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Kundenrezensionen

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am 26. Juli 2012
Sicherlich ist Days Go By nicht das ultimative Meisterwerk von The Offspring. Aber es setzt meiner Meinung nach, entgegen manch anderer Stimmen (s. Rezensionen mit 1-2 Sternen), durchaus die mit Rise and Fall, Rage and Grace (2008) begonnene Abkehr von "flachem Weichspülpop" wie auf Conspiracy of One und Splinter fort. Ja, es sind ein paar fragwürdige Titel drauf ("Cruising California" und "OC Guns", in deutlich geringerem Maße auch "I Wanna Secret Family" und das ruhigere "All I Have Left Is You"). Aber der Rest ist eine gelungene Rückkehr zu den zornigen Wurzeln, und zwar im aktuellen Kontext: Die Band kann ihr Alter nicht mehr wirklich verleugnen (mit ein Grund warum die Party-Stücke "Cruising California" und "OC Guns" etwas deplaziert wirken), die Welt hat sich doch stark verändert seit die Band auf der Bildfläche erschienen ist. "The Future Is Now" thematisiert die zunehmende Entwicklung in Richtung 1984, "Secrets from the Underground" ist ein Ausdruck der Unzufriedenheit des "einfachen Mannes", "Days Go By" ruft dazu auf, endlich über 9/11 wegzukommen, "Hurting as One" spricht gegen Rassismus einerseits und die Kriegspolitik der USA - gemessen daran, dass die Bandmitglieder vermutlich im Geld schwimmen und eigentlich keinen Grund mehr haben, wütend auf das System zu sein, sind diese Themen doch recht punkig. Der Rest der Titel ist weniger politisch, aber trotzdem so energiegeladen, dass Erinnerungen an die alten Tage wach werden. Besonders "Slim Pickens Does the Right Thing and Rides the Bomb to Hell" erinnert nicht zuletzt wegen der zugehörigen Booklet-Illustration an den Stil von Americana. Nicht zu vergessen ist die neue, etwas rockigere Version von "Dirty Magic" (eines meiner absoluten Lieblingsstücke der Band), die zwar vielleicht nicht unbedingt notwendig, aber sicherlich willkommen ist.

Insgesamt vergebe ich also 4 Sterne, weil trotz des Durchhängers in der Mitte des Albums die Mehrzahl der Stücke einfach genial ist. Diejenigen, die sich die Punk-Ära von The Offspring zurückwünschen, könnten sich vor Augen führen, dass echter Punk eine gewisse Grundaggression erfordert, um glaubhaft zu wirken. Dafür, dass diese den Bandmitgliedern höchst wahrscheinlich fehlt, haben sie hier diesbezüglich durchaus gute Arbeit geleistet. Puristen sollten sich eben an die Vergangenheit klammern - "Days Go By", Dinge verändern sich. Im Falle von The Offspring ist diese Veränderung (nach Splinter) in meinen Augen nicht negativ.
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am 28. Juni 2012
1. "The Future Is Now" - Knackiger Opener, mit schönem Piano break. Erinnert aber von der Melodie her an 'Rise Against - Savior'. Trotzdem Klasse Song 8/10 Pkt.

2. "Secrets from the Underground" - Ziemlich eingängiger flotter Punk-Rock Song. Typisch Offspring. 7/10Pkt.

3. "Days Go By" - Der Song erinnert Mich an 'Foto Fighters - Time like these' vom Riff her. Geht trotzdem in Ordnung als Radiosingle. 6/10 Pkt.

4. "Turning Into You" - Wieder ein etwas schnellerer und härterer Song, erinnert von der Melodie her an 'Rise Against ' Ready to Fall '. 7/10 Pkt.

5. "Hurting as One" - Ein Original Offspring Song, vom Sound her. Flott, knackig und gefällt. 7/10 Pkt.

