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4.0 von 5 Sternen Deutlich mehr Höhen als Tiefen
Sicherlich ist Days Go By nicht das ultimative Meisterwerk von The Offspring. Aber es setzt meiner Meinung nach, entgegen manch anderer Stimmen (s. Rezensionen mit 1-2 Sternen), durchaus die mit Rise and Fall, Rage and Grace (2008) begonnene Abkehr von "flachem Weichspülpop" wie auf Conspiracy of One und Splinter fort. Ja, es sind ein paar fragwürdige Titel...
Veröffentlicht am 26. Juli 2012 von Mormegil

versus
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Routinierte Scheibe
Nun ist es also soweit: Nach vier Jahren erreicht uns nun ein neues Album von The Offspring. Die Altpunks lassen es mittlerweile ruhig angehen und lassen sich Zeit beim Schreiben und Aufnehmen ihrer Lieder. Insgesamt zwei Alben in neun Jahren machen das deutlich. Zunächst lässt sich anmerken, dass Days Go By besser ist als Rise And Fall, Rage And Grace aus dem...
Veröffentlicht am 28. Juni 2012 von FuManchu


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutlich mehr Höhen als Tiefen, 26. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Days Go By (Audio CD)
Sicherlich ist Days Go By nicht das ultimative Meisterwerk von The Offspring. Aber es setzt meiner Meinung nach, entgegen manch anderer Stimmen (s. Rezensionen mit 1-2 Sternen), durchaus die mit Rise and Fall, Rage and Grace (2008) begonnene Abkehr von "flachem Weichspülpop" wie auf Conspiracy of One und Splinter fort. Ja, es sind ein paar fragwürdige Titel drauf ("Cruising California" und "OC Guns", in deutlich geringerem Maße auch "I Wanna Secret Family" und das ruhigere "All I Have Left Is You"). Aber der Rest ist eine gelungene Rückkehr zu den zornigen Wurzeln, und zwar im aktuellen Kontext: Die Band kann ihr Alter nicht mehr wirklich verleugnen (mit ein Grund warum die Party-Stücke "Cruising California" und "OC Guns" etwas deplaziert wirken), die Welt hat sich doch stark verändert seit die Band auf der Bildfläche erschienen ist. "The Future Is Now" thematisiert die zunehmende Entwicklung in Richtung 1984, "Secrets from the Underground" ist ein Ausdruck der Unzufriedenheit des "einfachen Mannes", "Days Go By" ruft dazu auf, endlich über 9/11 wegzukommen, "Hurting as One" spricht gegen Rassismus einerseits und die Kriegspolitik der USA - gemessen daran, dass die Bandmitglieder vermutlich im Geld schwimmen und eigentlich keinen Grund mehr haben, wütend auf das System zu sein, sind diese Themen doch recht punkig. Der Rest der Titel ist weniger politisch, aber trotzdem so energiegeladen, dass Erinnerungen an die alten Tage wach werden. Besonders "Slim Pickens Does the Right Thing and Rides the Bomb to Hell" erinnert nicht zuletzt wegen der zugehörigen Booklet-Illustration an den Stil von Americana. Nicht zu vergessen ist die neue, etwas rockigere Version von "Dirty Magic" (eines meiner absoluten Lieblingsstücke der Band), die zwar vielleicht nicht unbedingt notwendig, aber sicherlich willkommen ist.

Insgesamt vergebe ich also 4 Sterne, weil trotz des Durchhängers in der Mitte des Albums die Mehrzahl der Stücke einfach genial ist. Diejenigen, die sich die Punk-Ära von The Offspring zurückwünschen, könnten sich vor Augen führen, dass echter Punk eine gewisse Grundaggression erfordert, um glaubhaft zu wirken. Dafür, dass diese den Bandmitgliedern höchst wahrscheinlich fehlt, haben sie hier diesbezüglich durchaus gute Arbeit geleistet. Puristen sollten sich eben an die Vergangenheit klammern - "Days Go By", Dinge verändern sich. Im Falle von The Offspring ist diese Veränderung (nach Splinter) in meinen Augen nicht negativ.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Album, 28. Juni 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Days Go By (Audio CD)
1. "The Future Is Now" - Knackiger Opener, mit schönem Piano break. Erinnert aber von der Melodie her an 'Rise Against - Savior'. Trotzdem Klasse Song 8/10 Pkt.

