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5.0 von 5 Sternen Drei Wünsche auf einmal!
"Bei Tränen Mord". Bei diesem Titel fühlt sich der geneigte Krimifreund unweigerlich zunächst einmal an einen berühmten Hitchcock-Klassiker erinnert. Und hier sind wir auch schon bei dem ersten Wunsch, den das Buch von Angelika Lauriel erfüllt. Es handelt sich um einen Krimi. Mit Spannung fiebert man zusammen mit dem Kommissar Frank Kraus der...
Veröffentlicht am 31. Juli 2012 von Gertrud Mark

versus
3.0 von 5 Sternen Leichte Kost aus dem Saarland
Auch wenn das Cover dramatisch bzw. tragisch wirkt, kommt "Bei Tränen Mord" ganz locker-leicht daher und offenbart sich als munterer Mode-Krimi mit ganz viel Herz und ein bisschen Schmerz. Lucy, Ich-Erzählerin und Schuhfreak, hat ihr Pädagogikstudium geschmissen und schlägt sich mehr schlecht als recht als Telefonistin in einem Call-Center durch -...
Veröffentlicht am 19. August 2012 von Kalamaria


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei Wünsche auf einmal!, 31. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Bei Tränen Mord (Broschiert)
"Bei Tränen Mord". Bei diesem Titel fühlt sich der geneigte Krimifreund unweigerlich zunächst einmal an einen berühmten Hitchcock-Klassiker erinnert. Und hier sind wir auch schon bei dem ersten Wunsch, den das Buch von Angelika Lauriel erfüllt. Es handelt sich um einen Krimi. Mit Spannung fiebert man zusammen mit dem Kommissar Frank Kraus der Aufklärung mehrerer Morde entgegen. Wer war es? Was war das Motiv? Gleichzeitig muss "frau" bei der Lektüre dauernd schmunzeln. Wir tauchen also ein in die wunderbare Welt der Callcenterangestellten Lucinda Schober, die sich im Leben ständig dem kleinen Engelchen auf der einen und dem kleinen Teufelchen auf der anderen Schulter ausgesetzt sieht und nach "Mr. Right" Ausschau hält. Hier wird der zweite Wunsch erfüllt, denn "Bei Tränen Mord" ist auch ein witziger und romantischer Frauenroman. Was kann da wohl noch fehlen zum perfekten Leseglück?
Richtig Lokalkolorit! Die Geschichte spielt im Saarland, genauer in der "heimlichen Hauptstadt" des Saarlandes, Saarlouis, deren Charme den Leser gefangen nimmt, wozu auch verschiedene, eingestreute, saarländische Dialektkostproben beitragen. Aber keine Sorge, auch Nicht-Saarländer werden keine Verständnisprobleme haben. Alles in allem erfüllt dieses Buch drei Wünsche auf einmal und das bedeutet Lesespaß für alle!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spaßiger Kriminalfall, 3. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Bei Tränen Mord (Broschiert)
Lucinda Schober arbeitet in einem Callcenter und ist damit eigentlich ganz glücklich. Verstehen kann das aus ihrer Vorzeige-Familie niemand (ausgenommen Rebellenschwester Kat). Was Lucinda zu schaffen macht, ist nicht der eigentliche Job, es ist vielmehr der Chef, der ihr ständig die Listen mit den Horrorkunden auf's Auge drückt. Denen etwas zu verkaufen ist nicht nur schier unmöglich, nein, sie neigen auch zu aggressivem Verhalten - und verunglücken danach tödlich. Selbstverständlich gerät Lucinda unter Mordverdacht - wie sonst lässt es sich erklären, dass einer nach dem anderen stirbt, der Lucy am Telefon beleidigt und sie zum Weinen gebracht hat?!

Wie der Zufall es so will, ist der ermittelnde Beamte ein Traumtyp - zumindest für Lucy. Sie verliebt sich Hals über Kopf. Und auch er will von ihrem Tatverdacht nichts wissen...