6. "Cruising California (Bumpin' in My Trunk)" - Was ist das denkt man sich? Ein Song der modernen Pop auf die Schippe nehmen soll? Nach mehrerem hören entwickelt sich der Song zu einem Sommer gute Laune Lied ohne Sinn. 5,5/10 Pkt.

7. "All I Have Left Is You" - Irgendwie so eine typische Ballade die so vor sich her dudelt. Naja eher langweilig. 4/10 Pkt.

8. "OC Guns" - Reggae und Ska Elemente hatte Offspring schon häufig in ihre Liedchen eingebaut. Was auch immer gut funktionierte, aber dass hier??? Total dämliches gedudel das vor sich hinplätschert mit spanischen Wörtern. Eines der schlechtesten Offspring Lieder.
2/10 Pkt.

9. "Dirty Magic" - Remake vom Album 'Ignition' aus dem Jahr 1992. Kann jetzt net viel Unterschied zu damals hören. Trotzdem eines der besten Offspring Stücke. 7,5/10 Pkt.

10. "I Wanna Secret Family (With You)" - Netter Pop-Punk Song der ohne Probleme in einen American Pie Film gepasst hätte. Teilweise haben Sie sich aber selber kopiert, man muss die Strophe mal mit 'Spare Me The details' vergleichen und ein wenig 'Sum 41 ' In too Deep' kann man auch heraus hören. 6,5/10 Pkt.

11. "Dividing By Zero" - Fetziger Punk-Rocker, der sehr 'catchy' ist. Super Titel gegen Ende der Scheibe. 7,5/10 Pkt.

12. "Slim Pickens Does the Right Thing and Rides the Bomb to Hell" - Für mich der Song auf dem Album der an die 90ziger Skate-Punk Songs erinnert. Einfach cool das Teil und macht Laune. 8/10 Pkt.
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am 6. Mai 2013
...dann möchte ich lieber nicht wissen, wie die Jungs klingen werden, wenn irgendwann einmal die Midlife Crisis einsetzt. Days Go By zeigt Offspring merkwürdig orientierungslos - es gibt viel Bekanntes für die Fans, aber mindestens genauso viele Expeditionen in fremde, häufig deutlich seichtere musikalische Gefilde; und wie der Titel bereits vermuten lässt, präsentiert sich die Band auf dieser Scheibe textlich und musikalisch betont reif und gesetzt.

Das ist per se auch überhaupt nicht tragisch, denn in der Vergangenheit haben Offspring bereits grüblerisch-skeptische Nummern geschrieben – hier steht aber offenbar die gesamte Scheibe im Zeichen des Weltschmerzes , und gerade im Vergleich zu den früheren Stücken wirkt der Seelenknatsch auf Days Go By mehr als nur eine Spur gekünstelt.
Nach fast dreißig Jahren Bandgeschichte werden Offspring-Songs plötzlich durch langsame Passagen unterbrochen, plötzlich gibt es schwermütige Klavierakkorde, plötzlich sagt Dexter Holland Sätze wie:

- "Will you take what's in my head? And erase me when I'm dead?"
- "Inside a storm is raging, it blows up in your eyes; inside a heart is breaking, rivers running dry!"
- "I've been drowning in the sea, I've tried to please you; it's all I'll ever be!"

