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4.0 von 5 Sternen Weckt mich wenn der Soul zurück ist
Es ist bedauerlich, was aus dem Stil geworden ist, der wie kein anderer in der amerikanischen DNS verwurzelt ist - der R&B/Soul. Seele war weit und breit seit Jahren nicht mehr zu spüren, es sei denn in den möglichst originalgetreuen Nachbildungen von Sharon Jones oder Raphael Saadiq. Die Stars des Genres wie Beyonce, Kelis oder Usher haben sich...
Veröffentlicht am 20. Juli 2012 von Andreas Wittenburg

versus
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3.0 von 5 Sternen Lost
Eigentlich habe ich mir das Album wegen dem bekannten Song "Lost" zugelegt.
Auch wenn ich seine anderen Lieder wie "Swim Good" klasse finde, so habe ich mir insgesamt von dem Album doch
mehr erwartet.

Meinen Geschmack trifft es widererwartend nur bedingt.
Vor 5 Monaten von ACM4485 veröffentlicht


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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weckt mich wenn der Soul zurück ist, 20. Juli 2012
Von 
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: channel ORANGE (Audio CD)
Es ist bedauerlich, was aus dem Stil geworden ist, der wie kein anderer in der amerikanischen DNS verwurzelt ist - der R&B/Soul. Seele war weit und breit seit Jahren nicht mehr zu spüren, es sei denn in den möglichst originalgetreuen Nachbildungen von Sharon Jones oder Raphael Saadiq. Die Stars des Genres wie Beyonce, Kelis oder Usher haben sich größtenteils auf maschinenhaft rasselnden Elektropop oder Eurotrash a la David Guetta verlegt, der wie eine Marketing-Kalkulation wirkt.

Doch Hoffnung naht. Das unfassbare '"Mirrorwriting'" von Jamie Woon im letzten Jahr und Drakes '"Take Care"' waren bereits Lichtstreifen am Horizont, und nun legt Frank Ocean nach. Nach Lana Del Ray ist man etwas vorsichtig mit Hypes, aber "Channel Orange" ist unglaublich gut und braucht die aufgeblasene Diskussion um sein Schwulsein im Grunde nicht.

Das erste Stück '"Thinkin Bout You"' eröffnet ähnlich wie Drakes '"Over My Dead Body'" und legt mit minimalistischem Elektrobeat und feinem Crooning den Rahme für das Album fest. Im Mittelpunkt steht Oceans warme und wandlungsfähige Stimme, die an große Vorbilder erinnert; '"Sweet Life'" atmet Stevie Wonder, während er auf '"Fertilizer"' ein wenig wie Lenny Kravitz klingt. Der überwiegende Teil der Stücke bleibt ruhig, aber auch die schnelleren Titel wie '"Lost"' oder "'Monks"' behalten ihren lässigen Flow.

Die Produktion bedient sich aus dem gesamten Kaleidoskop des Genres: elegante Bläsersätze und Backgroundvocals lassen die seligen 60er durchschimmern aber auch moderne Elektrobeats und Hip-Hop-Versatzstücke fügen sich harmonisch ein. Die kurzen Soundschnipsel zwischen den Stücken fügen dem Album einen weiteren ungeschliffenen Aspekt hinzu.

Seit langem schon hat kein Künstler mehr ein derart vielfältiges und frisches Album veröffentlicht und die Zwänge eines Genres so lässig gesprengt. Man will dem jungen Mann nicht zu viel aufladen, aber er könnte ein ganzes Genre befreien.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mann, der dem R&B den Soul zurückbrachte, 13. Juni 2013
Von 
OldboY - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: channel ORANGE (Audio CD)
Man hätte gewarnt sein können. Die 2011 erschienene Frank Ocean EP "Nostalgia.Ultra" gab schon einen herrlichen Vorgeschmack auf das was dieser Typ wirklich drauf hat. Wer hätte gedacht, dass die "Odd Future Wolf Gang Kill Them All" einen derart talentierten Soulsänger am Start hat. "Novacaine" war mit großem Abstand mein persönliches Lieblingslied in 2011. "Nostalgia.Ultra" habe ich wochenalnag rauf und runter gehört. Leider ging der Vorläufer zu "channel ORANGE" in Deutschland, von den eingefleischten Kennern der Westcoast-Soul Szene einmal abgesehen, komplett unter. Nicht mal bei Amazon ist die Platte erhältlich. Dafür schlug dann aber "channel ORANGE" urplötzlich ein wie eine Bombe. Kürzlich lief "Lost" sogar im Radio bei SWR3!