Die Geschichte ist wirklich mal skurril! Die Autorin hat hier eine Story erfunden, die so absurd ist, dass sie einerseits lustig, andererseits aber auch spannend im Hinblick auf die Auflösung und die Entwicklung der Verliebten ist. Die Idee ist insgesamt grandios und die Umsetzung gelungen.
Ist Lucy in die "Unfälle" verwickelt? Ist sie vielleicht sogar psychisch gestört? Oder ist hier tatsächlich höhere Gewalt im Spiel und die merkwürdigen Unglücksfälle sind allesamt nur Unfälle gewesen?
Angelika Lauriel präsentiert dem Leser eine Handvoll Verdächtige, die eigentlich kein Motiv haben. Oder doch?
Zwar habe ich für die schuhverrückte Lucy teilweise kein Verständnis aufbringen können, aber letztlich fand ich sie doch sympathisch. Es ist einfach witzig und beängstigend zugleich, in was für Situationen sie gerät.
Der Kommissar und sein Privatleben sind ebenfalls einfach nur ulkig.
Auch wenn das Ende für mich keinesfalls überraschend kam, hat mir das Lesen großen Spaß gemacht. Wenn man das Ganze nicht so ernst nimmt, wird man seine Freude an dem Buch haben, bei dem übrigens auch Cover und Titel hervorragend gewählt sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi mal ganz anders, 27. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Bei Tränen Mord (Broschiert)
Eins vorweg, dies ist kein typischer Krimiplot. Aber wie sieht ein solcher Ablauf aus?
Täter ermordet Opfer. Polizei ermittelt in allen Richtungen. Durch Zufall findet die Polizei das Motiv und bringt den Täter zur Strecke, meist stammt der aus dem direkten Umfeld heraus. Man kennt ihn von Beginn an, aber man vermutet ihn eben nicht dort.

Wie schreibt Angelika Lauriel ihren Krimi?
Nun da spielt auch der Zufall eine entscheidende Rolle. Immerhin taucht die Hauptverdächtige an jedem Tatort auf, und dummerweise wurde sie auch noch von den Opfern kurz zuvor am Telefon heftig beleidigt. Bei einer Serie von sechs Fällen sicher alles andere als ein Zufall, oder? Das Motiv ist von Anfang an bekannt und Lucy hat auch noch die Möglichkeiten dazu, aber war sie es?

Das Leben für Lucy könnte so schön sein. Sie hält Abstand zu ihrer nörgelnden Familie, lacht und versteht sich mit ihrer Schwester bestens, kommt einigermaßen über die Runden und liebt ihren Job in einem Callcenter in Saarlouis.

Doch dann passieren Unfälle und ausgerechnet sie war jedes Mal in der Nähe, hat kein Alibi, aber ein Motiv: Rache. Als Callcenter-Angestellte erhält sie oft die »Horrorliste« der übelsten Kunden und muss diese abtelefonieren, um Sexspielzeuge, Babyspielsachen und Zeitungen anzubieten. (Schon diese Reihenfolge ist genial. Man muss sie wirklich beachten!) Wer von uns ist nicht auch über diese Anrufe genervt, wenn es heißt: »Schön, dass ich Sie persönlich erreiche ...«
Manche Zeitgenossen ticken dann aus und sprühen ihre Wut über die Anrufer. So ergeht es auch Lucy mit der Horrorliste. Auch wenn wir glauben, dass die Mitarbeiter geschult seien mit solchen Hasstiraden, es sind Menschen mit einer Seele, und die kann man verletzten. Jedenfalls verunglückt einer nach dem anderen, meist tödlich. Und Lucy ist mittendrin. Ist sie wirklich unschuldig?
Dann verliebt sie sich auch noch in den ermittelnden Kommissar, der genug eigene private Probleme hat (Gruß an den Dieter, Klasse, ich kenne auch so einen!). Zu allem Unglück bricht auch noch der Absatz an ihren neuen, sehr teueren Manolos ab. Und alles innerhalb einer Woche. Da soll man mal nicht verrückt werden.
Lucy weiß nicht, ob sie nicht doch die Mörderin ist, ob sie nicht schizophren ist und Angelika Lauriel lässt mich und den Leser zappeln. War es Lucy? Oder sonst jemand? Aber wer? Schwester? Bruder? Ist alles nur ein dummer Zufall? An sechs verschiedenen Orten? Je mehr der Kommissar versucht, sie rauszuhalten, desto tiefer verstrickt sie sich in Widersprüche.
Lucy verzweifelt und der Leser mit ihr. Alles passt, ihre Emotionen, ihre Wutanfälle und in gewisser Weise auch ihre Naivität.
Dass ich gleich am Anfang auf die Richtige (oder den Richtigen, ich lasse das offen) getippt habe, war für mich völlig okay. Da ich meist falsch liege, dachte ich: »DIE/DER ist es bestimmt nicht.«
Tolle Unterhaltung, spannend mit einem Schuss Erotik, überraschend am Ende (oder dann doch nicht, je nach dem, wie man es sieht).
Und nach ca. 80 Seiten ein Pageturner. So mag ich es, so muss es sein.
Fünf von fünf
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lockerleichte Unterhaltung - Krimi meets Chick-Lit, 29. Juli 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bei Tränen Mord (Broschiert)
Ein Krimi mit viel Liebe. Genau das Richtige für eine Weichei-Krimileserin wie mich. Die Toten sind unsympathisch genug, dass ich mich nicht lange mit Mitleid aufhalten musste. Stattdessen konnte ich mich unbeschwert über die zum Teil skurrilen Entwicklungen und Gedankengänge der Protagonistin Lucy amüsieren. Die Geschichte spielt im Saarland, es gibt leichte regionale Einfärbungen, aber immer nur so viel, dass ich als Nicht-Saarländerin keine Probleme damit hatte. Mich hat "Bei Tränen Mord" gut unterhalten und mir einige Stunden Lesespaß beschert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manolos oder wenn Tränen töten können, 2. Dezember 2014
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bei Tränen Mord (Broschiert)
Lucy Schober arbeitet als Angestellte in einem Callcenter in Saarlouis. Als Tochter eines erfolgreichen Arztes und einer Apothekerin steht sie mit ihrer Berufswahl immer in der Kritik. Vor allem, nachdem zwei ihrer Geschwister den Anwaltsberuf ergriffen haben. Lediglich mit ihrer Schwester Kat, auch Rebellenkat genannt, hat sie ein inniges Verhältnis.