Klingt das Album unverwechselbar nach Offspring, ist es doch deutlich glatter und radiotauglicher, als alles, was die Jungs bis dahin veröffentlicht haben, und badet noch dazu über weite Strecken in gefällig-vermarktungsfähiger Schwermut, die aber niemals so weit geht, irgendjemandem wirklich ernsthaft auf die Zehen zu treten. Die ersten drei Songs bieten einen nicht gerade spektakulären, aber unverwechselbar-soliden Einstieg, aber dann beginnt plötzlich eine unerklärliche experimentelle Phase, und die Qualität des Albums bricht für fast den gesamten Mittelteil komplett ein.
Das zuckersüße Nervstück Cruisin California, dessen drei-Ton-Melodieschleife weniger nach Punkrock, als nach der Hintergrundmusik einer Farmsimulation klingt, und dessen belangloser Strandparty-Text sich problemlos auf jedem x-beliebigen BravoHits-Sampler finden liesse, markiert eindeutig einen Tiefpunkt in der Offspring-Discographie. Und auch wenn man mir die eingeschworenen Text-Interpreten hier zum tausendsten Mal um die Ohren hauen werden, dass dieser Song ironisch gemeint ist (woher wisst Ihr das eigentlich?): Mies bleibt mies, egal ob es ironisch, ernst, oder wer weiss was sonst noch gemeint ist.
Und kaum hat man sich von dem Schock erholt, bleibt einem bei der poppigen Softrock-Ballade All I have left is You wirklich alles im Hals stecken – man fragt sich, ob dies noch dieselbe Band ist, die Staring At The Sun, Cool To Hate und Self Esteem aufgenommen haben. Dieser belanglose, glattgeschmirgelte 3-Strophen Song ist so fad und ohne jeden Biss, und textlich dermaßen naiv, dass er bei einem deutschen Problemfilm im Abspann laufen könnte. Den Schlusspunkt setzt dann die zermürbend eintönige Latino-Pop-Parodie O.C. Guns die noch dazu mit dem Abstand albernstem Text aufwartet, den Offspring seit Original Prankster geschrieben hat.

