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4.0 von 5 Sternen Sehr spannend, jedoch fehlt der letzte Funken Biss
Eye Candy:
Alle hassen Coverwechsel – ich auch. Bei diesem Buch finde ich den Wechsel jedoch richtig gut! Das alte Cover, mit dem typischen Mädchen, spricht mich überhaupt nicht an. Das neue Cover wirkt mysteriös, dunkel und zeigt eine interessanten Charakter, der wirklich Celaena sein könnte.

Inhalt:
Celaena Sardothien ist...
Vor 9 Monaten von Carlys Buchsucht veröffentlicht

versus
34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Autorin hat ihrer Story leider die Krallen gezogen...
Der Inhalt dieses Debuts entspricht leider dem fantastischen Cover nicht.

Celeanea Sardothien war die bereits mit 17 Jahren "Beste Attentäterin von Ardalan" als sie getäuscht, gefangen und zur Sklavenarbeit in den Salzminen verbannt wurde. Nun, ein Jahr später und fast am Ende ihrer physischen und mentalen Kräfte, macht ihr der Kronprinz ein...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2012 von Phedre


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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Autorin hat ihrer Story leider die Krallen gezogen..., 25. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Throne of Glass: 1 (Throne of Glass series) (Kindle Edition)
Der Inhalt dieses Debuts entspricht leider dem fantastischen Cover nicht.

Celeanea Sardothien war die bereits mit 17 Jahren "Beste Attentäterin von Ardalan" als sie getäuscht, gefangen und zur Sklavenarbeit in den Salzminen verbannt wurde. Nun, ein Jahr später und fast am Ende ihrer physischen und mentalen Kräfte, macht ihr der Kronprinz ein Angebot, dass sie nicht ablehnen kann. Gewinne ein Turnier , werde des Königs Champion und diene ihm für 4 Jahre mit all deinen tödlichen Künsten und du bist frei.

Wer jetzt spannende Fightszenen und aufregende Duelle erwartet wird enttäuscht. Das Turnier findet im geheimen im Palast des Königs statt und besteht vor allem aus Trainingsstunden für die Kandidaten unterbrochen von relativ harmlosen Geschicklichkeitstests bei denen der Verlierer aus dem Wettbewerb ausscheidet (Lebend wohlgemerkt. Erst die Duelle im Finale sollen tödlich enden). Und hier zeigt sich das erste von vielen Logiklöchern: Viele der Adligen sponsern wie der Kronprinz Kriminelle für das Turnier, die natürlich wie Celeana ständig bewacht werden müssen. Es ist komplett unglaubwürdig, dass monatelang niemandem auffällt, dass sich plötzlich ein Haufen schwerbewachter, zwielichtiger Charaktere im Palast bewegen. Celeana selbst bekommt wenigstens noch eine halbwegs glaubwürdige Cover-Story, aber der Rest? Dann werden Stück für Stück einige der Kandidaten auf grausamste Art und Weise aus dem Weg geräumt und wieder findet kein Bediensteter oder normaler Palastbewohner eine der entstellten Leichen. Das hat mich leider teilweise sehr aus Story gerissen.

Ein weiteres Problem ist der neue Trend der seit "Twilight" in der YA-Literatur um sich greift: Die Heldin muss unbedingt zwischen zwei Männern hin- und hergerissen sein. In diesem Fall sind es Kronprinz Dorian und sein bester Freund Chaol, Kapitän der Palastwache. Dorian's sämtliche Interaktionen mit Celeana bestehen aus neckendem flirten, praktisch von Beginn an. Warum der Kronprinz eines Landes mit einer kriminellen flirtet, die er als Kanditatin antreten lässt um seinen Vater zu verärgern erschliesst sich dem Leser nicht wirklich. Die Erklärung, dass er ein Frauenheld ist der einfach gern mit hübschen Mädchen spielt zieht nicht. Mit ein wenig mehr Mühe hätte die Autorin hier einiges besser machen können. Chaol's Beziehung zu Celeana ergibt da deutlich mehr Sinn. Er trainiert über Wochen mit ihr und lernt erst langsam ihr zu vertrauen. Er hat als Palastwache zunächst wenigstens einen gesunden Respekt vor ihrem Ruf.

Alles in allem stellt sich dem Leser hier am Ende nicht wirklich die Frage welchen der beiden man lieber mit der Heldin sehen würde.