Verdient hat Frank Ocean diesen Riesenerfolg allemal. Mit "Channel ORANGE" hat er dem R&B endlich den Soul zurückgegeben. Was waren das doch für Zeiten, als in den 70ern Bands wie die "Delfonics" mit Nummern wie "Didn't I blow your mind this time?" diesen wunderbar weichen Philly-Sound schufen oder "Bobby Womack" das Leben in der New Yorker Bronx besang ("Across 110th Street"). Quentin Tarantino hat diesen Sound in den späten 90ern mit seinem Film "Jackie Brown" zeitweise wieder populär gemacht. Der moderne R&B hatte sich jedoch bereits dem viel angesagteren "Hip Hop" angenähert und darüber seine eigenen Wurzeln im "Black Soul" fast komplett vergessen.

Frank Ocean ist angetreten, diese Entwicklung zu stoppen und "channel ORANGE" ist auf diesem Weg ein echter Meilenstein, an den man sich noch lange zurückerinnern wird. Dieser Mann hat noch großes vor, soviel ist sicher und wir werden von ihm in Zukunft noch einiges zu hören bekommen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen RnB needs Frank Ocean !, 17. Juli 2012
Von 
H-DUB "Soul Patrol" (FFM) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: channel ORANGE (Audio CD)
Frank Ocean hat vor nicht allzu langer Zeit einen schönen Buzz mit seinem Mixtape 'Nostalgia, Ultra' erzeugt, dem jetzt sein Debüt bei Def Jam folgt. Der Member der 'OFWGKTA' Crew ist 24 Jahre alt und hat vor kurzem bekanntgegeben, dass er homosexuell ist. Die Reaktionen auf sein Outing waren positiv, aber eigentlich geht es ja auch um die Musik, und nicht um die Vorlieben des Sängers. Das Album ist in Kalifornien und New York entstanden und Ocean griff dabei auf verschiedene Instrumente zurück, die er von einer handvoll Musiker einspielen lies.

Ich will keine Vergleiche mit D'Angelo ziehen, denn der Sound ist nicht der gleiche. Ocean könnte der amerikanischen RnB Welt mit diesem Album jedoch einen großen Gefallen getan haben, denn er schafft es fast komplett auf Features aus der Rap-Welt zu verzichten. Mit Earl Sweatshirt ( OFWGKTA ) und Andre 3000 ( Outkast ) hat er sich zwei ganz besondere Gäste ausgewählt, die ein ohnehin schon schönes, teilweise sehr sehr ruhiges Album noch aufwerten. Es ist nicht ganz einfach, Song für Song zu bewerten, denn jeder Track hat seinen eigenen, unkomplizierten Sound und klaren Klang. Frank Ocean ist, das hört man aber deutlich, sehr experimentierfreudig, schwankt dabei zwischen Jazz, Electro, Synthie-Funk und RnB. In der Vergangenheit hat er bereits Songs für u.a. Brandy und John Legend geschrieben, bevor er uns nun selbst seine Geschichten vorträgt und uns auf seine Reise mitnimmt.

