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Kundenrezensionen

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am 8. April 2015
Ich habe dieses Objektiv seit einigen Monaten und verwende es an meiner Canaon 1000D. Die Kombination passt sehr gut. Ich habe mit diesem Objektiv meine Kit-Linse 18-55 und das Canon 55-250 ersetzt. Die Qualität ist ähnlich, meine ersten Fotos zeigen keine Schwächen. Die Vignettierung/Verzerrung wird durch mein Bildbearbeitungsprogramm automatisch entfernt.
Da ich viel mit dem Hund in der Natur unterwegs bin und oft zwischen Nahbereich und Zoombereich wechsle, ist dieses Objektiv ideal für mich. Bisher sind mir doch ab und zu gute Motive (z.B. Wildtiere) entgangen, da gerade das falsche Objektiv angebaut war. Für Portraits habe ich noch eine lichtstarke Festbrennweite. Das reicht für meine Ansprüche.

Was mir am Anfang Probleme bereitet hat, sind die dicht beieinander liegenden Schiebeschalter für Autofokus, Bildstabi und Objektivverriegelung. Ich schaltete des öfteren den Stabi aus, wenn ich das Objektiv verriegeln wollte. Da gucke ich jetzt immer genau hin.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass der Akku der Kamera schneller leer ist. Das Objektiv genehmigt sich auf jeden Fall mehr Energie als meine frühere Kombi aus zwei Canon Objektiven. Das sollte man wissen und lieber einen Reserveakku einpacken.
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am 26. April 2015
Die Debatte Reisezoom vs. zwei "normale" Zoomobjektive (zB. 17-50, 50-250) ist wohl so eine Neverending-Story wie die DIskussion Festbrennweite vs. Zoomobjektive.

Man sollte sich schon im klaren sein, was man will und was der Einsatzbereich sein soll. Das Problem an Wechselobjektiven ist, dass man bei bestimmte Situationen eben keine Zeit zum Wechseln hat. Die Qualität eines solchen "Reisezooms" mag sicher als Kompromiss angesehen werden und kommt an mehrere Zoom-Objektive sicherlich nicht ran. Mir persönlich ist aber lieber ein "qualitativ nicht so optimales" Ergebnis als gar kein Ergebnis, weil ich das falsche Objektiv drauf habe.

Bei Sonnenlicht leistet das Sigma sehr gute Ergebnisse. Aufgrund der geringeren Lichtstärke zu Objektiven mit kleinerer Brennweite wird man dann bei dunkleren Lichtverhältnissen schnell merken, worin die Schwächen von derartigen Reisezooms liegen. Dieses Manko ist für mich aber zu vernachlässigen, am Abend nutze ich sowieso mein 17-50mm f2,8 Objektiv.

Gerade bei Wandertouren (geringeres Gepäck, größere Flexibilität) oder bei Tierfotografie zB. in Afrika (einmal ist der Löwe direkt vor dem Jeep, einmal im Gebüsch in weiterer Ferne) erkennt man schnell die Vorteile und meines Erachtens den Haupteinsatzbereich: Situationen, wo ein geringes Gewicht gefordert wird und die Flexibilität unterschiedliche Entfernungen schnell abdecken zu können.

Zur Verarbeitung selbst: Das Objektiv ist angenehm leicht, macht einen guten verarbeiteten Eindruck (vor allem wenn man den Preis bedenkt), Bildstabilisator und Autofokus hört man kaum.

Das Objektiv zieht es bei der Mittelstellung komplett allerdings aus, wenn man auf den Boden fotografieren will. Aber man kann ja den Objektivring halten. Ist jetzt meines Erachtens das einzige Manko, was ich für den Preis feststellen konnte.

Tamron hat ein 16-270mm Objektiv in Angebot, was aber auf den doppelten Preis kommt. Für die geringe höhere Brennweite meines Erachtens zu hoch.

Mir ging es nur darum Weitwinkel und angemessenen Telebereich damit abzudecken, um mir in Situationen, wo Gewicht und Zeit eine Rolle spielen, einen Vorteil zu verschaffen. Hinzu kommt, dass ich vor allem bei Wüstenausflüge ungern Objektive wechseln möchte, da es nichts Ärgerliches gibt, als Sandkörner auf der Linse. Auch ein Einsatzgebiet für das Sigma.