Celeana selbst ist, obwohl die Hauptdarstellerin, ein unausgereifter Charakter. Sie ist willenstark, hat schließlich das Training zur Attentäterin und die Zeit in den Salzminen überstanden. Sie ist die Beste. Nur leider SAGT die Autorin dem Leser das immer wieder. Für eine professionelle, kaltblütige Killerin die ihre Geschäft seit frühester Kindheit betreibt benimmt sie sich dann allerdings doch des öfteren wie eine 18-Jährige. Und das ist wohl das Hauptproblem dieses Buchs. Es ist im falschen Genre. Diese Story benötigt mehr Spielraum als YA-Literatur geben kann. In den richtigen Händen hätte die Grundstory ein fantastischer neuer Teil der Fantasy-Familie werden können, so hatte ich immer wieder das Gefühl das jemand der Geschichte die scharfen Krallen gezogen hat um sie dem Genre anzupassen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Ideen und mittelmäßige Umsetzung, 30. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Throne of Glass: 1 (Throne of Glass series) (Kindle Edition)
In diesem Buch wird eine klassische Fantasywelt vorgestellt, in der eine 17 jährige Assassinin um ihr Leben kämpft und gleichzeitig lernt, das Leben zu lieben und Freunde findet.
Celaena hat bereits ein Jahr in den berüchtigten Salzminen von Endovier verbracht, als sie vom Kronprinzen von Erilea, dessen Vater alle umliegenden Länder unter seine Gewalt gebracht hat, in die Hauptstadt gebracht wird, weil sie dort um den Titel als Champion (bezahlter und legaler Killer des Königs) kämpfen soll. Gegen sie treten 23 weitere Anwärter auf den Titel an, die je von einem Würdenträger des Landes gesponsort werden. Wer verliert, muss dahin zurück, von wo er/sie herkam. Und das ist keine option für Celaena, die trotz ihrer jungen Jahre die beste ihrer Zunft war.
Die Geschichte spielt in den Monaten des Turniers, in denen immer wieder neue Tests bestanden werden müssen.
Celaena hasst den König von Erilea, der auch ihr Land erobert hat und damit verantwortlich für den Tod ihrer Eltern ist. Sie erwartet, auch seinen Sohn zu hassen, aber stattdessen verliebt sie sich ein wenig in ihn. Und wäre da nicht auch noch ihr Trainer Chaol, der auf seine Art auch Interesse an ihr hat, dann könnte alles ganz einfach sein...
Aber natürlich findet sie auch noch eine geheimnisvolle Freundin, Prinzessin eines Wüstenlandes, das, wie könnte es anders sein, auch erobert wurde. Und Celaena macht die Bekanntschaft der ersten Herrscherin von Erilea - Elena, die Celaenas Entwicklung wohlwollend verfolgt, indem sie sie als Geist besucht.
Außerdem löst Celaena noch das Rätsel um das Böse, das sich im Glasschloss breitmacht, gewinnt das Turnier und entscheidet sich in Liebesdingen.
Und damit möchte ich zu meiner Kritik an diesem insgesamt nett zu lesendem Werk kommen.
Mir ist bis jetzt nicht klar, ob das Buch der Anfang einer Reihe ist oder für sich steht. Über den Großteil des Buches war ich der festen Meinung, es müsse weitergehen als Reihe, weil so viele Plots und Ideen angedacht wurden, ohne dass sie vertiefend erklärt wurden. Und auf den gefühlt letzten 20 Seiten hat die Autorin mit einer unsinnigen Eile begonnen, unausgegorene unfertige Erzählstränge mit aller Gewalt abzuschließen.
Es ist für mich ganz und gar nicht einleuchtend, dass sich die junge Celaena ohne größere Probleme für Chaol entscheiden konnte, obwohl sie zuvor fast nur mit Dorian beschäftigt war, und das nimmt all der vorher beschriebenen Beziehung und Leidenschaft die Glaubwürdigkeit. Nach allem, was zuvor passiert ist, hätte die Entscheidung für Chaol nicht so einfach und leicht sein dürfen, denn seine Gefühle werden nicht näher beschrieben, während klar ist, dass Dorian sich ernsthaft verliebt hat.
Dass Nehemia eine Zauberin ist und im Geheimen schrecklich beschäftigt mit der Eindämmung des Bösen im Schloss ist, macht wenig Sinn. Die Figur der Kaltain ist auch sehr zweidimensional geblieben, die Herkunft Celaenas bleibt ein Rätsel, der Hass von Dorian auf seinen Vater ist unerklärt und auch der böswillige kleine Bruder wird nur kurz erwähnt und so weiter und so weiter.
Mein Fazit ist, dass es mir schon viel Freude bereitet hat, das Buch zu lesen, ich mich aber am Ende wirklich geärgert habe über die wenig durchdachte Methode des Auflösens von Erzählsträngen und das Viele nicht aufgelöste und unbefriedigend Geklärte. Schade, und deshalb auch nur drei Punkte!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ja, aber ne..., 1. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Throne of Glass: 1 (Throne of Glass series) (Kindle Edition)
Ich habe dieses Buch gelesen und dann festgestellt, dass ich einfach nicht in die Zielgruppe passe.
Twighlight-Fan und Freunde romantischer Fantasy: Ihr werdet dieses Buch wahrscheinlich mögen.
Mädchen, die ihr von schönen Kleidern und dem Prinzessin-Sein träumt: Ihr werdet dieses Buch lieben.
Freunde der realistischen Fantasy, die ihr wie ich die dunklen Seiten der Menschen liebt, weil ihr gerne komplexe Charaktere habt: Lauft schreiend weg.

Die Dame Hauptcharakter, Celeana, hat (zumindest wiederholt die Autorin das gebetsmühlenhaft) alle Eigenschaften von Kamikaze-Kaito Jeanne: Sie stark, bereit, unbesiegbar,schön, entschlossen, mutig... oh und hat noch magische Kräfte (oder zählen die zu unbesiegbar?)
Ich hatte eher den Eindruck einen narzisstischen Teenager vor mir zu haben, der nur an Klamotten und Jungs denkt. Celeana erscheint mir ungefähr so tiefgründig wie eine dieser arroganten Chearleaderinnen, die in amerikanischen Kinderserien auftauchen.

Zur Handllung
Celaena hat bereits ein Jahr in den berüchtigten Salzminen von Endovier verbracht, einer Art Gefängnis, wo sich die Insassen langsam zu Tode schuften, als sie vom Kronprinzen von Erilea, ein Angebot erhält dass sie nicht abschlagen will: Sie bekommt ihre Freiheit zurück. Alles was die tun muss ist den Titel als Champion (bezahlter und legaler Killer des Königs) erlangen und 4 Jahre lang dem König zu dienen.

