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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düstere Charakterstudie
Als der Film 1984 oder 1985 im Fernsehen lief, konnte ich ihn nicht aufnehmen, weil ich damals keinen Videorekorder hatte. Das tat mir in der Seele weh. Meine Mutter hat damals gesagt, daß ich den Film ohnehin nicht hätte sehen dürfen, selbst wenn wir einen Rekorder gehabt hätten, denn dann hätte ich nicht mehr schlafen können. So ein...
Vor 19 Monaten von Seraphim veröffentlicht

versus
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gekürzt unzumutbar
Ich hatte eigentlich gehofft mit dieser DVD ein Update zu meinem TV Mitschnitt machen zu können; diese Hoffnung hat sich für mich leider erledigt.

Gekürzte Filme kaufe ich aus Prinzip nicht (schon gar nicht wenn ich eine vollständige Alternative habe oder es sie gibt)!
Es wäre wünschenswert gewesen die 10 Minuten deutsch...
Vor 23 Monaten von Dr. Phibes veröffentlicht


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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gekürzt unzumutbar, 8. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1945 - Der Leichendieb (DVD)
Ich hatte eigentlich gehofft mit dieser DVD ein Update zu meinem TV Mitschnitt machen zu können; diese Hoffnung hat sich für mich leider erledigt.

Gekürzte Filme kaufe ich aus Prinzip nicht (schon gar nicht wenn ich eine vollständige Alternative habe oder es sie gibt)!
Es wäre wünschenswert gewesen die 10 Minuten deutsch untertitelt einzufügen, wie das von den meisten Labeln normal auch getan wird.
Bei Arthaus sah man dies evtl anderes oder hat gar nicht an die fehlenden 10 Minuten gedacht; in jedem Fall ein schwerer Schnitzer und leider nicht das erste Mal, dass so etwas passiert:
Studiocanal ist hier ja auch mit im Boot und hat in der selben Reihe z.B. bei der Tod ritt Dienstags auch schon Teile des Films nicht integriert. Setzt sich diese Schlamperei fort und weitere Filme der Reihe sind ebenfalls cut, sehe ich für den Erfolg der Reihe (deren Konzept und Titelwahl mir eigentlich sehr gefällt) leider schwarz.

Unterstützenswert ist der Kauf geschnittener Filme meines Erachtens nicht, da dies dem Label signalisiert diese Praxis wäre in Ordnung, dabei ist die Vollständigkeit der Filme neben Bildqualität und Bildformat sicherlich eines der wichtigsten Qualitätskriterien.

Mehr wie ein Stern ist leider für die DVD nicht drin; schade um die vertane Chance - der Film hätte eine gute DVD verdient gehabt.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen leider geschnitten, 7. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1945 - Der Leichendieb (DVD)
Inhaltlich brauche ich diesen Film nicht weiter vorzustellen, Kenner werden wissen, wie großartig die literarische Vorlage von Stevenson adaptiert worden ist. Deshalb gleich zur Kinowelt Auflage: leider fehlen in dieser Fassung um die 10 Minuten Filmhandlung. Somit absolute Geldverschwendung.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöner Klassiker - Leider gekürzt, 7. September 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1945 - Der Leichendieb (DVD)
Die DVD bietet gutes Bild und Originalton, doch leider nur die gekürzte TV Fassung, bei der alle Dialoge fehlen, die sich auf Burke und Hare beziehen. Diese Szenen sind z.B. auf der US DVD erhalten. Sehr schade, diese Szenen wurden zwar damals fürs Fernsehen nicht synchronisiert, doch man hätte die Szenen sehr gut untertitelt einfügen können.

Nachtrag: laut IMDB ist dies offenbar die englische (Kino?) Fassung, die vermutlich die Bezüge zu den historischen Figuren Burke, Hare und Knox nicht enthalten sollte und zudem 2-3 Zensurschnitte enthält. Das macht es zwar nicht wirklich besser, dennoch relativiert es die Sache insofern, als dass es sich um eine "echte" alternative Fassung handelt und nicht um Schnitte, die durch das deutsche Fernsehen oder der FSK veranlasst wurden. Unterschiede zwischen US und UK Fassungen waren damals nicht selten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düstere Charakterstudie, 18. Januar 2013
Von 
Seraphim - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1945 - Der Leichendieb (DVD)
Als der Film 1984 oder 1985 im Fernsehen lief, konnte ich ihn nicht aufnehmen, weil ich damals keinen Videorekorder hatte. Das tat mir in der Seele weh. Meine Mutter hat damals gesagt, daß ich den Film ohnehin nicht hätte sehen dürfen, selbst wenn wir einen Rekorder gehabt hätten, denn dann hätte ich nicht mehr schlafen können. So ein Unsinn, habe ich mir damals gedacht. Mittlerweile konnte ich das Versäumnis von damals endlich nachholen und mir den Film ansehen (sogar in der ungekürzten Originalfassung). Eigentlich ist dies kein Horrorfilm im klassischen Sinne, sondern eine gelungene Charakterstudie, in der sich die beiden Hauptdarsteller Boris Karloff und Bela Lugosi eine Art Nervenkrieg liefern. Ich glaube, mir hätte der Film damals als Kind ohnehin nicht gefallen, weil ich damals etwas ganz anderes erwartet hätte, aber heute finde ich ihn richtig gut. Wie gesagt, kein klassischer Horrorfilm mit übernatürlichen Elementen, sondern eher ein etwas anspruchsvoller Film über zwei Kontrahenten, die sich gegenseitig zugrunde richten. Ziemlich düster, unheimlich und ansprechend zugleich.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Schnitte verderben den Filmgenuß, 25. September 2012
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1945 - Der Leichendieb (DVD)
Zum Film selbst werde ich in den nächsten Tagen etwas bei der englischen DVD einstellen, da diese m.E. ungekürzt ist.