Ich habe das Album nun mehrmals gehört ( extra auf dem Kopfhörer! ) und muss sagen, dass ich so etwas lange nicht mehr gehört habe. Das ist vermutlich ein Album für 'Grown-Folks', ich bin mir nicht sicher, ob dieser Sound die jüngere Generation unbedingt mitreißt, bzw. sie fühlt, was da rüberkommt. Ich finde das Album richtig gut, hört am besten selbst mal rein!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reifeprüfung, 19. Juli 2012
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: channel ORANGE (Audio CD)
Bildlich gesprochen müßte dieses erste, offizielle Studioalbum von Frank Ocean bei all dem Gewicht der Nebengeräusche, die es in den letzten Wochen aufgesammelt hat und nun mit sich herumschleppt, in die Knie gehen - mehr noch als beispielsweise Lana Del Rey's "Born To Die" ist "Channel Orange" undenkbar ohne die Aufgeregtheiten der öffentlichen Wahrnehmung. Denn nicht von ungefähr kollidiert (auch) dieses Werk nicht zu knapp mit dem Moralkatalog des "Land of the Free and Home of the Brave". Nicht genug damit, dass die Nation einen schwarzen Präsidenten ertragen muß, der sich noch dazu charmant, clever und nötigenfalls erschreckend selbstbewußt in der medialen Erlebniswelt zu bewegen weiß.

Nun bekennt sich mit Frank Ocean auch noch ein nicht ganz unpopulärer R&B-Sänger, den man bequemerweise ja schon der randalierenden (Wolf-)Gang von Tyler, The Creator zugeschlagen hatte, via tumblr zur Bisexualität und meint dem christianisierten Amerika auch noch erzählen zu müssen, wie wenig er von dessen quasiverstaatlichter Religion hält. Interessant an dieser Debatte ist natürlich, dass sie an weißen und schwarzen Werten gleichermaßen rüttelt - worauf zum Henker soll man sich denn dann noch verlassen?

Dass der Leidensdruck, unter dem der Junge offenkundig stand, dieses überaus wundervolle Album zu Tage gefördert hat, gibt "Channel Orange" vielleicht einen etwas bitteren Beigeschmack, gleichwohl wären auch die Songs der Altvorderen, mit denen Ocean nun verglichen wird, also Marvin Gaye, Curtis Mayfield oder Stevie Wonder, ohne die Veräußerung solcher Kämpfe und Zerreißproben wahrscheinlich nicht existent. Und dass der Hinweis auf diese Vorbilder keineswegs anmaßend ist, zeigt schon der erste Song des Albums: "Thinkin Bout You", das Stück also, das als Liebesbotschaft an beide Geschlechter gleichermaßen funktioniert, ist mit seinem wattigen, soften Beat und Oceans zartem Falsett allein schon eine Offenbarung.

Es folgen, immer wieder von kurzen Skits, Einschüben unterbrochen, jede Menge solcher erstklassigen Nummern - das angefunkte "Sierra Leone" mit feinen Gitarrenloops, das soulige "Super Rich Kids" als galliger Zug durch die Lebensentwürfe der Superreichen. Pyramids" mit seinen knapp zehn Minuten ein weiterer Höhepunkt und auf dem Album ein Track, an dem mal etwas mehr geschraubt wurde, vagabundierende Synthieschleifen, Gitarrensequenzen und ein ganz und gar kitschiges Rockriff - passt alles bestens. Unschlagbar dann der Klagegesang "Bad Religion" an den imaginären Cab Driver - Ocean zetert herzergreifend "...to me it's nothing but a one-man-cult" und "...if it brings me to my knees it's a bad religion", da hört man bei dem einen oder anderen Würdenträger schon den Kiefer mahlen.

Der Blues von "Pink Matter" - seinem "she"-Song, assistiert von André 3000 (Outkast), läßt das zuvor schon zerrissene Herz gnadenlos bluten, gleiches passiert ein Stück darauf bei "Forrest Gump", nur ist der Adressat diesmal ein Junge, der ihm im Kopf herumgeht ("My fingertips and my lips, they burn from the cigarettes, forrest gump, you run my mind boy..."). Die restlichen Titel unerwähnt zu lassen ist eigentlich grob fahrlässig, doch wer allein die genannten gehört hat weiß, dass dieses Album nicht weniger als eine kleine Sensation ist, vergleichbar vielleicht nur mit dem Meisterwerk "My Beautiful Dark Twisted Fantasy" seines Mentors Kanye West. Den Lehrjahren ist er mit dieser Platte jedenfalls definitiv entwachsen. mapambulo:blog
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5.0 von 5 Sternen Repeat, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: channel ORANGE (Audio CD)
Am Donnerstag feiert "Channel Orange" zweijähriges Jubiläum. Nach einem wohlverdienten Grammy letztes Jahr ist es ruhig geworden um den Sänger, was nicht heißt das er untätig war. Sein neues Album erscheint noch dieses Jahr... ich vermute sogar noch diesen Monat... aber zurück zum Debutalbum.