Zur Umsetztung
Arg... Die Szenen sollen was hermachen. Und deshalb fährt die Autorin die dramaturgisch ganz schweren Geschütze auf. Das Ganze erfolgt inflationär und auch vom Realismus lässt Frau Maas sich nicht aufhalten.
Beispiel: die erste Szene, in der der Prinz auftaucht
Celaena liegt in Ketten. Sie ist schutzig, verzweifelt. Grob behandelt von einem Capain der königlichen Garde, wird sie in den Thronsaal geschleift. Der Kronleuchter brennt mit einem diamantenen Feuer. In dem Raum steht ein reich verzierter Thron aus Rotholz auf dem ein schöner junger Mann sitzt.

Mir stellten sich dabei nur folgende Fragen: Wieso zur Hölle gibt in einer Salzmiene am Rand des Königreiches einen Thronsaal? Und wieso ist der Prinz an den Arsch der Welt gereist, wenn er doch auch einfach jemanden hätte schicken können? Hatte der sonst nichts zu tun?
Und nein, die Erklärungversuche der Autorin haben mich nicht überzeugt.

Abschließend kann ich sagen, dass mir dieses Buch gar nicht gefallen hat. Zwei Sterne habe ich gegeben, weil ich denke, dass es für 12-jährige eine tolle Motivtion ist Englisch zu lesen. Allen anderen rate ich vom Kauf ab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Throne of Trash, 8. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Throne of Glass (Taschenbuch)
Vorwarnung: Diese Rezension verrät zwar nicht den eigentlichen Plot, geht aber auf viele Details ein und ist generell etwas polemisch.

Als Celaena Sardothien die Chance bekommt, ihrem sicheren Tod zu entkommen, nimmt sie die Herausforderung an: Als Champion von Kronprinz Dorian Havilliard soll sie in einem Wettkampf gegen 23 Konkurrenten bestehen, um nach einigen Jahren im Dienste des Königs ihre Freiheit zurückzuerlangen. Da sie einst Ardalans gefürchtete Assassine war, scheint ihr der Sieg gewiss. Doch vielleicht hat sie sich da ja getäuscht?

Unter dem wachsamen Augen Chaol Westfalls, dem Hauptmann der Wache, wird sie zum Schloss gebracht und bereitet sich auf dem Wettbewerb vor. Sie gewinnt zudem bald einige neue Freunde. Doch dann beginnen Champions unter mysteriösen Umständen zu sterben, die sich niemand erklären kann. Überdies scheint im Schloss etwas sehr Böses um sich zu gehen. Kann Caelena das Böse zerstören, bevor es auch für sie zu tödlichen Gefahr wird?

Meinung

Nach fünfzig Seiten verfasste ich diesen Status bei GoodReads: “Die Heldin ist wunderschön, die beste Assassine der Welt und vermutlich von hoher magischer Abstimmung, außerdem hat sie das Interesse zweier interessanter Männer. Was soll denn jetzt eigentlich noch kommen?”. Die Antwort lautet: Nicht viel. Da ist natürlich der Wettkampf, welcher aber nur eine Nebenrolle im Buch spielt. Stattdessen haben wir ein Love Triangle und ein etwas gruseliges Schloss. Und die Todesfälle. Das muss die Handlung über sehr weite Strecken tragen – was leider längst nicht so aufregend ist, wie es sich anhört, denn die Todesfälle passieren ohne Zeugen und ohne Hinweise. Selbstverständlich rätseln alle, wie diese zustande kommen, aber erst kurz vor Schluss kommt da Fahrt rein.

Normalerweise überzeugen mich Autoren vor allem durch ihre Charaktere, aber nicht in diesem Fall. Besonders mit der Protagonistin hatte ich so meine Schwierigkeiten. Natürlich ist es irgendwo schön, dass die Autorin erst gar nicht versucht, Celaena als ganz normales Mädchen einzuführen und sich daher im ersten Band gar nicht damit aufhält, ihre Ausbildung zu schildern. Nur leider wuchs mir Celeana vermutlich deshalb auch nicht ans Herz, kam die verletzliche Sache daher doch zunächst kaum raus – sie wirkte grad zu Beginn, aber auch später, unfassbar arrogant und dazu noch eitel. Ich will ja nicht leugnen, dass sich mit genügend Training eine gewisse Meisterschaft im Umgang mit verschiedenen Waffen erlernen lässt, aber dass sie alle perfekt beherrscht, ist dann doch etwas viel. Die Krone aufgesetzt wird dem Ganzen aber dadurch, dass sie trotz einem Jahr Sklaverei nicht nur erstaunlich gut im Schuss ist, sondern bei sportlichen Wettbewerben nach einer kurzen Regenerationsphase ganz vorne dabei ist. Dass sie ihr Essen erbricht beim Lauftraining macht es ein klein wenig realistischer, aber wirklich nur ein klein wenig. Und dann werden da noch so einige Dinge im Verlauf des ersten Bandes angedeutet, welche doch sehr stark vermuten lassen, dass Celeana noch viel mehr Wonderwoman ist, als wir hier sehen durften. Abgesehen davon zeigt sie sich als sehr mädchenhaft und liebenswert, was gar nicht zur gefürchteten Assassine Adarlans passen will.