Vom Kauf der Version von Arthaus Retrospektive möchte ich allerdings abraten, da in der Tat verschiedene Szenen (ca. 8 Minuten immerhin!) fehlen. Zum einen wurden alle Bezüge auf die Serienmörder Burke und Hare aus den Dialogen getilgt, so daß gar nicht recht deutlich wird, warum der diabolische Gray überhaupt eine solche Macht auf Dr. MacFarlane ausüben kann. Auch fehlt die Szene, in der Gray dem jungen Fettes die Leiche der blinden Sängerin übergibt. Es kommen noch ein, zwei Zensurschnitte hinzu. Unverzeihlich ist jedoch, daß am Ende – ich rede hier von MacFarlanes Kutschfahrt – eine der packendsten Szenen, sicherlich die gruseligste Stelle überhaupt, aus dem Film herausgeschnitten worden ist.

Das Versäumnis, wenigstens diese eine Szene einzufügen – für diese hätte man m. E. nicht einmal eine umständliche Neusynchronisation benötigt –, nimmt diesem Film in meinen Augen sein Herzstück. Ich glaube deshalb nicht, daß die geschnittenen Szenen für den Film völlig unwichtig seien, und wenn manch einer für diese Fassung auch eine Lanze bricht, so würde ich für sie nicht mal einen Zahnstocher brechen, denn für mich ist die vorliegende Fassung völlig wertlos, und ich finde es sehr schade, daß Arthaus / Studiocanal hier so nachlässig gearbeitet haben. Ganz klar deshalb: Keine Kaufempfehlung!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zusammenarbeit in Stücken, 7. Oktober 2012
Von 
Matthias Haas (Sumiswald Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1945 - Der Leichendieb (DVD)
Wenn Dr. MacFarlane (Henry Daniell) im Edinburgh des Jahres 1831 Leichen im Keller hat, so ist das einerseits bemerkenswert, andererseits aber auch bedingt durch seinen Beruf, denn er ist Forschender und Lehrender in Sachen Humanmedizin. Er hat allerdings wenig Interesse daran, dass die Herkunft seiner Studienobjekte bekannt wird. Beschafft werden die Leichen von John Gray (Boris Karloff), der morbid und ziemlich verschlagen ist und sich für seine Verschwiegenheit bezahlen lässt. Gray bedient sich gerne im nahen Friedhof mit Leichen, doch als er einmal noch etwas nachhilft. Indem er den Diener Joseph (Bela Lugosi) umbringt, geht er den entscheidenden Schritt zu weit. Der Doktor und sein Assistent beschliessen, Gray Einhalt zu gebieten, doch das bringt Rückschläge mit sich. Noch nicht einmal der direkte Kampf zwischen den Kontrahenten kann die Angelegenheit endgültig auflösen.
Der Klassiker "The Body Snatcher" (RKO Pictures, 1945) ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Zunächst ist er eines der frühen Werke von Regisseur Robert Wise, der fast jedes Filmgenre um Glanzpunkte bereichert hat, sei es Musical, Science-Fiction, Gruselfilm, Krimi, Abenteuerfilm oder Drama. "Der Leichendieb" ist zwar eher ein Grusler, aber er hält sich mit Schockmomenten ziemlich zurück. Es wird mehr auf Stimmung gesetzt. Diese ist durchgängig ziemlich düster und es lässt leicht absehen, dass das Ende wohl nicht unbedingt heiter und fröhlich sein wird. Das gibt dem Film eine gewisse Glaubwürdigkeit. Und die Hauptdarsteller kommen, auch im übertragegen Sinne, ziemlich ungeschminkt daher. Der Film ist ein Paradebeispiel für den gelungenen Grusler alter Schule.
Soweit zum ruhmreichen Teil. Bei der DVD aus der Reihe "Arthaus Retrospektive" gibt es die übliche Studiocanal-Magerkost. Das Bonusmaterial besteht nur aus einer Programmvorschau, der Film selber wird nicht weiter aufgegriffen. Der Hauptfilm dauert bloss 69 Minuten. Bei einer Originallaufzeit von 77 Minuten muss man davon ausgehen, dass Studiocanal weieder einmal nur eine gekürzte Fassung des Films vorlegt. Obendrein liegt er nur mit den beiden Tonspuren Deutsch und Englisch vor und mit optionalen deutschen Unteriteln. Weitere Sprachen? Fehlanzeige. Immerhin sind die Ton- und Bildqualität (Format 4:3, schwarz-weiss) recht gut.
