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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2013
Ich habe die Boxen nun seit einigen Monaten in Betrieb und möchte hier meine Erfahrungen mitteilen. Ich bin bereits seit einigen Jahren Besitzer der nuWave 105 von Nubert (stehen in einem anderen Raum), also waren die Erwartungen groß.

Die Lieferung erfolgte unglaublich schnell. Die Lautsprecher standen bereits am Tag nach der online-Bestellung in meinem Wohnzimmer. Sie waren perfekt verpackt; sehr stabile Kartons mit allerlei Dämpfungs- und Stabilisierungselementen im Inneren. Nach dem Auspacken die erste positive Überraschung: was für Boxen! Sie sind schwer, sehr solide verarbeitet und das Finish ist wirklich makellos. Die Lackierung ist absolut gleichmäßig und fühlt sich sehr gut an, Spaltmaße sind auch beim genauen Hinschauen nirgends zu finden und das Anschlussfeld auf der Rückseite ist sauber eingepasst. Die vergoldeten Schraubklemmen sind massiv und nehmen auch Kabel mit größerem Querschnitt problemlos auf. Das abnehmbare Frontgitter ist ebenfalls gut verarbeitet und sauber lackiert. Die gebogene Schallwand in metallic-Lackierung sieht zudem einfach klasse aus. Dazu passt der Kontrast des matt gehaltenen Korpus, dessen hintere Kanten gerundet sind. Die Chassis sind hervorragend eingepasst.

Das Wichtigste ist natürlich der Klang. Angetrieben werden die Lautsprecher von einem Yamaha A-S 700. Ich höre fast ausschließlich CD/ DVD/ BluRay, mp3 nur sehr selten. Angeschafft wurden die Boxen in erster Linie für klassische Musik. Gehört wird hauptsächlich Bach (vor allem vom Label Harmonia Mundi France), auch schon mal Vivaldi, Telemann, Liszt, Schubert etc.
Mit dem Klang bin ich außerordentlich zufrieden. Die Höhen sind kristallklar, aber nicht aufdringlich. Stimmen (z. B. bei Bach-Kantaten) werden natürlich und ohne Schmelz abgebildet. Der Bass ist sehr präzise und fügt sich gut ein. Hierzu ist zu sagen, dass die Lautsprecher auf der Rückseite drei Schalter besitzen. Über den ersten Schalter können hohe Frequenzen neutral wiedergegeben, angehoben oder abgesenkt werden (steht bei mir auf neutral). Mit dem zweiten Schalter lässt sich der Mittenbereich neutral oder erhöht wiedergeben. Der Bass-Schalter erlaubt die Absenkung des Pegels bei wandnaher Aufstellung. Und genau dies ist in meinem Raum ein wahrer Segen, da er mir keine optimale Aufstellung der Boxen erlaubt. Beide stehen wandnah und die rechte sogar in einer Ecke. Der Raum ist zudem kaum bedämpft (Fliesenboden, keine Vorhänge, Glastisch) und der Hörplatz befindet sich direkt an der gegenüberliegenden Wand. Raumakustisch ist das Ganze also katastrophal. Steht der Bassschalter auf „neutral“, verursachen die Raumresonanzen bei hoher Lautstärke Dröhnen, auf „abgesenkt“ ist der Klang jedoch sehr homogen und die Bässe klingen so, wie sie sollen. Einfach genial und mit den Reglern am Verstärker so nicht zu erreichen.