Auch mit anderen wesentlichen Charakteren hatte ich so meine Probleme. Dorian wirkt unfassbar naiv in politischen Dingen und von seiner Eigenschaft als Weiberheld ist im Buch auch nicht viel zu spüren, stattdessen erweist er sich als kuschelbedürftig und erstaunlich lammfromm. Ich hätte nach dem Einstieg bei ihm wirklich etwas mehr Biss erwartet! Bei Chaol verwundert, dass er so jung Hauptmann der Wache werden konnte, so mal er noch nie jemanden getötet hat. Für so eine Position würde ich nicht nur excellenten Umgang mit Waffen bei Übungskämpfen voraussetzen, sondern auch die praktische Erprobung im Waffengang. Nehemia war der einzige Charakter, der für mich stimmig wirkte. Leider muss sie dafür als potenzielle Verdächtigte herhalten, auch wenn dies haarsträubend ist.

Erst ganz am Ende erfahren wir etwas mehr zum König, den Oberbösewicht, und seinen fiesen Machenschaften. Aber da die Serie noch paar Bücher umfasst, ist er die meiste Zeit eine bloße Schattenfigur. Vermutlich werden in den nächsten vier Büchern immer größere Brocken hingeworfen, bevor es zum Endkampf im sechsten Band kommt. Auch der Palast wird vermutlich in einen der späteren Bücher vollständig erkundet. So wirkte es, als hätte man sich noch nicht den Durchgang zu den anderen Ebenen freigespielt. Dieses Phänomen trat überhaupt häufig im Buch auf: Ständig hatte ich das Gefühl, dass etwas in den nachfolgenden Büchern bestimmt noch vertieft wird. Grundsätzlich natürlich legitim, aber als Stand Alone ist dieser Band nur eingeschränkt tauglich. Und das, wo es doch gar keine echten Cliffhanger gibt.

Als Inspiration für die Geschichte soll übrigens Disneys Cinderella gegolten haben, Maas wollte das Märchen düsterer erzählen. Diese Mission ist ihr fraglos geglückt. Trotz zahlreicher Überarbeitungen lässt sich allerdings der Ursprung im Milieu der Fanficiton nicht verleugnen. Insgesamt hat mich an der Geschichte vieles gestört: Die Charaktere, allen voran Wunderwoman Celaena, die fast immer vorhersehbare und kaum überraschende Handlung. Es gab fraglos eine Menge interessante Ideen, aber ich werde wohl nicht mehr weiterlesen.

Fazit

Auftakt zu einer Fantasyserie, inspiriert von Cinderella, welche mit einer sehr selbstbewussten und sehr vielfältig begabten Heldin aufwartet. Um es freundlich auszudrücken.

3 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr spannend, jedoch fehlt der letzte Funken Biss, 11. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Throne of Glass (Taschenbuch)
Eye Candy:
Alle hassen Coverwechsel – ich auch. Bei diesem Buch finde ich den Wechsel jedoch richtig gut! Das alte Cover, mit dem typischen Mädchen, spricht mich überhaupt nicht an. Das neue Cover wirkt mysteriös, dunkel und zeigt eine interessanten Charakter, der wirklich Celaena sein könnte.

Inhalt:
Celaena Sardothien ist bereits mit ihren 18 Jahren der gefährlichste Assassin in Adarlan. Jedoch wurde sie gefasst und in die Minen von Endoiver verfrachtet, ein Gefängnis, der als Arbeitslager dient und in dem niemand lange überlebt. Als eines Tages der Kronprinz sie zu sich ruft, bekommt Celaena die Chance sich ihre Freiheit zurück zu holen: Wenn sie bei einem Wettkampf gegen andere Kämpfer besteht und es schafft der Champion des Königs zu werden, ist sie nach vier Jahren Dienst frei. Kaum am Schloss angekommen, wird Celaena klar, dass die anderen Wettstreiter nicht ihr Hauptproblem sind. Denn irgendetwas Gefährliches lauert in den Schatten des Schlosses, der es auf die Kämpfer und somit auch auf Celaena abgesehen hat …

Meinung:
Wie immer bin ich zu spät dran, um auf den Hypezug aufzuspringen und wahrscheinlich würde das Buch noch eine Weile auf dem SuB schmorren, wenn ich nicht davon geträumt hätte … (Ich bin merkwürdig, ich weiß.)

Das Buch wird vom allwissenden Erzähler erzählt, diese Erzählperspektive mag ich eigentlich gar nicht. Ich finde es ziemlich schwer mit den Charakteren warm zu werden, da immer eine gewisse Distanz zwischen Leser und Charaktere da ist. Aus dem Stehgreif fallen mir sehr wenige Beispiele ein, die mit dieser Stimme auch wirklich umgehen können. Sarah J. Maas kann sich zu den wenigen dazuzählen, die der Kompliziertheit dieser Erzählweise gerecht werden.

Der Einstieg in die Handlung gelingt sehr schnell. Gekonnt wird die Neugierde des Lesers geweckt, was daran liegt, dass die Autorin den Leser Häppchenweise mit Informationen füttert. Die Geschichte der Welt, die Traditionen, das Setting, das Innenleben der Charaktere, alles rollt sich langsam und Stück für Stück auf. Einige Fragen werden zwar bis zum Schluss nicht beantwortet, aber das kann ich billigen, zumal das der Auftakt einer Trilogie ist.