Schluss endlich muss jeder selbst entscheiden, wofür er ein "Reisezoom" benötigt. Nur weil die Qualität nicht an Objektive mit geringerer Brennweite heranreicht (was aber auch wieder von der Umgebung abhängt), gebe ich nicht weniger Sterne bei der Bewertung an. Man kann nicht Äpfel und Birnen vergleichen.

Für den Preis und die Flexibilität, die man dadurch erhält, ist es ein sehr gutes Objektiv. 3 Jahre Garantie gibt es bei Registrierung auch noch.
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Stil: für Canon|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Auch für diese Rezension habe ich mal wieder ein Video erstellt, wo ich das Objektiv einmal live zeige, demonstriere wie es funktioniert und aufgebaut ist und es im Einsatz zeige. Außerdem hab ich an das Video noch einige Beispielfotos rangehangen, damit man sich einmal selbst einen Eindruck machen kann. Ich bitte dabei, speziell am Anfang die Tonqualität zu entschuldigen, Outdoor hört man scheinbar selbst dann Windgeräusche, wenn es eigentlich gar nicht windig ist. Auch die Lichtreflektionen, wenn man die Kamera von Links sieht bitte ich einfach zu übersehen ;) Ich eben doch kein Profikameramann, aber da ich die Rezension so mag wie sie ist, habe ich mich entschlossen Sie dennoch zu hochzuladen, ich hoffe dass sie informativ und hilfreich ist.

Wenn man die Qualität dieses Objektives bewerten möchte muss man sich immer vor Augen halten, dass sie ein Allrounder und es ist fast egal in welchem Bereich man sich bewegt, Allrounder haben den Nachteil, dass sie alles ein bisschen können, aber nichts so wirklich. Ganz so weit würde ich bei diesem Objektiv nicht gehen, aber natürlich muss man Einschränkungen hinnehmen. Spiegelreflexkameras sind ja eben auch speziell dafür gedacht, dass man die Objektive wechselt und je nach Situation das passende Objektiv wählt. Ideal sind eigentlich Festbrennweiten, da diese meistens sehr, sehr Lichtstark sind und man mit ihnen die tollsten Fotos machen kann. Das muss man sich immer vor Augen führen, wenn man ein Objektiv wie dieses bewertet. Schaut man sich in DSLR- bzw. Fotografie-Foren um, kommen solche Superzoomobjektive eigentlich durch die Bank schlecht weg, und es wird einem immer zu Alternativen geraten, die meistens aus mindestens zwei Objektiven, einem Weitwinkel- und einem Teleobjektiv.

Aber dennoch gibt es immer wieder Situationen wo sich der Otto-Normal-Verbraucher so ein Reisezoomobjektiv wie dieses wünscht. Eben vor allem auf Reisen. Ich denke viele dürften die Situation schon erlebt haben. Man ist unterwegs, hat seine relativ neue DSLR eingepackt und möchte viele tolle Fotos schießen. Man ist unterwegs und entdeckt hier ein Motiv für das man ein Teleobjektiv benötigt. Also schnell aufgeschraubt. Hinter der nächsten Ecke hat man dann etwas, was man aus nächster Nähe in seiner ganzen Pracht im Bild haben möchte, also muss die Begleitung kurz das Objektiv halten, während man wechselt. Und dann hat die Begleitung selbst vlt. eine Bridgekamera dabei, mit der sie zwar nicht so viele Möglichkeiten hat, aber einfach in jeder Situation die passende Brennweite zur Verfügung hat. Spätestens in den Momenten wünscht sich jeder, der mit Begriffen wie chromatischer Aberration nicht viel anfangen kann, so ein Superzoomobjektiv wie dieses her, und meiner Meinung nach ist man dann goldrichtig damit bedient, wenn man sich eben bewusst ist, dass man hier einen Allrounder kauft.