Lucy macht ihr Job Freude, auch wenn nicht jeder Anruf ein Erfolg ist. Am schlimmsten sind leider die Anrufe, bei denen sie beschimpft und beleidigt wird. Zwar ist Lucy nicht nah am Wasser gebaut, dennoch bricht sie bei manchen Kunden in Tränen aus.

Das war auch bisher kein großes Problem, doch plötzlich verunglücken die Personen, die Lucy zum Weinen gebracht haben.
Kriminalkommissar Frank Krause glaubt zunächst an Unfälle, aber alle Opfer hatten Kontakt zu Lucy. Ist Lucy etwa eine Mörderin? Kriminalkommissar Frank Krause möchte das Gegenteil beweisen, denn irgendwie gefällt ihm Lucy.

Aber auch Lucy beginnt langsam an sich zu zweifeln. Ist sie psychisch gestört? Wie kann sie die Morde verhindern? Und wer steckt dahinter?

Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Teil über Lucy Schober. Lucy wird dem Leser schnell sympathisch. Als Tochter aus gutem Haus hat sie gegen die Ansichten ihrer Eltern rebelliert und landete so nach einem abgebrochenen Studium schließlich in einem Callcenter in Saarlouis. Ihren tagtäglichen Kampf mit sogenannten Horrorkunden am Telefon, kompensiert Lucy mit ihrer Vorliebe für tolle Schuhe.

Die Protagonisten sind facettenreich, authentisch und dadurch sehr gut voneinander zu unterscheiden. Die Geschichte ist eine Verknüpfung von mehreren Elementen. So wechseln sich die Krimielemente mit den Chicklit und Erotikteilen ab. Beim Lesen konnte ich die Unterschiede deutlich wahrnehmen und es war für mich eine ganz neue Erfahrung, dass man diese feinen Nuancen so gut voneinander trennen konnte. Dem Lesefluss bildete das keinen Abbruch, sondern steigerte ihn eher, da man nicht nur von einem Krimi gefangen genommen wurde, sondern auch zur Entspannung ein wenig Chicklit oder Erotik dazwischen hatte.

Zeitgleich lässt die Autorin noch ein wenig regionalen Touch mit in die Geschichte einfließen. Nicht nur die Lokalitäten in und um Saarlouis, sondern auch der typische saarländische Dialekt erhalten hier ihren Auftritt. Für Nicht-Saarländer sind diese kurzen Passagen eine kleine Herausforderung, jedoch nicht gänzlich unverständlich. Für Saarländer, wie mich, ist es ein Stückchen Heimat zwischen zwei Buchdeckeln.

Der Erzählstil ist ebenfalls gemischt. Wird die Geschichte vor allem in der auktorialen Erzählweise geschrieben, so sind die Teile um Lucy zum einen in der Ich-Form und zum anderen im Präsens geschrieben. Am Anfang verwirrte mich das noch, jedoch bald schon hatte ich mich daran gewöhnt und konnte problemlos zwischen den einzelnen Erzählperspektiven hin und her wechseln.

