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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi der Extraklasse!
Meinen 5-Sterne-Vorrezensenten kann ich mich nur voll und ganz anschließen!
Die schlechten Bewertungen sind mir in keiner Weise nachvollziehbar!

1. Vielleicht habe ich mittlerweile eine überarbeitete Version vorliegen - obwohl ich bei Rechtschreib- und Grammatikfehlern recht empfindlich bin, habe ich hier überhaupt nichts zu meckern! Zumal...
Vor 18 Monaten von corona veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kommissar Nasar ermittelt
Schreckliches Thema: Kindesmissbrauch!

Es geht um einen Täter der sich an jungen Buben vergreift.
Um ihn zu fassen, scheut Kommissar Max Nasar nicht davor zurück, auch internationale Hilfe anzufordern und sich selbst in den Täter hineinzuversetzen.
Anfangs sind die Ermittlungen sehr mühsam und der Kommissar macht mit seinem Team...
Veröffentlicht am 16. September 2012 von Tikvas Schmökertruhe


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kommissar Nasar ermittelt, 16. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Waldzucht - Frankfurt am Main (Kindle Edition)
Schreckliches Thema: Kindesmissbrauch!

Es geht um einen Täter der sich an jungen Buben vergreift.
Um ihn zu fassen, scheut Kommissar Max Nasar nicht davor zurück, auch internationale Hilfe anzufordern und sich selbst in den Täter hineinzuversetzen.
Anfangs sind die Ermittlungen sehr mühsam und der Kommissar macht mit seinem Team nur sehr zähe Fortschritte.
Erst eine Zeugenaussage bringt den Fall voran und Nasar kommt dem Täter dadurch immer näher …

Obwohl das Thema sehr heikel ist, wurde es von dem Autor sehr gefühlvoll und sensibel behandelt. Seine Beschreibungen waren äußerst respektvoll und distanziert genug, dass ich der Handlung gut folgen konnte.
Wolfstetter ging nie ins Detail, machte aber dennoch unmissverständlich klar, um was es dem Täter ging. Diese Handhabe fand ich sehr feinfühlig.

Der Schreibstil des Autors ist leider etwas gewöhnungsbedürftig, da er immer ruckartig zwischen privatem und beruflichem hin- und her sprang. Ab und an war dies ziemlich irritierend, wodurch sehr schwer richtig Spannung aufkam.
Fehlende Hintergrundinformationen über die wichtigsten Figuren taten ihr übriges, damit ich das buch nicht flüssig lesen konnte. Denn ich grübelte zwischendrin immer wieder darüber nach, wie z.B. Nasars Team entstand, oder was die Familienmitglieder des Kommissars treiben, wenn diese immer wieder erwähnt wurden.

Was mir allerdings sehr gut gefiel, waren die Einblicke in die Handlungen des Täters.
So erfuhr ich, warum er das tat, was er tat, seine Beweggründe und was er empfand, wenn er sich seinen Opfern näherte und diese anschließend tötete.

Es war eine gute Geschichte mit ein paar Schwächen, daher gibt es von mir drei von fünf Sternen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Nerven ..., 25. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Waldzucht - Frankfurt am Main (Taschenbuch)
Inhalt:

Kommissar Maximilian Nasar ermittelt gemeinsam mit seiner Kollegin Yvonne und seinem Team in einem Vermisstenfall. Ein dreizehnjähriger Junge ist aus einem Internat verschwunden und wird bald darauf tot aufgefunden. Doch es bleibt nicht bei einem Fall, weitere grausame Taten folgen und die Suche nach dem pädophilen Serienmörder beginnt …

Meine Meinung:

Der Einstieg in „Waldzucht“ von Hagen Wolfstetter beginnt etwas schwierig. Der Autor gebraucht anfangs viele recht kurze Sätze, was leicht verwirrend wirkt und den Lesefluss stört. Doch im Verlauf der Geschichte legt sich dies größtenteils, der Leser gewöhnt sich an den Schreibstil und die 157 Seiten sind schnell und flüssig gelesen.