Kurz vor Schluss zieht Days Go By gottseidank dann doch wieder ein wenig an, bietet im letzten Drittel zwar keine Überflieger, hievt die Band jedenfalls wieder auf ihr gewohntes handwerkliches Niveau. Ich möchte aber dennoch betonen, dass es sich hierbei um klassisch-routiniertes Offspring-spielt-Offspring-Füllmaterial handelt, das kaum Hitpotential mitbringt.
Es gibt auf Days Go By unzweifelhaft immer wieder Momente, bei denen man aufhorcht - aber diese sind in der Regel lediglich nur in die Lieder eingewobene "Bestandteile" (die hübsche Hintergrundmelodie des Titelstücks beispielsweise) – aber wirklich gute Songs, Songs aus einem Guss, bei denen alles stimmt, und die einen für Tage nicht loslassen, sind auf dieser Scheibe sehr dünn gesät. Die Band ist auf der Suche nach neuen Impulsen, das ist kaum zu überhören – was sie auf Days Go By ausprobiert haben, sind aber eindeutig mehrere große Schritte in die falsche Richtung.
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am 28. Juni 2012
Nun ist es also soweit: Nach vier Jahren erreicht uns nun ein neues Album von The Offspring. Die Altpunks lassen es mittlerweile ruhig angehen und lassen sich Zeit beim Schreiben und Aufnehmen ihrer Lieder. Insgesamt zwei Alben in neun Jahren machen das deutlich. Zunächst lässt sich anmerken, dass Days Go By besser ist als Rise And Fall, Rage And Grace aus dem Jahre 2008. Jenes Album krankte an einem matschigen, komprimierten Sound und faden Songs.
Mit The Future Is Now steigt die Band kraftvoll ein und serviert einen Song in typischer Offspring-Manier. Viel Energie, viele Wohhoaaa-Gesänge. Das gleiche gilt für Secrets From The Underground. Schon die ersten beiden Songs verbreiten mehr Power, als man es noch für möglich gehalten hat. Offspring bereiten ihren Trademark-Sound wieder auf, ohne das es einem auf die Nerven geht. Ähnlich wie Bad Religion, denen man seit Jahren vorwirft, eigentlich nur einen Song zu haben, ist dieser auch bei The Offspring letztendlich überraschenderweise doch immer wieder ganz nett anzuhören.
Als nächste folgt der Titeltrack des Album Days Go By. Und hier wird schon das erste Manko der Scheibe hörbar. Ein aalglatter, blankproduzierter und farbloser Radiorocksong. Im Internet lässt sich nachverfolgen, wie der Song über mehrere Jahre vom Foo Fighters-Ripoff zu seiner finalen Form fand. Man wird den Eindruck nicht los, als solle hier schamlos der Mainstream bedient werden.
Es folgen zwei weitere Punksongs, die sich durchaus hören lassen können und Spaß machen.
Dann jedoch trifft es den geneigten Hörer wie ein Vorschlaghammer. Die Trommelfelle betteln einen nach Cruising California um Gnade an. Man selbst blickt ratlos aus der Wäsche: Autotune, Kalifornien, Strand und dicke Ärsche. Platter, Chartgeiler und unwürdiger kann man ein Album gar nicht besudeln. Wer das ganze für eine Verarsche hält, sollte nochmal nachdenken. Zwar gibt die Band zu, dass der Song mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist, doch warum wird diese Abscheulichkeit dann als Single veröffentlicht? Diesem Song geht leider jede Ironie ab und vergeudet damit einen Platz auf dem Album, der sicherlich sinnvoller gefüllt hätte werden können. Passend dazu das Musikvideo, welches keine Fragen offenlässt. Nach diesem Rückschlag soll es dann wohl wieder ernster zugehen. Es folgt also die Ballade All I Have Left Is You, welche am Anfang vor allem durch eine wahrscheinlich sehr bearbeitete Stimme von Sänger Dexter Holland glänzt. Diese ist dadurch kaum noch zu erkennen. Der Rest des Songs ist okay, nichts besonderes. OC Guns dagegen ist ein Reggae-Mariachi-Gemisch, das von der gefährlichen Seite Orange Countys handelt. Gangs, Ballereien und dergleichen werden hier durchaus lässig und für Offspring-Verhältnisse unpeinlich behandelt. Da hatte man im Voraus und nach Cruising California durchaus schlimmeres erwartet.
Die folgende Neuaufnahme des Songs Dirty Magic (ursprünglich vom 92er Album Ignition) kann man getrost überspringen. Ja, der Song ist gut, ja, als B-Seite oder Bonus-Song hätte man ihn durchaus nochmal rausbringen können. Aber schwindende Kreativität macht sich auf diesem Album leider auch durch dreistes Recycling sichtbar. I Wanna Secret Family ist dann wieder kurzer und (fast) schmerzloser Poppunk. Die letzten beiden Songs machen dann nochmal deutlich, warum man trotz allem immer wieder bei den Alben der Band auf seine Kosten kommt.
Dividing By Zero und Slim Pickens Does The Right Thing And Rides The Bomb To Hell sind schnelle, aggressive und kraftvolle Punksongs, deren Lyrics durch dunklen Humor glänzen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass man dem Album die lange Produktionszeit anmerkt. Man hat nicht das Gefühl, als würde die Scheibe ein besonderes Lebensgefühl oder eine bestimmte Zeitspanne einfangen und konservieren. Stattdessen sollen anscheinend alle Geschmäcker bedient werden. Während Dirty Magic verzeihbar ist, da der Song an sich gut ist, hört der Spaß bei California Cruising auf. So klingt es leider, wenn Musiker Ende 40 nochmal wissen wollen, wie man einen Hit landet und dabei Frankensteins Chartmonster bauen. Dieser Song ist vollkommen fehl am Platz. Wer jedoch darüber hinwegsehen kann, erhält zumindest das beste Offspring-Album der letzten neun Jahre!
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am 27. Dezember 2012
Die neue Offspring-Scheibe ist heute nun auch endlich bei mir angekommen. Als jahrelanger Fan muss ich sagen: Sehr geiles Album!

Der Sound der Songs erinnert sehr an das letzte Album "Rise and Fall, Rage and Grace". Die Lieder gehen sofort ins Ohr und rocken ziemlich! Alles klingt, wie TheOffspring halt immer klingt ;-) Keine außergewöhnlichen musikalischen Exkurse, einfach guter, alter amerikanischer Garagenrock :-) Die Lieder hören sich alle ähnlich an, aber das erwartet man ja auch. Daumen hoch!