2. "Secrets from the Underground" - Ziemlich eingängiger flotter Punk-Rock Song. Typisch Offspring. 7/10Pkt.

3. "Days Go By" - Der Song erinnert Mich an 'Foto Fighters - Time like these' vom Riff her. Geht trotzdem in Ordnung als Radiosingle. 6/10 Pkt.

4. "Turning Into You" - Wieder ein etwas schnellerer und härterer Song, erinnert von der Melodie her an 'Rise Against ' Ready to Fall '. 7/10 Pkt.

5. "Hurting as One" - Ein Original Offspring Song, vom Sound her. Flott, knackig und gefällt. 7/10 Pkt.

6. "Cruising California (Bumpin' in My Trunk)" - Was ist das denkt man sich? Ein Song der modernen Pop auf die Schippe nehmen soll? Nach mehrerem hören entwickelt sich der Song zu einem Sommer gute Laune Lied ohne Sinn. 5,5/10 Pkt.

7. "All I Have Left Is You" - Irgendwie so eine typische Ballade die so vor sich her dudelt. Naja eher langweilig. 4/10 Pkt.

8. "OC Guns" - Reggae und Ska Elemente hatte Offspring schon häufig in ihre Liedchen eingebaut. Was auch immer gut funktionierte, aber dass hier??? Total dämliches gedudel das vor sich hinplätschert mit spanischen Wörtern. Eines der schlechtesten Offspring Lieder.
2/10 Pkt.

9. "Dirty Magic" - Remake vom Album 'Ignition' aus dem Jahr 1992. Kann jetzt net viel Unterschied zu damals hören. Trotzdem eines der besten Offspring Stücke. 7,5/10 Pkt.

10. "I Wanna Secret Family (With You)" - Netter Pop-Punk Song der ohne Probleme in einen American Pie Film gepasst hätte. Teilweise haben Sie sich aber selber kopiert, man muss die Strophe mal mit 'Spare Me The details' vergleichen und ein wenig 'Sum 41 ' In too Deep' kann man auch heraus hören. 6,5/10 Pkt.

11. "Dividing By Zero" - Fetziger Punk-Rocker, der sehr 'catchy' ist. Super Titel gegen Ende der Scheibe. 7,5/10 Pkt.