Celeana ist die Protagonistin des Buches. Sie ist achtzehn Jahre alt und hat ihr letztes Lebensjahr in einem Todescamp (original: deathcamp) bzw. einem Arbeitslager verbracht. Dort wurde sie misshandelt und ist eine der wenigen, die so lange überlebt haben. Sie wurde vom König zu dieser Strafe beurteilt worden, da sie ein Assassine ist.
Der Camp in dem sie war, hat ihr deutlich zugesetzt, was man auch merkt. Hinter ihrer arroganten Art schwingt anfangs ein Stück Wahnsinn mit. Sehr verständlich und interessant, finde ich. Im weiteren Verlauf der Geschichte lernt man sie besser kennen und man merkt, dass sie das Herz am rechten Fleck hat.
Leider sind mir ebenfalls einige Ungereimtheiten an ihr aufgefallen. Ich verstehe zwar, dass man nicht gleich alles dem Leser auf die Nase bindet, aber manche Dinge, sollten wenigstens kurz angedeutet werden, wenn sie im späteren Verlauf eine wichtige Rolle bekommen. Das war der Fall, als Celeana an ihren Exfreund denkt …
Ihr plötzliches Interesse an Kleidung fand ich übrigens auch charakterfremd. Erst hasst sie Korsetts und verschwenderische Kleidung, dann heißt es, dass sie sich extra aufhübscht und auf ihre hübschen Kleider steht. Die Wandlung hier ist mir leider nicht ganz klar geworden.

Der Prinz, Dorian, war mir leider nicht wirklich sympathisch. Er ist ein typischer gepeinigter Love Interesst, der Probleme mit seinen Eltern hat. Doof für ihn, aber warum soll mich das als Leser berühren? Buhu, mein Vater verlangt ach so viel von mir. Buhu, buhu, buhu. Ständig hatte ich das Gefühl, dass er jammert und jammert und eigentlich keinen triftigen Grund hat zu jammern.
Dass zwischen ihm und Celeana was laufen wird, ist sofort klar. Aber die Beziehung, die sie zueinander haben, beschränkt sich lediglich auf physische Anziehung. Hier muss ich erneut bemäkeln, dass Celeaner nicht über ihren Ex hinweg ist, er ihr aber nur manchmal einfällt. Hört sich merkwürdig an, ist aber so.

Viel lieber mochte ich Chaol, den besten Freund von Dorian, möglicher Love Interesst Nummer 2 und der General (?) der königlichhen Truppe. Er ist älter (22), verschlossener und ist nicht einer der typischen Schönlinge, die man in der YA-Welt trifft. Seine Beziehung mit Celeana entwickelt sich sehr langsam und ohne dass die beiden es wirklich kommen sehen. Die Freundschaft und Zuneigung der beiden zueinander, ist nachvollziehbar und nicht aufgesetzt.

Die Interarktion zwischen Celeana und der Prinzessin Nahemia fand ich super. Nahemias Charakter ist sehr interessant und ebenfalls sehr verschlossen. Ich freue mich schon mehr über sie zu erfahren.

Die Antagonisten waren von Anfang an klar und nicht gerade etwas Neues, was auch nicht sein muss, da sie überzeugend waren. Mehr Infos und Tiefe erwarte ich jedoch im zweiten Band.

Sarah J. Maas schreibt sehr spannend. Es kommt schonmal vor, dass die aktive Spannung sich über mehrere Seiten hinweg zieht. Es wird blutig gekämpft, also seid gewarnt, falls ihr das nicht mögt. Ihre Sätze sind klar strukteriert, ohne aufwendige Metaphern. Die Dialoge sind informativ und erfüllen ihren Zweck. Toll ist, dass der Witz der Charaktere in den Dialogen immer da ist.

In der Kürze liegt die Würze:
Sehr spannend; Liebesdreieck, wenn auch nicht zu krass; interessante Charaktere; einige Ungereimheiten; vielversprechender Schluss.

Bewertung:
Ich habe das Buch sehr genossen. Meine Kritikpunkte sind dennoch relativ viel, wenn man bedenkt, dass das Buch dennoch eines meiner Monatshighlights war. Wahrscheinlich würde ich das Buch nicht so gut bewerten, wenn es kein Reihenauftakt wäre. Mehr Tiefe und Erklärungen setzte ich im zweiten Band voraus. Es reicht zwar nicht für ganze 5 Herzchen, aber ♥♥♥♥ solide Herzchen mit Luft nach oben, verdient das Buch alle mal.

Gelesen habe ich das Buch auf Englisch. Es ist High Fantasy, demnach sind einige Wörter dabei, die man schon nachschlagen muss (einige Reitspezifische Vokabeln musste ich nachschlagen), aber im Großen und Ganzen hält sich das in Grenzen. Als Schwierigkeitsgrad würde ich sagen mittelmäßig.