Sprich, gerade im Telebereich ist das Objektiv ziemlich lichtschwach. Allerdings haben die meisten reinen Teleobjektive in den günstigeren Preisklassen hier ähnlich schwache Werte, so dass man dieses zwar anmerken sollte, in Relation gesehen ist dies nicht ganz so schlimm. Man sollte nur eben entweder ein Stativ dabei haben, falls man in lichtschwachen Situationen fotografieren möchte, oder den ISO Level hochschrauben, auch wenn dies das Bildrauschen deutlich erhöht.
Mit 475g ist es deutlich leichter als sein Vorgänger, aber immer noch schwerer, als viele andere Objektive. Auch hier muss man bedenken, dass man sich das rumschleppen von zwei Objektiven erspart.
Apropos Vorgänger: wie schon im Video erwähnt heißen die beiden Objektive ja fast gleich bis auf das "Macro" im Namen, jedoch wurde das Objektiv von Grund auf neu konstruiert, so dass es nicht einfach nur ein up-gedates altes 18-250mm ist.

Und wo wir gerade bei Macro waren: Auch hier macht sich das Objektiv erstaunlich gut. Richtig krasse Tiefenunschärfeeffekte sind zwar nicht wirklich möglich, aber ein wenig mit der Tiefenunschärfe kann man schon spielen und die Makrobilder sehen ganz ordentlich aus. Wer ein wenig mit Makros rumprobieren will hat hier auf jeden Fall nen guten Anfang. Kommt man dann wirklich auf den Geschmack und möchte diesen Bereich der Fotografie weiter ausbauen wird man seine DSRL sicher bald sinnvoll nutzen und das eigene Sortiment um ein Lichtstarkes Makroobjektiv mit Festbrennweite ergänzen. Die Naheinstellgrenze wurde übrigens nochmal um 10cm auf 35cm gesenkt und ist somit für ein Allroundobjektiv auch schon sehr ordentlich.

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, der Bildqualität. Auch hier schlägt sich das Objektiv sehr gut, wobei die Bildqualität im Weitwinkel bereich eindeutig besser ist als im Telebereich. Für den Telebereich würde ich, wenn es die Situation erlaubt, ein Stativ empfehlen, allerdings lassen sich auch aus der Hand gute Fotos machen. Dann aber auf jeden Fall den Bildstabilisator einschalten (und nicht vergessen ihn auf dem Stativ auszuschalten, sonst versucht der OS Bewegungen auszugleichen die nicht da sind und die Bilder werden leicht unscharf). Im Video kann man sich einmal ein Bild davon machen. Ich habe auch zahlreiche Bilder mit 250mm aus der Hand geschossen und die Bilder sind meines erachtens nach gestochen scharf und sehr detailreich, wobei es da meinen bisherigen Erfahrungen nach auch ein wenig davon abhängt, was für ein Motiv man fotografiert und vor allem wie weit es wirklich weg ist, wobei das natürlich in der Natur der Sache liegt. Als ich Göttingen aus einem Tal heraus fotografiert habe, waren die Bilder deutlich unschärfer, als die Bilder der Maschinen in dem Video - die Stadt war aber auch 20x so weit weg - dafür ist es dann doch wieder ganz ordentlich.

Fazit:
Ich freue mich schon auf meinen nächsten Urlaub, in dem ich nicht mehr ständig mit Objektiv wechseln beschäftigt sein werde, sondern immer die passende Brennweite drauf habe. Man mag dem Objektiv Lichtschwäche nachsagen, kauft man sich aber je ein Einsteigerweitinkel- bzw. -teleobjektiv bekommt man meistens auch keine besseren Werte. Wenn man bedenkt, dass dieses Objektiv ein Allroundobjektiv ist, bei dem man zwangsläufig Kompromisse eingehen muss, bin ich mit der Qualität der Bilder mehr als zufrieden. Nach allem was ich so gelesen habe, bekommen andere Hersteller das auch nicht viel besser hin und wenn, dann nur zu deutlich teureren Preisen. Für Qualitätspuristen ist dieses Objektiv sicher nicht geeignet, aber die laufen auch meistens mit einem riesen Sortiment an Objektiven rum. Manchmal habe ich acuh den Eindruck, dass unter Profis die Frage der Marke des Objektivs in eine Glaubensfrage ausartet, die ein wenig an Appel vs. Samsung erinnert. Ich bin lediglich ein einfacher, ambitionierter Hobbyfotograf und bisher sehr zufrieden mit diesem Objektiv und kann es nur empfehlen.

