurden, erklärt wurde.

Der Erzählstil ist dynamisch. Das Ganze kommt interessant ,ein wenig melancholisch ,aber mitreißend daher.
Ich habe dieses Buch in kurzer Zeit verschlungen.

Fazit:

Mich hat dieses Buch mehr als überrascht und fasziniert.
Wie gesagt, die Atmosphäre in dem Buch hatte mich gleich gepackt. Ich hatte einige Rezis dazu durchgelesen und war erstaunt darüber, wie unterschiedlich die Meinungen dazu waren ,dabei blende ich die bösen, persönlich angreifenden mal aus ( ich frag mich immer was das soll?) und schließe mich den größeren Teil, nämlich den positiven Rezis an. Ich kann es kaum erwarten, den 2. Teil "Rabentod" , der diesen April erscheint, endlich zu lesen.

Empfehlung:

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!
Für Fans von Liebesgeschichten, mit ein bisschen Fantasy, die mal keine Vampire oder Werwölfe sind.
SEHR LESENSWERT !!!
5 von 5 Sternen
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