Auch an den Hauptprotagonisten Kommissar Maximilian Nasar muss sich der Leser erst gewöhnen. Wohingegen er anfangs noch leicht chaotisch und überheblich wirkt und mit seiner ständigen Erregung beim Aufblitzen nackter weiblicher Haut ziemlich nervt, kommt mit der Zeit auch eine andere Seite von ihm zum Vorschein. Max ist zielstrebig, gerecht, durchdacht und familiär und seine kleinen Schwächen und seine Verzweiflung im Verlauf der Ermittlungen lassen ihn menschlicher und authentischer erscheinen.

In seinem zweiten Fall bekommt Kommissar Maximilian Nasar es mit keinem leichten Problem zu tun. Denn „Waldzucht“ behandelt ein sehr schlimmes Thema – Kindesmissbrauch und Mord durch einen Pädophilen. Durch den wechselnden Erzählstil bekommt der Leser die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert und bekommt hautnah einen Eindruck von den Ermittlungen, dem Schmerz der Angehörigen, der Wut und Verzweiflung der Betroffenen und von den kranken und scheußlichen Gedanken des Täters, welcher sich selbst als Opfer sieht. Während des Lesens begleiten den Leser eine ständige Gänsehaut, Tränen in den Augen und ein dicker Kloß im Hals, welcher sich auch nach dem Lesen noch nicht auflöst. Denn was hier geschildert wird, ist die bittere Realität. Solche „Menschen“ sind grausam und es bleibt nur zu hoffen, dass sie gefasst werden und die Kinder vor ihnen sicher sind …

Fazit:

Trotz einem ausbaufähigen Schreibstil und kleiner Logikfehler, sorgt der Krimi „Waldzucht“ von Hagen Wolfstetter für Aufwühlung und Entsetzen beim Leser und lässt schreckliche Bilder in seinem Kopf entstehen. Die Geschichte beschäftigt sich mit einem heiklen Thema, vor dem wir nicht die Augen verschließen und die Realität nicht einfach hinnehmen dürfen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fragwürdig, 4. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Waldzucht - Frankfurt am Main (Kindle Edition)
Das Thema “Pädophilie“ ist mit Sicherheit keines, das trivial und oberflächlich abgehandelt werden sollte. Wenn es denn zur Basis eines Buches gemacht wird, dann sollte man sich überlegen, was man damit erreichen möchte: Unterhaltung, Spannung, Schockieren, Wachrütteln. Ich denke, dass der Autor von allem etwas wollte und damit leider zu viel. Ich zitiere aus der Kurzbeschreibung des Buches
“Gruseliges, angehaucht mit ein wenig Erotik“. Wer auch immer diesen Satz geschrieben hat, hat sich aufs Glatteis gewagt ohne Schlittschuhe, aber genau das gilt für das ganze Buch. Die Erotik fängt den Pädophilen genauso ein (und er ist ja zumindest die meiste Zeit davon überzeugt, “gereizt“ zu werden) wie Kommissar Nasar, wenn er Frauen sieht, sei es seine eigene oder fremde. So, wie der Pädophile sich die Bilder seiner Prinzen anschaut, schaut sich Nasar die Nacktfotos seiner Frau an. Hier hätte man mit entsprechender Sensibilität und feinfühlig den Unterschied zwischen normalem und abnormalem sexuellen Verhalten herausarbeiten können. Zum Beispiel damit, dass Nasar seine Frau nicht nur auf die Sexualität reduziert, sondern auf Gefühle und Zärtlichkeit Wert legt. Es wäre besser gewesen, aus dem Buch zwei oder drei zu machen und die unterschiedlichen Themen entweder mit der entsprechenden Angemessenheit oder Trivialität zu behandeln. Alles in allem macht das Buch einen sehr zusammengestückelten Eindruck, auch in Bezug auf den Schluss.

PS vom 18.4.: Ich habe heute zufällig gesehen, dass die oben zitierte Kurzbeschreibung geändert wurde. Das finde ich richtig klasse!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Waldzucht, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Waldzucht - Frankfurt am Main (Kindle Edition)
Die ersten Sätze:
Waldluft in den Lungen. Die Erde roch duftend frisch. Eine angenehme Ruhe. Man hörte nur die Bäume sich leicht im Wind bewegen. Irgendwo Rabengekrächze weit in der Ferne.