Warum auf dem Album eine neue Aufnahme von Dirty Magic ist, welches ja schon auf dem zweiten Album der Band ("Ignition") war, frage ich mich zwar, aber immerhin klingt das Lied da super! Wahrscheinlich mussten sie nur die CD voll bekommen.

Ein Lied klingt auch sehr nach einer Katy Perry - Parodie, was ich allerdings schon fast wieder lustig finde.

Insgesamt also 5 Sterne, da mich die Neu-Aufnahme des alten Songs nicht stört, und der Rest sehr solide und gut ist, wie man es von einem TheOffspring Album erwartet!
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am 24. Juli 2012
Ich kann mich ruhigen Gewissens als waschechter Offspringfan betiteln.
Eine rein objektive Rezension wird mir durch meine Vorschädigung durch jahrelanges Offspring-Suchten kaum möglich sein. Dennoch möchte ich hier meine Gedanken zu der neuen Platte und der Entwicklung der Band der breiten Masse, also von ungefähr 12 Leuten die sich die Rezension auch tatsächlich nach diesen einleitenden Sätzen durchlesen, loswerden.

Beim durchstöbern der Rezensionen von "Days go by" vielen mir einmal mehr die Musikkenner auf, die meinen, Offspring hätte nichts mehr mit Punk zu tun, sie hätten ihren Stil an dem Mainstream verkauft und sowieso sind sie nur noch auf Kommerz und kostenlose Bounty-Rollen aus.....
An diesen Menschen ist wohl der Fakt vorbeigerauscht, dass nun schon 20 jahre seit "Ignition" vergangen sind. Ich verlange von hochklassigen Musikern die mittlerweile schon an die 50 klopfen keine Garagenpunksongs mehr. Ich bin vollkommen zufrieden wenn sie ihr Ding durchziehen und dabei immernoch nach Offspring klingen. Und das tun sie seit dem ersten Album. Wer das bestreitet, dem maße ich an, Offspring nur mal so gelegentlich beim blumengießen zu hören.
Deshlab: zieht euren Kopf aus dem Hintern, es gibt genügend andere Bands die euren erwünschten puren Punk spielen. Das Offpsirng das nicht mehr tun, ist ja nicht erst seit dem Erscheinen von days go by bekannt...das immerwährende Erscheinen dieser komischen "öhhh ga nich mehr richitg Punk - deshlab Scheiße" Kommis sind für mich deshlab langsam nur noch extrem nervig, naiv und irgendwie kindisch.

Zum Album selbst brauch ich ja nicht mehr viel sagen, vieles wurde ja schon in den Rezensionen hier verfasst.
Ich finde es ist ein gelungendes Album, es macht Spaß es zu hören.
The Future is now ist eine extrem gelungene Wahl für ein Anfangssong, weil schnell, rockig und ohrwurmverdächtig. Jedoch assoziierte ich einige Lieder ( Turning into You, Secrets from the Underground oder The Future Is Now) sofort mit Rise Against. Macht aber ga nischt, die Lieder rocken und machen einfach nur Spaß.
Selbes gilt für die zwei schnellsten Songs Hurting as One und Dividing by Zero. Beide zwar nicht sehr originell, die Gitarren-Riffs und "ohh--ohh-ohhhh" Gesänge hat man schon öfter mal auf Offspringwerken entdecken können, aber dennoch sind es punkige Songs mit einem ziemlich ernsten und erwachsenem Sound ( vergleichbar mit "Something to believe in" oder "Lightning Rod" in meinen Augen.
Ein Highlight ist für mich "OC Guns". Sehr geiles Ska-Lied, welches man so von Offspring noch nie gehört hat - definitiv scheeenes Ding.
Als schwächere Songs gelten für mich "Days go by" , "All I Have Left Is You" und "Cruising California". Alle anderen könnte ich rauf und runter hören.
Als mein persönliches absolutes Liebling dieser Platte habe ich "Slim Pickens" auserkohren.