FunFact:
Wusstet ihr, dass die Idee zum Buch die Autorin bereits zu Collegzeiten hatte? Sie hat immer, wenn sie Zeit neben Vorlesungen und Nebenjob hatte, an ihrem Manuskript geschrieben.
Wusstet ihr auch, dass die Kernidee zur Geschichte auf Cinderella beruht?
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3.0 von 5 Sternen Recht unterhaltsam, jedoch auch ein wenig enttäuschend, 8. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Throne of Glass (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch bestellt, da ich so viel Gutes über die Reihe gehört habe. Man bekommt gleich den Eindruck, dass es gewisse Parallelen zu deren Hunger Games Reihe von Suzanne Collins aufweist, was bei dem Wettbewerb jedoch schon aufhört.
Celeana Sardothien wurden von deren Autorin meiner Meinung nach allerlei Charakteristiken zugeteilt, die sie zu einer bewundernswerten weiblichen Protagonistin machen sollten: Sie ist selbstbewusst, unabhängig, weiß was sie will und beweist, dass eine Frau eine knallharte Kämpferin sein und gleichzeitig auch eine Schwäche für schöne Kleider haben kann. All das klingt in der Theorie gut, jedoch fand ich diese Darstellung teilweise zu schematisch. Es fehlen die Ecken und Kanten. Außerdem finde ich es toll, wenn weibliche Charaktere stark und selbstbewusst sind, jedoch grenzte es bei Celeana oft schon an Arroganz und Selbstverliebtheit, was mir beim Lesen oftmals auf die Nerven ging und es schwerer machte, sie zu mögen.
Auch Dorian ist als lesebegeisterter Prinz aller anderen Eigenschaften beraubt, und obwohl Chaol meiner Meinung nach ein wenig witziger und entschlossener ist, wirken beide Charaktere zu oberflächlich und zu wenig durchdacht. Auch entwickeln sie zu schnell und grundlos tiefe Gefühle zu Celeana, was dem Liebesdreieck die Spannung nimmt.

Ebenso hätte ich mir erhofft, mehr über die Aufgaben des Königs zu lesen, die selten detailgenau geschildert und teilweise nur nebenbei erwähnt wurden (so nach dem Motto, "achja, in den zwei Wochen fanden noch drei Aufgaben statt..."). Auch das Verschwinden einiger Teilnehmer brachte für mich nicht mehr Spannung rein.

Derzeit einzige vielversprechende Charakter in diesem Buch war für mich Nehemia, die jedoch bei näherem Kennenlernen ebenso eintönig wirkte.

Insgesamt hat mich der gesamte Handlungsverlauf ebenso wie die meisten Charaktere etwas enttäuscht. Trotzdem gab es einige Szenen, die mir gefallen haben. Ich werde das zweite Buch in deren Reihe lesen, da ich von vielen Personen gesagt bekommen habe, jedes Buch sei besser als das vorherige.

Es ist kein schlechtes Buch, es war schon ganz unterhaltsam, teilweise jedoch zu "Mary Sue" in Handlung und Charakteristik.
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4.0 von 5 Sternen Great book with somehow irritating characters, 11. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Throne of Glass: 1 (Throne of Glass series) (Kindle Edition)
*Speaks in very noble British * May I present you: The book that got me obsessed with High Fantasy again! It is compelling, it is funny and it simply is one of the best Young Adult Fantasy series. I just loved this book, but I have to admit that there actually were a few things that (How else could it be) annoyed/irritated me.

Well, most of the the characters have fantastic names: Celaena, Chaol and Nehemia (Dorian doesn’t sound as fancy as the others). But the characters themselves.... I don’t know, but they all seemed to have a little hau (German phrase for ‘they are a little crazy’), for example Chaol. There were definitely more than three times when all he thought about was Celaena’s smell (In a negative way). But the thing is, I can’t imagine him at all. I know that he is muscular and apparently he has incredible brown eyes and that’s it. Anyway, I like Chaol.
His best friend Dorian the prince? Uhh, not so much. He was kind of stupid in my opinion and he acted unreasonably. Apparently he is ‘beautiful’...
Then there is Nehemia, a princess from another country who is at the palace to learn the other language. I am really unsure how to feel about her. She is always acting for the sake of her people and you can never be sure whether she is ‘good’ or ‘bad’.
Celaena herself is always presented as oh-so tough and badass, but to me she was quite whiny. She couldn’t stop complaining about everything and I’m not saying I wouldn’t, but I never said I was a badass in the first place. But she develops and starts caring about other people than herself and opens up to others again.

I think I remember flying through this book (Yes, remember, I don’t know anymore because I read it at the beginning of December) and even if not: It sure felt like flying through it. Most of the time the pace was just perfect, but some scenes in the middle where Celaena is training and it goes oooon and oooon. But some other scenes made me completely forget I was reading and still standing in my room wearing my boots and a coat.
Another thing that made reading Throne of Glass easy was the language: It wasn’t ‘old’ language but rather modern. Which definitely irritated me, but I read the book for the story so it’s not much of a big thing.
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3.0 von 5 Sternen Nicht mehr Zielgruppe, 26. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Throne of Glass: 1 (Throne of Glass series) (Kindle Edition)
Es gibt Bücher, die ich als Jugendliche verschlungen habe und immer wieder lese und auf's Neue überrascht bin, wie toll sie geschrieben sind und wie universell und treffend für jedes Alter ... Dies ist kein solches Buch.
Zuerst, ich hatte bei Amazon nach " fantasy, strong female characters" gesucht und habe mich schnell aufgrund der vielen guten Rezensionen und dem wirklich coolen Cover für Throne of Glass entschieden.

Die Story ist eine moderne, ins epische Fantasy Genre übertragene Nacherzählung von Cinderella/ Aschenputtel. Nur eben das Cinderella hier magische Fähigkeiten/ magischen Hintergrund hat und zumindest der Legende nach mit 17 Jahren noch mehr Leute gekillt hat als Trinity (aus der Matrix Reihe). Der Schreibstil liest sich flott und ist abgesehen von ein paar extremen Schnitzern recht gut. (Bsp: Kapitel 18: "In fact, he (Prince Dorian) was so attractive that she had difficulty not thinking about how attractive he was, and again (she) wondered why he wasn't married." Lol!)