Cover:
Das Cover sieht wie selbstgemalt aus und ist auf jeden Fall mal etwas anderes. Mit seinen vielen Einzelheiten passt es gut zur Geschichte.

Meinung:
Waldzucht ist schon der zweite Teil in den Kommissar Nasar ermittelt. Trotzdem kann man dieses Buch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes, Landzucht, lesen. Kommissar Nasar und seine hübsche Kollegin Yvonne ermitteln in einem Fall in dem ein Mann gesucht wird, der Jungen missbraucht und auch ermordet. Die Geschichte ist spannend geschrieben und ich habe natürlich die ganze Zeit gehofft dass er gefasst wird. Es gibt Situationen in der ich mich richtig geärgert habe das die zwei Ermittler etwas übersehen habe.

Es wurde abwechselnd aus Nasars und aus der Sicht des Mörders geschrieben. Ich finde dass die Geschichte dadurch spannender wird. Außerdem erfährt man wie der Mörder denkt und das er auch so einige Male auf Hilfe hofft. Auf jemanden der ihn stoppt. Andererseit bekommt man auch mit wie er die Polizisten an der Nase herumführt.

Trotzdem hat mir ein Punkt in der Geschichte nicht so gut gefallen. Für mich eigentlich mit einer der Wichtigsten. Der Hauptprotagonist hat mir mit seiner Art öfters gar nicht gefallen. Wenn Nasar einen kurzen Rock oder einen zu tief sitzenden Ausschnitt sieht denkt er nur an das eine und irgendwie kam das so gut wie in jeder Situation einmal vor. Das war mir leider etwas zu oft. Außerdem hätte ich mir gewünscht im allgemeinen mehr über Nasars Charakter zu erfahren. Wie sind seine Gefühle gegenüber seiner Frau? Im Buch erfährt man leider immer nur das er sich sexuell sehr zu seiner Frau hingezogen fühlt. Aber da ist doch bestimmt noch mehr? Und was ist mit seinen Kindern? Ich hatte nicht das Gefühl, außer an einer Stelle, dass er sich wirklich für sie interessiert. Oder ist das durch den Fall einfach nur in den Hintergrund gerückt? Vermutlich wollte Wolfstetter das Hauptaugenmerkmal einfach nur auf den Fall legen. Trotzdem ist es für mich immer wichtig einen authentischen Hauptprotagonisten in einem Buch vorzufinden. Doch über Wolfstetter hat man leider nicht so viel erfahren.

Was ich gut fand ist das es dem Autor gelungen ist den Täter so glaubhaft rüberzubringen. In diesen Passagen ist mir häufiger ein Schauer über den Rücken gelaufen. Ich finde auch die Idee gut dass der Täter sich für ein kleineres Delikt selbst angezeigt hat. Doch leider hat der zuständige Polizist das nicht für so wichtig genommen. Das ist wirklich ärgerlich denn dieser Hilferuf hätte doch wahrgenommen werden müssen. Die Geschichte an sich fand ich also richtig gut.

Fazit:
Waldzucht ist ein spannender und glaubhafter Krimi bei dem man einfach mitfiebern muss. Da ich aber eins zwei kleine Kritikpunkte habe und mit Kommissar Nasar nicht so richtig warm geworden bin vergebe ich 3 von 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht, 27. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Waldzucht - Frankfurt am Main (Kindle Edition)
Nachdem Landzucht für mich ein "naja" Krimi war habe ich gleich im Anschluss Waldzucht gelesen. So bekam ich die Lösung zum ersten Fall. Musste es unbedingt der Maskenmann sein??
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Konnte mich leider gar nicht überzeugen., 18. Juli 2012
Von 
Sandra "BuchZeiten" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Waldzucht - Frankfurt am Main (Kindle Edition)
Inhalt:
Nach Landzucht ist dies der zweite Fall des deutschen Kommissars Nasar. Gemeinsam mit seiner Kollegin Yvonne muss er in einem Vermisstenfall ermitteln. Doch so harmlos wie es anfangs scheint, ist es nicht. Schnell wird ihnen klar, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Kleine Jungs verschwinden und werden erst wieder in einem Grab im Wald gefunden. Unter Hochdruck versuchen sie den Mörder zu finden, doch das ist gar nicht so einfach, da scheinbar jede Spur fehlt.