Zum Schluss kann man sagen, dass ich definitiv eines der erwachsensten Alben von The Offspring in den Händen halte. Trotzdem gibs keine 5 Sterne, weil das Album eben nicht perfekt ist. Für mich dennoch ein Wiedergutmacher für das für mich eher enttäuschende Rise and Fall, 4 Jahre zuvor.
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am 8. Juli 2012
.....um ehrlich zu sein löst die neue Offspring-Scheibe bei mir sehr gemischte Gefühle aus.

Wer denkt nicht gerne an den frischen, unverbrauchten, rauhen Sound der Frühwerke Ignition oder Smash. Auch Ixnay on the Hombre gefiel mir sehr gut, zeigte jedoch bereits ansatzweise in eine kommerzielle Richtung.

Total überraschend liegt nun nach Jahren (nach Amricana habe ich aufgehört weitere Offspring Alben zu kaufen) ein neues Album vor. Und ....ich kann mir nicht helfen.... dieses hinterlässt einen recht schalen Beigeschmack.

Der Opener macht da tatsächlich zunächst Lust auf mehr und lässt aufhorchen. Kraftvoll schmettert einem dieser entgegen. "Ja...typisch Offspring..." und "Oh yeah...Offspring is back..." kamen mir in den Sinn.

Doch nach und nach, mit jedem Song mehr, machte sich Ernüchterung breit. Sicher, manche Songs sind recht eingängig (einmal gehört, gehen einem diese nicht mehr aus dem Kopf), alles hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist eindeutig Offspring. Auch der ein oder andere ironisch witzige Song ist dabei und lässt an ähnlich gelagerte Titel auf den Alben Ixnay und Americana denken. Doch alles in allem sind die Songs durchwegs zu brav, zu kommerziell und lassen die Anfangszeiten teilweise schmerzlich vermissen.

Sind Offspring auf dem Boden angekommen? Hat diese Band nichts mehr zu sagen? Oder wollte man hier kommerziell einfach auf Nummer sicher gehen?

An einem krankt dieses Album aber ganz besonders...... die Songs sind einfach nur überproduziert. Bei manchen Titeln "matscht" es ganz gewaltig, einzelne Instrumente sind teilweise kaum zu erkennen. Ein besonderer Vergleich sei hier bei dem Titel "Dirty Magic" erlaubt, welcher, die Fans wissen es, eine Neuauflage gleichnamigen Titels auf dem Album "Ignition" ist. Auf Ignition klingt dieser Titel rauh, ursprünglich, ehrlich....auf dem vorliegenden Werk einfach nur überproduziert (im Refrain matschen die Gitarren nur so vor sich hin...einfach grausam).

Ein Fazit?

Nun, schlecht ist dieses Album sicher nicht. Es hat eingängige Titel und ist eindeutig Offspring.

Für mich hätte man sich mehr trauen dürfen, mir ist dies eine Spur zu kommerziell.... und vor allem überproduziert.

Da es sich jedoch nicht um einen Reinfall und durchaus um ein solides Album handelt und, gemessen am schwachen Vorgänger "Rise...", mit diesem Album ein qualitativer Aufwärtstrend zu verzeichnen ist, gute 3 Punkte und eine, wenn auch nicht uneingeschränkte, Kaufempfehlung.
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am 28. Juli 2012
Von vorn herein: Es hat natürlich alles seine zwei Seiten "oooh Offspring sind in die Jahre gekommen..." "lassen sich massig Zeit mit den Alben" "klingt wie immer.." Ja Leute, was wollt ihr denn? Entwickeln sich Bands "weiter", oder nennen wir's lieber "umentwickeln" ist's nicht Recht (Beispiel Linkin Park), bleiben sie bei dem "guten" alten Sound, passt es auch nicht. Nörgeln kann man nahezu immer, vor allem bei so etwas wie einem Album, wo es auf eindeutig auf den individuellen Geschmack und manchmal (oder öfters ;)) auch auf die Laune ankommt.
Ich finde Offspring hier unverkennbar und es ist genau der Sound, den ich über die Jahre und Alben kennen und lieben gelernt habe. Das Album ist meiner Meinung nach sehr gelungen und durchaus mehrfach, dauerhaft auf Repeat hörbar.
Man sollte wie gesagt keine allzugroßen Änderungen erwarten, aber das ist auch nicht nötig. Jedenfalls hier nicht.