Durch die recht kurzen Kapitel ist das Buch schnell gelesen. Der rote Faden bildet nicht nur die Frage, wer der Mörder sein könnte, sondern auch, wer das nächste Opfer ist, wie Lucy damit in Verbindung gebracht werden kann und wie der- oder diejenige umkommt.

Fazit:
Eine interessante und gelungene Mischung aus Krimi, Chicklit und Erotik. Nicht nur für Saarländer eine Empfehlung für unterhaltsame Lesestunden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bei Tränen Mord - Ein Saarlandkrimi, 6. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bei Tränen Mord (Broschiert)
Eigentlich ist Lucinda Schober, die Protagonistin in Angelika Lauriels Roman "Bei Tränen Mord", keine Heulsuse. Eigentlich! Aber jedes Mal, wenn sie in ihrem Job im Callcenter "Mediaboutique" in Saarlouis von einem ihrer Kunden beleidigt wird, geschieht eine Katastrophe. Ihr Chef, Herr Dürrbier, hat es besonders auf sie abgesehen, denn immer wieder muss sie die sogenannten "Horrorlisten" abtelefonieren. Das sind Listen mit besonders unangenehmen und schlimmen Kunden, bei denen Beleidigungen und Beschimpfungen quasi vorprogrammiert sind. So kommt es bei Lucinda unweigerlich zu Tränenausbrüchen. Komisch ist dabei nur, dass genau den Kunden, die Lucinda am Telefon beleidigt und beschimpft haben, danach plötzlich etwas Schlimmes passiert. Die Leute haben Unfälle oder kommen sogar auf unerklärliche Weise zu Tode. Und jedes Mal ist Lucinda in ihrer unmittelbarer Nähe.
Das ist auch für den Polizeikommissar Frank Kraus ein Rätsel, der die ungewöhnliche Unfall- und Todesserie bearbeitet. Sein Problem ist zudem, dass Lucinda ihn fasziniert, obwohl sie doch eigentlich eine Verdächtige ist. Die beiden ziehen sich unweigerlich an und kommen sich immer näher. Gleichzeitig reißen die mysteriösen Unglücke nicht ab, mit denen Lucinda scheinbar in Verbindung steht. Frank geht schließlich doch eine Beziehung mit Lucinda ein und steht gleichzeitig vor einem Rätsel.

Mein Fazit:

Eine außergewöhnliche Krimigeschichte um die Mitarbeiterin eines Callcenters in Saarlouis. Mir gefielen die lokalen Bezüge zum Saarland und auch der saarländische Dialekt, den die Autorin gekonnt eingestreut hat und der dem Roman ein gewisses Lokalkolorit verleiht. Besonders gut gefielen mir die unterschiedlichen Figuren, die alle ihre ganz persönlichen Eigenheiten mitbringen und so alles andere als stereotyp wirken. Alle haben mit ihren speziellen Problemen zu kämpfen und zusätzlich noch mit der merkwürdigen Unfallserie, die immer einen Zusammenhang mit Lucinda Schober zu haben scheint.
Ich bin kein ausgesprochener Krimifan und folge auch nicht dem Trend der "Regionalkrimis", der in den letzten Jahren aufgekommen ist. Aber "Bei Tränen Mord" hat mir alles in allem gut gefallen. Ich finde, die Geschichte ist eine gelungene und außergewöhnliche Mischung verschiedener Genres, zum einen ein Frauenbuch, das typische Frauenthemen aufgreift, zum anderen ein Lokalkrimi, dem eine besondere Idee zugrunde liegt. Auch sprachlich fand ich das Buch durchaus überzeugend.

Der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt, ist, dass ich relativ früh eine Ahnung bekam, wer der Täter ist. Und diese Ahnung hat sich am Ende dann auch bestätigt. Das fand ich ein wenig schade, denn da wäre ich ganz am Ende der Geschichte gerne noch mal überrascht worden. Allerdings schmälert dies allein nicht den positiven Gesamteindruck des Buches. Ich habe "Bei Tränen Mord" gerne gelesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein witziger Genre-Mix, 12. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Bei Tränen Mord (Broschiert)
Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich bei Facebook. Diverse positive Meinungen von Lesern ließen mich neugierig werden. Das Cover konnte mich bereits begeistern. Es zeigt eine Hälfte des Gesichtes einer jungen Frau mit verlaufener Wimperntusche. Die Inhaltsangabe versprach einen Genremix zwischen Frauenroman und heiterem Krimi. Meinen Entschluss, dieses Werk zu lesen, habe ich nicht bereut.