12. "Slim Pickens Does the Right Thing and Rides the Bomb to Hell" - Für mich der Song auf dem Album der an die 90ziger Skate-Punk Songs erinnert. Einfach cool das Teil und macht Laune. 8/10 Pkt.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Routinierte Scheibe, 28. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Days Go By (Audio CD)
Nun ist es also soweit: Nach vier Jahren erreicht uns nun ein neues Album von The Offspring. Die Altpunks lassen es mittlerweile ruhig angehen und lassen sich Zeit beim Schreiben und Aufnehmen ihrer Lieder. Insgesamt zwei Alben in neun Jahren machen das deutlich. Zunächst lässt sich anmerken, dass Days Go By besser ist als Rise And Fall, Rage And Grace aus dem Jahre 2008. Jenes Album krankte an einem matschigen, komprimierten Sound und faden Songs.
Mit The Future Is Now steigt die Band kraftvoll ein und serviert einen Song in typischer Offspring-Manier. Viel Energie, viele Wohhoaaa-Gesänge. Das gleiche gilt für Secrets From The Underground. Schon die ersten beiden Songs verbreiten mehr Power, als man es noch für möglich gehalten hat. Offspring bereiten ihren Trademark-Sound wieder auf, ohne das es einem auf die Nerven geht. Ähnlich wie Bad Religion, denen man seit Jahren vorwirft, eigentlich nur einen Song zu haben, ist dieser auch bei The Offspring letztendlich überraschenderweise doch immer wieder ganz nett anzuhören.
Als nächste folgt der Titeltrack des Album Days Go By. Und hier wird schon das erste Manko der Scheibe hörbar. Ein aalglatter, blankproduzierter und farbloser Radiorocksong. Im Internet lässt sich nachverfolgen, wie der Song über mehrere Jahre vom Foo Fighters-Ripoff zu seiner finalen Form fand. Man wird den Eindruck nicht los, als solle hier schamlos der Mainstream bedient werden.
Es folgen zwei weitere Punksongs, die sich durchaus hören lassen können und Spaß machen.
Dann jedoch trifft es den geneigten Hörer wie ein Vorschlaghammer. Die Trommelfelle betteln einen nach Cruising California um Gnade an. Man selbst blickt ratlos aus der Wäsche: Autotune, Kalifornien, Strand und dicke Ärsche. Platter, Chartgeiler und unwürdiger kann man ein Album gar nicht besudeln. Wer das ganze für eine Verarsche hält, sollte nochmal nachdenken. Zwar gibt die Band zu, dass der Song mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist, doch warum wird diese Abscheulichkeit dann als Single veröffentlicht? Diesem Song geht leider jede Ironie ab und vergeudet damit einen Platz auf dem Album, der sicherlich sinnvoller gefüllt hätte werden können. Passend dazu das Musikvideo, welches keine Fragen offenlässt. Nach diesem Rückschlag soll es dann wohl wieder ernster zugehen. Es folgt also die Ballade All I Have Left Is You, welche am Anfang vor allem durch eine wahrscheinlich sehr bearbeitete Stimme von Sänger Dexter Holland glänzt. Diese ist dadurch kaum noch zu erkennen. Der Rest des Songs ist okay, nichts besonderes. OC Guns dagegen ist ein Reggae-Mariachi-Gemisch, das von der gefährlichen Seite Orange Countys handelt. Gangs, Ballereien und dergleichen werden hier durchaus lässig und für Offspring-Verhältnisse unpeinlich behandelt. Da hatte man im Voraus und nach Cruising California durchaus schlimmeres erwartet.
Die folgende Neuaufnahme des Songs Dirty Magic (ursprünglich vom 92er Album Ignition) kann man getrost überspringen. Ja, der Song ist gut, ja, als B-Seite oder Bonus-Song hätte man ihn durchaus nochmal rausbringen können. Aber schwindende Kreativität macht sich auf diesem Album leider auch durch dreistes Recycling sichtbar. I Wanna Secret Family ist dann wieder kurzer und (fast) schmerzloser Poppunk. Die letzten beiden Songs machen dann nochmal deutlich, warum man trotz allem immer wieder bei den Alben der Band auf seine Kosten kommt.