Ich bin erst vor einundhalb Jahren auf Franks Musik gestoßen und es hat nicht geschadet einige Infos zu seiner Person vorab zu bekommen, da das Album eine intensivere Wirkung auf mich hatte. Wobei die Musik spricht hier sowieso für sich. Wer dem R&B der 70er, 80er & 90er Jahre verfallen ist, kann an diesem Album eine wahre Freude haben. Textlich sowie musikalisch glänzt Channel Orange mit vielen Highlights. Besonders erwähnenswert sind "Thinkin' bout you", "Pyramids", "Lost", "Pink Matter", "Pilot Jones", "Bad Religion" & "Forrest Gump". Da dieses Album aber aus einem Guss ist, sollte man es am besten von Anfang bis Ende durchhören. Die Interludes sind passend zwischen den Lieder eingesetzt wurden, generell merkt man das viel Arbeit und Mühe in die Musik investiert wurden. Es ist ein reifes Album welches den Werdegang eines jungen Mannes präsentiert dem noch viele Fragen aber auch Türen offen stehen...

(o9/1o)
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5.0 von 5 Sternen Frank Ocean, 2. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kann nicht viel zu dem Album sagen, außer dass es mir sehr gut gefällt.
Perfekt zum entspannen und abschalten.
Anspieltipps: Pink Matter, Pyramids, Forrest Gump

PS: für (jetzt) 5 EURO kann man da nichts falsch machen.
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5.0 von 5 Sternen Frank, mein Held!, 21. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Lieblingssong der ganzen Platte ist 'Lost'. Bereits nach dem 1. Hören war ich in den Song verliebt, was mich auch veranlasste das Ganze Album zu kaufen. Ich habe es nicht bereut!
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5.0 von 5 Sternen großartig, 14. Mai 2013
Von 
Michael Schumacher "Uzul" (ELSDORF, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: channel ORANGE (Audio CD)
wg. LOST gekauft - aber auch der Rest ist abwechslungsreich und erinnert mich stellenweise an Prince - mit der Biographie des Jungen im Hinterkopf, noch hörenswerter
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5.0 von 5 Sternen channel ORANGE, 3. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: channel ORANGE (Audio CD)
Channel Orange ist ein sehr originelles Debüt, welches nicht ein Chart-Erfolg wurde (Leider). Es enthällt 13 volle Lieder und 4 Interludes! Die Musik-Richtungen gehen von Modernen R&B, Klassischem R&B, Groovigem Pop bishin zu Hip Hop Soul. Ich hatte es nicht erwartet, dass es mir gefällt, obwohl ich ein R&B-Fan bin. Trotz allem ist das Album, nach ein paar mal anhören, ein MUSS geworden, es mir wieder anzuhören.

Highlights: "Thinkin' Bout You", "Super Rich Kids", "Pyramids", "Lost", "Sweet Life" & "Sierra Leone"
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Beginn einer großen Karriere, 22. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: channel ORANGE (Audio CD)
Dieses Album ist ein Meisterwerk, es beginnt bei Thinking About You dieser Song ist einfach unglaublich, ich kann jetzt nicht alles aufzählen aber die Höhepunkte des Albums sind Pilot Jones, Crack Rock, Super Rich Kids, Pyramids, LOST (mein lieblings Track) und Forrest Gump

Mir haben nur Songs wie Swim Good gefehlt, welcher wie ich finde immer noch sein bester track ist.
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channel ORANGE von Frank Ocean (Audio CD - 2012)
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