Meine Meinung:
Also ich muss ehrlich sagen, dass mir dieser Krimi so überhaupt nicht lag. Und das hatte mehrere Gründe.

Die in meinen Augen sehr sprunghafte und abgehakte Schreibweise des Autors, liegt nicht so wirklich auf meiner Wellenlänge. Wobei ich das als persönliche Empfindung werten würde - dem einen liegt es halt, dem anderen nicht. Über die Schreibfehler konnte man auch noch hinweg sehen, es waren nicht so viele, als dass sie den Lesefluß gestört hätten.

Was mich jedoch gestört hat, war folgendes: Das Buch wird aus zwei Perspektiven geschrieben. Einmal erleben wir alles, was der Mörder macht, hautnah mit - in der Ich-Form. Den Rest des Buches erleben wir in der Erzählform. Normalerweise eigentlich ein sehr interessanter Stil, der einen in den Mörder hineinversetzen soll. Doch das fiel mir etwas schwer. Denn oft wechselte schon nach kleinen Absätzen die Perspektive, und man brauchte immer 1-2 Sätze lang um zu verstehen, dass es schon wieder gewechselt hat. Und wenn man Pech hatte, wechselte es nach dem nächsten Absatz wieder. Vielleicht auch nicht schlecht, hätte man jedoch eine Perspektive mal irgendwie hervorgehoben durch kursive Schrift oder so. Und das kontinuierlich. So war mein Lesefluß nicht selten unterbrochen, weil ich den Wechsel erst in dem Moment verstand, wo wieder ein "ich" vorkam.

Was mir auch nicht so gut gefiel war, dass hier irgendwie - in meinen Augen - sämtliche Klischees, was das Täterprofil anging - abgegrast wurden. Dieses typische: Ich bin doch nicht schuld, die Jungs sind schuld, etc. Sicherlich ticken solche Verbrecher garantiert so, aber das wissen wir doch eigentlich, oder? Und auch die ständigen Wiederholungen des Täters (also in Worten, nicht in Taten), langweilten mich nach einer Weile.

Was mich persönlich auch störte, war das Verhalten des Kommissars Nasar. Er sollte wohl als total verliebt in seine Frau dargetellt sein. Jedoch setzte sich diese Verliebtheit scheinbar nur in den Äußerlichkeiten seiner Frau fest: Die straffe Haut der Brüste, die tolle Figur, dass sie ständig nackt rumturnte oder nur eben einen Bademantel übergeworfen hatte. Seine ganze Verliebtheit wurde immer wieder und wieder und wieder geschildert, aber irgendwie nur im körperlichen Bereich und mit seinen Liebesbeteuerungen "Du Luder". Und ich fand das ehrlich gesagt nicht erotisch, sondern langweilig. Zumal er zwischendurch auch ständig anderen Röcken und Blusen hinterhersah. Hätte er nicht so oft Sex gehabt, ich hätte vermutet, er hätte Notstand.

Was mich auch gestört hat, war dieser zweite Fall, von dem immer mal wieder ein bisschen was erzählt wurde. Der für mich völlig unlogisch war - auch wenn er vielleicht tatsächlich mal so vorgekommen sein mag - die Hintergründe fehlten mir hier. Irgend einen Grund muss die Familie ja für ihr handeln gehabt haben. Warum solche Aussagen? Und auf einmal ist der Fall abgeschlossen? Irgendwie hab ich das alles nur als Füllmaterial gesehen, als bräuchte man noch etwas, was das Buch verlängert.

Es gab noch 1-2 Ungereimtheiten, die mich sehr irritierten, jedoch mag ich das hier nicht ausführen, weil ich damit wesentliche Inhalte verraten würde, und ich möchte ja keinem den Spaß nehmen. Für mich waren sie nur so wichtig, dass die Geschichte in sich sehr unvollständig am Ende erschien. Als Stichwort sage ich hier mal "ärztliches Attest". Der Autor sollte dann wissen, was ich hier kritisiere.

Das Ende, bzw. sagen wir das Ende nach dem eigentlich Ende fand ich dann auch noch sehr merkwürdig und irgendwie gar nicht zur Geschichte passend, als wollte man noch einen Abschluß mit Pauken und Trompeten schaffen, der - wieder in meinen Augen - total überflüssig war.