Dividing By Zero und Slim Pickens Does The Right Thing And Rides The Bomb To Hell sind schnelle, aggressive und kraftvolle Punksongs, deren Lyrics durch dunklen Humor glänzen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass man dem Album die lange Produktionszeit anmerkt. Man hat nicht das Gefühl, als würde die Scheibe ein besonderes Lebensgefühl oder eine bestimmte Zeitspanne einfangen und konservieren. Stattdessen sollen anscheinend alle Geschmäcker bedient werden. Während Dirty Magic verzeihbar ist, da der Song an sich gut ist, hört der Spaß bei California Cruising auf. So klingt es leider, wenn Musiker Ende 40 nochmal wissen wollen, wie man einen Hit landet und dabei Frankensteins Chartmonster bauen. Dieser Song ist vollkommen fehl am Platz. Wer jedoch darüber hinwegsehen kann, erhält zumindest das beste Offspring-Album der letzten neun Jahre!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Offspring - Days Go By, 23. Juni 2012
Von 
Nimrod (Hessen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Days Go By (Audio CD)
Ein Junge und ein alter Mann sitzen auf einer Bank, mitten in einem nebeligem Wald. Obendrüber der Schriftzug "Day Go By" in einer fast romantauglichen Schrift. Alles in allem wirkt es recht poetisch, allerdings zu brav. Ob sich dahinter ein Punkalbum von The Offspring verstecken kann? Diese Sorge hatte ich auch, nachdem ich den ersten vorab-relase aus dem Album gehört habe, die gleichnamige Single "Days Go By".
Allerdings wurde ih durchaus positiv überrascht. Es stimmt zwar, dass dieses Album nicht mehr den ganeu gleichen Stil hat wie die früheren Werke, jedoch führt dieses Album eine klare Entwicklung fort, und das, ohne den Punkrock zu verdrängen. Wo bei Alben wie "The Offspring", "Ignition" und "Smash" reiner Punk zu hören war, wurde der Musikstil von Zeit zu Zeit durch weitere, oft humorvolle und experimentelle Einflüsse ergänzt, wie immer, ohne den Punk zu vergessen. So ist es auch in diesem Album. Es macht von vorne bis hinten Spaß zu hören, und ist dabei sehr abwechslungsreich-punkig. Es wechselt sich ab zwischen klaren Punksongs (#1, #2, #4, #5, #11, #12), experimentellen (#8), düsteren Sounds (#9) und radiotauglichem Kram, wie der Bon-Jovi-Mainstream-Rock-Song "Days Go By" (#3) oder auch "I wanna Secret Family (With You)" (#10), welcher mich irgendwie an eine Mischung aus "Pretty Fly" und "She's Got Issues" vom Album "Americana" erinnert, oder die Ballade "All I have Left is You" (#7). Auch das schwer einzuordnende "Cruising California (Bumpin in my Trunk)" (#6) ist zwar irgenwie total doof, macht aber schon Spaß zu hören, was allerdings auch einfach daran liegen kann, dass es von The Offspring ist und ich es deshalb durch eine Art Humor-Brille sehe. Worauf ich auch sehr gespannt war, war der neu aufgenommene Song "Dirty Magic" (#9), der im Original von "Ignition" stammt. Der Sound hat sich nicht sonderlich verändert, er ist nachwievor recht düster-mystisch, allerdings wird er nun mit mehr Gitarren-Power unterstützt. Macht also auch Spaß zu hören, vorallem, wenn man das Original kennt.
Ich kann, wenn ich ehrlich bin, die negativen Kritiken nicht nachvollziehen, da es perfekt zu den anderen Alben passt, und meiner Meinung nach dürften eigentlich auch Fans der alten Alben Freude daran haben. Vorallem "Dividing by Zero" ist für mich exakt der Original Stil der alten Alben. Ein schneller Punksong mir Gitarrengeschrabbel als Begleitung, ähnlich wie in "Come out an Play" vom Album Smash.
Meine negativen Vorahnungen haben sich also glücklicherweise als falsch erwiesen, und das Album reiht sich für mich mit Erfolg in in eine geniale Diskographie ein. Ich persönlich finde es auch deutlich besser als das Vorgängeralbum "Rise and Fall, Rage and Grace", dem an machen Stellen etwas Power gefehlt hat.
Zum Abschluss, meine Favoriten:
#1 The Future is Now, #4 Turning into You, #8 OC Guns, #9 Dirty Magic, #11 Dividing by Zero
Gruß, Nimrod