P.S.: Wie immer gilt: Sollten mir im Laufe der Zeit noch weitere Schwächen oder Mängel auffallen, werde ich diese Rezension erweitern bzw. ergänzen. Solange dies nicht der Fall ist könnt ihr davon ausgehen, dass das Objektiv einwandfrei funktioniert und ich zufrieden mit ihm und seinen Abbildungsleistungen bin.
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am 24. Dezember 2012
Da ich in letzter Zeit berufsbedingt sehr oft auf Reisen bin, wollte ich das Sigma 18-125mm 3,8-5,6 DC OS HSM Objektiv für Canon, welches ich bisher für solche Gelegenheiten hatte, gegen eine noch flexiblere All-in-one Lösung tauschen. Ab und zu fehlte mir am langen Ende noch etwas Reichweite, und das letzte was ich tun wollte, während ich nach den Terminen einen Fotospaziergang in einer für mich neuen Stadt einlege, ist mit Objektiven zu hantieren. Die habe ich sowieso jede Menge zuhause, und ich nutze sie wenn ich nicht unterwegs bin und unter Stress stehe. Einfach entspannen, spazieren und gute Bilder machen. Mir war schon vorher klar dass ein Superzoom ein Allrounder ist, der zwar alles kann aber in keinem Anwendungsfall an eine Festbrennweite herankommen kann. Braucht es auch nicht, denn in manchen Situationen sind die Prioritäten anders gelegt.
Bevor ich mir das Sigma 18-250 Macro OS HSM kaufte, stattet ich dem Fotoladen meines geringsten Misstrauens einen Besuch ab und verglich es mit der Konkurrenzlinse, dem Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II VC PZD Objektiv (62mm Filtergewinde) für Canon, vor Ort. Hab beide in die Hand genommen, an meine Kamera geschraubt und einige Dutzend Bilder geschossen. Was mir sofort aufgefallen ist, ist dass das Tamron merklich leiser, aber dafür auch merklich langsamer fokusiert. Ich bin kein Paparazzo oder Voyeur, sodass es mir egal sein kann wie laut der AF ist, solange es nicht wirklich extrem ist, und das ist beim Sigma keineswegs der Fall. Viel wichtiger ist es mir, dass ich aufgrund eines lahmen AF keine Bilder verpasse bzw. dass sie nicht unscharf aufgenommen werden. Als ein weiterer Vorteil des Sigma stellte sich die Makro-Funktion heraus. Mit der Naheinstellgrenze von 35cm kommt man viel näher ran und erzielt Vergrößerungen die mit dem Tamron (Naheinstellgrenze von 49cm) nicht möglich sind. Und wenn man sich schon für ein Objektiv aufgrund seiner Flexibilität entscheidet, dann bitte richtig.
Die Verarbeitung der beiden Objektive würde ich als ähnlich gut einstufen. Da wackelt, quietscht und knarrt nichts. Die Testbilder die ich Laden machte und die ich zuhause begutachtet habe, zeigten dass sich die beiden Objektive nicht viel nehmen. Mal (Weitwinkel) liegt das eine ein kleines bisschen vorne, mal das andere (Tele).
Am nächsten Tag kam ich wieder beim Laden vorbei und kaufte (wegen dem besseren AF und dem überlegenen Makro) das Sigma. Stünde ich vor der gleichen Entscheidung würde ich wieder das Sigma dem Tamron vorziehen.
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am 2. November 2014
Ich habe mir das Sigma als "Immerdrauf" für meine EOS-100D gekauft, um bei Ausflügen und auf Reisen nicht immer die Objektive wechseln zu müssen. Wohlwissend, dass es sich hierbei um einen Kompromiss handelt. Der Kompromiss ist, bis auf kleine Einschränkungen, gut gelungen.