Lucy arbeitet in einem Call-Center. Sie ist Single und mit ihrem Leben soweit zufrieden. Wenn es nicht immer wieder Kunden gäbe, die vollkommen aus der Rolle fallen und sie am Telefon beschimpfen. Eigentlich ist sie keine Heulsuse, wie sie immer wieder betont, aber ab und an kommen ihr doch die Tränen bei den verbalen Attacken, denen sie häufig ausgesetzt ist. Nach und nach geschehen immer mehr seltsame Unfälle. Deren Opfer haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben alle kurz zuvor mit Lucy telefoniert und sie zum Weinen gebracht. Dem ermittelnden Polizisten Frank wird schnell klar, dass es sich nicht um Unfälle handelt und dass der Täter in Lucys Umfeld zu suchen ist. Sie selbst schließt er als Täterin aus, denn sie ist für ihn viel mehr ...

Die Geschichte wird abwechselnd aus Lucys und Franks Perspektive beschrieben, wobei Lucys Sicht der Dinge in der Ichform verfasst ist. Besonders gut haben mir die Zwiegespräche ihrer inneren Stimmen – der Heulsuse und Lady Tough – gefallen. Als immer mehr Anrufer zu Schaden kommen, beginnt Lucy langsam aber sicher an ihrem Verstand zu zweifeln. Mir war dagegen relativ schnell klar, wer hinter diesen ominösen Unfällen steckt. Aber das tut dem Unterhaltungswert der Geschichte keinen Abbruch. Denn auch die zarten Bande zwischen Frank und Lucy gestalten sich recht kurzweilig. In Frank habe ich mich während des Lesens sogar ein wenig verliebt.

Die Story spielt in Saarlouis. Einige Beschreibungen ließen ein Bild der mir unbekannten Stadt vor meinem Auge entstehen. Besonders gelungen fand ich die nicht zu häufigen Dialoge im saarländischen Dialekt. Obwohl ich diesen überhaupt nicht beherrsche, hatte ich keine Schwierigkeiten zu verstehen, worum es geht.

Die Schilderungen der einzelnen, zum Teil skurrilen Figuren, wie z. B. Lucys Chef oder einem Schuster, der Lucys ruinierte Manolos (sehr teure Designerschuhe) repariert, haben mich immer wieder schmunzeln lassen. Einige Charaktere waren bis ins Klischeehafte überzeichnet, was für mich eine gute Satire ausmacht. Ich werde mir in Zukunft jedenfalls überlegen, wie ich mich gegenüber Call-Center-Mitarbeitern verhalten.

Dies war meine erste Begegnung mit der Autorin. Ich hoffe, dass es schon bald weitere Werke von ihr geben wird. Über eine Fortsetzung der Geschichte um Lucy und Frank würde ich mich besonders freuen.

Fazit:
Eine perfekte Mischung aus heiterem Frauenroman, Krimi und Satire, die ich sehr gerne weiterempfehle. Ich vergebe vier von fünf Sternen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angelika Lauriel - Bei Tränen Mord, 14. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Bei Tränen Mord (Broschiert)
Inhalt:
Lucy arbeitet in einem Call-Center in Saarlouis und ist mit einem sehr eigenwilligen Chef gesegnet. Immer wenn sie gut Umsatz macht und erfolgreich ist, bekommt sie die "Horrorliste".
Auf dieser Liste stehen Kunden, die es den Call-Center-Mitarbeitern nicht leicht machen, sondern sie meist wüst beschimpfen. Aber nicht nur der Job bereitet ihr so gewisse Probleme,
sondern auch ihre snobistische Familie. Allen voran ihre Eltern und ihr Bruder und die ältere Schwester. Alle sehr erfolgreich in ihrem Beruf und sie verstehen partout nicht,
weshalb ihre Tochter, der so viel gutes mit in die Wiege gelegt wurde, ausgerechnet in einem Call-Center arbeiten muss. Ihre einzige Verbündete aus dem Familienkreis ist ihre jüngere
Schwester, die mit ihrer Lebensgefährtin eine Hühnerfarm bewirtschaftet.
Es ist mal wieder so ein Horrortag, erst gehen ihre geliebten Manolos kaputt, dann bekommt sie auch noch die Horroliste serviert. Kein so guter Tag für Lucy und sie bricht in Tränen aus.
Und immer wenn sie weint geschieht eine Katastrophe. Bei ihr ist es so, dass nach und nach ihre Kunden von der Horrorliste das zeitliche segnen - immer auf skurrile Art und Weise -
und immer kurz nach dem Lucy mit ihnen telefoniert hat.
Eigenartig ist dies und das findet auch der gutaussehende Kommissar Frank Kraus. Obwohl er sich von seiner Frau getrennt hat, lebt er noch im gemeinsamen Haus in der Kellerwohnung. Dadurch
erlebt er einiges aus dem neuem Leben seiner Frau mit. Aber auch Lucy hat es ihm angetan mit ihren hübschen Füßen. Nur dumm, dass sie scheinbar etwas mit den Todesfällen zu tun hat. Frank
Kraus ermittelt.