kleiner Nachtrag:
Das Album wird für mich nach mehrmaligem Hören echt immer besser!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn so die "erwachsenen" Offspring klingen sollen..., 6. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Days Go By (Audio CD)
...dann möchte ich lieber nicht wissen, wie die Jungs klingen werden, wenn irgendwann einmal die Midlife Crisis einsetzt. Days Go By zeigt Offspring merkwürdig orientierungslos - es gibt viel Bekanntes für die Fans, aber mindestens genauso viele Expeditionen in fremde, häufig deutlich seichtere musikalische Gefilde; und wie der Titel bereits vermuten lässt, präsentiert sich die Band auf dieser Scheibe textlich und musikalisch betont reif und gesetzt.

Das ist per se auch überhaupt nicht tragisch, denn in der Vergangenheit haben Offspring bereits grüblerisch-skeptische Nummern geschrieben – hier steht aber offenbar die gesamte Scheibe im Zeichen des Weltschmerzes , und gerade im Vergleich zu den früheren Stücken wirkt der Seelenknatsch auf Days Go By mehr als nur eine Spur gekünstelt.
Nach fast dreißig Jahren Bandgeschichte werden Offspring-Songs plötzlich durch langsame Passagen unterbrochen, plötzlich gibt es schwermütige Klavierakkorde, plötzlich sagt Dexter Holland Sätze wie:

- "Will you take what's in my head? And erase me when I'm dead?"
- "Inside a storm is raging, it blows up in your eyes; inside a heart is breaking, rivers running dry!"
- "I've been drowning in the sea, I've tried to please you; it's all I'll ever be!"

Klingt das Album unverwechselbar nach Offspring, ist es doch deutlich glatter und radiotauglicher, als alles, was die Jungs bis dahin veröffentlicht haben, und badet noch dazu über weite Strecken in gefällig-vermarktungsfähiger Schwermut, die aber niemals so weit geht, irgendjemandem wirklich ernsthaft auf die Zehen zu treten. Die ersten drei Songs bieten einen nicht gerade spektakulären, aber unverwechselbar-soliden Einstieg, aber dann beginnt plötzlich eine unerklärliche experimentelle Phase, und die Qualität des Albums bricht für fast den gesamten Mittelteil komplett ein.
Das zuckersüße Nervstück Cruisin California, dessen drei-Ton-Melodieschleife weniger nach Punkrock, als nach der Hintergrundmusik einer Farmsimulation klingt, und dessen belangloser Strandparty-Text sich problemlos auf jedem x-beliebigen BravoHits-Sampler finden liesse, markiert eindeutig einen Tiefpunkt in der Offspring-Discographie. Und auch wenn man mir die eingeschworenen Text-Interpreten hier zum tausendsten Mal um die Ohren hauen werden, dass dieser Song ironisch gemeint ist (woher wisst Ihr das eigentlich?): Mies bleibt mies, egal ob es ironisch, ernst, oder wer weiss was sonst noch gemeint ist.
Und kaum hat man sich von dem Schock erholt, bleibt einem bei der poppigen Softrock-Ballade All I have left is You wirklich alles im Hals stecken – man fragt sich, ob dies noch dieselbe Band ist, die Staring At The Sun, Cool To Hate und Self Esteem aufgenommen haben. Dieser belanglose, glattgeschmirgelte 3-Strophen Song ist so fad und ohne jeden Biss, und textlich dermaßen naiv, dass er bei einem deutschen Problemfilm im Abspann laufen könnte. Den Schlusspunkt setzt dann die zermürbend eintönige Latino-Pop-Parodie O.C. Guns die noch dazu mit dem Abstand albernstem Text aufwartet, den Offspring seit Original Prankster geschrieben hat.

Kurz vor Schluss zieht Days Go By gottseidank dann doch wieder ein wenig an, bietet im letzten Drittel zwar keine Überflieger, hievt die Band jedenfalls wieder auf ihr gewohntes handwerkliches Niveau. Ich möchte aber dennoch betonen, dass es sich hierbei um klassisch-routiniertes Offspring-spielt-Offspring-Füllmaterial handelt, das kaum Hitpotential mitbringt.
Es gibt auf Days Go By unzweifelhaft immer wieder Momente, bei denen man aufhorcht - aber diese sind in der Regel lediglich nur in die Lieder eingewobene "Bestandteile" (die hübsche Hintergrundmelodie des Titelstücks beispielsweise) – aber wirklich gute Songs, Songs aus einem Guss, bei denen alles stimmt, und die einen für Tage nicht loslassen, sind auf dieser Scheibe sehr dünn gesät. Die Band ist auf der Suche nach neuen Impulsen, das ist kaum zu überhören – was sie auf Days Go By ausprobiert haben, sind aber eindeutig mehrere große Schritte in die falsche Richtung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch Offspring - Sehr geile Scheibe :), 27. Dezember 2012
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Days Go By (Audio CD)
Die neue Offspring-Scheibe ist heute nun auch endlich bei mir angekommen. Als jahrelanger Fan muss ich sagen: Sehr geiles Album!