Achja und zur ganzen "buuuh cruising california ist so ein blöder lächerlicher unsinniger track.. und das auch noch als Single. pah.."-Rumnörglerei: Hört euch das Lied öfters an. Am besten draußen bei schönstem Sonnenschein und habt Spaß. Entspannt euch mal! Auch falls der Song nur mit einem halben Augenzwinkern der Band gemeint ist, was solls? Spaß macht er trotzdem! Und er ist wohl kaum der erste unsinnige Song von Offspring ;)

Alles in allem - Wer die Band und ihren Sound mag, ran an den Speck! ;)
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am 1. August 2012
... in erster Linie ein neues Offspring Album!
Wer The Offspring mag oder generell auf melodischen US-Punkrock steht, dem wird diese Scheibe sicher gefallen, denn die Band setzt hier in erster Linie auf alt bewährtes und kann sich meiner Meinung nach im Vergleich zu den letzten beiden Alben sogar leicht steigern.

An die beiden frühere Meilensteine "Smash" und "Americana" kann die Band natürlich nicht anknüfen, muß sie aber für mich auch nicht. Das liegt auch daran, dass einige Songs und Melodien einem bereits von anderen Stücken der Band bekannt vorkommen und einen daher nicht mehr so packen wie beim ersten mal.

Trotzdem für mich eine Kaufempfehlung!

Nur ein Hinweis noch zum Schluß: Nach Track 5 bitte 3 x in Folge schnell die Skip-Taste betätigen, denn den Mix aus textlichen und musikalischen Albernheiten & Geschmalze der uns hier serviert wird, will ich persönlich auf keinem Offspring-Album hören.
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am 4. Juli 2012
Völlig unvorbereitet hat es mich getroffen, als ich kürzlich die neue Single von The Offspring im Radio hörte... wie, ein neues Album? Hab ich gar nicht mitbekommen.

Da mir die Single (Days Go By) schon ganz gut gefiel, habe ich kurzum das Album quasi blind gekauft - immerhin gefielen mir die Platten von die Offspring bisher immer.
Und auch "Days Go By" reiht sich hier nahtlos ein. Kein einziger Song ist dabei, den ich negativ beanstanden würde. Zwar kommt es mir so vor, dass die Offspring in den letzten geschätzten 20 Jahren etwas weicher wurden, nicht mehr ganz so in die Punk-Richtung spielen, sondern sich eher dem Mainstream angepasst haben - aber welche große Band hat diesen Wandel nicht mitgemacht...

Insgesamt liefert "Days Go By" für mich eine schöne Mischung aus mal rockigen, mal langsameren, mal tiefgründigen, mal sinnentleerten Texten ab und lässt sich dadurch von Anfang bis Ende entspannt durchhören, ohne dass es Songs gäbe, die ich lieber überspringe oder ähnliches. Der Sound ist dabei typisch Offspring, schon mit dem ersten Lied, mit dem ersten Takt, der ersten gesungenen Zeile hört sich alles nach Offspring an und das ist auch genau das, was ich erwartet hatte.

Nach vier Jahren liefern The Offspring also eine grundsolide Scheibe ab, die einige wirklich tolle Lieder parat hält - etwa Days Go By, The future is now oder das anfangs gewöhnungsbedürftige Cruising California. Aus meiner Sicht eine klare Kaufempfehlung.
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