Meinung:
"Bei Tränen Mord" ist eine gute Mischung aus Chick-Lit und Krimi. Angelika Lauriel erzählt die Handlung aus der Sicht der beiden Protagonisten Lucy, die im Call-Center arbeitet und dem
ermittelnden Kriminalkommissar Frank Kraus. Dabei wird Lucys Sicht der Ereignisse in der Ich-Form erzählt und damit gelingt es der Autorin ohne weiteres, den Leser an Lucy zu binden. Die
witzig, intelligent und einen Schuhtick hat. Ihr gelingt es auch immer wieder in die unmöglichsten Situationen zu kommen, die dann auch sehr lustig rüber kommen. Lucy ist einfach sympathisch
und ich bin sie auch während der gesamten Lektüre nicht Leid geworden.
Auch Frank Kraus finde ich sympathisch und seine Sichtweise hat etwas beobachtendes, denn alles was er erlebt wird in der dritten Person geschrieben. So ist seine Sichtweise distanzierter
und sachlicher, was ein großes Plus des Krimis ist. Seine Auftritte im Call-Center waren auch immer gut gestaltet, vor allem da Lucy sich immer sehr amüsant verhalten hat.
Angelika Lauriel schreibt viele kurze Sätze und so nimmt die Geschichte auch an Fahrt auf und ich konnte das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Grund dafür sind die Charaktere; die
Spannung die entsteht, wenn wieder ein Todesfall zu beklagen ist - und der Leser rätselt immer mit, wer nun der Täter ist - und ob etwas zwischen Lucy und Frank Kraus laufen wird. Selten
habe ich es so bedauert, als ich die letzte Seite gelesen habe, und feststellte, dass die Geschichte aus ist. Ich hätte noch mehr von Lucy, ihrer verrückten, snobistischen Familie und Frank
Kraus lesen mögen.

Fazit:
Ein guter Krimi mit vielen Chick-Lit-Anteilen. Wer einen lustigen Roman sucht, bei den es auch Todesfälle geben darf und um die Liebe geht, der ist hier sehr gut aufgehoben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer wenn sie weinte..., 5. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Bei Tränen Mord (Broschiert)
Mal wieder Lust auf eine Krimikomödie? Diesmal allerdings nicht im Fernsehen in Form eines Films, sondern in Buchform. Dann empfehle ich hiermit BEI TRÄNEN MORD – eine Kombination aus Chick Lit („junge“ Frauenliteratur) und Krimi, eine gelungene Kombination wie ich finde, denn hier kommen sowohl Romanleser, die ansonsten Krimis eher ablehnend gegenüberstehen, als auch Krimileser auf ihre Kosten.

Das Cover:

Das Cover passt von der Gestaltung sehr gut zum Buchtitel und zur Handlung, denn das Titelbild zeigt das Gesicht einer jungen Frau mit tränenverschmierten Augen-Make-up. Das Foto wirkt recht farblos, da es sich um ein Schwarz-weiß-Foto handelt, wobei das Bild allerdings einen hübschen, sehr dezenten Blaustich hat. Ich finde es gut, dass hier kein Farbfoto gewählt wurde, denn so wirkt das Bild im ganzen einfach dramatischer und aussagekräftiger. Und so wie die abgebildete junge Frau, könnte man sich die Hauptperson Lucy auch durchaus vorstellen, denn sie wird im Buch als dunkelhaarig beschrieben. Lediglich Lucys Locken sind auf dem Bild nicht erkennbar, was allerdings nicht stört, steht doch hier das Gesicht im Vordergrund, während der Rest in den Hintergrund zurücktritt.