- Verarbeitung: Optischer Eindruck und Verarbeitung: 4 von 5 Punkten

Pluspunkte: Das Objektiv ist sehr schwer und macht einen hochwertig verarbeiteten Eindruck. Ein Metall-Bajonett ist selbstverständlich. Bei 18mm Brennweite ist der Tubus unauffällig klein und kompakt und wächst erst mit Zoom auf 250mm auf eine beachtliche Länge an. Das Objektiv ist innenfocussiert, womit sich das Scharfstellen nicht auf die ausgefahrene Länge des Tubus auswirkt. Der schön breite Zoomring und der etwas zu schmale Focusring sind griffig strukturiert und angenehm gummiert.

Minuspunkte: Das Filtergewinde ist aus Kunststoff. Das kann man gerade noch verschmerzen. Etwas befremdlich ist jedoch der "Gravitations-Zoom", den auch schon andere Rezensenten bemängelt haben: Bei 18 und 250mm ist das Objektiv stabil, überall dazwischen führt aber ein direktes nach-unten-halten der Kamera dazu, dass sich der komplette Tubus auseinanderzieht (der Zoomring dreht brav mit, die Brennweite vergrößert sich entsprechend), beim nach-oben-halten fällt der Tubus in sich zusammen (mit entsprechend verkleinerter Brennweite).

Weitere Feststellungen: Beim Zoomring muss man von 18 nach >18 sowie bei 250 nach <250 einen kleinen Widerstand überwinden, der aber nicht groß stört. Der Ring lässt sich ausreichend präzise drehen. Wie bereits erwähnt, bewegt sich innerhalb des Zoombereiches der Tubus auseinander und zusammen, wenn man die Kamera kippt. Das passiert aber nur bei 90°-Kippwinkeln und lässt sich mit einem leichten Druck mit dem Finger auf den Zoomring verhindern. Der Zoom-Lock dient nur der Fixierung als Transportsicherung und lässt sich nur bei 18mm verriegeln, gegen das Verrutschen des Zooms bei anderen Brennweiten als 18 oder 250 bei starken Kippwinkeln hilft er also nicht. Der Focusring ist etwas klein und im MF etwas zu leichtgängig, im AF ist kein Eingriff möglich, der Ring ist mechanisch blockiert.

- Bildqualität: 5 von 5 Punkten, wenn man nicht mit überzogenen Erwartungen rangeht

Kurz und gut: Die Bildqualität kann nicht mit dedizierten Objektiven für kleine Brennweitenbereiche mithalten. Dennoch: Eine Spiegelreflex mit dem schlechtesten Superzoom-Objektiv ist immer noch besser, als jede kompakte Bridgekamera. Und der schlechteste Superzoomer ist das Sigma bestimmt nicht, sondern macht seine Arbeit sehr gut. Die Abbildungen sind scharf, Verzeichnungen in großen Weitwinkel- und Telebereichen halten sich in Grenzen und auch chromatische Aberrationen gehören zu den selteneren Problemen. Vignettierungen sind selbst bei 18mm nicht zu erkennen, im Gegensatz zum Canon-Kit EF-S 18-55. Allenfalls leichte Farbverzeichnungen am Bildrand. Die Lichtstärke von f/3.5 im Weitwinkel und f/6.3 im Tele sind akzeptabel, wenn auch nicht die große Innovation. Ein Profi würde wohl sofort die leichten Nachteile in den Bildern erkennen, hätte nicht ausreichend viel Bokeh für seine gestalterischen Ansprüche - aber für Touristen, die mit leichtem Gepäck reisen, oder für Wandertouren ideal.

Autofocus: 4 von 5 Punkten

Pluspunkte: Der Autofocus arbeitet schnell und treffsicher

Minuspunkte: Der AF-Motor ist ziemlich laut und ruckelt teilweise etwas. Für den Video-Modus nicht geeignet, wobei der Profi-Filmer auch vorher die Szene einmisst, den Focus einstellt und auf AF verzichtet. Beim Mehrfeld-AF habe ich ein wenig das Gefühl, dass hier häufiger das Falsche focussiert wird, als mit anderen Objektiven. Es ist zwar irgendetwas im Bild scharf, aber nicht immer das Motiv, das man haben wollte. Hier ist häufiger mal eine manuelle Auswahl eines einzelnen AF-Sensors fällig.