Insgesamt liest sich die Heldin Celaena nicht wie eine starke weibliche Heldin. Sie liest sich zum einen wie die Fantasie Version eines männlichen Teenager Helden mit Brüsten (Assassine - es fehlt nur das magische Schwert - ach nee. Sorry. Spoiler!) und Carrie Bradshaw als Teenie (OMG - das sind Manolo Blahniks der Fantasy Welt!) wo es nur um Mr. Big und Kleider geht. Und das ist schade, denn die Welt, wenn sie nicht zu sehr um die Person und persönliche Geschichte Celaenas fixiert ist- Achtung: Mary Sue im Anmarsch! - liest sich ganz spannend und ich wäre auch interessiert wie es denn genau weiterginge - ob Prince Dorian, wenn er denn König wird endlich die Misstände beheben könnte, z.B., und wie ihm Celaena in ihrer Rolle als Assassine zur Seite stehen könnte. Allerdings bin ich selber kein Teenie mehr und kann mit der Heldin nicht warm werden, geschweige denn mich mit ihr identifizieren. Also werde ich mir den zweiten Teil nicht holen.

Fazit: ein kurzweiliges, manchmal eher unfreiwillig komisches (s.o.) Lesevergnügen, das ich keinem in meiner Altersklasse empfehlen würde, aber wahrscheinlich bei den Teenie Mädels sehr gut ankäme. Daher drei Sterne. (1.Kurzweilig, 2. gut zu lesen, 3. direkt fürs Zielpublikum geschrieben)
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5.0 von 5 Sternen Tolles Gesamtpaket, 12. Januar 2015
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Rezension bezieht sich auf: Throne of Glass (Gebundene Ausgabe)
Auf dieses Buch hatte ich mich schon gefreut, seit ich es vor drei Monaten gekauft habe. Ich hatte eigentlich nur positive Meinungen gehört. Im englischsprachigen Raum genießt die Reihe viel mehr Aufmerksamkeit, als in Deutschland, was eigentlich echt schade ist.
Ich habe ja noch nicht so waahnsinnig viele High-Fantasy-Bücher gelesen, aber hier gefiel mir der Weltentwurf ganz gut, auch wenn man inhaltlich noch nicht so viel darüber erfährt. Vorne im Buch gab es eine Karte und ich hab immer wieder zurückgeblättert, um mich zu orientieren.
In der Geschichte lernen wir Celaena kennen, die die meist gefürchtetste Assassinin der Welt ist. Niemand weiß, dass sie gerade mal 18 Jahre alt ist. Jedoch wurde sie verraten und steckt nun seit ca einem Jahr in Endovier, einem Arbeitslager für Gefangene. Dort herrschen schreckliche Bedingungen und wenn man so liest, was sie da durchmacht, wird einem teilweise ganz anders.
Dann kommt jedoch Prinz Dorian und wirbt sie an, sein Champion zu werden. Denn sein Vater, der König von Ardalan, veranstaltet ein Turnier, bei dem es nur einen Sieger geben wird und das dazu dient, seinen persönlichen Assassinen zu finden. Wenn Celaena das Turnier gewinnt, kann sie ihre Freiheit zurückerlangen.
Anfangs brauchte ich etwas, um mich in Celaenas Welt einzufinden. Aber ich wurde immer wieder von ihren Handlungen überrascht. Ich habe zwar schon Bücher mit Kick-Ass Heldinnen gelesen, aber keine ist wie Celaena. Teilweise musste ich echt lachen, vor allem wie sie mit dem Kronprinzen umgeht.
Allerdings gibt es auch in diesem Buch ein Liebesdreieck. Denn da ist nicht nur Prinz Dorian, der anfangs ziemlich arrogant ist.
Es gibt auch noch Chaol Westfall, den Kapitän der Leibgarde. Chaol trainiert Celaena für das Turnier und die beiden verbringen viel Zeit miteinander.
Nach und nach wird klar, dass sich beide Männer in Celaena verlieben. Noch so eine Sache, die mir gut gefallen hat: Wir lesen nicht nur aus Celaenas Sicht. Immer wieder streut die Autorin auch Sequenzen ein, die aus der Sicht anderer Charaktere sind.
Ich persönlich muss ja sagen, dass mir Prinz Dorian in diesem Buch besser gefallen hat. Ich mochte die Unterhaltungen, die er mit Celaena führt und musste immer wieder lachen.
Chaol ist auch wirklich nett, aber ich fand ihn noch ein bisschen zurückhaltend. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass wir ihn in Band 2 besser kennen lernen.
Übrigens hat mich das Buch zwischendurch immer wieder an Selection erinnert (was sehr positiv ist): Schon alleine wegen des Schlosses und dem Prinzen und dem Wettbewerb. Aber Celaena hat auch eine Vorliebe für schöne und aufwändige Kleider.
Spannung kommt vor allem ab der Hälfte des Buches auf, als nach und nach einige Teilnehmer des Turniers ermordet aufgefunden werden.
Der Schluss hat mich ein bisschen traurig gemacht, aber er war auch sehr actionreich. So ganz weiß ich noch nicht, was mich in Band 2 erwartet.
Fazit:
Diese Reihe sollte wirklich mehr Aufmerksamkeit in Deutschland bekommen. Der Schreibstil war toll, die Geschichte überzeugend und die Protagonistin wirklich unterhaltsam. Dazu gibt es noch Verschwörungen und dunkle Mächte… Was will man mehr in einem Buch? Eine ganz klare Leseempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Tolle Charaktere, toller Plot = ein absolutes Jahreshighlight!, 23. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Throne of Glass (Taschenbuch)
Maas, Sarah J. – Throne of Glass

Worum geht’s?