Ein scheinbar angesagtes Element der Covergestaltung, das mir in letzter Zeit bei Büchern auffällig oft begegnet, ist die Kombination von glänzenden und matten Oberflächen auf dem Cover. So wurde auf diesem Cover der Großteil matt gestaltet und nur wenige Merkmale glänzend hervorgehoben, in diesem Fall sind es die Textfelder mit dem Namen der Autorin und des Buchtitels. Was mir, wie ich gestehen muss, erst später auffiel, als ich das Buch kippte und sich der Lichteinfall veränderte, war das glänzend hervorgehobene Auge, was mir übrigens sehr gefällt, denn das Auge mit seinen Tränen spielt schließlich eine wichtige Rolle in diesem Buch.

Die Handlung:

Lucinda Schober, genannt Lucy, ist dreiunddreißig Jahre alt und arbeitet, zum Missfallen von ihren Eltern und Geschwistern, in einem Callcenter in Saarlouis als Telefonistin. Nur Schwester Katharina, genannt Kat, steht hinter ihr, denn eines haben die beiden gemeinsam: Sie sind beide die schwarzen Schafe in der Familie, die aus Akademikern besteht. Durch diesen Umstand stehen die beiden eher bodenständigen jungen Frauen stets im Schatten der erfolgreichen Juristengeschwister und müssen um die Anerkennung der Eltern kämpfen. Doch die beiden Schwestern halten (gegen die Verwandten) zusammen wie Pech und Schwefel und versuchen ihren eigenen Weg zu gehen – weitab der Vorstellungen von Eltern und Geschwistern.

Und so verkauft Lucinda Tag um Tag Wein, Zeitschriften, Kinderspielzeug, und Spielzeug für Erwachsene, sowie weitere nützliche und weniger nützliche Dinge am Telefon. Alles wäre so schön, hätte ihr widerwärtiger Chef Herr Dürrbier da nicht seine gefürchtete Horrorliste, auf der die Kunden stehen, die der Alptraum sämtlicher Callcenter-Mitarbeiter sind, weil sie weder freundlich, noch kaufbereit sind. Und da wird am anderen Ende der Leitung schon mal geschimpft, verflucht oder beleidigt, wobei es oftmals unter die Gürtellinie geht, was wiederum der armen Lucy schon ab und zu die Tränen in die Augen treibt.

Doch zum Glück findet sie Trost bei Maurice, der ebenfalls im Callcenter als „Mädchen für Alles“ arbeitet und bei ihrer lesbischen Schwester Kat, die mit ihrer Freundin Susa einen Bio-Hühnerhof betreibt. Und eines versetzt Lucy in beste Laune: ihre neuen, sonnenblumengelben Manolos, die sie sich regelrecht vom Munde abgespart hat und die ihr ganzer Stolz sind. Doch die Gefahr lauert bereits in Form eines Gitterschachts...

Und dann taucht eines Tages Lucys absoluter Traummann im Callcenter auf. Doch schnell bekommt der Besuch des gutaussehenden Mannes einen bitteren Beigeschmack. Frank Kraus, so lautet der Name von Lucys Traumtyp, entpuppt sich als Kriminalkommissar, der in einigen ungeklärten Todesfällen ermittelt. Und eines haben die Toten gemeinsam, sie alle haben Lucy am Telefon aufs Übelste beschimpft. Doch sie bleiben nicht die einzigen Toten. Im Laufe der Ermittlungen kommen sich Lucy und Frank immer näher, doch da ist auch noch Franks schwangere Frau und weitere mysteriöse Vorkommnisse...

Meine Meinung:

Mir gefiel der Schreibstil der Autorin sehr gut, denn er hebt sich von vielen anderen Romanen ab. Verschiedene Erzählperspektiven liebe ich sowieso, da dies meiner Meinung nach einfach zu einer abwechslungsreichen und Spannung erzeugenden Erzählweise beiträgt. So wird mal aus der Sicht von Lucy erzählt, dann wieder aus Franks Perspektive.

Lucys Erzählweise gefällt mir hierbei besonders gut, wendet sie sich doch ab und zu direkt an den Leser indem sie ihn persönlich anspricht und beispielsweise fragt: „Kennen Sie ...“ (Tom und Jerry, Christoph Maria Herbst), um beispielsweise die eigene Mimik in bestimmten Situationen zu beschreiben, was ich wirklich sehr erfrischend und witzig fand. Weitere markante Lieblingssätze:

Immer wenn ich weinen muss, passiert eine Katastrophe.
Ich bin keine Heulsuse, wirklich nicht.