Bildstabilisator: 5 von 5 Punkten
Mit dem Bildstabilisator sind bei ruhiger Hand sogar lange Belichtungen von mehreren Sekunden ohne Verwackler möglich. In jedem Fall ermöglicht er aber mehrere Blendstufen länger Freihandfotos. Natürlich ist er, z.B. für Schwenks im Videomodus, abschaltbar. Der Bildstabilisator gehört zu den Besseren und schlägt den von Tamron um Welten.

Macro-Aufnahme: 4 von 5 Punkten
Der Macro-Modus arbeitet bei 18mm Brennweite bis zu 35cm im Nahbereich. Die Abbildung dabei ist sehr scharf, das Bokeh ist bei Offenblende f/3.5 akzeptabel, reicht aber nicht für die legendären komplett freigestellten Objekte vor undefinierbarem Hintergrund.

Geeignet für:
Die Canon EF-Ausführung ist ausschließlich für digitale Spiegelreflexkameras mit APS-C Sensor gebaut. Um auf eine kleinbild-äquivalente Brennweite zu kommen, müssen alle Brennweiten mit dem Cropfaktor 1.6 multipliziert werden. Das Objektiv verhält sich also, als wäre es ein 28-400 auf einer Vollformat-Kamera. Für Vollformat-Kleinbild wie der EOS-1D oder 5D oder den analogen EOS-Spiegelreflexkameras mit Fotofilm ist das Objektiv nicht geeignet. Hier hat man enorme Vignettierungen im Bild, also schon richtig ausgeprägte schwarze runde Ränder. Es ist für die APS-C D-SLR Serien gebaut, wie den EOS-1000D-1200D, 100D, 300D-700D oder 60D, und an diesen macht es eine sehr gute Figur.

Preis-Leistung: 4 von 5 Sternen

Die UVP von über 700 Euro, ist, wie auch beim direkten Konkurrenten Tamron 18-270, schon lange Geschichte. Beide Objektive liegen mittlerweile in einem Marktpreisbereich von 300-350 Euro. Der bessere Bildstabilisator und die bessere Bildqualität sprechen für das Sigma, der Brennweitenvorteil von 20mm beim Tamron ist marginal, bei der Verarbeitung jedoch hätte ich von Sigma mehr erwartet - 50 Euro mehr wäre mir ein Objektiv ohne "Gravitations-Zoom" schon wert gewesen.

Lieferumfang:
- Objektiv
- Tulpenförmige Gegenlichtblende
- Objektivdeckel

Dringend empfohlenes Zubehör:
- IR-Filter mit 62mm Gewinde (minimale Verbesserung der Bildqualität, solang man einen vernünftigen mit mehrfach vergütetem Glas nimmt, zudem preiswerter Schutz des Objektives vor Kratzern)

