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Kundenrezensionen

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am 1. September 2006
Österreichisches Kino? Bei diesem Begriff dachte ich bislang eher an die Heimatschnulzen der 50er Jahre, denn leider schaffen es nur wenige österreichische Filme in deutsche Kinos. Ich bin seinerzeit eigentlich nur durch einem Flyer, der im Kinofoyer auslag, auf diesen Film aufmerksam geworden und saß ohne große Erwartungen im Kino. Was ich dann sah, hat mich geradezu vom Hocker gerissen.

"Silentium!" ist eine grotesk-bizarre Mischung aus Krimi und sarkastischer Komödie. Der Humor ist geradezu britisch-schwarz, allerdings bleibt einem das Lachen so manches Mal im Halse stecken, da die Handlung einen dann doch wieder auf den rabenschwarzen Boden der Tatsachen zurück zieht. In dieser Geschichte hat so ziemlich jeder Dreck am Stecken: die katholische Kirche, der Intendant der Salzburger Festspiele... trauen mag man da so gar niemanden.

Josef Hader schlurft als Brenner durch ein Komplott, das auch er erst ganz am Ende zu durchschauen scheint und dessen Ende einen zu Recht wütend macht. Wenn Wolf Haas beim Schreiben seiner Brenner-Romane bereits eine Verfilmung im Kopf hatte, dann muß er eigentlich an Josef Hader gedacht haben.

"Silentium!" ist -im Gegensatz zu "Komm, süßer Tod"- wesentlich dunkler und brutaler, die FSK 16 ist durchaus angebracht, da dieser Streifen nichts für zarte Gemüter ist. Einige Bilder bleiben dauerhaft im Gedächtnis verankert, ein Film also, über den man noch nachdenkt, wenn man das Dunkel des Kinos hinter sich gelassen hat.

Das Bonusmaterial ist ganz interessant, auf die Ausschnitte von der Berlinale hätte man aber auch verzichten können, vielleicht wäre hier ein klassisches Making-of besser gewesen.

Alles in allem ist "Silentium!" ein Thriller für die eher düsteren Momente im Leben mit einer durch die Bank weg wunderbaren Besetzung, neben Josef Hader u.a. Simon Schwarz (den man ja schon aus "Komm, süßer Tod" kennt) und ein grandioser -weil herrlich gegen den Strich besetzer- Joachim Król.

Wenn die katholische Kirche sich schon über die mittelmäßige Verfilmung des mittelmäßigen "Da Vinci Code" so aufgeregt hat, dann frage ich mich ernsthaft, warum sie dieses wunderbare Meisterwerk des österreichischen Films nicht mindestens genauso intensiv verdammt hat...

Kein Silentium nötig, dieser Film hat jede Menge lauten Applaus verdient!
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Brenners Karriere als Detektiv in einem Salzburger Kaufhaus ist nur von kurzer Dauer - die Tochter des Festspielpräsidenten Dornhelm sollte man eben lieber nicht erwischen. Und schon wieder ist etwas passiert - nämlich der angebliche Selbstmord des Schwiegersohnes des Festspielpräsidenten, der kurz zuvor mit skandalträchtigen Erinnerungen an den jetzigen Erzbischof im Knabenkonvikt vor 25 Jahren an die Öffentlichkeit getreten war. Am Ort des Geschehens am Mönchsberg über den Dächern von Salzburg trifft Brenner wiederum auf die Tochter, die nicht an den Selbstmord glauben mag und ihn mit der Klärung beauftragt. Die konspirativen Ermittlungen im Konvikt und hinter den Kulissen der Festspiele kommen einem Stich ins Wespennest gleich ...

Wolfgang Murnberger (*1960) verfilmte den 1999 erschienen Roman (Brenner Nr. 4) mit großem Aufwand und wirft dabei einen durchaus lustvollen Blick hinter die Zuckerbäcker-Kulisse der Mozart-Stadt Salzburg, die mit regengrauer Tristesse gezeichnet wird. Neben den aus KOMM, SÜSSER TOD bekannten Darstellern Josef Hader und Simon Schwarz sind unter anderem Udo Samel, Joachim Krol und Christoph Schlingensief zu sehen. Der ebenso spannende wie bitterböse Krimi erlangte durch zur Zeit der Premiere bekannt gewordene Missbrauchsfälle im Bereich der Katholischen Kirche (St. Pölten) zusätzliche Brisanz.