Fazit :
Von der Grundidee her bestimmt nicht schlecht, jedoch hat mir die ständig aufgesetzte Gier des Kommissars nach "Röcken" den letzten Nerv gekostet. Der Täter langweilte mich ziemlich schnell mit seinen ständigen Wort-Wiederholungen und der häufige Wechsel der Perspektive unterbrach nicht selten das flüssige Lesen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Firlefanz, 3. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Waldzucht - Frankfurt am Main (Kindle Edition)
Null Sterne geht leider nicht. Das "Buch" ist absoluter Müll!
Der Kommisar hat ja zu Hause so eine tolle Frau (die er oft mit "du Luder") betitelt. Die tolle Frau zu Hause hält ihn jedoch nicht davon ab, ständig nach anderen Frauen zu gucken oder zu versuchen, durch Blusen zu sehen, um zu wissen, was die Frauen drunter haben. Ich bin auch ein Mann und sehe nicht weg oder halte mir die Augen zu, wenn mir eine schöne Frau begegnet. Aber dieses Geschreibe vom Autor, wonach der Protagonist scheinbar nichts anders zu tun hat, als nach anderen Frauen zu sehen, ist ganz schlimm. Selbst seine Arbeit (einen Kindesmörder zu fassen), ist allem Anschein nach nicht so wichtig, wie sämtliche Frauen in seinem Umfeld zu begutachten und mit seiner Frau zu vergleichen. Dauernd muss er scheinbar auch daran denken, dass er seine junge Kollegin schon mal nackt gesehen hat. Wie toll! Das geht einem einfach auf den Nerv, immer wieder den gleichen Quatsch zu lesen.
Eine richtige Ermittlung der Beamten konnte man auch nicht erkennen. Dann hat man mal eine heiße Spur, klingelt bei dem Kindsmörder, weil der in der Nähe eines der gefundenen toten Kinder mit seiner schwarzen Maske gesehen wurde. Bei der Befragung erhalten die Beamten vom Mörder die Auskunft, dass dieser eine Sonnenlichtallergie hat und deshalb die Maske auf hatte. Die Ermittler geben sich damit zufrieden und gehen wieder und der Verdächtige ist erstmal nicht mehr verdächtig. Super Ermittlungsarbeit!
Als es wieder mal eine heiße Spur gab, hatten alle Kollegen ganz viel zu tun. "Es wurden Ermittler aus der ganzen Republik mit einbezogen. Die Kollegin des Kommisars hatte nun ganz viel Arbeit und musste das alles koordinieren..." (so ähnlich steht es im Buch) Und weiter geht es mit folgendem Satz: "Und was macht Max?" (Max ist der Kommisar, die Hauptperson in dieser Geschichte). "Max nimmt sich erstmal einen Tag frei und kocht für seine Familie. Er dünstet Zwiebeln an und nimmt eine Tube Tomatenmark für die Soße und kocht Nudeln dazu. Seine Familie wird das lieben" Ich glaubte, ich spinne. Was ist das für ein S***krimi? Hätte ich den Roman nicht auf meinem Kindle gehabt sondern als Buch in der Hand, ich hätte es an die Wand geworfen oder besser noch gleich in die Tonne. Habe mich trotzdem bis zum Ende damit gequält.
Der Autor wird nie ein Krimischreiber. Er soll sich und anderen einen Gefallen tun und soll das Schreiben lassen.
Da hat meine Tochter damals im Alter von 13 bzw. 14 Jahren schon bessere Aufsätze geschrieben als dieser Herr jemals schreiben wird.
Der Schluss dieser komischen "Geschichte" - mehr ist es jedenfalls nicht - ist auch so ein richtiger Käse. Wozu sollte das gut sein? Dadurch wird aus diesem Müll auch kein Reißer mehr!
Von der mangelhaften Rechtschreibung und der manchmal etwas eigenartigen Grammatik ganz zu schweigen. Ich werde mich jedenfalls hüten, von diesem "Autor" noch irgend etwas zu lesen und rate allen Leseinteressierten ebenfalls davon ab.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi der Extraklasse!, 20. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Waldzucht - Frankfurt am Main (Kindle Edition)
Meinen 5-Sterne-Vorrezensenten kann ich mich nur voll und ganz anschließen!
Die schlechten Bewertungen sind mir in keiner Weise nachvollziehbar!