Weiterhin empfohlenes Zubehör:
- Weitere Filter mit 62mm Gewinde (besonders empfohlen: Zirkularer Polfilter)
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am 15. März 2016
Ich habe mir die EOS 750d mit dem Objektiv Kit 18 - 55 mm gekauft. Schnell war klar, dass 55 mm für mich nicht ausreichen. Ich machte mich auf die Suche nach einem Objektiv 18 - rd. 300 mm. In die enge Wahl kamen Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II VC PZD; Canon EF-S 18-200mm 1:3,5-5,6 IS Objektiv und das Sigma.
Zuerst teste ich das Tamron und das Canon zusammen.
Ergebnis: Tamron macht sehr gute Bilder, aber ist schwergängig und im Live View Betrieb nicht brauchbar. Canon ist mit 200mm an der Grenze und war das schwerste Objektiv. Ich bin kein Profi sondern Amateur, darum ist für mich auch das Gewicht wichtig. An der Qualität gab es nichts zu bemängeln, aber der Preis war recht hoch. Ich habe diese Objektive bei einem Fachhändler getestet (durfte 1 Stunde mit den Objektiv vor Ort testen, mitnehmen übers Wochenende keine Chance). Auch die Info, dass für das Tamron Objektiv ein Update gibt, das den Live View Betrieb möglich macht bekam ich nicht.
Dann wurde ich durch die Bestenliste von Chip auf das Sigma Objektiv aufmerksam. Danach würde der Preis, das Gewicht und die Qualität dem entsprechen, was ich mir vorstellte.
Also bestellte ich das Objektiv. Ich habe das 14 Tagen und bin begeistert. Die Bilder sind scharf, der Optical Stabilizer funktioniert sehr gut (siehe Bild vom Mond ohne Stativ). Die Bedienung ist leichtgängig aber verstellt sich nicht selbstständig, der manuelle Fokus lässt sich sehr gut bedienen (mit dem Standard Kit musste ich immer zuerst den Auslöser kurz drücken, damit die Fokussierung möglich war) und einstellen. Auch im Live View Betrieb gibt es nicht zu beanstanden. Für mich das ideale Reiseobjektiv das ich nur empfehlen kann.
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am 18. Mai 2016
Also bitte, welcher Profi schaut sich im Billigpreissegment um?
Ich habe mir dieses Objektiv als Amazon Warehouse Deal gekauft.

Mit gemischten Gefühlen zwar, ein gebrauchtes Objektiv, kann das gutgehen?
Ja es kann!

Lieferung über Amazon, wie immer, ohne Tadel.
Die Ware kam in Originalverpackung mit allen Papieren und Zubehör.
Und ich kann beim besten Willen keine Gebrauchsspuren finden.

Zum Objektiv selbst – Echt Klasse.
Ich kann allen 5+4 Sterne Rezensionen bedingungslos zustimmen.

Allen die das Objektiv schlechter bewerten, in Bezug auf die Verzeichnungen,
denkt daran 18mm ist schon Fischauge, da kommt es zu konvekten Verzeichnungen !!
Bei 250mm ist die Innenwölbung hinnehmbar.

Anbei zwei Bilder – das Gemälde bei 18mm, das Fenster bei 250mm aufgenommen.
Schlechter bekomme ich es ohne Photoshop nicht hin. :-)

Zum Test habe ich eine Pusteblume im Makrobereich, aus der Hand geschossen.
Das Weizenfeld als Referenz.

Ich kann sagen – klare Kaufempfehlung, und lasst Euch nicht von den schlechten Bewertungen abschrecken.
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am 4. Januar 2016
Nur drei Sterne? Ja, aber ich bin trotzdem nicht unzufrieden mit dem Objektiv.
Es deckt einen hohen Brennweitenbereich ab, ist sehr gut verarbeitet und der HSM-Fokusmotor ist in Sachen Laufruhe eine Wohltat, nimmt man den der meisten Kitobjektive als Referenz.
Ich habe das Objektiv eingehend getestet und die Abbildungsleistung bei identischen Brennweiten und Kameraeinstellungen mit meinen anderen Objektiven verglichen.
Man muss sich darüber im Klaren sein dass man mit dieser "Immer drauf-Linse" einen Kompromiss erkauft mit dem man sich zB. auf Reisen den ständigen Objektivwechsel erspart und gewissermaßen für alle fotografischen Gegebenheiten gerüstet ist- Man muss jedoch bereit sein, Abbildungsschwächen in Kauf zu nehmen, die zu Hause am PC vor allem in starker Vergrößerung auffallen.
Vor allem bei kurzen und mittleren Brennweiten fallen je nach Motiv Randunschärfen auf, mit denen man einfach leben muss. Nicht dramatisch aber bei genauem hinsehen durchaus erkennbar. Dieses "Schärfeproblem" bezieht sich aber wirklich nur auf die Randbereiche der Bilder.
Feine Strukturen im Motiv an den Bildrändern können so schon einmal "verwischter" erscheinen als man das vielleicht vom Kitobjektiv gewohnt ist. Abblenden auf f/8-f/11 lindert das Problem etwas, löst es aber nicht ganz.
Für meinen Geschmack ist das aber gerade noch so akzeptabel.
Die Stärke des Objektives liegt auf jeden Fall in den langen Brennweiten, hier sind die Randunschärfen auch nicht so stark ausgeprägt und die Bilder deutlich besser.
Mann muss sich nichts vormachen, kein Fotograf empfiehlt diese "Reisezoom-Objektive" wirklich. Schlechtreden muss man das Sigma 18-250 jedoch nicht. Für 300 € bekommt man einen brauchbaren Allrounder, mit dem man durchaus gute Bilder machen kann. Wer jedoch das letzte bisschen Abbildungsleistung, vor allem in der 150%-PC Vergrößerung der Fotos sucht, sollte lieber Festbrennweiten wechseln.
Ja, das Objektiv ist ein Kompromiss, ja, es hat Schwächen. Auch das viel beschriebene Zoom-Kriechen kann nerven.
Aber es hat auch Stärken: 18-250mm Brennweitenbereich. Gute Bilder (wer's nicht weiß, sieht die Schwächen auch nicht), leiser Fokusmotor, sehr angenehme, hochwertige Haptik.
Würde ich es trotz 3 Sternen empfehlen? Mit Einschränkungen ja.