Ich hätte es besser gefunden, wenn statt dem Wort ROMAN auf dem Cover ( HEITERER) KRIMI gestanden hätte, denn ROMAN ist doch sehr allgemein gehalten und eher nichtssagend. Andererseits kam ich dem Täter dermaßen schnell auf die Schliche, dass es vielleicht so, wie dies gehandhabt wurde, doch die bessere Lösung ist, denn dann kann sich auch keiner beschweren.

Die Charaktere gefielen mir sehr gut, seien es jetzt die Haupt-Protagonisten Frank und Lucy, oder aber der cholerische, zigarillorauchende, etwas strengriechende Chef Herr „Dürri“ Dürrbier (dieser gefiel mir sozusagen im negativen Sinne, als „Lieblings-Hassfigur), oder aber Rebellen-Kat, die oft sehr aufbrausend wird, wenn ihre Schwester schlecht behandelt wird. Der Zusammenhalt der beiden Geschwister gegen ihre Familie fand ich sehr schön, da wurde nicht mit Ellbogeneinsatz um die Gunst der anderen gekämpft, sondern durch Solidarität.

Sehr erfrischend finde ich die Einbringung des saarländischen Dialekts („Familie Heinz Becker“ lässt grüßen), der allerdings in abgeschwächter Form angewandt wird, so dass auch Nicht-Saarländer keinerlei „Verständlichkeitsschwierigkeiten“ haben (dürften).

Gerne vergebe ich hier für einen ungewöhnlichen, unterhaltsamen, durchaus spannenden und witzig erzählten Roman die Höchstwertung von 5 Sternen.
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5.0 von 5 Sternen Ansprechende Mischung aus Unterhaltung und Spannung, 18. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Bei Tränen Mord (Broschiert)
Angelika Lauriel versucht in ihrem jüngsten Werk "Bei Tränen Mord" die Genres ChickLit und Krimi zusammenzubringen - und das ist ihr zweifellos gelungen.
Es geht um Lucy, Callcentermitarbeiterin, Schuhtick und Pralinenfan. In ihrem Umfeld passieren merkwürdige Unfälle, teils mit Todesfolge. Und das kuriose: Bei jeder Tat war sie in der Nähe und hat mit den Opfern zuvor noch von ihrem Arbeitsplatz aus telefoniert. Die Betroffenen waren zudem noch sehr unfreundlich. Klar, dass Lucy zu einer der Hauptverdächtigen des ermittelnden Kommissars Frank Kraus wird. Darüber hinaus verdreht dieser Lucy gehörig den Kopf...
Das Buchcover ist sehr düster gehalten und macht neugierig auf den Inhalt. Für meinen Geschmack ist es aber zu fantasy-angehaucht.
Der Klappentext macht neugierig und verrät noch nicht zu viel.
Angelika Lauriels sprachlicher Stil ist durchzogen von relativ kurzen Sätzen, die aber allesamt flüssig zu lesen sind und insgesamt ein logisches Ganzes ergeben.
Die Ausgestaltung von inneren Dialogen zwischen "den Zwillingen" zeigen die Unentschlossenheit der Protagonistin, fand ich aber nicht so passend, wobei mich dieses Mittel nicht weiter gestört hat.
Das Buch wird im Wechsel zum einen in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Lucy, zum anderen in der Er-Form aus der Sicht von Kommissar Kraus erzählt.
Diese Idee finde ich sehr gut, da man sich in beide Protagonisten hineindenken kann.
Geschickt baut Angelika Lauriel immer wieder Spannung auf, indem im Handlungsverlauf neue Unfälle passieren. Einzelne Tipps weisen im Buch schon auf den Täter hin. Der ansprechend konstruierte Kriminalfall und die unterhaltsame Geschichte um Lucys Schuhe und ihren neuen Lover ergeben ein empfehlenswertes Ganzes, dessen Lektüre man zweifelsohne raten kann.
Die Protagonistin ist sehr aufgeschlossen, hat aber auch innere Konflikte und einzelne Probleme, sei es innerhalb der Familie oder am Arbeitsplatz mit ihrem Vorgesetzten.
Frank Kraus ist ein bodenständiger Mann mit einer sehr sympathischen Seite.
Insgesamt ein sehr nettes Buch, das ich gerne an die anderen Leser weiterempfehlen möchte.
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