1. Vielleicht habe ich mittlerweile eine überarbeitete Version vorliegen - obwohl ich bei Rechtschreib- und Grammatikfehlern recht empfindlich bin, habe ich hier überhaupt nichts zu meckern! Zumal angemerkt wird, dass das Buch nicht professionell lektoriert ist; ich hätte es wohl nicht gemerkt.

2. Den Schreibstil finde ich faszinierend; gerade der rasche Perspektivenwechsel gibt dem Ganzen einen eigenen Drive. Man wird hineingezogen in den Maelstrom der Ereignisse.

3. Ja, lustig ist die Psyche eines Sexualstraftäters nicht, freilich stößt sie einen "Normalen" ab, sonst wäre er ja nicht normal... Aber als Mutter eines Sohnes, die selber eine ziemlich eklige Vita hat, habe ich eben diesen vor solchen "lieben" Männern gewarnt. Und die dissoziativ-schizoide Persönlichkeit des Täters, das Kippen zwischen den Extremen wird dem Leser gespenstisch nahe gebracht. Dass das beruhigend, aufgeilend oder auch nur seicht-unterhaltsam wäre, wird nirgends behauptet. Aber, liebe Leserinnen und Leser, überschlagt ihr in der Zeitung auch immer die Artikel über eine Kindesentführung oder die Aufdeckung eines Päderastenringes?

4. Ich bin zwar kein Mann, habe aber einen. Und so lange ich den kenne (ziemlich lange), hat er die Frauenwelt mit den Augen eines Max gesehen. Zumindest was er mir, gefragt oder ungefragt, mitteilte. Und das war sicher noch nicht mal alles. Deswegen kann Max seine schöne Frau (zugegeben, deren extraordinäre Schönheit ist vielleicht wirklich dem Wunschdenken des Autors entsprungen - warum auch nicht?) sehr wohl den anderen vorziehen. Engt eine Beziehung plötzlich die Wahrnehmung ein?

5. Und obwohl Max der holden Weiblichkeit (auch in Form seiner Gemahlin) sehr zugetan ist, erspart uns der Autor schwülstig-erotische, seitenlange Bettszenen. Die finde ich zu Zeiten auch ganz fesselnd, aber nicht in einem Krimi!

Ein gutes Buch, ein guter Autor!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen der maskenmann, 26. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Waldzucht - Frankfurt am Main (Kindle Edition)
der text ist solide, aber nicht sonderlich gut bearbeitet. die grundidee stark angelehnt an die verbrechen des maskenmannes, der durch die medien geisterte. die verarbeitung eines solchen wahren falles könnte durchaus charmant sein, und manchmal gelingt dies dem autor auch.

aus diesem manuskript könnte man einiges herausholen. der schreibstil oftmals überraschend gelungen, aber eben auch oftmals überraschend unbearbeitet. die vorliebe des protagonisten für das weibliche geschlecht wirkt durch die ständige wiederholung, vor allem bei jeglicher unpassender situation, gestelzt.

spoiler!
der schlußakt unglaubwürdig, wenngleich der autor anmerkt, es sei kein medizinbuch. es liest sich hier wie eine TIA ode PRIND, doch diese hätte man durchaus visuell bemerkt - was ja der autor anmerkt. hier muss deutlich überarbeitet werden, damit aus dem holprigen schluss ein runder wird.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen harter Tobak, 21. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Waldzucht - Frankfurt am Main (Kindle Edition)
Inhalt:
Maximilian Nassar und seine Kollegin Yvonne ermitteln in einem neuen Fall. Der 13jährige Lukas verschwand aus dem Internat, man wartete zunächst auf eine Lösegeldforderung, da er aus gutem Hause stammt. Aber nichts geschah. Letztendlich wurde der Verdacht traurige Gewissheit: Der Junge wurde ermordet.

Aber dabei blieb es nicht, weitere Kinder verschwanden und die Ermittler tappen lange Zeit im Dunkeln...