Die Blu-ray von MAJESTIC/FOX zeigt den Film in sehr guter Bildqualität, die durch Hochskalierung von Original Filmmaterial erreicht wurde. Eine HD-Neuabtastung erfolgte leider nicht - dennoch ist das Ergebnis früheren DVD-Auflagen überlegen. Optional sind deutsche (für HG), englische und französische Untertitel vorhanden. Die Tonspur liegt in DTS-HD MA 5.1 vor. Die zeitgenössischen Extras (auch auf den DVD-Versionen von Arthaus und Universum enthalten) umfassen Making of (20 min) und Berliner Premiere/Pressekonferenz (11 min) sowie eine Lesung mit Wolf Haas (3 min) und die Kinotrailer aller Brenner-Filme.

Ein Austausch der DVD scheint nicht zwingend erforderlich. Die Blu-ray ist in identischer Version auch in der zeitgleich erschienenen BRENNER-BOX enthalten.
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am 17. Februar 2006
Der lakonische Privatdetektiv Brenner, gleichermaßen verloddert wie sympathisch, wird von der Tochter des Salzburger Festpsielpräsidenten beauftragt, den Selbstmord ihres Mannes zu untersuchen. Sie vermutet einen Mordanschlag. Brenners Recherchen bestätigen bald diesen Verdacht, er entdeckt ein Geflecht krimineller Machenschaften, in das der Festspielpräsident ebenso verwickelt ist wie ein katholisches Priesterseminar.
Die Rolle des Brenner ist Josef Hader auf den Leib geschneidert. Auch die Nebenrollen sind mit Udo Samel als Festspielpräsidenten, Jürgen Tarrach als Star-Tenor und Joachim Krol als skrupellosem Präfekt Fitz gut besetzt.
Der Film gehört zu dem besten, was in den vergangenen Jahren auf den Markt gekommen ist, amerikanische Filme durchaus eingeschlossen. Denn »Silentium« überzeugt durch eine unroutinierte Machart mit viel Witz und Sinn fürs Detail, ohne je Gefahr zu laufen, sich darin zu verheddern. So ist der Film witzig und spannend zugleich, schafft die Gratwanderung zwischen Anspruch und Kalauer (z.B. über den ewigen Kreislauf von Leberkäse und Knackwürstchen). Volle Punktzahl.
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am 8. Dezember 2015
Die Brenner Serie ist Einfach Spitze nach Der Knochenmann und Komm süßer Tod wieder ein guter Brenner als Film. Josef Hader ist als Brenner ist die Rolle auf den Leib geschrieben könnte mir niemand anderen in der Rolle vorstellen. Klare Kaufempfehlung von mir.
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am 31. Januar 2016
Ich liebe diese Filmreihe mit Josef Hader alias Brenner.
Einfach ein Top- Film zum ansehen, der nach Komm süßer Tod den 2ten Teil der Karrierelaufbahn
eines suspendierten Krippobeamten wiederspiegelt, der es nicht lassen kann Verbrechen auf den Grund zu gehen.
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am 28. Juli 2005
Josef Hader schlüpft in diesem fantastischen Krimi zum zweiten Mal in die Rolle des Privatdetektivs Brenner (nach "Komm süßer Tod"). Er soll einen Mordfall aufklären, der die Salzburger Festspiele zu überschatten droht und kommt dabei einem Komplott auf die Spur, der ihn auch in ein Kloster führt. Der typisch skurille Humor ist so gut wie eh und je, einige religiöse Seitenhiebe vervielfachen den Spaß noch und Josef Hader ist sowieso eine Klasse für sich. Seine zynische Art und sein trockener Humor sind einfach ein Genuß.
Für Liebhaber der österreichischen Filmkunst und Freunde des intelligenten Kriminalfilms ist "Silentium" uneingeschränkt zu empfehlen!
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am 20. Januar 2013
Vor Jahren hab ich mal den "Knochenmann" gesehen, der hat mich schon tief beeindruckt, doch " Silentium" zieht einem glatt die Schuhe aus!!!
Was für ein Film!
Das für mich am erschreckensten ist, dass diese Geschichte sich so problemlos in den Alltag einfügen lässt.
Solche Dinge passieren!
Nicht nur im Film, sondern tagtäglich, gleich um die Ecke und doch wissen die wenigsten davon, es sei denn, man ist selbst betroffen.
Ich bin ab sofort ein "Brenner- Fan"
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am 28. Mai 2009
In ,,Komm, süßer Tod'' wurde den Wiener Rettungsdiensten ein finsteres Geheimnis angedichtet, in ,,Silentium'' erwischt es mit den Salzburger Festspielen und ihrer Verbindung zur Kirche die nächste wohltätige Szene.
Hader gibt als Brenner wieder den aussätzigen Schnüffler, wortkarg demütig, tablettensüchtig. Seine Privatermittlungen bringen ihn und seine Freunde in höchste Gefahr - ohne herauszufinden, wer sie stoppen will.
Mit der Auflösung erreicht der Film auch seinen Gipfel an absurder Brutalität.
,,Silentium'' fesselt durch seine Unvorhersehbarkeit, das Nebeneinander von Glamour, Geistlichkeit und Gangstern und nicht zuletzt durch den düsteren Humor. Lachen werden Sie allerdings meist mit aufgerissenen Augen und herunterhängender Kinnlade. Zart Besaitete sollten sich den Film genausowenig ansehen wie Leute, die diese Geschichte nicht als überspitzte Fiktion sehen können, sondern sie als Polemik gegen die Kirche empfinden.