Für einen so guten Film ist die DVD insgesamt schlicht unzureichend. Das gibt noch zwei von fünf Leichensäcken und eine Abmahnung vom Rektor.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grabschänder in Edinburgh...., 22. Juli 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1945 - Der Leichendieb (DVD)
Das graue und dunkle Edinburgh im Jahr 1832: Die Wissenschaften sind auf dem Vormarsch und der angesehene Arzt Dr. Wolfe MacFarlane (Henry Daniell) unterrichtet die Studenten der Universität.
Auch Donald Fettes (Russell Wade) ist einer dieser Studenten, auf einem Friedhof sieht er wie ein kleiner Hund das frische Grab eines Jungen bewacht. Die Mutter des toten Kindes erzählt dem jungen Mann, dass sich schon seit längerer Zeit in Edinburgh Grabräuber herumtreiben, die Nachts die Toten wieder ausbuddeln, treiben ihr Unwesen und die Leichen an die Ärzte Schottlands verkaufen, damit diese an ihnen forschen können.
Fettes glaubt diesen Schilderungen nicht, er ist eher an den Erfolgen der Medizin interessiert. Vor allem der Fall der kleinen gelähmten Georgina Marsh (Sharyn Moffett) geht ihm nahe. Deren Mutter (Rita Corday) war bei Dr. MacFarlane und hat diesen gebeten die risikoreiche Operation an ihrer Kleinen durchzuführen. MacFarlane lehnte aber ab, er will seine Zeit leiber seinen Studien und dem Unterrichten widmen.
Heimlich lässt er aber den unheimlichen Kutschfahrer John Gray (Boris Karloff) für sich arbeiten, dieser Mann muss ihm Leichen als Lehrobjekte liefern. Zwischen den beiden Männern scheint ein starker Bann bzw. eine starke Abhängigkeit zu herrschen, ein Geheimnis verbinden die beiden, dass weit in die Vergangenheit zurückreicht und dies spürt auch der engagierte Fettes. Er ist richtig angewidert von diesem Leichendiebstahl, arrangiert sich aber ab diesem Moment damit, als der Arzt das junge Mädchen doch operieren will.
Durch die vielen Grabräubereinen werden die Friedhöfe immer mehr bewacht, aber woher soll jetzt die neuen Leiche kommen, die Georginas Operation möglich macht ? Fettes bittet Gray um Nachschub und ohne es zu wissen lässt er die Lage immer mehr eskalieren...
Ein schöner Grusler aus dem legendären RKO Val Lewton Zyklus, der die beiden 30er Jahre Horrorikonen Bela Lugosi und Boris Karloff noch einmal vereint. Lugosi spielt die Nebenrolle eines erpresserischen Dieners, Boris Karloff hat sogar die Schlüsselrolle des Gruslers inne. Sein John Gray ist eine Gestalt mit vielen dunklen Geheimnissen, der die Geschichte dominiert und den Arzt mit einer Vergangenheit so sehr an sich bindet. Er nennt diesen "Toddy" und ist sich sicher, dass der Arzt ihn nie wird abschütteln können. Die beiden Männer sind verhängnisvoll miteinander verbunden, was sich am Schluß bestätigen wird.
Boris Karloff ist als Kutscher Gray einfach großartig: Er ist Todesbote und Wanderer zwischen den Welten, zu Hause im Ärztehaus wie auch in der Gosse. Er ist einerseits liebevoll dem kleinen Mädchen zugetan, behandelt den Arzt mit fiesestem Sarkasmus und präsentiert sich dem jungen Assistentsarzt mit formvollendeter, aber hintergründiger diabolischer Höflichkeit. Er ist einerseits abgrundtief böse, aber auch emotional tief verletzt. Er tötet kleine Hunde, streicht aber liebevoll eine Katze, während er mit der anderen Hand einen Mann erwürgt.
Robert Wise inszenierte den Film ähnlich wie Jacques Tourneur mit "Cat People" oder "Ich folgte einem Zombie" in subtiler Weise. Der Horror entsteht aus der Atmosüphäre und auch dem Nicht Gezeigten. Als die singende Bettlerin ermordet wird, hört man nur ihr Singen in der Nacht und plötzlich verstummt der intensive Gesang. Man weiss, dass sie gerade ermordet wurde.
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