Meine Meinung:
Das war harter Tobak! Dieses Ebook besticht nicht durch blutrünstige Morde, auch nicht durch brutales Abschlachten, wie es in anderen Büchern dieses Genre oft vorzufinden ist. Nein, dieses Ebook spielt auf perfide Art mit den Ängsten der Leser und führt sie permant an den Abgrund der menschlichen Seele.

Es geht überwiegend um Phädophilie. Stark angelehnt an einen aktuellen Fall, wird ein Phädophiler als Täter aufgebaut, der mich als Leser immer wieder an seinen abnormalen Gedanken teilhaben lässt. Dies ging schon hart bis an die Schmerzgrenze und an einigen Stellen auch deutlich darüber hinaus. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, wie er seine Opfer entsorgt "das erste Exemplar, das ich totmachen musste" (Location 1273) oder welch abnormale Beziehung er zu ihnen pflegt "Ich wollte ihn doch nur lieb haben und jetzt war er kaputt" (Location 1857), oder wie ihm seine Opfer allgemein gefielen "war so ein ganz hübscher. Gut anzufassen, angenehmer Geruch" (Location 1416). Aber auch Momente der Einsicht sind erkennbar, in denen der Täter selbst feststellt, wie "krank" (Location 1862) er ist.

Der Autor wandelt hier auf einem schmalen Grat zwischen authentischer Gestaltung eines phädophilen Täters und purer Geschmacklosigkeit. Ich bin ehrlich gesagt auch hin- und hergerissen, wie ich solche Aussagen (s.o.) einordnen soll. Sehr wahrscheinlich denken, handeln und fühlen Menschen mit dieser Neigung genau so, so widerlich es auch erscheinen mag. Also muss man als Autor einem Täter genau solche Worte in den Mund legen? Ja, ich denke schon. Auch auf die Gefahr hin, gerade dadurch Leser abzuschrecken.

Max Nassar trat als strukturierter, aufgeräumter Charakter auf. Sein Privatleben ist geregelt, er lebt glücklich mit seiner Frau und seinen Kindern und im Einsatz agiert er durchdacht, auch wenn ihn die Suche nach dem Täter langsam verzweifeln lässt. Etwas gestört hat mich, wie Nassar jedem weiblichen Wesen sabbernd in die Ausschnitt glotzte, aber sei es drum.. das ist reine Geschmackssache. Immerhin behält er diese Art konsequent bei.

Problematisch könnten die starken Parallelen sein zu einem bestimmten, aktuellen Fall, der durch die Medien ging. Im Hinterkopf hatte ich genau diese Berichterstattung, das Bild und Gesicht des Täters, einen ungefähren Ablaufplan, wie der reale Täter agierte und den ungefähren Ausgang der Tätersuche. Dies sorgte im Buch nicht unbedingt für Überraschung ' aber: Gerade durch die bereits entstandenen Bilder im Kopf, wirkte dieses Ebook noch eindringlicher, noch scheusslicher, als ohnehin schon. Solche Handlungen mit einem realen Bezug berühren mich fast immer mehr, als frei erfundene Scheusslichkeiten ' da kann ich mir immer noch einreden, es ist reine Fiktion. In diesem Fall fiel mir diese Abgrenzung sehr schwer, bzw. sie gelang mir überhaupt nicht'

Fazit: Harter Tobak. Phädophilie in dieser detaillierten Form wird sicher viele Leser nicht begeistert, wenn nicht sogar abschrecken und mit einem entsetzten Kopfschütteln zurück lassen. Dennoch gelang dem Autor ein -für meinen Geschmack- realistischer Einblick in die Gedanken und Gefühle eines Kinderschänders und Mörders. Dies sollte man vorher bedenken, bevor man zu diesem Ebook/Buch greift. Es ist widerwärtig, es ist abstoßend, aber vor allem ist es wohl leider sehr authentisch. Hut ab vor Hagen Wolfstetter - ich hätte mich an diese Thematik nicht herangewagt, um gar nicht erst so tief in die Gedankenwelt eines Mörders einsteigen zu müssen.
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Waldzucht - Frankfurt am Main
Waldzucht - Frankfurt am Main von Hagen Wolfstetter
EUR 3,44
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