Zur DVD: Bild und Ton sind m. E. gut. Als Extra gibt es die gelöschten Szenen: Man erkennt, dass neben ein paar Längen vor allem die Romantik und der heitere Humor entfernt wurde. In den beigelegten Interviews erklärt Hader das: In manchen Fällen hätten diese Ausschnitte die Wirkung der beklemmenden Szenen zerstört.
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am 21. Februar 2007
Der Schnürlregen ist merkwürdig dickflüssig, als der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten vom Berg über der Salzburger Innenstadt fällt. Wenn es Selbstmord war, wär's gut für die Kirche, denn der Schwiegersohn hatte dem Klerus massiven Ärger gemacht. Der Vorwurf lautete: sexueller Missbrauch des späteren Schwiegersohns im Knabenkonvikt. Privatdetektiv Brenner (Josef Hader) soll im Auftrag der Witwe des Toten beweisen, dass der Schwiegersohn ermordet wurde. Brenner schleicht sich als Hausmeister in den Konvikt ein. Er wühlt sich durch Abgründe aus Erpressung, Menschenhandel und Zwangsprostitution innerhalb des kirchlichen und gesellschaftlichen Millieus in Salzburg und wird plötzlich selbst des Mordes bezichtigt.

"Silentium" ist nach "Komm süßer Tod" die zweite Verfilmung eines Wolf Haas-Brenner-Krimis. Haas, Hader und Regisseur Wolfgang Murnberger haben auch das Drehbuch geschrieben. Ihre Umsetzung von "Silentium" ist noch etwas trockener, konsequenter und böser als die von "Komm, süßer Tod". Neben ein paar grenzwertigen Gewaltszenen gibt es viel bizarr-komisches und abgründiges wie Klosterschülerinnen aus Fernost, die gezwungen werden, dem schmierigen Salzburger Festspielleiter beizuschlafen. Das Lachen bleibt einem oft im Halse stecken, dass es nur so eine Freude ist. Als ich den Film ein zweites Mal gesehen habe, ist mir allerdings nichts mehr wirklich neues aufgefallen.
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am 12. April 2014
"So viele Pistolen für so wenig Hirn!"
Joachim Krol, Jürgen Tarrach, Udo Samel - und vor allem: Josef Hader in einem schrägen, schwarzmorbid-bitterbösen Film voller spaßigem Splatter und anderer lustiger Effekte: Österreichiches Kino vom Allerfeinsten.
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