Der Sound der Songs erinnert sehr an das letzte Album "Rise and Fall, Rage and Grace". Die Lieder gehen sofort ins Ohr und rocken ziemlich! Alles klingt, wie TheOffspring halt immer klingt ;-) Keine außergewöhnlichen musikalischen Exkurse, einfach guter, alter amerikanischer Garagenrock :-) Die Lieder hören sich alle ähnlich an, aber das erwartet man ja auch. Daumen hoch!

Warum auf dem Album eine neue Aufnahme von Dirty Magic ist, welches ja schon auf dem zweiten Album der Band ("Ignition") war, frage ich mich zwar, aber immerhin klingt das Lied da super! Wahrscheinlich mussten sie nur die CD voll bekommen.

Ein Lied klingt auch sehr nach einer Katy Perry - Parodie, was ich allerdings schon fast wieder lustig finde.

Insgesamt also 5 Sterne, da mich die Neu-Aufnahme des alten Songs nicht stört, und der Rest sehr solide und gut ist, wie man es von einem TheOffspring Album erwartet!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Offspring wie man sie kennt - gute Scheibe, 4. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Days Go By (Audio CD)
Völlig unvorbereitet hat es mich getroffen, als ich kürzlich die neue Single von The Offspring im Radio hörte... wie, ein neues Album? Hab ich gar nicht mitbekommen.

Da mir die Single (Days Go By) schon ganz gut gefiel, habe ich kurzum das Album quasi blind gekauft - immerhin gefielen mir die Platten von die Offspring bisher immer.
Und auch "Days Go By" reiht sich hier nahtlos ein. Kein einziger Song ist dabei, den ich negativ beanstanden würde. Zwar kommt es mir so vor, dass die Offspring in den letzten geschätzten 20 Jahren etwas weicher wurden, nicht mehr ganz so in die Punk-Richtung spielen, sondern sich eher dem Mainstream angepasst haben - aber welche große Band hat diesen Wandel nicht mitgemacht...

Insgesamt liefert "Days Go By" für mich eine schöne Mischung aus mal rockigen, mal langsameren, mal tiefgründigen, mal sinnentleerten Texten ab und lässt sich dadurch von Anfang bis Ende entspannt durchhören, ohne dass es Songs gäbe, die ich lieber überspringe oder ähnliches. Der Sound ist dabei typisch Offspring, schon mit dem ersten Lied, mit dem ersten Takt, der ersten gesungenen Zeile hört sich alles nach Offspring an und das ist auch genau das, was ich erwartet hatte.

Nach vier Jahren liefern The Offspring also eine grundsolide Scheibe ab, die einige wirklich tolle Lieder parat hält - etwa Days Go By, The future is now oder das anfangs gewöhnungsbedürftige Cruising California. Aus meiner Sicht eine klare Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Album!, 10. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Days Go By [Explicit] (MP3-Download)
Die meisten Lieder sind im gewohnten Offspring-Stil... Allerdings sind diesmal auch ein paar Lieder mal etwas anders, aber gut :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr genial, 8. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Days Go By [Explicit] (MP3-Download)
Als Fan von The offspring ist das neue Album ein Muss.
Alle Titel sind, meiner Meinung nach, sehr gut gelungen. Keiner dabei, der mir nicht gefällt.

Jedoch ist es schwierig so etwas zu beurteilen, da ja Musik reine Geschmacksache ist.

Meine Empfehlung: Kaufenswert
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Älter,aber gut..., 5. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Days Go By (Audio CD)
Rock oder Punkrock ist ja zur Zeit ziemlich angesagt und fördert manch echt skurile neue Bands auf den Markt. Einige gelungen,andere wären besser ungehört geblieben. Doch dann gibt es noch Bands die lange schon aktiv sind. Billy Talent, Green Day, Blink 182...und the Offspring, selbige immer noch cool, geiler Sound und immer noch Oldschool ohne kommerzielle Verniedlichung. Echte Fans können verschmerzen das kein Top Ten Song dabei ist, wenn sie sich weiterhin ihrer alten Linie treu bleiben.
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Days Go By [Explicit]
Days Go By [Explicit] von The Offspring
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