Erstaunt war ich, was die Vero bei elektronischer Musik und Pop leistet. Dafür hatte ich sie ja gar nicht gekauft, war aber neugierig und habe im Laufe der Zeit alle möglichen CDs, die ich schon ewig nicht mehr im Player hatte, gehört, z. B. Dire Straits (Communiqué) Pink Floyd (The Wall), Roger Waters (Amused to Death), Yazoo, Depeche Mode, Serj Tankian (Imperfect Harmonies), Massive Attack, Tingvall Trio. Und das hat mich wirklich umgehauen, anders kann ich es nicht beschreiben. Piano und Schlagzeug beim Tingvall Trio perlen rein und klar aus den Boxen. Bei den beiden Yazoo-CDs bekam ich eine Gänsehaut, so dicht kam Alison Moyets Stimme rüber…einfach unglaublich. Schlechterdings der Hammer war übrigens die CD „Songs For Drella“ von Lou Reed und John Cale, die ich vor einigen Tagen aus Anlass von Lou Reeds Tod herausgekramt habe. Der Klang löste sich vollkommen von den Boxen, Piano, Bass und Gitarre waren sehr fein differenziert und der Klang flutete förmlich den Raum. Reeds Stimme war dermaßen natürlich, dass man meinen konnte, er stünde leibhaftig im Zimmer.

Ein Wort noch zum möglichen Pegel. Testweise habe ich kurz außerordentliche Lautstärken gefahren. Ich wollte einfach wissen, wie weit man mit den Boxen gehen kann. Kurz und schmerzlos: sehr weit. Egal wie ich aufdrehte, tonal gab es -für meine Ohren- keine Veränderung. Die Boxen spielen alles einfach nur lauter und ohne jede Verzerrung. Perfekt, aber nicht überraschend, denn bei der nuWave 105 ist es nicht anders.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die Boxen einen breiten horizontalen Abstrahlwinkel haben. Der „Sweet Spot“ ist also recht groß und es ist deshalb nicht dramatisch, wenn man nicht im Stereodreieck sitzt. Wenn ich mich im Raum bewege und herumkrame, oder am Esstisch sitze, ist der Klang immer noch sehr zufriedenstellend. Ich möchte die nuVero 10 nicht mehr hergeben!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2013
Habe lange überlegt und gesucht. Boxen zu kaufen ohne Test? Für so viel Geld?
Jetzt sind mehrere Wochen vorbei und ich bin mir sicher.
Ich kann die Boxen jedem empfehlen der schöne Musik hören möchte.
Mehr Musik für weniger Geld gibt es nicht. Klare Stimmen, präziser kraftvoller Bass, einfach suuuuppppper!
Laut oder leise, alles ist möglich. Jeder, der es wagt wird gewinnen.
Betrieben werden die Boxen an einem Rotel RB 980 und an Denon 3313.
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11 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2013
10 Jahre stand eine NuWave aus dem Hause NUBERT bei mir im Wohnzimmer. Nach einem Umzug kaufte ich die NuVero 10. Dieser Lautsprecher wird mit dem Slogan „Mehr Klangqualität auf ein Meter Höhe gibt es nicht“ (AV Magazin.de) beworben. Doch leider kann ich mich dieser Meinung nicht anschließen: Zwar sind die Boxen gut verarbeitet und machen einen wertigen Eindruck, doch die Bässe sind schmächtig, die Höhen werden klirrend wiedergegeben. Einzig im Mitteltonbereich klingen die NuVero 10 einigermaßen transparent und sauber. Bei größerer Lautstärke verzerren die Lautsprecher den Ton, dass es einem in den Ohren klingelt.
Ich war extrem enttäuscht und habe diese Boxen kurzerhand verkauft. Jetzt besitze ich ein Paar High-End-Lautsprecher der Firma ASW. Sie waren nur halb so teuer wie die Nubert-Boxen, klingen aber zehn Mal so gut. Vom Design und der Verarbeitung her haben die ASW ebenfalls die Nase vorn.
Fazit: Wer auf den „Head-Bangers“-Zirkus steht, ist mit der NuVero 10 vielleicht gut beraten. Freunden der Klassik, des Jazz und der Filmmusik kann ich die ASW-Lautsprecher nur ans Herz legen. Mein Fehler war es, die Nubert-Boxen nicht Probe zu hören.
Anlage: Pro-Ject Vorverstärker, 2 x Pro-Ject Mono-Endstufen, Thorens Plattenspieler, LogiTech-Squeezebox, ASW-Lautsprecher)
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