Update 16.2.2016:
Die recht deutliche Unschärfe in den Randbereichen, vor allem in der rechten oberen Ecke ließ mir keine Ruhe.
Ich habe das Objektiv deswegen mit einer Fehlerbeschreibung zur Kontrolle an die Firma Sigma geschickt. Dort hat man das Objektiv geprüft und mir schließlich ein neues im Austausch geschickt. Offenbar lag also wirklich ein Fehler vor.
Die Abbildungsleistung des Austauschobjektives ist, ich möchte nicht übertreiben, schon eine andere Welt. Die Bilder sind nun scharf bis in die Ecken und auch irgendwie klarer, brillanter.
Das Objektiv ist so, wie ich es jetzt habe also durchaus empfehlenswert. Wäre die Linse von Anfang an so gut gewesen, hätte sie von mir 5 Sterne bekommen. Nun gebe ich 4. Der Abzug begründet sich in der offensichtlich hohe Qualitätsstreuung. Ärgerlich für den Kunden, der auf sein "Glück" oder den Zufall angewiesen ist, ein gutes Objektiv zu erwischen.
Solltet ihr also starke, über das normale Maß gehende Schärfeprobleme in den Ecken und Rändern haben, schickt das Objektiv zu Sigma. Der Service dort ist gut, wenn auch etwas langsam. Am Ende ist das meiner Meinung nach aber am ehesten die Garantie, doch noch gute Ware zu bekommen.
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am 16. April 2014
Ein Reisezoom über einen großen Brennweitenbereich zu kaufen, bedeutet natürlich immer ein Kompromiss. Ich bin diesen nun eingegangen und mein erster Eindruck ist sehr gut. Die Schärfe ist in allen Brennweitenbereichen sehr gut. Den Focusmotor finde ich überhaupt nicht laut und der Focus ist recht treffsicher, auch im maximalen Telebereich. Klar ist aber auch, es ist ein "Schönwetterobjektiv". Mehr gibt die vorhandene Lichtstärke nicht her.
Meine ersten Testaufnahmen haben mich mehr als zufrieden gestellt. Ich finde diesen Allrounder zu einem moderaten Preis absolut empfehlenswert. Es wird mein Immerdrauf sein und hoffentlich noch lange bleiben. Reisezooms anderer Hersteller, die ich ausprobiert habe, konnten das Sigma nicht toppen, im Gegenteil!!!
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am 19. Februar 2015
Schade… Ein qualitativ gesehen sehr gut verarbeitetes Objektiv mit sehr guter Brennweite, von der man auf den Reisen und im Alltag nur träumen kann aber mit unakzeptabler Verzerrung. Div. Einstellungen an der Kamera (im Menü => Korrektur der Objektivkomp.: Farabv. und Verzerr. auf Auto) haben auch nicht geholfen. Das Teil geht leider zurück. Wirklich sehr, sehr schade… :o((
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44 Kommentare|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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