Celaena Sardothien ist die gefürchtetste Assassinin im ganzen Land - nur durch einen dummen Zufall wurde sie erwischt und ist nun dem Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall auf, der Captain der königlichen Leibgarde und mit ihm tritt Prinz Dorian in Celaenas Welt. Sie machen ihr ein Angebot, das sie nicht ausschlagen kann. Bei einem Wettkampf gegen 23 kampferprobte Männer soll sie für Prinz Dorian siegen und damit zur Assassine des Königs werden. Nach vier Jahren im königlichen Dienst, winkt ihr dann die Freiheit.
Während des Wettkampfes findet sie Gefallen an beiden Männern, doch sie hat keine Zeit über ihre Gefühle nachzudenken, denn etwas Böses lauert im Schloss und tötet einen nach dem anderen...

Schreibstil

Throne of Glass ist aus der Er-/Sie-Perspektive geschrieben, was mir zunächst echt ungewöhnlich vorkam, weil die meisten Bücher mittlerweile ja aus der Ich-Perspektive geschrieben sind. Der Vorteil ist natürlich, dass man mehreren Charakteren folgen kann, dass man weiß, wie es in den Köpfen anderen (vorallem Chaol und Dorian) aussieht und dann einige Entscheidungen herbeiwünscht oder verflucht. An sich warThrone of Glass sehr schön zu lesen und überhaupt nicht Fantasy-Begriff-lastig. Die ganze Zeit über hat mir der Stil der Autorin vermittelt, dass ich in meiner eigenen Welt wäre und das hat mir gerade als Anfängerin im Genre High Fantasy sehr gut gefallen.

Meine Meinung

Throne of Glass war mein erstes, richtiges High Fantasy Buch seit etwas längerer Zeit. Eigentlich habe ich immer gedacht, dass das nicht so wirklich mein Genre wäre, aber dieses Buch konnte mich absolut vom Gegenteil überzeugen.

Celaena Sardothien ist eine tolle Protagonistin, der man nur zu gerne durch eine Geschichte folgt. Sie ist gleichermaßen Kick-Ass-Heldin (welche ja mein persönlicher Favorit sind) und sanftes Gemüt, sie liebt es, Männern "den Hintern zu versohlen" und könnte stundenlang in Bücherwelten abtauchen. Der Ruf der meist gefürchtetsten Assassinin des Reiches eilt ihr voraus, so dass sie viele einsame Stunden unter einem anderen Namen auf dem Schloss verbringt. Trotzdem können sich Prinz Dorian und Captain Westfall ihrem Charme nicht verwehren. Auch mit einer ausländischen Prinzessin, die zu Gast auf dem Schloss ist, und einem der anderen Anwärter auf den Titel, freundet sie sich an.

Das "Liebesdreieck" (wenn man es denn überhaupt schon so nennen kann) zwischen Chaol, Dorian und Celaena war das, was mich an diesem Buch am meisten aufgeregt hat. Und das ist nicht einmal negativ gemeint. Den Avancen eines Prinzen zu erliegen - selbst wenn dieser eigentlich zum feindlichen Königreich gehört - lässt auch Celaenas Herz nicht kalt, trotzdem kann ich das Gefühl nicht loswerden, dass Chaol so viel besser zu ihr passt. Er hat leuchtende Augen, eine treue Seele und ist ihr ein ebenbürtiger Gegner und...ja, er ist einfach nur toll. *Fangirlmodus wieder aus*

Der Plot der Geschichte ist so verstrickt, dass man ihn kaum wiedergeben kann und lässt auch so viele Möglichkeiten für die kommenden zwei Bücher auf, dass ich die Autorin dafür nur bewundern kann. Ein bisschen schade war es zwar schon, dass ich schon relativ schnell wusste, wer der Bösewicht der Geschichte ist, aber das hat der Spannung keinen Abbruch getan.

Throne of Glass war ein Buch, das nicht nur mit seiner Welt überzeugen konnte, sondern vor allem mit seinen gut ausgearbeiteten, witzigen Charakteren, jeder Menge spritzigen Dialogen und einem Plot, in den man sich sofort wohlfühlte. Bei High Fantasy habe ich immer ein bisschen Angst, dass ich mich mit den Gründen, aus denen etwas geschieht, nicht identifizieren kann, aber das war hier ganz eindeutig nicht der Fall. Im Gegenteil, Throne of Glass war eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe und ich brenne auf mehr High Fantasy!

Fazit

Ein perfektes Buch für den Einstieg in ein Genre, von dem man vielleicht noch nicht weiß, ob es einen wirklich gefällt. Die Charaktere waren so klasse ausgearbeitet, dass sie mir nach dem Lesen fehlen und ich es kaum erwarten kann, den nächsten Band zu lesen. Ich bin überrascht davon, wie gut mir Throne of Glass tatsächlich gefallen hat und muss euch nun dringend ans Herz legen, dieses Buch auch zu lesen und mir von euren Erfahrungen zu berichten!
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Throne of Glass: 1 (Throne of Glass series)
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